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24. AUGUST 2021 – Dienstag

24.08.2021 | Tageskommentar

Laptop-Bildschirm schwarz? So bekommt ihr wieder ein Bild
Keine Tosca aus Salzburg! Was ist los?

Der ORF wurde von seinen Produktionspartnern bei den Salzburger Festspielen und UNITEL informiert, dass die zeitversetzte ORF-2-Live-Übertragung der „Tosca“ von den Salzburger Festspielen am Freitag, dem 27. August 2021 um 20.15 Uhr entfällt, da die an den Aufführungstagen 24. und 27. August geplante TV-Produktion aus organisatorischen und dispositionellen Gründen abgesagt werden musste. Stattdessen steht am Freitag um 20.15 Uhr die Dacapo-Episode „Zeugenmord“ der ORF/ZDF-Erfolgsreihe „Die Toten von Salzburg“ auf dem ORF-2-Programm.

Auch auf Arte-TV ist die Salzburger Tosca nicht zu sehen!)

Salzburger Festspiele: Keine „Tosca“ mit Netrebko im ORF
Klassikfreunde hatten sich auf einen besonderen Opernabend auf ORF 2 gefreut. Nun wurde die Übertragung von Puccinis „Tosca“ aus Salzburg mit Superstar Anna Netrebko gestrichen. Über die Gründe gibt es zwei Versionen.
Kleine Zeitung

Eine Version ist, dass Anna Netrebko die Aufnahme nicht freigibt. Diese Version glaube ich nicht – und dieser sollte auch vehement entgegengetreten werden, falls sie denn tatsächlich falsch ist. Denn dass eine Opernsängerin – und mag sie noch so ein Star sein – gefragt werden muss, ob ein Auftritt, für den es sicher einen exakten Vertrag gibt, im TV gesendet werden darf, kann nie im Ermessen einer Künstlerin liegen. Ganz abgesehen davon, dass das TV ja drei Versuche bis zur Ausstrahlung hat. Wer von den Verantwortlichen dabei in die Knie geht, möge künftig gute Arbeit in der Portierloge leisten!

Aber dann sollte man die „organisatorischen und dispositionellen Gründe“ auch offen darlegen, da ist ja nichts Ehrenrühriges dabei! Der Steuerzahler, der Festspiele wie ORF finanziert, hat ein Recht darauf!

Dr. Wolfgang Habermann hat heute „Heute“ gelesen: Sichtlich vergnügt auch Fiona Swarovski mit Ehemann Karl-Heinz Krasser: „Es ist erst das dritte Mal, dass ich eine ‚Tosca‘ sehe. Meine erste war mit Maria Callas. Bin gespannt, wie tragisch es heute endet.

Bei ihrer ersten Tosca war Fiona Swarowski also ein halbes Jahr alt, denn sie wurde im Jänner 1965 geboren und die letzte Tosca von Callas war im  Juli 1965. So bringt man die Jugend in die Oper (und zu einem Ehemann, der seinen Namen wechselt)

TOSCA IN GRAZ / Kasematten: Giacomo Puccinis TOSCA konzertant bzw. halbszenisch

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Copyright: Werner Kmetitsch

Ein rundum geglückter Fidelio im Vorjahr markierte den Anfang, heuer geht es auf dem Grazer Schlossberg mit Puccinis Tosca glanzvoll weiter. Was als konzertante Aufführung angepriesen wird, entpuppt sich erneut als starke halbszenische Vorstellung, die dank des großartigen Einsatzes der zentralen Protagonisten den Wunsch nach einem Bühnenbild und einer Regie erst gar nicht aufkommen lässt. Was hier von Kristine Opolais, Jonas Kaufmann und dem für den erkrankten Bryn Terfel eingesprungenen Ludovic Tézier auf dem schmalen Streifen vor dem Orchester auf der Kasemattenbühne dargeboten wird, ist allemal besser als eine möglicherweise fragwürdige Inszenierung aufoktroyiert zu bekommen, wie das derzeit etwa in Salzburg mit Michael Sturmingers im Mafia-Milieu angesiedelten Tosca aus Jahr 2018 der Fall ist. In Graz sind sängerisch und darstellerisch versierte Personen mit Ausstrahlung am Werk, die ihre Deutung der ihnen anvertrauten Figur authentisch und wirkungsvoll umsetzen und denen es zudem gelingt, spontan auf das jeweilige Gegenüber einzugehen und auf dessen Rollengestaltung empathisch (Cavaradossi – Tosca) oder taktisch (Scarpia – Tosca) zu reagieren…

