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25. JUNI 2020 – Donnerstag

25.06.2020 | Tageskommentar


Für die sommerlichen Festspiele in Salzburg und Bregenz kommen diese geplanten Lockerungen der Corona-Maßnahmen einen Monat zu spät.

Österreich: Nach dem Ministerrat am Mittwoch kündigte die Bundesregierung an, dass mit 1. September Kultur- und Sportveranstaltungen indoor mit bis zu 5.000 Besuchern, outdoor mit bis zu 10.000 Besuchern wieder möglich sein werden. Voraussetzung dafür ist, neben einer weiterhin guten Entwicklung der Infektionszahlen, ein Präventionskonzept sowie Tracking.

Letzteres sieht die freiwillige Erstellung von Teilnehmerlisten durch die Veranstalter vor und gilt bereits ab eine Größe von 100 Besuchern. „Es geht um das Festhalten von Kontaktdaten auf freiwilliger Ebene“, unterstrich Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die Einhaltung geltender Datenschutzbestimmungen. Dieses Kontaktpersonenmanagement soll es ermöglich, „dass überall dort, wo ein Fall ausbricht, das Umfeld und die Kontaktpersonen schnell eruiert werden können“. Hier sei jede Stunde wichtig…

…Weiterhin sind für die Veranstaltungen zugewiesene Sitzplätze Voraussetzung. „Dort habe ich die Struktur und ist das Risiko ein deutlich reduzierteres“, erklärte Anschober. Auch der Mindestabstand ist weiterhin einzuhalten. Zusätzlich sei bei 5.000 beziehungsweise 10.000 Besuchern ein Präventionskonzept zu erarbeiten. „Darin müssen gewisse Grundfragen des Infektionsschutzes geklärt werden, es geht aber bis hin zu Fragen der Zufahrt und des Zugangs“, so der Gesundheitsminister…

Ab September größere Kultur-Events möglich: Bis zu 10.000 Personen
Indoor sind bis zu 5.000, outdoor bis zu 10.000 Besucher möglich. Zugewiesene Sitzplätze bleiben aber Bedingung.
https://kurier.at/kultur/coronavirus-ab-september-groessere-kultur-events-moeglich-bis-zu-10000-personen/400949576

Was das jetzt ganz genau etwa für die Wiener Staatsoper bedeutet, werden wir in den nächsten Tagen erfahren. Ab 6. Juli können nämlich die Karten für September gekauft werden. Sicher wird es – trotz der großzügig erlaubten 5000 „Indoor-Besucher“ keinen Normalbetrieb geben, weil der „Sicherheitsabstand“ eingehalten werden muss. Für die Stehplätze sehe ich überhaupt schwarz, als ich diese Befürchtung vor einiger Zeit deponiert habe, wurde ich der böswilligen Unterstellung bezichtigt.  Aber ich will nicht jammern, die neueste Regelung (für wie lange?) ist zumindest ein Schritt nach vorne und hoffentlich für Wien kein Anlass, einen „Corona-Spielplan“ zu erstellen – wie das anderswo geschieht!

Dass „die Hüttn voll“ sein wird, wage ich aber ohnehin zu bezweifeln, so gesehen verhilft die Zwangsreduzierung über diese erste Angstphase hinweg und dem Direktor zu einer guten Quote – wenn er etwa nur die Hälfte der Karten auflegen darf.

Heinrich Schramm-Schiessl kann zu diesem Thema beitragen: Der Volksopern-Meyer war Montag in der ORF-Sendung „Studio 2“ und hat dort mitgeteilt, dass er wahrscheinlich 65% der Karten wird auflegen können. (Zitat Ende)

Denn eines ist klar: Der Tourismus wird nur sehr langsam in Schwung kommen und das Opernpublikum ist nicht mit dem der Partymeile (u.a. Donaukanal) und mit Fußballfans vergleichbar – beim Theaterpublikum muss noch eine Hemmschwelle überwunden werden. Die Regierung müsste die „Zwangsschutzzeit“ für beendet erklären und die Schutzbedürftigen sozusagen in Eigenverantwortung entlassen. Denn ohne diese wird es auch nicht gehen! Ich habe stets gegen diese Verbote gekämpft, mich aber selbst nach eigenen Regeln geschützt. Da weder meine Familie noch ich krank geworden sind, hat das offenbar gereicht! Wenn ich mir aber nun die „Bruderkuss-Szenen“ in der Meidlinger FUZO anschaue, wird selbst mir angst und bange. Das muss nicht sein, das gefährdet das bisher Erreichte und womöglich auch die legalen Erleichterungen.

