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28. JÄNNER 2021 – Donnerstag

28.01.2021 | Tageskommentar

 

Wolfgang Amadeus als Stimmungsaufheller und Lichttherapie im Lockdown. Mathilde Calderini, Xavier de Maistre, Kery-Lynn Wilson. Copyright: Wolfgang Lienbacher

 Wolfgang Amadeus als Stimmungsaufheller und Lichttherapie im Lockdown. Eröffnung der diesjährigen Salzburger Mozartwoche durch „Mr. Wunderbar“

Auch die Veranstalter der Mozartwoche Salzburg 2021 haben all unser Mitgefühl in dieser verdammten Zeit der Pandemie. Auch hier musste natürlich umgestellt, verkürzt, geändert werden. Also auf Vorstellungen ohne Publikum, und auf Stream-Übertragungen setzen.

Dankbarkeit ist auch in diesem Fall ein Leitwort. Danke, dass die KünstlerInnen wenigstens auf diese Art Auftritte haben! Danke, dass das Publikum in den Genuss von Übertragungen kommt, und es sich dabei sogar auf dem Sofa bequem machen kann!!

Der künstlerische Leiter der Mozartwoche, Rolando Villazon, moderierte dieses Eröffnungskonzert. Das Temperamentsbündel war schier außer sich vor Freude, die Programmpunkte ansagen zu dürfen. Er fand dafür gefühlte achtunddreißigmal das Wort „WUNDERBAR“! Ich dachte, das © für dieses Wort hätte längst Harald Serafin seit seiner Intendantenzeit in Mörbisch gepachtet!

Das Mozarteumorchester Salzburg bestritt nun die Eröffnung. Geleitet wurde das Konzert von der kanadischen Dirigentin Keri-Lynn Wilson

Zum Bericht von Karl Masek

Raketenstart! Mozartwoche Eröffnungskonzert
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/mozartwoche-sp-79180025/14815-raketenstart

Peter Gelb, Keri Lynn Wilson. Foto: Patrick MacMullan

Übrigens. Die Dirigentin Kery Lynn Wilson ist seit 2003 die Gattin von Metropolitan Opera-Chef Peter Gelb!

Europäischer Traum – Marta Gardolińska, polnische Dirigentin aus Wien, wird GMD in Nancy

Marta Gardolinska . Copyright: Homepage Gardolinska

Marta Gardolińska steht für den Traum europäischer Verständigung: Aufgewachsen und ausgebildet in Warschau, studierte sie in Wien weiter, überzeugte da schon bald u. a. als Leiterin des TU-Orchesters, durchbrach überkommene Rollenerwartungen und startete weiter durch – z.B. als Gustavo Dudamel-Fellow in LA,  wo sie an der DG-Einspielung von Charles Ives´ 4. Symphonie beteiligt war oder eben an der Opéra National de Lorraine à Nancy: Im Anschluss an ihr Debüt mit Zemlinskys Traumgörge wurde sie dort zur Generalmusikdirektorin gewählt…

Mehr darüber in unseren heutigen „Infos des Tages“

Abrupter Abgang des Zürcher Operndirektors – interne Mitteilung gibt Rätsel auf
Erst gab es ein Verfahren gegen den Operndirektor wegen Machtmissbrauch, nun verlässt er Zürich: Das Opernhaus Zürich beunruhigt die Opernszene.

Das Opernhaus Zürich, das internationalste und mit 250000 Gästen das meistbesuchte Opernhaus der Schweiz, beunruhigt dieser Tage die Klassikwelt mit einer rätselhaften Nachricht: Der russische Operndirektor Michael Fichtenholz, 1978 geboren, verlässt das Haus per Ende der laufenden Saison 2020/2021. Das geht aus einer internen Information des Opernhauses an die Mitarbeitenden hervor, die CH Media vorliegt…

