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9. JÄNNER 2022 – Sonntag

09.01.2022 | Tageskommentar

 

 

WALTRAUD MEIER UND IHRE ROLLEN AN DER MAILÄNDER SCALA. HEUTE „ABSCHIEDSLIEDERABEND“ (mit Joseph Breinl /Klavier und Günther Groissböck)

ZU INSTAGRAM mit mehreren Rollenfotos

Mittels Google aus dem Italienischen übersetzt:

Nur wenige Künstler haben eine konstante und liebevolle Beziehung zum Teatro alla Scala und seinem Publikum wie Waltraud Meier. 1987 debütierte die große Mezzosopranistin auf unserer Bühne als Hindemiths Dama in Cardillac unter der Leitung von Sawallisch. Mit Kundry im Parsifal unter der Leitung von Muti am 7. Dezember 1991 eröffnet eine kaum vergleichbare Reihe von Auftritten an den Abenden von Sant’Ambrogio: 1994 in Die Walküre, 1998 in der Götterdämmerung, 1999 in Fidelio, alle unter der Leitung von Muti; 2007 in Tristan und Isolde und 2010 in Die Walküre unter der Leitung von Barenboim.

Im Laufe der Saison sang Waltraud Meier die Marie in Wozzeck unter der Leitung von James Conlon und die Ortrud in Lohengrin unter der Leitung von Gatti 2006, in Mozarts Requiem unter der Leitung von Muti 2001 und in Beethovens Neunte unter Barenboim in Accra 2007 Die Scala war in der unvergesslichen Elektra von Patrice Chéreau zu sehen, die 2014 von Salonen und 2018 von Dohnányi dirigiert wurde.

Das Konzert am 9. Januar soll der Abschied von der italienischen Szene sein.

 

Günther Groissböck zum heutigen Programm:  Ich hab grad realisiert, dass wir mit Rott, Bruckner, Wolf und Mahler eigentlich ein rein (alt)österreichisches Programm haben. Die Rott-Stücke, möglicherweise auch die Bruckner Lieder, sind sogar mit ziemlicher Sicherheit eine Uraufführung an der Scala, was mich irgendwie sogar ein bissl stolz macht…

Johann Nepomuk Karl Maria Rott (* 1. August 1858 in Braunhirschengrund; † 25. Juni 1884 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Organist.

Über Hans Rott 

Günther Groissböck probt im Homeoffice für den heutigen Liederabend
 
 

HEUTE IN DER WIENER STAATSOPER: LA BOHÈME, DIESMAL MIT BENJAMIN BERNHEIM
Karten für Ensemblematinee
 
Karten für „LA BOHÈME“

Ab Heute auf ARTE zu sehen: PARSIFAL aus der Wiener Staatsoper
Zu Arte / Parsifal
Zu sehen bis 7.2.
 

HEUTE MATINEE IM WIENER KONZERTHAUS

 

Matinee 4 2021/22 – Sonntag tag, 9. Jänner (10.30 h bis 12,30 h im Wiener Konzerthaus

Das Wiener KammerOrchester leitet am Samstag, den 9. Jänner 2022 im Wiener Konzerthaus besonders stimmungsvoll das neue Jahr ein. Im Rahmen des eigenen Matineen-Zyklus anlässlich seines 75-jährigen Bestandsjubiläums stellt einer der führenden Dirigenten unserer Zeit, Manfred Honeck die fabelhafte Geigerin María Dueñas vor, die sich mit nur 19 Jahren als eine der gefragtesten KünstlerInnen ihrer Generation etabliert hat. Das Klassikerlebnis führt das Publikum durch ein Programm von Mozart über Mendelssohn bis Beethoven.

