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27. APRIL 2022 – Mittwoch

27.04.2022 | Tageskommentar

HEUTE STREAM „TRISTAN UND ISOLDE“ AUS DER WIENER STAATSOPER (17 h). Andreas Schager, Martina Serafin. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Mehr Info

https://play.wiener-staatsoper.at/event/1249fb43-f49b-4786-b9a5-5e06aed38833

Der Stream beginnt um 17 Uhr und steht 72 Stunden zur Besichtigung

Verfügbare Karten für 27.4.

Wien/ Staatsoper: LUCIA DI LAMMERMOOR am 24.4.  Eine weitere Eigenkritik ist online!

Trist, grau und kalt ist es im schottischen Lammermoor, zumindest in der Laurent-Pelly-Inszenierung von Donizetti’s Opernhit. Alles was auf der Bühne zu sehen ist, ist entweder grau oder schwarz. Abgesehen vom Schnee und Lucia’s Brautkleid. Ja, sogar die Hochzeitsszene sieht aus als wäre man auf einer sizilianischen Trauerfeier.

Es ist momentan wohl „en vogue“ die Oper, die auf Walter Scott‘s Die Braut von Lammermoor basiert, ins 19. Jahrhundert zu verlegen. Aber leider ist die Wiener Produktion nichtssagend und einfallslos. Eindeutig spannender hat das das Teatro Real in Madrid mit der David-Alden-Inszenierung gemacht, in welcher Lisette Oropesa vor vier Jahren übrigens ihren ganz großen Durchbruch hatte.

Nun müssen wir uns in Wien – bis auf weiteres – mit dieser langweiligen, spannungsbefreiten Inszenierung abfinden. Aber der Direktion ist zu danken, dass sie mit der aktuellen Aufführungsserie immerhin eine erstklassige Besetzung aufbietet. Vielleicht die bestmögliche überhaupt…

Zum Bericht von Lukas Link

Wiener Festwochen: David Schalko gestaltet Eröffnung am Rathausplatz
Kruder & Dorfmeister sind am 13. Mai musikalische Masterminds der „Last Night on Earth“.

Was soll nach der „Last Night on Earth“ noch kommen? Geht es nach Intendant Christophe Slagmuylder: aufregende und abwechslungsreiche Wiener Festwochen. Denn „Last Night on Earth“ lautet das Motto der von David Schalko konzipierten Festival-Eröffnung am 13. Mai am Rathausplatz, Kruder & Dorfmeister sind musikalische Masterminds. Das Rathaus „bekommt echt fette Visuals“ des 2011 gegründeten Visualisierungs-Spezialisten „hand mit auge“, versprachen die Festwochen.
WienerZeitung.at

OPER GRAZ: „Der fliegende Holländer“ – Teaser zur Einstimmung

 

Am Samstag ging die Premiere von Wagners „Der fliegende Holländer“ vor fast ausverkauftem Hause über die Opernbühne.

Alle, die einen Vorstellungsbesuch planen – bis 12. Juni steht die Oper noch auf dem Programm –
finden hier einen Teaser zur Einstimmung, alle anderen zur Inspiration und als Impuls, den „Holländer“ ins persönliche Kulturprogramm aufzunehmen.

 
Linkadresse zum Teaser
„Der fliegende Holländer“
Mittwoch, 27. Apr 2022, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen bis 12. Juni 2022
Romantische Oper von Richard Wagner
Informationen & Tickets

Der fliegende Holländer erleidet Schiffbruch an der Oper Graz

bachtrack.com-de

Richard Wagner lässt in Graz die Puppen tanzen
https://www.krone.at/2689933

Heute „MANON LESCAUT“ aus Monte Carlo in Medici-TV

Vor der Oper in Monte Carlo

ZU INSTAGRAM (Szenenfotos zum „Medici-Stream)

Der Stream ist nicht kostenlos!

https://www.medici.tv/operas/puccinis-manon-lescaut-montecarlo

Hamburg: Nichts Neues über Tannhäuser –
Kornél Mundruczó inszeniert Tannhäuser an der Staatsoper Hamburg
NeueMusikzeitung/nmz.de

