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25. DEZEMBER 2020 – Freitag / erster Weihnachtsfeiertag

25.12.2020 | Tageskommentar

Aus Anna Netrebkos Weihnachtskarten-Kollektion Gefunden auf Instagram von Fritz Krammer

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

Vor 75 Jahren

Österreich: Das Geheimnis hinter Leopold Figls Weihnachtsrede


Bundeskanzler Dipl. Ing. DDDr.h c. Leopold Figl. * 2. Oktober 1902 in Rust im Tullnerfeld, Niederösterreich; † 9. Mai 1965 in Wien) Foto: Österreichisches Parlament

Vor 75 Jahren hat Bundeskanzler Leopold Figl im Radio seine Weihnachtsansprache gehalten, die mit den Worten „Ich kann euch zu Weihnachten nichts geben …“ begann. Die Rede ist zwar vielen bekannt, die Geschichte dahinter kennen aber wohl die wenigsten.
https://noe.orf.at/stories/3082028/

Österreichs berühmteste Weihnachtsrede Bezahlartikel
Im Jahr 1945 hatte der damals frischgebackene Bundeskanzler Leopold Figl für seine Landsleute keine frohe Botschaft.
Kurier

Dieser Tage verlautete, dass ein „Seligsprechungsverfahren“ für Leopold Figl eingeleitet werden soll. Dazu kann ich mich nicht äußern, weil ich zuwenig auch über die Erfordernisse für ein solches weiß. Als Figl sein berühmtes „Bitte, glaubt an unser Österreich sprach“, ging es den Menschen durch Mark und Bein. Warum nur höre ich beim aktuellen Kanzler sogar im manchmal nicht zu vermeidenden Wort „Bitte“ eine Drohung durch: „Denn wenn nicht, dann müssen wir andere Mittel ergreifen“.

Ich versuche ja, manche Maßnahmen zu verstehen, aber drohen lasse ich mir sicher nicht!

Botschaft der Versöhnung
Der „moderne“ Mensch hat zuerst den Glauben an die Kirche und jetzt zunehmend auch an die Wissenschaft verloren.
https://kurier.at/meinung/botschaft-der-versoehnung/401139036

Wien: Es war einmal ein Opernshop
Unter den Arkaden in der Wiener Staatsoper befindet sich seit drei Jahrzehnten der Opernshop Arcadia. Nach Weihnachten wird der Musikladen nicht mehr öffnen.
https://kurier.at/chronik/wien/es-war-einmal-ein-opernshop/401137965

Dem Vernehmen nach will die Staatsoper selbst einen Shop mit etwa dem gleichen Angebot errichten, wie sie auch Ersatz für das ebenfalls stillgelegte Operncafe geschaffen hat. Diese „Tour mit dem Kehrbesen“ schafft dem Opernchef nicht nur Freunde, ist aber legitim, da er sicher nichts macht, das nicht durch seine Kompetenzen geregelt ist.

Aber eine Bedingung ist daran geknüpft: Er muss mit seinen Neuerungen Erfolg haben, sonst fallen mehr Menschen als er glaubt über ihn her – nicht nur die Betroffenen. Dass er sich für den Erfolg eine schlechte Zeit ausgesucht hat, ist sein Pech. Aber Pech gilt nicht als Ausrede, darf unter erfolgreichen Managern auch keine sein. Ein guter Manager hat ganz einfach Glück zu haben, sonst ist er eben kein guter Manager. 

