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24. APRIL 2021 – Samstag

24.04.2021 | Tageskommentar

WIENER STAATSOPER: WIR ÖFFNEN WIEDER!

 

Liebes Publikum,

fast ein halbes Jahr ist die Wiener Staatsoper nun schon geschlossen, die längste Periode seit der Wiedereröffnung nach dem 2. Weltkrieg. Wir haben in dieser Zeit stets weiter gearbeitet, geprobt und zahlreiche Vorstellungen für TV, Streaming und Radio zur Aufführung gebracht, zuletzt die Premiere unserer Parsifal-Neuproduktion.

Entsprechend der heutigen Verlautbarung der österreichischen Bundesregierung können wir ab 19. Mai das Haus am Ring endlich wieder öffnen und Vorstellungen vor Publikum anbieten.

Wir arbeiten gerade an den nötigen Vorbereitungen und ersuchen Sie um Verständnis, dass wir Sie noch nicht heute, aber natürlich so rasch wie möglich über Termine, Vorstellungen und Kartenverkaufsmöglichkeiten informieren werden. (Aussendung der Wiener Staatsoper/ Zitat Ende)

Der (relativ kurze) Spielplan wird sicher noch über das Wochenende ausgearbeitet werden, der Kartenverkauf muss ja ziemlich umgehend beginnen. Etwa 50 % des Fassungsvermögens dürfen als Karten verkauft werden. Bitte nageln Sie mich nicht fest, aber ich glaube gehört zu haben, dass ein Test (unbedingt nötig) auch vor Ort durchgeführt werden kann. Das wäre durchaus eine praktikable Lösung, nur müssten Sie halt entsprechend frühzeitig kommen.  Der ÖVP-Staatssekretär im zuständigen Ministerium, dass derzeit viel zu viele Kompetenzen umfasst, kündigte noch für Mai den berühmten „Grünen Pass“ an („Sesam öffne Dich “ für so gut wie alles). Nun ist Magnus Brunner nicht Staatssekretär im Gesundheitsressort, sondern bei „Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie“. Und was will der sich zum Grünen Pass äußern? Weil er für die Umwelt zuständig ist :-))). Wenn das unter Anschober so üblich war, wundert einem nichts mehr!

Aber der neue grüne Gesundheitsapostel rudert bereits zurück. Nichts da, ich habe das Sagen! Wir müssen abwarten, was die kompetente Truppe in Brüssel dazu sagt.  Meinen Impfpass mit den eingetragenen zwei Impfungen könnte ich vorweisen. Keine Angst, ich nehme Ihnen damit sicher keine Karte weg! Also bitte testen, testen, wiederum testen! Viel Spaß dabei!

Kultur-Comeback: Ab 19. Mai bis zu 1.500 Besucher indoor, 3.000 outdoor
Minister Werner Kogler wünscht „viel Kreativität und Freude für die neuen Ansätze“. Bundestheater-Chef Christian Kircher angetan, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig skeptisch.
Wiener Zeitung

Österreich
Kultur, Gastronomie und Hotellerie öffnen am 19. Mai, Schulen ab 17. Mai im Präsenzbetrieb
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat für Mitte Mai wiederholt gleichzeitige Öffnungsschritte für Kultur, Sport, Gastronomie und Tourismus in Aussicht gestellt. Zu den Details dazu hatte die Regierungsspitze seit Freitagvormittag mit Ländern, Gemeinden, Sozialpartnern und Experten beraten. Die Ergebnisse wurden in einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Die Presse.com

Mitreden bei den Lockerungen: Wird im Sommer wieder alles „normal“ sein?
Die Impfquote steigt, die Corona-Infektionszahlen sinken langsam und Mitte Mai soll es endlich soweit sein: Österreich sperrt auf. Wird bis zum Sommer alles wieder gut? Diskutieren Sie mit!
Die Presse.com

WIENER STAATSOPER STREAMT „FAUST“ AM 29. APRIL

 

Die Wiener Staatsoper setzt ihren Premierenreigen fort: Am 29. April 2021 wird Charles Gounods Faust in einer Inszenierung von Frank Castorf aufgezeichnet und kommt per Stream, TV und Radio direkt zum Publikum nach Hause.

Castorf, vielleicht der einflussreichste Regisseur der deutschsprachigen Theaterwelt in den letzten 20 Jahren, debütiert mit dieser Arbeit an der Staatsoper. In seiner Inszenierung trifft das Paris der Faust-Uraufführungszeit auf das Paris um 1960. Mit filmischen Mitteln wie Schnitten und Überblendungen werden aus den wenigen Schritten durch das Miniatur-Paris, das Bühnenbildner Aleksandar Denic auf die Bühne bringt (Kostüme: Adriana Braga-Peretzki), Verfolgungsjagden, Zeitsprünge oder Träume. Zugleich setzt Castorf von Gounod nicht zu Ende erzählte Geschichten im Video fort.

