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24. NOVEMBER 2022 – Donnerstag

24.11.2022 | Tageskommentar

Sonntag hat „Die Dreigroschenoper“ an der Wiener Volksoper Premiere

Als erste Frau spielt Sona MacDonald den Mackie Messer

Die Volksoper bietet eine Kurzeinführung mit Sona MacDonald: https://www.volksoper.at/

Wien/ Volksoper: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!“
In der Volksoper feiert die „Dreigroschenoper“ Premiere und gibt den Anstoß, die Darstellungsform zu hinterfragen.
DiePresse.com

Sona MacDonald: „Mackie Messer hat etwas von einem Rockstar“ (Bezahlartikel)
Sona MacDonald gibt ab Sonntag in der „Dreigroschenoper“ den legendären Gangster. Über Frauen in Männerrollen, falsche Klischees und das „Unsterbliche“ an Brecht.
DiePresse.com

OPER GRAZ: Premiere: „Die verkaufte Braut“ am Samstag, 26.11.

Copyright: Oper Graz

Liebesgeschichten und Heiratsgeschäfte an der Oper Graz!

Mit furioser Rasanz entführt uns der tschechische Komponist in diesem Werk einen Opernabend lang in ein böhmisches Dorf, in dem sich die Ereignisse förmlich überschlagen. Alle sind ausgelassen und fröhlich und feiern gerade Kirchweih – bis auf Marie, der der Sinn so gar nicht nach Feiern steht. Denn ihre Eltern wollen sie mit Wenzel, dem Sohn des reichen Grundbesitzers Micha, verheiraten. Wenzel ist verschroben, und außerdem liebt Marie Hans, von dem niemand so genau weiß, woher er eigentlich kommt…

Die Grazer Neuinszenierung, die in Koproduktion mit dem Konzert Theater Bern entstanden ist und dort zum sensationellen Publikumserfolg wurde, bringt erstmals Adriana Altaras als Regisseurin an die Oper Graz. Die zeitlose Gültigkeit, die umwerfende Komik des Stücks erklärt sich dadurch, dass die Figuren ihre kleinen und großen Geheimnisse voreinander verbergen, sich aber nicht so richtig aussprechen. Adriana Altaras präzisiert: „Kurzum, alle sind schrecklich bemüht, machen aber alles verkehrt. Das ist zum Lachen, sehr liebenswert und komisch, weil es so menschlich ist.“
„Die verkaufte Braut“
Premiere: Samstag, 26. Nov 2022, 19.30 Uhr
Komische Oper von Bedřich Smetana
Informationen & Tickets
Wiener Staatsoper: TOSCA am 23.11.
Erwin Schrott, Camilla Nylund. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
Zum Bericht von Manfred A. Schmid
Mehr darüber morgen
 
MAILAND/ SCALA: BORIS GODUNOV – Erste Szenenfotos im Kostüm
Saison-Eröffnungspremiere am 7.12
 
ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos
ll russo Ildar Abdrazakov alla prima della Scala: «Il teatro ha saputo difendere l’opera russa. La vera arte va esaltata»
https://www.corriere.it/spettacoli/22_novembre_22/01-spettacoli-documentoacorriere-web-sezioni-28fdfd4a-6a7e-11ed-a550-30a162b39b6b.shtml

Mailänder Scala unter Druck: Putin-Propaganda durch Intendant Dominique Meyer?

