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26. SEPTEMBER 2021 – Sonntag

26.09.2021 | Tageskommentar

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Linz/ Landestheater: Premiere LA BOHÈME. Foto: Barbara Palffy für Landestheater

In der Linzer Theaterstatistik nimmt dieses Hauptwerk des Verismo inzwischen unter den Opern den zweiten Platz ein: seit 1945 hat es bislang 190 Aufführungen gegeben, nur die „Zauberflöte“ gab man häufiger. Zum ersten Mal wurde die Geschichte der armen, mehr oder weniger ambitionierten jungen Leute dem oberösterreichischen Publikum allerdings erst am 15. Dezember 1906 präsentiert, also mehr als 10 Jahre nach der Uraufführung in Turin. Bei anderen Werken war die Linzer Direktion mutiger/schneller, und das gilt nicht nur für Operetten.

Die Inszenierung des Linzers Georg Schmiedleitner, Mitbegründer des „Theater Phönix“, der inzwischen im ganzen deutschen Sprachraum als Regisseur an ersten Häusern arbeitet, placiert die Handlung in einer nicht näher definierten Moderne, nicht unbedingt schäbig, aber kalt und oft abweisend – insbesondere an der Zollschranke im 3. Bild. Letztere hält zum Aktschluß hin noch eine durchaus emotionell wirksame Zusatzfunktion bereit…

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Martin Achrainer, Rodrigo Porras-Garulo, Erica Eloff, Dominik Nekel. Foto: Barbara Palffy für Landestheater

Erica Eloff hatte sich in Linz in der Vorsaison mit einer mehr als achtbaren Fidelio-Leonore vorgestellt. Als Mimì muß sie deutlich andere Anforderungen erfüllen – und das macht sie in durchaus herzergreifender Weise wunderbar…

..Rodolfo ist der Gast Rodrigo Porras Garulo; der gebürtige Mexikaner ist derzeit in Hannover engagiert, mit zahlreichen hochkarätigen Gastauftritten. Er hat sozusagen alle großen italienischen Partien (dazu auch z. B. Max, Hoffmann und Don José) im Repertoire – bis hin zum Duca als Gegenüber von Leo Nuccis Rigoletto an der Scala. Diesem beruflichen Stammbaum macht er auch heute in Linz alle Ehre, mit erstklassig geführter, samtig abgerundeter, bei Bedarf durchschlagskräftiger Stimme, die alle Emotionen überzeugend abdeckt, und ebenso gut trauern, flehen wie strahlen kann. Er ist für Erica Eloff ein Partner auf Augenhöhe, was natürlich einem ausgewogenen Gesamtbild der Produktion gut tut. Die quicklebendige und freche Musetta von Ilona Revolskaya fügt sich in das hohe Niveau in Spiel und Gesang ebenso gut ein, natürlich im 4. Bild dann auch mit einem wesentlich gedämpfteren Auftreten.

Die Freundesrunde Marcello, Schaunard und Colline ist mit Adam Kim (sehr überzeugend emotionell im 3. Bild), Martin Achrainer (mit sehr feiner Lyrik) und dem liebenswerten Philosophen von Dominik Nekel auch ganz wunderbar abgedeckt, stimmlich wie mit ausdrucksstarkem Spiel…

Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber

Wien/Musikverein
Stephan Pauly: „Ich denke, die 2G-Regel wird uns lange tragen“
Der Musikverein-Intendant über seine erste selbst gestaltete Saison, neue Akzente und das Streben nach Diversität.
Wiener Zeitung

 

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IMPF ODER NICHT IMPF?

Wenn man zweimal geimpft ist (und den dritten Termin schon freiwillig bei der Hausärztin  avisiert hat, warum nicht?) und sowieso immer FFP2-Masken trägt, weil es eh wurscht ist, was man sich da ums Maul kleben muss (nicht wirklich freudig, aber Notwendigkeit einsehend), kann man die Problematik gelassen betrachten –  das heißt aber nicht, dass man sich nicht den Kopf über die Situation von Mitmenschen zerbricht.  

Impfpflicht: nein, das ist gegen jedes Demokratieverständnis. Nein, nein und nochmals nein. Das ist nicht dasselbe wie der Befehl, nicht bei Rot über die Straße zu gehen. Wenn man die Ungeimpften aber  jetzt aus den Theatern (und wohl auch Kinos – auch aus Ausstellungen, wo man neuerdings den Impfpass verlangt?) ausschließt, wäre das für einen Menschen wie mich eine echte Härte.

Was nun, spricht Zeus, die Sache ist verfahren. Da mag bei vielen Ungeimpften die Überzeugung (sofern sie nicht der Verhetzung durch Proll, Herzig und Co. in die Falle gegangen sind) gegen den dringenden Wunsch nach Kultur stehen. Schon eine Art von Zwang, sich impfen zu lassen.