Neuinszenierung von Wagners Tannhäuser erntet Buhrufe
DieWelt.de

„Tannhäuser“ in Hamburg: Wie ein Schrei nach Erlösung
FrankfurterAllgemeine

„Tannhäuser“ an der Staatsoper Hamburg: Streit im Südsee-Idyll (Podcast)
Deutschlandfunk.de

„Tannhäuser“ in HH: weder übermäßig innovativ noch allzu traditionell
„Tannhäuser“ in HH: weder übermäßig innovativ noch allzu traditionell
Klassik-begeistert.de

TTT Vinylschätze 26 – Anton Bruckner Sinfonie Nr. 7,  „Adagio“, Wilhelm Furtwängler, Berliner Philharmoniker 1942 

Anton Bruckner, Gemälde von Hermann von Kaulbach, 1895

https://www.youtube.com/watch?v=u6N_QlYmIlo 22.29 Min

Biografie: Anton Bruckner (* 4. 9.1824, Ansfelden † 11.10.1896, Wien) hatte es nicht leicht. Ein Leben lang war der österreichische Komponist von Selbstzweifeln geplagt. Anton Bruckner stammte aus einfachen, ländlichen Verhältnissen… autodidaktischem Orgel- und Klavierstudium …
https://www.klassikakzente.de/anton-bruckner/biografie

Biografie: Wilhelm Furtwängler (* 25. 1.1886 , Berlin † 30. 11.1954, Ebersteinburg/Baden-Baden) Er wuchs in bildungsbürgerlichen Verhältnissen in München auf, wo der Vater Archäologie lehrte. Die musikalische Begabung des Kindes trat früh hervor. Neben der Schule erhielt Wilhelm daher Privatunterricht in Musik … bereits im April 1933 ging der Musiker auf kritische Distanz zum nationalsozialistischen Regime, indem er sich in einem offenen Brief an den Reichspropagandaminister und Leiter der Reichskulturkammer, Josef Goebbels, für jüdische Kollegen einsetzte. Aus Protest gegen die Kulturpolitik des Regimes, die zu Verboten von Musikaufführungen geführt hatte, trat Furtwängler im Dezember 1934 von allen Funktionen vorübergehend zurück …

https://whoswho.de/bio/wilhelm-furtwaengler.html

Werkeinführung: Anton Bruckner – Sinfonie Nr. 7 E-Dur
Seine 7. Sinfonie widmete Anton Bruckner dem „Märchenkönig“ Ludwig II. – jenem bizarren Monarchen, der sich selbst am liebsten als Schwanenritter Lohengrin porträtieren ließ .. Die „Todesverkündigungsszene“ aus der „Walküre“ ist unverkennbares Vorbild für diese „Trauermusik“ Bruckners … Der Künstler als Gefäß Gottes, als Mittler zwischen Tod und Leben … Man hat Bruckners gewaltige Sinfonien mit der himmelsstrebenden Hoheit gotischer Kathedralen verglichen … Herkunft des Komponisten von der Orgel ist auch in der Siebten mit ihren registerartigen Klangfarbenwechseln und Choralzitaten unüberhörbar … erweitert um deutliche Wagner-Anklänge. Sie prägen die Harmonik, aber auch melodische Gesten. …

https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/werkeinfuehrungen/bruckner-siebte-sinfonie-100.html

BUDAPEST – 23.04.2022: „IVÁN NAGY  VI. NEMZETKÖZI BALETTGÁLA“glanzvolle Ballettgala zu Ehren von Iván Nagy

Das NdBrno  in „Rossini“: Joao Gomes, Ryunosuke Ishikawa, Manuele Bonzenello, Shoma Ogasawara, Stefano Sacco und Solomon Osazuva. Foto: Attila Nagy/Ungarische Staatsoper

