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24. JUNI 2021 – Donnerstag

24.06.2021 | Tageskommentar

 

BAYREUTHER FESTSPIELE: NUN KARHEIT ÜBER BESUCHERZAHL: 911 PRO VORSTELLUNG

Der Pressesprecher Hubertus Hermann verkündet namens der Festspiele: Mit Freude und Erleichterung haben die Bayreuther Festspiele am heutigen Tag die Zusage erhalten, die diesjährigen Festspiele mit einer Zuschauerkapazität von 900 Plätzen pro Vorstellung stattfinden lassen zu können. Der Online Sofortkauf wird am 4. Juli 14 Uhr beginnen.

Bayreuther Festspiele: 900 Gäste pro Vorführung zugelassen

Wenn am 25. Juli die Bayreuther Festspiele beginnen, dann wird das Festspielhaus wohl etwa zur Hälfe gefüllt sein. Viereinhalb Wochen vor der Premiere haben die Festspiele die Erlaubnis erhalten, 900 Tickets pro Aufführung zu verkaufen.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/bayreuther-festspiele-900-gaeste-pro-vorfuehrung-zugelassen,SbA9kxc

Der Oberbürgermeister ist glücklich, weil er jetzt fast 100 Promi-Tickets für die  Eröffnung zu vergeben hat und sich somit Streit und Eifersüchtelei erspart.

Ein roten Teppich wird es angesichts der Allgemeinsituation nicht geben, die Kanzlerin wurde natürlich eingeladen. Ob Sie kommt steht noch nicht fest, zugesagt hat sie noch nicht!

Bayerische Staatsoper München: Schachbrett bei den Opernfestspielen // Wiedereinführung Kontrolle „Drei Gs“

 

Bayerische Staatsoper: Es freut uns, Ihnen pünktlich zum Start der Münchner Opernfestspiele ein zusätzliches Kartenkontingent für alle Vorstellungen im Nationaltheater, im Prinzregententheater sowie im Cuvilliéstheater ab 29. Juni anbieten zu können. In allen drei Häusern werden die Saalpläne auf eine Schachbrettbelegung abgeändert, somit können insgesamt 13.400 zusätzliche Karten aufgelegt werden. Intendant Nikolaus Bachler begrüßt die Ausnahmegenehmigung, die am Nachmittag des 23. Juni von der Stadt München erteilt wurde: „Wir freuen uns, nun noch mehr Opernbegeisterten die Möglichkeit zu geben, bei einer unserer Festspiel-Aufführungen dabei sein zu können! Wir werden nach Absprache mit den Behörden ab der Premiere von Tristan und Isolde am Einlass wieder die „Drei Gs“ kontrollieren, um einen sicheren Besuch unserer Vorstellungen garantieren zu können.“

Mehr Karten für „Tristan und Isolde“. Jonas Kaufmann, Anja Harteros. Foto: Bayerische Staatsoper/ Wilfried Hösl

https://www.staatsoper.de

München/ Jonas Kaufmann über „Tristan“: „Die Partie ist einfach ein Hund“
Jonas Kaufmann gibt in der Festspielpremiere von „Tristan und Isolde“ sein Debüt als Tristan. Hier erzählt er über Liebestränke und den positiven Aspekt der Corona-Krise.
Sueddeutsche Zeitung

Der Bayerische Rundfunk teilt mit: Keine Live-Übertragung der Premiere „Tristan und Isolde“

Die Festspielszeit-Übersicht wird Anfang nächster Woche verfügbar sein. Sie finden dann dazu den Link auf unserer Homepage.

Der „Tristan“ aus München wird am 29.6. leider nicht live übertragen. Eigentlich war eine Übertragung der Premiere „Tristan und Isolde“ von den Münchner Opernfestspielen auch geplant, aber wir haben die Übertragungsrechte von der Bayerischen Staatsoper nicht bekommen.

Daher mussten wir diesen Sendeplatz, der ja auch die Festspielzeit in BR-Klassik eröffnet, leider anders füllen. Um wenigstens den Bezug zur Bayerischen Staatsoper zu erhalten, haben wir auf die Archivaufnahme von 1992 zurückgegriffen.

