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29. SEPTEMBER 2021 – Mittwoch

29.09.2021 | Tageskommentar

„Il Barbiere di Siviglia“ – Premiere an der Wiener Staatsoper. Juan Diego Florez. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Die ersten Kritiken stehen bei uns online, von Rezensenten, die sich unter Garantie nicht abgesprochen haben (mein Ehrenwort darauf). Wäre ich auch dortgewesen (die Gefahr besteht eher nicht, weil ich keine Abendfreizeit habe, ich muss ja die Frühausgabe vorbereiten), wäre ich womöglich zu einem anderen Schluss gekommen – wie bereits erwähnt habe ich mit diversen Blödeleien Eltern und Lehrer zur Verzweiflung gebracht. Im derzeitigen Alter des Herrn Fritsch war ich allerdings bereits etwas „seriöser“, aber der Humorist kommt von Zeit zu Zeit immer noch durch. Ich kann aber über mich selbst lachen, wie das bei Herrn Fritsch ist, weiß ich nicht.
Wer humorig sein will, hat es besonders schwer, weil Humor nicht nur von Region zu Region, sondern auch von Mensch zu Mensch verschieden ist. Um wieviel leichter ist es, eine „Tosca“ auf die Bühne zu hieven. Aber sicher nicht für Herrn Fritsch!

Bericht von Renate Wagner

WIEN / Staatsoper:
IL BARBIERE DI SIVIGLIA von Gioachino Rossini. Premiere: 28. September 2021 

Hat Rossinis „Barbier von Sevilla“ eigentlich eine Handlung? Wenn ja, dann zugegeben keine besonders komplizierte. Ein Graf umwirbt ein Mädchen und gibt sich als armer Kerl aus, das Mädchen wird auch von seinem Vormund begehrt, und ein Figaro intrigiert für die Liebenden. Nichts Besonderes, wie gesagt, aber wenn man die Geschichte mit echten Menschen erzählt, kann sie sehr hübsch sein. So wie einst bei Günther Rennert.

Bei Herbert Fritsch hat der „Barbier“, so wie er ihn nun auf die Bühne der Staatsoper stellt, keine Handlung. Er ist in drei Stunden theatralischen Formalismus eingegangen, optisch wie szenisch. Dass das Gebotene aussieht wie bei Herbert Fitsch immer, der stets auch seine eigene Bühne schafft, das ist eben so, darüber kann man nicht diskutieren. Marke? Markenzeichen? Masche?

Bei der Ouvertüre fühlt man sich (und später eigentlich auch) ein wenig an Malewitsch erinnert – farbige Rechtecke, die sich überlappen, und (digital geht ja alles) in dauernder Bewegung eine Farborgie erzeugen. Dabei bleibt es weitestgehend im Lauf des Abends, innerhalb dieses Rahmens spielt sich – ohne die geringste Kennzeichnung eines Ortes, ohne Requisite (nur einmal sieht man im Hintergrund eine Leiter, die allerdings nicht benützt wird) – die Geschichte ab. Oder auch nicht…

Es ist zwar in Wien nicht anzunehmen, aber es mag doch Menschen geben, die den „Barbier von Sevilla“ nicht kennen. Nach dieser Aufführung haben sie mit Sicherheit keine Ahnung, worum es geht und was sie eigentlich gesehen haben. Aber die Reizüberflutung war gewährleistet und wurde, wie erwähnt, stürmisch beklatscht. Dass es beim Erscheinen von Herbert Fritsch, stilecht hereingestragen (weil man ja weiter Theater machen muss), ein paar Buh-Rufe gab, änderte nichts an der schier begeisterten Zustimmung des Publikums.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Etienne Dupuis (Figaro). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Heinrich Schramm-Schiessls Meinung (auszugsweise):