Schwere Vorwürfe aus der Ukraine gegen den Chef von Italiens wichtigstem Opernhaus: Dominique Meyer mache eine russlandfreundliche „Politik“, heißt es aus der Ukraine. Zur Saisoneröffnung gibt es Mussorgskys „Boris Godunow“.
BR-Klassik-de

Russischer Sänger verteidigt Scala-Premiere mit «Boris Godunow»
Nau.ch.news.europa

Eine Premiere zur Saisoneröffnung hat eine Vorlauf/Planungszeit von mindestens drei Jahren. Zu diesem Zeitpunkt war vom Krieg in der Ukraine noch lange keine Rede. Eine bewusste Provokation kann man Dominique Meyer also sicher nicht unterstellen. Angeblich waren auch einige Sänger aus der Ukraine mit eingebunden, haben jedoch die Mitwirkung abgesagt. Dass dies auf Druck von weiß Gott wem geschehen ist, wollen wir ebenso nicht unterstellen wie das die ukrainischen Botschafter bezüglich Provokation nicht machen sollten!

Samstag, 31. Dezember, 17 Uhr live im Kino: Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker /
Jahresausklang mit Chefdirigent Kirill Petrenko und Startenor Jonas Kaufmann / Live aus der
Philharmonie Berlin in Kinos in ganz Deutschland und Europa

In ihrem traditionellen Silvesterkonzert gestalten die Berliner Philharmoniker diesmal einen Jahresausklang in schwungvoll-dramatischem italienischen Flair: Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Kirill Petrenko präsentieren sie in einem vielseitigen Programm große italienische Oper mit berühmten Opernarien u. a. von Giuseppe Verdi und Pietro Mascagni mit
Startenor Jonas Kaufmann. Darüber hinaus erklingen Auszüge aus Nino Rotas bewegender Filmmusik zu Federico Fellinis La strada und Sergej Prokofjews ausdrucksstarker musikalischer Interpretation von Romeo und Julia sowie Peter Tschaikowskys schwelgerische Sicht auf Italien in seinem Capriccio italien. Das wie jedes Jahr schon längst ausverkaufte Konzert ist am Samstag, 31. Dezember, ab 17 Uhr live in rund 275 Kinos im deutschsprachigen und europäischen Raum zu erleben.
Samstag, 31. Dezember 2022, 17 Uhr

Die Liste aller beteiligten Kinos ist stets aktuell auf www.berliner-philharmoniker.de/kino zu finden. Von
dort aus kann direkt auf das Ticketing der teilnehmenden Kinos zugegriffen werden.

St. Margarethen
„Carmen“ mit Starsopranistin 2023 in St. Margarethen
Kristīne Opolais wird ihr Rollendebüt bei Open-Air-Event feiern: „Das war ein sehr eigenartiges Angebot“.
WienerZeitung.at

„Carmen“ mit Kristine Opolais 2023 in St. Margarethen
Arnaud Bernard platziert Geschehen in Filmset
DerStandard.at

WIEN / Jugendstiltheater: MAKROKOSMOS I – IV von George Crumb – 22. November 2022

Martyna Zakrzewska und Alfredo Orvalles (Klavier), Emanuel Lipus (Schlagzeug).  Foto; sirene Operntheater / Armin Badelt

An siebenundzwanzig Aufführungsorten, die als musikalische Energiezentren über ganz Wien verteilt sind und wie Chakren oder Akupunkturspots das Kulturleben der Stadt auffrischen, findet heuer das Festival Wien Modern statt. Der Kooperationspartner sirene Operntheater präsentiert – nach der ausverkauften Kabbala-Produktion im Planetarium – im zweiten Schritt George Crumbs in den siebziger Jahren entstandene Zyklus Makrokosmos I-IV im Jugendstiltheater am Steinhof. Beide Werke verbindet eine das Weltall und seine räumliche wie zeitliche Ausdehnung auslotende Herangehensweise, die aber den Menschen in seinem kosmischen Umfeld nie aus den Augen verliert.

