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24. NOVEMBER 2020 – Dienstag

24.11.2020 | Tageskommentar

Störenfriede – wir werden immer wieder gehackt – mit welchen Zeitgenossen haben wir es zu tun?

Eigentlich wollten wir das Forum probeweise wieder öffnen, unsere Webentwickler raten aus technischen Gründen zur Zeit davon ab. Auch heute konnte ich mich eine Stunde lang nicht einloggen, die Fachleute mussten eine Schutzeinrichtung vorübergend deaktivieren. Das Forum wäre sofort wieder betriebsbereit, es muss jedoch entsprechend geschützt werden. Darin liegt das Problem. Keine Schuldzuweisung, keine Verschwörungstheorien – damit kommen wir nicht weiter.
Wir bleiben aber dran und ich werde informieren. 

Mit Streams werden wir derzeit überschwemmt. Wir sehnen uns aber nach einem Live-Programm

Richtig Spaß macht mir meine Arbeit derzeit nicht, ich komme mir vor wie ein Werber für Konserven. Als Opernfreunde sind wir aber dankbar für jede gebotene Möglichkeit.

Die Opernhäuser (auch die Met) zeigen diverse Streams bereiten zum zweiten oder dritten Mal, auch die Wiener Staatsoper. Daran erkennen Sie, welch armer Hund ich bin, Sie würden wohl mit Recht protestien, wenn ich Ihnen heute den Tageskommentar vom 3. August anbieten würde. Ich bin zu einem neuen Programm verdammt, es wird von mir erwartet. Leichter wäre für mich, wenn ich beim täglichen Corona-Bingo der Tageszeitungen mitspielen könnte, aber das will ich nicht. Zuviel in die Vergangenheit abschweifen, ist auch nicht so mein Ding. Also kämpfe ich mich durch den Lockdown. Wie lange das noch gut geht, weiß ich nicht, es hängt wohl auch von der Dauer der Maßnahmen ab.

WIENER STAATSOPER: DER STREAMING-SPIELPLAN VOM 24. – 30. NOVEMBER 2020

Die Frau ohne Schatten: Evelyn Herlitzius, Camilla Nylund, Nina Stemme © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wir freuen uns, Ihnen hiermit unseren weiteren Streaming-Spielplan ankündigen zu können, der diese Woche ein ganz besonderes Opernereignis beinhaltet: 2019, in dem Jahr, in dem das Haus am Ring sein 150-jähriges Jubiläum feierte, jährte sich auch die Uraufführung von Richard Strauss‘ und Hugo von Hoffmansthals Frau ohne Schatten – und zwar zum 100. Mal.

Musikalisch wurde dieser „doppelte runde“ Geburtstag mit einer Vorstellungsreihe der Frau ohne Schatten unter der Leitung von Christian Thielemann begangen, die wohl als einzigartig bezeichnet werden kann. Kommenden Mittwoch bieten wir eine Aufzeichnung vom Juni 2019 kostenlos im Stream an.

Dazu kommen u.a. zwei Ballettproduktionen, der Klassiker Schwanensee aus dem Jahr 2014 und Peer Gynt aus 2018, sowie mit Don Carlos und Die Entführung aus dem Serail zwei Vorstellungen der aktuellen Spielzeit.

Die Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 30. November 2020:

Dienstag, 24. November 2020, 19.00 Uhr
Piotr. I. Tschaikowski
SCHWANENSEE (Vorstellung vom 16. März 2014)
Choreographie: Rudolf Nurejew
Musikalische Leitung: Alexander Ingram
Mit u.a.: Olga Esina, Vladimir Shishov, Eno Peci

Mittwoch, 25. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal
DIE FRAU OHNE SCHATTEN (Vorstellung vom 10. Juni 2019)
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Vincent Huguet
Mit u.a. Camilla Nylund, Evelyn Herlitzius, Nina Stemme, Stephen Gould, Wolfgang Koch

Donnerstag, 26. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal
ARABELLA (Vorstellung vom 1. Februar 2016)
Lyrische Komödie in drei Akten
Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a. Anja Harteros, Tomasz Konieczny, Ileana Tonca, Herbert Lippert, Hila Fahima

Freitag, 27. November 2020, 19.00 Uhr
Edvard Grieg
PEER GYNT (Vorstellung vom 4. Dezember 2018)
Musikalische Leitung: Simon Hewett
Choreographie: Edward Clug
Mit u.a. Jakob Feyferlik, Alice Firenze, Eno Peci, Zsolt Török

