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27. JULI 2022 – Mittwoch

27.07.2022 | Tageskommentar

Salzburg. Copyright: ORF

Eröffnungspremiere: Ausrine Stundyte (Judith). Copyright: Monika Rittershaus/ Salzburger Festspiele

Mit Spannung wurde die Reaktion des Publikums auf den „putingeschädigten“ Tedodor Currentzis erwartet:

Der griechisch-russische Dirigent Teodor Currentzis, im Vorfeld wegen seiner nicht dezidiert geäußerten Kritik am Ukraine-Krieg und an Wladimir Putin in der Diskussion, blieb vor der Felsenreitschule von Protesten unbehelligt und in der Felsenreitschule der ohne jeglichen Zwischenton umjubelte Liebling des Publikums. Mit dem blendend disponierten Gustav Mahler Jugendorchester durchmaß er schon Bartóks sehr heikle, „sprechende“ Partitur, die das auf der Bühne sich anbahnende Grauen in Folterkammern ebenso spiegelt wie den scheinbaren Glitzer in der Schatzkammer des Herzogs, mit Passion und Präzision…

Ein Triumph auch für den Intendanten Markus Hinterhäuser, der nicht feige in die Knie gegangen ist – wie andere Intendanten!

Teodor Currentzis spricht mit Servus TV: „Demokratie bedeutet mir viel“
Der Dirigent wird die erste Opernpremiere der Salzburger Festspiele leiten. Bislang hat er sich bezüglich Russland nicht öffentlich geäußert
DerStandard.at

Salzburg/ Eröffnungspremiere
Blaubart“ und Orff: Salzburg träumt die Erlösung
Wenn es denn stimmt, wie es im „Faust II“ heißt, dass, „wer immer strebend sich bemüht“, am Ende auch erlöst wird, dann hat Salzburg im Sinn seiner Mission am Dienstagabend einen großen Schritt in diese Richtung getan. Bela Bartoks „Herzog Blaubarts Burg“ wurde mit Carl Orffs „Spiel vom Ende der Zeiten“ vermählt. Und siehe da, Regisseur Romeo Castellucci hatte eine Form der Häutung im Weltbühnenformat parat, um das Böse in der Welt zu akzeptieren und zugleich zu überwinden. Mehr Kirche geht nicht.
https://orf.at/salzburgerfestspiele22/stories/3278186/

Ein Psychodrama und eine Liturgie des Todes
Mit Video. Zwei thematisch und ästhetisch divergierende Opern, ein Erfolg: „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók und „De temporum fine comoedia“ von Carl Orff wurden bei der Premiere in der Felsenreitschule zu Recht bejubelt.
https://www.kleinezeitung.at/kultur/klassik/6170135/Nachtkritik-von-den-Salzburger-Festspielen_Blaubart

Ausrine Stundyte bei ihrem Besuch beim Online-Merker (Redaktion/Galerie) am 27.9.2019, als sie in Österreich noch nicht sehr bekannt war. Trotzdem haben wir sie zielstrebig als Interviewpartnerin eingeladen (Instinkt! Heute, nach drei Salzburger Festspielsaisonen,  kennt sie auch in Österreich jeder Operfreund. Foto: Barbara Zeininger

Sopranistin Aušrinė Stundytė: „Die schlimmste Hölle erzeugt man in sich“ (Bezahlartikel)
SalzburgerNachrichten.festspiele

Offizielle Eröffnung: Bemerkswertes Rede von Ilja Trojanow, Politsprech unseres Bundespräsidenten

Der Ton des Krieges, die Tonarten des Friedens. Die Festrede im Wortlaut
Der Schriftsteller lija Trojanow hielt heute Dienstag (26.7.) die Rede anlässlich der Eröffnung der Salzburger Festspiele 2022 in der Felsenreitschule. – Hier die Rede im Wortlaut.
DrehpunktKultur.at

Auf den Herrn Bundespräsidenten, der wieder mit einem Konzert der besonderen Art empfangen wurde, gehe ich hier ganz bewusst nicht ein!

