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Die internationale Kulturplattform

25. MAI 2021 – Dienstag

25.05.2021 | Tageskommentar

Salzburg/ Pfingstfestspiele: TOSCA. Zubin Mehta, Anna Netrebko.

https://www.fr.de/kultur/theater/anna-netrebko-in-tosca-selbstverstaendlich-wird-gott-ihr-alles-verzeihen-90659856.html

Das Backstage-Video ist schon für morgen eingearbeitet

Wiener Staatsoper: DER BARBIER VON SEVILLA für Kinder. Die Premiere war am Pfingstmontag

https://www.puls24.at/news/entertainment/staatsoper-barbier-fuer-kinder-als-rossini-in-a-nutshell/235021

Musikalische Leitung: Markus Henn
Inszenierung: Grischa Asagaroff

Michael Arivony (Figaro). Foto: Wiener Staatsoper/ MichaelPöhn

Hiroshi Amako (Graf Almaviva)
Wolfgang Bankl (Dr. Bartolo)
Patricia Nolz (Rosina)
Michael Arivony (Figaro)
Ilja Kazakov (Don Basilio)
Ileana Tonca (Berta)
Hans Peter Kammerer (Wachmann)
Andy Hallwaxx (Ambrogio)

Bogdan Roscic auf dem Stehplatz, dafür Kinder in der Direktionsloge. Foto: Paul Oberndorfer

München/ Bayerische Staatsoper
Premiere „Lear“ vor Publikum

„Lear“ im Museum. Foto: Bayerische Staatsoper/ Wilfried Hösl

Endlich wieder eine Premiere vor Publikum. Opernfans atmeten heute einmal tief durch. In der Bayerischen Staatsoper öffnete sich der Vorhang für „Lear“. Und damit kehrt die Oper von Aribert Reimann an den Ort ihrer Uraufführung zurück.
BR-Klassik.de

Parfüm hilft gegen alles: „Lear“ an der Bayerischen Staatsoper
Eine Oper wie ein Orkan: Laut und stürmisch geht’s zu in Aribert Reimanns in München uraufgeführter Shakespeare-Vertonung von 1978. Christoph Marthaler, Spezialist für Langsamkeit, nahm sich das rasante Werk vor – ein Wagnis, das weitgehend glückte.
https://www.br.de/nachrichten/…ischen-staatsoper,SYH0sDa

Museum ohne Abgrund – Aribert Reimanns „Lear“ kehrt ins Nationaltheater München zurück
Neue Musikzeitung/nmz.de

Die Bayerische Staatsoper zeigt „Lear“ im Stream am 30.5. um 18 h

Wien/ Staatsoper: Weitere Online-Merker-Rezensionen zur „Poppea“

Xavier Sabata inmitten des Tanzensembles. Foto: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Manfred A. Schmid zieht Bilanz: …Der Applaus ist freundlich, eine gewisse allgemeine Ratlosigkeit und Übermüdung ist fühlbar. Spärliche Buhrufe setzen sich aber nicht durch. Das angestrebte Gesamtkunstwerk ist letztlich Stückwerk geblieben. Wieder einmal ist etwas grandios gescheitert, wie man dann gerne so auszudrücken pflegt. Erfolgreiche, mitreißende Premieren werden jedenfalls anders gefeiert.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Kohki Totsuka beginnt seine Rezension wie folgt: Die Bedingungen, unter denen nach einer langen Betriebspause der Opernbetrieb vor Publikum wieder stattfinden kann, sind – sofern man nicht für die betriebswirtschaftlichen Kalkulationen verantwortlich zeichnet – eigentlich traumhaft: Durch die strenge Abstandsregelung wird man beim konzentrierten Musikgenuss nicht von den Sitznachbarn gestört, die Maskenpflicht ersetzt wenigstens die längt überfällige Maulkorbpflicht für Touristen. So wurde dem zivilisiert-aufmerksamen Publikum Monteverdis L`Incoronazione di Poppea präsentiert, die vorletzte Premiere der Saison, die zugleich den Auftakt einer mehrjährigen Monteverdi-Reihe bilden soll…

Das letzte Duett „Pur ti miro“ (das laut Angaben des Dirigenten gar nicht von Monteverdi selbst stammt) rettet die sonst durchschnittliche Premiere, die erneut weder musikalisch noch szenisch herausragt – also die „neue Normalität“ der neuen Ära, die man wohl mit konsequent stoischer Gelassenheit eines Seneca ertragen muss.

Zum Bericht von Kohki Kohki Totsuka

„Poppea“ an der Staatsoper oder Süßer die Gräuel nie klangen
Wiener Zeitung

Mittwoch, 26.5.: Premiere „Tristan-Experiment“ (Inszenierung Günther Groissböck, Dirigent Hartmut Keil

Copyright: Doris Peczar

Mit Kristiane Kaiser, Juliette Mars, Nobert Ernst, Günther Groissböck, Kristja Johanesson

Wir weisen morgen noch ausführlich darauf hin!