Manfred Honeck

PROGRAMM
Wolfgang Amadeus Mozart La Clemenza di Tito, Ouvertüre, KV 621
Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Streicher d-moll
Pause
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 1 C-Dur, Op. 21
Karten an der Konzertkassa

Wien
Wie Theater mit den vielen Krankmeldungen umgehen
Vorstellungsverschiebungen und Absagen werden zunehmend unvermeidlich. Wie lange lässt sich der Betrieb aufrecht halten?
Jede Vorstellungsverschiebung sorgt für Bahöl, im durch Omikron beschleunigten Zustand umso mehr. „Das oberste Prinzip lautet: Der Lappen muss hochgehen!“, so Regina Maier, Künstlerische Betriebsdirektorin am Burgtheater. Das Haus musste aktuell in seinen vier Spielstätten bereits einige Verschiebungen vornehmen. Maier führt ein eingeschworenes Team an, das Vorstellungsänderungen auch innerhalb eines Tages bewerkstelligt. Wie lange aber kann der Betrieb aufrechterhalten werden? Was alles hängt an einer Planänderung?
Der Standard.at

NÖ: Vielfältiges Kulturprogramm im neuen Jahr
In den niederösterreichischen Kunststätten warten viele Highlights auf Besucher.
Kurier.at

Erfurt
„Das ist einfach nur frech“. Weimarer Opernsängerpaar aus  Erfurter „La Traviata“ gestrichen

Da war die Welt für das Sängerpaar noch in Ordnung. Foto aus der Klavierhauptprobe. Eleonore Marguerre als Violetta Valéry und Uwe Stickert als Alfredo Germont im Oktober 2020 in der Klavierhauptprobe von „La Traviata“ in der Inszenierung Martin Schüleram Foto: Lutz Edelhoff

„Das ist einfach nur frech!“, sagt Eleonore Marguerre. Sie und ihr Mann probten die Hauptpartien der Verdi-Oper. Die Premiere findet nun überraschend ohne sie statt.
Thüringer Allgemeine

Was genau passiert ist, weiß ich nicht. Diese Klavierprobe fand bereits 2020 statt, offenbar ist es coronabedingt noch nicht zur Premiere gekommen.  Das Theater Erfurt ist bis 14.1. geschlossen, laut Homepage ist dort eine Traviata im März vorgesehen. Wer weiß, was tatsächlich geschehen ist? Eine Info besagt, dass sich Eleonore Marguerre besonders für die Rechte von Künstlern eingesetzt hat und das ein Racheakt sein könnte. Wir hören aber gerne auch die andere Seite!

Staatsoper Berlin: die norwegische Sopranistin Lise Davidsen beeindruckt
Lise Davidsen singt in Berlin Grieg, Strauss und Wagner und vermag besonders bei Wagners Wesendonck-Liedern zu überzeugen. Die Stimme ist in allen Registern ungewöhnlich reich und klangvoll. Die ruhig gemessenen Gesänge liegen ihr am besten. Allerdings lässt die norwegische Soprainistin vorerst in punkto Ausdruck durchaus noch Wünsche offen.
konzertkritikopernkritikberlin/a.schlatz

Berlin
Die Sopranistin Lise Davidsen: Ein wunderbarer Konzertabend
In der Berliner Staatsoper Unter den Linden begeistert die norwegische Sopranistin Lise Davidsen bei einem Liederabend mit Werken von Edvard Grieg.
Tagesspiegel.de

Wien: Ein Männerchor, der Frauen sucht
Der traditionsreiche Wiener Männergesang-Verein hält nach Tenörinnen Ausschau – der Grund ist fehlender Nachwuchs.

Dass ein Männerchor Frauen sucht und sich per folgender Presseaussendung an die Öffentlichkeit wendet, mag zuerst vielleicht amüsant klingen – entpuppt sich aber schnell als Tragödie:

„Wer es tut, wirkt glücklich, ob im kleinen Kreis unter Freunden oder im großen Festsaal. Singen ist Balsam für die Seele, und zwar gleichermaßen für Mann und Frau“, weiß Direktor Wilfried Mandl vom Wiener Männergesang-Verein. Zur Verstärkung sucht der traditionsreiche Chor sangesfreudiger Herren ab sofort auch Sängerinnen, und zwar in der Stimmgruppe der Tenöre. Die erste Probe findet am Donnerstag, 13. Jänner 2022, um 19 Uhr im Wiener Musikverein statt. Anmeldungen unter Tel. 0676/432 68 04.