Samstag, 28. November 2020, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
DON CARLOS (Vorstellung vom 4. Oktober 2020)
Grand opéra in fünf Akten
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Peter Konwitschny
Mit u.a. Malin Byström, Jonas Kaufmann, Eve-Maud Hubeaux, Igor Golovantenko, Michele Pertusi, Virginie Verrez

Sonntag, 29. November 2020, 19.00 Uhr
Giacomo Puccini
LA BOHÈME (Vorstellung vom 29. November 2018)
Oper in vier Akten
Musikalische Leitung: Speranza Scappucci
Inszenierung: Franco Zeffirelli
Mit u.a. Benjamin Bernheim, Marina Rebeka, Samuel Hasselhorn, Mariam Battistelli

Montag, 30. November 2020, 19.00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (Vorstellung vom 12. Oktober 2020)
Deutsches Singspiel in drei Aufzügen
Musikalische Leitung: Antonello Manacorda
Inszenierung: Hans Neuenfels
Es singen Lisette Oropesa, Daniel Behle, Regula Mühlemann, Michael Laurenz, Goran Juric

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie Anfang nächster Woche, nähere Informationen dazu auch laufend
auf wiener-staatsoper.at.

München
Bayerische Staatsoper: Montagsstück V: LA BOHEME
Asher Fisch; Rachel Willis Sorensen; Jonas Kaufmann
Kostenloser Stream am 30.11.
https://www.staatsoper.de/stueckinfo/montagsstueck-v-la-boheme/2020-11-30-20-15

München
Hänsel und Gretel im Gärtnerplatztheater: Überwältigende Sehnsucht
Anthony Bramall dirigiert „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck als Livestream aus dem Gärtnerplatztheater.
Münchner Abendzeitung

MuTH – Konzertsaal der Wiener Sängerknaben im Augarten: Digital MuTh #closedbutactive

MuTh Lab Session #3 – 24/25/26. & 28. November 2020/ 17:00 Uhr

 

Willkommen im musikalischen Zauberladen voll betörender Melodien, gewaltiger Klangwelten, Beats und Atmosphären. In der 3. Session verwandelt sich das MuTh Lab in eine elektro-akustische Wunderkammer. Alles ist erlaubt wenn der gefeierte Geiger Johannes Fleischmann auf die Wiener Elektronik Ikone Peter Zirbs und den einzigartigen Beatboxer Fii trifft. Der multi-talentierte Pianist und Komponist Helmut Stippich rollt dazu die riesigen Klangteppiche aus. Darüber, darunter und dazwischen die subtile Bassklarinette Ulrich Drechslers. Musik zwischen Klassik, Neo-Klassizismus, Jazz, Ambient, TripHop, Techno, und Filmmusik.

Das neue digitale Format „MuTh Lab“ stellt Künstlerinnen und Künstlern die MuTh-Bühne als Versuchsplattform zur Verfügung und ermöglicht via Livestream, einen Blick in den künstlerischen Arbeitsprozess zu werfen. Es gibt Raum für eine „Musik ohne Namen“ – eine Musik, die ohne stilistische Begrenzungen auskommt und gleichzeitig aus dem Vokabular des Bekannten schöpft.

MuTh Lab Session #3
24., 25., 26. & 28. November 2020, 17:00 Uhr
Johannes Fleischmann, Geige

Fii, Beatbox/Loops
Helmut Stippich, Klavier, Harmonika, Gesang
Ulrich Drechsler, Saxophon, Klarinetten
Peter Zirbs, Live Elektronik

Links:

Info und Stream: https://muth.at/news/muth-lab/ oder https://www.facebook.com/mehrmusikundtheater

Wie lange wird Oper und Theater noch mit Bordellen und Paintballanlagen gleichgesetzt.

Was macht die Frau Staatssekretär?

Unser Redaktionsmitglied Heinrich Schramm-Schiessl ist mit Politik aufgewachsen, sein Vater war Chefredakteur einer großen Tageszeitung und im Fernsehen stets in der „Runde der Chefredakteure“ vertreten. Damals haben sich die Zeitungen noch politisch deklariert und abgegrenzt, heute sind sie zwar keineswegs unabhängiger, verschweigen das jedoch schamhaft. Wie sieht H.S.S die derzeit geltende Zuordnung und das fehlende Standing der Kultur in der Regierung?  Er hat mich gefragt, welcher Regierung Kunst und Kultur nicht wurscht war – und ich muss gestehen, dass mir auf Anhieb keine Antwort eingefallen ist. Selbst als ich nachgedacht habe, kam ich zu keinem Schluss, mit dem ich mich identifizieren hätte können.