Nun, diese Neuinszenierung von Herbert Fritsch, der auch für die Bühnengestaltung verantwortlich zeichnet, war ein einziges Ärgernis. Das Werk ist, auch wenn es im Programm als „Commedia“ bezeichnet wird, eine „Opera buffa“ und das ist eine komische Oper, was allerdings bedeutet, dass die Handlung mit all ihren Wendungen komisch ist und von den Sängern entsprechend dargestellt werden soll. Aber was macht Herr Fritsch – er glaubt der Wirkung des Librettos und schon gar nicht jener der Musik nicht. Es beginnt schon damit, dass es kein wirkliches Bühnehbild gibt, also kein Haus des Dr. Bartolo, weder von aussen noch von innen. Die Bühne ist leer und gibt es nur ein paar Hänger, die verschieden ausgeleuchtet werden, was auf die Dauer auch zu einer gewissen Fadesse führt, Ebenso verzichtet man auf jegliche Requisiten, sodass die Sänger gezwungen sind alles pantomimisch darzustellen. So gibt es im 2. Akt keine Rasierszene, meist ein Höhepunkt jeder Barbiere-Aufführung. Der Regisseur zwingt den Sängern völlig überdrehte Bewegungen auf. Sie müssen zeppeln, zappeln, tänzeln und mit übertriebenem Schritt gehen. Bartolo muss sogar zweimal unter den gespreizten Füssen Almavivas durchkriechen. An manchen Stellen müssen die Sänger auch shaken, was mich vermuten lässt, dass der Regisseur weder das Werk an sich noch die Musik ernst nimmt. Natürlich ist auch die Ouvertüre visualisiert, denn 10 Minuten nur Musik bei geschlossenem Vorhang geht im „modernen“ Theater natürlich gar nicht. Am erfreulichsten waren, von einigen Übertreibungen, wie z.B. die Turmfrisur á la Marge Simpson (aus der TV-Trickfilmserie „Die Simpsons“) für Bartolo, die Kostüme von Victoria Behr

Am Schluss feierte das Publikum die Sänger, für das Regieteam gab es durchaus verdiente Buhrufe. Allerdings war der Applaus für eine Premiere ziemlich kurz. Abschliessend muss man sagen, das man auf solche „Erneuerungen“ des Repertoires durchaus verzichten kann.

Zum Premierenbericht von Heinrich Schramm-Schiessl

„Päpstlicher als der Papst“? Gehen die Intendanten mit der Covid-Verordnung zu weit?

Leser Gerhard B. macht uns mit der genauen Auslegung der Covid-Regel vertraut. Die Intendanten legen diese pedanter aus, als sie ist.

Mit 1.10.2021 tritt die Wiener COVID-Verordnung in Kraft, die u. a. die 2G-Regel bei Veranstaltungen für mehr als 500 Personen vorsieht, einhergehend mit dem gänzlichen Entfall der Verpflichtung  zum Tragen eines MNS oder einer FFP2-Maske. Dies geht eindeutig aus dem Verordnungstext hervor und wird sogar explizit in den Erläuterungen zur Verordnung auf Wien.gv.at erwähnt. Siehe dazu, letzter Punkt unten: https://coronavirus.wien.gv.at/neue-corona-regeln/

Auch auf ORF.at wurde dies bereits vor 2 Tagen verkündet.

Staatsoper, Volksoper, Burgtheater und Theater an der Wien haben ihre Website zwar hinsichtlich der 2G-Regel aktualisiert, halten aber weiterhin an einer FFP2-Maskenpflicht im Hause auch während der Vorstellung fest. Einzig das Theater an der Josefstadt hat korrekt reagiert und für das Haupthaus die Maskenpflicht aufgehoben.

Diverse Anfragen, Hinweise, Übermittlung diverser Links an die o. a. Häuser haben nichts gebracht … außer automatische Rückantworten und Schweigen. Sollten die diversen Intendanten päpstlicher als der Papst (in diesem Falle BM Ludwig) sein, wird es kein Wunder sein, wenn die Besucherzahlen auf derart niedrigem Niveau bleiben.

Mit freundlichen Grüßen Gerhard B.

Es gibt bereits eine Reaktion. Leser Heinz K. berichtet: Die Staatsoper hat mir heute per email mitgeteilt, dass ab 1.10. keine Maskenpflicht (Anm. d. Red.: Ich gehe davon aus, während der Vorstellung bei eingenommenen Sitzplatz) mehr besteht.