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

„Tosca“ in Graz. Klassiksterne leuchteten unterschiedlich hell
Kristine Opolais, Jonas Kaufmann und Sir Bryn Terfel gemeinsam in Puccinis „Tosca“ auf der Grazer Kasemattenbühne. Ein Besuch bei der Generalprobe/TV-Voraufführung am Samstag und ein Gespräch mit Tenorissimo Jonas Kaufmann.
Kleine Zeitung

„Tosca“ am Schlossberg: Kaufmann und Opolais begeistern Grazer Publikum
https://www.krone.at/2490682
Graz
Was Jonas Kaufmann gern noch singen möchte (Bezahlartikel)
https://www.diepresse.com/6024149/was-jonas-kaufmann-gern-noch-singen-mochte

Salzburgs Bösewicht rettet Grazer Oper: Tézier ersetzte Terfel
Die Presse.com

SALZBURG: LA DAMNATION DE FAUST

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Copyright: Salzburger Festspiele/ Marco Borelli

Salzburg
Teuflisch und himmlisch: Berlioz-Oper in Salzburg (Bezahlartikel)
https://www.diepresse.com/6024519/teuflisch-und-himmlisch-berlioz-oper-in-salzburg

Kein Gretchen
Die Mezzosopranistin Elīna Garanča bereichert die konzertante Aufführung von „La Damnation de Faust“.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/salzburger-festspiele-oper-faust-1.5389902

„Fausts Verdammnis“ bei den Salzburger Festspielen: Das Problem ist der Himmel
BR-Klassik.de

Garanča im „Faust“: Ein fein umwobenes Juwel
Wiener Zeitung

Kritik: „La damnation de Faust“ bei den Salzburger Festspielen (Podcast)
BR-Klassik.de

Zum Teufel geh’n aus Wurschtigkeit
FESTSPIELE / LA DAMNATION DE FAUST
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/festspiele/15373-zum-teufel-geh-n-aus-wurschtigkeit

Interview
Lise Davidsen: „Emotional möchte ich so nah am Charakter dran sein wie ich kann“


Lise Davidsen. Foto: Charlotte Gundersen

… „mein größtes Ziel ist es, ehrlich zu klingen.“ Exklusiv-Interview mit dem Wagner-Stern aus Norwegen – Teil II
Klassik-begeistert.de-Herausgeber Andreas Schmidt traf die Norwegerin im Restaurant „Bürgerreuth“ in Bayreuth. In diesem zweiten Teil spricht Lise über ihre Pläne und erklärt, wie sie mit progressiven Regisseuren umgeht.
Klassik-begeistert.de

Bayreuth
Dirigent Andris Nelsons in Bayreuth umjubelt
Mit einem umjubelten Konzert ist der lettische Dirigent Andris Nelsons zu den Bayreuther Festspielen zurückgekehrt. Fünf Jahre nach dem Eklat um seine kurzfristige „Parsifal“-Absage leitete der 42-Jährige am Sonntagabend ein Konzert mit Stücken aus drei Richard-Wagner-Opern. Schon im Vorfeld hatte Festspielleiterin Katharina Wagner betont, sich auf die beiden Konzerte mit Nelsons zu freuen – das zweite folgt am Mittwoch zum Abschluss der Spielsaison.
Sueddeutsche Zeitung.de

Andris Nelsons dirigiert in Bayreuth. Wahnsinnig gut musizierter Wagner
2016 war es ein Eklat kurz vor Beginn der Bayreuther Festspiele: Andris Nelsons gab die musikalische Leitung der „Parsifal“-Produktion ab und verschwand vom grünen Hügel. Jetzt ist er für zwei Konzerte im Festspielhaus zurückgekehrt. Das erste fand am 22. August 2021 statt, auf dem Programm der erste Akt der „Walküre“ und Highlights wie der Karfreitagszauber aus „Parsifal“ Die Sopranistin Christine Goerke gab ihr Hügeldebüt als Sieglinde, Günther Groissböck sang den Hunding, und Klaus Florian Vogt verlieh gleich drei Wagnerhelden seine Stimme: Siegmund, Lohengrin und Parsifal.
BR-Klassik.de

 

BAYREUTH: Meinungsverschiedenheiten wegen des Abschlusskonzerts. Ein Bayreuther Blatt versucht einen Keil zu treiben.

