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Die internationale Kulturplattform

25. NOVEMBER 2022 – Freitag

25.11.2022 | Tageskommentar

BERLIN/ Deutsche Oper: Heute Premiere

Berlin/ Deutsche Oper
Ludwig van Beethoven: Fidelio. Heute 25. [Premiere]
Weiters 30. November; 3., 18. Dezember 2022; 7., 14. Januar; 22., 26. Februar 2023
https://deutscheoperberlin.de/de_DE/home

Probenbericht (Video 4 Minuten)
Jetzt bei BR Radio angekündigt….. aktuelle Kriegsgefängnisse, Leonore soll auch Leichen waschen, weil ja ihr Florestan dabei sein könnte.
https://deutscheoperberlin.de/de_DE/videos/21257

Berlin
Macht und Manipulation – „Fidelio“ an der Deutschen Oper Berlin (Podcast)
inforadio.de.rubriken

Wien/ Staatsoper: TOSCA am 23.11.2022

Camilla Nylund als Tosca. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

WIEN / Staatsoper: Camilla Nylunds Rollendebüt als TOSCA. 633. Aufführung in dieser Inszenierung

Seit Beginn der Corona-Krise hat sich die finnische Sängerin, seit kurzem Trägerin des Lotte Lehmann-Gedächtnisringes, mit der Rolle der Floria Tosca beschäftigt und intensiv auf ihr Rollendebüt vorbereitet. In einem im Online Merker erschienenen Interview hat Camilla Nylund schon vor einiger Zeit ausführlich darüber berichtet. Das erwartete Ereignis ist nun tatsächlich zu einem Ereignis geworden. Kammersängerin Nylund ist eine hervorragend singende und feinfühlig spielende Titelheldin in Puccinis packendem Thriller. Allein ihr Stimmumfang stößt in den tiefen Regionen an seine Grenzen.

Die Verwandlung der eifersüchtigen Diva aus dem ersten Akt in eine Frau, die das Heft des Handelns in die Hand nimmt und den schäbigen Erpresser und Vergewaltiger Scarpia ersticht, wird drastisch vorgeführt. Dass ihre zarten Hände dazu fähig sind, wie ihr Geliebter Cavaradossi bei ihrem unverhofften Wiedersehen verwundert feststellt, dass die vom künstlerischen Erfolg verwöhnte Frau diesen mutigen Schritt wagt, bleibt tatsächlich rätselhaft…

…Als Scarpia hat Erwin Schrott die Opernwelt schon vor einigen Jahren mit einer sehr eigenwilligen Interpretation der Rolle des Böswichts überrascht. Der Scarpia, den er auf der Bühne verkörpert, ist nicht der grobe, laut drohende und brutale Angst verbreitende Machthaber, als der er üblicherweise dargestellt wird, sondern Schrotts Scarpia ist ein Verführertyp mit erotischer Ausstrahlung, nicht von Vornherein mit roher Gewalt herangehend, sondern charmant seine Wirkung auf das Opfer austestend…

Keinerlei Probleme mit dem Stimmumfang seiner Rolle hat der italienische Tenor Stefano la Colla, der im italienischen Fach und insbesondere als Cavaradossi schon an Bühnen in aller Welt in Erscheinung getreten ist. Sein Rollendebüt an der Staatsoper fällt allerdings nicht ganz so überzeugend aus, was vor allem an seinem Auftritt im ersten Akt liegt. Die Arie „Dammi i colori!… Recondita armonia, gefürchtet, weil sie gleich zu Beginn vollen Einsatz fordert, bleibt glanzlos, auch das Timbre wirkt gewöhnungsbedürftig und nicht gerade einnehmend. Da auch das „Vittoria“ im zweiten Akt alles andere als strahlend wirkt, dafür aber der gesangliche Tenor-Höhepunkt „E luvean le stelle“ sehr befriedigend realisiert und zu Recht auch mit Applaus bedacht wird, stellt sich die Frage, ob Stefano la Colla tatsächlich ein „Dritter-Akt-Tenor“ ist, der seine Kräfte für den möglichst überzeugenden Schlussauftritt aufspart, oder ob das diesmal der Tagesverfassung geschuldet ist. Er hat jedenfalls eine zweite Chance verdient und hat die auch: Es warten noch weitere Vorstellungen…

