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29. MÄRZ 2021 – Montag

29.03.2021 | Tageskommentar

Das Grand Théâtre de Genève bringt „Parsifal“ am Karfreitag in einer konzertanten Version als Live-Stream

Am 02. April um 20.00 Uhr wird „Parsifal“ unter der Leitung von Jonathan Nott und mit dem Orchestre de la Suisse Romande konzertant gegeben. Die ursprünglich angesetzte szenische Neuproduktion von Michael Thalheimer musste aufgrund der pandemiebedingten Restriktionen des Bundes annulliert werden.

Als ausgewiesene Wagner-Interpreten*innen unserer Zeit stehen auf der Bühne der Genfer Oper in der Titelpartie Daniel Brenna und Tanja Ariane Baumgartner als Kundry sowie Mika Kares als Gurnemanz.

Parsifal – (Konzertante Fassung in Auszügen, zusammengestellt von Jonathan Nott)

Freitag, 2. April 19.00 Uhr im Saal und mit Publikum (unter Vorbehalt)
Freitag, 02. April 20.00 Uhr auf RTS Play und GTG Digital (verfügbar bis 05. April)

Link: https://www.gtg.ch/digital/  Dauer: ca. 2:55 mit einer Unterbrechung von 15 Minuten

WIEN: PARSIFAL am 11. April im TV (laut „Kronen Zeitung“)

Quelle: Kronen Zeitung

Proben PARSIFAL an der Wiener Staatsoper (Termin der TV-Premiere angeblich 11. April)

Foto: Instagram

ZU INSTAGRAM mit drei Fotos

Interview-Weltmeisterin Elina Garanca gibt wieder einmal ihre Meinung kund – diesmal wohl auf den Wiener „Parsifal“ gemünzt

Auszug aus „Die Presse“:

„Jedes Stück wartet darauf, neu entschlüsselt zu werden“, sagt die Mezzosopranistin Elīna Garanča. Doch die „Wiedergeburt“ muss von Geschmack und Respekt begleitet sein.

Jede Zeit hat ihre Kunst. Ist aus Ihrer Sicht etwas dagegen einzuwenden, wenn Dirigenten oder Regisseure Stücke und Libretti völlig umschreiben, Passagen streichen und neue hinzufügen?

Elīna Garanča: Ich persönlich habe nichts dagegen, wenn Regisseure oder Dirigenten beschließen, Änderungen an den Stücken vorzunehmen. Andererseits stellt sich immer die – vielleicht auch viel wichtigere – Frage, ob Kompetenz, Respekt und gesunder Geschmack diese Wiedergeburt begleiten…

Elīna Garanča: „Es ist eine Wanderung auf dünnem Eis“ Bezahlartikel
„Jedes Stück wartet darauf, neu entschlüsselt zu werden“, sagt die Mezzosopranistin Elīna Garanča. Doch die „Wiedergeburt“ muss von Geschmack und Respekt begleitet sein.
Die Presse.at

Na also, wenn Frau Garanca dieses von sich gibt und derzeit mit Kirill Serebrennikov an der Wiener Staatsoper den „Parsifal“  erarbeitet, dann wird es wohl ihrem Geschmack entsprechen und somit kann nichts schiefgehen!

Wiener Staatsoper: Kein Kunst- und Architektur-Rundgang am Osterwochenende

Auf Grund des angekündigten Lockdowns über die Osterfeiertage wird der Kunst- und Architektur-Rundgang am nächsten Wochenende (Karfreitag, 2. April bis Ostersonntag, 4. April 2021) leider nicht geöffnet sein.

Die nächste Möglichkeit zum Besuch wird voraussichtlich – vorbehaltlich einer etwaigen Verlängerung des Lockdowns – am Freitag, 9. April bestehen. Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag, 11 bis 16 Uhr. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Website unter diesem Link).