Die Premiere am 29. April wird ab 18.00 Uhr live auf play.wiener-staatsoper.at sowie auf myfidelio.at übertragen. Radio Ö1 sendet die Gesamtaufzeichnung am 1. Mai ab 19.30 Uhr und auch ORF III übernimmt die Produktion wieder ins Hauptabendprogramm: Eingeleitet von den »Kulissengesprächen mit Barbara Rett« um 20.00 Uhr wird Faust am 9. Mai ab 20.15 Uhr im Rahmen von »Wir spielen für Österreich« in ORF III ausgestrahlt.

Die musikalische Leitung der Premierenproduktion verantwortet Bertrand de Billy, der in dieser Saison an die Staatsoper zurückgekehrt ist und in dieser Spielzeit bereits mehrere wichtige Projekte geleitet hat wie etwa die Wiederaufnahme des französischen Don Carlos oder, dann schon im Lockdown, die Tosca mit Anna Netrebko oder Werther mit Piotr Beczala.

Hochkarätig ist auch die Sängerinnen- und Sängerbesetzung: Juan Diego Flórez gibt mit dieser Produktion sein szenisches Rollendebüt aus Faust. Die Marguerite gestaltet, erstmals am Haus, Nicole Car, die in der Oktober-Premiere von Eugen Onegin ihr Hausdebüt als Tatjana gab. Den Méphistophélès verkörpert der vielversprechende junge polnische Bass Adam Palka, der sein Hausdebüt gibt – ebenso wie Étienne Dupuis als Valentin. (Aussendung der Wiener Staatsoper/ Zitat Ende).

Es handelt sich um eine Koproduktion mit der Staatsoper Stuttgart (deshalb ist Adam Palka, dortiges Ensemblemitglied, auch dabei. Die weitere Verbindung zu Stuttgart ist auch klar – Chefdramaturg Sergio Morabito kommt auch von dort!

Szene aus Castorfs Stuttgarter „Faust“-Inszenierung aus 2016). Foto: Thomas Aurin

Die Stuttgarter Premiere fand unmittelbar vor Halloween statt, BR-Klassik setzte als Titel „Castorf und die Gruselclowns“ ein.

Ein Hexentanz um Glamour, Glanz und Elend: Frank Castorf inszeniert Charles Gounods Oper „Faust“ für die Oper Stuttgart. In der Walpurgnisnacht tummeln sich zahlreiche „böse Clowns“ mit Skelettmasken auf der Bühne – passend zu Halloween.

Diese Produktion wird uns in nächster Zeit beschäftigen. Wir jubeln zwar auch über die „Auferstehung“, aber bis dahin sind es noch mehr als drei Wochen. Auch diese müssen überbrückt werden! Glauben Sie mir, das ist verdammt schwer!

Berlin: Ein Orchester taucht auf
Sie wollen sich nicht unterkriegen lassen: Als erstes Orchester der Hauptstadt präsentieren die Berliner Symphoniker ihre Pläne für die Saison 2021/22
Tagesspiegel.de

Offizielles Covid-Testzentrum ab 26. April 2021 in der Philharmonie Berlin

Berlin impft in der Philharmonie

Die Philharmonie Berlin wird zur zentralen Test-Anlaufstelle für das Kulturforum: am 23. April öffnet im Übergangsfoyer der Philharmonie Berlin ein Covid-Testzentrum, das seinen regulären Betrieb am Montag, dem 26. April, aufnehmen wird. Die Einrichtung des externen Betreibers „CovidZentrum“ bietet kostenlose Antigen-Schnelltests („Bürgertests“), die regulären Antigen-Schnelltests sowie tagesaktuelle PCR-Tests an. Es werden entsprechende Atteste über das Testergebnis ausgestellt.