Dabei, Leute, wird es einem derzeit so leicht gemacht! Wenn ich zurück denke an den Anfang der Impferei, als das Internet stolz verkündete, in Wien warteten 770.000 (in Worten: siebenhundertsiebzigtausend) auf einen Impftermin und ich dachte, na, nächstes Jahr (2022), wenn ich Glück habe, bin ich dran. Dann ging es, nach einigen energischen Telefonaten, doch schneller.

Und heute? Überall ohne Anmeldung. Ich glaube, wenn man anruft und den impfenden Medizinstudenten nach Hause bestellt, kommt der auch, so glücklich wäre man über jede einzelne Spritze, die man platzieren darf… (Ich schwöre, man spürt den Stich nicht.) Vielleicht kommt auch der Bürgermeister persönlich ins Haus, oder Frau Rendi-Wagner winkt mit einem Hunderter?

Ist das „Aussperren“ aus den Kulturinstitutionen nun Zwang? Natürlich. Aber was soll der arme Staat tun, wenn man für die Sicherheit verantwortlich ist und diese nur durch die Impfung gewährleistet ist?

Und wer sagt das? Bitte, kommt mir nicht mit Fachleuten. Die erklären dieses und jenes mit demselben Brustton der Überzeugung. Es glaubt ohnedies jeder, was er mag. Und noch eines: So dramatisch wie in Schönherrs „Glaube und Heimat“ ist es natürlich nicht, wo die armen Bauern entweder ihrer protestantischen Überzeugung abschwören oder die geliebte Heimat verlassen mussten. Dennoch – ich würde den Konflikt, der in ungeimpften Kulturfreunden tobt, nicht unterschätzen.

Renate Wagner

Andere Länder, andere Regelungen

Berlin
„Ich trage am Platz keine Maske“
Sollen die Berliner Bühnen nur noch Geimpfte und Genesene einlassen? Ein Gespräch mit Staatsopern-Intendant Matthias Schulz.

…Wie halten Sie es selbst mit der Mund-Nasen-Bedeckung?

Ich trage am Platz keine Maske, weil ich weiß, wie gut die Belüftung ist und ich mich in unserem Haus sicher fühle.
Tagesspiegel.de

„Konzertgänger in Berlin“
Endlich: Ursula Mamlok, Ravel und Messiaen bei Spectrum
Was für unerwartete, aufregende, bewegende Anfänge in einem Ende stecken können! Als die 83jährige Komponistin Ursula Mamlok im Jahr 2006 nach dem Tod ihres Mannes von New York nach Berlin zog, war das nicht irgendein Umzug in einen Altersruhesitz. Denn Berlin war die Stadt, die die gerade 16 gewordene Ursula Lewy im Februar 1939 mit ihrer jüdischen Familie gerade so noch hatte verlassen können. Heimat mochte sie den Ort verständlicherweise nicht mehr nennen, der zur Heimstatt des Völkermords geworden war und an den sie dennoch an ihrem, noch taghellen, Lebensabend zurückkehrte.
https://hundert11.net/endlich/

Berlin
Musikfest Berlin: Les Siècles mit Roth, Gastorchester zeitgenössisch, Karajan-Akademie
Die letzte Woche des Musikfests Berlin brachte diverse Höhepunkte. Das sehnlichst erwartete Gastspiel von Les Siècles mit Sacre du Printemps erwies sich indes als zweischneidig. So staunenswert Durchhörbarkeit und klangliche Präzision waren, so fehlte es doch an Rhythmus und Temperament. Die Berliner Philharmoniker unter Hrůša brachten eine spannende Uraufführung der Österreicherin Olga Neuwirth. Das LSO (Rattle) spielte witzigen, aber zu langen Adámek. Und die stupende Karajan-Akademie der Philharmoniker überzeugte im Abschlusskonzert mit Schönberg und Iannotta.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2021/09/22/berlin-konzerte-strawinsky-musikfest/

Zürich: Debatte über 40 Jahre Opernhauskrawalle – über die Legitimation von Gewalt
Ende Mai 1980 kam es in Zürich zu den Opernhauskrawallen, an denen Hunderte junge Menschen gegen die aus ihrer Sicht ungerechte Kulturpolitik der Stadt protestierten. Die daraus entstandenen Strassenschlachten waren der Auftakt der Zürcher Jugendunruhen. Die Bewegung weitete sich in der ganzen Schweiz aus.
Die Veranstaltung wurde von 20.04.2021 auf 17.10.2021 verschoben.
Neue Zürcher-Zeitung