Das vierteilige Werk des heuer 92jährig verstorbenen Komponisten und Pulitzer-Preisträgers Crumb fordert von den Pianistinnen und Pianisten künstlerischen wie auch physischen Totaleinsatz. Sie müssen nicht nur hochkonzentriert ihrem Tastenhandwerk und Pedalfußwerk nachgehen, sondern zudem auch singen, schreien, pfeifen und sich immer wieder erheben, um den offenen Flügel mit klangändernden Gegenständen zu präparieren, hineingreifen, um über die Saiten zu streichen oder sie abzuklopfen. Jeder der vier Teile besteht aus zwölf aneinander gereihten, kurzen Klavierstücken, die neben technischer Wendigkeit auch großes gestalterisches Können voraussetzen. Crumbs Musik ist nicht atonal, vielmehr hat er einen eigenen Stil entwickelt, der sich in seiner schöpferischen Freiheit von keinem verpflichtenden System einschränken lässt. Sein musikalischer Kosmos ist voll von magische, Klängen, erweiterten instrumentaltechnischen Experimenten und einer sehr eigenwilligen musikalischer Notation. Bezüge zu großen Meistern der Vergangenheit, allen voran Chopin und Mahler, aber auch Bartok, sind unverkennbar…

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Wien Modern: Klangkosmos mit Kramuri
George Crumbs „Makrokosmos“ mit szenischem Beiwerk im Jugendstiltheater.
WienerZeitung.at

Die Entzauberung des George Crumb bei Wien Modern
Der vierteilige Klavierzyklus „Makrokosmos“ wird im Jugendstiltheater am Steinhof unter anderem mit Astronauten bebildert
DerStandard.at.story

Klosterneuburg
Der mit den Stimmen tanzt: Michael Garschall mit Leopold ausgezeichnet
NiederösterreichischeNachrichten.at

Anna Netrebko und Yusif Eyvazov stellen mir ihrem Recital-Abend das Teatro Colon „auf den Kopf“

ANNA NETREBKO Y YUSIF EYVAZOV EN EL TEATRO COLÓN
🎶 Con entradas agotadas, ayer lunes por la noche, la soprano rusa Anna Netrebko y el tenor azerí Yusif Eyvazov fueron ovacionados en la Sala Principal del Teatro Colón. Junto con Ángel Rodríguez al piano, interpretaron obras de Rimsky-Korsakov, Rachmaninov, Tchaikovsky, Garayev, Strauss, Dvořák, Leoncavallo, Tosti, Bizet, Charpentier, Gastaldon y De Curtis.

Sommereggers Klassikwelt 161: Frieda Hempel, „des Kaisers Lerche“

Die Biographie der am 26.Juni 1884 in Leipzig geborenen Frieda Hempel nahm während ihres 71 Jahre dauernden Lebens immer wieder unerwartete Wendungen. Ursprünglich wurde sie am Leipziger Konservatorium als Pianistin ausgebildet, wechselte aber bald an das renommierte Stern’sche Konservatorium in Berlin, um bei Selma Nicklaß-Kempner Gesang zu studieren. Während ihrer Ausbildung hörte sie ein Talent-Scout der New Yorker Met und wollte sie vom Fleck weg engagieren, wovon ihr die Lehrerin erfolgreich abriet.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Hamburger Elbphilharmonie: Klimaaktivisten kleben sich am Dirigentenpult fest!
Die Aktivisten werden kreativer und erzielen dabei mehr Aufmerksamkeit als bei den den nicht ungefährlichen Straßenblockaden.
Filme der Woche

Filmstart: 25. November 2022 
MENSCHLICHE DINGE
Les choses humaines  /  Frankreich  / 2021 
Regie: Yvan Attal
Mit: Ben Attal, Suzanne Jouannet, Charlotte Gainsbourg u.a

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Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Die Familienverhältnisse sind nicht ideal und eigentlich wackelig, aber nach außen hin könnten  die Eltern saturierter nicht sein – der Vater Jean Farel (Pierre Arditi) ein Moderator-Star beim Fernsehen (wenn man ihn auch seines Alters wegen absägen will), die Mutter Claire (Charlotte Gainsbourg, hier so gut wie gar nicht gefordert) als gnadenlose Feministin gerne in Talk-Shows gefragt, die derzeit mit Adam (Mathieu Kassovitz), einem jüdischen Literaturprofessor, zusammen lebt, der für sie seine der jüdischen Orthodoxie verpflichtete Frau Valérie (Audrey Dana) und drei Töchter verlassen hat. Immerhin hat er die ältere von ihnen, die 16jährige Mila (Suzanne Jouannet), zu sich und Claire geholt.

