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Die internationale Kulturplattform

27. Jänner 2021 – Mittwoch

27.01.2021 | Tageskommentar

Wie lange noch?

Das sagt „Österreich“: Wenn Lockdown bleibt, kommt ein Polit-Erdbeben …
Das größte Problem von Kanzler Kurz: Die Stimmung in der Corona-Frage kippt ­total
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/wolfgangfellner/wenn-lockdown-bleibt-kommt-ein-polit-erdbeben/462350569

Zugegeben, „Österreich“ ist ein Boulevardblatt. Aber das Fellner-Blattl zählt zu den großen Gewinnern der Krise, hat seine Auflage immens gesteigert und ist bei der Online-Berichterstattung und im „Corona-Fernsehen“ Nr. 1. Die Zeitungsgruppe hat auch hohe Presseförderung von der Regierung – somit von uns Steuerzahlern kassiert und viele Monate treu „die Mauer gemacht“. Der schlaue Fellner (der „Dicke mit dem Dauergrinsen“) hat aber auch einen – so scheint es – untrüglichen Instinkt (da ist er zu mir ein „Bruder im Geist“)- und wenn er vorsichtig die Kurve zu kratzen beginnt, ist Vorsicht bei unseren Entscheidungsträgern geboten! Dann tut sich was! Man unterschätze nicht den Instinkt der Dicken!

Was also sagt Fellner voraus: Ich wage die Prognose: Eine weitere Verlängerung des Lockdowns hält diese Regierung nicht mehr durch. In der entscheidenden Zielgruppe der Angestellten, Arbeiter, Unternehmer braut sich so viel Wut und Frust zusammen, dass wir auf Neuwahlen zusteuern, wenn sich Kurz nicht bald was einfallen lässt.

Vor allem die Leistung der Grünen in der Regierung wird von den Wählern kata­strophal bewertet. Gesundheitsminister Anschober ist in nur sechs (!) Monaten von plus 37 % Zustimmung im Politbarometer auf minus 5 % abgestürzt. Das ist ein politischer Totalschaden. (Zitat Ende“)

Gute Nachricht für die Kulturschaffenden: Da der Kanzler alles andere als dumm ist, wird er reagieren (auf seine Art eben, aber immerhin). Damit wird Planungssicherheit wieder einkehren. Da die Gesundheitskrise sicher nicht weltweit von einem Tag auf den anderen und noch dazu vom kleinen Österreich abgesagt werden kann, werden die Wirkungen sowie noch lange Zeit die Nachwirkungen zu spüren sein.

Wieviele Zuschauer sich auf einen Theaterbesuch einlassen werden, wage ich nicht zu prognostizieren. Dass unsere Bundestheater überleben, ist sicher. Wetten darauf nimmt kein Wettbüro an!

Rückenwind für die Kulturbetriebe: Als Wirtschaftsfaktor sind sie nicht zu unterschätzen

Unterschätztes Schwergewicht: Kultursektor mit 199 Milliarden Verlust
Eine europaweite Studie gießt den wirtschaftlichen Totalschaden, den die Covid-Krise in der Kreativbranche anrichtet, erstmals in Zahlen
Der Standard

Corona und Kultur: Soft Power mit harter Währung
Kaum ein Bereich ist in Europa von der Corona-Krise so hart getroffen wie der künstlerische. Eine Studie belegt das und arbeitet den Stellenwert von Kultur heraus – vor allem auch als Wirtschaftszweig.
Sueddeutsche Zeitung

GEMA: Die Kultur- und Kreativbranche könnte der Schlüssel zum Wiederaufbau der angeschlagenen europäischen Wirtschaft sein
Neue Musikzeitung/nmz.de

Metropolitan Opera: Nach Personalabbau nun wieder Personaleinstellung

Metropolitan Opera New York - Opernreiseführer
Alles leer an der Met. Trotzdem gibt es eine dringende Personaleinstellung

New York
Metropolitan Opera Hires Marcia Lynn Sells as Chief Diversity Officer
https://operawire.com/metropolitan-opera-hires-marcia-lynn-sells-as-chief-diversity-officer/

Wenn man überlegt, dass dort das Orchester, Stage Manager etc. auf der Straße sitzen,Sänger mit rechtsgültigen Verträgen ohne einen Cent an Ausfallszahlungen im Regen stehen gelassen werden und man aber gleichzeitig für solche, für den Bühnenbetrieb völlig überflüssigen, neu geschaffenen Stellen Geld hat, möchte man am liebsten die Wände hochgehen.