Die 10.000. Besucherin des Kunst- und Architekturrundgangs Miriam Trumpes mit Direktor Bogdan Roscic (c) Wiener Staatsoper / Martina Berger

10.000. Besucherin beim Kunst- und Architektur-Rundgang

Gestern Vormittag wurde die 10.000. Besucherin des Kunst- und Architektur-Rundgangs begrüßt: Die 24-jährige Wienerin Miriam Trumpes kam, nach einem Erstbesuch mit ihrer Großmutter, bereits zum zweiten Mal, um das Gebäude zu besichtigen und einen Blick auf Bühne und Zuschauerraum zu werfen. Auch wenn sie bis jetzt noch nicht Stammgast in der Oper war, steht nach der pandemiebedingten Schließung ein Vorstellungsbesuch für sie nun fix am Plan. Seitens Staatsoper bekam sie von Direktor Bogdan Roscic als Dankeschön für Ihr Interesse und stellvertretend für alle Besucherinnen und Besucher einen Gutschein für zwei Karten für eine Vorstellung nach Wahl in der ersten Woche nach der Wiedereröffnung überreicht.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und würden uns freuen, Sie demnächst in der Wiener Staatsoper begrüßen zu dürfen.

Ihr Team der Wiener Staatsoper

Paris
Gounods „Faust“ in Paris: Bruchlandung in der Tristesse der Pariser Banlieue
Schönheit pur für die Ohren, in krassem Gegensatz dazu die banale Tristesse der Szene, die zusätzlich noch durch zu sparsames Licht durchgehend stumpf wirkt. Zeitgenössische Theaterästhetik eben. Punkt.

...Innerhalb weniger Wochen findet nun die bereits zweite Premiere der Pariser Oper ohne Publikum nur im Livestream statt. Bei Gounods „Faust“ handelt es sich beinahe um so etwas wie die französische Nationaloper, in Deutschland dem „Freischütz“ vergleichbar. Ausgerechnet Goethe war der Schöpfer des Stoffes, und bei dieser Neuproduktion liegt die Regie ebenfalls in deutschen Händen.

Tobias Kratzer, der 2019 in Bayreuth mit seinem „Tannhäuser“ Furore machte, bringt ein komplettes deutsches Team mit an die Opéra Bastille. Am Pult steht Lorenzo Viotti, der im Begriff ist, sich in die vordere Reihe der Dirigenten seiner Generation zu schieben. Blendende Voraussetzungen also, möchte man meinen…

Klassik-begeistert.de

Lyon
Opern-Kritik: Opéra de Lyon ²Herzog Blaubarts“ Burg oder „Im Horrorharem“

…Das Tor zur Freiheit steht offen. Hindurchgehen müssten sie selbst. Eine der ihren weist ihnen den Weg: Ariadne, die dem Mythos entsprungene Dame mit dem rettenden Faden, der aus dem düsteren Labyrinth ins Freie führen könnte. Doch Blaubarts Frauen fehlt der Mut zum Risiko, das Reich ihres Peinigers, das ihnen ja auch eine seltsame Sicherheit bietet, zu verlassen. Der Emanzipationsfuror der Ariadne zündet nicht an den – diversen weiteren Maeterlinck-Dramen entsprungenen – Mädchen von Orlamonde. ..
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/opera-de-lyon-herzog-blaubarts-burg-28-3-2021/

Dresden
Semperoper Dresden: Mozarts „Die Zauberflöte“ im Oster-Streaming
https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2021/03/semperoper-dresden-mozarts

ORF-III-Reihe „Wir spielen für Österreich“: „Matthäuspassion“ von Tiroler Festspielen Erl am Karsamstag

Ausstrahlung im Rahmen von „Erlebnis Bühne matinee“ =

Wien (OTS) – Exklusiv von den Tiroler Festspielen Erl, die Pandemie-bedingt zunächst vom Winter auf Ostern verschoben und nun diese Woche komplett abgesagt werden mussten, präsentiert die Romy-nominierte ORF-III-Reihe „Wir spielen für Österreich“ am Karsamstag, dem 3. April 2021, Johann Sebastian Bachs „Matthäuspassion“. Das sakrale Konzert wird bereits am Karfreitag aufgezeichnet und am nächsten Tag in „Erlebnis Bühne matinee“ um 9.10 Uhr ausgestrahlt. Für die TV-Regie zeichnet André Turnheim verantwortlich. Unter der musikalischen Leitung von Thomas Guggeis musizieren das Orchester der Tiroler Festspiele Erl mit dem Chor der KlangVerwaltung und den Wiltener Sängerknaben. Als Solisten sind Michael Porter, Domen Križaj, Florina Ilie, Patrik Reiter, Nina Tarandek und Frederic Jost zu erleben. Die „Matthäuspassion“ schildert die Leidensgeschichte Jesu, wie sie im 26. und 27. Kapitel des Evangeliums zu lesen ist.