WIEN/ Staatsoper: Einführungsmatinee zu „Il barbiere di Siviglia“ ist online (etwa 1’3o h)

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Wiener Staatsoper – YouTube


Königswinkel Klassik im Festspielhaus Neuschwanstein: Klassikstars bei den ersten Musikfestspielen
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Oksana Lyniv dirigiert Festkonzert / Wesendonck-Liederabend mit Hermine May und Margarita Oganesjan / „Tristan und Isolde“ mit Dean Smith und Lioba Braun

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„Tristan und Isolde“ in der Welser Adler-Inszenierung  bereits am kommenden Mittwoch. Copyright: Festspiele Königswinkel

 Spätestens seit dem diesjährigen Debut bei den Bayreuther Festspielen ist Oksana Lyniv als Dirigentin weltweit angesehen. Die 43-Jährige hat im Juli 2021 als offiziell erste Dirigentin in der Geschichte der Bayreuther Opernfestspiele zum Auftakt die Wagner-Oper „Der Fliegende Holländer“ dirigiert. Bereits Ende letzten Jahres erhielt sie die Oper!Awards Auszeichnung als beste Dirigentin des Jahres 2020. Die ersten Musikfestspiele Königswinkel in Füssen, die vom 29. September bis 3. Oktober im Festspielhaus Neuschwanstein ausgerichtet werden, konnten sie für ihr nächstes Dirigat in Deutschland gewinnen. Am 1. Oktober leitet sie das Festkonzert mit Werken von Franz Liszt, Sergei Rachmaninow und Anton Bruckner. Die Pianistin Margarita Oganesjan komplettiert die Besetzung mit dem Kyiv Symphony Orchestra. Gerade das Festkonzert bietet für Kenner höchsten Genuss und ist gleichzeitig für Neugierige eine wundervolle Chance, Klassik kennenzulernen. Das zweite Rachmaninov Klavierkonzert ist auch als Leitmelodie von „All by myself“ bekannt, welches 1975 von Eric Carmen veröffentlicht und vor allem in der Interpretation von Céline Dion bekannt ist.
Die Veranstaltungsreihe „Königswinkel Klassik“ präsentiert die Musikfestspiele Königswinkel 2021 vom 29. September bis 03. Oktober 2021 im Festspielhaus Neuschwanstein. Das fünftägige Festival in Füssen bietet folgende Opernabende und Konzerte:

Informationen unter: www.musikfestspiele-koenigswinkel.de
www.das-festspielhaus.de

LINZER LANDESTHEATER: HEUTE URAUFFÜHRUNG IN DER BLACK-BOX

LACHESIS (URAUFFÜHRUNG) Oper von Marijn Simons

(Foto: Herwig Prammer)
Foto: Herwig Prammer für Linzer Landestheater

Nach einem Libretto von Hermann Schneider
In deutscher und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere heute Sonntag, 26. September 2021, 20.00 Uhr

OPER FRANKFURT: DOMENICO CIMAROSA: L’ITALIANA IN LONDRA


Iurii Samoilov, Gordon Bintner, Theo Lebow. Foto: Monika Rittershaus

Premiere vom 26. September 2021
Intermezzo in musica in zwei Teilen, Text von Giuseppe Petrosellini
Musikalische Leitung: Leo Hussain
Inszenierung: R.B. Schlather

GB/ Neue Kulturministerin
Neue Ministerin Nadine Dorries : Populismus, platinblond
Sie war im Dschungelcamp, jetzt zittert die BBC vor ihr: Boris Johnson hat Nadine Dorries zur neuen Kulturministerin gemacht. Was ist von ihr zu erwarten?
Frankfurter Allgemeine

Salzburg/ Landestheater
Fortschritt ist eine Zumutung: „Ariadne auf Naxos“ in Salzburg
BR-Klassik.de

WIEN/ PALAIS LIECHTENSTEIN/ Herkulessaal: Gastspiel des COLLEGIUM 1704 und des COLLEGIUM VOCALE 1704 unter Václav Luks

am 23.9.2021

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Der Herkulessaalim Palais Liechtenstein. Foto: Festival

Vom 2.- 16. Oktober wird in den tschechischen Weltkulturerbestätten Valtice und Ledniče (dank der Freundschaft des künstlerischen Direktors Jiří Partyka mit dem spanischen Vivaldi -Forscher  Eduardo García Salas) das größte Vivaldi-Festival in Mitteleuropa seit langem stattfinden, noch dazu mit vielen, erst jüngst in den Archiven entdeckten Werken.

Da Feldsberg und Eisgrub (wie die deutschen Namen lauten) einstmals Liechtensteinsches Territorium waren, lud die Festivalleitung jetzt zu einer Art „Vorpremiere“ in den überaus prächtigen barocken Herkulessaal im Gartenpalais des Palais Liechtenstein in Wien. Zu Gast war der berühmte tschechische Dirigent Václav Luks mit seinen beiden Weltklassebarockensembles Collegium 1704 und Collegium vocale 1704.