Wenn nun der 22jährige Mustersohn des Paares Jean / Claire, kurz von seinen amerikanischen Studien in Standford nach Paris kommt, wird dieser Alexandre (Ben Attal) so sympathisch vorgestellt wie nur möglich. Attraktiv, intelligent, kommunikativ, höflich, freundlich, wenn auch zu seiner Ex-Freundin ein wenig bedrängend – ein junger Mann halt. Klar, dass er aufgefordert wird, Mila zu einer Party mitzunehmen…

Diese Voraussetzungen sind wichtig für den Film von Regisseur Yvan Attal (immer wieder problematisch unterwegs, zuletzt mit dem Film über Jean Seberg), denn sonst würde es den Kinobesucher, der sich da im französischen Großbürgertum suhlen darf, nicht so schockartig treffen, dass Alexandre plötzlich von Mila der Vergewaltigung beschuldigt würde. Noch vor ein paar Jahren hätte sie wahrscheinlich gar nicht gewagt, jemandem davon zu erzählen. Aber mittlerweile gibt es #MeToo – und auch die Bereitschaft der Vorverurteilung. Den jungen Mann einzukassieren und einen Prozeß anzustrengen (auch wenn es bis dahin drei Jahre ! dauert), ist eins…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Die Ukraine musste nach russischen Angriffen alle Atomkraftwerke vom Netz trennen: Nach massiven russischen Raketenangriffen auf die Energie-Infrastruktur seines Landes hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski vor dem Uno-Sicherheitsrat eine deutlichere Verurteilung gefordert. Russland müsse als terroristischer Staat bezeichnet werden. Die Angriffe, die zu weitreichenden Stromausfällen geführt hatten, seien «Verbrechen gegen die Menschlichkeit», sagte er per Video. Zuvor hatte die Uno-Beauftragte für politische Angelegenheiten, Rosemary DiCarlo, die Angriffe als Verstösse gegen internationale Menschenrechtsgesetze verurteilt. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.
Zu den neusten Entwicklungen
Im Konflikt zwischen Serbien und Kosovo zeichnet sich ein Kompromiss ab: Im Streit um Autonummernschilder hätten sich Chefunterhändler beider Länder in Brüssel geeinigt, meldete der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell. Um eine weitere Eskalation zu vermeiden, werde etwa Serbien aufhören, Nummernschilder mit Bezug auf kosovarische Städte zu vergeben. Zum Bericht
Die EU-Umweltagentur rechnet mit fast einer Viertelmillion Feinstaub-Toten pro Jahr: Rund 240 000 EU-Bürger seien 2020 wegen Luftverschmutzung vorzeitig gestorben, schätzt die EEA. Wer in Städten lebe, sei besonders gefährdet. Dort lägen so gut wie überall die Feinstaubwerte über den Richtwerten der Weltgesundheitsorganisation. Allerdings habe die Luftqualität sich in vergangenen Jahren verbessert, und die Zahl der vorzeitigen Todesfälle gehe zurück.
Zum Bericht
Mit ihren Attacken gegen die Union tat die Ampelkoalition sich keinen Gefallen: Normalerweise teilt in der Generaldebatte des Bundestages die Opposition gegen die Regierung aus. Diesmal war es umgekehrt. Doch Gemeinsinn bedeutet nicht Unterordnung. Wer die Regierung kritisiert, ist noch lange kein Spalter.
Zum Kommentar
Demokraten und Republikaner kämpfen um die Herzen der Latinos: Keine andere Wählergruppe in den USA wächst so schnell. Bei den Zwischenwahlen haben die Demokraten unter Wählern mit lateinamerikanischen Wurzeln weiter Anteile verloren – allerdings weniger stark als befürchtet. Eine Ausnahme war der Absturz in Florida.
Zum Bericht
Der Goldraub aus einem bayerischen Museum lief laut Polizei «wie in einem schlechten Film»: Um die Alarmanlage lahmzulegen, hatten die Täter offenbar unmittelbar vor dem Einbruch in einem Technikraum der Telekom Glasfaserkabel durchtrennt. Sie stahlen keltische Goldmünzen mit einem Gesamtwert von 1,6 Millionen Euro, die sie vermutlich einschmelzen werden. Die Tat erinnert an andere spektakuläre Einbrüche.
Zum Bericht
Nach der Pleite gegen Japan steht Deutschland an der Fussball-WM stark unter Druck: Nationalmannschafts-Veteran Thomas Müller hat nach dem 1:2 gegen Japan im Auftaktspiel von einem «Horrorszenario» gesprochen. Schon am Sonntag gegen Spanien droht den Deutschen das frühe WM-Ausscheiden.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Wohlstand am Ende? Deutschlands irre Lust am eigenen Untergang
Eine Kolumne von Thomas Fricke
Seit Jahrzehnten wird geunkt vom »Abstieg eines Superstars«, jetzt hat das liebste Horrorszenario der Deutschen wieder Konjunktur: Unsere Industrie stehe vor der Kernschmelze, wir würden alle ärmer. Zeit für einen Crash-Check.
DerSpiegel.de