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Wien/ Staatsoper
Schöne Versatzstücke
„Tosca“ mit Nylund und Schrott an der Staatsoper.
WienerZeitung.at

Stellungnahme von Wiens Staatsoperndirektor Roscic zum „Hilfeschrei der Kultur“
Das freie Wort: „Hilfeschrei der Kultur“
Mit großem Interesse habe ich den Artikel „Hilfeschrei der Kultur – Theater bleiben auf den Tickets sitzen“ in der „Kronen Zeitung“ gelesen. Dass dieser Artikel im Zusammenhang mit dem Launch der Ticketplattform klassikticket.at steht, ist mir klar. Dass aber für die Bebilderung die Außenansicht der Wiener Staatsoper gewählt wurde, ist aus meiner Sicht in diesem Zusammenhang unglücklich. Einerseits können aktuell weder Staatsoperntickets über klassikticket.at noch über das unter dem Bild angeführte ticketkrone.at bezogen werden. Vor allem müssen aber die Leser den Schluss ziehen, dass auch die Wiener Staatsoper auf den Tickets sitzen bleibt – erfreulicherweise ist genau das Gegenteil der Fall…
https://www.krone.at/das-freie-wort/637ebb0f7de0e2b85a0560d0

Dass die Wiener Staatsoper immer „ziehen“ wird , ist klar. Das ist wie mit dem Stephansdom oder Schloss Schönbrunn, der Besuch an diesen Kultstätten ist „Wien-Pflicht“.  Neue Besucherrekorde sind nach den über 99 ausgewiesenen Prozent früherer Direktoren selbst der in Österreich mehr berüchtigt denn berühmt gewordenen Zahlenjongleurin Sabine Beinschab nicht möglich. Also wünschen wir der Staatsoper viel Erfolg und behalten unsere eigene Quote im Auge! Diese geht die „Kronen Zeitung“ nichts an. 

Angezählt: Der umstrittene Dirigent Teodor Currentzis und sein Orchester Podcast
DeutschlandfunkKultur.de

MusicAeterna hat sich in Salzburg (Foto: Festspiele/ Marco Borrelli) offenbar ein Schweigegelübde auferlegt, in Dortmund wurde munter drauflos geplaudert. Das wird nun zur Zerreissprobe

Currentzis dirigiert in Dortmund. Mitglieder von MusicAeterna suspendiert
Einige Musiker werden fehlen, wenn Teodor Currentzis am Freitag mit seinem russischen Ensemble MusicAeterna im Konzerthaus Dortmund auftritt. Sie wurden suspendiert wegen Äußerungen in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.
BR-Klassik-de

Ensemblemitglieder von Currentzis wegen Kriegs-Äußerungen suspendiert
Wer Kriegspropaganda verbreitet, hat auf der Bühne nichts verloren, stellt das Konzerthaus Dortmund klar.
WienerZeitung.de

Wenn so viele Menschen ein Team bilden. kann es natürlich keine Einheitsmeinung geben. Den Mund zu halten ist auch nicht jedermanns Sache. Manche Menschen sind auch leicht mit Suggestivfragen zu provozieren Ich gehe davon aus, dass Maestro Currentzis noch „auf Zeit“ spielen wird (vielleicht ändert sich die Stimmung) und dann das Orchester irgendwie in einen anderen Klangkörper umtransferieren wird. Solange er selbst nicht die Nerven verliert, ist das durchaus möglich. Ein leicht veränderter Name ist leicht zu finden – wie gestern die ÖVP-Niederösterreich bewiesen hat, die bei der Landtagswahl im Jänner als gleiche Partei mit veränderter Bezeichnung antritt!

Wien/ Diie Meistersinger von Nürnberg; Georg Zeppenfeld über  die Rolle des „Veit Pogner“

 

https://fb.watch/g-cIp2eDf6/

WIEN / MusikTheater an der Wien: LA GAZZA LADRA 23.11.2022 (Premiere am 16.11.):

Foto: Monika Rittershaus

Die Meinungen über diese Produktion sind „durchwachsen“. Unseren Berichterstatter Dr. Harald Lacina hat „die Elster“ gefallen und somit macht er den Versuch einer Ehrenrettung.