WienerZeitung.at

Filme der Woche

 

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart:  6. Jänner 2022  
THE 355
USA  /  2021 
Regie: Simon Kinberg
Mit: Jessica Chastain, Penélope Cruz, Diane Kruger, Lupita Nyong’o, Bingbing Fan u.a.

Früher waren Julia Roberts, Sandra Bullock oder Catherine Zeta-Jones unterwegs, um in irgendwelchen „Ocean“-Filmen den weiblichen Aufputz zu den männlichen Action-Helden  zu bieten. Diese Generation hat ihre glamourösen Tage hinter sich gelassen, und auf die Seite lassen sich die Frauen von heute  (#wir sind da und mächtig – erfundener Hashtag!) auch nicht mehr schieben,

Also sind diesmal die Frauen an der Reihe, den Dritten Weltkrieg zu verhindern. Warum nicht? Außerdem sind Action-Routine ja ohnedies so unglaubwürdig, als seien sie Comics in irrtümlicher Menschengestalt… Da macht dieser Film von Regisseur Simon Kinberg absolut keine Ausnahme, der übrigens zugibt, dass die Bond- oder die Mission-Impossible-Filme bewusst als Vorbild genommen wurden. So sehr, dass die weibliche Version so ziemlich belanglos wird.

Als Beispiel des Zeitgeistes ist man diesmal „divers“. Das heißt, eine Rothaarige (Jessica Chastain), eine Blondine (Diane Kruger) und eine Schwarzhaarige (Penélope Cruz), das hat früher schon für drei Engel für Charlie gereicht, denn so neu sind die Frauen-Action-Krimis ja auch wieder nicht. Nur dass hier noch zur Latina der Cruz eine PoC und eine Asiatin dazu kommt, also alles abgedeckt. Die Männer schicken entweder die Damen in die Schlacht oder sie sind die Bösewichte, die bekämpft werden, wobei es hier auf der Männerseite einen eklatanten Mangel an Persönlichkeiten (und schon gar keinen glänzenden Gegenspieler) gibt…

Zur Filmbesprechungvon Renate Wagner

Generalaudienz bei Papst Franziskus

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Foto: Andrea Matzker

Prolog: Ein Bild meines Vaters während einer Privataudienz bei Papst Johannes Paul II., das auf meinem Schreibtisch steht, erinnert mich täglich daran, dass für meinen Vater, der immerhin einige weltliche Ehrungen im Laufe seines Lebens erfahren hatte, doch dieses Gespräch mit dem Heiligen Vater von außerordentlichem Wert war. Seit Beginn der Amtszeit des aktuellen Papstes hatte auch ich schon immer den Wunsch, Papa Francesco einmal persönlich begegnen zu dürfen, da ich, unabhängig von meiner Glaubenseinstellung, von seiner Persönlichkeit fasziniert bin. Gerne wollte ich wenigstens einmal in meinem Leben räumlich spüren, ob sich dieser Eindruck in der Realität bewahrheiten würde. Im Falle einer Begegnung mit dem Heiligen Vater wollte ich ihm nicht mit leeren Händen gegenübertreten. Daher bereitete ich einen musikalischen Gruß aus seiner Heimat für ihn vor. Don Carlos, Argentinier italienischen Ursprungs wie der Heilige Vater, war in Köln zentraler Anlaufpunkt für Lateinamerikaner aus aller Welt, ein begnadeter Sänger und enger Freund von – neben Gabriela Sabatini, Diego Maradona und Lionel Messi – Atahualpa Yupanqui, Eduardo Falú, Raúl Lavié, dem Sexteto Mayor, Semino Rossi (den er sogar entdeckte) und, nicht zuletzt, Mercedes Sosa. Letztere stammte, ebenso wie er, aus Tucumán, nannte ihn liebevoll ihren „Bruder“ und sang in Köln zusammen mit ihm eine „Samba de la an͂oranza“, wovon eine private Aufnahme existiert. Dieses Duett zweier großer, argentinischer Stimmen sollte dem Heiligen Vater mit zwei weiteren italienischen und lateinamerikanischen Musikaufnahmen eine kleine Freude bereiten. Mercedes Sosa verkörpert die „Stimme Lateinamerikas“, ist nicht zuletzt dank ihrer Interpretation von Violeta Parra’s Hymne an das Leben „Gracias a la vida“ weltberühmt und sang die „Misa criolla“ von Ariel Ramírez ein. Als UNICEF-Botschafterin für Lateinamerika setzte sie sich Zeit ihres Lebens vehement für Menschenrechte ein. Nach ihr ist der Asterioid Nummer 27147 benannt…

Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/rom-vatikan-generalaudienz-bei-papst-franziskus/

Was die Unruhen in Kasachstan für Russland, China und die USA bedeuten
Der zentralasiatische Petrostaat ist wegen hoher Preissteigerungen ins Chaos gestürzt. Russland schickt sogar Truppen und belastet damit Gespräche mit den USA.
Handelsblatt.com

Deutschland
Wie man den Bürgersinn schwächt
So drohen Achtungsverluste für die Politik: Die ständige Korrektur von Zielen, Mitteln und Problemlösungen verwirrt die Bürger und gibt Impfzweiflern Auftrieb.
Frankfurter Allgemeine

Österreich
Kanzler Nehammer hält an Impfpflicht-Plänen fest
Es gebe einen klar vorgegebenen Zeitplan für die Einführung der Impfpflicht, so der Kanzler im Ö1-Mittagsjournal.
Kurier.at

Elga nicht bereit ab 1. Februar
Elga-Stellungnahme

Dazu muss man aber feststellen, dass es sehr wohl „technisch möglich“ ist, die Impfpflicht ab 1.2. einzuführen (ob es klug ist, steht auf einem anderen Blatt). Das Programm  „Elga“ bestätigt nur, wer berechtigte Ausnahmen geltend machen kann und daher nicht zu bestrafen ist. Die Lösung ist freilich einfach: Man verschiebt den Start der Bestrafungswelle , bis Elga die Daten auf den aktuellen Stand hat.  Beim Kanzler habe ich aber das Gefühl, dass er sehr gerne bestraft. Das ist heilbar, Herr Bundeskanzler, dafür kann man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Das erinnert mich an meine Zeit als aktiver Fußballschiedsrichter: Die Zahl der Polizisten und Justizvollzugsbeamten unter Schiedsrichtern liegt weit über dem Durchschnitt. Diese Leute wollen also auch in ihrer Freizeit bestrafen, massregeln etc., ihr ganzes Leben ist offenbar darauf ausgerichtet Auf die Idee, einmal einen Psychoanalytiker zu Rate zu ziehen, ist meines Wissens keiner gekommen!

Österreich
Rudolf Striedinger: Auffälliger, martialischer Krisenmanager aus dem Heer
Vizegeneralstabschef Rudolf Striedinger sorgte nicht erst bei der Pandemiebekämpfung für Aufsehen.
WienerZeitung.at

Man beachte auch das verwendete Vokabular. Der Herr Offizier hat offenbar zu viel Rambo und Terminator gesehen!

Corona trotz Booster: die trügerische Sicherheit nach der dritten Impfung
Für einen optimalen Schutz haben Politikerinnen und Politiker immer wieder mit der dritten Corona-Impfung geworben. Doch nun infizieren sich immer mehr Menschen mit dem Coronavirus, die diesen Booster bereits erhalten haben
rnd.de.gesundheit

Diesem Virus muss man freilich im Kampfanzug gegenübertreten. Warum sind wir nicht früher auf diese Idee gekommen.

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C

 

 

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