BAYREUTH: HEUTE „FESTSPIEL OPEN AIR“ (Eintritt frei, Beginn 20 h)

Ein Projekt der Bayreuther Festspiele, realisiert durch die BF Medien GmbH

Unter dem Titel „Glaube, Liebe, Hoffnung“ wird in sommerlicher Picknick-Atmosphäre an zwei Abenden Musik von Richard Wagner und Komponisten aus aller Welt den Festspielpark zum Klingen bringen. Das etwas 2-stündige Konzertprogramm stellt Wagners Bearbeitung der Themen von „Glaube, Liebe, Hoffnung“ den Bearbeitungen von Komponisten aus den USA, Russland und Europa gegenüber. „Glaube, Liebe, Hoffnung“ beschäftigte Bernstein, Verdi, Bruckner und Tschaikowsky gleichermaßen!

Erleben Sie das Orchester der Bayreuther Festspiele unter Oksana Lyniv (27. Juli.) und Constantin Trinks (2. August) mit hochkarätigen Solistinnen und Solisten: Kristiane Kaiser, Okka von der Damerau, Stephen Gould und Jens-Erik Aasbø. Die überdachte Konzertbühne befindet sich „hügelaufwärts “auf der linken Parkseite. Da es sich um ein unbestuhltes Open-Air-Konzert handelt, variieren Sicht und Akustik je nach selbst gewähltem Platz. Für das leibliche Wohl ist mit mehreren Getränkewagen und dem „Walk of Fame“ gegenüber dem Festspielhaus gesorgt. Gerne können Sie eigene Picknickdecken und Klappstühle mitbringen, eine feste Bestuhlung ist nicht vorgesehen. Wir empfehlen eine frühzeitige Anreise, bevorzugt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da Parkplätze nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Fotos zur Festspielpremiere:

Stephen Gould (Tristan). Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Einige der Kritiken über die Eröffnungspremiere, in unserer Presseschau finden Sie eine Vielzahl davon.

Bayreuth
Auftakt mit „Tristan und Isolde“ – Opernkritiker moniert „Volksfeststimmung“ im Publikum
Auftakt der Wagner-Festspiele: Der Opernkritiker Florian Fuchs hat die Bayreuther Inszenierung von „Tristan und Isolde “ in der Regie von Roland Schwab als düster und gediegen bezeichnet. Nichtsdestotrotz gab es nach der Aufführung minutenlangen und teils frenetischen Applaus.
Deutschlandfunk.de

Jeder Leser wie auch jeder Redakteur hat das Recht, sich seine Lieblingskritiker wie auch das Gegenteil davon (also Kritiker, deren Meinung ich mir versage) auszuwählen. Würden auch alle unserer Leser nach diesen Kriterien vorgehen, bliebe manch erboster Brief an die Redaktion ungeschrieben. Deshalb bieten wir ja eine umfangreiche Presseschau. Einer meiner Lieblingskritiker, der leider nur in seinen Anfangszeiten auch für uns geschrieben hat (verständlich, man muss von etwas leben und vom Onlime-Merker kann niemand leben) ist Jörn Florian Fuchs. Er trifft auch hier, nach Meinung von ungenannt bleiben wollenden Premierenbesuchern, den Nagel auf den Kopf:

Auszug aus „Deutschlandfunk“: Auftakt der Wagner-Festspiele: Der Opernkritiker Florian Fuchs hat die Bayreuther Inszenierung von „Tristan und Isolde “ in der Regie von Roland Schwab als düster und gediegen bezeichnet. Nichtsdestotrotz gab es nach der Aufführung minutenlangen und teils frenetischen Applaus.
Man habe ein mehr oder minder hübsches Dekor mit vielen Videogeschichten gesehen, sagte Fuchs im Deutschlandfunk Kultur (audio-link). So schaut das Liebespaar Tristan und Isolde dank LED-Technik in einen romantischen Sternenhimmel oder in ein Meer, das sich wie nach einer Hai-Attacke blutrot färbt. Fuchs monierte, in der Aufführung bleibe für ihn alles etwas bieder; es habe an innerer Spannung gefehlt. Schwab habe nach seinem Eindruck das Stück vom Blatt „herunterinszenieren“ wollen. Fuchs betonte, dem Enthusiasmus des Publikums könne er sich nicht anschließen. Das habe fast etwas von Volksfeststimmung gehabt…

Eröffnung der Bayreuther Festspiele: Der Traum vom Glück
Bayreuth startet mit „Tristan und Isolde“ in die Saison: Regisseur Roland Schwab erzählt die Lebensgeschichte des größten Liebespaars aller Zeiten, Markus Poschner überzeugt am Pult.
DerTagesspiegel.de

Eröffnung mit „Tristan und Isolde“
Diesen Montag war sie endlich: die feierliche Eröffnung der Bayreuther Festspiele. Auf dem Spielplan stand eine Neuinszenierung der Oper „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner, inszeniert von Roland Schwab. Aufgrund vieler Erkrankungen gab es einen Wechsel in der musikalischen Leitung. Letztendlich stand Dirigent Markus Poschner am Pult mit nur zwei Proben. So war das Ergebnis.
BR-Klassik.de

Die große Spannung herrscht ohnedies vor dem neuen „Ring“. Jetzt gibt es Rahmenprogramm zur schöpferischen Pause oder als Ruhe vor dem Sturm

Valentin Schwarz: „Wagner malt nicht schwarz und weiß“
Nach zwei Jahren Aufschub feiert der „Ring“ in der Regie des Österreichers Valentin Schwarz in Bayreuth Premiere. Ein Gespräch.
WienerZeitung.at

Belästigungsvorwürfe in Bayreuth – Staatsanwaltschaft leitet Verfahren ein
Körperliche Übergriffe auf Frauen, Beleidigungen, sexistische Sprüche: Die Staatsanwaltschaft ermittelt laut einem Medienbericht im Umfeld der Bayreuther Festspiele.
DerSpiegel.de

Tristan ohne Rausch. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft
Der Auftakt der Bayreuther Festspiele mit „Tristan“ ist von Vorwürfen sexueller Belästigung überschattet. Über eine merkwürdige Eröffnung.
SueddeutscheZeitung.de

Ich begrüße das Einschreiten der Staatsanwaltschaft, weil jetzt endlich Namen genannt werden müssen. Nicht weil mich interessiert, welcher Bühnenarbeiter einer Mitarbeiterin anerkennend nachgepfiffen oder einen Anmachesager vom Stapel gelassen hat (wie man ihn in den berüchtigten deutschen Schlagern oder neuerdings in Rapper-Songs täglich hört), sondern weil wir nun aus nebulosen Anschuldigungen rauskommen und Namen genannt werden müssen. So wenig Konkretes wie in vielen,  auch als seriös geltenden  Zeitungen in der vöffentlichen Einheitsmeldung zu entnehmen war, kann als absoluter Tiefpunkt der einschlägigen „Literatur“ bezeichnet werden.

Wer es nun gewagt hat, der Festspielleiterin an den Busen zu greifen, werden wir nur mit Glück erfahren – wenn es eine undichte Stelle gibt. Egal, ich kann damit leben, es nicht zu wissen! Aber eine undichte Stelle wird es geben, das ist nur eine Frage der Zeit!

Auch beruhigt es mich, dass die Staatsanwaltschaft offensichtlich ausreichend personell (über)besetzt ist, dass sie Anmachesprüchen nachgehen kann. Glückliche Region Bayreuth, offenbar gibt es dort keine ernstzunehmende Kriminalität!