DIE WIENER STAATSOPER PRÄSENTIERT IHRE NEUE ARBEITS- UND SPIELSTÄTTE IM FRANZÖSISCHEN SAAL DES KÜNSTLERHAUSES

Foto: MHM archtitects
Im Rahmen eines Pressegespräches wurde gestern eine neue Arbeits- und Spielstätte der Wiener Staatsoper präsentiert: Der Französische Saal im Künstlerhaus Wien wird zu einem modernen Opernhaus mit bis zu 279 Sitzplätzen umgebaut, zweckgewidmet für junges Publikum sowie den künstlerischen Nachwuchs

Genaueres finden Sie in unseren „Infos des Tages“

Staatsoper erhält neue Spielstätte im Künstlerhaus
Die Spatzen pfiffen es zuletzt von den Dächern, nun ist es offiziell: Die Staatsoper erhält im ehemaligen brut-Flügel des Künstlerhauses eine neue Spielstätte. Renoviert wird der noch unsanierte „Französische Saal“ vor allem mit Unterstützung von Hans Peter Haselsteiner. Der Bund steuert fünf Millionen zu dem 21-Millionen-Euro Projekt bei, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz.
WienerZeitung

Kinderoper zieht ins Künstlerhaus ein
Die Wiener Staatsoper bekommt im einstigen Brut-Theater eine neue Spielstätte für Kinder- und Jugendprojekte
Der Standard.at

Leser Hubert P. dazu: Das „Theater im Künstlerhaus“, das in den letzten Jahren als brut-Theater bekannt war, wurde schon in den 1980er-Jahren von der Staatsoper benützt und zwar für moderne Kammeropern wie zum Beispiel „Nachtexpress“ von Ronnefeld und „Weiße Rose“ von Zimmermann. DIe Geschichte wiederholt sich!

TOULOUSE/Théâtre du Capitole: LA GIOCONDA. Am 28. September 2021

 

 Gestern Abend präsentierte das Théâtre du Capitole Toulouse zum dritten Mal die Oper „La Gioconda“ von Amilcare Ponchielli in der bemerkenswerten Inszenierung von Olivier Py, die schon 2019 am Théâtre Royal de la Monate herausgekommen war. Py hat mit den monumentalen und sich immer wieder eindrucksvoll wandelnden Bühnenbildern von seinem langjährigen Bühnenbild-Partner Pierre-André Weitz eine wirkmächtige und voller Dramatik und Exzessivität steckende Interpretation von Ponchiellis Meisterwerk um Macht, unerwiderte Liebe bis zu grausamer Gewalt und Mord zu dessen opulenter Musik geschaffen. Dunkle Schwarz-Weiß-Töne mit Neonröhren, typisch für die Ästhetik von Py und Weitz, dominieren das Geschehen, auch das Schwarz in Weitz‘ Kostümen, in diesem Fall besonders passend zum Plot. Natürlich stellt Py wie immer stark ausgeprägte Körperlichkeit bis hin zu eindeutigen sexuellen Aktionen, vor allem beim den Ballett-Szenen, in den Vordergrund. Das Maskenhafte des Karnevals von Venedig wird durch eine riesige weiß-rote Clowns-Maske angedeutet, die aber auch für alles andere als karnevalistische Vergnügungen steht, z.B. die Inquisition und echte Falschheit an sich. Das Venedig bestimmende Wasser und seine Kanäle kommen darin zum Ausdruck, dass das ganze Stück auf einem Wasserspiegel stattfindet…

...Béatrice Uría-Monzon ist eine tragische Vollblut-Gioconda mit dunklen und charaktervollen Tönen ihres kraftvollen Mezzos. Judit Kutasi begeistert nach Venedig diesen Sommer einmal mehr mit ihrem perfekt geführten klangvollen und jugendlich dramatischen Sopran. Ramón Vargas ist ein einnehmender Enzo Grimaldo, nicht unbedingt von letzter tenoraler Eloquenz, aber die vielen Facetten der Rolle intensiv darstellend. Roberto Scandiuzzi überzeugt in der üblen Rolle des Avise Badoero…

Zum Bericht von Klaus Billand

Los Angeles
Wagner Returns To LA Opera With TANNHOUSER Opening October 16
broadwayworld.com