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So war es vorgesehen – bis vor drei Tagen. Dann wurde das Programm geändert. G.G. wird nicht „Abschied und Feuerzauber“ singen. 

Der Sänger hat es akzeptiert, es gibt keinen „Knatsch“, der von einigen Wichtigmachern gerne gesehen würde. Übrigens, um etwas zu akzeptieren, braucht man es nicht zu verstehen. Ich musste in meinen bescheidenen Leitungspositionen diesen Satz mehrmals zu Mitarbeitern sagen. „Akzeptieren Sie einfach, versuchen Sie nicht zu verstehen“.

Diese Botschaft ergeht auch an G.G.

Seitens einer Lokalzeitung wird versucht, einen Keil zwischen Katharine Wagner und G.G. zu treiben. Leider treiben einige Medien  es jetzt auf die Spitze und wollen nun scheinbar wirklich, dass man die genauen Umstände der Wotan-Absage erklären muss. Die gehen aber niemand etwas an, schon gar keinen lokalen Presse-Fritzen!

Kritik Konzert am 22.8.: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/bayreuth-2021-andris-nelsons-guenther-groissboeck-christine-goerke-konzert-kritik-100.html

Zum Konzert am 25.8.: https://www.kurier.de/inhalt.knatsch-am-huegel-starsaenger-giftet-gegen-katharina-wagner.f3f48801-6e01-41f3-bd1a-ba18b3474e3f.html

Meine ganz persönliche Meinung: Dieses Argument mit der zurückgelegten Partie ist haltlos. Jessy Norman oder jetzt Anna Netrebko haben auch Isoldes Liebestod gesungen, aber eben nicht die ganze Isolde

Gestatten Sie mir noch eine ganz persönliche Bemerkung: Ich kenne G.G. recht gut, wir reden über Fußball, Politik, über die Frauen, über unser beider Konkurrenz und sogar über die Familie. Aber manche beruflichen Dinge gehen mich nichts an, da frage ich nicht – und will es auch gar nicht wissen! Ich bin keine Journalistenlaus und möchte auch nie eine sein!

PS.: Ich habe übrigens noch nie eine Kritik über G.G. geschrieben!

Hamburg: Darf Donald Spaß machen?
Der österreichische Komponist Bernhard Lang hat ein Trump-Spektakel geschrieben. Der größte Trick bei der Uraufführung ist die Besetzung der Hauptrolle.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/trump-oper-hamburg-1.5389133

Opern-Premiere in Hamburg: Donald Trump mit Boots und Lederjacke
https://www.landbote.ch/donald-trump-mit-boots-und-lederjacke-545727909989

Berlin/ Berliner Ensemble: DIE DREIGROSCHENOPER

be, dreigroschenoper, bettina hoppe, nico holonics, foto jörg brüggemann
Bettina Hoppe, Nico Holonics. Foto: Joerg Brueggemann/OSTKREUZ

Die Musik fetzt sofort los. Adam Benzwi und seine Band – bestehend aus James Scannel, Doris Decker, Otwin Zipp, Stephan Genze, Ralf Templin und Vít Polák – versetzen den ausgebuchten Großen Saal vom Berliner Ensemble (BE) gleich in eine unentrinnbare Kurt-Weill-Stimmung.

Die Musik-Crew leicht unterhalb der Bühne lässt nichts anbrennen und eher auflodern. Vier Saxophone von Sopran bis Bariton, sowie Posaune, Kontrabass, Trompete und Schlagzeug sind im Einsatz, das absichtlich oft verstimmte Klavier dringt ebenfalls durch – um zunächst die tüchtigsten Lärmerzeuger zu nennen.