Lockdowns illegal? Tenor Wolfgang Ablinger-Sperrhacke erwartet Nachschlag für die Kultur
Corona-Lockdowns für die Kultur-Branche könnten sich als illegal herausstellen. Dann können Kunstschaffende nachträglich auf Geld hoffen.

Opernhäuser, Theater und Konzertsäle monatelang zusperren: Nach Ansicht von Wissenschaftlern sei dies nicht notwendig gewesen. Diese Maßnahmen, so der kürzlich veröffentlichte Evaluierungsbericht, den der Expertenrat der Bundesregierung vorlegte, seien allenfalls zu Beginn der Pandemie sinnvoll gewesen. Tenor Wolfgang Ablinger-Sperrhacke sieht sich damit in seiner heftigen Kritik an den Dauer-Lockdowns bestätigt. Zusammen mit der Initiative „Aufstehen für die Kunst“ hat er Klagen gegen die Maßnahmen angestrengt. Eine ist noch anhängig. Sollte diese nun Erfolg haben, bedeutet dies: Kunstschaffende könnten nachträglich auf Geld hoffen.
TZ-de.münchen.kultur

Ablinger-Sperrhacke ist ein unermüdlicher Kämpfer für seine Berufskollegen, die es vorgezogen haben, in Deckung zu gehen (wie mutig!) – und er wird trotzdem mit Ehrungen überhäuft. Wie macht er das bloß? Andere „Kämpfer“ecken an und riskieren berufliche Nachteile!

Es ist eigentlich logisch: Willkürentscheidung bedeutet Schadenersatz. Der Schadenersatz käme in diesem Fall aber sehr teuer, denn bei einem „Muster-Urteil kämen auch die Ablinger-Sperrhackes aus anderen Bereichen aus ihrer Deckung. Denn –  und das muss ich schon einwenden, darf die Schadens-Wiedergutmachung nicht nur für Kulturausübende gelten. Die Maßnahmen haben in alles Bereichen Existenzen gekostet, in der Gastronomie aber auch in meiner (zum Glück früheren) Branche. Ob man allen Schadenersatz zubilligen kann, bleibt dahingestellt. Wer bezahlt das?

Kultur.Sommer.Semmering I 4. Festivalwoche vom 28. bis 31. Juli 2022

Literarische und musikalische Vielfalt im Grandhotel Panhans sowie im Kulturpavillon Semmering

Copyright: Kultur.Sommer.Semmering

Standing Ovations für Birgit Minichmayr, Michael Schade sowie die grandiose Elisabeth Leonskaja. Lachsalven mit einem launigen Heinz Marecek und einer brillanten Adele Neuhauser. Wiener Seligkeit mit dem Kollegium Kalksburg. Das war die dritte Festivalwoche des Kultur.Sommer.Semmering 2022.

Und es geht weiter! Literarische und musikalische Highlights wechseln einander auch in der vierten Festivalwoche in spannender Vielfalt ab: Gerti Drassl, Michael Maertens, Daniel Kebele und Klezmer Reloaded begeben sich mit Arthur Schnitzlers ‚Anatol‘ auf literarische Sommerfrische ebenso wie Friedrich von Thun, der die Familie Trotta aus Joseph Roths ‚Radetzkymarsch‘ wieder lebendig werden lässt. Sandra Cervik und Herbert Föttinger erörtern das größte Rätsel der Welt – die Beziehung zwischen Mann und Frau – und die großartige Erika Pluhar präsentiert ein Potpourri aus ihrem breiten Liederrepertoire. Helmut Beil liest aus der berühmten Novelle ‚Kreutzersonate‘ von Leo Tolstoi, Eva Herzig, Gerti Grassl und Maddalena Hirschal lassen weibliche Musen aus Gemälden treten und über ihre großen Meister sprechen und eine herrliche Ulrike Beimpold erzählt aus dem Leben von Katharina Schratt – ebendort wo ehemals Kaiser Franz Joseph selbst logierte. Nicht zu vergessen Jazz vom Feinsten am Samstag-Abend im Kulturpavillon, interpretiert von Benjamin Schmid, Georg Breinschmid und Antoni Donchev.

