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Die internationale Kulturplattform

24. NOVEMBER 2021 – Mittwoch

24.11.2021 | Tageskommentar

Salzburger Festspiele: Sind die Würfel bereits gefallen? Sie fielen für Kristina Hammer (Überraschung!)

Die neue Präsidentin ist Schweizerin, Marketingexpertin, keine Politikerin und in Salzburg auch noch nicht wirklich vernetzt. Das wird sich sicher bald ändern!

Heinrich Schramm-Schiessl, der Salzburg eng verbunden ist, meint zur Wahl: Es bewahrheitet sich wieder einmal das alte Sprichwort, das man von Papstwahlen her kennt: „Wer als Papst ins Konklave einzieht, kommt als Kardinal wieder heraus.“

Es könnte aber durchaus sein, dass die favorisierten Politikerinnen angesichts der sich derzeit bietenden Situation gar nicht so erpicht auf das Amt waren. Verlierer sehe ich somit keine!

Wien
Gratisstream: Wiener Staatsoper setzt im Lockdown auf richtig großes Drama
Opernhaus bietet wieder kostenlose Aufführungen im Internet, Auftakt mit Wagners „Ring“-Tetralogie.

Für die Wiener Staatsoper ist der neuerliche Lockdown wie für praktisch alle Kulturinstitutionen ein großes Drama – und konsequenterweise setzt man im Haus am Ring nun auch auf ein solches: Wie schon in den vorherigen Zwangssperren bietet die Staatsoper in den kommenden Wochen den Opernfreunden als kleines Trostpflaster einen kostenlosen Streamingservice. Und der startet gleich mit dem größten Operndrama überhaupt: Richard Wagners „Ring des Nibelungen“.

Bis einschließlich Donnerstag ist die Inszenierung der Tetralogie von Sven-Eric Bechtolf in einer Aufführungstranche aus 2016 zu sehen. Leichtere Kost in schweren Zeiten folgt dann am Freitag, wenn Otto Schenks Deutung von Gaetano Donizettis „L’elisir d’amore“ mit Valentina Nafornita und Erwin Schrott gestreamt wird. Über den digitalen Spielplan der kommenden Wochen will man dann wöchentlich informieren.

Kurier.at

BAYERISCHE STAATSOPER: Corona-Neuigkeiten vom 22.11.21

Wir spielen weiter – mit reduziertem Platzangebot!

Aufgrund der aktuellen Regelungen der Bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie dürfen wir ab Mittwoch nur noch 25 % der Plätze im Nationaltheater belegen. Sollte der Inzidenzwert der Stadt München in den kommenden Tagen die Marke 1000 überschreiten, müssten wir die Vorstellungen ganz absagen. Wir können die Entwicklung der Inzidenzwerte nicht voraussagen und haben uns deshalb entschlossen, die Vorstellungen schrittweise zu verkaufen, um weitere Stornierungen zu vermeiden.

Ab dem 22.11.21, 18 Uhr, können Karten für Vorstellungen bis einschließlich 25.11.21 gekauft werden. Das weitere Vorgehen für die Vorstellung ab dem 26.11.21 werden wir innerhalb der nächsten beiden Tage veröffentlichen.
Bitte beachten Sie, dass ab sofort die 2G+-Regelung (geimpft oder genesen und zusätzliche Vorlage eines Antigentests) in unserem Haus gilt sowie eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, auch während der Vorstellung.

OPER GRAZ: Das Opernhaus bleibt bis 12. Dez 2021 geschlossen.

 

Durch den aktuellen Lockdown musste auch die von uns und dem Publikum lang ersehnte Premiere von Georges Bizets Oper „Die Perlenfischer“ nun zum zweiten Mal verschoben werden.
Aber es gibt bereits einen hellen Silberstreif am Horizont: der neue – von uns geplante – Premierentermin ist der 17. Dez 2021, 19.30 Uhr. So es dann hoffentlich vorbei ist mit dem Lockdown!

Bereits für die verschobene Premiere vom 27. Nov gekaufte Tickets werden auf den Termin 17. Dez vom Ticketzentrum umgebucht!