Zur Terminbuchung: covidzentrum.de

Das Covid-Testzentrum im Übergangsfoyer der Philharmonie (Eingang aus Richtung Potsdamer Platz) wird vorläufig Mo., Fr. und Sa. von 7 – 19 Uhr und Di., Mi. und Do. von 7 – 17 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet sein

Deutschland: Ideenlos im Kulturbetrieb
Schönwetterreden ohne Schönwetter-Ideen: Die Open-Air-Saison steht bevor, vieles ließe sich denken und an die gerade geltenden Hygiene-Bestimmungen anpassen. Doch geplant hat der geförderte Kulturbetrieb wenig.
Frankfurter Allgemeine

Deutschland
Carsten Brosda zum Infektionsschutzgesetz: „Die Kultur zahlt einen überproportional hohen Preis“
BR-Klassik.de

Berlin
Konzerte in Berlin: Wladimir Jurowski startet Strawinsky-Festival, Spectrum Concerts gelingt ein feiner Tanejew-Abend
Wladimir Jurowski präsentiert mit dem RSB einen herausragend programmierten Konzertabend mit unbekannten Werken von Strawinsky. Spectrum Concerts widmet sich dem wenig gespielten Tanejew und stellt in tadellosen Interpretationen drei Kammermusikwerke des hochinteressanten Russen vor. Derweil spielen die Berliner Philharmoniker Bruckners Neunte und Messiaens Et exspecto, beides Werke, die sich im heimischen Sessel nur bedingt adäquat nacherleben lassen.
Konzertkritikopernkritikberlin.a.schlatz

Stream: „Königskinder“ von Engelbert Humperdinck am 23.4.2021 im Opernhaus/ZÜRICH

Stream aus 2010.  Ein ergreifendes Ende

Jonas Kaufmann, Isabel Rey. Foto: Oper Zürich/ Suzanna Schwiertz

 Es ist wirklich erstaunlich, welche hohen musikalischen Qualitäten die Oper „Königskinder“ von Engelbert Humperdinck besitzt, die im Jahre 1910 an der Metropolitan Opera New York uraufgeführt wurde. Sie führt im Vergleich zu „Hänsel und Gretel“ immer noch ein Schattendasein, obwohl sie wahrscheinlich das bedeutendere Werk ist. Die Geschichte handelt vom Schicksal zweier entwurzelter Königskinder, deren Liebe an einer harten gesellschaftlichen Realität scheitert. Der gemeinsame Tod unter der Schneedecke besitzt zuletzt „Tristan“-Atmosphäre, obwohl Richard Wagner nicht direkt spürbar ist…

Zum Bericht von Alexander Walther

Las Palmas de Gran Canaria
„La Cenerentola“ in fantasievoll-farbigem Gewand
Nach klassischen Inszenierungen von Verdis „Il trovatore“ und Cileas „Adriana Lecouvreur” setzen die Amigos Canarios de la Ópera ihre 54. Saison mit Eigenproduktionen der italienischen Oper erfolgreich fort. Diesmal ist es Gioachino Rossini, der mit seiner „Cenerentola“ im wunderschönen, altehrwürdigen Opernhaus von Las Palmas zu Ehren kommt, dem Teatro Pérez Galdós.
Von Klaus Billand
Orpheus-Magazin

Ruhestand für Peter Ackermann: Datenbank für den „Retter der Kirchenmusik“
Frankfurter Allgemeine

Unübersehbar #49 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 23.4. bis zum 29.4.2021
Neue Musikzeitung/nmz.de

CD der Woche: Teodor Currentzis dirigiert Beethovens Siebte
www.ndr.de

ORF
Conchita: „,Starmania‘ ist schlecht“
Tom Neuwirth übt harsche Kritik an „Starmania“, der Show, die das Sprungbrett für seine Karriere war – und veröffentlicht seinen neuen Song „Malebu“.
https://www.krone.at/2396349

„Große Mengen an Drogen“. Willi Herren: Wilde Partynacht vor seinem Tod
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Der TV-Star soll kurz vor seinem Tod wilde Drogen-Partys gefeiert haben.
https://www.oe24.at/leute/deutschland/willi-herren-wilde-partynacht-vor-seinem-tod/474948868

Protestaktionen: Nun liegen sich die Schauspieler in den Haaren

Welchen Schaden das Procedere rund um Corona angerichtet hat, erkennt man an dieser Aktion. Schauspieler haben gegen das „Berufsverbot“ protestiert, die Aktion war gut gemeint, was sich immer als das Gegenteil von gut herausstellt. Dass man bei solchen Aktionen Applaus aus der falschen Ecke bekommt, muss doch klar gewesen sein. Solange man aber im selbstverfassten Text nichts sagt, was auf diese Ecke hinweist, sehe ich kein Problem. Leider spielen viele Schauspieler nur Mutige mittels eingelerntem Text – selbst sind sie orientierungslos und abhängig. Wer abhängig ist, ist nicht frei in seiner Entscheidung. 

