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24. JULI 2021 – Samstag

24.07.2021 | Tageskommentar

 

Die Olympischen Spiele in Tokio begannen einen Tag vor unseren „großen Festspielen“

Chinesin Yang holt erstes Gold bei den Olympischen Spielen in Tokio

Die chinesische Schützin Qian Yang hat im Luftgewehr über die Zehn-Meter-Distanz die erste Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio geholt. Auf der Asaka Shooting Range setzte sie sich am Samstag im Finale der besten Acht mit einem olympischen Rekord von 251,8 Ringen gegen die Russin Anastasia Galaschina durch. Dritte wurde die Schweizerin Nina Christen.

Ich verfolge die Bewerbe der Olympischen Spiele ehrlich gesagt lieber als die der Fußball-Euro, also musste ich in aller Früh diesen ersten Bewerb verfolgen. Erstes Gold für China!

Der zweite Bewerb (Gewichtheben der Frauen, die maximl 49 kg leicht sein dürfen: Gold für – natürlich – China, Silber für Indien, Bronze für Indonesien. 49 kg Eigengewicht stemmen 115 kg – gigantisch

Die Chinesen werden wir Österreicher im Medaillenspiegel vermutlich nicht überholen können, soviel steht nach 5 Stunden Olympia bereits fest!

Goldmedaille für Ecuador im Radrennsport!

Sensation: Gold für den Kosovo im Judo/Damen (gegen eine Japanerin)

Für Österreich beginnen die Spiele denkbar unglücklich. Teure Turnier-Pferde von Österreich nach Tokio zu verfrachten, ist auch ein sehr kostspieliges Unternehmen. Nun ist das Dressurpferd von Victoria Max-Theurer in Tokio angekommen – und hat Zahnweh. Ein Start ist unmöglich, das Pferd, das auf den Namen Abegglen hört (oder auch nicht) bereits wieder auf der Heimreise zum guten Tierdentisten. Deswegen kann die österreichische Mannschaft auch nicht im Teambewerb starten. Ich möchte gar nicht ausrechnen, was dieses Zahnweh kostet!

https://www.diepresse.com/6012345/keine-tokio-spiele-fur-max-theurer-pferd-hat-zahnweh

Fritz Krammer erinnert an den heutigen Hunderter von Giuseppe diStefano

 

 Er wollte zuerst katholische Theologie studieren und trat in das Seminar St. Avialdo in Mailand ein. Dort erregte seine Stimme Aufsehen, und er entschloss sich, diese ausbilden zu lassen. Nach einer dreijährigen Militärdienstzeit flüchtete er im Zweiten Weltkrieg in die Schweiz, wo er in dem Lager Vidy bei Lausanne interniert wurde, aber bereits als Sänger, u.a. in Sendungen von Radio Lausanne, auftreten konnte. Nach Kriegsende nahm seine Familie große finanzielle Opfer auf sich, um ihm ein Studium bei Luigi Montesanto in Mailand zu ermöglichen. Sein Bühnendebüt erfolgte 1946 am Teatro Municipale von Reggio Emilia als Des Grieux in »Manon« von Massenet.

BR Klassik widmet ihm um 13 Uhr eine Stunde, der ORF hat dem 100er von Bippo das „Stimmen hören“ auf Ö1 am 22.7. gewidmet.
https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Idol einer Wiener Stehplatzgeneration!
Google.com

BAYREUTH FIEBERT DEM START ENTGEGEN

ZU INSTAGRAM mit Fotos und Video

Die morgige Festspielpremiere wird in diversen Kinos übertragen, aber BR-Klassik streamt. Hoffentlich funktioniert der Stream auch in Österreich.

Bayreuth
Bayreuths erste Dirigentin: Erfüllte Träume
Oksana Lyniv dirigiert als erste Frau bei den Bayreuther Festspielen, die sie am Sonntag mit dem „Fliegenden Holländer“ eröffnet. Oksana wer? Ein Porträt.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oksana-lyniv-bayreuther-festspiele-1.5361346

Bayreuth Stars sind heute und morgen an einer „Nebenfront“ im Eisatz

Offenburg
Dirigent Michael Güttler über sein „Walküre“-Projekt in Offenburg: „Habe mich nicht entmutigen lassen“

Michael Güttler. Foto: privat

Ein Höhepunkt der Festivalreihe „Frischluft und Musik Ortenau“: Michael Güttler interpretiert den ersten Akt aus Wagners „Walküre“ mit internationalen Stars in Offenburg. Ein Interview mit dem Dirigenten.
Badische Zeitung

Offenburg
Dirigent Michael Güttler über sein „Walküre“-Projekt in Offenburg: „Habe mich nicht entmutigen lassen“
Badische Zeitung

Mit dabei ist Günther Groissböck als Hunding.