München
Hommage: Mit Stil, Haltung und etwas Schmäh
Nikolaus Bachler verabschiedet sich mit einem fulminant besetzten Konzert als Intendant in München. Marina Abramović und Diana Damrau erzählen von ihrer Arbeit mit ihm.
Sueddeutsche Zeitung

Wiener Staatsoper: ELEKTRA am 22.6.

Ausrine Stundyte (Elektra). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Valentino Hribernig-Körber berichtet für den Online-Merker: Dabei war Aušriné Stundyté erstmals in Wien in der Titelpartie zu erleben, nachdem sie in dieser Rolle im Vorjahr an der Salzach debütiert hatte. Verglichen mit ihren Vorgängerinnen in der recht martialischen Auslegung (und Ausstattung) Kupfers – man denke etwa an Eva Marton oder Deborah Polaski – wirkt sie in Statur und Gehabe mädchenhafter, verletzlicher und verletzter, nicht so unbedingt in ihrem Rachedurst. Eine geschlagene Kreatur, die mehr Erbarmen weckt als Furcht verbreitet. Im Finale gelingt es ihr, das Spiel mit den Stricken, die von der monumentalen Statue ihres Vaters herabhängen, in packendster Weise auf die Musik auszurichten, wie es der Rezensent bis dato noch nicht erlebt hat, der sich mit dieser Version des „konvulsivischen Tanzes“ nie so ganz hatte anfreunden können…

Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber

„Elektra“ an der Staatsoper: Betörende Grausameit
Die Wiederaufnahme der Harry-Kupfer-Inszenierung mit Ausrine Stundyte in der Titelrolle überzeugt.
Wiener Zeitung

„Elektra“: Grandios an der Wiener Staatsoper
Harry Kupfers Inszenierung der „Elektra“ feierte Wiederauferstehung in der Wiener Staatsoper
https://www.derstandard.at/story/2000127657486/elektra-grandios-an-der-wiener-staatsoper

WIENER STAATSOPER: IM SEPTEMBER WIRD „FALSTAFF“ IN DER „ALTEN“ MARELLI-INZENIERUNG (Oktober 2003) WIEDER IN DEN SPIELPLAN AUFGENOMMEN (nicht in der Neuinszenierung aus 2016)

 

Berlin
Die Saison 2021/22 an der Deutschen Oper Berlin Schatzgräber trifft Antikrist
Tagesspiegel.de

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Bombenstimmung am 21.6. 2021 in der Salle Gaveau, Paris, Maria Jose Siri, Placido Domingo

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Gespräch:Szenen einer Ehe
Wie ist das eigentlich, wenn man sich seit Jugendtagen kennt und seit Jahrzehnten gemeinsam auftritt? Christian Gerhaher und Gerold Huber sprechen übereinander.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/gespraech-szenen-einer-ehe-1.5325456

Zürich
Donizetti in Zürich : Die irre Wiederkehr des Immergleichen
Tatjana Gürbaca gelingt in Zürich eine zwingende Deutung von Gaetano Donizettis Oper „Lucia di Lammermoor“, mit der zugleich Piotr Beczała souverän seinen Abschied vom Belcanto nimmt.
Frankfurter Allgemeine

Hagen
Offene Lesart – Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ in Hagen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Österreich: Ist der Festivalsommer noch zu retten?
Ab 1. Juli darf’s in Österreich wieder Großkonzerte und Festivals geben. Aber findet man so schnell Acts, die einreisen dürfen?

Festival- und Konzertveranstalter konnten die längste Zeit nur Kaffeesud lesen. Eine definitive Ansage, dass ab 1. Juli Großkonzerte und Festivals in Österreich wieder möglich sein werden, kam regierungsseitig erst Ende Mai. Dass mit so wenig Vorlaufzeit relativ wenig auf die Beine gestellt werden kann, wird jedem einleuchten: In den Herkunftsländern der Acts und anderen EU-Ländern gelten oft strengere Reisebeschränkungen als in Österreich. So kommt ein großer Act aus dem Ausland ja nicht schnell einmal für ein Festival nach Österreich und fährt dann wieder zurück, sondern spielt im besten Fall eine ganze Tournee, die monatelanger Planung Bedarf. Auch die Infrastruktur zu schaffen, die ein Festival benötigt, ist keine „Von heute auf morgen“-Angelegenheit…
https://www.derstandard.at/story/2000127629400/ist-der-festivalsommer-noch-zu-retten