Dass Berufsverbote ernsthaft gefordert werden, zeigt uns, dass ein Gedankengut aus unseliger Vergangenheit immer noch nicht aus manchen Köpfen verdrängt ist. Ich werde mir die wirklich Mutigen merken! Es wäre interessant zu wissen, wer diese Aktion angeleiert hat. Mutig und klug funktionieren nicht immer nebeneinander. Ich kann nur dazu aufrufen, nicht allzuviel Porzellan zu zerschlagen, denn es kommt auch eine Zeit nach Corona! Da muss man wieder miteinander arbeiten!

Social-Media-Videos: CoV-Proteste spalten Schauspielwelt
Seit Donnerstagabend sorgen die Videostatements von rund 50 prominenten Schauspielerinnen und Schauspielern unter dem Motto „#allesdichtmachen“ für Aufsehen. Inzwischen hagelt es für die Aktion auf Instagram heftige Kritik von Kolleginnen und Kollegen. Man spiele CoV-Leugnern in die Hände, sagen die einen. Man müsse auf die schwierige Lage der Branche aufmerksam machen, die anderen.
https://orf.at/stories/3210313/

Nach Kritik an der Corona-Politik: Hass-Angriffe gegen die kritischen Schauspieler
ARD-Rundfunkrat wollte ihnen sogar die Jobs wegnehmen
InfoBild.de

Heftige Reaktionen im Netz
Nach Kritik an Merkels Corona-Lockdown: SPD-Mann fordert „Tatort“-Aus für zwei TV-Stars
Münchner Merkur

„#allesdichtmachen“
Youtube-Video

Schauspielerin Heike Makatsch zieht Video gegen Corona-Massnahmen zurück
Videos von mehr als 50 deutschen Schauspielerinnen und Schauspielern mit satirischer Kritik an Corona-Massnahmen sorgten für Aufruhr. Nun krebst Tatort-Schauspielerin Heike Makatsch zurück.
https://www.20min.ch/story/deutsche-promis-distanzieren-sich-von

#allesdichtmachen: Scharfe Kritik an Schauspieler-Protest gegen Coronapolitik
Dutzende Film- und Fernsehschauspieler, darunter Proll, Ofczarek, Rubey, Düringer, verabreden sich zu gemeinsamer Protestaktion gegen Corona-Politik.
Kurier.at

Ludwig Wittgenstein: Ein leidenschaftlicher Denker

 

Ludwig Wittgenstein war einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 70. Todestages am 29. April 2021 widmet ihm die Österreichische Nationalbibliothek die umfangreiche Online-Ausstellung „Ludwig Wittgenstein: Ein leidenschaftlicher Denker“. Die zahlreichen Fotos und Manuskripte darin stammen vor allem aus jenem Nachlass, der in der Bibliothek verwahrt wird und seit 2017 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt.

Der in Wien geborene Ludwig Wittgenstein (1889–1951) war ein unkonventioneller und leidenschaftlicher Denker. Er verstarb vor 70 Jahren, am 29. April 1951 nahezu unbekannt in Cambridge. Heute zählt sein legendärer „Tractatus Logico-Philosophicus“ zu den wichtigsten philosophischen Werken und sein Rang als einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts ist unumstritten. Darüber hinaus sind es aber auch seine bemerkenswerte Biographie und sein familiäres Umfeld, die ihn zu einem wichtigen Exponenten der österreichischen Geistesgeschichte machen. 2017 wurde der philosophische Nachlass Wittgensteins in das UNESCO-Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

Aus Anlass seines 70. Todestages präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek von 22. April bis 21. Juli 2021 die Online-Ausstellung „Ludwig Wittgenstein: Ein leidenschaftlicher Denker“. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem umfangreichen Nachlass Wittgensteins und seiner Familie, der in den Sammlungen des Hauses verwahrt und durch Neuerwerbungen kontinuierlich erweitert wird. Manuskripte, Tagebücher, Vorlesungsdiktate und Briefe aus seiner umfangreichen Korrespondenz ergeben zusammen mit zahlreichen Fotografien und Alben ein dichtes Bild seiner Persönlichkeit. Die Ausstellung orientiert sich an den biographischen Hauptlinien und fokussiert bewusst auf Aspekte, die sich durch den Sammlungsbestand eindrucksvoll darstellen lassen. Bemerkenswert sind etwa sein Liebesbrief an Ben Richards mit eingeklebten Blumen, der früheste überlieferte Brief des erst achtjährigen Ludwig oder seine technischen Zeichnungen. Zudem gibt es einen Überblick über Wittgensteins Nachlass in der Österreichischen Nationalbibliothek.