Günther Groissböck probt für den „Waffenschmied“ im Theater an der Wien

ZU INSTAGRAM mit Video 3,39 Minuten

Wien/ Theater-Center Forum
Eine Operette für ein echtes Wiener Original: Der Sandler-Baron
Wien lebt von seinen Originalen, und derer gibt es eindeutig mehr, als man denkt. Der Liebe Augustin ist vielen Menschen durchaus noch ein Begriff, beim Waluliso trennt sich die Spreu vom Weizen, und wer den Baron Koarl kannte, darf sich schon getrost als Experte bezeichnen. Umso schöner, wenn solchen Personen ein (musikalisches) Denkmal gesetzt wird.
Wiener Zeitung

ROSENHEIM: Gesprächskonzert mit dem chinesischen Tenor Long Long am 25. September 2021

Long Long im Gespräch mit Klaus Billand. Foto: privat

Am 25. September konnte ich im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim ein Gesprächskonzert mit dem chinesischen Tenor Long Long moderieren, der unter anderem in diesem Sommer neunmal den Duca de Mantua im „Rigoletto“ bei den Bregenzer Festspielen gesungen hat…

Mehr darüber in den Infos des Tages

Ballett/ Tanz: Martin Schläpfer: Der Tanz als religiöser Akt
Der Staatsballett-Direktor und Choreograf über Religionen, Brahms und die Gefahr, seiner Musik zu erliegen.
Wiener Zeitung

Entertainer und Autor Peter Lodynski ist tot
Er war Schauspieler, Regisseur und Zauberkünstler, jedenfalls seit den 60ern im heimischen Showgeschäft tätig. Zuletzt war er in der ORF-Kultserie „Tohuwabohu“ zu sehen.
https://www.diepresse.com/6039958/entertainer-und-autor-peter-lodynski-ist-tot

Peter Lodynski im Alter von 84 Jahren gestorben
Peter Lodynski ist tot. Der gebürtige Wiener ist Sonntagnacht im Alter von 84 Jahren verstorben, bestätigte sein langjähriger Co-Autor Willy Honauer am Dienstag der APA.
Wiener Zeitung

Die Musikalische Komödie Leipzig betrauert den Tod von Monika Geppert: Tief bewegt und trauernd müssen wir Abschied nehmen von der langjährigen Direktorin und Chefchoreographin der Musikalischen Komödie.

Nachruf in den Infos des Tages!

Kunstmarkt: Neue Galerien in Wien
Nach dem Berliner Galeristen Johann König zieht es auch die Galerien Podnar und Presenhuber her.
https://www.diepresse.com/6035427/neue-galerien-in-wien

Wien/ kunstforum/Ausstellung:
Rebecca Horn: Amazone und Prinzessin Einhorn
Das Kunstforum Wien präsentiert mit „Concert for Anarchy“ eine große Personale der Multimediakünstlerin Rebecca Horn.
Wiener Zeitung

Aalborg
Künstler haut mit 85.000 Euro von Museum ab – und nennt es „Konzeptkunst“
Der Däne Jens Haaning nennt das Werk „Take the Money and Run“: Er will das Geld nicht zurückgeben
Kurier.at

Buchbesprechung

 

Francis Breyer : SCHWARZE PHARAONEN
Nubiens Königreiche am Nil
238 Seiten, Verlag C.H.Beck, 2021

Wenn heute von der Kunst Schwarzafrikas die Rede ist, meint man neben den Masken, die auf dem ganzen Kontinent entstanden sind, vor allem die Benin Bronzen, die Speckstein-Vogel-Figuren aus Simbabwe – und die Pyramiden von Meroe, die man nicht ins Museum tragen konnte, sondern die man im tiefen Afrika selbst suchen muss. Rund um sie hat sich der Begriff der „Schwarzen Pharaonen“ verfestigt, denen nun Francis Breyer von der der Universität Bonn eine ebenso übersichtliche wie anschauliche Untersuchung widmet.

Breyer ist zwar selbst Ägyptologe und weiß daher, dass es das weit spektakulärere Ägypten mit seiner faszinierenden Geschichte war, das lange den Blick auf Nubien verstellt hat. Er selbst ist aber auch Altorientalist und als solcher Fachmann auch für die alten Kulturen von Nubien und Äthiopien….

