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24. JÄNNER 2021 – Sonntag

24.01.2021 | Tageskommentar

 

„Reintesten“ – unsere Befragung ergibt eine klare Tendenz, dennoch ist die Liebe zur Oper und zu den Theatern auch erkennbar.

Die Antworten auf die gestellte Frage finden Sie in unseren „Infos des Tages“.  Hier ist nichts manipuliert, dafür verbürge ich mich mit Ehrenwort (das bei mir noch etwas gilt).  Die NEIN-Stimmen überwiegen, es gibt aber auch JA-Stimmen – und diese machen den Theatern hoffnung. Es ist keine Stimme unter den Tisch gefallen.

Manchmal ziehen sich die Meinungen quer durch eine Familie, wie im Fall einer pensionierten Ärztin und langjährigen Leserin unseres Mediums:

U.B.: JA. Ich würde mich testen und dann soviel wie möglich in den 24 Stunden in kulturelle Veranstaltungen und Museen gehen, auch wenn es mir persönlich gegen den Strich geht. Mein Mann nicht, mein Sohn weiß nicht so recht, eher fürs Kino. Mir tun einfach die Künstler und Veranstalter leid, die sich weit mehr Gedanken machen, konstruktive Lösungen suchen und sich bemühen als die gesamte versagende Politikergilde aller Parteien und vor allem die Beamten im Gesundheitsministerium und die EU Bürokraten. Als jetzt pensionierte Ärztin weiß ich nur zu gut, was von denen zu erwarten ist, dazu zählt auch besonders unsere „Spitzenpolitikerinmedizinerin“.

Ein NEIN-Beispiel

F.K.: NEIN So habe ich auf die Anfrage geantwortet, dazu auch meine Begründung geschrieben und bekam von den angeschriebenen Stellen auch eine verständliche Antwort. Ein Gesamtresultat Ihrer Anfrage würde mich echt interessieren.

Wir können nur mit unserem Resultat dienen, der Staatsoper dient die Befragung nur zur internen Planung.

Domingo hat uns zu einem gewaltigen Quotensprung verholfen

Auch uns und die befreundeten Medien trifft die Situation wie ein Keulenschlag. Über was schreiben, wenn nichts stattfindet, über das zu berichten wäre? Ich begebe mich mit dem Kommentar auf gefährliches Eis, wenn man politische Entscheidungen streift, gerät man in Teufels Küche. Sie können mir nun glauben oder auch nicht,die überwiegende Reaktion der Leserschaft ist positiv (natürlich keine 100 %). Wäre es nicht so, würde ich als pragmatisch denkender Mensch mein Geschreibsel mis zum Zeitpunkt „Brand aus!“ einstellen. Ich bin ja kein Masochist!

So hoffe ich, dass mir die nun geplanten Initiativen, die künftigen Staatsopernpremieren , über die Runde helfen. Die Quote des gestrigen Samstag wünsche ich dem Staatsoperndirektor als Monatsquote, wenn er  bei den amputierten Bedingungen  vor Besuchern durchspielen könnte!

Nun, Placido Domingo polarisiert und heizt damit die Quote an.

Placido Domingo. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Die erste Kritik kam von Renate Wagner:
Zum Bericht
Der Bericht wurde gestern an dieser Stelle ausführlich behandelt

Nun aber eine der meist kritischen Betrachtungen von Thomas Prochazka

WIEN/ Staatsoper: NABUCCO am 22.1.2021

Die Wiener Staatsoper übt sich in Systemrelevanz und spielt vor leerem Haus für den ORF und ein ausgewähltes Häuflein von Medienvertretern. Auf der eigenen Website überträgt man live. Naja, fast: »live zeitversetzt«. Naja, schon ein bisserl bearbeitet, auch für die Sendung auf ORF III am Sonntagabend… Jedenfalls verschob man den Übertragungsbeginn um etwas mehr als vier Stunden auf 20:30 Uhr…

…Interessant übrigens, wie die Kameraperspektive die örtlichen Gegebenheiten verzerrt: Offensichtlich hatte der ORF eine Krankamera im Parkett aufgebaut, die mit ihrem Weitwinkel­objektiv dem Bühnen­geschehen eine nie zuvor gesehene Tiefenwirkung verlieh. Und die dynamischen Kamerafahrten von der Totalen zur Nahaufnahme eines Sängers erlaubten Einsichten, die im vollbesetzten Haus nicht möglich sind.

