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24. DEZEMBER 2019 – Dienstag/ Heiliger Abend

24.12.2019 | Tageskommentar

HEUTE BEGINNT BEI DEN CHRISTEN WEIHNACHTEN, BEI DEN JUDEN HAT CHANUKKA BEREITS AM SONNTAG BEGONNEN

Ich wünsche allen Mitarbeitern und Lesern ein frohes Weihnachtsfest. Ich bitte um Verständnis, dass ich keine Grüße und Wünsche extra und personenbezogen verschicke, das führt nur zu Irritationen. Meine Wünsche kommen aber vom Herzen!

Weihnachten und Chanukka werden heuer gleichzeitig gefeiert.

Von Chanukka habe ich bisher nur den Namen, nicht aber die Bedeutung gekannt. Durch eine Weihnachtskarte wurde ich darauf aufmerksam. Da das Fest gleichzeitig mit Weihnachten stattfindet, wünsche ich natürlich auch unseren jüdischen Mitarbeitern und Lesern ein frohes Fest -sowie überhaupt allen Menschen, die mir wohlgesonnen sind! Die anderen werden es wohl auch verkraften!

 

Chanukka (hebräisch חֲנֻכָּה / חנוכה ‚Weihung, Einweihung‘ [xanʊˈkaː] Audio-Datei / Hörbeispiel Chanukka?/i; Schreibweisen: Chanukkah, Hanukkah) oder Lichterfest ist ein acht Tage dauerndes, jährlich gefeiertes jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels (des Serubbabelischen Tempels) in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. Es beginnt am 25. Tag des Monats Kislew (November/Dezember).

Weihnachten, Silvester und Neujahr mit der Wiener Staatsoper

 Ein vielfältiges Programm präsentiert die Wiener Staatsoper rund um die Feiertage und den Jahreswechsel:

Le Corsaire. Foto: Ashley Taylor

Auf dem Spielplan stehen die Ballett-Erfolgsproduktion Le Corsaire (noch am 23., 26., 28., 29. Dezember 2019, 3. Jänner 2020) – es tanzen in wechselnden Besetzungen u. a. die Ersten Solistinnen und Solisten Davide Dato, Jakob Feyferlik, Denys Cherevychko, Masayu Kimoto, Nikisha Fogo, Olga Esina, Kiyoka Hashimoto, Liudmila Konovalova und Natascha Mair – am Dirigentenpult: Valery Ovsyanikov; Puccinis La Bohème (noch am 25. Dezember 2019) unter der musikalischen Leitung des jüngsten Staatsopern-Ehrenmitglieds Marco Armiliato und u. a. den SolistInnen Saimir Pirgu, Irina Lungu, Marco Caria und Mariam Battistelli, Hänsel und Gretel am 27.12. sowie die neue Kinderoper Persinette von Albin Fries, die am vergangenen Samstag ihre umjubelte Uraufführung im Haus am Ring feierte (noch am 25. und 29. Dezember).

In unseren Infos des Tages finden Sie die Vorschau ausführlicher, auch mit Tipps zum Jahreswechsel

An der Wiener Staatsoper wird schon für „LOHENGRIN“ geprobt!

Foto: Facebook

Foto: Facebook

FACEBOOK

Wer ist „Elsa“?

Die junge schwedische Sopranistin CORNELIA BESKOW (Mehr Infos in unseren Tagesinfos)

Wiener Staatsoper: Verleihung des Titels „Kammersänger“ an Herbert Lippert

Mag. Christian Kircher, KS.Herbert Lippert, Dir. Dominique Meyer. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Das langjährige Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper Herbert Lippert wurde am Montag, 23. Dezember 2019 im Teesalon der Wiener Staatsoper mit dem österreichischen Berufstitel „Kammersänger“ ausgezeichnet. Das Datum lässt die Verleihung wie ein Weihnachtsgeschenk erschienen. Nicht dabei – und das aus gutem Grund – der „Sonst immer-dabei“ Ioan Holender)

Passau: #Metoo hat Don Giovanni erledigt + Fotostrecke
Jogginghosen von Gucci sehen scheußlich aus, signalisieren aber: Hier ist Geld daheim! Geschmacklosigkeit kann ich mir leisten, 1000 Euro für ein Stück Stoff ebenso! Was Karl Lagerfeld immer wusste, muss Don Giovanni bitter erfahren.
https://www.pnp.de/lokales/stadt_und_landkreis_passau/passau_stadt/3553848