Fußball und Bier – Wo Geld und Alkohol fließen
Für viele Fans gehört das einfach zusammen: Fußball und Bier. Aber ist das wirklich nur eine harmlose Verbindung von Sport und Genuss? Oder steckt mehr dahinter? Denn Fußballvereine und Brauereien sind in Deutschland oft eng vernetzt. Ausnahmslos jeder Verein in der ersten und zweiten Bundesliga wird von einer Brauerei gesponsert und auch viele Amateurclubs sind auf das Geld der Bierindustrie angewiesen. Stadien tragen die Namen von Brauereien und Bier-Werbung ist rund um den Fußball omnipräsent.
http://www1.wdr.de/fernsehen/die-story/sendungen/fussball-und-bier-wo-geld-und-alkohol-fliessen100.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Deutscher WM-Protest in Katar: Stummschalten fehlgeschlagen
Das deutsche Nationalteam demonstriert mit einem starken Teamfoto gegen die Zensur. Kritik ausblenden funktioniert nicht.
Kurier.at

Fußball-WM in Katar
Kurzvideo 2 Min. Deutschland gegen Japan 1:2
Zum Video

Die Schadenfreude vieler Deutscher wegen Argentiniens Auftaktpleite gegen Saudi Arabien ist blankem Entsetzen gewichen. Die Aufstiegschancen der Argetinier sind zumindest noch nicht ganz urealistisch, denn Mexico und Polen sind besiegbar. Deutschland hingegen muss im Sonntag die Spanier schlagen – und das ist sehr schwer.  Gewinnen die Deutschen nicht, können sie bereits den Rückflug buchen!

Ich war nie ein Fan von Manuel Neuer, denn ein Tor aus diesem spitzen Winkel darf nicht einmal ein Schülertormann (in Deutschland heißt das D-Jugend oder so ähnlich) kassieren. Bei einem 1:1 wäre die Fußballwelt für unsere Lieblingsnachbarn noch voll in Ordnung gewesen, so aber…

Sportpolitik sollte man nicht den Spielern umhängen, dazu sind die Funktionäre da. Der Streit um diese umstrittene Kapitänsbinde zehrt wohl auch an der Konzentration. Schauen Sie sich diesen Treffer im Video an, womöglich hätte mein Bauch gereicht, den Ball abzublocken!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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