Mit der jährlich stattfindenden Iván Nagy Ballettgala – nur unterbrochen durch die Pandemie – wird einem Künstler gedacht, der einer der populärsten ungarischen Tänzer von internationalem Rang war. Geboren 1943 in Debrecen, erhielt er seine Ballettausbildung an der Ungarischen Ballettakademie. Er tanzte u.a. beim New York City Ballet und beim American Ballet Theater. In letzterer Compagnie war er in den 70er Jahren der Partner von Stars wie Natalia Makarova, Gelsey Kirkland, Cynthia Gregory oder Carla Fracci; mit Dame Margot Fonteyn tanzte er auf ihren Tourneen. Bereits mit 35 Jahren zog er sich beim ABT zurück und beschränkte sich auf Gastauftritte in verschiedenen Ensembles. Nach seiner Tätigkeit als künstlerischer Ballettdirektor in Santiago de Chile, beim Cincinnati/New Orleans Ballet und  English National Ballet, wurde er 2012 von Ballettdirektor Tamás Solymosi als künstlerischer Berater ins Ungarische Nationalballett zurückgeholt, wo Iván Nagy 2014 während der Vorbereitungen für die „La Sylphide“-Premiere überraschend im Alter von 70 Jahren in Budapest starb…

Zum Bericht von Ira Werbowsky

WIEN / Theater der Jugend im Theater im Zentrum: 
SUPERGUTE TAGE ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE
nach Mark Haddon von Simon Stephens
Premiere: 26. April 2022  

Foto: Theater der Jugend

Jedes menschliche Gehirn ist anders, aber im allgemeinem bewegt man sich im Rahmen ähnlicher Eindrücke und Verhaltensweisen. Autisten hingegen sind von Natur aus „anders“, verstörend für die Umwelt, trotz gelegentlicher Insel-Begabungen wohl auch „behindert“ im Umgang mit der Mitwelt. Heutzutage, wo man niemanden mehr herabwürdigen will, zählen sie zu den „Menschen mit besonderen Bedürfnissen“, und eines ist sicher: Autisten haben es schwer mit der Welt – und diese mit ihnen.

Genau das zeigt das Stück „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“, das der britische Dramatiker Simon Stephens nach dem im englischen Sprachraum berühmten Kinderbuch von Mark Haddon geschrieben hat. In Wien wurde das Werk 2014 im Volkstheater gespielt. Nun zeigt es das Theater der Jugend für ein Publikum ab 11 Jahren im Theater im Zentrum…

Zum Bericht von Renate Wagner

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart:  29. April 2022 
IN DEN BESTEN HÄNDEN
La Fracture  /  Frankreich  /  2021  Regie: Catherine Corsini
Mit: Valeria Bruni‑Tedeschi, Marina Foïs, Pio Marmaï u,a,

Gerade erst hat die Welt aufgeatmet, dass bei den letzten Wahlen Frankreich nicht in die Hände der Rechtspopulisten gefallen ist, aber die Lage der Nation ist nach wie vor gespannt und ideologisch gespalten. Da kommt ein Film, der schon 2021 in Cannes gezeigt wurde, in unsere Kinos und reflektiert genau diese Situation, obwohl die Gelbwesten-Demonstrationen mittlerweile aufgehört haben. Aber wie wild die Menschen aufeinander treffen – das zeigt sich in dieser Spitalsgeschichte, die in der Atmosphäre einer überlasteten Notaufnahme mehr Situation als Handlung bietet.

Es beginnt mit Lesben-Gezänk, die junge Julie (Marina Foïs) will sich nach immerhin zehnjähriger Beziehung von der älteren Raf (Valeria Bruni Tedeschi) trennen und ausziehen. Raf gerät in eine Demonstration, die in ihrer Bruatlität gnadenlos nachgezeichnet wird, und landet verletzt im Krankenhaus, wo sich die Streitereien mit der Freundin fortsetzen.