Ich gestehe, ich habe derzeit keinen wirklichen Überblick, wie die neue Situation gehandhabt wird, wo was gültig ist, – und ob man beim Kartenkauf künftig den Personalausweis vorzeigen muss (Datenschutzbestimmung, denn ausweisen muss man sich nur vor der Polizei, nicht vor Kartenverkäufern) und was sonst noch auf uns zukommt. Wenn ich es erfahre, gebe ich mein Wissen gerne weiter!

Wiener Staatsoper/ Foto vom gestrigen Ensemblekonzert. Distanz? Der Mensch ist ein Herdentier (nicht nur in der Meidlinger FUZO, sondern auch in der Direktionsloge der Staatsoper) . Foto: Kurt Vlach

Kultur mit Corona: Popbranche kritisiert die Lockerungen ab Herbst
Indoor bis zu 5.000, outdoor bis zu 10.000 Besucher möglich. Barracuda Music und Arcadia Live sind nicht zufrieden
Der Standard

Österreich
Bundestheater-Chef Kircher: „Corona wischt alle Reserven weg“
Christian Kircher über Einnahmenverluste, Ausgleichszahlungen für Solisten und sein Bemühen, den Schwarzhandel zu unterbinden
Kurier

Berlin/ Staatsoper: Matthias Schulz: Das Publikum ist die große Unbekannte
Keine großen Opern mit Chor, dafür mehr Konzerte: Intendant Matthias Schulz legt einen alternativen Spielplan für die Staatsoper vor
Berliner Morgenpost

Schauen Sie sich doch das Ersatzprogramm für den Herbst in der Lindenoper in Berlin an!!!… das gibt‘s doch alles nicht mehr😬 Was macht denn Lang Lang und Anne Sophie Mutter in einem Opernhaus, wo man im Idealfall Gastsänger mit gedeckelten max.10 000 Euro pro Monat (!) auszahlt, selbst wenn Ihnen aufgrund ihrer rechtsgültigen Verträge im Falle von z.B. 2,3 Serien ein Vielfaches zustehen würde.

Für dieses Geld spielen die beiden gerade mal-wenn überhaupt-die Reprise einer Sonate… an einem(!) Abend.

Bayerische Staatsoper: Zwei Premieren zum Start der Spielzeit 2020–2021 ab 1. September

Foto: Bayerische Staatsoper

Marina Abramović eröffnet die Spielzeit 2020–2021 der Bayerischen Staatsoper bereits am 1. September – drei Wochen früher als üblich – mit der Uraufführung von 7 Deaths of Maria Callas. Am 3. September 2020 steht die Opernstudio-Premiere Mignon auf dem Programm. Unverändert bleibt Frank Castorfs Inszenierung von Die Vögel, danach folgt die eigentlich für die Festspiele 2020 geplante Neuproduktion von Falstaff. Im Repertoire feiern drei Mozart-Meisterwerke Saisonpremiere, außerdem tanzt das Bayerische Staatsballett Schwanensee und Giselle und Christian Gerhaher gibt einen Liederabend…

Mehr darüber in unseren Infos des Tages

Bayerische Staatsoper startet früher als geplant
BR-Klassik

SPIELPLANÄNDERUNGEN  IM  AUGUST  /  SEPTEMBER  2020  AN  DER  OPER  FRANKFURT

VORBEHALTLICH  EINER  WEITEREN  LOCKERUNG  DER  CORONA-VERORDNUNGEN

Vor dem Hintergrund der Einschränkung des Proben- und Spielbetriebs durch die Corona-Krise sind an der Oper Frankfurt im August / September 2020 vorbehaltlich einer weiteren Lockerung der Corona-Verordnungen folgende Spielplanänderungen nötig:

„The Medium“. Foto: Barbara Aumüller

Die Frankfurter Erstaufführung von György Ligetis Le Grand Macabre (Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Inszenierung: Vasily Barkhatov) am 13. September 2020 wird in die Spielzeit 2023/24 verschoben. Stattdessen soll die Produktion von Gian Carlo Menottis The Medium (Musikalische Leitung: GMD Sebastian Weigle; Inszenierung: Hans Walter Richter), die im vorigen Sommer im Bockenheimer Depot zusammen mit Bruno Madernas Satyricon ihre Deutsche Erstaufführung feierte, erstmals im Opernhaus zu sehen sein – zwar ohne Satyricon, dafür neu kombiniert mit kurzen Orchester- und Chorwerken, um den Kollektiven die Chance zu geben, sich endlich wieder prominenter vor Publikum präsentieren zu können.

