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27. MÄRZ 2021 – Samstag

27.03.2021 | Tageskommentar

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HEUTE: Livestream: Konzert aus dem Stephansdom. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Ein besonderes Livestreaming-Konzert kommenden Samstag auf dem Online-Programm: Passend zur Fastenzeit – traditionell die Zeit der Aufführungen der Passionen Johann Sebastian Bachs – sind unter der Leitung von Johannes Mertl der Jugendchor sowie Solist*innen der Opernschule, das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper sowie Solist Alexander Kaimbacher mit der Johannespassion am 27. März 2021 live aus dem Wiener Stephansdom zu erleben.

Johannes Mertl, Leiter der Opernschule: »Mit dieser sinn-stiftenden Aufgabe für den Jugendchor der Oper, dessen SolistInnen und Team, zusammen mit dem Bühnenorchester und dem wunderbaren Alexander Kaimbacher, wird etwas Realität, was uns in der letzten Zeit wachsen hat lassen. Die Freude und Begeisterung der Jugendlichen für diesen Auftritt gibt starke Hoffnung. Danke dafür.«

Der kostenlose Livestream ist am 27. März um 20.30 Uhr über die Youtube- und Facebook-Kanäle der Wiener Staatsoper, auf www.kulturdach.wien, www.kunstkultur.com sowie live auf radio klassik Stephansdom und seinem Youtube-Kanal abrufbar.

Die Johannespassion aus dem Stephansdom ist eine Gemeinschaftsproduktion von Kulturdach, einem Spendenprojekt zur Unterstützung von Künstlern, der Wiener Staatsoper, radio klassik stephansdom sowie des Stephansdoms und seiner Agentur Kunst und Kultur – ohne Grenzen.

J.S. Bach – Johannespassion (Passio secundum Johannem, BWV 245)

Samstag, 27. März 2021, 20.30 Uhr
Live aus dem Wiener Stephansdom

Interpreten: Opernschule der Wiener Staatsoper, Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

Evangelist und Tenor-Arien 1: Alexander Kaimbacher
Sopran Arien: Marlene Janschütz / Theresa Praxmarer
Alt-Arien: Lara Kaya Ege
Tenor-Arien 2 und Diener: Jakob Weingartner
Bass-Arien 1: Constantin Müller
Bass-Arien 2 und Jesus: Tobias Wurm
Pilatus und Petrus: Jakob Krammer
Magd: Lea Dluhos

Leitung: Johannes Mertl
Einstudierung: Ileana Tonca, Prof. Helga Mayer-Wagner, Marlis Birkner, Uli Bancher, Kerem Sezen, Florian Schwarz, Georg Stanglberger

Heute (nur im Radio)
Prokofjew mit dem RSO
„Der feurige Engel“ als Radiopremiere
https://oe1.orf.at/artikel/682918/Der-feurige-Engel-als-Radiopremiere

Maria José Siri gibt historische Zugabe an der Oper von Las Palmas

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Maria José Siri. Copyright: Nacho González / Ópera de Las Palmas.

Maria José Siri hat am 25. März eine historische Zugabe der Arie „Io son l’umile ancella“ während einer Vorstellung von Adriana Lecouvreur an der Oper von Las Palmas in Gran Canaria gegeben. Die Sopranistin ist die erste Sängerin in der großen Geschichte des Opernhauses, die dort eine Zugabe einer Arie gibt. Am 25. März wollte das Publikum nicht aufhören nach ihrer Arie im ersten Akt zu applaudieren und forderte mehrmals ein sogenanntes „Bis“, das die Sängerin, Dirigent Francesco Ivan Ciampa und das Orquesta Filarmónica de Gran Canaria gerne gaben.

ZUR ARIE /Youtube-Video

Die Oper von Las Palmas ist eines der weltweit wenigen Theater, die derzeit mit Publikum spielen. Momentan läuft dort eine Serie von drei Vorstellungen von Francesco Cileas Verismo-Meisterwerk. Die Inszenierung ist von Giulio Ciabatti und wird am 27. März zum letzten Mal gezeigt. Es wird ein strenges Hygienekonzept befolgt, um die Ausbreitung des Covid-19 Virus zu verhindern. Das Publikum, die Sänger auf der Bühne und das Orchester werden die ganze Vorstellung über nach den nötigen Abstandsregeln platziert. Das Stück wurde auf etwa zwei Stunden gekürzt und wird ohne Pause gespielt.