Plácido Domingo stand als Nabucco auf der Bühne. An seinem 80. Geburtstag. Ob es die zweite, dritte oder siebente Wiederkehr desselben war, muß uns nicht interessieren. Was uns zu interessieren hat, ist Domingos Leistung. Und da bleibt festzuhalten: Es macht einen betroffen, wie sehr einer der einstens besten Tenöre seiner Zeit die eigenen Ansprüche an die stimmliche Gestaltung einer Partie immer mehr herabsetzt, um vor sich selbst weitere Auftritte zu rechtfertigen...

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=AC562D72-FF6B-A373-40CDCB2858D8BEB0

Anders sahen es die „Gäste beim Prinzen Bogdan“ (ich lade gern mir Gäste ein“ ), also jene, die nicht auf den Stream angewiesen waren:

Leere Staatsoper gratuliert Domingo
Nach nervösem Beginn stabilisierte sich der Sangesstar und lieferte in Verdis „Nabucco“ routiniert ein Porträt eines dem Wahn verfallenden Machtmenschen.
Der Standard

Placido Domingo in Wien“Nabucco“ in der Staatsoper: Der alte König auf seiner Bühne
Plácido Domingo singt am Sonntag Abend in ORF III den Nabucco. Bei der Aufzeichnung in der wiener Staatsoper zeigte sich: Der 80-Jährige trägt den Abend fast allein.
Kleine Zeitung

Bogdan Roščić: „Die Welt in ihrem ganzen Wahnsinn spürbar machen“ Bezahlartikel
Der Opernchef über fehlende Besucher, Distanz und Nähe, politische Unterstützung, Verschwörungstheorien und die Aufgabe der Kunst
Kurier

Bayreuth: Katharina Wagner: Thielemann bleibt in Bayreuth
„Wir wollen unbedingt zusammen weitermachen“

Die Corona-Pandemie erschwert die Planung der Bayreuther Festspiele 2021. Klar ist, dass die Anzahl der Veranstaltungen im Sommer 2021 reduziert sein wird. Katharina Wagner rechnet mit etwa 25. Sicherheitshalber plane sie bereits mit zwei Orchestern, „so dass wir im Fall eines Infektionsgeschehens auf das jeweils andere Orchester zurückgreifen können“. Geplant seien derzeit die Bühnenwerke „Meistersinger von Nürnberg“, „Tannhäuser“, eine Neuproduktion des „Fliegenden Holländer“ unter der Leitung von Oksana Lyniv, sowie drei Vorstellungen der „Walküre“ mit einem Performance-Künstler. Gerüchten zufolge handelt es sich um Hermann Nitsch.
BR-Klassik

DIE METROPOLITAN OPERA STREAMT

Saturday, January 23 (zu sehen wegen der Zeitverschiebung heute ganztägig)

Massenet’s Manon


Manon. Lisette Oropesa. Foto: Metopera

Starring Lisette Oropesa, Michael Fabiano, Carlo Bosi, Artur Ruciński, Brett Polegato, and Kwangchul Youn, conducted by Maurizio Benini. From October 26, 2019.

Sunday, January 24 zu sehen wegen der Zeitverschiebung am Montag ganztägig)
Wagner’s Die Walküre
Starring Deborah Voigt, Eva-Maria Westbroek, Stephanie Blythe, Jonas Kaufmann, Bryn Terfel, and Hans-Peter König, conducted by James Levine. From May 14, 2011.

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Piotr Beczala probt in Wuppertal die Arie des ANDREA CHENIER

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ANGEL BLUE AUF FACEBOOK

Sie interviewt eine Freundin – über eine Stunde lang!

 

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Stadttheater Klagenfurt: Aron Stiehl: „Meine Glaskugel ist kaputt“
Die Uraufführung der Oper „Il canto s’attrista, perché“ ist geprobt, muss aber zum zweiten Mal verschoben werden. Auch sonst scharrt das Stadttheater in den Startlöchern.
Kleine Zeitung

Lieses Klassikwelt 71: Engpässe im Dirigentenkarussell
Mehrere Orchester suchen aktuell nach einem neuen Chefdirigenten. Die Neuorientierung wird nicht leicht. Zwar kursieren aktuell noch zahlreiche Namen von international sehr begehrten Dirigenten wie zum Beispiel Andris Nelsons, Kirill Petrenko oder Teodor Currentzis, aber die Reihen lichten sich. Die Nachfrage ist größer als das Angebot. Und so wie auch das Reisen angesichts von Corona und Klimakrise schwieriger wird, verringern sich die Möglichkeiten und Chancen für Dirigenten, mehrere Orchester, die räumlich weit auseinander liegen, parallel zu managen.
Kirsten Liese berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert.de

St. Gallen: Domenico Cimarosa: Il maestro di cappella / Kurt Weill: Mahagonny Songspiel, Theater St.Gallen, Livestream: 23.01.2021

 