Alle anderen Tickets, die schon für Vorstellungen zwischen 22. Nov und 12. Dez gekauft wurden storniert und Ihrem Kundenkonto gutgeschrieben.
Für weitere Informationen steht Ihnen das Ticketzentrum (auch während des Lockdowns – allerdings nur telefonisch oder per E-Mail) von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr und an Samstagen von 9 bis13 Uhr zur Verfügung.
Tel: 0316 8000
E-Mail: tickets@ticketzentrum.at

„Die Perlenfischer“
geplanter neuer Premierentermin: Freitag, 17. Dez 2021, 19.30 Uhr
Oper von Georges Bizet
Informationen &Tickets

Staatsballett-Chefin im Interview: Wegen Haremsdamen und Blackfacing kein „Nussknacker“ im Berliner Staatsballett
Das Staatsballett zeigt dieses Jahr seinen größten Publikumsrenner nicht. Der 1,5 Millionen Euro teure „Nussknacker“ der russischen Choreografen Vasily Medvedev und Yuri Burlaka von 2013 bleibt im Depot. Die kommissarische Staatsballett-Chefin Christiane Theobald (64) erklärt den Grund.
Berliner Zeitung.de

Diese Info wurde mir von mehreren Lesern geschickt, die meinen, dass nun langsam eine Grenze überschritten wird, wohl auch jene zur Lächerlichkeit!
„Konzertgänger in Berlin“
Kurz und kryptisch* (7): RSB, Jurowski, Hope spielen Firssowa, Berg, Tschaikowsky
Heute ist Totensonntag, sagt Daniel Hope seine Zugabe an. Das Andante aus Erwin Schulhoffs Violinsonate von 1927 ist aber nicht nur hörenswert, weil der Komponist 1942 den Nazis zum Opfer fiel. Sondern auch, weil es einfach packende Violinmusik ist. Und natürlich auch aufgrund von Schulhoffs Nähe zu Alban Berg, dessen weltabschiedliches Violinkonzert Hope zuvor gespielt hat. Da klangen seine ersten „leeren“ Töne fast, als würde er gleich Fritz Kreisler spielen; aber dann wirft er sich mit Haut und Haar in diese Musik, ohne irgendwas zu glätten oder oberflächlich zu schwülsten.
https://hundert11.net/kurzundkryptisch7/

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

MAILAND: Relax.  Die drei Männer bei den Macbeth Proben in Mailand 

ZU INSTAGRAM

Nostalgisches:  „Met tenor Franco Corelli’s poodle Romeo sleeps in a doghouse that is an exact replica of the House of Juliet in Verona.“ Evening Herald, June 4, 1968

ZU INSTAGRAM

Das ist übrigens der Hund, der Fritz Krammer zweimal in die rechte Hand gebissen hat!

Rafael Fingerlos – der Bariton aus dem Salzburger Land
ufgewachsen im Salzburger Lungau, hat sich der Bariton Rafael Fingerlos mit seiner kraftvollen Stimme, seiner Leidenschaft und seinem Gespür für Ton und Emotion auf die großen Bühnen dieser Welt gesungen.
Salzburgerland.com

Hattingen/Ruhrgebiet: DIE HEILIGE CÄCILIE von Anton URSPRUCH  Uraufführung  21.11.2021. Peter P. Pachls nicht mehr vollendete Arbeit!

Rebecca Broberg, Mario Antonio Lozano, Uli Bützer. Marie-Luise Reinhardt. Foto: Robert Pflanz

In der ehem.Henrichshütte in Hattingen wurde am letzten Wochenende die vieraktige Oper ‚Die Heilige Cäcilie‘ von Anton Urspruch (1850-1907) vom ppp Musiktheater uraufgeführt. Anton Urspruch war ein Frankfurter Komponist und Pianist, Schüler von Franz Liszt und im Frankfurter Musikleben tätig und eingebunden. Der seines Zeichens Dichterkomponist schrieb vor seinem Opus Magnum ‚Die Heilige Cäcilie‘ eine Oper ‚Der Sturm‘ nach Shakespeare sowie die Komische Oper ‚ Das Unmöglichste von Allem‘, die beide mit Erfolg zu seinen Lebzeiten aufgeführt wurden. Urspruch starb vor der Vollendung der ‚Hl.Cäcilie‘, die als Libretto in 5 Akten vollendet war, und deren 2.-4.Akt er nur in Particell-Form ausgeführen konnte.

Es kam nicht von Ungefähr, daß sich der jüngst verstorbene Siegfried-Wagner-Kenner und -Prophet, „Inszenator“, Gründer und Leiter des pianopianissimo musiktheater Peter P.Pachl, der sich auch immer für unbekannte bzw. nicht aufgeführte (romantische) Komponisten der Jahrhundertwende einsetzte, auch auf das nach-wagnerianische Opernschaffen Anton Urspruchs aufmerksam wurde.

