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29. NOVEMBER 2020 – Sonntag

29.11.2020 | Tageskommentar

HEUTE IM TV: LE NOZZE DI FIGARO AUS DEM THEATER AN DER WIEN – zwangsläufig für das TV gemachtStefan Gottfried mit dem Concentus Musicus Wien. Foto: Moritz Schell

Eine Neuinszenierung – zwangsläufig nur für das Fernsehen!

Der vielseitige Satiriker und Schauspieler Alfred Dorfer zeigt mit Le nozze di Figaro seine erste Opernregie, die in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Kateryna Sokolova entstanden ist. Am Pult des Concentus Musicus Wien steht Stefan Gottfried – ihn verbindet über Nikolaus Harnoncourt eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Theater an der Wien. Florian Boesch, Artist in residence dieser Spielzeit, wird als Conte di Almaviva zu hören sein. Als seine Gräfin debütiert die rumänische Sopranistin Cristina Pasaroiu am Theater an der Wien. Weiters zu erleben sind u.a. Giulia Semenzato als Susanna, Robert Gleadow als Figaro und Patricia Nolz als Cherubino. Es singt der Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner).

Copyright: Moritz Schell

Wien/ Theater an der Wien
Alfred Dorfer: „Meine Handschrift soll nicht erkennbar sein“
Alfred Dorfer mutiert zum Opern-Regisseur. Sein „Le Nozze di Figaro“ wird Sonntag im TV gezeigt. Ein Talk über Mozart, Ängste und die Zukunft.
https://www.heute.at/s/dorfer-meine-handschrift-soll-nicht-erkennbar-sein-100114707

Wien/ Wien-Holding
Christian Kircher: „Derzeit wird jeden Tag Geld verbrannt“ Bezahlartikel
Der Chef der Bundestheater-Holding spricht sich dafür aus, mit der Wiedereröffnung zuzuwarten – und dann mit einer vernünftigen Besucherzahl.
Kurier

Christian Kircher glaubt nicht an eine Wiedererröffnung der Theater am 7.12. Er wünscht sich „Planungssicherheit“, aber diese hätte die Regierung auch gerne. Der zweite Lockdown zeigt nicht den gewünschten Erfolg, die Zahlen gehen zu langsam zurück. Verfolgt man etwa eine falsche Strategie? Gestern kam mir ein Buch des ehemaligen Wirtschaftskammer-Präsidenten Christoph Leitl in die Hände. Herr Leitl war nie ein Verschwörungstheoretiker, er betitelt das Buch „China am Ziel, Europa am Ende“!

Nachdenken wird man wohl noch dürfen!

Wien/ Staatsoper
Per Schnelltest in die Wiener Staatsoper?
Intendant Bogdan Roščić hat Ideen für die Zeit nach dem Lockdown. Im Dezember singen Netrebko & Co. garantiert vor ORF-Kameras.
Salzburger Nachrichten

Vorbeugend reagiert hat der Staatsoperndirektor, denn auch er glaubt nicht an den 7.12. Der 20.12. wird es wohl werden, wenn die Ski-Orte wieder auf Hochbetrieb fahren. Prioritäten müssen in einem Wintersportland wohl gesetzt werden – und Kunst und Kultur hat eine schwache Lobby – die Ihre Bedeutung nicht vermitteln kann. Ein Ruck kann nur vom Publikum ausgehen, die Thaterdirektoren sind meist von Bundes- oder Landesregierungen abhängig (sind deren Dienstnehmer) und haben sich zurückzunehmen. Das Publikum ist aber „der Wähler“ – und Politiker verstehen nur die Sprache des Wählers:

 

Ob die Besucher angesichts immer weiterer Leistungen, die ihnen abverlangt werden (Corona-Schnelltest vor jeder Vorstellung) die Theater stürmen werden, bezweifle ich. Das habe ich übrigens auch im September getan und eigentlich recht behalten.

Derzeitige Situation der Theater ; “ Wie ein Witz, den man allein im Wald erzählt“!
Interview mit Anthony Bramall: „Wenn kein Publikum da ist, fehlt uns die Reaktion – das ist wie ein Witz, den man allein im Wald erzählt“….

Klassik-begeistert

Der deutsche Virologe Dr. Drosten hat bereits ein Nachfolgevirus  nach Covid entdeckt

Beim Coronavirus werde in der Forschung bereits alles gemacht, was möglich ist. Das Mers-Virus sei der nächste Kandidat für eine Pandemie, an ihm wolle Drosten als nächstes forschen. Aktuell ist der Virologe allerdings vorwiegend mit der Beratung der deutschen Bundesregierung und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt.