Maria José Siri gibt mit dieser Produktion ihr Hausdebüt in Las Palmas. Im nächsten Monat wird sie als Adriana Lecouvreur in einer Neuinszenierung am Maggio Musicale in Florenz zu erleben sein. Die uruguayisch-italienische Sängerin zählt derzeit zu den führenden Sopranistinnen im Verdi, Puccini und Verismo Repertoire und erlangte internationalen Ruhm mit der Spielzeiteröffnungspremiere der Mailänder Scala 2016/17, in der sie die Titelpartie von Madama Butterfly verkörperte.

Die Oper von Las Palmas in Gran Canaria gehört zu Spaniens traditionsreichsten Opernhäusern und spielt bereits seit 54 Spielzeiten ohne Unterbrechung. Die erste Opernproduktion wurde im Jahr 1860 in Las Palmas gespielt. Seitdem traten dort Sängerinnen und Sänger wie Montserrat Caballé, Ghena Dimitrova, Mirella Freni, Birgit Nilsson, Katia Ricciarelli, Joan Sutherland, Eva Turner, Jaime Aragall, Carlo Bergonzi, José Carreras, Mario del Monaco, Plácido Domingo, Alfredo Kraus oder Luciano Pavarotti auf. Die letzten Vorstellungen von Adriana Lecouvreur fanden 1979 in Las Palmas mit Montserrat Caballé in der Titelrolle statt. Neben Adriana Lecouvreur hat das Theater diese Spielzeit Verdis Il trovatore und Macbeth, Rossinis La Cenerentola sowie Mascagnis Cavalleria rusticana auf dem Programm.

Auch Klaus Billand war vor Ort

Las Palmas de Gran Canaria
Große Opernemotion in nostalgischer Ästhetik
Wacklige Personenregie in Cileas „Adriana Lecouvreur“
https://www.orpheus-magazin.de/2021/03/26/grosse-opernemotion-in-nostalgischer-aesthetik/

Zur abgesagten „Kunstgebung“

Ich verstehe schon, dass durch die weitere Verbarrikadierung der Schanigärten der Hauptzielpunkt weggefallen ist. Aber derart „den Schwanz einziehen“ ist wieder einmal typisch für unsere „Szene“. Wozu soll wer für diese Leute kämpfen, wenn sie selbst nur buckeln? Hat man das in Frankreich auch getan?

Lob aus Künstlerkreisen für die französische Kulturministerin (die an Corona erkrankt war/ ist:

Apropos kämpfen und Frankreich: diese Kulturministerin Roselyne Bachelot oder wie sie heißt, ist eine ganz großartige Frau und dass wir z.B. aus Paris 50% -Ausfallszahlungen bekommen, was eine Riesenausnahme im Konzert der teilweise fast unwürdigen Almosen ist, haben wir alleine dieser völlig „opernnarrischen“ Frau zu verdanken. Die Häme über ihre Krankheit ist wieder mal ein weiteres Armutszeugnis unserer Mainstreampresse

 (Zitat Ende)

Und wer kämpft für unsere Künstler? Grauen erfasst mich! Oder verdienen diese eben nur diesen Kulturminister samt Anhängsel? ?

Opéra National de Paris 2020-21
Review: Faust Benjamin Bernheim & Ermonela Deliver Superstar Quality Performances In “Magical’ Production Despite Musical Direction
Opera National

Thema „Vorsingen für Ensemblemitglieder an der Wiener Volksoper“

In unserem Forum gibt es eine Diskussion darüber, ob ein Vorsingen für teils langgediente Ensemblemitglieder notwendig und sinnvoll ist. Grundsätzlich bin ich für eine ständige Überprüfung des Leistungsvermögens. Ich musste als Fußballschiedsrichter, der körperlich auch gefordert ist wie eben auch Bühnendarsteller, einmal im Jahr einen Lauftest absolvieren, wobei es völlig unerheblich war, welche womöglich Fabelzeit (das war bei mir nie der Fall) ich im Vorjahr auf die Laufbahn gelegt habe. Für die Klassifizierung war aber nicht dieser eine Test entscheidend, sondern ein Paket an Kriterien.