Wien
Theater in der Josefstadt: Intendant Föttinger macht 2026 „Schluss!“
Nach 20 Jahren an der Spitze des Josefstadt-Theaters will Herbert Föttinger 2026 „definitiv aufhören“. Das Motto für letzte fünf Jahre: „Empört Euch!“
Der Standard.at

Saisonvorschau
Josefstadt-Vorschau 21/22: „Stachel im Fleisch“
Erstmals ist in der kommenden Saison ein Stück von Elfriede Jelienk am Spielplan und Claus Peymann inszeniert in den Kammerspielen.
Wiener Zeitung

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 24. Juni 2021  : FREAKY. USA / 2020
Drehbuch und Regie: Christopher B. Landon
Mit; Kathryn Newton:, Vince Vaughn: u.a.

Sicher, am Anfang wird nach allen Regeln der Kino-Slasher-Kunst gemordet und gekreischt. So, wie man es ja auch von „Halloween“ her kennt, wo man sich so schön fürchten und trotzdem lachen kann. Regisseur Christopher B. Landon, der auch am Drehbuch beteiligt ist und schon einige Horror-Erfahrung hat, hat die Teenie-Highschool-Welt nicht nur mit dem üblichen Serienkiller verquickt, sondern mit einem anderen alten Motiv des Kinos: Body-Switch, zwei Auserwählte landen jeweils im Körper des anderen.

Das spielte sich meist zwischen Alt und Jung ab (man wundert sich entsprechend, wie es war, jung zu sein – und, ach, so ist es, erwachsen zu sein?), meist dasselbe Geschlecht, manchmal Cop und Killer – aber ein 17jähriges Highschool-Girl und fieser Killer?

Was sich da an Komik ergibt, wird geerntet. Da ist Millie Kessler (Kathryn Newton), die mit ihrer armen Mutter, die sich gar nicht genügend demütig vor den Töchtern ducken kann) unfreundlich umgeht und bei ihrer Schwester (die ist ein Cop!) zur Kopfschütteln hervorruft. Sie geht in die Blissfield Valley Highschool, denn Filme dieser Art spielen gern in Kleinstädten. Und die haben – diesmal mit dem „Blissfield Butcher“ – ebenso gern auch ihren eigenen Serienkiller: Wenn er die Kopfmaske vom Gesicht nimmt, erkennt man unschwer Vince Vaughn

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

HEUTE: Wiener Kammerorchester am Donnerstag im Konzerthaus

 

Prime Time 2 2020/21

Konzert Details – Wiener Kammerorchester – DE

Wiener Konzerthaus/ Schubert-Saal

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HEUTE: NÜRNBERG/ MUSIKSOMMER IM SERENADENHOF
Anna Reszniak, Nürnberger Symphoniker, Jonathan Darlington

Interpreten
Anna Reszniak (Violine)
Nürnberger Symphoniker
Jonathan Darlington (Leitung)

Jonathan Darlington. Foto: Marie Helen Buckley

Programm
Werke von Mozart
Saint-Saëns & Tschaikowsky

Termine: Donnerstag, 24.06.2021 um 20:00 Uhr, Serenadenhof Nürnberg

und Freitag, 25.6. um 20 h

Wien/ Dorotheum: Lassnig-Gemälde erzielte Rekordpreis im Dorotheum
Rekordpreis für ein Gemälde von Maria Lassnig: Bei der laufenden Auktionswoche im Wiener Dorotheum ist am Mittwoch das Toplos „Wilde Tiere sind gefährdet“ der 2014 verstorbenen Malerin für 1,378.175 Euro versteigert worden – Weltrekord für ein Lassnig-Werk, wie das Dorotheum am Abend mitteilte. Der Schätzpreis für das drei mal zwei Meter große Gemälde aus dem Jahr 1980 war bei bis zu 800.000 Euro gelegen.
Salzburger Nachrichten

