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29. MAI 2020 – Freitag

29.05.2020 | Tageskommentar

Das Füllhorn wird über die Künstler ausgeschüttet!

Na ja, reich werden diese mit dem Almosen auch nicht, insgesamt sind es über 6 Monate verteilt 6000 Euro. Es ist aber eine nette Geste.

Neuer Hilfsfonds: „Ihr seid uns nicht egal, liebe Künstlerinnen und Künstler“
Freischaffende sollen über einen Zeitraum von einem halben Jahr 1000 Euro pro Monat erhalten.
Wiener Zeitung

„Unbürokratisch“
1.000 Euro im Monat: Regierung stellt Künstler-Überbrückungsfonds vor
Ab Juli soll er für sechs Monate gelten, insgesamt stehen für rund 15.000 Anspruchsberechtigte 90 Millionen Euro zur Verfügung
Der Standard

Die Regierung hat aber gemerkt, dass die Künstler überproportional ihre Stimme erheben. Also werden sie ruhig gestellt. Voraussichtlich wählen sie zwar immer noch Rot, aber sie mögen das im Stillen tun und dabei nicht schreien wie der Prinzipal aus der Josefstadt!

Ab heute werden weitere Lockerungen wirksam. Wir vom Online-Merker haben gestern unsere CD-Präsentation Margarita Gritskova streng mit Maskenpflicht, aber dennoch bei bester Laune abgehalten. Sobald Fotos eintreffen, stelle ich sie online, damit Sie nicht glauben, ich erzähle einen Schmäh.

Im Handel bereits erhältlich!

Ab heute dürfen die Kinos wieder öffnen, zwar mit Auflagen, aber immerhin! Allerdings: Der Großteil der Kinos – vor allem die großen Ketten, wollen das noch gar nicht. Vor allem sind sie überrascht, dass man ihnen so ganz ohne Anlass eine Überraschung und Freude bereiten wollte. Aber so eine Betriebsöffnung mit Sicherheitsauflagen bedeutet Planung. Die zuständigen Stellen haben den Kinos am Mittwoch so zwischen Tür und Angel verkündet, dass sie am Freitag wieder in Betrieb gehen dürfen. Da waren wiederum echte Profis am Werk.

Kinoöffnung ab Freitag: Betreiber fühlen sich überrumpelt
Viele Kinos fühlen sich durch die Möglichkeit, bereits am Freitag den Betrieb wieder aufnehmen zu dürfen, von der Regierung überrumpelt. Die entsprechende Novelle zur Covid-19-Lockerungsverordnung wurde am Mittwoch veröffentlicht. „Unangekündigte Schnellschüsse betreffend das Kino im Zusammenhang mit dem „Hochfahren“ des Kulturbetriebes sind leider kontraproduktiv“, betonte man etwa bei Österreichs größter Kinokette Cineplexx.
https://orf.at/stories/3167490/

Noch sensationeller: Die Prostitution darf ab 1.7. wieder arbeiten (mit Sicherheitsabstand?), in den Theatern und Konzertsälen muss weiterhin Abstand gehalten werden!

 

Das erkläre mir jetzt bitte einer der wackeren Streiter für die Angemessenheit der Massnahmen. Auch die Meinung der strengen Virologen ist gefragt, wie Prostitution mit Sicherheitsabstand funktioniert! Pornofilm? Wäre wohl die billigste Lösung, aber nicht im Sinne des „Gewerbes“.  Der Staat nimmt vom „Liebeslohn“ schamlos Steuern – Prostituierte dürfen damit auch die „Arbeitslose“ beziehen. Ich kann mir vorstellen, dass das für viele der Damen angenehmer als ein stinkender Freier im Bett ist. Ist das also ebenso eine Zwangsbeglückung wie die bei  den Kinobertreibern? Sind unsere Freudendamen vielleicht gar nicht so glücklich?

„Es muss noch geklärt werden, ob die Damen und deren Freier „dabei“ Mundschutz tragen müssen! Geht es noch lächerlicher?  Nein – das ist unschlagbar. „Wichtig-Masken“ aufsetzen, liebe Politiker – und erklärt uns das!

Ich vermute, dass jetzt vollends das Chaos augebrochen ist, die Übersicht und damit auch der gesunde Menschenverstand verloren wurde.