Zum Premierenbericht von Friedeon Rosén

Hattingen
Peter P. Pachls Abschied: Römischer Karneval um „Die heilige Cäcilia“ in Hattingen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Basel: Theater Basel – Grosse Bühne: Verdi “La Traviata” – Benedikt von Peter (Regie) – Tito Ceccherini (musikalische Leitung). Premiere

Nach innen gekehrt und ohne Champagner

Nicole Chevalier. Foto: Ingo Höhn

Mit wem haben wir es mit der Frau, welche den ganzen Abend alleine auf der Bühne ist und die Geschichte der Kameliendame durchleidet, zu tun? Ist es einfach eine einsame Frau, welche sich so sehr in die Geschichte von Violetta Valéry hineinsteigert, um so der Einsamkeit wenigstens in ihrer Fantasie zu entkommen? Oder ist es Violetta Valéry selbst, welche in ihrer Erinnerung ihre tragische Geschichte verarbeitet – und sich den Tod herbeisehnt, wenn sie am Schluss ihrem Kleid, welches an einem Bühnengerüst hochgezogen wird, nachblickt? Wie auch immer – die Frau auf der Bühne ist währrend des ganzen Abends allein – mehr noch: sie ist gottvergessen einsam. Diese Einsamkeit schwappt beklemmend von der Bühne in den Zuschauerraum. Regisseur und Basler Theaterdirektor Benedikt von Peter (Bühne: Katrin Wittig, Kostüme: Geraldine Arnold) hält in seiner Inszenierung, welche bereits am 17. September 2011 in Hannover Premiere feierte und in Basel ein fulminantes Comeback erlebt, das Publikum fest in den Klauen der schier unerträglichen Einsamkeit und lässt es nicht mehr los – während zweieinhalb pausenloser Stunden  (und das ist ganz schön lange …)! Verblichener Glanz ist alles, was bleibt, selbst wenn es aus dem Sinfonieorchester Basel, welches im Hintergrund der Bühne musiziert, nach Champagner und Liebe klingt…

Unglaublich, was Nicole Chevalier als Violetta Valéry auf der Bühne leisten muss. Sie ist als einzige handelnde Person auf der Bühne und bestreitet im Alleingang die Darstellung, welche vom einfachen Kleiderwechsel über «Bodenübungen» bis hin zum Spitzentanz reicht. Und – scheinbar – mühelos bewältigt sie dabei den gesanglichen Part mit Präzision und überragender Emotionalität.

Die «neue» Basler Traviata – kein einfacher, aber dafür ein umso eindrücklicherer Opernabend, welcher vom Premierenpublikum gleich beim ersten Vorhang mit Standing Ovations gefeiert wird.

Zum Premierenbericht von Michael Hug

Die weltweite Massenkultur verbindet uns. Wer sie kritisiert, versteht sie nicht!
Läuft die Globalisierung auf einen ungeniessbaren Einheitsbrei hinaus? Weit gefehlt! Durch den Austausch entsteht dauernd Neues und Interessantes – das aber stört die Puristen, die das «Ursprüngliche» bewahren möchten.
Gefunden von TTT
NeueZürcherZeitung

Graz/ Musikverein
The King“s Singers: Schwanengesang aus dem Dunklen
Da ist Licht am Ende des Tunnels! Als hätten sie es gewusst, haben The King“s Singers am Vorabend des nächsten Lockdown ein Programm auf die Bühne des Stefaniensaals gestellt, das sich mit der Überwindung der Dunkelheit befasste. Und allen Anwesenden einen Trost spendenden Abend bereitete.
https://www.krone.at/2562226

Nürnberg: Kosten für Opernhaus-Sanierung: Erste Schätzung liegt bei 500 Millionen Euro
Oberbayern.de

Unverzichtbar oder Millionengrab? Jetzt äußert sich die Subkultur zur großen Opernhaus-Diskussion
Oberbayern.de

Nachruf: Der Tausendsassa

Volker Lechtenbrink, Schauspieler, Sänger, Moderator – sein Antrieb schien für ein Leben nicht auszureichen.
https://www.sueddeutsche.de/medien/volker-lechtenbrink-nachruf-1.5471066

Deutscher Schauspieler und Regisseur Volker Lechtenbrink gestorben
„Leben so wie ich es mag, Leben spüren Tag für Tag, das heißt immer wieder fragen, das heißt wagen, nicht nur klagen“: Die Zeilen aus Volker Lechtenbrinks berühmtem Song könnten auch als Überschrift über seinem Leben stehen. Der Mann mit der unverwechselbaren sonoren Stimme und der unstillbaren Lebenssehnsucht war ein Multitalent – als Schauspieler, Sänger, Regisseur und Intendant. Am Montag ist der Hamburger Künstler im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.
Salzburger Nachrichten

