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25. DEZEMBER 2019 – Erster Weihnachtsfeiertag

25.12.2019 | Tageskommentar

 

Ulrike Messer-Krol

WÜNSCHE UND GRÜSSE ZU DEN FEIERTAGEN

In Murano zum gläsernen Kunstwerk vollbracht.
Das Bild im Palazzo Vendramin – Venedig gemacht,
Und für alle zur Freude mitgebracht

Ulrike Messer – Krol

Günther Groissböck grüßt alle Online-Merker „von drüben“

Günther Groissböck – Foto von Hotelfenster aus gemacht, derzeit auf „Ochsentour“. Das Schicksal eines „fahrenden Gesellen“.

„Ochs“ im „Rosenkavalier“ – derzeit noch in New York, aber bald schon in Berlin

VIDEO: EISBÄRIN MIT ZWEI EISBÄRBABYS

Nachdem Wien und sogar mein „Schneeort im Wienerwald“ von der weißen Pracht, die Autofahrern Probleme schafft, meilenweit entfernt sind, biete ich als Ersatz ein wunderbares Tiervideo an . Eine Eisbärmutter sorgt sich um ihre Jungen!

 

ZUM VIDEO

Wiener Staatsoper: Tenor Herbert Lippert zum Kammersänger ernannt
Sänger wirkte bei über 200 Vorstellungen in 38 unterschiedlichen Partien mit
https://magazin.klassik.com/news/teaser.cfm?ID=15516

Dresden: Traumfaszinosum im Märchenwald der Gebrüder Grimm: „Hänsel und Gretel“ in der Semperoper Dresden
Regisseurin Katharina Thalbach vermag es, Groß und Klein in den Bann des Traumhaften und Wundersamen zu ziehen, wobei sie hin und wieder die Pfade einer biederen Inszenierung verlässt. So stößt man sich an grotesken, skurrilen Details, die sich nicht immer erschließen lassen. Doch die Klänge, die während der zwei Stunden aus dem Orchestergraben strömen, sind ein musikalischer Genuss und bereiten eine vorweihnachtliche Freude.
Pauline Lehmann berichtet aus der Semperoper Dresden
https://klassik-begeistert.de/engelbert-humperdinck-haensel-und-gretel

Eine aufmerksame Leserin stellt richtig:

Gebrüder: Gesamtheit der Brüder einer Familie (Fiedrich Hermann, Jakob, Wilhelm, Carl , Ferdinand, Ludwig Emil, Friedrich, Georg Grimm)
Brüder Grimm: Jakob und Wilhelm Grimm

Ladas Klassikwelt 12 / 2019: Richard Wagner und Karl May – unbeschränkte Phantasie und analytisches Denken
Winnetou lässt sich mit Wagners Siegfried vergleichen. Beide Autoren hatten eine starke Beziehung zu diesen Figuren und haben sie in den Kampf zwischen Gut und Böse verstrickt – und beide am Ende scheitern lassen. Winnetou aus den letzten Kapiteln erinnert mehr an Wagners Parsifal, weil beide Autoren sich am Ende ihres Lebens mit Religion und Mystizismus beschäftigten.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus Hamburg
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-12-2019-klassik-begeistert-de/

Festspiele Erl: Nach Skandal machen Dvoraks „Rusalka“ und neue Intendanz Hoffnung

Morgen(26. Dezember) beginnt die Intendanz Loebe mit „Rusalka“

Um was geht‘s? Anna Sofie Tuma (Kostüme), Intendant Loebe, Martina Segna (Bühne) und Regisseurin Florentine Klepper (von links) scheinen nicht uneins. Foto: Ruge

Nur eine Märchenoper? Von wegen: In Erl will Florentine Klepper ab 26. Dezember mit Dvoraks „Rusalka“ unser Verhältnis zur Natur hinterfragen, ohne der Oper die Magie zu nehmen. Ein Gespräch kurz vorm Start der Intendanz Loebe, die Erl nach dem Kuhn-Skandal wieder auf die Beine bringen soll.

https://www.ovb-online.de/rosenheim/kultur/festspiele-erl-nach-skandal

Es leuchtet der See der Sehnsucht
Bernd Loebe ist der neue Intendant der Erler Festspiele und zeigt zur Eröffnung Dvořáks „Rusalka“
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-es-leuchtet-der-see-der-sehnsucht-1.4734982

LIÈGE/ Lüttich: LA CENERENTOLA – Wiederaufnahme

An Jean-Pierre Ponnelles legendärer „Cenerentola“-Inszenierung, die erstmals 1967 in San Francisco herauskam und danach weltweit gespielt wurde, kommt keine Neuproduktion des Werkes vorbei. Das gilt auch für die Inszenierung von Cécile Roussat und Julien Lubek, die im September 2014 erstmal im belgischen Liege gezeigt wurde und dort nun ihre Wiederaufnahme erlebt. Das Regieduo geht zwar teilweise andere Wege als Ponnelle, arbeitet aber mit der gleichen Akribie….

