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23. NOVEMBER 2021 – Dienstag

23.11.2021 | Tageskommentar

NEAPEL: ERÖFFNUNG DER SAISON MIT „OTELLO“ – mit Kurzvideo. Maria Agresta, Jonas Kaufmann. Foto: Video

Rainews mit Video

WIENER STAATSOPER: KOSTENLOSES STREAMING-ANGEBOT WÄHREND DES LOCKDOWNS

Bryn Terfel als „Fliegender Holländer“. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

In der Zeit des neuerlichen Lockdowns wird die Wiener Staatsoper wieder ein kostenloses Streaming-Programm auf play.wiener-staatsoper.at anbieten. Ein besonderes Highlight bildet dabei die Premiere von Don Giovanni in der Regie von Barrie Kosky und unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Philippe Jordan am 5. Dezember, die im ORF III-Hauptabendprogramm sowie auf play.wiener-staatsoper.at live übertragen wird.

Für die erste Woche wurde ein Programm aus dem digitalen Archiv des Hauses zusammengestellt:
Beginnend mit Das Rheingold aus 2016 unter Adam Fischer und u. a. mit Tomasz Konieczny, Norbert Ernst, Jochen Schmeckenbecher und Michaela Schuster am heutigen Montag, 22. November 2021 wird täglich eine Opern- oder Ballettvorstellung gezeigt.

Das Programm der ersten Woche finden Sie in unseren Infos des Tages

WIEN / Staatsoper: „DER FLIEGENDE HOLLÄNDER“ –   Letzte Vorstellung vor dem Lockdown, 21.11. 


Ricarda Merbeth. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Der wohl unvermeidliche 4. Lockdown in Österreich kommt auch für die Kultur wohl in letzter Sekunde. Das Theater in der Josefstadt musste bereits mehrere Vorstellungen ausfallen lassen, weil einige Ensemblemitglieder erkrankt waren. Sonntagvormittag musste im Musikverein Bachs Matthäus-Passion abgesagt werden, weil im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks einige Fälle von Covid-19 aufgetreten sind, und hinsichtlich der letzten Aufführung der Wiener Staatsoper herrschte in den letzten Tagen etwas Verwirrung. Nachdem bereits die „Carmen“-Aufführung am Freitag ohne Chor stattfinden musste, sandte die Wiener Staatsoper bezüglich der „Holländer“-Aufführung noch am Freitagabend ein Mail mit folgender Mitteilung aus: „Die Vorstellung wird krankheitshalber ohne Chor stattfinden müssen. Das bedeutet, dass das Werk in einer um die entsprechenden Szenen gekürzten Fassung gezeigt wird – zwar im Bühnenbild und in Kostümen, aber in einer semi-konzertanten Form.“ Sonntagabend kam jedoch ein weiteres Mail der Staatsoper mit folgendem Inhalt: „Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass es in einem gemeinsamen „Kraftakt“ von Direktion, Chor, Dirigent und Solisten doch noch gelungen ist, die morgige Vorstellung so auf die Bühne zu bringen, wie sie von Christine Mielitz inszeniert und einstudiert wurde.“ Sonntagabend hielt Staatsoperndirektor Bogdan Roščić dann vor der Vorstellung eine kleine Ansprache, in der er sich für das Chaos im Vorfeld (und für die von der Stadt Wien angeordneten verstärkten Sicherheitskontrollen) entschuldigt hat. Gleichzeitig teilte er mit, dass sich so viele Sänger des Chores und des Extrachores freiwillig gemeldet hätten, um die Aufführung mit einer etwas verkleinerten Chorformation doch durchführen zu können. Das Publikum hat auf diese Ankündigung mit herzlichem Beifall reagiert…

Zum Bericht von Walter Nowotny

Bericht von Thomas Prochazka: Mehrere solcher Abende, und die Opernwelt wäre eine bessere.

Das Orchester der Wiener Staatsoper: höchster Trumpf des Hauses. (Wieder einmal.) Mir schien, man wollte mit de Billy musizieren. Gibt es Schöneres? Die Ouverture — herrlich! (Auch gemessen an den besten Bayreuther Verhältnissen, nah und fern.) Wie organisch viele Tempomodifikationen, wie fein so manche dynamische Abstufung … Und wie weit war man doch in Bayreuth und Paris von diesem Niveau entfernt; nicht nur im heurigen Sommer, nicht nur im abgelaufenen Oktober.

Der Chor der Wiener Staatsoper: zweites Atout. (Wenn er will. An diesem Abend wollte man.) Das Schiffsvolk kommt mit leerem Magen: Prestissimo possibile notierte Wagner. Wenn dieser Chor so beschwingt, so hingehaucht erklingt wie Aquarelltupfer auf sonnenbeschienenem Papier, schwerelos schwebt gleich einer prima ballerina bei einer komplizierten Hebefigur: welch ein Eindruck!