Harmonium, Klarinette, Flöte, Piccolo, Gitarre und Banjo sind auch mit dabei. Eigentlich müsste diese teils schrille Hommage an den frühen Jazz und die Goldenen Zwanziger das Publikum aus den Sesseln katapultieren. Waren die Leute bei der Uraufführung 1928 an genau diesem Ort, dem damaligen Theater am Schiffbauer Damm, ebenso sittsam? Im BE bleiben alle brav auf ihren Stühlen, nur der Glitzer-Vorhang gleich hinter der Mini-Kapelle gerät leicht ins Schwingen…

Zum Bericht von Ursula Wiegand

WIEN:  HEUTE Lesung  24. August um 19 im „G’schamster Diener“ (Stumpergasse 19 in 1060)

Dienstag, 24. August 2021, 19:00 – 20:00.„Kunst kann aus Zorn entstehen, aber es gibt keine Kunst ohne Liebe“

G'schamster Diener - Cafe Restaurant - Wien 360° Panorama
Copyright: „G’schamster Diener“

Zwei österreichisch-jüdische Dichterinnen zweisprachig gelesen

Else Keren stammte aus Czernowitz, war eine Freundin von Paul Celan, überlebte die Shoah, lebte später in Israel. Die Sprache ihrer Dichtung blieb die deutsche 
Tamar Radzyner stammte aus Polen, überlebte das KZ Auschwitz und lebte ab 1959 bis zu ihrem Tod in Wien. Die Sprache ihrer Dichtung ist ebenfalls die deutsche.

Herbert Kuhner wurde in Wien geboren, emigrierte als Kind mit seinen Eltern in die USA, kehrte als junger Erwachsener nach Wien zurück, ist Schriftsteller, Professor und Übersetzer. Mit sehr viel Feingefühl übersetzt er Gedichte zeitgenössischer jüdischer Autoren ins Englische, indem er congenial den Klang des Gedichtes in der anderen Sprache wiedergibt. Angelika-Ditha Morosowa verfügt über eine Schauspielausbildung und ist promovierte Literaturkritikerin. Sie trat schon mehrfach im G’schamster Diener auf.

Diese Lesung ist zweisprachig deutsch-englisch und nähert sich so feinfühlig dem literarischen Schaffen von Else Keren und Tamar Radzyner an. Es werden vielfältige Themen gelesen:Trauer, Tod, Sehnsucht, Verarbeitung, aber auch Träume und Liebe

Filme der Woche

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Filmstart: 26. August 2021
REMINISCENCE: DIE ERINNERUNG STIRBT NIE / Reminiscence  /  USA  /  2021
Drehbuch und Regie:  Lisa Joy
Mit: Hugh Jackman, Rebecca Ferguson, Thandiwe Newton u.a.

In diesem Film ist die Klimakatastrophe schon eingetroffen, halb Miami steht bereits unter Wasser, und irgendwann fällt die düstere Behauptung, das Wasser werde sich den Rest auch noch holen. Eine Dystopie, die aber in dem Film „Reminiscence“ bloß „atmosphärisch mitspielt, nicht als Tatsache, mit der man sich auseinander setzt. Man weiß nur – man ist irgendwann in der Zukunft, in einer Zeit, wo es gelungen ist, in das menschliche Gehirn einzudringen und dessen Bilder quasi in 3 D hervorzuholen…

Und das ist der Job von Nick Bannister (Hugh Jackman), dessen Stimme andauernd tremolierend aus dem Off kommt, um uns tiefe Weisheiten zu verkünden: „Die Zeit ist keine Einbahnstraße, man kann sie auch zurückgehen.“ „Auf einer Reise in die  Vergangenheit kann man Geister finden.“ „Nichts macht so süchtig wie die Vergangenheit.“ „Wenn man sich Erinnerungen nicht stellt, fressen sie einen auf“ – man sieht, Lisa Joy, bisher vor allem Drehbuchautorin, nun auch erstmals auf dem Regiesessel, gibt sich mit banalen Lebensweisheiten zufrieden.