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Die Inflation in den USA ist hartnäckiger als bisher gedacht: Laut Notenbankchef Jerome Powell führte die Öffnung der Wirtschaft in verschiedenen Sektoren zu Versorgungsengpässen und entsprechendem Preisdruck. Das könne noch einige Zeit anhalten. Ein Gegensteuern der Notenbank wird zusehends wahrscheinlicher. Die Aussicht auf eine weniger grosszügige Geldpolitik sorgt an den Märkten für Nervosität. Zum Bericht
  • Beim Social-Media-Chef von Matteo Salvini wurde Kokain gefunden: Jetzt laufen gegen Luca Morisi Ermittlungen wegen Drogenhandel. Lega-Chef Salvini lässt schon länger seinen politischen Instinkt und eine klare Linie vermissen. Er ist nicht mehr der unbestrittene Führer der italienischen Rechten.
    Zum Bericht
  • Nordkorea will eine neu entwickelte Hyperschallrakete getestet haben: Die am Dienstag aus der Provinz Chagang abgefeuerte Hwasong-8-Rakete habe für die Selbstverteidigungsfähigkeiten strategische Bedeutung. Mit Hyperschall werden Geschwindigkeiten oberhalb der fünffachen Schallgeschwindigkeit bezeichnet, also rund 6180 Kilometer pro Stunde.
    Zu den neusten Entwicklungen

Die deutschen Christlichdemokraten schieben ihren internen Machtkampf auf
Mit einem Kompromiss hat die Parlamentsfraktion der deutschen Christlichdemokraten offenen Streit zunächst verhindert. Trotz heftiger Kritik an Armin Laschets Wahlkampf haben die Abgeordneten wohl noch Hoffnung auf eine Regierungsbildung. Der CDU-Chef habe ein wackliges Mandat für Sondierungen mit Grünen und FDP, verlautete aus der Sitzung.
Zum Bericht

Das ist der Chef der deutschen Grünen: Robert Habeck ist das neue Machtzentrum der Partei.
Anders als Co-Chefin Annalena Baerbock geht er gestärkt aus dem Wahlkampf hervor. Bei den anstehenden Sondierungsgesprächen hat Habeck eine Schlüsselrolle, auch den Posten des Vizekanzlers soll er sich gesichert haben. Einigen Grünen prescht er zu forsch voran.
Zum Bericht

Österreich: GIS-Gebühr könnte um acht Prozent steigen
Der Stiftungsrat beschäftigt sich Mitte Oktober mit einem Antrag auf Gebührenerhöhung. Der Ministerrat will die Digitalisierung vorantreiben. ORF-Streaming könnte GIS-Zahlern vorbehalten bleiben.
Die Presse.com

Erfrischend anders: Grazer KPÖ-Chefin Elke Kahr bei Armin Wolf in der „ZiB 2“
Auf eine Diskussion über die Gräueltaten des Kommunismus will sie sich nicht einlassen – immer wieder betont sie ihre Rolle als Lokalpolitikerin
Der Standard.at

Einen starken Auftritt hatte gestern der Chef der MFG -Partei, die in Oberösterreich auf Anhieb über 6 % und damit den Einzug in den Landtag geschafft hat.

Die Buchstabenkombination und somit der Parteiname lässt sich leicht merken, „mit freundlichen Grüßen“ sind die meisten Briefe gezeichnet – außer die unfreundlichen! MFG steht für MENSCHEN FREIHEIT GRUNDRECHTE.
Beim BZÖ musste man seinerzeit an die „Bienenzüchter Österreich“ denken.

Fellner-TV Chefredakteur Niki Fellner kam gehörig ins Wanken und ins Schwitzen, mit den von ihm bevorzugten Polit-Leichtgewichten hatte er leichteres Spiel als mit dem smarten Anwalt. Die neue Partei vertritt nicht „Impfgegner“, sondern tritt für die Grundrechte und Freiheit der Bürger in ihren persönlichen Entscheidungen ein. Das ist gerade in dieser Zeit  immens wichtig. Sollte sich die Gruppierung auf Niederösterreich und Wien ausdehnen, dann denke auch ich in meinen alten Tagen noch einmal nach. Denn ich bin kein Impfgegner, aber ganz klar ein Verteidiger von Grundrechten – und von Freiheit sowieso!

Ich behalte die Entwicklung im Auge!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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