Zum Bericht von Thomas Prochazka: http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=311A4B75-F76C-7A0D-FFDB41152ECCED1E

Salzburger Festspiele: Diese Woche Entscheidung um Präsidentschaft
Am Dienstag Hearing der verbliebenen sechs bis acht Kandidaten, am Mittwoch soll das Kuratorium entscheiden.
WienerZeitung.at

Crescendo-Klassikwoche: Löwen in Nürnberg, Proteste in Lemberg und Lockdown in Österreich
Crescendo.de

Eine Lange Nacht über Opernskandale
Der Begriff „Skandal“ und die Oper. Mythisierung des Pariser Tannhäuser… zum Archetypen des Opernskandals. Meistersinger von Wagner 1956 in Bayreuth, Inszenierung Wieland Wagner. Soziologe … Skandale in der Kunst als Beschleuniger des Normenwandels.Schönbergs „Moses und Aron“ … pöbelhaften Angriffe.
Gefunden von TTT
Deutschlandfunk.de

Wien
Neuer Rosenkavalier an der Volksoper“
„Der Rosenkavalier“ an der Volksoper? Einer Koproduktion mit dem Theater Bonn ist es zu verdanken, dass der Baron Ochs auf Lerchenau jetzt am Währinger Gürtel seinen Amouren nachgeht.
http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/arosen6.htm

Österreich
Hans Kraemmer gestorben

Der Bassbariton trat auch als Schauspieler in Fernsehserien und -filmen auf.
WienerZeitung.at

Schauspieler und Sänger Hans Kraemmer 88-jährig gestorben
Sang an der Wiener Volks- und Staatsoper und spielte im Fernsehen u.a. den Portier in der Serie „Schlosshotel Orth“
Der Standard.at

Stuttgart/ Staatsoper: Spaß in der Manege – „Das Rheingold“

Goran Juric als Wotan. Foto: Matthias Baus

Gestrandet auf einem heruntergekommenen Rummelplatz langweilen sich die Götter nach Kräften und beruhigen ihre Nerven mit Drogen, Limbo und Ruder-Ausflügen. Gänzlich unmythisch wird dieser „Ring“ an der Staatsoper Stuttgart eröffnet. Das Ensemble ist hochmotivert und brilliert in dieser experimentellen und durchaus aufsässigen „Rheingold“-Produktion.
BR-Klassik.de

Dortmund Opernhaus Guiraud Dukas Saint-Saëns  „Frédégonde“ –

Oper als Stummfilm mit Sologesangs- Chor- und Orchesterbegleitung
Premiere am 20.11.2021 auch als Live-Stream über takt 1

Foto: Björn Hickmann stage picture

Bei Musicals wundert es nicht, wenn mehrere Komponisten und Textdichter ein Werk gemeinsam schaffen. Bei Opern ist das selten, meistens aus der Not bedingt: Von seinem „drame lyrique“ „Frédégonde“ auf einen Text von Louis Gallet konnte Ernest Guiraud bis zu seinem Tod 1892 nur die ersten drei Akte  und die nur unvollständig komponieren, die dann  Paul Dukas instrumentierte.  Camille Saint-Saëns  komponierte dann den vierten und fünften Akt. In Zusammenarbeit mit dem Palazetto BruZane, Venedig,  – Zentrum der französischen Musik der Romantik – wurde diese Oper als Deutsche Erstaufführung am vergangenen Samstag im Opernhaus Dortmund aufgeführt und als live-stream von takt 1 übertragen…

Zum Bericht von Sigi Brockmann

Dortmund
Eine Schachpartie auf Leben und Tod – Frédégonde von Ernest Guiraud und Camille Saint-Saëns in Dortmund
Neuemusikzeitung/nmz.de

Mainz: „Der Freischütz“ am Staatstheater Mainz: Die Verstörten
https://www.fr.de/kultur/theater/die-verstoerten-91130464.html

Weimar
Premiere in Corona-Zeiten: „Carmen“ am DNT Weimar
https://www.mdr.de/kultur/theater/carmen-deutsches-nationaltheater-weimar-100.html

Hamburg/Opernloft Altona
Frauenklang – „Semiramide di successo“
Das Theater Opernloft im Alten Fährterminal Altona ist dafür bekannt, Opernmaterial an eine bestimmte, aktuelle Situation anzupassen. Es wäre nicht schlecht, wenn die Aufführung durch Deutschland und vielleicht sogar durch Europa reisen könnte. Immerhin singt das Ensemble auf Italienisch und die „Übersetzung“ kann auch in andere Sprachen erfolgen. Auch für Menschen, die sich nicht wirklich für Oper interessieren, wären die nicht-musikalischen Inhalte sehr spannend. Diese Opernvorstellung sollte vor allem von Recruiting-Firmen und Headhuntern gesehen werden; vielleicht gibt es ihnen Denkanstöße.
von Jolanta Łada-Zielke
https://klassik-begeistert.de/semiramis-wie-geht-karriere/