Kardinal Schönborn eröffnete Karwoche 2021 in Wiener Stephansdom

Schlichte, feierliche Liturgie zum Palmsonntag im Wiener Stephansdom.-Wiener Erzbischof: Das Bekenntnis des heidnischen Offiziers angesichts des Sterbens Jesu ist Höhepunkt des Markusevangeliums – Gottesdienste der heurigen Karwoche unter verschärften Präventionsmaßnahmen.

(c) Erzdiözese Wien-Stephan Schönlaub Palmsonntag 2021

Kardinals Christoph Schönborn stand gestern im Wiener Stephansdom der Liturgie zum Palmsonntag vor. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie in Ostösterreich konnten nur rund 200 Gläubige an dem schlichten aber feierlichen Gottesdienst teilnehmen. Entfallen musste heuer auch die traditionelle Palmprozession von der Pestsäule am Graben zum Dom. Stattdessen begann der heutige Gottesdienst am Wiener Neustädter Altar in Nordschiff des Domes, die Prozession wurde durch einen feierlichen Einzug von Erzbischof und konzelebrierendem Klerus durch das Mittelschiff ersetzt.

GLUCK-FESTSPIELE NÜRNBERG

Die Gluck Festspiele verschieben ihren NeuStart auf 16.bis 19. September 2021 und stellen das neue Programm vor:

Das Detailprogramm(Änderungen vorbehalten –Infos unter www.gluck-festspiele.de):

Kartenvorverkauf ab 12. Aprilüber www.gluckfestspiele.de, www.reservix.de und die Vorverkaufsstellen der Metropolregion Nürnberg.

KÖLN: Anbei drei Stufen der Verdunkelung von Samstag Abend um 20.30 Uhr in Köln – plus Vollmond.

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger (Köln)

Copyright: Andrea Matzker

Zuerst ist noch alles beleuchtet. Dann wurde das Licht der Hohenzollernbrücke gleichzeitig mit dem Licht von Sankt Kunibert und dem Musical Dom abgestellt. Erst dann wurde die Dom-Beleuchtung ausgeschaltet.

Andrea Matzker blieb „am Drücker“, was sie damit einfangen konnte, sehen Sie auf drei weiteren Fotos in unseren „Infos des Tages

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Burmas neue Freunde sitzen in Moskau: Während die burmesische Armee alleine am Samstag über 100 Personen getötet haben soll, baut Russland seine Beziehungen mit dem südostasiatischen Land aus.
Zum Bericht

 Igor Matovic tritt als Ministerpräsident der Slowakei zurück: Nach einem peinlichen Tauziehen hat der eigenmächtige Regierungschef am Sonntagabend sein Amt nach einem Jahr aufgegeben. Die zerstrittene und bei der Bekämpfung der Pandemie uneinige Koalition will es unter neuer Führung noch einmal probieren.
Zum Bericht

Neuer Befreiungsversuch für havariertes Containerschiff im Suezkanal: Am Montagmorgen soll mit zusätzlichen Schleppern ein weiterer Anlauf unternommen werden, die «Ever Given» freizubekommen. Zuvor sollen Bagger weiterhin Erdreich unter dem Schiffsbug abtragen.