Als im Mai des Jahres 1999 mein Bruder (der auf dem Papier der alleinige Chef war) auf einer schnurgeraden Straße (zwischen Elsbach und Sieghartskirchen am Fuße des Riederbergs) mit seinem Audi (kein schlechtes Auto) gegen ein Baum raste, war das für die Firma augenscheinlich eine Katastrophe. Da es aber gar nicht so gut um das Familienunternehmen stand und die Unfallsursache bis heute unklar ist, gab es Vermutungen um einen Selbstmord (wir Brüder waren ziemlich verschieden, ich hätte zum Beispiel dafür das billige Altauto verwendet  – deshalb glaube ich auch nicht an diese Theorie). Kurzum, als Nachfolger  stand ich vor mir unlösbar scheinenden Problemen, familiäre Auseinandersetzungen standen auf der Tagesordnung. Schließlich trat ich das „Himmelfahrtskommando“ an (was hätte ich mit 53 denn sonst machen sollen)  und es brach in schlechten Zeiten eine Glückssträhne über mich herein, die mir unerklärlich und eigentlich bereits peinlich war. Nicht ich war so tüchtig, das Glück meinte es gut mit mir!

Glück ist nur dann hilfreich, wenn es zum richtigen Zeitpunkt kommt. Im Interesse unserer Staatsoper wünsche ich dem Direktor in diesen für sie katastrophalen Zeiten viel Glück – denn ohne dem geht überhaupt nichts! Nur wenn ihm das Glück nachläuft, dann ist er ein Top-Manager!

Salzburg/ Landestheater
Ein Spielplan ist kein Rangierbahnhof
„Man muss in diesen verrückten Tagen optimistisch bleiben“, sagt der Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem. Theaterleute seien ohnehin Berufsoptimisten – und versuchten auch in dieser Situation das Beste für ihr Publikum zu machen. „Den Jänner haben wir bis jetzt fünf Mal umgeplant!“
DrehpunktKultur

 

Möge ein guter Stern aufsteigen und
mindestens ein Auge zukneifen,

Frieden, Gesundheit und der Spaß am
täglichen Gestrampel uns erhalten bleiben,

das Maß der eigenen Unzulänglichkeiten
nicht allzu sehr anschwellen,

der nützliche Mammon auch 2021 nicht ausbleiben,

hingegen:

Reichtum prahlt: das Höchste bin ich!
die Gelüste der Menschen verschaffe nur ich.

Vergnügen grinst: Das Höchste bin ich!
Menschen benutzen dich doch nur für mich.

Gesundheit mahnt: Das Höchste bin ich!
Seid ihr noch genießbar, bewahrt man mich nicht?

Zufriedenheit mischt schüchtern sich ein:

Das Höchste??? Reichtum, -Vergnügen, -Gesundheit??? Nein, nein!

Denn wer mich vermisst, den erfreut nicht ihr Drei,
unglücklich ist er, was immer auch sei!

Viele Gründe für zufriedenes Lächeln in 2021
wünscht Tim Theo Tinn!

Gesegnete Weihnachten, ein gutes 2021
Menschen wollen, können, dürfen, sollen, müssen!

HEUTE (ganztägig) STREAM AUS DER METROPOLITAN OPERA: Eine legendäre „LA BOHÈME“

Blick in die Wohnung von Fritz Krammer in Wien 23: Von Franco Zeffirelli signiertes Postkartenformat des Bühnenbildentwurfs . Fritz Krammer war damals in die Produktion involviert und liess sich die Postkarte von Zeffirelli signieren!

 

Thursday, December 24
Puccini’s La Bohème
Starring Teresa Stratas, Renata Scotto, José Carreras, Richard Stilwell, and James Morris, conducted by James Levine. From January 16, 1982.

www.metopera.org

Liebe Sieglinde, lieber Toni, liebe  Online-Merker und Merker,

es ist Heilig Abend, und ich möchte die Ruhe dieser Nacht hier auf Teneriffa nutzen, Euch ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest zu wünschen. Alle sagen, wir sollen uns mal besinnen, was wir bisher zu schnell und zu viel gemacht haben und anders machen sollen, also zurückfahren usw. Ich möchte mir das eigentlich nicht einreden lassen und glaube auch nicht, dass wir da beim Merker groß umdenken müssen und sollten. Ich glaube, mit Eurer fachkräftigen und engagierten Führung machen wir alle das schon recht gut und sollten so weitermachen, wenn sich das Umfeld in der vermeintlichen Impfsicherheit wieder besser fühlt…

In diesem Sinne schöne Feiertage! Und legt mal den Griffel etwas weiter weg

Noch Eindrücke vom Vulkan „Teide“ (fotografiert am 23.12.)