…Auf Anfrage, ob der überraschende Abgang mit der durchgeführten Untersuchung wegen Machtmissbrauchs gegenüber Mitgliedern des Internationalen Opernstudios zu tun habe, antwortete Intendant Andreas Homoki gestern Mittwoch: «Das Opernhaus Zürich hat bereits im August 2018 eine Weisung erlassen, welche den Umgang mit Vorwürfen in Bezug auf Belästigung und Machtmissbrauch regelt. 
Tagblatt.ch

Exclusive: Zurich loses artistic director
The experienced Russian director Michael Fichtenholz is leaving Zurich Opera after just three years as artistic director.
https://slippedisc.com/2021/01/exclusive-zurich-loses-artistic-director/

Sensationelles aus der Schweiz: Theater zahlt Subventionen zurück, weil der Betrieb im Lockdown billiger kommt!

Überschuss in Coronazeit: Schauspielhaus Zürich zahlt der Stadt Subventionen zurück
Kurzarbeit und reduzierter Betrieb am Schauspielhaus Zürich haben dem Haus einen Überschuss von 1,49 Millionen Franken (1,4 Millionen Euro) gebracht. Deshalb werden nun Subventionen zurückgezahlt.
Kleine Zeitung

Wäre das in Österreich vorstellbarß Wohl kaum!

Not-Oper auf dem Notebook
Die Opernhäuser gehen in der Corona-Krise verstärkt online – das ermöglicht eine Klassikreise um die ganze Welt.

Wieder einmal hat das Corona-Virus den Klassik-Liebhaber auf Musikkonserven-Diät gesetzt: Oper und Konzerte finden nach Maßgabe der eigenen CD-Sammlung statt und „live“ nur mittels Streaming. Wobei „live“ cum grano salis zu verstehen ist. Manches ist tatsächlich live im herkömmlichen Sinn des Wortes, anderes kann auf den diversen Plattformen längere Zeit abgerufen werden. Ganz, wie es aus dem ersten Lockdown bekannt ist. Ebenfalls wie im ersten Lockdown: Man kann des Glas halbvoll sehen. Insoferne nämlich, als man nahezu rund um die Welt zu Klassik-Erlebnissen kommt, die in coranafreien Normalzeiten eine glatte Überfütterung bedeutet hätten…
Wiener Zeitung

FRANKFURT: „Livestream: Bühne frei!“ heißt es zum vierten Mal in diesem Monat an der Oper Frankfurt.

Sänger*innen aus Ensemble und Opernstudio präsentieren ab

Freitag, dem 29. Januar 2021, um 19.30 Uhr

per Livestream aus dem Holzfoyer – auch später abrufbar auf der Website der Oper (www.oper-frankfurt.de) bzw. deren YouTube-Kanal (www.youtube.com) – musikalische Nummern aus Oper und Operette.


Liviu Holender. Foto: Barbara Aumüller

Zu den Mitwirkenden aus dem Ensemble zählen Ambur Braid (Sopran), AJ Glueckert (Tenor) und Liviu Holender (Bariton) sowie aus dem Opernstudio Karolina Makuła (Mezzosopran). Am Klavier begleitet werden die Künstler*innen von Solorepetitorin In Sun Suh, die Moderation übernimmt erneut Dramaturgin Deborah Einspieler. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Lucrezia Borgia und Don Pasquale von Gaetano Donizetti, Tosca und Madama Butterfly von Giacomo Puccini sowie Gasparone von Carl Millöcker und Die lustige Witwe von Franz Lehár.

METROPOLITAN OPERA STREAM LIVE: Saturday, February 6, at 1PM ET in Wien/ Spanische Hofreitschule

 

No artist has provided more can’t-miss moments in recent Met memory than Anna Netrebko, and the megastar soprano promises to add another one with this live performance from Vienna’s historic Spanish Riding School, accompanied by pianist Pavel Nebolsin. With a program of captivating Russian songs by Tchaikovsky, Rachmaninoff, and Rimsky-Korsakov, as well as selections by Strauss, Debussy, Fauré, and more, audiences will have a rare opportunity to hear one of opera’s greatest singers in rich and Romantic music from the song repertoire. Mezzo-soprano Elena Maximova will also make a special guest appearance, joining Netrebko for two operatic duets from Les Contes d’Hoffmann and The Queen of Spades.
Tickets for this live concert are $20, and the performance will remain available for on-demand viewing for 14 days. If you are unable to tune in live, you may purchase a ticket at any point during the 14-day window to access the concert on demand.