Wie sieht HSS die Situation:

Vorweg, ich hab mir lange Zeit auch ein eigenes Kulturministerium gewünscht, bin aber irgendwann zu der Ansicht gelangt, dass das politisch nicht durchsetzbar ist, da es ja nicht nur einfach eines Ministers bedarf, sondern ein ganzer Beamentenapparat aufgebaut werden müsste, was natürlich enorm kostet. Abgesehen davon, dass mir dzt. auch kein geeigneter Kulturminister – von keiner Partei – einfiele.

Nun zur Realpolitik: Ich hab, ehrlich gesagt, nicht verstanden, dass die ÖVP bei den Regierungsverhandlungen auf die Kulturagenden verzichtet hat, zumal man ja die einzig fachlich in Frage kommende Kandidatin für den Staatsekretärposten, Eva Blimlinger, von vornherein abgelehnt hat. Ich finde, die beste Lösung wäre gewesen, die Kulturagenden im Außenministerium zu belassen, wo sie während der Übergangsregierung waren. Schallenberg hat hier nämlich keinen schlechten Job gemacht, in dem er die Krise im KHM rund um  den plötzlich abgesprungen Herrn Schmidt durch die Wiedereinsetzung von Sabine Haag als Direktorin optimal gelöst hat. Zumal Schallenberg, der übrigens ein sehr kunstsinniger Mensch sein soll, sicher Ressourcen frei gehabt hat, weil ja die Europaagenden zu Frau Edtstadler gewandert sind.

Bundesländer-Theater setzen Lebenszeichen: „Wir sind bereit“
Die Gruppe österreichischer Intendanten und Intendantinnen beschwört den „Theatervirus“, zeigt sich solidarisch, trägt die Maßnahmen mit und möchte, sobald es vom Infektionsgeschehen her vertretbar ist, wieder spielen dürfen.
Kleine Zeitung

Kölns Opern-Mitarbeitende: Intendantin Meyer soll bleiben
Oberbrgermeisterin Reker hatte vergangene Woche gesagt, sie halte eine neue Handschrift für den Neustart im sanierten Opernhaus am Offenbachplatz für entscheidend und schlage deshalb einen Wechsel an der Spitze der Oper vor.Die Opern-Mitarbeitende haben Unterschriften gesammelt und weitere von Unterstützenden angekündigt.
https://www.radiokoeln.de/artikel/opern-mitarbeitende-intendantin

Bayern: Neue Künstlersoforthilfen: Ein einfacher Antrag
Das Kunstministerium arbeitet an einer Neuauflage der Künstlersoforthilfe. Anfang Dezember sind erste Anträge möglich.
Münchner Abendzeitung

Buchbesprechung

Besuchen Sie Renate Wagners BUCHRUBRIK

Henrike Ros: MUSIK-STAMMBÜCHER
Erinnerung, Unterhaltung und Kommunikation im Europa des 19. Jahrhunderts
360 Seiten. In der Reihe „Musik – Kultur – Gender: Studien zur europäischen Kultur“, Band 17, des Böhlau Verlags, 2020

Ein Zufall hat die Musikwissenschaftlerin Henrike Rost auf ein Thema gebracht, das bisher wenig Beachtung gefunden hat: die Musik-Stammbücher. Man kennt Stammbücher mit ihren Sprüchlein und Zeichnungen, aber unter Musikern ist das doch anders – denn da gibt es oft auch Noten, gibt es ganze musikalische Huldigungen, und das war, obzwar heute vergessen, im 18. und 19. Jahrhundert ein weit verbreitetes Phänomen. Henrike Rost stieß im Zusammenhang mit Ignaz Moscheles auf außerordentliche Beispiele dieser Widmungen (oft, sehr oft von Berühmtheiten), und sie hat ein ganzes Buch darüber geschrieben.