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Neuseelands Starpolitikerin Jacinda Ardern verliert deutlich an Zustimmung: Sie hat das Land sicher durch mehrere Krisen gesteuert und mit ihrer menschlichen Art überzeugt. Doch nun schrumpfen die Zustimmungsraten der Premierministerin. Besonders die Impfpflicht für diverse Berufe und die harten Lockdowns haben sie in die Kritik gebracht.
    Zum Bericht
  • Die türkische Lira befindet sich nach Erdogan-Rede im freien Fall: Die türkische Währung verlor am Dienstag gegenüber dem Dollar 12% an Wert. Auslöser war eine Rede von Präsident Recep Tayyip Erdogan am Montagabend, in der er die wirtschaftlichen Probleme mit einer angeblichen internationalen Verschwörung gegen die Türkei erklärte. Seit Jahresbeginn ist die Lira um 40% eingebrochen. Zum Bericht
  • Gelähmter setzt in Italien sein Recht auf begleitete Selbsttötung durch: Ein Tetraplegiker hat genug von seinem Leben und seinen Schmerzen. Doch Bürokraten haben bisher verhindert, dass er Gift nehmen konnte. Nun hat eine Ethikkommission nach fünf Monate dauernden Abklärungen dem Patienten recht gegeben. Der Patient muss das Gift aber selbst einnehmen, es darf nicht mit einer Spritze verabreicht werden.
    Zum Bericht
  • Boeing präsentiert mit dem 777-9 das grösste produzierte Verkehrsflugzeug: Nach vielen Rückschlägen zeigt sich der Prototyp des neuen Flugzeugs jetzt dem staunenden Publikum der Dubai Air Show. Ende 2023 soll der 777-9 dann in den Liniendienst eintreten. Das Besondere: Sie ist das erste Passagierflugzeug mit hochklappbaren Flügelspitzen.
    Zum Bericht
  • Apple verklagt die Herstellerin der Spionagesoftware Pegasus: Apple inszeniert sich mit einer Klage gegen die israelische NSO Group als Hüterin von Privatsphäre im digitalen Raum. Dass die Klage jetzt erfolgt, ist ein kluges Timing von Apple. Die öffentliche Meinung scheint das Unternehmen auf seiner Seite zu haben. Eine weitere Klage gegen die NSO Group ist vom Facebook-Konzern Meta hängig.
    Zum Bericht

„Ana hat immer das Bummerl“: Horst Chmela gestorben
Es war eine Geschichte vom Straßenkind zum Straßenfeger: Horst Chmela stieg aus einfachen Verhältnissen zur Wienerliedlegende auf. Am Montag ist der Musiker im Alter von 82 Jahren verstorben, wie sein Sohn dem „Kurier“ bestätigt. Damit endet eine Bilderbuchkarriere, die den am 29. Oktober 1939 geborenen Wiener vor allem mit „Ana hat immer das Bummerl“ zum Plattenmillionär machte. Dabei war dem sechsten Kind eines Schuhmachers dieser Erfolg nicht in die Wiege gelegt.
Die Presse.com

Horst Chmela: Die Wiener Seele im Lied
Der Wienerlied- und Schlagerinterpret ist im Alter von 82 Jahren gestorben.
Wiener Zeitung

Wien/ Lockdown-Front: Die U4 war gestern in den Mittagsstunden (nicht zu den Stoß-Zeiten) voll. In der FUZO Meidlinger Hauptstraße halten die meist türkischen Rednerrunden nach wie vor ihre Sprechstunden ab, die Schulen sind zu etwa 75 % frequentiert. Nein, nur der allererste Lockdown ging den Menschen durch Mark und Bein, den numehr vierten nimmt niemand mehr wirklich ernst. Schon werden Szenarien für die Zeit nach dem 12.12. diskutiert, etwa dass die Nachtgastronomie weiterhin geschlossen bleibt. Was wird aus den Theatern? Die wehren sich auch nicht wirklich. Wer sich wehren wird, sind die Hoteliers in den Skigebieten. Die könnten sich auch durchsetzen, weil sie eine wichtige Lobby hinter sich haben. 

Virologe: „Lockdown-Ende am 12.12. unmöglich“
Christoph Steininger erklärt, warum sich die Welle in den Spitälern erst aufbaut und es noch immer Probleme bei PCR-Tests gibt.
Kurier.at

Österreich
Etwas leichtfertige Ratschläge des Prof. Nowotny

https://www.youtube.com/watch?v=3BVbr7KYt88

Dieses Video kommentiere ich nicht, machen Sie sich selbst ein Bild!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C

 

 

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