Es geht also scheinbar wieder aufwärts – auch wenn die „Gefeuerten“ nichts davon merken. Stünde die Met in Österreich hätte ich eine Vermutung: Eine Politikersgattin hat für ihre Freundin einen gut bezahlen Job gebraucht!

Streaming: „Die Oper hat das Theater längst überflügelt Bezahlartikel
Warum ist das Sprechtheater gegenüber der Musikübertragung medial so ins Hintertreffen geraten? Es ist weniger der Trotz von Direktoren als das Ergebnis einer langjährigen, beiderseitigen Entfremdung.
https://www.diepresse.com/5926708/die-oper-hat-das-theater-langst-uberflugelt

Hamburg
Hamburger Elbphilharmonie startet Onlinekonzertreihe
Mit 25 Jahren gehört man noch nicht zum alten Eisen, kommt aber auch nicht mehr brandheiß aus dem Hochofen: Die Hamburger Elbphilharmonie feiert nun das Vierteljahrhundertjubiläum des Nachwuchsformats „Rising Stars“ – klarerweise digital in diesen Tagen. Sechs Kammerkonzerte mit jungen Musikerinnen und Musikern sind ab dem heutigen Dienstag aus dem hanseatischen Prachtbau gestreamt im Netz zu erleben.
Salzburger Nachrichten

„Rising Stars“ in der Elbphilharmonie nur im Videostream
NDR.de

Visionäres im Opernstream aus Palermo
Das Teatro Massimo im sizilianischen Palermo wartet zu Saisonbeginn mit Ausgefallenem auf: einer Oper, die sich aus musikalischen Bestandteilen anderer Opern zusammensetzt. Und die versucht, unsere Gefühle während der Pandemie einzufangen – „Il crepuscolo dei sogni“, die Dämmerung der Träume.
https://oe1.orf.at/artikel/680744/Visionaeres-im-Opernstream-aus-Palermo

San Francisco Opera Announces January/February Schedule of Free Streams
Programming includes Verdi’s La Traviata January 30–31, Wagner’s Lohengrin February 6–7 and more.
https://www.broadwayworld.com/san-francisco/article/San-Francisco-Opera-Announces

Düsseldorf
„Mozart harmonisch!“ – Kostenfreier Stream-on-Demand aus dem Opernhaus Düsseldorf ab Sonntag, 31. Januar 2021, 11.00 Uhr auf www.operamrhein.de
https://www.theaterkompass.de/beitraege/mozart-harmonisch-kostenfreier

München
Wider den Lockdown: Digitale Kultur-Angebote in Bayern
https://www.br.de/nachrichten/bayern/wider-den-lockdown-digitale-kultur

München/Bayerische Staatsoper
Konzert-Kritik: Zubin Mehta liefert geschmeidigen Honig
Zubin Mehta, Camilla Nylund und das Bayerische Staatsorchester mit Schubert und Strauss im Livestream aus dem Nationaltheater.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/kultur/musik/konzert-kritik-zubin-mehta-liefert-geschmeidigen-honig-art-701394

BAYERISCHE STAATSOPER: MONTAGSSTÜCKE XII & XIII auf STAATSOPER.TV

 

In der 12. Ausgabe der live-gestreamten Montagsstücke tanzt das Bayerische Junior Ballett München drei zeitgenössische Choreographien, darunter eine Uraufführung. Im Montagsstück XIII (8.2.)  singt Pavol Breslik in Leoš Janáceks Tagebuch eines Verschollenen.
Streams vergangener Montagsstücke können bis zu 30 Tage als Video-on-Demand auf STAATSOPER.TV abgerufen werden.

MONTAGSSTÜCK XII: Bayerisches Junior Ballett München

Beim Montagsstück XII präsentieren sich die jungen Nachwuchstänzerinnen und -tänzer des Bayerischen Junior Balletts München mit einem dreiteiligen Programm.