Österreich erlaubt Prostitution ab dem 1. Juli
Genaue Regeln sind aber noch unklar: Müssen Prostituierte und Freier eine Schutzmaske tragen?
Kurier

Basti, oh Basti. Hoffentlich bekommen sie die nächsten Kurven!

Aber es gibt weitere gute Nachrichten: GRUSS AUS DER LOMBARDEI- ZUM GLÜCK SIND DORT UNSERE OPERNLIEBLINGE ALLE OFFENBAR GESUND UND SCHEINBAR FURCHTLOS

 

Maestro Marco Armiliato und Günther Groissböck am gestrigen Nachmittag

MICHAEL VOLLE UND AXEL BRÜGGEMANN SINGEN IM AUTO (natürlich ohne Maske)

Video gefunden von TTT

Auch dieses Video ist „nicht ohne“. Es kommt dabei zu einer nicht ungefährlichen Situation. Schauen Sie sich das an!

 

ZUM VIDEO
https://www.facebook.com/klassikradio/videos/axel-br%C3%BCggemann-und-michael-volle-singen-im-auto/585047345471576/?__so__=permalink&__rv__=related_videos

FRIEDEMANN VOGEL MIT DEUTSCHEM TANZPREIS GEEHRT

Friedemann Vogel. Foto: Roman Novitzky

Der Deutsche Tanzpreis 2020 geht an Friedemann Vogel als „herausragender Interpret“. Die Jury der Auszeichnung schreibt dazu: „Nur wenige männliche Balletttänzer seiner Generation haben eine derart konstante künstlerische Karriere vorzuweisen und können auf eine vergleichbare internationale Laufbahn blicken. Seit über 20 Jahren Mitglied des Stuttgarter Balletts, ist er mittlerweile ein Weltstar.“

Wien
„Ein Konieczny-Festival wie unter Dominique Meyer wird es nicht geben“…

Obwohl er eigentlich Regisseur werden wollte, landete er bei der Musik –quasi zufällig, wie er sagt, über Umwege. Tomasz Konieczny singt an allen bedeutenden Opernhäusern dieser Welt: Metropolitan Opera New York, Bayerische Staatsoper, Mailänder Scala und natürlich an der Wiener Staatsoper, von wo aus seine internationale Karriere begonnen hat. Ob der Pole, der zurzeit in Wien weilt, weiterhin so oft an der Wiener Staatsoper auftreten wird wie bisher, welchen Stellenwert der Wotan in seiner Karriere hat und ob er Dominique Meyer an die Scala folgen wird, darüber spricht er mit klassik-begeistert.de .
Interview: Jürgen Pathy
Klassik-begeistert

BÜHNE BADEN (Stadttheater): Absage SUNSET BOULEVARD

  Aufgrund der aktuellen von der Bundesregierung dargelegten Rahmenbedingungen für einen  Proben‐ und Spielbetrieb in den Monaten Juni, Juli und August haben wir uns entschieden,    nun auch ‐ wie schon bereits IM WEISSEN RÖSSL ‐ die Produktion SUNSET BOULEVARD Musical von Andrew Lloyd Webber für die heurige Saison abzusagen.

Weiters werden auch das Gastspiel des Landestheater Niederösterreich DIE DREI MUSKETIERE sowie  der Filmevent THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW heuer nicht stattfinden.   Auch hier planen wir die Verschiebung der Produktion in den Sommer 2022.    Es freut uns aber bekannt geben zu können, dass wir die Produktion DIE  BLAUE MAZUR, Operette  von Franz Lehár, im Bereich des Möglichen sehen, diese heuer doch noch stattfinden lassen zu  können.    Derzeit prüfen wir, ob sich das Projekt unter Einhaltung aller Vorgaben der Bundesregierung sowie  der größtmöglichen Sicherheitsmaßnahmen auch wirklich realisieren lässt.   Dafür benötigen wir noch ein wenig Zeit und werden Sie dann umgehend informieren.

Wo liegt das Problem? Wenn man die selbe Regelung wie bei den Prostiuierten bekommt, kann man locker spielen!

