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13. AUGUST 2020 – Donnerstag

13.08.2020 | Tageskommentar

Bitte untenstehende Links anklicken

ONLINE-MERKER-INTERVIEW VON DR. KLAUS BILLAND  AUF YOUTUBE MIT SIR BRYN TERFEL, DER IN GRAZ ab 20. AUGUST DEN PIZARRO SINGEN WIRD

Am 20. August 2020 mit Reprisen am 22. und 23. wird der weltbekannte walisische Bassbariton Sir Bryn Terfel sein Rollendebüt als Don Pizarro in Beethovens Oper „Fidelio“ geben. Aufgrund dieses Anlasses konnte ich mit ihm ein Gespräch führen. Die konzertanten Aufführungen unter der musikalischen Leitung des jungen Dirigenten Marcus Merkel finden auf der Schloßbergbühne Kasematten in Graz statt. (Klaus Billand)

Link teaser 3 Minuten) https://youtu.be/Ofy1a1k-Gf8´

Link Interview 33 Minuten (Voll) https://youtu.be/PS0oKjKBM2k

HEUTE IN WAIDHOFEN/ YBBS: DIE SESSELPARADE ZUM GROISSBÖCK – WAGNER-KONZERT

Heute abends soolten die Sessel alle besetzt sein! Aber es kam anders. Das Wetters pielte nicht mit

Kurz vor 20 h. Ich gehe davon aus, dass das Konzert auf Freitag, 21.8. verschoben wird!

Aus Wien kommen etliche Online-Merker bzw. deren Freunde angereist. Ob es vor Ort noch Karten gibt, bitte über Ö-Ticket erfragen. Ich selbst kann leider nicht dabei sein, weil ich die Freitag-Ausgabe vorbereiten muss. Schade, aber wenn ich etwas mache, dann professionell (obgleich ohne Bezahlung)!

 

Künstler ergreifen also selbst Initiativen. Ich bewundere und unterstütze das! Günther Groissböck ist ein Vorreiter, aber nicht der einzige. Vielleicht gelingt es doch, den Menschen die Angst zu nehmen. Wenn das nicht gelingt, brauchen wir unsere Theater im Herbst gar nicht erst aufsperren.

Wenn ich aus dem Mund eines Theaterleiters das Wort „coronagerecht“ höre, geht mir der Hut hoch! Die Sitzplatzanreihung in Waidhofen wie auch in Mikulov (ab Freitag, bitte ganz dick vormerken) ist ohnedies „coronagerecht“, ohne dass es einem dauernd in die Ohren getrommelt wird!

MIKULOV: FREITAG PREMIERE „DER FLIEGENDE HOLLÄNDER“ (20 h). Karten gibt es noch jede Menge, da das Areal riesengroß ist!

Ich werde in den nächsten Tages mehrmals auf Mikulov hinweisen!

WIENER STAATSOPER: NUN DOCH EIN RESTAURANT?

 

Was ist da los? Wer kennt sich aus? Wenn ich richtig verstehe, ist das „outdoor“ geplant (im Oktober?) Vielleicht ist das eine Geschäftsidee, die nur während der wärmeren Jahreszeit und künftig auch während des gesamten Sommer stattfindet? Wer weiß mehr?

Tenor Kurt Azesberger völlig unerwartet im Südtirolurlaub verstorben

 

https://www.tips.at/nachrichten/rohrbach/land-leute/513680-tenor-kurt-azesberger-voellig

Tenor Kurt Azesberger verstorben
Eine der schönsten Tenorstimmen aus Oberösterreich ist für immer verstummt. Im Alter von 60 Jahren verstarb Kurt Azesberger völlig unerwartet während eines Südtirolurlaubs auf einer Radtour in den Dolomiten an einem Herzversagen.
https://ooe.orf.at/stories/3061907/?fbclid=IwAR14kU-cpLr6qdsXBN5a6tn

Buch: Antonia Brico: Die erste Dirigentin

Der Roman von Maria Peters aus den Niederlanden klammert die Misserfolge aus. Die gab es nur, weil Brico eine Frau war.
https://kurier.at/kultur/buch/antonia-brico-die-erste-dirigentin/400997414

Weltbestes von Weltbesten für Weltbeste sagen Weltbeste! Weltbeste???
Salzburger Festspiele: “Epizentrum des Besonderen – nur beste + renommierteste Künstler – höchste Qualität – stilbildend – weltweit bedeutendstes Festival – Hort von Superlativen!“
Tim Theo Tinn“s Abgesang verneigt sich vor Omnipotenz, beendet 3jähriges Rezensenten-Dasein, singt lieber Schlagerballaden und seine eigenwillige Winterreise (Schubert)! … es soll doch Spaß machen!
https://onlinemerker.com/weltbestes-von-weltbesten-fuer-weltbeste-sagen-weltbeste-weltbeste/

Wie geht es nun weiter beim Salzburger Maskenball?