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Gestern Recital in Barcelona. Alle getestet, es soll niemand Corona ins Teatro Liceu bringen.

Am 6.2.2021 ist ja dann die MET live event aus Wien – Hofreitschule.

Anna Pirozzi bei Raina Kabaiwanska zum Elisabetta Studium

ZU INSTAGRAM

Köln
Sanierung Schauspielhaus und Oper Köln: Theater und kein Ende
Schon seit Jahren gibt es Probleme und Planungschaos – nun sollen die Bauarbeiten erst 2024 abgeschlossen werden.

…Zu den weniger guten gehört sicherlich, dass die ursprünglich auf 253 Millionen Euro geschätzten Gesamtkosten für die Sanierung der Kölner Bühnen sich mehr als verdreifachen werden: Die Baukosten steigen auf mindestens 618 Millionen; bei Eintritt aller Risiken könnten es auch 644 Millionen werden. Hinzu kommen Finanzierungs- sowie Pacht- und Mietkosten für die provisorischen Spielstätten von insgesamt 260 Millionen. Unterm Strich werden somit zwischen 878 Millionen und 904 Millionen Euro stehen
Sueddeutsche Zeitung

Planungsfehler und Führungsstreitigkeiten : Kölner Opernsanierung wird zum „Desaster“
https://rp-online.de/kultur/musik/koelner-opernsanierung-wird-zum-desaster_aid-55909649

Frankfurt
Debatte zu Frankfurter Bühnen: Hafenoper versenkt, Bürgerentscheid torpediert
Die Zahl der Standortvarianten für die Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main sinkt. Der Osthafen ist aus dem Rennen, und die Rekonstruktion des Schauspielhauses verträgt sich nicht mit dem Denkmalschutz.
Frankfurter Allgemeine

Hamburg
Wonneschauer
Keine Stimme hat süßere Akzente: Elsa Dreisig versteht das Singen als Verbindung von Klang und Gedanke.  Als „Manon“ von Jules Massenet ist sie jetzt im Stream zu bewundern.
Frankfurter Allgemeine

Künstler in der Krise: Versagt die Künstler-Sozialkasse in der Corona-Pandemie?
Behördensprache wie etwa die der Künstlersozialkasse ist oft trocken und schwer verständlich. Als Künstlerin oder Künstler kommt man aber nicht an ihr vorbei. Gerade in der Corona-Pandemie. Hier müssen sich Künstler:innen mit dem Kleingedruckten ihrer Kasse auseinandersetzen. Die Künstlersozialkasse ist ein Instrument, das Künstler:innen einen mit Arbeitnehmern vergleichbaren Versicherungsschutz gewährleistet. Solch Kleingedrucktes kann dann etwa sein, wie viel man mit einer nicht-künstlerischen Tätigkeit dazu verdienen darf.
https://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/klassikthemen/versagt-die-kuenstler

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 28. JÄNNER –3. FEBRUAR 2021

 

