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25. APRIL 2021 – Sonntag

25.04.2021 | Tageskommentar

 

 

Christa Ludwig 93jährig gestorben

Christa Ludwig ist tot. Einer der großen Opernstars des 20. Jahrhunderts verstarb am gestrigen Samstag im Alter von 93 Jahren in ihrer Wahlheimat Klosterneuburg.

Vienna.at

ZUM TOD VON CHRISTA LUDWIG: ORF III ZEIGT NOCH HEUTE (bzw. um 0,20 h) ein ausführliches Interview

ORF III ändert sein Programm und zeigte bereits heute, am Sonntag, dem 25. April, um 0.20 Uhr eine Folge des ORF-III-Talkformats „KulturWerk“ aus dem Jahr 2013, in dem Christa Ludwig bei ORF-Kulturlady Barbara Rett zum ausführlichen Interview zu Gast war.

Der grosse Stadtplatz im Zentrum von Novi Sad. Die Stadt, welche neu erst im 2022 «Kulturhauptstadt Europas» werden soll. Bild: Lazar Gugleta

Über die Investitionen, die in das Projekt „Kulturhauptstadt Europas“ getätigt wurden, konnten wir uns infolge anderer Sorgen nicht viele  Gedanken machen. Nun, die Pandemie brachte auch diesen Fahrplan vollends durcheinander.
Im Februar 2020 blickten die dafür vorgesehen Städte einem spannenden Kulturjahr entgegen: Galway, das ehemalige irische Fischerdorf, feierte mit dem britischen Popsänger Ed Sheeran und seinem zu diesem Anlass komponierten Lied „Galway Girl“. In Rijeka (Kroatien) erweckten 200 Musiker, Tänzer und Chorsänger in einer „Opera Industriale“ den harten Sound der ehemaligen Werften- und Arbeiterstadt zu neuem Leben. Doch dann kam die Pandemie.

Bis Ende April 2021 – also bis dato, wurde die „Regentschaft „verlängert, alternative regionale Projekte aus dem Boden gestampft – und die EU hat großzügig geholfen. Ein totaler Flop war das Projekt für die beiden Städte also nicht.
Wie geht es nun damit weiter. Ab April gibt es bis Jahresende keine Kulturhauptstadt, dann startet man das Projekt neu und schiebt die Termine ein Jahr nach hinten

Europäische Kulturhauptstädte im Würgegriff der Pandemie

Salzburger Nachrichten

Wiener Staatsoper: Konzentration auf Faust-Premiere

 

ZUM VIDEO

Adam Palka als Mephisto in der Stuttgarter Castorf Inszenierung. Er wird diese Rolle auch in Wien sigen

 

ZUM KURZVIDEO

Aus der Website der Wiener Staatsoper: Vorspiel auf dem Theater

Copyright: Florian Siebeck, CC BY-SA 3.0

Wir sind in Paris, dem Uraufführungsort von Charles Gounods Faust. Wo sonst sollten wir sein mit dieser Oper, die eine so spezifisch französische Aneignung von Goethes Faust darstellt? Um 1850 wimmelte es auf den Pariser Theatern von solchen Aneignungen. Offenbar hatten sich viele Bearbeiter dabei den Rat des Goethe‘schen Theaterdirektors zu Herzen genommen: »Drum schonet mir an diesem Tag Prospekte nicht und nicht Maschinen.« Und so reisen Faust und Méphistophélès in manchen Pariser Versionen nicht in den Harz, sondern gleich nach Indien oder zum Vesuv. Dass Méphistophélès in einer solchen Welt kein intellektuelles »Prinzip der Negation« verkörpert wie bei Goethe, sondern einen pragmatischen Magier, versteht sich von selbst…

Ann-Christine Mecke in der Website der Wiener Staatsoper

https://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/medien/detail/news/vorspiel-auf-dem-theater/

Der Online-Spielplan der nächsten beiden Tage
Sonntag, 25. April 2021, 19.00 Uhr
Engelbert Humperdinck
HÄNSEL UND GRETEL (2015)
Märchenoper in drei Bildern
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Adrian Noble
Mit u.a.: Ileana Tonca, Daniela Sindram, Adrian Eröd, Janina Baechle, Michaela Schuster, Annika Gerhards

Montag, 26. April 2021, 19.00 Uhr
Georges Bizet
CARMEN (Vorstellung vom 21. Februar 2021)
Opéra comique in vier Akten
Musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada
Inszenierung: Calixto Bieito
Mit u.a.: Anita Rachvelishvili, Piotr Beczała, Erwin Schrott, Vera-Lotte Boecker

Die Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Hier können Sie sich zum Streaming anmelden oder neu registieren.