Vorweg, ich habe natürlich zu diesem Thema Reaktionen bekommen. „Eduard Paul“ schreibt im Diskussionsforum:

In der Glosse  NEWS von H. Sichrovsky „bis Ostern kein Schnitzler“ wurde als Postskriptum die Volksoper angeführt. Wenn das stimmt, daß die designierte Direktion ( Lotte de Beer, Omer Meir-Welber) das gesamte derzeit bestehende Ensemble im 15 Minuten Takt vorsingen läßt, um zu entscheiden, ohne diese  vorher auf der Bühne  gesehen zu haben, wen man behält oder nicht, so finde ich das nicht nur brutal, sondern auch unprofessionell. Unprofessionell deshalb, da ein Haus wie die Volksoper, deren Schwergewicht auf der Musiksparte „Operette“(laut Anforderungsprofil  bei  der Bewerbung) liegt ,hier ein Künstler nie an seiner rein gesanglichen Leistung gemessen werden kann.Die Volksoper war nie ein „Pavarottistimmentdeckungshaus“,sondern die Sänger*Innen, die dort reüssierten, brachten außer ihren stimmlichen Möglichkeiten, schauspielerische Darstellungskraft, Persönlichkeit (Charme,Charisma, Schmäh) mit. Also quasi ein „Gesamtpaket“ Publikumslieblinge wie u.a  Minich, Liewehr, Papouschek etc.. wären bei jedem reinen, trockenen Vorsingen abgelehnt worden.

Aber vielleicht will man den Kulturverliebten bei der Sparte Operette jetzt schon das Aus signalisieren.Wer weiß ? (
Zitat Ende)
Mir wurde aus anderer verlässlicher Quelle versichert, dass die Vorsingen stattfinden und es bereits „Blaue Briefe“ gegeben hat. Von zwei Sängerinnen weiß ich, dass sie einen solchen bekommen haben – und hätte es bei denen nicht für möglich gehalten. Namen will ich hier nicht nennen.
 
Beim Eiskunstlauf und auch bei anderen Sportarten besteht die Bewertung aus „Pflicht“ und „Kür“, wobei auf die Kür mehr Wert gelegt wird. Warum hat sich Frau De Beer und auch Herr Wellber der Chance beraubt, gerade diese wichtige „Kür“ (also eine Vorstellung) zu sehen und urteilt allein nach der „Pflicht“.  Natürlich werden Zeitgründe dafür angeführt werden – aber als sehr klug finde ich das nicht. Es sei denn, Frau „Designata“ hat klare Vorstellungen, wen sie reindrücken und wen sie dafür raushaben will.
 
Das ist natürlich das gute Recht einer neuen Direktorin (diese teils gnadenlosen Vorsingen gab es auch im Staatsopern-Ensemble), sich auch ihr künstlerisches Team zusammenzustellen. Sie muss dann aber auch selbst ihre „Kür“ vor dem Publikum laufen.
„Konzertgänger in Berlin“: Wellentauchend: Tetzlaffs & Co im Konzerthaus
Brahms der Vorbildliche (so Alfred Schönburg in einem vergessnen Aufsatz anno 1399) ist gerade der Richtige für dieses Programm: 20 Jahre lang, in denen ihm ein riesiger Bart wuchs, bosselte Meister Johannes an seinem 3. Klavierquartett, das in c-Moll steht wie die ebenfalls Mitte der 1870er fertiggestellte erste Sinfonie. Beide sind Ziel eines langen, langen Wegs und zugleich Beginn eines neuen, ins Offene.
https://hundert11.net/wellentauchend/
Graz/ Musikverein
„Don Giovanni“ im Grazer Musikverein
Die Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Masterstudium Oper der MUK als Opernprojekt der Saison 2020/2021 eine semikonzertante Fassung der beliebten Mozart-Oper in italienischer Sprache.
Aufgrund der bestehenden Einschränkungen durch COVID-19 konnte die schon von September 2020 auf Februar 2021 verschobene Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts Don Giovanni nicht vor Publikum stattfinden. Stattdessen wurde die bereits geprobte Produktion nun im prachtvollen Stefaniensaal des Grazer Musikvereins in hoher technischer Qualität unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen für Video und Audio aufgezeichnet.
https://muk.ac.at/artikel/don-giovanni-im-grazer-musikverein.html
 
Wer hat am 16. November 1972 an der Wiener Staatsoper den „Silvio“ in „Bajazzo“ gesungen? Bernd Weikl oder Hans Helm?