Foto: Oper Lüttich

https://www.deropernfreund.de/luettich-liege-6.html
Rudolf Hermes/ www.deropernfreund.de

CD: „Leonore“ zeigt, was Beethoven wollte
https://www.sn.at/kultur/musik/leonore-zeigt-was-beethoven-wollte-8106526

„La Pastorale“ an der Oper Bonn Ballett mit Sexappeal
Die Tanzwelt hat Beethovens 6. Sinfonie für sich entdeckt. Der französische Choreograf Thierry Malandain wurde zum Beethoven-Jahr damit beauftragt, die 1808 entstandene „Pastorale“ zu vertanzen. Er kombiniert das musikalische Natur-Paradies mit einer düsteren Rahmenhandlung.
https://www.deutschlandfunk.de/la-pastorale-an-der-oper-bonn-ballett-mit-sexappeal.691.de.html?dram:article_id=466607

WEIHNACHTEN MIT DEM WIENER KAMMERORCHESTER (MINORITENKIRCHE)

Mittwoch, 25.12. um 19.30 h (bis 21.45 h)

 

https://kammerorchester.com/

Solisten des Wiener KammerOrchesters | Zykluskonzert W

Filme der Woche

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Literatur-Krimis sind ein Genre für sich, wenn auch meist zwischen Buchdeckeln. Wer gerne liest, liest auch mit Begeisterung über Autoren und das Rundherum um das Entstehen von Büchern. Und wenn es gar Geheimnisse gibt… wer hat nun Shakespeares Werke wirklich geschrieben? So hoch greift der französische Film „Der geheime Roman des Monsieur Pick“ nicht. Da geht es nur um ein plötzlich aufgetauchtes Manuskript von einiger Bedeutung – und einen Literaturkritiker, der partout nicht glauben will, dass ein (inzwischen verstorbener) Pizza-Bäcker dessen Autor sein soll.

Daraus macht Regisseur Rémi Bezançon nach der Vorlage eines Romans von David Foenkinos einen zwar etwas langsamen Film, der aber als Satire auf das heutige Literaturleben (und nicht zuletzt auf Leser!) sehr gut funktioniert. Es braucht halt im Zuschauerraum selbst Leser oder Literaturliebhaber – sonst wird man sich vielleicht langweilen…

Buchvorstellung Manfred Baumann: MARIONETTENVERSCHWÖRUNG
Salzburg-Krimi 
316 Seiten, Gmeiner Verlag, 2019

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Seine getreuen Leser kennen ihn längst, den Salzburger Kommissar Merana, schließlich ist die „Marionettenverschwörung“ schon der siebente Krimi, in dem er auftaucht und verzwickte Mordfälle löst. Autor Manfred Baumann bedient in der „Regionalia“-Liste des Gmeiner-Verlags schon lange die Salzburg-Schiene, Jedermann und die Zauberflöte, Wasserspiele und Mozartkugeln standen breits im Zentrum seiner Kriminalromane, diesmal ist es das legendäre Salzburger Marionettentheater…

Bruno Haberzettl: KARIATUREN AUS 25 JAHREN – KRONE BUNT
184 Seiten, Verlag Ueberreuter, 2019

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„Immer humorvoll, niemals verletzend“ nennt Christoph Dichand, Chefredakteur der „Kronen Zeitung“, die Karikaturen von Bruno Haberzettl, die seit einem Vierteljahrhundert wöchentlich in der „Krone Bunt“-Beilage erscheinen. „Nie verletzend“ ist sicher kein Urteil, dem der Betrachter beistimmen kann, wenn er sich – mit höchstem Vergnügen! – durch die Haberzettl-Karikaturen blättert, die nun zwischen Buchdeckeln zu betrachten sind. (Parallel zeigt das Karikaturmuseum Krems bis zum März 2020 eine Ausstellung über den Künstler, dem man Harmlosigkeit bestimmt nicht nachsagen kann. Sokol, Haderer oder Deix lassen da absolut als geistige Väter des 1965 geborenen Niederösterreichers grüßen…

Nun ist der gesamte Traumsturm des Wiener Sportclubs tot. Walter (Maxl) Horak zu Weihnachten gestorben.

Walter Horak im Dress der Nationalmannschaft

Horak – Knoll – Hof – Hamerl – Skerlan – das war der Traumsturm des Wiener Sportclubs (heute leider nur Regionalliga) in seiner besten Zeit. Nun sind alle fünf Sporthelden tot. Den Beginn des Sterbens machte Erich Hof, die „Ballerina“ , einer der besten Fußball-Techniker, die Österreich je hatte. Er starb in jungen Jahren. Nun ist auch Walter Horak, der „Rechtsaußen“, wahrlich keine Ballerina, aber ein „Torgarant“, gestorben. Gerade er erzielte aber im unvergesslichen Europacupspiel des Wiener Sportclubs gegen den italienischen Meister Juventus Turin (7:0) keinen Treffer. Es war der große Tag des Josef Hamerl (4 Tore). Zweimal scorte Erich Hof, den wichtigen ersten Treffer erzielte aber Karl Skerlan. 

Trotz der großen Karriere konnte ein Fußballer damals mit dem Ersparten nach Ende der Karriere nicht leben. Soviel mir bekannt ist, arbeitete „Maxl“ Horak später als Rezeptionist im Hotel „Fürstenhof“ gegenüber dem Westbahnhof.

Heinrich Schramm-Schiessl dazu: Du weißt ohnehin, was die Minimalvorraussetzung ist, um in den engsten Kreis der Sportklubfans aufgenommen zu werden: Du mußt, mitten in der Nacht aufgeweckt, fehlerlos die legendäre Mannschaft, die Juventus geschlagen hat, aufsagen können.

Kann ich, lieber Heinz, obwohl ich nie Sportclub-Fan war: Szanwald, Hasenkopf, Büllwatsch, Barschandt, Jaros, Oslansky, Horak, Knoll, Hof, Hamerl, Skerlan.  Das Spiel fand am 1.10.1958 statt. Sportclub-Trainer war Hans Pesser.

Eine traurige Nachricht für Österreichs Fußballer zu Weihnachten.

Trotzdem, einen schönen Tag wünscht

A.C.

 

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