Grazer Oper mit Vorsicht und großen Plänen
Neustart im Herbst mit Weinbergs „Passagierin“, Rota, Wagner, Puccini und Schachbrett-Sitzordnung.
Wiener Zeitung

Grazer Oper: Mit großen Plänen in die neue Spielzeit
„Wir waren tief beglückt, als wir am 4. Juni zum ersten Mal nach der Corona-Pause wieder vor Publikum spielen durften“, betonte Opern-Intendantin Nora Schmid bei der Präsentation des Spielplans 2020/2021. Gemeinsam mit Ballett-Chefin Beate Vollack und dem neuen Chefdirigenten Roland Kluttig hat sie viel vor.
https://www.krone.at/2178906

Abschied aus Graz. Oksana Lyniv: „Meine Bühne ist die ganze Welt“
https://www.krone.at/2178231

Düsseldorf: Die Oper startet mit Plan B ab September in die Saison
Wiener Zeitung

Theater Plauen-Zwickau: «Miteinander» in die neue Spielzeit
Neue Musikzeitung/nmz.de


Strudengau-Festwochen sind coronatauglich
Die donauFESTWOCHEN finden unter allen Sicherheitsauflagen und dem Motto „Ganz spontan!“ statt.
Wiener Festwochen

Waidhofen/ Ybbs
Kartenverkauf in Waidhofen für Groissböck-Konzert mit der der Musikkapelle im Stadion  gestartet (13. August)

Günther Groissböck. Foto: Dominik Stixenberger

https://www.meinbezirk.at/waidhofenybbstal/c-lokales/kartenverkauf-in-waidhofen-fuer-konzert-der-musikkapelle-gestartet_a4116165

Auf dieses Konzert werde ich Sie mehrmals hinweisen, denn es ist ein weiterer mutiger Versuch des Ausbrechens aus der Veranstaltungskrise. Günther Groissböck und ich haben Schulter an Schulter gegen diese Schockstarre angekämpft und mussten sich viel Kritik gefallen lassen. Der weltbekannte Bassist hat in unseren beengten Online-Merker-Räumlichkeiten das erste „Indoor-Konzert“ im deutschsprachigen Raum nach der Monate währenden Zwangspause gegeben und damit auch international wachgerüttelt. Nun zeigen sich erste Erfolge – und die Veranstaltung der Stadtgemeine Waidhofen/ Ybbs (im Waldviertler Waidhofen/ Thaya sind sie falsch, da fahren Sie ein andermal hin) wird unter den aktuellsten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 25.JUNI –1. JULI 2020

 

25.6. EUGEN ONEGIN (aus London, Aufnahme v. 16.2.2013) BBC 3-15 Uhr
27.6. TRISTAN UND ISOLDE (aus London, Aufnahme v. 5.12.2014-18 Uhr
FALSTAFF (aus Wien, Aufnahme v. 4.12.2016) ORF Ö1-19.30 Uhr
HALKA (aus Wien, Aufnahme v. 15.12.2019) HR 2-20.04 Uhr
LA SONAMBULA (aus New York, Aufnahme v. 29.3.2014) RAI 3-20.320 Uhr
DSCHAINAH (aus Berlin, Aufnahme v. 22.12.2019) Deutschlandradio-21 Uhr

Dr. Ulrike Messer-Krol: Folgendes habe ich im letzten Crescendo 26/20 von Axel Brüggemann gelesen:

 +Immer wieder hat Welt-Journalist Manuel Brug uns mit seinem Blog „Brugs Klassiker“ provoziert, herausgefordert, erfreut – nun ist er abgeschaltet. „Die Webseite ist nicht mehr verfügbar“ heißt es. Ich habe Manuel bereits letzte Woche gefragt – „ein technisches Problem“, hat er geantwortet. Das besteht nun allerdings seit zwei Wochen. Hey, „Welt„, was ist los bei Euch? +

 Es ist nur eine Vermutung, aber vielleicht hat das etwas mit meinem von Ihnen veröffentlichten Brief zur MET Home Gala zu tun. Ich bin mir  ziemlich sicher, dass niemand die Rechte für die 12 Fotos geklärt hat. Und schlecht darüber schreiben ohne Rechteklärung, das geht in den USA gar nicht. Bei Sendungen hat noch jeder Mitwirkende , jeder Techniker Rechte. Und dahinter eine mächtige Gewerkschaft..Selbst bei einer Ankündigung kann  nicht einfach ein Bild genommen werden. Außer Fotograf und dargestelltes Sujet  sind über 70 Jahre tot. …Das kann die WELT  ein Vermögen kosten.  Ich weiß das aus leidvoller Erfahrung , Fax-seitenweise wurde da im ORF hin und her geschrieben.  Der ORF hat noch das Problem, dass für alles auch die Rechte für Südtirol mitgeklärt werden muß – laut Staatsvertrag muß dieses Sendegebiet mitversorgt werden..  Und für  die anderen Länder, vor allem USA, war das schlicht Italien.. mit 60 Millionen Einwohnern , das heißt ganz teure Rechte..