Ein Vertrag der Österreichischen Bundestheater aus dem Jahr 1972

Vertrag zum Erstauftreten von Kammersänger Bernd Weikl an der Wiener Staatsoper

Silvio im „Bajazzo“ und „Figaro im „Barbier von Sevilla“

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Im Archiv der Staatsoper scheint Hans Helm auf. Bernd Weikl reklamiert dem Termin (es war sein Erstauftreten an der Wiener Staatsoper) aber für sich und belegt das mit seinem Vertrag, den er erfüllt und für den er auch die Gage bekommen hat. Es ist kaum anzunehmen, dass Hans Helm dem jungen Bernd Weikl damals die Gage (immerhin 14.000 gute österreichische Schilling) geschenkt hat!

Bernd Weikl bittet nun die Staatsoper, diesen Fall zu überprüfen und richtigzustellen.

Berlin
Opernhäuser bleiben Ostern zu, Testpilot wird nachgeholt
Berliner Zeitung

München
Debüt beim BRSO: Dirigentin Mirga Gražinytè-Tyla „Ich bin ein ungeduldiger Mensch“
BR-Klassik.de

Ulm
Vertrag mit Kay Metzger als Intendant des Theaters Ulm verlängert
https://www.ulm-news.de/weblog/ulm-news/view/dt/3/article/79983/Vertrag

Paris
Geheimnisvolle Abschiede: letzte Werke von Bartók und Bruckner mit dem Orchestre de Paris
bachtrack

Klassikfestival „Haydnregion NÖ“: 4 April-Veranstaltungen pandemiebedigt abgesagt

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Innenhof des Haydn-Geburtshauses in Rohrau. Foto: Lukas Lorenz

Pandemiebedingt müssen die für 9., 16., 11. und 17. April geplanten Veranstaltungen im Rahmen des Klassikfestivals „Haydnregion Niederösterreich“ abgesagt oder verschoben werden.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Buchbesprechung

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Michael Sommer: SCHWARZE TAGE
ROMS KRIEGE GEGEN KARTHAGO
368 Seiten, Verlag C.H.Beck, 2021

Die Punischen Kriege waren schon in der Schule ein besonders interessanter Teil der römischen Geschichte, ermöglichten sie doch der Landmacht Rom seine Expansion zur führenden Macht des Mittelmeerraums, den man nach und nach konsequent eroberte – und das, obwohl die Römer alles nur keine Seefahrer waren (und auch nie wurden).

Die seefahrende, Handel treibende und weit eindrucksvollere Macht, die es zu besiegen galt, war Karthago, jene phönizische Stadt im heutigen Tunesien (tragische Reste sind heute noch in der Nähe von Tunis zu besichtigen, das, was übrig blieb, als die Römer ihren Sieg nach hundert Jahren und drei Kriegen durch brutale Zerstörung beendeten).

Von diesen Punischen Kriegen ist im allgemeinen nicht viel mehr im Bewusstsein geblieben als der Name Hannibal, die Tatsache, dass er mit Elefanten die Alpen überquerte, und schließlich das endlose Gegeifere des alten Cato, „Ceterum censeo, Carthaginem esse delendam“ – bis die Römer es halt zerstört haben. Allerdings nicht, weil ihnen der Alte auf die Nerven gegangen wäre, sondern weil sie in diesem Fall von ihrem üblichen Eroberungsprinzip abgingen. Sie waren nämlich, wie Michael Sommer richtig schreibt, im allgemeinen die wahren „Integrationsweltmeister“, die besiegte Gebiete in ihren Macht- und Einflussbereich eingliederten. Bei Karthago war das nicht möglich: Dieser Feind musste dermaßen erledigt werden, dass er nie wieder eine Bedrohung sein konnte…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

 Biden lädt Putin und Xi zu Online-Klimagipfel ein: Der amerikanische Präsident macht Klimaschutz zur Priorität. Mit der Veranstaltung will Joe Biden den internationalen Druck erhöhen, im «Klimanotstand» zu handeln. Sie soll live im Internet übertragen werden.
Zum Bericht

Die weissrussische Band Galasy ZMesta wird vom Eurovision Song Contest im Mai ausgeschlossen: Die ESC-Organisatoren monierten, einige Liedzeilen stellten «den nicht-politischen Charakter des Wettbewerbs infrage». Es hatte Beschwerden gegeben, der Song «Ja nauchu tebja» verhöhne die Protestbewegung gegen Langzeitmachthaber Alexander Lukaschenko.
Zu den neusten Entwicklungen in Weissrussland