HEUTE: DIALOG DER KREATIVITÄT

HEUTE, DIENSTAG, 25. MAI UM 21 UHR , geht es um die VORGÄNGE AN DER VOLKSOPER

Unter dem Motto

Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben.
Bewahret sie!
Sie sinkt mit euch, mit euch wird sie sich heben. (Friedrich Schiller)

suchen wir den schmalen Grad zwischen Mut und Dummheit – im Volksmund auch „Zivilcourage“ genannt.

Es geht dabei im Zusammenhang mit einem angebotenen „Sozialplan“ nicht nur  um den Vorwurf des MOBBING und der DRUCKAUSÜBUNG (Wenn nicht alle unterschreiben, kriegt keiner was). Es geht auch um den Versuch, rechtliche Schritte gegen „Kettendienstverträge“ zu verhindern, die in Österreich grundsätzlich nicht erlaubt, am Theater aber nach wie vor Usus sind.

Ich freue mich auf euch beim DIALOG DER KREATIVITÄT

Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/81279046039?pwd=K09MaTJMLzFraGRTd0RIMU04YWJVQT09
Meeting-ID: 812 7904 6039
Kenncode: 389485

DAS INTERVIEW auf TV21

https://www.facebook.com/100000901192894/posts/5800963186610330/

Gernot Kranner

Wiener Konzerthaus: Mahler aus der Vogelperspektive
Daniel Harding leitete die Wiener Philharmoniker routiniert.
Wiener Zeitung

Konzert heute (25.5.)  über takt 1 online zu sehen

Philharmoniker: Wenig Mahler-Glück unter Daniel Harding
https://www.diepresse.com/5984008/philharmoniker-wenig-mahler-gluck-unter-daniel-harding

Haydnregion NÖ: 6 GewinnerInnen beim 3. Internat. Haydn-Wettbewerb am 23. Mai 2021 im Haydngeburtshaus Rohrau
 
 
PreisträgerInnen – Vordergrund; Jury – Hintergrund (Anmerkung: Aus Sicherheitsgründen führten alle an der Veranstaltung mitwirkenden Personen täglich einen Corona-Test durch.). Foto: Niklas Schnaubelt

Anna Nekhames (1. Preis). Foto: Niklas Schnaubelt

Anna Nekhames | Sopran (RUS, geb. 1995):

  1. Preis | Preis: 8.000 Euro | gestiftet von: Land Niederösterreich, Übergabe durch: Mag. Karl Wilfing, Präsident des NÖ Landtags

Das Finalkonzert kann unter https://www.haydnregion-noe.at/detail/3-internationaler-haydn-wettbewerb.html#video nachgesehen werden.

Anna Nekhames ist zu Tränen gerührt. 8.000 Euro sind auch ein angemessener Preis, mit dem sich etwas anfangen lässt. Wenn ich da als Vergleich andere Wettbewerbe heranziehe, bei denen man sich mit 2.000 Euronen wichtig macht, ist dieses Preisgeld wirklich erwähnenswert!

Riccardo Muti: „Wir brauchen das richtige Maß“
https://www.news.at/a/riccardo-muti-rueckkehr-ins-kulturleben-12053162

Salzburg
Überwältigend live. Die Salzburger Pfingstfestspiele proben die Normalität
Tagesspiegel.de

Zum Tod von Cristóbal Halffter : Ein Don Quijote unserer Zeit

Christobal Halffter

Er galt als Widerstandsmusiker mit moralischem Anspruch. In seinen Kompositionen verband er teutonische Strenge und „südliche“ Sinnlichkeit. Nun ist Cristóbal Halffter mit einundneunzig Jahren gestorben.
Frankfurter Allgemeine

Zum 80. Geburtstag von Bob Dylan: Er ist immer woanders

Bob Dylan. Foto: Wikipedia

Bob Dylan, Literaturnobelpreisträger und der womöglich wichtigste Songschreiber aller Zeiten, wird am Montag 80 Jahre alt. Eine angemessen ergriffene Würdigung von Guido Tartarotti.
https://kurier.at/kultur/zum-80-geburtstag-von-bob-dylan-er-ist-immer-woanders/401390772