Als Alarmismus will Drosten seine Aussagen nicht verstanden wissen.Wäre er „der Professor, der auf den Busch haut „, würde er seinen Einfluss womöglich rasch verlieren, meint der Forscher.

Zur nächsten Warnung/Drohung des Dr. Drosten

MÜNCHEN: Instagram Chat von Rachel Willis-Sørensen während der  Boheme-Aufzeichnung am Freitag

Am MONTAG auf Staatsopern/V: LA BOHÈME (Sørensen: Kaufmann)

Diese Boheme wurde doch tatsächlich am vergangenen Freitag aufgezeichnet – und wird am Montag ausgestrahlt!

 

https://www.instagram.com/stories/bayerischestaatsoper/2451825600416378354/?utm_source=ig_story_item_share&igshid=zpycqozw8e0s&fbclid=IwAR01D4MlpoZkxSki_C3JwNp1T5AFvpF_nHe1h8DYeNxTbfvfG_eWPUIOKFo

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Die Netrebkos proben Il Trovatore in St. Petersburg für heute, Sonntag, 29.November

ZU INSTAGRAM

 

Ildar Abdrazakov wünscht sich Spezialeffekte für die Oper

ZU INSTAGRAM mit Videos und Spezialeffekten“

 

München/ Bayerische Staatsoper: Proben zu FALSTAFF.

Aylin Perez und Wolfgang Koch proben

ZU INSTAGRAM mit Kurzvideo

Luca Salsi und Zubin Mehta in Florenz nach der „Otello“-Generalprobe

 

ZU INSTAGRAM

Szene mit Luca Salsi (Jago) und Fabio Sartori (Otello)

ZU INSTAGRAM
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PLACIDO DOMINGO:  Norgestern musste er in Bergamo wegen Erkrankung absagen, nun macht er Werbung für das Scala-Konzert

ZU INSTAGRAM/ VIDEO

Ein echter Theatergeher fährt auch in Pandemiezeiten dorthin wo Theater gerade stattfindet.

In St. Gallen spielt man „Giulio Cesare in Egitto“, bereits die fünfte Vorstellung nach der Premiere. Die Premiere hat Jan Krobot aus Zürich natürlich miterlebt und darüber berichtet, ebenso wie über die zweite, vierte und nun über die fünfte Vorstellung.

Zum Bericht von Jan Krobot

Ein Leser schreibt uns: „Man kann es auch übertreiben“ dieser Satz fällt mir zu folgender Situation ein: das Theater Basel spielt am 5.12. die Premiere der Zauberflöte vor exakt 15 (!) Personen. Die Karten werden verlost. Einerseits macht es mich wütend und zugleich auch traurig solche Situationen mitzuerleben. Aber, für den Fall, dass ich unter den Kartengewinnern sein sollte, gibt es, versprochen, die erste Rezension für den Online Merker von meiner Seite.

Lieses Klassikwelt 63: Wenn das Theater zur Hölle wird

Copyright: entwickler.de

Es erschüttern immer wieder Berichte von Intendanten, Regisseuren oder Dirigenten, die ihren Kolleginnen und Kollegen das Leben zur Hölle machen. Oft schweigen die Betroffenen darüber, verfügen ihre Chefs doch meist über gute Seilschaften und Netzwerke. Für jemanden, der es riskiert, sich mit einem Mächtigen anzulegen, könnte es in der Theaterwelt, in der nahezu jeder jeden kennt, schwer werden anderswo Fuß zu fassen. Eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus…

Klassik-begeistert

Kirsten Liese ist eine erfahrene Journalistin und weiß, was sie schreiben darf und was nicht. Ich gehe also davon aus, dass sie genau recherchiert hat.  Im konkreten Fall verstehe ich manches nicht. Wenn der Ruf des Intendanten schon zumindest seit 2012 besteht, frage ich mich, warum er dann immer wieder Mitarbeiter findet, die von der Mentalität her zu stillen Duldern nicht geeignet sind. Ich verstehe aber anderseits auch den Intendanten nicht, dass er sich mit einem rein weiblichen Leitungsteam umgeben hat. „Theaterfrauen“ sind in den seltensten Fällen stille Dulderinnen. Die Probleme waren also vorprogrammiert!

Und seid ihr nicht willig . .
Auch wenn die Regierung beteuert, sie setze auf Freiwilligkeit: Die Massentests werden nicht ohne sozialen Druck über die Bühne gehen, und das Thema Impfpflicht steht im Raum. Was sagen Ethiker dazu?