Nick, tatkräftig unterstützt von seiner in ihn verliebten Assistentin Watts (Thandiwe Newton, treu bis in den Tod), setzt seinen „Kunden“ recht altmodisch wirkendes Gerät auf den Kopf und legt sie in den „Tank“, eine überdimensierte Badewanne. Was er dann macht, wirkt wie Hypnose, die Kunden wandern in ihre Vergangenheit, Bilder erscheinen… Dabei sind die Probleme der Leute, die zu ihm kommen, nicht immer so banal wie jenes von Mae (Rebecca Ferguson): Sie hat vergessen, wo sie ihren Haustorschlüssel hingelegt hat, und will schnell in die Erinnerung schlüpfen, um ihn wieder zu finden…

Zur Filmbesprechungvon Renate Wagner

AUSSTELLUNG: STEREOMANIA• DIE SCHWEIZ IN 3D: Landesmuseum Zürich, 23.07.2021 – 17.10.2021

 Die Illusion vor Ort zu sein

Seine diesjährige Sommerausstellung widmet das Landesmuseum Zürich der Stereoskopie als erstem fotographischen Massenmedium. Handliche Geräte und Weiterentwicklungen im Bereich der Photographie machten in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem Wissenschaftsinstrument ein Unterhaltungsmittel…

Zum Bericht von Jan Krobot

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Polen errichtet einen Zaun an der Grenze zu Weissrussland: An der Grenze sollen derzeit 900 Soldaten im Einsatz sein. Der weissrussische Machthaber Alexander Lukaschenko hatte Ende Mai angekündigt, dass Minsk Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU hindern werde – als Reaktion auf verschärfte Sanktionen des Westens.
Zu den neusten Entwicklungen
«Proud Boys»-Chef zu 155 Tagen Gefängnis verurteilt: Der Anführer der rechtsradikalen Gruppe, Henry «Enrique» Tarrio, ist von einem Gericht in Washington verurteilt worden. Tarrio war im Dezember am Rande einer Demonstration gegen die Wahlniederlage von Donald Trump in Washington daran beteiligt gewesen, ein «Black Lives Matter»-Transparent zu verbrennen. Er hat zudem den Besitz von Waffenzubehör gestanden. Zum Bericht
Das Akronym Bric weist nach 20 Jahren eine gemischte Bilanz vor: Vor zwanzig Jahren wurde das Akronym Bric kreiert. Man prognostizierte, dass Brasilien, Russland, Indien und China im Eiltempo zu den reichen Industrieländern aufschliessen würden. Für China und Indien trifft das zu, für Brasilien und Russland nicht.
Zum Bericht
Schwedens Alkoholmonopol verteidigt sich gegen ausländische Konkurrenten: Das Alkoholmonopol wird gerne kritisiert, ist aber auch nach 65 Jahren unbestritten. Nun rüstet sich der staatliche Wächter der Volksgesundheit, um unliebsame ausländische Online-Anbieter von heimischen Konsumenten fernzuhalten. Derzeit sind rund 120 solcher Distanzhändler registriert.
Zum Bericht
Asylverfahren in der Schweiz sind langsamer als das Gesetz verlangt: Der Bund hat die neuen Asylverfahren evaluiert. Die Prüfer stiessen bei jedem dritten Asylentscheid, den sie untersuchten, auf «erhebliche Mängel». Und die Verfahren dauern deutlich länger als geplant. Laut Gesetz sollten die beschleunigten Verfahren im Durchschnitt rund einen Monat dauern.
Zum Bericht

Neuer Bildungsmonitor: Die Schulqualität in Deutschland sinkt
Bayern und Sachsen stehen im bundesweiten Vergleich vorn, Bremen ist das Schlusslicht. Erste Corona-Effekte zeigen sich in wachsender Bildungsarmut und erheblichen Lernrückständen. Der Handlungsbedarf ist gross.
Neue Zürcher Zeitung

Österreich
Gastro-Obmann Pulker: „1G-Regel käme Lockdown gleich“
Regierung kündigte am Wochenende an, dass man sich die 1G-Regel vorstellen könne. Nachtgastro spricht von „Todesstoß“.
Kurier.at

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

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