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28. JÄNNER 2020 – Dienstag

28.01.2020 | Tageskommentar

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HEUTE: OTELLO an der Wiener Staatsoper. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

In Otello ab Dienstag, 28. Jänner 2020 ist KS Stephen Gould erstmals an der Wiener Staatsoper in der Titelpartie zu erleben. KS Krassimira Stoyanova singt die Desdemona und KS Carlos Álvarez den Jago. Weitere Staatsopern-Rollendebüts geben Bongiwe Nakani als Emilia, Ryan Speedo Green als Lodovico und Gabriel Bermúdez als Montano. Es dirigiert: Jonathan Darlington.

Otello ist ja auch ein Ausländer“ Bezahlartikel
enor Stephen Gould vor dem Staatsopern-Debüt als Otello über ältere Herren und junge Frauen, überzeugende Regisseure und die Frage, wie Wagner-Tenöre Verdi singen.
https://www.diepresse.com/5759345/bdquootello-ist-ja-auch-ein-auslanderldquo

HeuteTURANDOT“ in München (Sagripanti; Netrebko, Zanetti, Eyvazov,Tsymbaliuk u.a.)


Anna Netrebko trägt eine „Turandot-Perücke“, keine Pelzhaube (wie von mir dieser Tage vermutet)

ZUM VIDEO

Turandot ist Giacomo Puccinis letzte Oper. Er starb zu einem Zeitpunkt, an dem er über ein bis dahin ungelöstes dramaturgisches Problem mit der Komposition ins Stocken geraten war: Die Prinzessin sollte ein Gegenentwurf zum Antifeminismus des Fin de siècle werden. Doch wie sollte er die Verwandlung der Männermordenden zur Liebenden umsetzen? Puccini hinterließ die finale Liebesszene zwischen Turandot und Calaf unvollendet.
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Wien/ Staatsoper
Fidelio – Befreiungsoper oder Liebesmanifest?
Im umfangreichen Werkkatalog Beethovens finden sich unter anderem 32 Klaviersonaten, 16 Streichquartette, 10 Violinsonaten, 9 Symphonien, 5 Klavierkonzerte – und eine Oper. „Fidelio“. Doch so eindeutig einzig ist dieses Werk nicht – gibt es doch drei unterschiedliche Fassungen. Und wäre das nicht schon genug der Verwirrung, hat Beethoven auch noch vier verschiedene Ouvertüren dazu komponiert – eine Werkschau.
https://oe1.orf.at/artikel/667033/Fidelio-Befreiungsoper-oder-Liebesmanifest

Premiere in Wien ist am Samstag. Diesmal wird die Premiere als Stream zu sehen sein – eher nicht die Regel bei Staatsopernstreams

Dresden
Semperoper distanziert sich mit deutlichen Worten von Ordensvergabe an Ägyptens Staatschef al-Sisi
DeutschlandfunkKultur

„Konzertgänger in Berlin“
Mittsommerspartanisch: Benjamin Brittens A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM an der Deutschen Oper
Die Feenwelt ist ganz schön gruselig. Und der Wald bei Athen, wo Benjamin Brittens A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM nach Shakespeare spielen soll, arg spartanisch. Zumindest in der Inszenierung von Ted Huffman, die jetzt an der Deutschen Oper Berlin Premiere hatte.
https://hundert11.net/mittsommerspartanisch/

CHEMNITZ: Premiere „LOHENGRIN“ (25.1.)


Mirko Roschkowski, Cornelia Ptassek. Copyright: Nasser Hashemi

Glanzvoller Auftakt mit Lohengrin als Vorgeschmack auf den Ring-Zyklus Ostern und Pfingsten 2020 in Chemnitz. Eingefleischte Wagnerianer reisen quer durch Deutschland um irgendwelche Wagnerproduktionen zusehen, und so wurde auch hier in den Pausen nicht nur gefachsimpelt, sondern ebenso auch für die Premiere „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann (30.Januar, Semperoper), mit den ergatterten Eintrittskarten von Seiten einiger Anbieter hier vor Ort gefeilscht. Hier wird neben Beethoven derzeit ein wahrer Wagnerkult betrieben und das Geschäft boomt nicht nur was die Wirtschaft betrifft. Ist es da zu verwundern, dass auch das Opernhaus Chemnitz am Tag der Lohengrin Premiere bis auf dem letzten Platz ausverkauft war?..

Zum Bericht von Manuela Miebach

WNDRLND ist abgebrannt – „Lohengrin“ am Theater Chemnitz
Chemnitz pflegt seine Wagner-Traditionen mit einem ebenso originellen wie sehens- und hörenswerten „Lohengrin“ – aber fast ohne Romantik, dafür mit viel Rummel. Als Resultat ist ein Stück Welttheater entstanden, meint unser Rezensent Michael Ernst.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Opernrarität in München: „L’ile du rêve“ von Reynaldo Hahn (konzertante Vorstellung: 26. Jänner 2020)

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Reynaldo Hahn

Am 26. Jänner 2020 brachte der Bayerische Rundfunk im Rahmen seiner Sonntagskonzerte im Münchner Prinzregententheater die Opernrarität „L’ile du rêve“ von Reynaldo Hahn  in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln konzertant zur Aufführung – neuerlich in Zusammenarbeit mit der Stiftung Palazzetto Bru Zane, dem Zentrum der französischen Musik der Romantik. Auf diese Weise wurden bereits seit dem Jahr 2015 einige zu Unrecht vergessene Werke dem Publikum wieder zugänglich gemacht…

Zum Bericht von Udo Pacolt

ATHEN/ Griechische Nationaloper: Wozzeck am 26.1.