Chinesische Bronze für 14 Millionen Euro versteigert
Ein Geschenk seiner Lieblingskonkubine für einen 26-jährigen Kaiser aus der Ming-Dynastie erzielte einen Rekordpreis.
Kurier.at

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Amerikanische Regierung stellt Plan gegen Gewalt in Grossstädten vor: Waffenkontrolle, Aufstockung der Polizei und Prävention – Präsident Biden hat seine Strategie gegen die zunehmende Gewalt in den amerikanischen Grossstädten vorgestellt. Eine Hauptursache sieht er im Besitz und Schmuggel von illegalen Waffen.
Zum Bericht
Zweite Libyen-Konferenz in Berlin endet ohne konkrete Beschlüsse: Die Teilnehmer fordern einen Abzug der ausländischen Truppen und die geordnete Durchführung von Wahlen. Ministerpräsident Abdulhamid al-Dbaiba habe versprochen, alles dafür zu tun, damit der Urnengang im Dezember stattfinden könne, erklärte der deutsche Aussenminister Heiko Maas.
Zum Bericht
Software-Entwickler John McAfee hat mutmasslich Suizid begangen: Der IT-Unternehmer ist laut Polizeiangaben am Mittwoch tot in seiner Zelle in einem Gefängnis in Barcelona aufgefunden worden. Der Gründer der McAfee-Antivirus-Software wartete dort auf seine Auslieferung in die USA.
Zum Bericht
Britney Spears fordert Ende der Vormundschaft durch ihren Vater: Die Sängerin hat in einer Anhörung vor Gericht ein Ende der seit 2008 bestehenden Vormundschaft über ihre Person und ihre Finanzen gefordert. In einer virtuellen Schalte sagte sie aus, sie sei traumatisiert und wütend.
Zum Bericht

Fußball-EM: Österreich droht „einsame“ Premiere
Österreichs Nationalmannschaft hat sich mit dem 1:0-Sieg über die Ukraine zum ersten Mal die Teilnahme an einem EM-Achtelfinale gesichert. Der Showdown gegen Italien am Samstag im Londoner Wembley-Stadion (21.00 Uhr, live in ORF1) könnte aber eine „einsame“ Angelegenheit werden. Denn beim Spiel in der britischen Hauptstadt werden aufgrund der strengen Quarantänemaßnahmen wohl keine angereisten österreichischen Fans an Ort und Stelle mitfiebern können.
https://sport.orf.at/stories/3079089/

Es kam so, wie es zu vermuten war: Der „historische Sieg“ über die Ukraine war höchstwahrscheinlich ein Pyrrhussieg, denn Verlierer Ukraine darf nun gegen Schweden antreten, während wir Österreicher als Sieger zum Turnierfavoriten Italien müssen. Genau werden wir das natürlich erst am Samstag wissen wenn das Ergebis (und auch das vom Ukraine Spiel)  feststeht.

Da wir gegen Schweden eine weitaus bessere Bilanz als gegen Italien aufweisen, wäre gegen die Ukraine ein 0:0 besser gewesen als der 1:0 Sieg. Aber Fußball wird oft auch mit dem Rechenschieber gespielt (obwohl der nicht rund ist!). Den Fußballern ist das (das weiß ich aus eigener Erfahrung) eher zu erklären als den Fans! Die meisten Probleme gibt es mit den Anhängern, die verstehen keine höhere Fußball-Mathematik.

EM – Deutschland vs. Ungarn: Regenbogen-Flitzer posiert bei Hymne vor ungarischen Spielern
www.spox.com

Viel zur Völkerverständigung hat das gestrige Spiel Deutschland – Ungarn nicht beigetragen. Bei der ungarischen Hymne gab es Pfiffe aus dem Publikum, die ungarischen Fans legten den Text der deutschen Hymne mit „Deutschland, Deutschland, homosexuell“ aus.

Ich habe meine eigene Meinung dazu (die ich für mich behalte), weiß aber nun, für wen ich am kommenden Dienstag bei England – Deutschland fest die Daumen drücke! Mit Sport hat das nämlich überhaupt nichts mehr zu tun!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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