Mehr Programmhinweise  in den Infos des Tages!

Oberösterreichische Stiftskonzerte

Freitag | 29. Juli 2022 | 19 Uhr
Stift Kremsmünster, Kaisersaal
Haydn und Beethoven in Concert
Das vorletzte Konzert der diesjährigen Saison erwartet sie im Kaisersaal des Stiftes Kremsmünster. Die Haydn-Philharmonie unter der Leitung von Enrico Onofri wird für Sie Michael und Joseph Haydn musizieren. Für das Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, Op. 19, wird Philipp Scheucher am Flügel Platz nehmen. Er hat 2021 beim Beethoven-Klavierwettbewerb reüssiert. Wir sind sicher, er wird auch in Kremsmünster das Publikum für sich einnehmen.
Hinweis: Intendant Rico Gulda lädt um 18.00 Uhr im Apostelzimmer zum Künstlergespräch. Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Karten

Vivaldi | Il Giardino Armonico
Sonntag | 31. Juli 2022 | 11:00 Uhr
Stift St. Florian, Marmorsaal
Heiter mit Vivaldi
Der krönende Abschluss einer an Highlights reichen Konzertsaison erwartet uns im Marmorsaal des Stiftes St. Florian. Il Giardino Armonico unter der Leitung von Giovanni Antonini versprechen, uns mit barocken Meisterwerken mitzureißen. Das Ensemble zählt zu den Pionieren der Originalklang-Bewegung. Einst wurde es sogar als „Harnoncourts wildeste Kinder“ bezeichnet. Mit einem Programm mit Schwerpunkt auf Antonio Vivaldi werden uns die Mailänder in den restlichen Sommer entlassen.

Restkarten

Film der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 29. Juli 2022 
DER PERFEKTE CHEF
El buen patrón  /  Spanien  / 2021 
Drehbuch und Regie: Fernando León de Aranoa
Mit: Javier Bardem, Manolo Solo, Almudena Amor u.a.

Eine mittelgroße, überschaubare Fabrik, die Waagen herstellt, irgendwo im ländlichen Spanien. Der Chef versammelt seine Mannschaft, klopft die bekannten Sprüche von der „Familie“, die seine Mitarbeiter für ihn seien, und vergattert sie zu Höchstleistungen – denn nächste Woche soll sich entscheiden, ob sie einen staatlichen Preis erhalten, der für ihn natürlich sehr wichtig ist.

Diesen Chef, den laut deutschem Filmtitel „perfekten“ Chef (im originalen Spanisch ist er  nur El buen patrón, auf Englisch nur The Good Boss) spielt Javier Bardem, im wahren Leben erst knapp über 50, mit Hilfe von ergrautem Haar und gesetzter Erscheinung äußerst glaubwürdig, mit Stil, und Überzeugungskraft. Man käme gar nicht auf die Idee, dass dieser „Patron“ Julio Blancoes es nicht ernst und ehrlich meint und dass ihm irgendetwas wichtiger ist als das Wohl seiner Angestellten. Und Bardem wird noch besser, wenn das perfekte, von ihm routiniert durchgezogene Image nach und nach ein wenig bröckelt…

Javier Bardem, in der Filmbranche international so erfolgich unterwegs und so preisgekrönt wie seine schöne Gattin Penelope Cruz, der es immerhin zu einem Bond-Bösewicht und einem „Oscar“ gebracht hat, spielt hier nach langer Zeit wieder in einem spanischen Film, einer „kleinen“ Produktion, deren Anspruch, etwas Realität abzubilden, sich durchaus vermittelt…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Medien/ TV

ORF oder Servus-TV? Selektive Medien-Wahl verstärkt Corona-Haltung
Kommunikationswissenschafter aus Wien untersuchten Effekt von Corona-Berichterstattung auf Einstellung und Verhaltensweisen zur Pandemie
Kurier.at

Es geht nicht nur um die Corona-Haltung, vorliegende Studie beweist, dass sich die Leser weniger informieren, eher die eigene Meinung bestätigt haben wollen. Aber das ist klar und auch bei jeder Opernkritik so!