Hüftsteifes Scheusal
Das Landestheater Niederbayern schaltet sich mit Mozarts „Don Giovanni“ in die MeToo-Debatte ein und lässt viele Fragen offen
https://www.sueddeutsche.de/kultur/passau-hueftsteifes-scheusal-1.4733472

Hamburg: Vogt kam, sang und siegte!
Die Inszenierung des Lohengrin von Peter Konwitschny aus dem Jahre 1998 ist eine Zumutung. Sie verlegt die Handlung in ein Klassenzimmer aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert und steckt die Protagonisten mit Ausnahme vom Schwanenritter in lächerlich anmutende Kostüme. Die arme Elsa sah aus wie Mutter Beimer auf ihrer 60. Geburtstagsfeier. Konwitschnys Verballhornung der Materie, insbesondere aber die furchtbaren Kostüme und die abartigen Perücken von Helmut Brade und Inga von Bredow sind schlicht und ergreifend misslungener Blödsinn.
Klassik-begeistert

Da muss ich schon widersprechen (Meinungsfreiheit lasse ich gewähren – nehme diese aber auch für mich in Anspruch): Die Konwitschny-Uraltinszenierung ist bereits Kult und als solcher anerkannt.

Berlin/ Komische Oper:  „DSCHAINAH“ von Paul Abraham, eine mitreißende konzertante Premiere, 22.12.2019 

 Hera Hyesang Park und Dirigent Hendrik Vestman. Foto: Iko Freese / drama-berlin.de

Sich in der Komischen Oper einzufinden, lohnt sich in diesem Jahr besonders. Denn „DSCHAINAH“ Das Mädchen aus dem Tanzhaus – so der komplette Titel, ist eine überzeugend rekonstruierte Große Operette von Paul Abraham aus dem Jahr 1935. Er komponierte sie als Auftragswerk für den schwerreichen Wiener Kaffee-König Julius Meinl II. Der wollte mit dieser Operette seiner jungen japanische Frau und Sängerin Michiko Tanaka zum Start am Theater an der Wien verhelfen. Auch versuchte Meinl II das hoch verschuldete Haus durch Finanzspritzen zu retten. Doch das gelang nicht. Nur 57 Mal wurde das Stück dort aufgeführt, in Berlin gar nicht mehr.

Paul Abraham hat sich für den Sponsor ins Zeug gelegt. Wie nun Barrie Kosky  für die Wiederbelebung in Berlin.

Zum Bericht von Ursula Wiegand

«So sah man eine Revue, unterhielt sich bei der Operette und hörte Opernarien» resümierte die Kleine Volks-Zeitung zur Uraufführung von Paul Abrahams «Dschainah – Das Mädchen aus dem Tanzhaus» am 21. Dezember 1935 im Theater an der Wien.

Gleiches kann der Besucher der konzertanten Aufführung der Romanze eines Europäers mit einer exotischen Prostituierten, die erst zum Verkauf steht und dann mit der Hilfe der blonden Verlobten des Europäers einen passenden exotischen Partner erhält und so vor dem Butterfly-Selbstmord bewahrt wird in der Komischen Oper Berlin berichten.

Zum Bericht von Jan Krobot

Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel, Deutsche Oper Berlin, Vorstellung: 23.12.2019 nachmittags

So macht Oper Spass: Als Fixpunkt des vorweihnachtlichen Repertoires kommt allerorten wieder «Hänsel und Gretel» zur Aufführung, so auch an der Deutschen Oper in Berlin…

Zum Bericht von Jan Krobot

Zürich: DIE SCHÖPFUNG (Joseph Haydn) – 22.12.2019    
Mauro Peter als hervorragender Uriel  

Die Scintilla-Formation der Philharmonia, des Orchesters des Opernhauses Zürich, ist schon eine Klasse für sich. Mit Sachverstand und Engagement nehmen die Musikerinnen und Musiker jede Herausforderung an. Und die sind, im Zeitalter der historischen Informiertheit, deren nicht wenige. Riccardo  Minasi ist für seine zugriffigen Tempi und manchmal etwas gar brachiale Art des Musizierens bekannt. Und nichts bleibt da dem Zufall überlassen, alles ist bei ihm auf seine Linie gebracht und so entsteht eine eindeutige Aussage. Und die heisst in diesem Fall: Man treibe Haydn jegliche Betulichkeit durch schneidige Tempowahl und viel Forte aus…

Zum Bericht von John H. Mueller

Stuttgarter Ballett: „DORNRÖSCHEN“ 22.12.2019 nm – erste Alternative!