Aber es geht nicht nur darum: Hier sind nun die verschiedensten Typen gelandet, das Krankenhauspersonal soll die Identität der Demonstranten feststellen und weitergeben, was sie nicht tun, und ein Mann wie der  25-Tonnen-LKW-Fahrer Yann (Pio Marmaï), der eben seine Wohnung verloren hat, lässt lautstark wissen, was die Wutbürger der unteren Klasse bewegt – zumal, wenn er bei der Demo gerade einen Splitter im Bein erwischt hat, was ihm wegen Arbeitsunfähigkeit den Job kosten kann…. und dergleichen können sich arme Leute nicht leisten…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Der deutsche Widerstand gegen Waffenlieferungen zerbröselt: Beim Ukraine-Gipfel auf der amerikanischen Militärbasis Ramstein hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht einen Kurswechsel angekündigt. Mit Gepard-Flugabwehrpanzern will Deutschland erstmals schwere Waffen direkt an die Ukraine liefern. Vom Pentagon-Chef kommt Lob, aus Berlin Kritik: Die von der Bundeswehr ausgemusterten Panzer könnten gar nicht rechtzeitig einsatzbereit sein.
Zum Bericht
Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen wegen der geplanten Lauterbach-Entführung: Die Bundesanwaltschaft verdächtigt fünf Männer der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Ihr Ziel seien «bürgerkriegsähnliche Zustände» und der Sturz der Bundesregierung gewesen. Überdies hätten sie Gesundheitsminister Karl Lauterbach «auch unter Tötung seiner Personenschützer» entführen wollen. Die Ermittler hätten 70 Menschen im Umfeld der Gruppe ausgemacht – darunter Verschwörungsideologen, Corona-Leugner und sogenannte Reichsbürger.
Zu den neusten Entwicklungen in der deutschen Politik
Nach seinem Twitter-Coup muss Elon Musk folgenschwere Entscheidungen treffen.
Tesla-CEO Elon Musk verspricht, nach seiner Übernahme das «ungeheure Potenzial» von Twitter freizulegen. Doch das dürfte schwierig werden, denn der Plattform mangelt es an Reichweite. Für die wichtigen Werbekunden hat Twitter zu wenig Nutzer. Zudem fehlt dem Unternehmen die Datengrundlage, um Werbung zielgerichtet anzuzeigen.
Zur Analyse
Trostloser Traditionsklub: Hertha BSC versteht auch aus besten Voraussetzungen nichts zu machen. 374 Millionen Euro hat Investor Lars Windhorst in die Hertha gesteckt, Erfolge gibt es keine. Das hat in Berlin Tradition. Über einen Fussballklub zwischen Mittelmass und Abstiegskampf, dessen Anhänger nichts zu lachen haben. Zum Bericht

„Neue Zürcher Zeitung“: Zitat Ende

Resetarits-Brüder: Drei Favoritner Buben aus Stinatz
Der Tod von Willi Resetarits zerreißt auch ein für Österreich außergewöhnlich prägendes Brüder-Trio. Aus einfachsten Verhältnissen kommend, fanden sie in ihren Bereichen den Weg an die Spitze
Kurier.at

Gerhard Schröder bleibt Wladimir Putin treu – und die SPD würde den Altkanzler gerne loswerden
Saskia Esken, die Chefin der deutschen Sozialdemokraten, hat Gerhard Schröder aufgefordert, die Partei zu verlassen. Der Altkanzler bleibt für die SPD eine Peinlichkeit, auch weil er sie durch seine blosse Medienpräsenz an ihre Fehler erinnert. Jetzt lesen
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Österreich
Trauer um Friederike Wlaschek: Die Witwe des Billa-Gründers ist verstorben
Nach langer Krankheit ist die Ehefrau des Billa-Gründers Karl Wlaschek vergangenen Dienstag gestorben.
Kurier.at

Österreichs Sportwelt trauert um „Krone“-Sportchef Peter Frauneder
Mit den Sportstars war er auf Du und Du – und auch ein berühmter „Schmähführer“. Was die Sportler an ihm schätzten war seine Diskretion. Frauneder konnte man alles erzählen und damit rechnen, dass er es – wenn gewünscht – für sich behält. Das ist eine der wichtigsten Eigenschaften eines guten Journalisten!
Kronen Zeitung

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

 

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