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

28.2. HERZOG BLAUBARTS BURG (aus München, Aufnahme v. 7.2.2020) BBC 3-15 Uhr
30.1. DIE WALKÜRE (aus London, Aufnahme v. 23.7.2013) RNE Classica Madrid-19 Uhr
ZAZA (aus Wien, Aufnahme v. 18.9.2020) Bayern 4-19.05 Uhr
GUDRUNS LIED (aus Mainz, Aufnahme v. 23.1.) Deutschlandradio-19.05 Uhr *
IL BARBIERE DI SIVIGLIA (aus New York, Aufnahme v. 26.4.2007) ORF Ö1-19.30 Uhr
FAUST (aus New York, Aufnahme v. 20.12.2011) BBC 3-19.30 Uhr
MANON (aus Paris, Aufnahme v. 29.2.2020) RAI 3-20 Uhr
LOA VOIX HUMAINE (aus Paris, Aufnahme v. 6.1.) France Musique-20 Uhr
MOSÈ IN EGITTO (aus Neapel, Aufnahme v. 15.3.2018) HR 2-20.04 Uhr
31.1. DAS VERATENE MEER (aus Wien, Aufnahme v. 14.12.2020) SWR 3-20.03 Uhr
SATYAGRAHA (aus New York, Aufnahme v. 15.11.2011) WDR 3-20.04 Uhr

• Lt. Webside des Senders. Allfällige Programmänderung infolge Absage der Vorstellung wegen Covid 19-Maßnahmen möglich.

OPER ZÜRICH VIERMAL LIVE IM STREAM

BRAHMS AUF ARTE, WINTERREISE MIT DEM BALLETT ZÜRICH, OPERNPREMIERE VON MARTHALER UND DREI URAUFFÜHRUNGEN VOM JUNIOR BALLETT

Der Februar im Opernhaus Zürich steht ganz im Zeichen des LIVE-Erlebens. Vier Produktionen werden an den Wochenende live in die Wohnzimmer von Opern-, Ballett- und Konzertliebhabern übertragen.

Weitere Informationen zum Online-Spielplan des Opernhauses finden Sie hier: https://www.opernhaus.ch/digital/corona-spielplan/ 

Auszeichnung: Andrea Breth erhält Joana-Maria-Gorvin-Preis
Deutsche Regisseurin gewinnt mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung, die Anfang September in Berlin verliehen werden soll.
Wiener Zeitung

Quergeschrieben: Wer haftet für die Fehler in der Lockdown-Politik?
Politiker übernehmen gern Verantwortung. Für die Folgen ihrer Entscheidungen müssen sie ohnehin nicht aufkommen. Die Kosten tragen immer die anderen.
https://www.diepresse.com/5927992/wer-haftet-eigentlich-fur-die-fehler-der-lockdown-politik

Neue Details: So legte der Ibiza-Detektiv Strache und Gudenus hinein
Julian H. erzählt in einem Interview erstmals, wie das berühmte Video entstanden ist.
Kurier

Begrenzte Zulassung für AstraZeneca-Vakzin denkbar
Die EU-Arzneimittelagentur EMA schließt nicht aus, dass der Corona-Impfstoff von AstraZeneca in Europa nur für eine bestimmte Altersgruppe zugelassen wird.
https://www.vol.at/begrenzte-zulassung-fuer-astrazeneca-vakzin-denkbar/6877216

Jetzt warten wir einmal ab, für welche Altersgruppe Astra Zeneca zugelasssen wird. Wenn tatsächlich kein Impfstoff für die „vulnerable Gruppe“ in kürzester Zeit zur Verfügung stehen wird, gibt es eigentlich nur eine einzige Konsequenz!

Österreich
Kanzler spricht von „politischem Selbstmord““Da holt uns der Teufel“: Kurz kippt Corona-Impfung für ORF & Co.
Aufgrund des Impfstoffmangels werden nur noch Lehrer und Polizisten vorgezogen. Der akute Impfstoffmangel und die immer wahrscheinlichere nur Teil-Zulassung von AstraZeneca für unter 65-Jährige bedeutet auch „bad news“ für den ORF.
www.oe24.at