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung

Deutschland will Förderung von E-Autos senken und deckeln. Käufer von Elektroautos sollen spätestens im kommenden Jahr weniger Unterstützung vom Staat bekommen – und der Fördertopf soll gedeckelt werden. Wer seinen Antrag zu spät stellt, droht damit leer auszugehen. Die Förderung soll demnach im nächsten Jahr weiterlaufen, aber nur so lange, bis insgesamt 2,5 Milliarden Euro ausgezahlt wurden. Geplant sind zwei Reformschritte – im zweiten Schritt sollen die staatlichen Kaufprämien nur noch für private Autos ausgezahlt werden, nicht mehr für Dienst- oder Handwerkerfahrzeuge.
Zum Bericht
Waffen für die Ukraine: Ist der Ringtausch gescheitert? Liefert Deutschland künftig ohne Umwege über osteuropäische Partner Kampf- und Schützenpanzer an die Ukraine? Nach scharfer Kritik aus Polen jedenfalls mehren sich in der Regierungskoalition Stimmen, die das bisherige Ringtauschverfahren für gescheitert halten. Die grüne Vizepräsidentin des Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, äusserte sich am Sonntag entsprechend. Sie sei für direkte Panzerlieferungen an Kiew, «wenn das schneller geht und wir oder andere Partner es können». Auch der FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai zeigte sich am Montag offen für eine direkte Lieferung deutscher Panzer. Seine Parteifreundin Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist ebenfalls dafür.
Zum Bericht
 Salzburger Festspiele verschieben erste Theaterpremiere wegen Corona: Die erste Schauspielpremiere der Salzburger Festspielsaison 2022 kann wegen Corona-Fällen nicht wie geplant am Mittwoch stattfinden. Das Stück «Ingolstadt» nach Texten von Marieluise Fleisser (1901 – 1974) soll stattdessen am kommenden Montag aufgeführt werden, wie die Festspiele am Vortag der Premiere mitteilten. Im Ensemble seien Covid-19-Fälle aufgetreten.
Zu den neusten Entwicklungen in der Kultur
Engländerinnen zum dritten Mal in einem EM-Final: Englands Fussballerinnen stehen nach 1984 und 2009 zum dritten Mal im Final einer Europameisterschaft. Am Heimturnier gewannen die «Lionesses» den Halbfinal in Sheffield gegen Schweden 4:0. Im Final vom Sonntag treffen die Engländerinnen im Wembley auf Deutschland oder Frankreich. Das zweite Halbfinal findet am Mittwoch in Milton Keynes statt.
Zu den neusten Entwicklungen im Sport

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Britain was forced to get its electricity from Belgium during heatwave to stop blackout in London and paid the highest price on record – 5,000%
daylimail.co.uk

Toxische Beziehungen: Ein Paartherapeut erklärt, wie sich mit der richtigen Partnerwahl alle ändert
rnd.de.liebeundpartnerschaft

Österreich
Demo-Übung: Heer bereitet sich auch auf Inlandseinsätze vor
Das Bundesheer trainiert auch für den Einsatz auf Demonstrationen. Generell würden Aufgaben im Inneren wegen hybrider Bedrohungen wichtiger, heißt es aus dem Militär
DerStandard.at.story

Wenn das Bundesheer schon darauf trainiert wird, gegen Teile der eigenen Bevölkerung loszugehen, dann bedeutet das nichts Gutes. Wissen die Initiatoren der Aktion mehr als sie zugeben!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

 

 

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