Hochzeitspaar im Glück: Anna Osadcenko (Aurora) und David Moore (Prinz Desiré). Foto: Stuttgarter Ballett

Nach der Wiederaufnahme-Sternstunde vier Tage zuvor kehrte in dieser Sonntag-Nachmittag-Vorstellung der Alltag zurück, was jedoch beim Stuttgarter Ballett allgemein überdurchschnittliches Niveau bedeutet. Der größte Unterschied zu den Premieren-Kollegen in den 4 Hauptpartien bestand darin, dass ihnen die Rollen-adäquate Ausstrahlung zumindest phasenweise fehlte und bewusst machte, welch enorme Bedeutung diesem Fakt zukommt….

Zum Bericht von Udo Klebes

Wiener Staatsoper: „LE CORSAIRE“, 21.12.2019 – eine abenteuerliche Ballettgeschichte

Kein weihnachtlicher „Nussknacker“, keine liebliche „Puppenfee“ dieses Jahr für die Kinder, sondern eine wirre Raubersg´schicht ist für sechs Ballettabende während der Feiertage angesetzt. Eher nichts für Kinder. Immerhin, dieser „Le Corsaire“ ist der Stolz von Ballettchef Manuel Legris. Es ist seine erster eigener choreographischen Versuch gewesen, ein nachschöpferisch geglückter, und in den zahlreichen Aufführungen seit der Premiere 2016 sind Solisten und Corps des Wiener Staatsballetts perfekt in dieses bunt ausladende klassisch-akademische Ballettspektakel hineingewachsen…

Zum Bericht von Meinhard Rüdenauer

Wien/ Kurzparkzonen am Heiligen Abend
Der Heilige Abend ist kein offizieller Feiertag, daher Kurzparkscheine nicht vergessen
https://www.vienna.at/parken-am-24-dezember-parkschein-nicht-vergessen/6040771

Insolvent: Wiener Ampelpärchen-Shop sperrt zu
„Time to say Goodbye“, heißt es auf der Website ampelpaerchen.rocks. Rabattcode: Insolvenz
Der Standard

GB/Brexit-Theater: Johnson feierte Kaviarparty mit Oligarchen
Der Briten-Premier feierte nach Wahlsieg mit Ex-KGB-Agent Alexander Lebedew. Jetzt setzt es Kritik.
https://kurier.at/chronik/welt/johnson-feierte-kaviarparty-mit-oligarchen/400711581

In Österreich bei unserer hysterischen Presse gäbe es bereits Rücktrittsforderungen und den Staatsnotstand. In GB absolvieren Oppositionszeitungs-Journalisten ihre Pflichtübung und ansonsten kratzt das niemand sonderlich. Richtige Einschätzung der Situation war noch nie die Stärke unserer Medien. Nach denen wollten zwei Drittel der Briten den Brexit wieder rückgängig machen. Bloß, warum haben diese Brexit-Gegner nicht den Weg in das Wahllokal gefunden?

Feiertagsmanie: Wie Charles Dickens Weihnachten ruinierte
Ein Mann ganz persönlich gilt als verantwortlich für den alljährlichen Konsumwahn: der britische Autor Charles Dickens. Er prägte das Ideal für die winterlichen Feiertage – und wünschte, die Geister der Weihnacht nie gerufen zu haben.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/charles-dickens

Nichts ist schlimmer als Weihnachten in Wien
Wie die Flucht vor gierigen Weihnachtsmännern, Advent-Klimbim und „Last Christmas“ gelingen kann. Eine Anklage.
Wiener Zeitung

Am frühen Nachmittag flüchte ich zur Familie in den Wienerwald, wo ich dann bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag bleibe. Ab Donnerstag mittag bin ich dann wieder in der Online-Galerie anzutreffen, die Ausstellung „The Golden Pebbles“/ Albert Shena ist geöffnet und harrt eines Besuches!

Die Galerie des Online-Merker liegt zwar nicht im unmittelbaren Zentrum, aber auch nicht am Ar… von Wien. In dieser Gegend liegt immerhin Schloss Schönbrunn, ich befinde mich derzeit 3 Minuten vom Eingang Gloriette entfernt. Da bekomme auch ich mit, was sich in Wien derzeit abspielt – und das ist für Wiener, die nicht vom Tourismus leben, nicht lustig!

Ich wünsche allen Lesern und Mitarbeitern ein frohes Fest!

A.C.

 

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