Sie erinnern sich, vorgestern habe ich ein mir zugespieltes Schreiben des ORF-Generals Dr. Wrabetz an ORF-Mitarbeiter an dieser Stelle veröffentlicht, in dem er seinen Angestellten und deren Anhang eine „vorgezogene“, also nicht der Dringlichkeit entsprechende Impfung verspricht. Das wäre natürlich ein weiterer Skandal, seltsamer Weise blieb die Info auf unser Medium beschränkt. Nun bin ich nicht so arrogant zu vermuten, dass gerade unsere Veröffentlichung den Kanzler zu einem Umdenken bewogen hat – tatsächlich aber hat der Kanzler reagiert. „Da holt uns der Teufel“ soll er gesagt haben – und ein Gespür ist ihm nicht abzusprechen. Also wird für die ORFler nun doch keine Extrawurst gebraten. Warum muss sich der ORF-Plauderwastl auch so mit seinen Verbindungen brüsten? Damit hat er das Vorhaben abgewürgt! Das war nicht eben eine kluge Aktion – kluge Menschen schweigen und nehmen, was ihnen als Dankbarkeit für immerwährende Loyalität angeboten wird!

Von Rotterdam bis Reutte: Wenn die Stimmung „kippt“
Günther Platter, der Landeshauptmann mit dem international besetzten Après-Ski vor der Haustür, meinte nun, dass die Stimmung in der Bevölkerung „kippt“ und Öffnungsschritte daher dringend geboten seien. Das war bisher gewissermaßen schon auch der Subtext in den Gesprächen der Landeshauptleute mit dem Kanzler in Sachen Skilifte: Wenn diese nicht geöffnet blieben, bräuchte sich Sebastian Kurz im Westen gar nicht mehr blicken zu lassen. Ob das auch so ausgesprochen wurde, weiß man nicht, es schwang jedoch unmissverständlich mit.
Die Presse

Mit so einer Drohung können wir Opernfreunde nicht aufwarten. In der Oper lässt sich der Kanzler ohnedies nur beim Opernball blicken! Und auch das nicht immer, denn beim letzten Opernball war er in Brüssel wegen des EU-Budgets. Also war er bisher nur einmal am sogenannten „Ball der Bälle“

Wer regiert diesen Staat? Die Skifahrer und deren Vertreter? Wird der Kanzler zunehmend zum Getriebenen?

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“:

China verabschiedet sich langsam vom Bargeld

Das ist passiert: Vier von fünf Notenbanken weltweit tüfteln an der Einführung einer digitalen Währung, aber weit gediehen sind die Pläne nur auf den Bahamas, in Schweden sowie in China. Die chinesische Notenbank People’s Bank of China (PBoC) hat eine digitale Währung mit dem noch sperrigen Namen Digital Currency Electronic Payment (DCEP) entwickelt. Derzeit laufen Pilotprojekte. Die Teilnehmer brauchen für die Nutzung der virtuellen Währung weder Bankkonto noch Internetzugang.

Darum ist es wichtig: Die entwickelten Volkswirtschaften nehmen diesen Entwicklungsprozess in China kaum wahr. Diese Mischung aus Arglosigkeit und Überheblichkeit könnte sich als Fehler erweisen. Wer Pionierarbeit leistet, wird beim Entwerfen internationaler Standards eine führende Rolle einnehmen, auch im Hinblick auf zwei Milliarden Personen weltweit ohne Bankkonto. So liesse sich die Internationalisierung des Yuan vorantreiben – und die chinesische Einflusssphäre ausdehnen. Zum Bericht

So ordnen wir es ein: Es ist kein Zufall, dass mit China ein autoritäres Regime besonders viel Gefallen findet an digitalem Zentralbankgeld. Sollte es eines Tages das Bargeld verdrängen, wäre das repressive Ideal des gläsernen, kontrollierbaren Konsumenten erreicht. Denn elektronische Zahlungen hinterlassen – anders als Bargeld – stets Spuren. Die Digitalisierung bietet Chancen für das Finanzwesen, sie darf aber nicht zur Stärkung des Staates zulasten des Bürgers führen. Zum Kommentar (Zitat Ende“)

Es hat ohnedies keinen Sinn, auf ähnliche Bestrebungen in Europa hinzuweisen. Ich habe es aufgegeben.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

 

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