Aber es kann natürlich auch ganz anders sein. Ich werde mal Herrn Brüggemann schreiben. (Ulrike Messer – Krol)

Was haben die engen Freunde Clemens Tönnies und Dietmar Hopp mit der Gates Foundation und dem Impfstoffhersteller CureVac zu tun und warum bekommen wir jetzt einen lokalen Lockdown im Umkreis der Firma Tönnies, während 14 Tage nach den Rassismus-Demos mit 10tausenden Sprechchören kein Anstieg der Fallzahlen zu beobachten war?

In unseren Infos des Tages finden Sie Hinweise zu den Querverbindungen der Pharma-Industrie – und welche Summen da im Spiel sind!

Die Welt des Kinos öffnet sich wieder ihren Liebhabern.

Renate Wagner wird vier der Neuerscheinungen dieses Wochenendes begleiten. Zuerst ein Film, der für Musik-Liebhaber (Thema: Klassik) so faszinierend wie erschreckend sein mag.

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

DAS VORSPIEL
Deutschland / 2019, Drehbuch und Regie: Ina Weisse
Mit: Nina Hoss, Simon Abkarian, Jens Albinus, Sophie Rois, Ilja Monti, Serafin Mishiev u.a.

Wie wird man zum Künstler? Man bekommt es nicht geschenkt. Hinter großen Solisten – Sänger, Pianisten, Geiger, alle einfach – steht nicht nur der persönliche Ehrgeiz, sondern oft auch die Intensität, mit denen Lehrer ihre Schüler vorantreiben. Das kann – wie alles im Leben – extrem und vernichtend werden. So wie die Stunden, die Anna Bronsky in ihrer Musikschule gibt. Regisseurin Ina Weisse erzählt eine Geschichte, die an ihrem Ende an Besessenheit grenzt.

Wie auch in ihrem ersten Spielfilm „Der Architekt“ (2008,mitJosef Bierbichler) bewegt sich Ina Weisse auch in ihrem zweiten in Künstlerkreisen. Und sie greift das bekannte Motiv auf, dass persönliches Scheitern später durch jemand anderen korrigiert und kompensiert werden soll. Nach und nach erfährt man, dass Anna selbst vielleicht das Zeug, aber nicht die Nerven zur Künstlerin gehabt hat. Nun peitscht sie auf den jungen Alexander (Ilja Monti) ein, obwohl nur sie von seinem übergroßen Talent überzeugt ist. Frau Köhler, die Kollegin an der Schule (Sophie Rois) steht ihm eher distanziert gegenüber. Aber Anna brennt innerlich: Sie wird diesen Jungen groß machen, koste es sie (und ihn, das steht für sie gar nicht zur Debatte), was es wolle… Was sie da auf das schrecklichste entwickelt, ist auch der Wille zur Macht…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

ETWAS ZUM SCHMUNZELN (und bereits legendär): Monaco Franze – Die Opernkritik

 

https://www.dailymotion.com/video/x2o5bso

Ich habe dises Filmchen mindestens 10 Mal gesehen, aber selbst beim elften Mal bereitet es noch Vergnügen. Ein Klassiker eben – und eben auch bezeichnend für die „Opern-Eliten“. Nicht nur in München – ich weiß auch von Wienern!

Wiener Gastro-Gutschein: Wiener freuen sich, Wirte teilweise skeptisch
Die ersten Essens-Bons sind seit heute bei den Wienern im Postfach angekommen. Bei aktuell 2.000 Wirten kann man sie einlösen.
Kurier

Super-Idee des Wiener Bürgermeisters, auf die Ankündigung der Gastro-Gutscheine zu drängen

Gastro-Gutscheine: Erste Beschwerden über aufgebrochene Briefkästen
Die Gutscheine werden schon im Internet gehandelt – aber auch verschenkt.
Kurier

Das war zu erwarten! Öffentlich zu verkünden, „dass heute die Gastro-Gutscheine in den Postkästen der Wiener zu finden sein müssten“, ist eine Blödheit allerersten Ranges! Natürlich wurden reihenweise Postkästen aufgebrochen, die Gastro-Gutscheine werden sogar im Internet gehandelt.

Wien
Folgt auf roten Gastro- ein türkiser Kulturgutschein?
Die ersten Gastro-Gutscheine der Stadt sind verteilt, nun bringt die Wiener ÖVP einen Gutschein für Kulturbetriebe ins Spiel. Er ist Teil eines Forderungspakets, das den Türkisen – kurz vor der Wahl – vorschwebt.
Die Presse

Selbiges Szenario ist bei dem (angedachten) „Türkisen Kulturgutschein“ eher nicht zu erwarten, da sind die Postkästen vor Einbrüchen sicher!

Einen schönen Tag wünscht
A.C.

 

 

 

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