Das jüngste Gerücht: Laut der Zeitung „Österreich“ ist die Öffnung der Kulturstätten ab 19. Mai in Wien nicht sicher. Der Wiener Bürgermeister will angeblich den Lockdown verlängern und trifft sich in den kommenden Tagen mit „Experten“. Was dabei herauskommt, kann ich mir vorstellen, die Experten im Sold der Regierungen – ob nun Land oder Stadt – gehören zu den wenigen Profiteuren der Krise, denen kann die Ausnahmesituation gar nicht lange genug dauern.

Was tun? Die Wiener Staatsoper in die Stadthalle nach Tulln oder in das Festspielhaus St. Pölten verlegen? Die niederösterreichische Landeshauptfrau Mikl-Leitner hat nämlich bereits angekündigt, die Bocksprünge  des Herrn Ludwig (zuerst so, dann wiederum ganz anders) nicht länger als versprochen mitzumachen!

 

Staatsoper Hannover – The Turn of the Screw Am Rande des Wahnsinns

Sarah Brady. Foto: Staatsoper Hannover/Sandra Then

Immo Karaman setzt bei Brittens Psychothriller „The Turn of the Screw“ auf effektvolle Horrorfilmszenarien in Schwarzweiß.

Eine stählerne Schraube bohrt sich in den Verstand. Drehung für Drehung dringt sie tiefer ins Bewusstsein hinein, zieht immer fester, verursacht Schmerz, Chaos und Wahnsinn. In Benjamin Brittens Kammeroper „The Turn of the Screw“ dreht sich alles um die geistige Zurechnungsfähigkeit – und die dreht sich gleich mit. Der gut zweistündige Zweiakter ist wahrlich nichts für zart besaitete Gemüter, sondern ein klaustrophobischer Psychokrimi, in dem es keine rationalen Grenzen gibt.

concerti.de

Kurzvideo zu The Turn of the Screw

Basel
Theater Basel spielt mit Rarität von Richard Strauss wieder live
Mit der Opern-Komödie «Intermezzo» von Richard Strauss hat das Theater Basel den Live-Spielplan wieder aufgenommen. In seiner Inszenierung überzeugte der ebenso gefeierte wie berüchtigte Slapstick-Berserker Herbert Fritsch mit einer höchst stimmigen Personenführung.
Suedostschweiz.ch

Prag/ Ständetheater
Hoffentlich gefällt es auch Mozart dort oben“ – der „Don Giovanni“ im Prager Ständetheater
Am Samstagabend kehrte der „Don Giovanni“ an den Ort seiner Uraufführung zurück: ins Prager Ständetheater. Mozarts Oper wurde dort 1787 erstmals vor Publikum gezeigt. Nun feiert dort eine Neuinszenierung ihre Premiere. Einstudiert hat sie der deutsche Dirigent und Mozart-Spezialist Karsten Januschke zusammen mit dem Orchester des Prager Nationaltheaters.
https://deutsch.radio.cz/hoffentlich-gefaellt-es-auch-mozart-dort-oben-der-don-giovanni-im-prager-8715701

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 37
Welcher spätere Chefdirigent der Berliner Philharmoniker mehr als 20 Jahre vor seiner Berufung mit Hindemith, Prokofjew und Schubert debütierte, wollten wir letzte Woche von Ihnen wissen. Nun, so unüberschaubar ist die Reihe der Verantwortlichen am Pult in diesem Fall nicht, und mit Hindemith und Prokofjew waren ja auch gewisse historische Marken gesetzt, vor denen man chronologisch nicht zu suchen brauchte. Claudio Abbado war es, der am 20. Dezember 1966 im Alter von 33 Jahren erstmals das Berliner Renommierorchester dirigierte. Mit der korrekten Lösung hat sich Vanessa Bönninghoff aus Finnentrop die Überraschungs-CD in dieser Quizwoche verdient – herzlichen Glückwunsch!
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-37/

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Piotr Beczala ist in Moskau für ein Konzert angekommen

 

ZU FACEBOOK mit Kurzvideo

 

OFFEN STATT HOFFEN:  DAS BURGTHEATER (HAUPTHAUS GESCHLOSSEN) PRÄSENTIERT BIS ZUM SOMMER ACHT NEUINSZENIERUNGEN AN DREI SPIELORTEN

 

Das Burgtheater wird – wie viele Kulturinstitutionen – die längste Schließung in seiner ereignisreichen Geschichte erlebt haben. Selbst die Spanische Grippe (1918–1920) führte zu weniger Schließtagen als die aktuelle COVID-19-Pandemie. Trotz Schließung wurde in den vergangenen Monaten hinter den Kulissen weiter gearbeitet. Es sind zahlreiche Neu-Inszenierungen entstanden, die nun zur Premiere gelangen. Das Hoffen hat ein Ende: Die Türen sind bald wieder offen, bis zum Sommer wird das Burgtheater acht Neuinszenierungen präsentieren.