Foto: Klaus Billand

ENSEMBLE RESONANZ SENDET BACHS WEIHNACHTSORATORIUM AUS DEM RESONANZRAUM ST. PAULI UM DIE WELT
Ensemble Resonanz, Elbphilharmonie Hamburg und Bachfest Leipzig liefern außergewöhnliches Weihnachtsoratorium zum Fest – als Stream am 25. Dezember 2020, 16 Uhr (MEZ)

Fotocredit: Ensemble Resonanz/Jann Wilken

Es gibt viele Wege, Weihnachten zu feiern. In Zeiten der Pandemie ist auch bei der musikalischen Ausgestaltung des Festes Kreativität gefragt, Konzertbesuche werden in dieser Saison durch Hausmusik ersetzt. Drei international bekannte deutsche Musikinstitutionen sichern die musikalische Versorgung für all jene, die lieber die Blockflöte im Schrank lassen und wie in jedem Jahr in die Choräle des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach einstimmen möchten.

Der Konzertstream ist verfügbar ab dem 25. Dezember 2020, 16 Uhr (MEZ) auf dem Facebook- und YouTube-Kanal des Bach-Archivs und Bachfestes Leipzig, des Ensemble Resonanz und der Elbphilharmonie sowie in allen Mediatheken:

https://www.facebook.com/bacharchiv

https://www.youtube.com/bacharchivleipzig

https://www.elbphilharmonie.de/de/mediathek/ensemble-resonanz-weihnachtsoratorium/482

https://resonanz.digital/weihnachtsoratorium

bis einschließlich 6. Januar 2021, 23.59 Uhr (MEZ)

VORSCHAU 2021: Donau, Zweig und vieles mehr in der Österreichischen Nationalbibliothek

Papyrusmuseum. Copyright: BWM Architekten

Die Österreichische Nationalbibliothek blickt auf ein herausforderndes Jahr 2020 zurück: Corona, Reisebeschränkungen und Lockdowns sorgten bis Ende November für einen Rückgang von knapp 50 % bei den LesesaalbesucherInnen bzw. von rund 70 % bei den MuseumsbesucherInnen. Gleichzeitig wurden die vielfältigen digitalen Angebote sowohl im bibliothekarischen als auch im musealen Bereich vermehrt angenommen; diese reichen vom kurz nach dem zweiten Lockdown freigeschaltenen neuen Bildarchiv Austria über kostenlose Online-Führungen im Prunksaal bis zur Video-Reihe „Das besondere Objekt“.

Chemnitz
Neefe-Denkmäler im Neefepark: Ein Stein für Beethovens Meister
In der Musikgeschichte geht er oft unter, doch sächsische Schüler haben das Leben des Chemnitzers aufgearbeitet.
Freie Presse

WIEN/ Theater an der Wien

 

Ein sehr ungewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das uns alle vor besonders große Herausforderungen gestellt hat. Wir hoffen, dass Sie trotz der unruhigen Zeit eine besinnliche Vorweihnachtszeit verbringen.

Die Weihnachtszeit ist im Theaterbetrieb eine intensive Zeit und dieses Jahr hätten wir ab dem 14. Dezember bis zum Jahreswechsel unsere Erfolgsproduktion Platée aus 2014 zum Glänzen gebracht. Zu Beginn dieses Jahres hätten wir wohl nie gedacht, dass wir diese Krise erleben und dass wir geplante Opernpremieren für Fernsehen und DVD ohne Publikum aufzeichnen.

Gerade dieses Jahr hat uns gezeigt, wie essenziell unsere Aufgabe als Kunstschaffende ist – um eine Gesellschaft, die sich durch eine Pandemie in Verunsicherung und Umbruch befindet, zu begleiten, ihr die Möglichkeit zur Reflexion und gleichzeitig für den Theatergenuss, bieten zu können.