Zum Bericht von Harald Lacina

BERGAMO / Festival Donizetti Opera: LA FAVORITE – Premiere
18.11. (Werner Häußner)

Annalisa Stroppa (Léonor) und Florian Sempey (Alphonse). Foto: Gianfranco Rota

Bergamo ist gemeinsam mit Brescia im nächsten Jahr Capitale Italiana della Cultura, und das Festival Donizetti Opera gehört mit Sicherheit zu den kulturellen Leuchtfeuern, die über die Region hinaus strahlen. Seit 1982 widmet es sich dem großen Sohn der Stadt und seinen gut 70 Opern; der Künstlerische Leiter Francesco Micheli legt Wert auf kaum bekannte oder in modernen Zeiten noch nie aufgeführte Opern Donizettis. Aber die Wurzeln reichen weiter zurück, denn Donizettis Name war in seiner Heimatstadt stets präsent. Die Centenarfeier seiner Geburt 1897 war ein erster Höhepunkt der Erinnerungskultur. Seit 1948, unter der Theaterdirektion des früheren Musikkritikers Bindo Missiroli, richtete sich der Blick auf das Schaffen Donizettis jenseits der allezeit im Repertoire präsent gebliebenen Werke wie „Lucia di Lammermoor“, „La fille du régiment“ oder „L’Elisir d’amore“. Auch einzelne Opern von Donizettis Förderer, Lehrmeister und „zweitem Vater“ Giovanni Simone Mayr wurden dem Vergessen entrissen.

Das Festival dieses Jahres eröffnete ein Werk aus der – damals noch nicht als solcher absehbaren – späten Schaffensphase: „La Favorite“ von 1840 war Donizettis Adaption der Form der „grand opéra“, die er mit der Unterstützung von Eugene Scribe und mit musikalischem Material aus einem Fragment namens „Adelaide“ und der vollendeten, aber wegen der Pleite des Pariser Théatre de la Renaissance nicht aufgeführten „L’ange de Nisida“ unter extremem Zeitmangel erstellt hatte…

Zum Premierenbericht von Werner Häußner

Berlin/ Staatsoper: „IL GIUSTINO“ von Antonio Vivaldi, 22.11.2022

Helena Rasker (Andronico), Robin Johannsen (Leocasta). Foto: Matthias Baus

Wenn René Jacobs nach Berlin kommt, wird das immer ein Erlebnis. Das ist auch diesmal der Fall, bringt er doch im 30. Jahr seiner Zusammenarbeit mit der Staatsoper auch für die ein Geschenk mit: eine Barockoper von Antonio Vivaldi.

Die ist ebenso eine Premiere fürs Haus wie für das erwartungsfrohe Publikum, das sicherlich Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ kennt, aber vermutlich noch nie eine seiner 49 erhaltenen Opern gehört und gesehen hat. Auch in dieser zweiten Vorstellung ist die Lindenoper voll besetzt.

Sicherlich wird niemand enttäuscht, bietet das Werk doch alles, was die meisten erfolgreichen Opern kennzeichnet: Herz und Schmerz, Liebe und Leid, Krieg, Eifersucht, Intrigen, Irrtümer und schließlich ein Happy End…

Zum Bericht von Ursula Wiegand

 

Ich hab’ die Nase so voll…

Schon Josefstadt-Direktor Franz Stoß (dessen Namen heute vermutlich niemand mehr kennt, aber er war ein sehr kluger Mann) wusste, dass in Wien die Frage nicht lautet: Wer schreibt was?
Sondern: Wer schreibt was warum?
Nicht nur jede Theaterkritik, jeder Artikel zur Kultur ist „Politik“ – und das jeweils zu Gunsten einer Partei.
Selbst wenn man konzediert, dass es die absolute Wahrheit nicht gibt, haben wir es mit gezielter Manipulation  zu tun.
Manchmal leichter, manchmal schwerer zu durchschauen.
Aber Ziel und Zweck stecken immer dahinter.

Ich hab’ die Nase so voll von den Verlogenheiten – abgesehen davon, dass jeder Bescheid weiß und trotzdem heuchlerisch daran festgehalten wird. Da erregt sich der „Standard“, dass Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) für sein Kunst- und Kulturprogramm im Rahmen der Parlamentssanierung Peter Wipplinger ohne Ausschreibung als Kurator bestellt hat. Und dieser hat – Schmutzerei, Nepotismus! –  noch seine Lebensgefährtin Susanne Längle dazu herangezogen (zwei Gehälter sind besser als eines).