Näheres in unseren „Infos des Tages“

Sängerin „Milva“ tot.

Am 26. März hat sie sich noch gegen Corona impfen lassen – nun ist sie tot.  Wahrscheinlich steht die Impfung in keinem Zusammenhang mit Corona, wie auch der Tod von vielen ungeimpften 81jährigen nicht zwingend mit Corona in Verbindung gebracht werden sollte – es aber immer noch tut. Ich bekomme Todesmeldung, bei denen die Übermittler geradezu jubelnd auf den Zusammenhang mit Corona hinweisen!

 

talienische Künstlerin tot
Sängerin Milva im Alter von 81 Jahren gestorben
Diva mit der roten Mähne hatte mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Zuletzt hatte sich Milvas Gesundheitszustand verschlechtert. Am 26. März hatte sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. „Ich lasse mich impfen, weil ich an meinem Leben hänge.
https://www.oe24.at/leute/international/saengerin-milva-im-alter-von-81-jahren-gestorben/475091984

Schlagersängerin Milva mit 81 Jahren gestorben. Eine der stärksten Interpretinnen des italienischen Chansons
Ihr gelang der Sprung vom Schlagerstar zur Brecht-Interpretin. In Deutschland wurde sie mit Auftritten an der Deutschen Oper in Berlin bekannt.
Tagesspiegel.de

Italienische Sängerin Milva im Alter von 81 Jahren verstorben
Maria Ilva Biolcati ist in ihrer 52 Jahre währenden Karriere der Sprung vom Schlagerstar zur Interpretin von Bertolt Brecht-Liedern gelungen.
Die Presse.com

Milva gestorben
Die Diva mit der roten Mähne avancierte zum erfolgreichen Star – nicht nur in ihrer Heimat.
Wiener Zeitung

HEUTE ORF / „IM ZENTRUM“: Arbeit, Wirtschaft, Krisenstimmung – Wie schnell erholt sich Österreich?

Utl.: Am 25. April um 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Im Kampf gegen die Corona-Pandemie scheint die türkis-grüne Regierung um positive Signale bemüht. Lockerungen und Öffnungen sollen in vielen Lebensbereichen den harten Lockdown ablösen. Ein eigener „Comeback-Plan“ soll der Wirtschaft bei ihrem Weg aus der Krise helfen und die Zahl der Arbeitslosen nachhaltig verringern. Werden mit diesem Plan die richtigen Hebel in Bewegung gesetzt? Dem ÖGB ist er zu wenig konkret, für die NEOS findet sich darin wenig Neues. Wie bewertet die Wirtschaftsforschung die Situation? Wann spüren Unternehmen und Arbeitssuchende die versprochene Hilfe? Und wie „normal“ wird der Sommer für die Österreicherinnen und Österreicher, aber auch für die wichtige Tourismus-Branche?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 25. April 2021, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Werner Kogler Vizekanzler, Die Grünen
Martin Kocher Arbeitsminister, ÖVP
Beate Meinl-Reisinger Bundesparteivorsitzende und Klubobfrau, NEOS
Wolfgang Katzian Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, ÖGB
Margit Schratzenstaller Budget-Expertin, Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO

In Brünn blühen bereits die Bäume

Martin Hammerle-Bortolotti sendet dieses Foto mit Grüßen an alle Online-Merker aus Brünn.

Bei mir in Mauerbach ist das bereits ebenso. Die Bäume haben offenbar vor ihrem Entschluss in den Kalender, nicht auf das Thermometer geschaut!

Österreich
Der neue Gesundheitsminister ist Kettenraucher
Mückstein: “Ich hab’s schon einmal geschafft, fünf Jahre aufzuhören. Dann kam wieder Stress – und ich habe wieder begonnen.“
www.oe24.at

H.S.S. kennt sich in der Ärzte-Szene aus: Im Gegensatz zu seinem Vorgängern ist der neue Gesundheitsminister Arzt und unter Ärzten gibt es mehr Raucher als in anderen Berufsgruppen. Ich persönlich kenne viele Ärzt und von denen raucht jeder.

Und am Schönsten: Gerade als das Anti-Raucher-Volksbegehren in aller Munde war ist mir einer der Hauptproponenten, der Ärztekammerpräsident Szekeres, in Reichenau mit einer Zigarette im Mund entgegen gekommen. (Zitat Ende)

zum Gesundheitsminister: Na und? Es sind sogar schon Ärzte gestorben! Solange er nicht volltönend das Rauchen an möglichst vielen Orten seinen „Untertanen“ verbietet, ist dagegen nichts zu sagen – auch nichts von einem Nichtraucher wie ich einer bin!

Anders liegt es beim Ärztekammerpräsidenten. Der ist geradezu militant für das Rauchverbot in der Gastronomie eingetreten!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

 

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