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

OPER GRAZ: Hinter den Schreibtisch geblickt: im Betriebsbüro

 

Seit März des letzten Jahres stellt der Ausbruch des Coronavirus die (Musik-​)Theaterwelt vor sehr große Herausforderungen.
In der neuen Reihe „Hinter den Schreibtisch geblickt“ haben wir bei Betriebsdirektor Michael Barobeck – dem Mann hinter der Disposition der Oper Graz – nachgefragt.
Was der Betriebsdirektor in Zeiten der Betriebspause so macht, erfahren Sie in unseren „Infos des Tages“
Graz
Bühnen Graz: Zuschauer-Minus von rund 37 Prozent
Der Standard

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Jetzt bekomme ich wieder böse Mails, weil ich „unseren täglichen Domingo“ einstelle! Was soll ich in dieser Dauer-Sauregurkenzeit, die mir geradezu Unmenschliches abverlangt, auch tun? „Der Alte“ ist nun mal überpräsent und beschäftigt offenbar eine PR-Abteilung, mit Kochrezepten von A.N., P.B. A.K. und E.G bin ich gescheitert, die hängen unseren Lesern bereits zum Halse heraus. Zuviel G.G. wird mir auch angekreidet – also was soll ich tun. Dabei habe ich eine A.N. – Info (Konzert am 6.2.) heute extra für morgen rückgestellt, damit ich nicht übertreibe!

Kompromiss gefällig? P.D. wird hinter dem Betriebsdirektor der Grazer Oper eingestellt!

Die Geburtstagstorte der Wiener Fans

ZU INSTAGRAM

Salzburg
Mozartwoche: Festival der Abänderungen
Der Salzburger Konzertreigen startet am Mittwoch, das Programm ist mehrfach umgemodelt und gestutzt worden. Zu erleben ist es nur im ORF und auf Streaming-Portalen.
Wiener Zeitung

Die Sensation zu Mozarts 265. Geburtstag – Ein unbekanntes Mozart-Stück erklingt erstmals: 94 Sekunden neuer Mozart – Das Allegro in D für Klavier KV 626b/16

Die digitale Mozartwoche 2021 startet an Mozarts 265. Geburtstag, mit einem  besonderen Konzertereignis und präsentiert mit „94 Sekunden neuer Mozart“ eine außergewöhnliche Entdeckung – ein bislang unbekanntes Mozart-Stück. Das Allegro in D-Dur KV 626b/16 wird vom Intendanten der Mozartwoche Rolando Villazón im Gespräch mit dem wissenschaftlichen Leiter der Stiftung Mozarteum Ulrich Leisinger vorgestellt und erstmals als Weltpremiere vom Pianisten Seon-Jin Cho im Großen Saal des Mozarteums zum Klingen gebracht. Dieses Konzert wird am 27. Jänner auf den Streamingplattformen fidelio und DG Stage um 18 Uhr sowie um 21 Uhr auf medici tv ausgestrahlt. Zudem ist das Premierenvideo kostenfrei um 19 Uhr in den sozialen Medien zu verfolgen, u. a. auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Grammophon sowie auf den sozialen Kanälen der Stiftung Mozarteum (Facebook Stiftung Mozarteum & Mozartwoche und Instagram Stiftung Mozarteum & Mozartwoche).

Das Mozart-Autograph erwarb die Stiftung Mozarteum noch vor der Coronakrise aus Privatbesitz; dabei handelt es sich um ein Klavierstück, das der Komponist höchstwahrscheinlich im Alter von 17 Jahren Anfang 1773 am Ende seiner dritten Italienreise oder unmittelbar nach der Rückkehr nach Salzburg aufgeschrieben hat.