Eine wirklich befriedigende Antwort über die Verordnungslage bei den Salzburger Festspielen habe ich leider nicht bekommen. Heinrich Schramm-Schiessl versucht eine Erklärung, die aber an der eigentlichen Frage vorbeigeht: Die Festspiele berufen sich vermutlich auf ihr Hausrecht. Genauso ist es mit der Ausweispflicht. An sich ist nur die Exekutiv berechtigt, von jemand einen Ausweis zu verlangen, aber die Festspiele sagen halt, wir lassen niemanden in „unser“ Haus, der sich nicht legitimiert.

Die Bayreuther machen dass schon viel länger, nicht wegen Corona, sondern im Kampf gegen den Schwarzmarkt. Auch dort sind seit geraumer Zeit die Karten personalisiert und es wird die Identität der Besucher zumindest stichprobenweise kontrolliert. In Salzburg gibt es seit 2017 zudem Handtaschenkontrollen – allerdings nur bei den Damen. Den Herrn sind ja bekanntlich Engel (Achtung Satire!), die tragen weder Bomben noch Waffen mit sich. (Zitat Ende)

Mit dem „Hausrecht“ wäre manches erklärbar. Zum Beispiel könnte ich verlangen, dass ein Besucher die Online-Galerie nur betreten darf, wenn er zuerst mit dem rechten Fuß auf/eintritt! In der Sinnhaftigkeit wäre das durchaus mit der Maskenpflicht vergleichbar!

Salzburg: Über 100 pieces

Hundert Jahre Salzburger Festspiele in hundert Videos. 85 Highlights aus dem ORF-Archiv, im August ergänzt um die 15 besten „pieces“ des Sommers 2020.

 

ORF.at/salzburgerfestspiele

https://orf.at/100pieces/play/filehandler/760953

Ein Fest für alle Sinne im Südbahnhotel Semmering. 6. Festivalwoche (13.- 16. August 2020)

 

In der bereits 6. Woche des kulturellen Reigens am Semmering wird im kleinen Höhenluftkurort Kunst im Zeichen der Vielfalt erneut groß gefeiert. Von Klassik über Jazz bis hin zu Balkan und neu gedachter Volksmusik – von Versen Shakespeares über Briefe aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu literarischen Meisterwerken aus dem Wien der Jahrhundertwende darf im Südbahnhotel Semmering vom 13. bis zum 16. August wieder gelacht, gelauscht, sinniert oder philosophiert werden. Gemeinsam mit dem mondänen „Menu à la Belle Époque“ im ehemaligen großen Speisesaal entsteht im spektakulären Jahrhundertwende-Ambiente des legendären Grandhotels ein Fest für alle Sinne.

Unsere kommenden Veranstaltungen in der 6. Festivalwoche:

HEUTE

Foto: Julia Wesely

Donnerstag, 13. August 2020 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
First Strings on Mars
Mit Florian Willeitner, Igmar Jenner & Georg Breinschmid

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 13. –19. AUGUST 2020

 

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

15.8. DIE KÖNIGIN VON SABA (aus Amsterdam, Aufnahme v. 19.3.1997) Radio 4Hilversum-19 Uhr
COSI FAN TUTTE (aus Salzburg, Aufnahme v. 2.8.) ORF Ö1, Bayern 4-19.30 Uhr
SALOME (aus London, Aufnahme v. 30.8.2014) BBC 3-19.30 Uhr
LUISA MILLER (aus New York, Aufnahme v. 14.4.2018) RAI 3-20 Uhr
AGRIPPINA (aus London, Aufnahme v. 11.10.2019) HR 2, WDR 3, SWR 2-20.04 Uhr
16.8. DIE WALKÜRE (aus Bayreuth, Aufnahme v. 28.7.2015) RAI 3-19.30 Uhr

MICHAEL SCHADES MUSIKSALON

 