Zum Bericht von Robert Quitta

WIEN / Volkstheater:  DREI SCHWESTERN
Von Susanne Kennedy nach Anton Tschechow
Premiere: 22. September 2021,
besucht wurde die zweite Vorstellung am 25. September 2021

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c Volkstheater / Nikolaus Ostermann

Als vor eineinhalb Jahren der erste Lockdown ausbrach und vor allem die Theater- und Opernwelt in Schockstarre stürzte, begannen viele Theater- und Opernhäuser (und das Publikum war sehr, sehr dankbar!!!), ihre Aufzeichnungen als Streams ins Netz zu stellen. Reicher hätte man gar nicht beschenkt werden können. Die Berliner Schaubühne grub die „Drei Schwestern“-Inszenierung von Peter Stein aus dem Jahre 1986 aus, mit Edith Clever, Jutta Lampe und Corinna Kirchhoff. Dreieinhalb Stunden brauchte Stein, um jeden Spinnenfaden des Nervengewebes dieser verlorenen Seelen zusammen zu knüpfen. Mag da vielleicht ein wenig Staub darauf gelegen sein, so war es doch ein Beispiel genialer, gleicherweise gewisserhafter wie inspirierter Interpretationskunst.

Die Münchner Kammerspiele hingegen, die ihre Dieter Dorn-Tradition längst zum Teufel geworfen haben, zeigten Susanne Kennedys „Drei Schwestern“ aus dem Jahr 2019, eineinhalb Stunden, und deutlicher hätte man nicht machen können, wie die Theaterwelt, wie das Verständnis und die Form sich in diesen mehr als dreißig Jahren verändert haben. Bloß – es ist ein Weg, den ein Publikum mit anderen ästhetischen Voraussetzungen nicht mitgehen will. Nicht, weil man denkfaul, altmodisch, sowieso hinterwäldlerisch ist. Sondern weil man nur des Kaisers neue Kleider sieht, und der gute Mann ist – nackt.

Dass Kay Voges nun diese Inszenierung nach Wien geholt hat, beweist neuerlich (was man ohnedies schon weiß), dass er – sicher in Übereinkunft mit der Kulturstadträtin, die ihn berufen hat – entschlossen ist, diese Art von Theaterverständnis dem Publikum des Hauses mit Gewalt aufzuzwingen. (Ob er die Bude damit leerspielt, ist ja egal, die Stadt Wien zahlt.)…

...Zweierlei sei noch angemerkt: Keine Ahnung, wie viele Plätze das Volkstheater nach allen Umbauten noch hat, in Urzeiten waren es 1900, heute mögen es noch tausend sein. Bei der zweiten Vorstellung saßen (großzügig gerechnet) vielleicht 50 Leute unten und noch eine Handvoll am Balkon (die Galerie hatte man gar nicht geöffnet) – eine Auslastung von schätzungsweise bestenfalls zehn Prozent. Wenn das kein Publikumsvotum ist. Und für wen macht man – ich glaube, ich habe es vergessen – eigentlich Theater? Nun, das Publikum darf „nein“ sagen – und es tut es.

Aber – im „Standard“ behauptet der Kritiker, „Kennedys Theater ist, man muss das so deutlich sagen, genial.“ Und dass sie künftig öfter hier arbeiten wird, nennt er eine „goldrichtige Entscheidung“. Auch das Feuilleton hat daran mitgewirkt, dass unsere Theaterwelt heute so aussieht, wie sie aussieht…

Zum Bericht von Renate Wagner

Krems
Karikaturmuseum Krems: Wo Aufklärung mit Schmäh funktioniert
Direktor Gottfried Gusenbauer über das 20-Jahr-Jubiläum der Institution, den Wandel der Medien und des Humors
Kurier.at

Film/ TV: War James Bond „eigentlich ein Vergewaltiger“?
Regisseur von „Keine Zeit zu sterben“ äußert sich kritisch zur Geschichte des Agenten.
https://kurier.at/kultur/war-james-bond-eigentlich-ein-vergewaltiger/401745798

Autorennen/ Formel 1: Überraschungs-Pole für Norris in Sotschi
Qualifying lange in der Schwebe
Salzburg24.at

Heute großer Wahltag, besonders in Deutschland fällt eine wichtige Richtungsentscheidung auch für Eoropa. Das „Rennen“ ist ziemlich offen, es ist nicht gesagt, dass der Kandidat, dessen Partei heute als Sieger ins Ziel geht, auch der künftige Kanzler ist.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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