Hier ist der Zugang zu „94 Sekunden neuer Mozart“ bei fidelio:
myfidelio 
(Code MOZART30)

Köln: Warum soll Birgit Meyer gehen müssen?
Mitten in der Pandemie verfügt die Oberbürgermeisterin, dass der Vertrag der Opernintendantin nicht erneuert wird, obwohl der rechtsrheinische Notbetrieb andauert und der Vertrag mit dem Chefdirigenten gerade verlängert wurde.
Frankfurter Allgemeine

Wien/ Theater Arche“: Fördersituation – Offener Brief

 

Sehr geehrte Frau Kulturstadträtin,

Nach meinem eindringlichen Appell an Sie und die Staatssekretärin für Kunst und Kultur am 4. November, dass wir, um als Theater überlebensfähig zu sein, unbedingt eine massive Erhöhung der Förderung brauchen, bekamen wir nun von der Stadt Wien eine Zusage über die gleiche Summe wie letztes Jahr – nämlich 50.000 Euro… (Zitat Ende“)

An Politikergeschwafel kam zurück:

 

Die Stadträtin denkt an die Erschließung neuer Räume, kann aber kaum dazu beitragen, die „alten Räume“ zu bespielen.

Den Mailverkehr/ Offener Brief finden Sie in unseren „Infos des Tages“

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“:

Putins Aufruf zur Massenimpfung zeigt wenigstens in Moskau Wirkung: Russland wollte beim Impfen von Anfang an schneller sein als alle andern. Doch jetzt gibt es Verzögerungen. Aber zumindest in Moskau geht es fix, wie ein Selbstversuch samt persönlichem «Sputnik-Schock» zeigt. Zur Reportage

Marke von 100 Millionen Infektionsfällen weltweit übersprungen: Mehr als 100,2 Millionen Menschen sind bisher laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 2,15 Millionen Infizierte sind verstorben, über 55,3 Millionen genesen. Zu den neusten Entwicklungen weltweit

Zweifel an der Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffes: Laut Medienberichten soll die Vakzine des britisch-schwedischen Herstellers bei Menschen über 65 Jahre nur eine Wirksamkeit von weniger als 10 Prozent aufweisen. Worauf diese Meldungen basieren, ist offen. Der Hersteller dementiert jedenfalls. Neue Erkenntnisse über die tatsächliche Wirksamkeit des Impfstoffes könnte das derzeit laufende Zulassungsverfahren der EU liefern. Zum Bericht

EU will Zahlungen mit Bargeld einschränken
Die EU-Kommission hält eine einheitliche Obergrenze für Barzahlungen für sinnvoll. Derzeit gelten 10.000 Euro als wahrscheinlicher Höchstbetrag
https://www.derstandard.at/story/2000123593825/eu-will-zahlungen-mit-bargeld

Corona-Partys von Skitouristen in St. Anton
Partys und Corona – dieser zwangsläufige Gegensatz wird offenbar derzeit in St. Anton am Arlberg in Tirol von jungen Feierfreudigen aus Großbritannien und Skandinavien nicht beherzigt.
bvz.at

Herr Landeshauptmann, ist das in Ordnung? In Wien werden wir sekkiert! Aber in Tirol und noch dazu in Skischuhen ist alles möglich! Gar so abwegig war der Ratschlag des Wiener Staatsoperdirektors bezüglich Skischuhe nichtnicht!

Von wegen ohne Publikum: Bis zu 1,7 Millionen sahen „Nightrace“ im ORF

Bereits 1,1 Millionen bei Durchgang eins

Wien (OTS) – Zwar ohne Publikum an der Piste, dafür aber mit umso mehr Fans zu Hause an den Bildschirmen: Bis zu 1,731 Millionen Skifans ließen sich gestern, am 26. Jänner 2021, das Schladminger „Nightrace“ in ORF 1 nicht entgehen, im Schnitt waren im zweiten Durchgang 1,428 Millionen bei 40 Prozent Marktanteil (36 bzw. 45 Prozent in den jungen Zielgruppen) mit dabei. Topwerte auch für den ersten Durchgang mit bis zu 1,144 Millionen und durchschnittlich 999.000 bei 43 Prozent Marktanteil (42 bzw. 50 Prozent bei E-49 und E-29).

Auch die Streaming-Angebote zum Schladminger Nightrace 2021 waren wieder stark nachgefragt: Laut Online-Bewegtbild-Messung (AGTT/GfK TELETEST Zensus) erzielten die via Web und App verfügbaren Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote auf der ORF-TVthek, sport.ORF.at und ORF Ski alpin bisher in Österreich insgesamt 185.780 Nettoviews (zusammenhängende Nutzungsvorgänge), 390.930 Bruttoviews (registrierte Videostarts) und ein Gesamtnutzungsvolumen von 5,8 Mio. Minuten.