Eine neue, außergewöhnliche Konzertreihe in Zeiten, in denen Opern- und Konzertbetriebe quasi stillstehen?
Unsere Antworte lautet: Ja, unbedingt!
Ab September erwartet Sie eine brandneue Veranstaltungsreihe, initiiert von unserem künstlerischen Leiter der Barocktage, Michael Schade. Unter dem Titel „Michael Schades musik.salon“ schickt er sein Publikum auf eine klangvolle Reise durch Niederösterreich. 🎶
Als Moderator und Sänger stellt Michael Schade in jeweils einstündigen Konzerten sowohl musikalische Kostbarkeiten als auch neue Entdeckungen vor. Vom 5. September bis 12. Dezember 2020 finden an vier ausgewählten Plätzen Niederösterreichs verschiedene Musikprogramme statt, die ganz besondere Eindrücke versprechen und den musikalischen und künstlerischen Nachwuchs in den Fokus stellen. Neben dem musikalischen Genuss kommen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz.
Wir freuen uns auf Sie!
Euer Team der Wachau Kultur Melk

INFO UND KARTEN

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Das Thema schmerzt, und der Film tut es auch, denn Regisseurin Sally Potter (zuletzt mit ihrem Film „Die Party“ eher humoristisch-satirisch gelaunt) ist in ihrem eigenen Leben mit dem Thema Demenz konfrontiert worden. Ihr Bruder litt daran zwei Jahre, bevor er starb, und sie versucht nun nicht nur die künstlerische Bewältigung des Themas: Sie möchte einerseits keinesfalls die Realität beschönigen, aber dennoch eine gewissermaßen poetische Ebene in das Thema einziehen. Der abgehobene Mensch, der zwischen den Phasen seines Lebens changiert…

Man begegnet Leo (der sonst so starke Javier Bardem als einziges Bild des Jammers) in einem Zustand der Benommenheit, der ihn den ganzen Film lang (er ist nicht überlang, trotzdem schwer zu tragen) begleitet. Und an seiner Seite eine auch permanent verzweifelte, aber liebevoll besorgte Tochter (Elle Fanning berührend als diese Molly, mit roter Nase von vielem Weinen). In der Realität möchte sie den kraft- und willenlosen Vater zu seinem Zahnarzt-Termin schleppen, in jenen Erinnerungen, die wie Fetzen durch seinen Kopf jagen, streitet er auf Spanisch mit einer Frau (es ist Salma Hayek, Bardems Frau im wahren Leben – und hier lange nicht so schön, wie man sie auf der Leinwand gewöhnt ist)…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Der Flugverkehr erholt sich langsam

Der Flugverkehr hat 35 Jahre meines Lebens eine ganz wichtige Rolle gespielt, obwohl ich sehr selten fliege. Mein Hauptkunde war nämlich die Flugsicherung Austro Control (vor der Privatisierung „Bundesamt für Zivillufthart“), 6 Mitarbeiter waren nur für diesen Kunden abgestellt. Die Monate ab März hätte ich vermutlich als Firma nicht überlebt, die Auftragslage bei der Nachfolgefirma brach total ein. Ob mein Nachfolger noch die Kurve bekommt?  Ich bin skeptisch! Wie stets in meinem Leben hatte ich Glück und blieb von dieser Krise verschont! Nun sitze ich – während ich den Tageskommentar schreibe, in meiner Dachgeschoßwohnung nahe Schönbrunn und kann den Flugverkehr beobachten. Alle von Westen kommenden Flieger müssen an mir vorbeifliegen. In der letzen Viertelstunde waren es vier Maschinen, zu Normalzeiten sind das in diesem Zeitraum acht bis 10. Aber vor einigen Wochen vergingen Stunden ganz ohne Flugzeug. Ich freue mich über jeden Schritt, der zur Normalisierung führt.

Russland  hat einen Corona-Impfstoff entwickelt!

Russland hat einen Impftstoff. Unser Gesundheitsminister, der bekannte Virologe Rudolf Anschober, hat gleich gesagt, dass das ein Klumpert ist! Er muss es ja wissen, er hat ja die nötige Ausbildung.

Hätte er gegoogelt, wäre er draufgekommen, dass die Entwicklerfirma Weltruf hat und diesen Ruf nicht aufs Spiel setzen kann. Seriöse Virologen sagen, dass eine vollständige Testung eines Impfstoffes Jahre dauert (Nebenwirkungen)  – ob nun in Russland oder anderswo. Sollen wir nun Jahre in Schockstarre gehalten werden? Wenn der „richtige Erzeuger“ einen Impftstoff entwickelt hat, wird Herr Anschober sogleich eine verpflichtende Impfung mit diesem beantragen, wetten, dass…! Merke: Wichtig ist, wer das Geschäft macht – und das darf nicht Russland sein. Was mich betrifft: Her mit dem russischen Impfstoff, vielleicht erwäge ich ja doch eine Impfung!. Den Impfstoff, den Herr Anschober verordnet, lehne ich unter Garantie ab.

Aber ich habe leicht reden, was habe ich schon zu verlieren? Ein paar Jahre – und auch das nur vielleicht!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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