Zu den neusten Entwicklungen   (mittlerweile wurde das Schiff „befreit“)

Deutsche Mallorca-Urlauber wehren sich gegen Kritik
Der deutsche Familienvater in Palma, kariertes Hemd, leicht ergraut, verdreht entnervt die Augen. Schon wieder ein Journalist, der wissen will, ob er nicht ein schlechtes Gewissen habe, wo doch in Deutschland so dringend von dem Osterurlaub auf Malle abgeraten werde. Er schüttelt kurz den Kopf, dann geht er wortlos weiter.
Oberösterreichische Nachrichten

Schädigende Enthüllungen: Wieso Herzogin Meghan jetzt zittern muss
„Dies ist das Buch, vor dem Meghan Angst haben wird“ – Royal-Biograf will neuen Buch die Geheimnisse der Herzogin von Sussex lüften.

…Der unter Promis gefürchtete Biograf Tom Bower soll an einem Enthüllungsbuch über Herzogin Meghan arbeiten, für das er angeblich ein sechsstelliges Honorar bekommen soll. Wie das britische Tatler-Magazin berichtet, will sich der ehemalige BBC-Journalist ein Jahr Zeit nehmen, um das Leben der ehemaligen „Suits“-Darstellerin zu beleuchten. Bower werde mit Meghans direktem Umfeld sprechen und Beweise sammeln, so der Bericht…
Kurier

Buchbesprechung

Reinhard Gnettner : NUR DER TOD IST UNSTERBLICH
Ein mörderischer Literaturkrimi
200 Seiten, Verlag ueberreuter, 2021

 

Auf dem Buchumschlag ist ein Totenkopf zu sehen. Er liegt auf fünf Büchern. Die Titel sind gut erkennbar: „Der Schüler Gerber“, „Schachnovelle“, „Es ist was es ist“, „Der Meister des Jüngsten Tages“ und „Die Strudlhofstiege“. Kein Kenner und Liebhaber der österreichischen Literatur, der die fünf Autoren nicht auf Anhieb herzusagen wüsste. Und sie sind auch die Helden von „Nur der Tod ist unsterblich“, von seinem Autor Reinhard Gnettner (ein Debutroman) „ein mörderischer Literaturkrimi“ genannt. Und, es sei gleich gesagt, ein echtes Vergnügen für Literaturfreaks.

Natürlich ist die ganze Sache ironisch gemeint. Man geht davon aus, dass Stefan Zweig sich nicht in Petropolis umgebracht hat und dass auch Friedrich Torberg, Heimito von Doderer, Erich Fried und Leo Perutz – um diese Herren dreht sich die Geschichte nämlich – noch am Leben sind. Und sie treffen, schwer über hundertjährig, körperlich ein wenig ramponiert, aber geistig in alter Frische, in einem Wiener Kaffeehaus zusammen.

Ein Kaffeehaus, wie es dieses im „alten Sinn“, wie sie es verstanden haben, nicht mehr gibt. Geistiger Austausch für Literaten, bei sehr viel Kaffee, und natürlich darf geraucht werden, bis man durch die Schwaden nicht mehr durchsieht. Schön war’s. Und warum sollte es nicht wieder schön sein, fragt Torberg die anderen. Warum machen sie sich nicht ihr eigenes Kaffeehaus?…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Der Schlauberger 42: Liebenswerte Marotten – Heute: Nur ein ganz klitzekleines bisschen ausgebrannt

Reinhard Berger. Copyright: Berger

„Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.“ Hat mal der Ex-Bayern-Profi Jürgen Wegmann gesagt. Genauso war es in diesen Tagen bei einem Unglück in unserer Region. Da brannte, wie es in der Zeitung hieß, ein Wohnwagen komplett aus. Also er brannte nicht ein ganz kleines bisschen aus, auch nicht halb. Nein, komplett!
Kuriositäten der Deutschen Sprache von Reinhard Berger
Klassik-begeistert.de

Österreichs Kicker haben gestern die Mannschaft Färoer-Inseln mit 3:1 besiegt und einige Medien feiern das bereits wie den Gruppensieg. 

Zur Info: Auf den Inseln leben insgesamt 48 000 Menschen, in meinem Heimatbezirk Meidling 96 000 (und das ist ein „mittelgroßer Wiener Bezirk“). Mittwoch kommen die Dänen – und die sind in jeder Beziehung größer als die Färoer.

Ich wünsche einen schönen Start in diese bemerkenswerte Oster-Woche mit Osterruhe

A.C.

 

 

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