Liebe Regierungsbeauftragte, ihr habt die Lösung bereits in der Schublade liegen. Das Rad muss nicht neu erfunden werden

Neues Ausstellungshighlight im Kaiserhaus Baden: Beethovens Hörrohr
Ab sofort ist in der Beethovenausstellung MYTHOS LUDWIG VAN ein neues Ausstellungshighlight zu bewundern. Das originale Hörrohr ist eine Leihgabe der Pathologisch-anatomischen Sammlung im Narrenturm.

© Abteilung Museen Baden /

MYTHOS LUDWIG VAN
Die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden beschäftigt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Frage, wann und unter welchen Umständen der Mythos um Ludwig van Beethoven entstand und wie er sich im Lauf der Zeit verändert hat. Die Ausstellung ist Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10.00 – 18.00 geöffnet und unter Beachtung der allgemeinen Corona-Sicherheitsmaßnahmen zu besichtigen.
kaiserhaus-baden.at
Bis 20. Dezember 2020

Ein Highlight in der Beethoven-Ausstellung

Das Hörrohr aus Messing stammt aus der Pathologisch-anatomischen Sammlung im Narrenturm – des Naturhistorischen Museum Wien. Es ist laut Sammlungskatalog aus dem Privatbesitz Beethovens, wie ein Echtheitszertifikat belegt. Das Hörrohr wurde 1978 an Hofrat Portele, dem damaligen Direktor der Sammlung, von einem privaten Sammler übergeben. Es wird bis zum Ende der Ausstellung im Kaiserhaus Baden neben anderen Erinnerungsstücken des Komponisten zu sehen sein.
MYTHOS LUDWIG VAN
Die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden beschäftigt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Frage, wann und unter welchen Umständen der Mythos um Ludwig van Beethoven entstand und wie er sich im Lauf der Zeit verändert hat. Die Ausstellung ist Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10.00 – 18.00 geöffnet und unter Beachtung der allgemeinen Corona-Sicherheitsmaßnahmen zu besichtigen.
kaiserhaus-baden.at
Bis 20. Dezember 2020

DOM-MUSEUM WIEN: Wiedereröffnung am 3. Juni, 2020

Rudolf der Stifter hat sich vor Entsetzen verdreifacht!!!

Veranstaltungen zum Sommerbeginn
Viele Wochen liegen hinter uns, in denen wir ausschließlich über unsere #DomMuseumWienFromHome-Aktivitäten mit unserem Publikum in Kontakt treten konnten. Umso mehr freuen wir uns darauf, Sie ab Mittwoch den 3. Juni wieder persönlich im Haus begrüßen zu dürfen!

Wir haben gemäß gesetzlicher Vorgaben Maßnahmen implementiert, die die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter_innen gewährleisten sollen. Informationen zu den neuen Besuchsregeln finden Sie >> hier

Der Schlauberger 1: Rezyklate, aber nur post-consum. Heute: ganz ohne Corona
Tritt den Sprachpanschern ordentlich auf die Füße! Gern auch unordentlich. Der Journalist und Sprachpurist Reinhard Berger wird zwar unsere Kultur nicht retten, aber er hat einen Mordsspaß daran, Wichtigtuer und Langweiler und Modesklaven vorzuführen. Seine satirische Kolumne hat er „Der Schlauberger“ genannt.
von Reinhard Berger
https://klassik-begeistert.de/der-schlauberger-1-klassik-begeistert-de/

Österreich/ Fußball
Urteil gegen den LASK: Minus sechs Punkte und Geldstrafe
Der LASK kündigte umgehend Einspruch gegen die Entscheidung an.
Kurier

Auch dieses Urteil bestätigt: Die neue Welthymne kann nur „Wahn, Wahn, überall Wahn“ heißen.

In New York dreht Gouverneur Andrew Cuomo vollends durch. Der Mann gegen unseren „Amfortas“ – das wäre ein Quotenhit in unserem Forum.

Ein Leser meint: Mein Gott, wie sehr sehnt man sich ob dieser Psychos dann plötzlich wieder nach Anschober, Kurz und Kogler...😜😀

Na bitte, Lob für unsere Regierung!  Da heute vermutlich nichts Besseres nachkommt, verbleibt mir nur, Ihnen einen schönen Tag zu wünschen!

A.C.

 

 

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