Wien/ Konzerthaus
Piotr Beczala überzeugte seine Fans trotz Hoppalas
Der Tenor gab im Konzerthaus einen Liederabend mit weitgefächertem Programm.
Wiener Zeitung

„Con molto sentimento“: Piotr Beczała im Wiener Konzerthaus
Der polnische Tenor gab gemeinsam mit Helmut Deutsch am Klavier einen gefühlsstarken Liederabend – hemmungslos romantisch!
Der Standard.at

Baden Baden
Frankreich und Russland als Baden-Badener Festspiel-Schwerpunkt
Neue Musikzeitung/nmz.de

IPG-PLEYEL GESELLSCHAFT RUPPERSTHAL. Absage der Veranstaltungen am 24. und 31.7.

Leider müssen wir die beiden geplanten Veranstaltungen am Sa, dem 24.7.2021 (unsere 483. Veranstaltung) und am Sa, dem 31.7.2021 (unsere 484. Veranstaltung) aufgrund der negativen Auswirkungen rund um Corona stornieren. Das tut uns sehr leid! 

Während wir vor der „Coronazeit“ bei sehr vielen Veranstaltungen ausgebucht waren (siehe www.pleyel.at) und daher unseren Pleyel Verehrerinnen und Verehrern sehr oft keinen Platz anbieten konnten, hat sich das Blatt aufgrund der Corona-Pandemie leider in eine andere- in eine negative- Richtung gewendet. Wir hoffen daher sehr, dass bald wieder normale Zustände eintreten werden, um unseren treuen Pleyel VerehrerInnen wieder Pleyels wunderbare Musik präsentieren zu dürfen .

Übrigens: Wenn man einen überlebensnotwendigen Konzertsaal bauen muss, damit unsere erfolgreiche & einmalige Arbeit einen Fortgang findet, dann darf man auf keinen Fall mit Spendengeldern oder mit Mitgliedsbeiträgen fahrlässig handeln, sondern muss damit zweckmäßig, sparsam und wirtschaftlich umgehen! (Zitat Ende)

Ich bin überrascht von dieser ehrlichen Aussage, die Pleyel-Gesellschaft hat deswegen etwas gut bei mir. Die Zeit ist schwierig wie nie zuvor, aber die Eiertänze und Rechenkunstücke, die mit den Auslastungszahlen –  unterstützt von einer willigen Presse – inszeniert werden, sind schon abenteuerlich.

Umso mehr sind Ausreisser nach oben erfreulich, Mörbisch und Kosterneuburg können Zusatzvorstellungen anbieten

Seefestspiele Mörbisch: Zusatzvorstellung von „West Side Story“ am 12. August
meinbezirk/eisenstadt

Pressespiegel von den Bregenzer Festspielen

Blitze über dem Bodensee
Die Bregenzer Festspiele feiern „Rigoletto“ und graben eine unvollendete Nero-Oper aus.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/bregenzer-festspiele-eroeffnet-blitze-ueber-dem-bodensee/27449164.html

Verdis „Rigoletto“ auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele
Der monumentale Clownskopf bleibt bei dieser langersehnten Wiederaufnahme der Oper das bestimmende Element. Ein Abend voller Nihilismus, Magie und Poesie
Der Standard.at

Bregenz: Die Rigoletto-Maschine läuft gut
Ein Zirkus, aber berührend und mit gutem Klang: Philipp Stölzls gigantische Inszenierung von Verdis populärer Oper „Rigoletto“ funktioniert auch heuer am Bodensee.
https://www.diepresse.com/6012128/bregenz-die-rigoletto-maschine-lauft-gut

Artisten, Kavaliere, Attraktionen
Wiener Zeitung

Impressionen vom „Rigoletto“-Festspielabend
https://vorarlberg.orf.at/stories/3113882/

Einmal Wahnsinn mit alles: „Nerone“ in Bregenz
Arrigo Boitos „Nerone“ eröffnete am Mittwochabend die 75. Bregenzer Festspiele.
https://www.tt.com/artikel/30796956/einmal-wahnsinn-mit-alles-nerone-in-bregenz

Im nächsten Jahr wird auf dem See „Madama Butterfly“gegeben, ein nicht unbedingt mit sehr vielen „seebühnentauglichen“ Massenszenen ausgestattetes Werk. Aber der Regie wird schon etwas einfallen!