Gut, das macht keinen schlanken Fuß, hätte mein Vater gesagt (sprich: Schaut nicht gut aus und ist auch nicht gut). Aber hatte Hans Peter Doskozil im Burgenland nicht auch einen dicken Job für seine Lebensgefährtin vorgesehen und konnte nur in letzter Minute zurück gepfiffen werden? Hat sich irgendjemand drüber aufgeregt, dass einst im Wiener Rathaus Michael Häupls Lebensgefährtin die hoch dotierte Zeitschrift der Stadt Wien gestaltete?

Vor allem – hat je einer der ach so empfindlichen, der Wahrheit so unbedingt verpflichteten Journalisten aufgeschrien, als Thomas Drozda seinen alten Spezi Bogdan Roscic unter völlig undurchsichtigen Umständen zum Staatsopernchef kürte? Nein, nein, die Presse hat gekuscht…

Weiterlesen in Apropos! Renate Wagner

Ein Politikum: Was wird aus dem Burgtheater?

„Opi“ S. von „News“ist so einer mit Hintergedanken

Was wird aus dem Burgtheater?
Mitte Dezember soll bekanntgegeben werden, ob Martin Kusej nach 2024 im Amt bleibt. Besser als eine unqualifizierte Nachfolgerin ist er jedenfalls. Aber dass es keine qualifizierten gibt, stimmt nicht
https://www.news.at/a/spitzentoene-was-wird-aus-burgtheater-12801378

H.S. fragt sich, Ob Direktor Kusejs Karten noch gut oder bereits schlecht sind. Dessen größtes Manko: Er ist keine Frau! Vielleicht sollte er bei der NÖ-Landeshauptfrau Tipps holen  und sich als Martina Kusej um die Wählergust bewerben?

Auch eine politische Entscheidung?

Festspiele Salzburg: Davydova ist neue Schauspielchefin
Die Theaterwissenschafterin, Kritikerin und Festivalgründerin leitet ab 2024 das Schauspiel.
WienerZeitung.at

Marina Davydova wird Schauspielchefin der Salzburger Festspiele
Die aus Russland geflohene Theatermacherin folgt im Herbst 2023 auf Bettina Hering – und schätzt Dirigent Teodor Currentzis
DerStandard.at.story

Marina Davydova wird Schauspielchefin bei den Salzburger Festspielen
Die aus Russland geflohene Theatermacherin Davydova folgt im Herbst 2023 auf Bettina Hering. Der Personalwechsel verspricht eine internationale Ausrichtung, der Schwerpunkt auf deutschsprachiges Repertoire soll bleiben.
DiePresse.com

Ich halte mich seit längerer Zeit weitestgehend aus der Politik raus. Nein, ich bin weder enttäuscht noch wütend – für mich läuft es nämlich so, wie ich es erwartet habe. Mit Mitarbeitern politisiere ich nicht (mehr) – mit Besuchern (immerhin ist die Online-Merker-Redaktion ein von einer belebten Gasse aus zugängliches Büro) lasse ich mich nicht zu politischen Diskussionen hinreissen und höre lieber zu. Das ist spannend und oft überraschend zugleich. Außerdem, ich ja nicht immer recht haben!

Maestro Currentzis könnte mir seine „schwierigsten Fälle zum Gratisseminar schicken!