Am Sonntag werden die Uhren vorgestellt: Dieses Wochenende sollte es laut einem EU-Entscheid eigentlich zum letzten Mal zur Umstellung kommen. Doch die Institutionen schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu. Rund um die Sommerzeit gibt es viele Skurrilitäten.
Zum Bericht

Zitat Ende. Auf die „Freiheit der Kunst“ sei im Zusammenhang mit der Meldung über den weissrussischen Beitrag hingewiesen. Die gilt nur, wo sie die erwünschte Meinung widerspiegelt. Nix da von Freiheit!

Wien
Vorplatz des Raimund-Theaters soll nach Arik Brauer benannt werden
Gemeinsamer Antrag von SPÖ Mariahilf und ÖVP Mariahilf im Bezirksparlament – Würdigung für einen Universalkünstler und Brückenbauer
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210326_OTS0067/vorplatz-des-raimund

Dubai
Kunstmesse Art Dubai:Kultur fürs Image
Corona hin oder her: Am Montag eröffnet die Art Dubai. Dass die autokratischen Herrscher in den Emiraten mit Kunst klotzen, ist Teil einer politischen Strategie.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/art-dubai-kunstmesse-dubai-emirate-uae-1.5246877

Bis zu 557.000 sahen erstes „Starmania 21“-Semifinale am 26. März in ORF 1 =
Wien (OTS) – Die ersten acht Kandidatinnen und Kandidaten für die Finalshows stehen fest – und bis zu 557.000 wollten sich das erste „Starmania 21“-Semifinale am 26. März 2021 live in ORF 1 nicht entgehen lassen. Die Präsentation der Songs verfolgten um 20.15 Uhr im Durchschnitt 500.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei einem Marktanteil von 16 Prozent bzw. je 22 Prozent in den jungen Zielgruppen. „Die Entscheidung“ sahen durchschnittlich 464.000 bei 18 Prozent Marktanteil bzw. 21 und 26 Prozent bei den jungen Seherinnen und Sehern. 2,736 Millionen (weitester Seherkreis) sahen bisher die ersten fünf Ausgaben von „Starmania 21“, das entspricht 36 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

Veto möglich – fallen Zutrittstests ins Wasser?
Nach der „Osterruhe“ soll der Handel wieder öffnen dürfen – allerdings nur für Getestete. Die Opposition könnte das verhindern.

…Auf die Bank stellt sich deswegen eine breite Allianz aus Gewerkschaft, Wirtschaftskammer und Handelsverbänden. „Realitätsfernund zur Pandemiebekämpfung ungeeignet“, nannte sie etwa GPA-Chefin Barbara Teiber. WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik schließt sich dem an…
https://www.heute.at/s/veto-moeglich-fallen-zutrittstests-ins-wasser-100134683

Offener Brief an Anschober: „Maßnahmen nicht umsetzbar“
Die NÖ Sozialpartner haben sich in einem offenen Brief an Gesundheitsminister Rudolf Anschober gewandt. Die Corona-Maßnahmen müssten adaptiert werden.
https://www.heute.at/s/offener-brief-an-anschober-massnahmen-nicht-umsetzbar-100134588

Wenn die Gewerkschaften und die Wirtschaftstreibenden protestieren, ist das wirklich eine starke Allianz. Ich lasse mich sicher nicht für ein Paar Schuhe oder Lausprecherboxen testen. Leider haben unsere Regierenden noch keinen Tag in der Privatwirtschaft gearbeit (auch die Wirtschaftsministerin, die ihre Kompetenz mit dem „Kaufhaus Österreich“ hinreichend zur Schau gestellt hat nicht, obwohl uns das ihre Biographie einreden will.

Die Roten haben scheinbar die neuesten Umfragen gelesen, durch die totale Zustimmung zum Lockdown ist die SPÖ ganze 2 Prozentpunkte in nur einer Woche runtergerasselt. Ich bin gespannt, ob sie im Bundresrat blockiert! Aber angeblich redet unser Gesundheitsguru ohnedies noch mit Gewerkschaft und Wirtschaft, bevor er seine Ideen dem Nationalrat präsentiert.

Verbringen Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

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