Gemeinsam mit unseren Leading Teams, Sängerensembles und Orchestern haben wir dieses Jahr viele Erfolge und große Opernmomente erarbeitet. Beginnend mit einer starken Salome, gefolgt von der Uraufführung Egmont anlässlich des Beethovenjahres bis zur Fidelio-Aufzeichnung kurz vor dem ersten Lockdown. Mit einem aufwendigen Präventionskonzept für unsere Künstlerensembles, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Häusern und für das Publikum konnten wir im Herbst sehr erfolgreich in die Saison 2020/21 starten. Sowohl im Theater an der Wien als auch in der Kammeroper haben wir außergewöhnliche Neuproduktionen wie Zazá, Bajazet und Porgy and Bess gezeigt.

Roland Geyer

Ein Besucher-Hit auf Youtube – deshalb heute ein Da Capo“

„Plattform Respekt“: Düringer, Proll, Groissböck, Gross – Künstler in der Krise

Sie kämpfen mit ihren bescheidenen Mitteln weiter

 

ZUM YOUTUBE-VIDEO – 1 Stunde und 31 Minuten

Künstler sperren oft den Mund weit auf – wenn es gilt, die Stimme der Brötchengeber in die Welt zu zu tragen – oder auch den „Gut-Künstler“ hervorzukehren, der all das fordert, das ihm persönlich kaum etwas abverlangt. Da gibt es eine Unzahl davon – und die meisten von denen schreien nach mehr Geld – für sich (für wen den sonst?  Es gibt aber auch Künstler, die über den eigenen Tellerrand hinausblicken, zu verstehen versuchen, was in der Welt so vor sich geht – und die daran verzweifeln, dass ihr Wort in dieser gefährlichen Zeit, in der man ganz schnell in ein Eck gedrängt wird, kaum wer hören will. Warum? Weil „der Mensch“ im Grunde genommen ein ganz feiges Wesen ist, das sogar gerne andere für sich denken lässt! 

Wenn die derzeitige Situation auch Positives an sich hat, dann sind das seltsame Allianzen von „Nachdenkbereiten“, die vor der Krise voneinander gar nicht wussten und in der Krise einander finden! Einander finden und darüber diskutieren ist gut und schön, befriedigt einem zwar selbst, hilft aber nicht wirklich darin weiter, andere Menschen zum Nachdenken zu animieren. Sich und seine Gedanken der Öffentlichkeit anzubieten, erfordert Mut – zumal Künstler meist Abhängige sind. Ich habe zum Beispiel Frau Proll und Herrn Düringer völlig anders eingeschätzt und muss meine Einschätzung revidieren, mich eigentlich sogar dafür entschuldigen.

Vorliegendes Video dauert eineinhalb Stunden. Der große Vorweihnachtsstress ist für uns vorbei (ich habe mir gleich gar keinen unnötigen Stress gemacht) – und so haben wir Zeit, den Gedanken von blitzgescheiten „Unangepassten“ nachzugehen, zumindest zuzuhören – und vielleicht selbst nachzudenken. Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie selbst „mutig werden“, es wäre aber bereits viel gewonnen, wenn Sie nicht jeden Unsinn, der uns seit Monaten mit gar bedeutungsvoller Miene vorgesetzt wird,  nachplappern würden.
Nutzen Sie die ruhigeren Momente während der Feiertage, in denen Ihnen die Verwandten – Pflichtbesuche behördlicherseits sogar verboten wurden (das ist eine grandiose Idee, die durchaus beibehalten werden könnte), und versuchen Sie die Gedanken unserer Diskutierenden zu verstehen. Sich derart zu outen, erfordert Mut. Er soll nicht ganz vergeblich sein! Übrigens:

Über 14 000 Aufrufe in 36 Stunden!

Vielleicht ist doch noch nicht alles verloren!

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Ganz ehrlich, wen gelüstet am Heiligen Abend nach Skifahren? Heute wird der Geschäftsgang besser sein!

Haben Sie einen geruhsamen Tag!

A.C.

 

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