Experten jetzt im Livestream: „Für Kinder sind Corona-Maßnahmen bedrohlicher als das Virus“
Wie sehr die Corona-Maßnahmen die Psyche von Kindern und Jugendlichen belasten, was es mit der britischen Mutation auf sich hat: Experten sprechen über Kindergesundheit in der Pandemie.
Kleine Zeitung

Wenn die Krise nun hoffentlich bald abgesagt (nicht beendet, ich wähle bewusst das Wort abgesagt) ist, werden wir evaluieren, was wir vor einem Jahr in unserem Forum geschrieben haben. Manche werden nachdenklich werden, manche sogar über die eigene Ansicht schmunzeln – und manche werden sogar darüber erschrocken sein, was sie da im ersten Moment von sich gegeben haben!

„Profil“: Letzte Ausflucht Brüssel
Es gibt einen eingängigen Spruch, der zum Ausdruck bringt, dass Regierungen in EU-Hauptstädten gern zweitrangiges Personal schicken, um EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg zu bestücken: „Hast Du einen Opa, schick ihn nach Europa.“ Unabhängig davon, ob der Witz stimmt (in dieser Pauschalität nicht) – man könnte ihn jedenfalls durch einen zweiten Spruch ergänzen: „Hast Du ein politisches Problem, ist Brüssel als Ausflucht angenehm.“
http://www.profil.at/oesterreich/profil-morgenpost-letzte-ausflucht-bruessel/401168662

Eva Linsinger („Profil“: Impfschaden – die Stimmung kippt
Der aktuelle profil-Leitartikel als Podcast.
http://www.profil.at/meinung/eva-linsinger-impfschaden-die-stimmung-kippt/401167665?utm_source=morgenpost&utm_medium=email&utm_campaign=345&tpcc=morgenpost&pnespid=lPN28ORAAFGNA4oERJBuj2DDba1B_CmuWxdTExY

Ein Stratege wartet ab, was geschieht- wie sich die Stimmung entwickelt. Er lässt gleichsam seine Arbeit (besonders die „Schmutzarbeit“) von anderen erledigen – und putzt sich nachher ab. Ein minderbegabter Stratege ereifert sich! Das sei H.K., „Rumpelstilzchen vom Dienst“,  in sein Stammbuch geschrieben

Astra Zeneca sagt Gespräch mit der EU kurfristig ab!

Auszug aus dem „Kurier“ :

Der britische Impfstoffhersteller AstraZeneca hat angekündigt, bis Ende März statt 80 nur 31 Millionen Dosen an die EU liefern zu wollen. Der Hersteller behauptet, es gebe ein Produktionsproblem.

In der ZiB2 war am Dienstagabend der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) zu Gast. Er glaubt der Version von Astra Zeneca offenbar nicht, weil die Aktien des Herstellers trotz allem steigen: „Es ist legitim zu fragen: Ist hier jemand betrogen worden? Gibt es keine Pönalzahlungen, wenn das, was vertraglich ausgemacht und gesichert wurde, nicht da ist?“…

Kaiser über Astra Zeneca: „Ist hier jemand betrogen worden?'“ | kurier.at

Astra Zeneca wird nun auch noch „pampig“. Gerade auf diese Firma hat aber unser Gesundheitsminister gesetzt und bestellt. „Lasst Euch impfen, die Impfung gewinnt uns das Spiel“ wurde uns wochenlang eingetrichtert. Nun, wo die Menschen „impfbereit“ wären, ist der Impfstoff nicht da!

Geht es noch ärger? Natürlich kann man auch mit Pech argumentieren, aber wenn jemand ständig Pech hat (auf das falsche Pferd zu setzen ist freilich nicht nur Pech, sondern fehlendes Gespür), dann kann etwas mit ihm nicht stimmen. Dann ist er schlichtweg untragbar!

Heute früh in Wien-Meidling: Leichter Flockdown. Im Wienerwald musste man schon die Autos ausschaufeln.

Trotzdem: Flockdown ist besser als Lockdown. Nur bei mir muss ich beides nicht haben!

Ich wünsche einen angenehmen Tag ohne böse Erlebnisse!

A.C.

 

 

 

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