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Seilbahnabsturz wegen mehrfachen Totschlags: 14 Menschen sind beim Seilbahnunglück am Lago Maggiore ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Anschlags auf die Verkehrssicherheit, mehrfachen Totschlags und fahrlässiger Körperverletzung.
Zum Bericht
Massaker vor der Präsidentenwahl in Peru: Zwei Wochen vor der Präsidentenwahl haben mutmassliche Rebellen in Zentral-Peru 14 Menschen getötet. Hinter dem Angriff steckt nach Einschätzung des Militärs die Guerillaorganisation Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad). In einem am Tatort zurückgelassenen Bekennerschreiben riefen die Täter dazu auf, bei der Präsidentenwahl nicht für die Rechtspopulistin Keiko Fujimori zu stimmen.
Zum Bericht
Aktivistin von «Black Lives Matter» nach Schuss in Lebensgefahr: Die britische BLM-Aktivistin Sasha Johnson liegt mit lebensgefährlichen Kopfschussverletzungen im Spital. «Die Attacke ereignete sich in den frühen Morgenstunden nach zahlreichen Morddrohungen wegen ihres Aktivismus», teilte ihre Partei Take the Initiative (Deutsch: Ergreife die Initiative) mit.
Zum Bericht
Iran lenkt bei Überwachung des Atomprogramms ein: Iran macht sein Drohung nun doch nicht wahr, die Daten aus der Videoüberwachung seiner Atomanlagen nicht mehr an die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) auszuhändigen. Die Vereinbarung gilt allerdings nur für einen Monat. Wie es nach der Gnadenfrist weitergeht, ist offen.
Zum Bericht
Hinweise auf Treffen von Biden und Putin in der Schweiz: Die Tamedia-Zeitungen berichteten am Montag, das Spitzentreffen zwischen dem amerikanischen und russischen Präsidenten solle voraussichtlich in Genf stattfinden. Das Aussenministerium in Bern teilte lediglich mit, dass die Schweiz bereit sei, «ihre guten Dienste anzubieten, wenn diese nützlich und gewünscht sind.»
Zum Bericht
Ermittlungen gegen Bolsonaros Umweltminister wegen Holzschmuggel: Die brasilianische Justiz untersucht, ob Umweltminister Ricardo Salles Holzschmugglern geholfen hat. Doch Bolsonaro hält die Hand über seinen Minister, weil er ihn braucht: Salles ist die Schlüsselfigur für Brasiliens rückständige Umweltpolitik.
Zum Bericht
Motorsport-Legende Max Mosley gestorben: Von 1993 bis 2009 war Mosley Präsident des Automobilweltverbandes (FIA) und dabei der Modernisierer des Motorsports. Seine Gegner verpassten ihm den wenig schmeichelhaften Spitznamen «Mad Max». Nach Angaben seines Freundes Bernie Ecclestone ist er an Pfingsten im Alter von 81 Jahren gestorben.
Zum Bericht

Fellner! LIVE: Eva Herzig im Interview – YouTube

 

ZUM VIDEO

 

„ORF III Kulturdienstag“: „Erbe Österreich“-Premiere: „Die Reisen der Habsburger: Kaiser Franz Joseph“

Außerdem: „erLesen“, „CIVIS Medienpreis 2021“, Start für „Kultur Heute“-Rubrik: „Es geht los – Die ORF-III-Festivalinitiative“, Bundesrat-Konferenz live

Die Gastronomie – die große Flunkerei der Medien

Die Gastronomiebetriebe in Österreich sind keineswegs überfüllt – bis auf einige „angesagte“ Lokale, bei denen man nicht weiß, warum sie „angesagt“ sind (da spielt wohl auch der Standort mit). Zu Pfingsten hatten die Gastronomen auch noch mit dem Wetter Pech, obwohl sogar ich, entgegen meinem Vorsatz, in Mauerbach in das  Kartausen Cafe-Restaurant (sehr zu empfehlen) gegangen bin. Was sollte ich tun, meine Frau feierte Geburtstag und wünschte sich zu Feier des Tages, nicht selbst kochen zu müssen. Den bescheidenen Wunsch musste ich wohl erfüllen. Der Geschäftsgang war schleppend, auch die Tage zuvor. So geht es 90 % der Gastronomen. Aber die subventionierte Medienlandschaft ist angehalten, lautstark zu jubeln!

Österreich/ Fußball
Paukenschlag: Andi Herzog wird Admira/Wacker-Trainer
Die Katze ist aus dem Sack, nach einigem Hin und Her gibt“s jetzt tatsächlich die Vollzugsmeldung: Der neue Trainer des FC Admira Wacker heißt Andreas Herzog! Wie man bei den Südstädtern stolz betont, bedeutet das „Engagement für den 103-fachen Internationalen eine Rückkehr zu seinen Wurzeln“. Denn der spätere Legionär bei Werder Bremen und beim FC Bayern München hatte seine große Karriere im Nachwuchs der Admira begonnen – bereits sein Vater Anton „Burli“ Herzog war bei Wacker als Spieler höchst aktiv.
https://www.krone.at/2421441

Als Trainer war Herzog Co-Trainer von Jürgen Klinsmann beim Nationalteam der USA und zuletzt Teamchef in Israel. Seine Tätigkeit kann ich schwer einschätzen, obwohl er mit seinem Team gegen Österreich gewonnen hat. Aber was sagt das schon?  Herzog braucht aber den Erfolg, Admira/Wacker soll ein Sprungbrett zu einem großen Club sein. Der Traum Werder Bremen ist ja vergangenen Samstag durch den Abstieg Werders geplatzt.

Gerade wieder einmal nicht abzusteigen (wie es Admira/Wacker nun jahrelang praktiziert) wird einem Herzog, der Kaiser werden will, wohl nicht genügen. Als Admira/Wacker-Anhänger soll es mir recht sein!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

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