MUSIKFESTIVAL STEYR: Der Mann von La Mancha“ feiert unter tosendem Applaus Weltpremiere als Regimekritiker

Stehende Ovationen im Schlossgraben. Foto: Peter Mayr

Überraschend, erfrischend und mitreißend präsentiert sich der Musical-Klassiker „Der Mann von La Mancha“ bei seiner Weltpremiere in Steyr. Mit einer gewagten Verschiebung der Zeitachse in ein Internierungslage der frühen 1940er-Jahre werden Hits wie „Er träumt den unmöglichen Traum“, „Mir ist jeder recht“ oder „Ich bin ich, Don Quixote“ unter der Regie von Susanne Sommer mit einer zeitgeschichtlichen Dimension versehen und mit dem unverkennbaren Stil des gefeierten Janoska Ensembles musikalisch neu arrangiert. Eine durchwegs schwungvolle, gelungene Entstaubung, die durch die herausragende Leistung des Ensembles komplettiert wird: Mit Bravour meistert Grammy-Preisträger Herbert Lippert den Spagat zwischen dem verwirrten Musical-Held als Regimekritiker, Dissident, Umweltaktivist und Klimaschützer und setzt den Don Quixote stimmlich wie auch darstellerisch gekonnt in Szene. Nicht minder facettenreich und ausdrucksstark zeigt sich Publikumsliebling Martina Dorak in der Rolle der Aldonsa. Den tolpatischigen Gehilfen Sancho Pansa gibt niemand Geringerer als Intendant Karl-Michael Ebner höchstpersönlich mit Witz, Charme und Stimmgewalt zum Besten…

Einige der Sponsoren. Foto: Peter Mayr.

 

Weitere Sponsoren (ich möchte ja nicht für eine Streit verantwortlich sein! So ein Platzerl auf dem Foto kostet schon etwas! Foto: Peter Mayr

Ausführlicheres lesen Sie in unseren „Infos des Tages, vor allem die Sponsoren sind im Foto zu sehen. Diese sind in solchen Zeit ganz wichtig, denn viele Unternehmen kämpfen um die Existenz – und die Steyr-Sponsoren haben sogar etwas herzugeben – und sicher gute Steuerberater!

Der Intendant wieder hat bei „niemand Geringeren“ als bei seinem Chef an der Wiener Volksoper gelernt, vor allem eigene Darstellung! Aber seine Sache in Steyr macht er offenbar gut (er ist auch Präsident des Österreichischen Musiktheaterpreises und damit ein „Herr Wichtig“).

22.07.2021 Waidhofen an der Ybbs, Eishalle  „HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN“ (Premiere)

Als passionierter Eishockeyfan kenne ich Eishallen in ganz Europa – in der schmucken Bezirksstadt Waidhofen kannte ich die noch nicht: daß sich dort meine zwei Leidenschaftrn sozusagen „verknüpften“ war genial, noch dazu, wo unter den Protagonisten eine junge Dame den Vogel abschoß, die aus Kanada, sozusagen dem „Paradeland“ dieses spannenden Sports stammte…

Zum Bericht von Michael Tanzler

Mannhein
„Albert Herring“ in Mannheim: Die Befreiung des Muttersöhnchens
Frankfurter Rundschau

Sommer-Matineen im Schloss Esterházy in Eisenstadt. Joseph Haydns Musik am Originalschauplatz
Bis 27. August jeden Donnerstag und Freitag, 11 Uhr

Copyright: Esterhazy

Die Sommer-Matineen im Schloss Esterházy bieten seit 8. Juli die Möglichkeit, die Musik Joseph Haydns am Originalschauplatz seines Schaffens zu erleben, denn der große Komponist lebte über vier Jahrzehnte am Hof der Esterházy. Noch heute fasziniert die besondere Atmosphäre dieses historischen Ortes seine Gäste…

Mehr darüber in den heutigen Infos des Tages

Elektronikmusiker Peter Rehberg gestorben
Der Wahlwiener wurde unter dem Künstlernamen Pita bekannt, er arbeitete auch als Labelbetreiber.
Wiener Zeitung

Deutscher TV-Moderator Alfred Biolek ist gestorben
Er prägte mit der Talkshow „Boulevard-Bio“ das Unterhaltungsfernsehen und kochte in „Alfredissimo“ mit Stars.