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Cherson meldet sieben Tote und etwa 20 Verletzte nach russischem Beschuss:  Durch russischen Beschuss auf die südukrainische Stadt Cherson sind am Donnerstag nach regionalen Behördenangaben sieben Menschen getötet und etwa 20 verletzt worden. Die Stadt sei mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen worden, teilte Gebietsgouverneur Jaroslaw Januschewitsch mit. Ein Hochhaus habe durch den Beschuss Feuer gefangen. Ein Geschoss sei auf einem Kinderspielplatz eingeschlagen. «Der heutige Tag ist eine weitere schreckliche Seite in der Geschichte unserer Heldenstadt», schrieb der Gouverneur auf Telegram.
Zu den neusten Entwicklungen
Elon Musk will verbannte Accounts auf Twitter wieder freischalten: «Das Volk hat gesprochen. Nächste Woche beginnt die Amnestie», schrieb Musk am Donnerstagabend auf Twitter. Zuvor hatte er Nutzer darüber abstimmen lassen, ob gesperrte Konten wieder freigeschaltet werden sollen, wenn diese nicht gegen Gesetze verstossen oder Spam-Nachrichten verbreitet haben. Bei Ablauf der Umfrage waren mehr als 3,1 Millionen Stimmen eingegangen. Mehr als 72 Prozent davon befürworteten die Freischaltung gesperrter Accounts.
Zu den neusten Entwicklungen
Harsche Kritik am Erdgaspreisdeckel der EU: Viele Mitgliedstaaten haben am Donnerstag den Erdgaspreisdeckel der EU-Kommission zurückgewiesen. Er sei zu hoch angesetzt, nicht einsetzbar und wirkungslos, klagten die Energie-Minister. Auch beim Preisdeckel auf russischem Erdöl hakt es.
Zum Bericht
Brüssel will die Milliardenhilfen für Ungarn weiter einbehalten: Die Kommission findet, dass die ungarische Regierung ihre Reformversprechen bei der Korruptionsbekämpfung nicht ausreichend umgesetzt hat. Nun muss Viktor Orban um EU-Zahlungen in Milliardenhöhe zittern.
Zum Bericht
Sunak schickt britische Militärhelikopter in die Ukraine und präsentiert sich als aussenpolitischer Falke: Mit Grossbritannien stellt erstmals ein europäisches Land der ukrainischen Armee bemanntes Fluggerät zur Verfügung. Doch die schlechte Wirtschafts- und Finanzlage engt die Spielräume der Regierung von Rishi Sunak auch in der Verteidigungspolitik ein.
Zum Bericht
Portugals Polizei gelingt ein Schlag gegen Menschenhändler: Die Verdächtigten hatten Hunderte von jungen Männern für die Arbeit auf den Feldern des Alentejo angelockt. 400 portugiesische Beamte standen bei der Operation im Einsatz.
Zum Bericht
Zwei geköpfte Mädchen im IS-Lager in Syrien gefunden: Das Al-Hol-Camp im Nordosten des Landes wird immer mehr zu einem gesetzlosen Ort. Jeden Tag gibt es Erpressungen und Morde. Nebst IS-Anhängerinnen leben auch Tausende von Zivilistinnen mit ihren Kindern dort. Sie vergleichen das Lager mit Guantánamo.
Zum Bericht
 Wie C&A-Chefin Giny Boer den Modekonzern umbaut: Die langjährige Ikea-Managerin muss das Image des Kleiderhändlers auffrischen. Doch mit einer Überarbeitung des Filialnetzes ist es nicht getan. Auch im Onlinehandel gibt es einen Rückstand auf die Konkurrenz aufzuholen.
Zum Bericht
Neue Vorwürfe gegen den «Spiegel»: Das Hamburger Magazin hat mehrere Texte aus dem Netz genommen, weil es erhebliche Zweifel an ihrem Wahrheitsgehalt gibt. Ein Reporter könnte auf Flüchtlinge hereingefallen sein, die möglicherweise den Tod eines Mädchens erfunden haben. Das Blatt verspricht Aufklärung.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Kolumne „Vor Gericht“: Verloren in der Paragrafenwelt
Juristendeutsch ist, genau: von und vor allem für Juristen gemacht. Wer beispielsweise in Untersuchungshaft landet, bekommt ein Merkblatt voller herrlich kryptischer Formulierungen.
SueddeutscheZeitung.at

Katar/ Fußball-WM
Blitzsauber!

Japans Nationalmannschaft glänzte am Mittwoch nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern präsentierte sich auch abseits des Fußballplatzes von ihrer besten Seite. Auch die Fans begeisterten mit einer Aufräum-Aktion.
https://www.krone.at/2865261

Japans Auftreten bei der WM war wirklich eine Sensation. Nicht nur, dass die Kicker rdie hochfavoritisierten und von Protestgedanken abgelenkten Deutschen besiegt haben, räumten sie sogar nach dem Spiel die Kabine blitzsauber auf! Wenn ich bedenke, in welchem Zustand ich auf meinem Fußballplatz die Kabinen der gegnerischen Mannschaft vorgefunden habe (eingetretene Türen, aus der Verankerung gerissene Duschen) , weiß ich das besonders zu schätzen – eine Aktion – nicht von dieser Welt!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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