„Wozzek“. Foto: Griechische Nationaloper

Die griechische Nationaloper setzt ihre Erweiterung und Entdeckung des modernen Opernrepertoires fort. Zum ersten Mal in ihrer achtzigjaehrigen Geschichte steht Alban Bergs „Wozzeck“ auf dem Programm. Die 1925 uraufgefuehrte Oper wurde zuvor nur im Musikzentrum Megaro Mousikis auf die Buehne gebracht. Dort setzte Georg Rootering das Werk 1995 in Szene, Michael Schonwandt dirigierte das Berliner Sinfonie-Orchester, das heutige Konzerthausorchester Berlin. Nun kehrt die Oper, welche einen Meilenstein in der Musiktheatergeschichte darstellt, in die griechische Kapitale zurueck. Fuer die Inszenierung zeichnet Olivier Py verantwortlich, der seit 2013 das renommierte Festival d’Avignon leitet…

Zum Bericht von Ingo Starz

STATEMENTS VON JOHANNES ÖHMAN UND SASHA WALTZ ZUR BEENDIGUNG DER INTENDANZ AM STAATSBALLETT BERLIN

Johannes Öhman und Sasha Waltz gaben am Montag bekannt:

Die Erklärungen der beiden Vertragsabbrecher finden Sie in unseren Infos des Tages

Ritterbands Klassikwelt 9: Salome
Meine Tochter heißt Salome. Alle drei Kinder tragen Namen aus der Welt der Oper: Salome, Orfeo, Ulisse. Doch die ganz besondere Ehre gebührt Salome, als der ersten.
Oft werde ich gefragt, welche denn meine Lieblingsoper sei – unter den vielen herrlichen Werken, in denen ich so oft schwelge, von deren Aufführung ich schwärme (oder, mitunter, entsetzt bin). Zugegeben – Salome ist vielleicht nicht gerade meine Lieblingsoper. Aber es ist ganz entschieden das Werk, das mich unter allen Opern am meisten fasziniert. Dies ist das kompakteste, expressivste Werk der gesamten Opernliteratur. Das Thema ist zeitlos (siehe #Me.Too): der in der Welt der griechischen Sagen immer wieder vorkommende Topos der unendlich schönen, begehrten, missbrauchten jungen Frau (die Oper geht vom ersten Satz an direkt zur Sache: Narraboth –“Wie schön ist die Prinzessin Salome heute Nacht“ – eine vergleichbare Direktheit, die uns, sobald sich der Vorhang hebt unmittelbar in die Handlung hineinreißt gibt es sonst nur bei Verdis „Othello“).
Der Autor und Journalist Dr. Charles E. Ritterband schreibt jeden zweiten Sonntag aus seiner Klassikwelt.
Klassik-begeistert

WIEN/ KONZERTHAUS/ Wiener Kammerorchester: JULIAN RACHLIN (Dirigent)/ SARAH McELRAVY (Viola)

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Julian Rachlin. Foto: Julia Wesely

Pause

Unsere Aktion „Rettet das Wienerlied: ZUM YOUTUBE-VIDEO „D’HAUSHERRNSÖHNLN“ mit Günther Groissböck und Günter Haumer

ZU YOUTUBE

Einige Fotos von Ettore Bastianini auf Instagram aufgetaucht

Ettore Bastianini (* 24. September 1922 in Siena; † 25. Januar 1967 in Sirmione) war ein italienischer Opernsänger (Bariton).

ZU INSTAGRAM mit einer Fotoserie

Filme der Woche


Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Vielleicht hat man auch hierzulande (wenn sicher nicht so viel wie im englischen Sprachraum) die „Dr. Doolittle“-Geschichten gelesen, Kinderbücher aus den zwanziger und dreißiger Jahren, die aber vor allem durch einen Film berühmt geworden sind. Wer an „Dr. Doolittle“ im Kino denkt, hat den eleganten Rex Harrison im grauen Cut mit Zylinder vor Augen, elegant, charmant, während Eddie Murphy später in der Rolle vergessenwert war.

Und nun Robert Downey Jr.. immerhin zwischen „Iron Man“ und „Sherlock Holmes“ darstellerisch überzeugend und an der Kinokasse erfolgreich? Downey und die immer reizvolle Story des Arztes, der mit den Tieren sprechen kann (und vor allem: die mir ihm) – das muss doch einen Erfolg geben? Leider hat man diesmal das Gefühl, als habe Hollywood schnell eine eher schlampige Billigversion der Sache gedreht – dabei wurde ein Budget von 175 Millionen Dollar verbraten, die erst wieder herein kommen müssen. Digitale Witzchen kosten Geld…

Wiener Burgtheater-Prozess: Trotz Burn-out schuldfähig
Ein Gutachter bescheinigt Silvia Stantejsky Zurechnungsfähigkeit. Die Ex-Burg-Geschäftsführerin verwies auf seelische Probleme, um sich vor Gericht gegen massive Vorwürfe zu wehren.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/2047519

Das Urteil: 2 Jahre bedingt! Das lässt sich aushalten!

Niederösterreich
NÖ-Gemeinderatswahlen: 18 Mehrheiten verschoben
https://www.krone.at/2086691

Das war die letzte Wahl meines Lebens. Ich war zwar immer nur ein Mini-Politiker, aber doch mit Ernst und Loyalität bei der Sache. Das Kapitel Politik ist nun für mich beendet, ich durfte, entgegen dem Trend, in Mauerbach mit einem Plus abschließen. Der nächste Schluss-Strich wird nun wohl was/wen betreffen?

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

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