Das geht mir unter die Haut: Das sagen wir, wenn uns etwas stark bewegt. Auch staatliche Zwangsmaßnahmen erleben wir umso bedrohlicher, je näher sie uns „auf die Pelle rücken“. Wenn Lokale und Läden schließen müssen, nicken wir es eine Zeit lang ab. Stärker sträuben wir uns gegen die Vorstellung, dass die Polizei in unsere Wohnung eindringt. Und am sensibelsten reagieren wir, wenn es um den eigenen Körper geht…
https://www.diepresse.com/5904185/und-seid-ihr-nicht-willig

In diesem Zusammenhang erwähne ich den Brief einer treuen Leserin:

Als gesunde Menschen, welche Garantie haben wir bezüglich Nebenwirkung der Impfung? Sie brauchen nur auf die Speisekarte von Restaurants schauen, auf die Allergien, die jedes Gericht hervorrufen kann. Jeder Mensch ist einmalig – wie sein Fingerabdruck. Wie kann ich von einem Moment auf den anderen meine Existenz aufs Spiel setzen, wenn ich nicht weiß, um was es geht, was im Impfstoff drin ist?

Da ist schon besser, wenn wir darauf einwirken, dass Mitbürger nicht in provozierender Art Vorschriften ingnorieren, uns durch ihre Dummheit von einen Lockdown in den anderen treiben.

Aber Impfpflicht, auch wenn diese durch die Hintertüre kommt (wenn Du Dich nicht impfen hast lassen, bist Du vom Leben ausgeschlossen, quasi in Dauerquarantäne) geht schon gar nicht.

Impfung gerne und Dank für die Möglichkeit – aber kein Zwang, kein Druck bitte! (Zitat Ende)

Ich bin kein erklärter Impfgegner, aber gegen jeden Zwang. Vor Jahren war ich in einer kritischen Phase. Meine Ärztin verschrieb mir ein Medikament, in dem Penicillin enthalten war. Nach einigen Stunden wurde mir so schlecht, dass der Kunde, in dessen Wohnung ich gerade arbeitete, den Notarzt rief. Der setzte sich sofort mit der Ärztin in Verbindung und diese nannte ihm das Medikament, das sie mir zur Einnahme empfohlen hatte. Blitzschnell wurden Gegenmittel gespritzt, und ich kam wieder auf die Beine. Die Situation war aber sehr gefährlich.

Seither gebe ich die Penicillin-Allergie bei jedem ärztlichen Eingriff an. Wird man bei Massenimpfungen darauf Rücksicht nehmen? Wird ein Arzt (ich hoffe, solche Massenipfungen nimmt kein im Eilverfahren ausgebildeter Grundwehrdiener der Minsterin Tanner vor) durch seine Unterschrift bestätigen, dass er auf das Risiko aufmerksam gemacht wurde, damit meine Nachkommen dann bei einem allfälligen Prozess bessere Karten haben?

Kein Arzt wird das unterschreiben! Das Risiko ist viel zu groß! Ebenso wie eine Impfung im „Blindflug“!

Burgenland
Liste mit Weihnachtsgeschenken bei Commerzialbank gefunden
Laut „profil“ sollten Bürgermeister, Polizeibeamte, TPA-Prüfer und Vertreter der Einlagensicherung 2019 beschenkt werden
Der Standard

Das ist ganz furchtbar, ein Skandal! Machen wir uns doch nicht völlig lächerlich! Schauen Sie sich mal an, was da geschenkt wurde. Kleinigkeiten, wie man sie früher beim Weltspartag und ähnlichen Anlässen bekommen hat! Zu Weihnachten habe ich Geschenke von Zulieferfirmen erwartet, je nach Umsatz! Das war selbstverständlich, ein Zeichen der Wertschätzung, keine Bestechung.

Anderseits habe ich natürlich die wichtigsten Mitarbeiter meiner Hauptkunden beschenkt (ganz wichtig waren Sekretärinnen).  Das geschah nicht versteckt, ich ging ganz offen durch die Büroetagen. Ist das eine Bestechung!  Hätte jemand mein Geschenk nicht angenommen, wäre ich beleidigt gewesen. Viel heikler war es, die jeweils richtigen Geschenke auszuwählen.

Heute würde ich mich mit Geschenken gar nichr zu meinen Kunden außerhalb des rein privaten Bereichs trauen! Da stünden wir beide mit einem Fuß im Kriminal!

Man kann auch übertreiben, maßlos sogar!

Haben Sie einen schönen Sonntag!

A.C.

 

 

 

 

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