Es sind „Miniatur“-Quellen der Geschichte, die oft von hoher Aussagekraft sind, oft aber auch Rätsel aufgeben, weil sie durch ihre Verkürzung nicht umweglos zu entziffern sind. Der von der Autorin vorgelegte „Queelenkorpus“ umfasst über 60 musikbezogene Stammbücher zwischen 1790 und 1900, wobei dieses Genre um 1840 offenbar eine wahre Hochkonjunktur erlebt hat.

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

ORF . Konfettiregen bei der „Millionenshow“: Christoph Götzendorfer beantwortet die Millionenfrage

 

Wien (OTS) – Namensgebend für die „Waldorfschule“ war eine …? A: Märchensammlung, B: Reformpädagogin, C: Zigarettenfabrik, D: Glaubensgemeinschaft – mit der richtigen Antwort C löst Christoph Götzendorfer am 23. November 2020, um 20.15 Uhr in ORF 2 bei Armin Assingers „Millionenshow“ den Konfettiregen aus und gewinnt eine Million Euro! Christoph Götzendorfer, Exportleiter aus Oberösterreich: „Ich wusste die Antwort, als ich die Frage gelesen habe. Die Option, die 300.000 € zu nehmen, gab es da nicht.“ Und so der zweifache Vater weiter: „Die ‚Millionenshow‘ war ein unfassbar grandioses Erlebnis für mich!“

Christoph Götzendorfers Fragenbaum:

Auswahlrunde: Bilden Sie bekannte sich widersprechende Redewendungen: stummer – bitter… – Hass… – offenes! A: Geheimnis, B: Schrei, C: -liebe, D: -süß (richtig: BDCA)

100 Euro: Redensartlich sind intelligente Menschen nicht …? A: mit dem Fuß umgeknickt, B: am Hintern gelandet, C: auf den Kopf gefallen, D: aufs Knie gestürzt (richtig: C)

200 Euro: Einen Jäger oder Förster bezeichnet man scherzhaft auch als „…“? A: Schwarzkittel, B: Blaumann, C: Rotkehlchen, D: Grünrock (richtig: D)

300 Euro: Statt die „Daumen zu drücken“ hält der Engländer seine „…“? A: feet mixed, B: toes touched, C: hands snapped, D: fingers crossed (richtig: D)

400 Euro: Was findet man meistens an Goldschmuck? A: Radiergummi, B: Stempel, C: Spitzer, D: Locher (richtig: B)

500 Euro: Farblich gesehen erinnert der im Trend liegende Matcha-Tee an …? A: Garfield, B: Batman, C: Shrek, D: Snoopy (richtig: C)

1.000 Euro: Wobei handelt es sich um ein Verb? A: tarife, B: gebühren, C: geldbetrag, D: endsumme (richtig: B)

2.000 Euro: Was macht man, wenn man SUP betreibt? A: Putzen mit Soda, B: Picknicken am See, C: Paddeln im Stehen, D: Pendeln mit Öffis (richtig: C)

5.000 Euro: Welche Tiere werden auch in Österreich zum Schutz von Schafherden vor Wölfen eingesetzt? A: Lamas, B: Zebras, C: Dingos, D: Kängurus (richtig: A) Kandidat setzt 50/50-Joker

10.000 Euro: Das einzige Bond-Girl, das den Geheimagenten in den 007-Filmen heiratete, war Tracy Di Vincenzo alias …? A: Honor Blackman, B: Ursula Andress, C: Diana Rigg, D: Eva Green (richtig: C)

15.000 Euro: Wo muss man hinreisen, um Syrakus, die Geburtsstadt von Archimedes, zu besichtigen? A: Kreta, B: Sizilien, C: Djerba, D: Cres (richtig: B)

30.000 Euro: Welcher österreichische Kabarettist betätigte sich nebenbei als ausgebildeter Boxkampfrichter? A: Werner Schneyder, B: Martin Flossmann, C: Herwig Seeböck, D: Hans Peter Heinzl (richtig: A) Kandidat setzt Publikumsjoker

75.000 Euro: Die Verzweiflung über seine zunehmende Taubheit beschrieb Beethoven in einem Brief an seine Brüder, dem sogenannten …? A: Asperner Manifest, B: Heiligenstädter Testament, C: Siebenhirtner Vermächtnis, D: Lainzer Dokument (richtig: B)

150.000 Euro: „Wie ein Bäcker“ sähe so ein Bildhauer aus – so lästerte um 1500 Leonardo da Vinci über seinen zeitgenössischen Rivalen …? A: Caravaggio, B: Francisco de Goya, C: Michelangelo, D: El Greco (richtig: C) Kandidat setzt Telefonjoker