MEHR INFOS

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Unruhen überschatten den Ramadan in Jerusalem: Hunderte von ultrarechten Juden zogen in der Nacht auf Freitag von der Innenstadt vor das Damaskus-Tor, den Hauptzugang zum muslimischen Teil der Altstadt, und forderten die Vertreibung der Palästinenser. Einige riefen sogar zu Mord auf. Palästinenser warfen derweil Feuerwerkskörper und setzten Gegenstände in Brand.
Zum Bericht
USA wollen die Massaker an den Armeniern von 1915 als Völkermord anerkennen: Dies hat der amerikanische Präsident Joe Biden am Freitag dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mitgeteilt. Die Anerkennung dürfte die bereits angeschlagenen Beziehungen zwischen den beiden Nato-Verbündeten zusätzlich belasten.
Zum Bericht
Russland will Seegebiete nahe der Krim-Halbinsel sperren: Ausländische Kriegsschiffe und andere staatliche Schiffe dürften diese Gewässer bis zum 31. Oktober nicht mehr passieren, Frachtschiffe dagegen schon, hat das Verteidigungsministerium in Moskau mitgeteilt. Westliche Länder kritisieren die Sperrungen als Verstoss gegen internationales Recht.
Zum Bericht
Vier Personen nach Messerattacke in Frankreich in Gewahrsam genommen: Am Freitag hat ein Angreifer eine Mitarbeiterin der Polizeiwache von Rambouillet in der Nähe von Paris mit einem Messer ermordet. Der Angreifer war unmittelbar nach der Tat von der Polizei getötet worden. Die Umstände der Tat deuteten auf einen islamistischen Hintergrund hin.
Zum Bericht
Diplomatische Krise um Moskaus undurchsichtige Botschaft in Prag: Die grösste Krise seit Jahrzehnten zwischen Russland und Tschechien hat sich am Donnerstag deutlich verschärft. Mit der Ausweisung von bis zu 70 weiteren Mitarbeitern will die tschechische Regierung Russlands Einfluss stark reduzieren. Der Geheimdienst sieht die riesige Vertretung als regionale Basis für Spione.
Zum Bericht

ORF III heute: Samstag, 24. April

Den Themenabend zum 35. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl eröffnet die „zeit.geschichte“ um 20.15 Uhr mit der Dokumentation „Die wahre Geschichte von Tschernobyl“. Anhand von Augenzeugenberichten – u. a. persönliche Erinnerungen Michail Gorbatschows – eindringlichen Bildern des Fotografen Igor Kostin, Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und neuesten Forschungsergebnissen folgt der Film den damaligen Ereignissen und arbeitet die Konsequenzen für Mensch und Umwelt auf. Die anschließende Doku „Strahlende Tage“ (21.50 Uhr) zeichnet den Ablauf der Ereignisse in Österreich minutiös nach, beschreibt politische Entscheidungen und lässt Verantwortliche zu Wort kommen. Befürchtungen von damals werden den realen Entwicklungen gegenübergestellt. Abschließend präsentiert ORF III die Produktion „Fukushima – Tagebuch einer Katastrophe“ (22.40 Uhr): Am 11. März 2011 wurde Japan von einem Erdbeben und einem nachfolgenden Tsunami getroffen – zwei Ereignisse, die die atomare Katastrophe in Fukushima auslösten. Die Doku schildert die Ereignisse im Detail und liefert wissenschaftliche Analysen.

Wie Kolonialismuskritik Geschichte abschafft
Eine US-Uni löst das Studium der Antike auf. Wann folgen Sinologie, Arabistik und Afrikanistik? Und die Schrift? Sie war immer ein Privileg.
https://www.diepresse.com/5969751/wie-kolonialismuskritik-geschichte-abschafft

Prinz Harry in Hollywood gesichtet
An Queen Elizabeths Geburtstag lunchte er mit einer anderen Lady
https:www.gala.de

Jetzt wird der Prinz noch der Manager seiner Angetrauten!


Exklusive Umfrage: Deutschlands Entscheider wollen Annalena Baerbock

Das neueste WirtschaftsWoche-Entscheiderpanel offenbart, wem Führungskräfte das Land nach Angela Merkel anvertrauen wollen: der grünen Kanzlerkandidatin. Für Armin Laschet hingegen sind die Umfrageergebnisse ein weiterer Tiefschlag.
Wirtschaftswoche.de

Deutsche Innenpolitik geht uns nichts an! Leider, denn dazu gäbe es viel zu sagen. So diskutiere ich eben morgen am Früstückstisch mit Frau und Tochter, selbst Enkel Raffael gibt schon seinen Senf dazu!

Ich wünsche einen schönen Samstag!

A.C.

 

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