Biolek hatte über Jahrzehnte die Erneuerung der deutschen TV-Landschaft vorangetrieben. Zwei Formate hat er wesentlich mitbegründet: die Talkshow und die Kochshow. Aber er hat nicht nur das Fernsehen geprägt, er hat über dieses Medium auch die Gesellschaft beeinflusst. Am Ende seines Lebens konnte er mit großer Genugtuung feststellen, dass die Deutschen ein wenig so geworden waren wie er: dem guten Essen zugetan, offen für alle möglichen kulturellen Einflüsse aus dem Ausland und im Allgemeinen tolerant gegenüber Minderheiten.
Wiener Zeitung

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Millionen Tonnen CO2 aus der Schweiz soll vor Norwegen entsorgt werden: Weil die Abkehr von den fossilen Energien nicht rasch genug möglich ist, wollen Schweizer Abfallverbrenner das CO2 aus ihren Anlagen unter dem Meer einlagern. Umweltschützer warnen vor den gravierenden ökologischen Folgen des Milliardenprojekts.
    Zum Bericht
  • G-20-Umweltminister ohne Einigung auf ehrgeizigere Klimaziele: Die gemeinsame Abschlusserklärung der Fachminister enthält keine Erklärung, das 1,5-Grad-Ziel schon bis Ende 2030 erreichen zu wollen. Allerdings haben sie erstmals «als Verantwortungsgemeinschaft agiert und die Mission formuliert, gemeinsam den Klimawandel zu bekämpfen». Zum Bericht
  • Bei Billigflügen droht ein Preisschock: Die EU-Kommission will den Treibstoff für Europaflüge verteuern. Das könnte die Preise gewisser Billigflüge verdoppeln. Die Branche hat wenig Freude an den Massnahmen. Sie setzt auf effizientere Flugzeuge und Subventionen für alternative Treibstoffe.
    Zum Bericht
  • In Bosnien ist die Leugnung des Völkermords von Srebrenica künftig strafbar: Mit bis zu drei Jahren Haft wird die Leugnung des Genozids von Srebrenica, wo 8000 bosnische Muslime getötet worden sind, in Zukunft geahndet. Ist der Täter eine Amtsperson, kommen drei Jahre Haft hinzu und weitere drei Jahre, wenn die Tat von Drohungen und Beleidigungen begleitet wird. Zum Bericht
  • Proteste bei Trauerfeier für Haitis ermordeten Präsidenten: Bei der Zeremonie zur Beerdigung des ermordeten Präsidenten Jovenel Moïse in Haiti sind in den Strassen Demonstrationen abgehalten worden und Schüsse gefallen. Die Delegationen der USA und der Vereinten Nationen haben die Zeremonie deshalb verlassen.
  • Zum Bericht

Es herrscht Bikinizwang für Frauen – zumindest im Beach-Handball.


Zu wenig sexy für Beach-Volleyball? Das norgwegische Team Radlerhosen. Dafür gibt es eine Rüge. Foto: Norwegischer Handballverband

Das norwegische Team trug bei der EM in Bulgarien kürzlich statt Bikini-Höschen kurze Radlerhosen und kassierte prompt eine Strafe von der Europäischen Handball-Föderation wegen „unangemessener Bekleidung“. 

Unangemessen ist die Vorschrift, dass Sportlerinnen zum Vergnügen der Zuseher in knappen Höschen spielen müssen. Ebenso unangemessen sind andere sexistische Kleidungsvorschriften, die auch in dieser Morgenpost schon beschrieben wurden; sei es im Turnen, im Tennis oder im Alltag. Es gibt immer noch Vereinsfunktionäre, die glauben, Frauen vorschreiben zu können, was sie zu tragen haben – das lenkt ab von den sportlichen Leistungen, die sie erbringen. Das norwegische Team erreichte übrigens bei der EM den 4. Platz und die Norwegerin Marielle Martinsen erzielte die meisten Punkte. 

Bikini-Zwang
Vor Start der Olympischen Sommerspiele machen Sportlerinnen einmal mehr auf sexistische Bekleidungsvorschriften aufmerksam.
https://www.profil.at/gesellschaft/profil-morgenpost-bikinizwang/401451394

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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