300.000 Euro: Zum Symbol der Sklavenbefreiung wurde in den 1830ern die Liberty Bell in der Independence Hall in …? A: Washington D. C., B: New York, C: Philadelphia, D: Boston (richtig: C)

 

1,000.000 Euro: Namensgebend für die „Waldorfschule“ war eine …? A: Märchensammlung, B: Reformpädagogin, C: Zigarettenfabrik, D: Glaubensgemeinschaft (richtig: C)

Die Millionenfragen bei der „Millionenshow“

Acht Kandidatinnen und Kandidaten haben es bereits geschafft und alle Fragen richtig beantwortet. 17 weitere Male wurde in der Showgeschichte die Millionenfrage gestellt, doch die Kandidatinnen und Kandidaten entschieden sich dafür, keine Antwort zu geben und das Studio mit dem sicheren Gewinn von 300.000 Euro (bzw. 5.000.000 Schilling) zu verlassen. Eine Entscheidung, die zuletzt Gaby Waltner aus Niederösterreich im Juni 2019 traf.

Anton Sutterlüty aus Vorarlberg beantwortete als erster Kandidat alle 15 Fragen richtig und erzielte – damals noch bei Barbara Stöckl – damit den Hauptgewinn: zehn Millionen Schilling. Bei Armin Assinger wurde die Million bereits siebenmal geknackt: Fünf Frauen und zwei Männer – Christiane de Piero aus Kärnten, Sigrid Weiß-Lutz aus der Steiermark, Karin Huber aus Oberösterreich, Elfriede Awadalla und Heide Gondek aus Wien sowie Mathias Stockinger aus Niederösterreich und Hooman Vojdani aus dem Burgenland – konnten die „Millionenfrage“ richtig beantworten und verließen das Studio als Euromillionäre. (Zitat Ende)

Dr. Heide Gondek war vor vielen Jahren – als unser Forum noch kein Tummelplatz für Wadlbeißer war – Diskutantin („Miss Pinky“ oder so ähnlich). Zuerst bin ich mit ihr – wie eigentlich bei mir üblich – gehörig zusammengekracht, dann haben wir uns – wie ebenfalls üblich, zusammengeredet. Bis zu ihrem Tod hatte sie dann sogar Zugang zur Administration, um etwaige Rechtschreib- und sonstige Fehler im Tageskommentar zu korrigieren.

Meine Frage, ob sich ihr Leben durch den Millionengewinn geändert habe, beantwortete sie wie folgt: „Nur unwesentlich. Ich denke nun nach einem Theaterbesuch nicht mehr nach, ob ich mit den Öffis oder mit dem Taxi heimfahren soll – ich nehme ohne schlechtes Gewissen ein Taxi!“

Komiker Karl Dall ist tot
Der Komiker und Schauspieler Karl Dall ist tot. Er starb heute im Alter von 79 Jahren, wie seine Familie der dpa mitteilte. Dall habe sich von einem Schlaganfall, den er vor zwölf Tagen erlitten hatte, nicht mehr erholt, hieß es.
https://orf.at/stories/3190999/

Peter Schröcksnadel: „Sterbe lieber an Corona als an Krebs“
ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel sprach in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ über die Corona-Pandemie. Seine Ansicht: „Hauptproblem ist die Angstmache.“
https://www.heute.at/s/schroecksnadel-sterbe-lieber-an-corona-als-an-krebs-100113902

Da schließe ich mich Ihnen vollinhaltlich an, lieber Herr Ski-Präsident!

Contact-Tracing
Schwere Schlappe für Wien: Gastro-Registrierung rechtswidrig
Die in Wiener Lokalen praktizierte Registrierung von Kunden verstößt laut Datenschutzbehörde gegen den Datenschutz – der Bescheid ist nicht rechtskräftig. Dennoch: Sowohl für den Bürgermeister als auch für die Wirtschaftskammer Wien, die den Wirten die Formulare zur Identifikation zur Verfügung gestellt hat, stellt der Spruch eine gehörige Schlappe dar.
Der Standard

Dass diese Anordnung rechtswidrig ist, weiß sogar ich als dilettierender Rechtslaie. Soviel zu Qualität der damit befassten Juristen. Schuld an dem Murks ist diesmal nicht der Bund, sondern die Stadt!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 


 

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