Zwei Raritäten zwischen Konzert und Bühne

Zum Bericht von Jan Krobot

HINWEIS FÜR BALLETT-FREUNDE /  Heute

https://programm.ard.de/?sendung=287243965451585

24.01.2021 um 23:05 Uhr  „Ghost Light“ von John Neumeier
Aus dem Festspielhaus Baden-Baden | arte

110 Min

Venedig
Vor 25 Jahren brannte Venedigs Opernhaus La Fenice ab
https://www.puls24.at/news/entertainment/vor-25-jahren-brannte-venedigs

HAYDN-REGION NIEDERÖSTERREICH

 

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 24
Für die Lösung der Preisfrage von letzter Woche mussten Sie zunächst wissen, von wem die literarische Vorlage zu Verdis „Falstaff“ stammt – William Shakespeare, klar – wobei es sich in dem Fall um ein Werk handelt, das gleich drei verschiedene Vorlagen aufnahm. Über den Zwischenschritt Shakespeare war sodann die Frage zu lösen, wie denn das Werk heißt, bei dem es um ein recht verwickeltes Geschehen mit Happy End geht, das vorwiegend in einem Wald zur Zeit der Antike spielt. Die Lösung war „Ein Sommernachtstraum“ („A Midsummer Night’s Dream“), das unter gleichem Namen von Benjamin Britten vertont wurde. Gewusst haben das unsere Leser Karl H. Steiner aus Hannover und Ruth Linhart aus Wien, denen wir herzlich zum Gewinn von jeweils einer Überraschungs-CD gratulieren!
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-24/

USA
Talkshow-Legende Larry King gestorben

Der US-Moderator wurde 87 Jahre alt.
Wiener Zeitung

Französische Schauspielerin Nathalie Delon starb mit 79 Jahren an Krebs

Ex-Frau von Filmstar Alain Delon wurde mit dem Thriller „Der eiskalte Engel“ bekannt
Kurier

Österreich
„Nur für Bewohner“: In Pflegeheim wurden Impfungen einfach weggeschmissen
Neuer Höhepunkt in der Impfneid-Debatte: In einem Heim in Ostösterreich sollen mehrere Impfdosen vernichtet worden sein.
Kurier

Das ist das Ergebnis der sinnlosen Streitereien. Wer soll übriggebliebene Impfdosen bekommen, wenn der zuständige Bürgermeister ablehnt?  Gibt sie der Heimleiter einem Freund, steht er mit beiden Beinen im Kriminal. Also ab in die Spülung! Das ist zwar auch kriminell (es handelt sich um Volksvermögen), aber angesichts der herrschenden Hysterie sogar verständlich!

Es gibt Menschen, die liebend gerne den weggeschütteten Impfstoff  empfangen hätten. Sigi Brockmann aus Münster schreibt:

Wiener seid froh! Oho wieso? Sie können sich berits zur Corona-Impfung anmelden trotz Alter von unter 80! Bei uns kommen im Februar erst die über 80-jährigen dran, dann sind die Impfzentren wegen Impfstoffmangel nur nachmittags geöffnet. Bis ich dann als „nur“ über 70-er einen Termin erhalte, wird es dann wohl April werden wenn ich dann noch lebe.
Das hofft mit vielen Grüssen S. Brockmann

Zur Impfung:

Mitarbeiterin Ursula Wiegand  aus Berlin, die penibelst die Corona-Vorschriften beachtet und mit der ich mich deswegen öfters „im Clinch befinde“ zum Impfstoff ASTRAZENECA

Meiner Meinung nach ist der Hauptgrund für die Verzögerung nicht nur der Brand in der wichtigsten Fabrik in Indien, sondern die Tatsache, dass Astrazeneca offenbar nicht genügend gegen die gefährlichen Mutationen schützt…

Genaueres in den „Infos des Tages!

Ich warte geduldig, bis ich an der Reihe bin. Welcher Impfstoff? Ein Glücksspiel! Hat das Gesundheitsministerium um eine Glücksspiel-Lizenz angesucht?

So können Sie FFP2-Masken wiederverwenden
Anders als Alltagsmasken sollen FFP2-Masken nicht wiederverwendet werden. Da sie recht teuer sind, benutzen viele Menschen sie trotzdem mehrfach. Dabei sollten jedoch einige Dinge berücksichtigt werden
Tagesschau

Diese Masken drohen der nächste Megaflop zu werden. Wenn sie feucht werden (Atmung), dann sind sie unwirksam und nur mehr als Staffage zu verwenden! . Ein (natürlich nicht ernstgemeinter Tipp: Atmung einstellen!

Bevor das Eis für mich zu glatt wird, wünsche ich einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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