Gespräch mit der Intendantin Inken Rahardt über ihre Produktion „Semiramis – Wie geht Karriere?“ im Opernloft Hamburg.
Klassik-begeistert.de

OPER FRANKFURT: JAMIE BARTON GIBT AM 30.11. einen Liederabend

Jamie Barton. Copyright: BreeAnne Clowdus

Jamie Barton, eine Mezzosopranistin mit besonderer Strahlkraft, kommt im November für einen Liederabend nach Frankfurt zurück. Die Stimmgewalt der Sängerin fasziniert nicht nur auf den Bühnen der internationalen Opernhäuser. Auch in den sozialen Medien zählt sie zu einer der lautesten Stimmen für LGBTQ+-Rechte, Body Positivity und Feminismus in der Opernbranche. Bevor die Ausnahmekünstlerin am 30. November bei ihrem Liederabend auf der großen Bühne der Oper Frankfurt zu erleben sein wird, hat sie ein paar unserer Fragen beantwortet.

ZUM BLOG

Sprechtheater

Nestroypreis: Lina Beckmann und Michael Maertens beste Schauspieler

Am Sonntagabend sind zum 22. Mal die Nestroypreise vergeben worden. Beste Schauspielerin wurde Lina Beckmann als Richard in „Richard the Kid & the King“ in einer Koproduktion der Salzburger Festspiele mit dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Zum besten Schauspieler wurde Michael Maertens für zwei Akademietheater-Rollen gekürt, Karel Kopfrkingl in „Der Leichenverbrenner“ und Adam in „Automatenbüfett“. Die Preisträger wurden in einem TV-Event auf ORF III bekanntgegeben.

Regiepreis: Barbara Frey
Der Standard.at

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Amerikas Notenbankchef für weitere vier Jahre bestätigt: Jerome Powell ist von Präsident Joe Biden in seinem Amt bestätigt worden. Im siebenköpfigen Board der Notenbank sind dagegen weiterhin drei Sitze vakant, darunter auch jener des Verantwortlichen für die Bankenaufsicht. Für Biden eröffnet sich die Möglichkeit, die Geldpolitik auf Jahre hinaus massgeblich zu beeinflussen.
    Zum Bericht
  • Joe Biden will 2024 nochmals antreten: Dies sagte seine Sprecherin Jen Psaki am Montag. Der 79-Jährige kämpft mit schlechten Umfragewerten. Aber auch angesichts seines Alters taucht immer wieder die Frage auf, ob er überhaupt noch für eine zweite Amtszeit antritt. Zudem hat Vizepräsidentin Kamala Harris an Sympathien eingebüsst.
    Zum Bericht
  • USA wollen weitere Sanktionen gegen Nord Stream 2 verhängen: Betroffen seien das mit der Pipeline befasste und mit Russland in Verbindung stehende Unternehmen Transadria und dessen Schiff «Merlin», erklärte das Aussenministerium in Washington. Damit seien inzwischen acht Personen oder Einrichtungen sowie 17 Schiffe mit Sanktionen belegt.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Schwedens «ausgestossene» Parteien drängen in den Mainstream: Radikale Parteien von der Macht fernzuhalten, war lange ein erklärtes Ziel in Schweden. Sozialdemokraten und Bürgerliche haben es jedoch nie geschafft, pragmatisch zu kooperieren. Damit bietet sich den Rechtsnationalen und den Linksradikalen die Chance, näher an den Mainstream zu rücken.
    Zum Bericht

Österreich
Ski-Gebiete dürfen im Lockdown aufsperren
Für die Seilbahnwirtschaft wird im Lockdown erneut eine Extrawurst gebraten.
oe24.at

Ich schlage vor, dass Theatergeher die Skischuhe für alle Fälle bereithalten. Vielleicht kommen Sie dann doch wieder in absehbarer Zeit in die Musentempel – mit Skischuhen!

Das dürfte aber nur in Österreich funktionieren, für Deutschland habe ich keinen Tipp

Hörl will offene Skihütten
Geschlossene Hütten würden die Skifahrer gefährden
https://zackzack.at/2021/11/22/im-lockdown-oevp-hoerl-will-offene-skihuetten/

Auch nicht eben dumm – was dem Herrn Hörl eingefallen ist. Zuerst einmal sollen die Skilifte weiterhin fahren dürfen, damit die Menschen in freier Höhenluft dem Virus besser ausweichen können. Was passiert aber, wenn unvermutet ein Unwetter kommt? Dann bieten nur geöffnete (und bewirtete) Skihütten den nötigen Schutz – also dürfen auch diese offenhalten – wenn es nach dem Nationalratsabgeordneten geht! Apres Ski? Nie gehört! 

JFK Revisited“-Regisseur Oliver Stone: „Ermordung Kennedys war ein Putsch“
Der Dokumentarfilm „JFK Revisited“ kommt in die Kinos: Oliver Stone über seine Recherchen zum 22. November 1963, die tiefe Verstrickung des Geheimdienstes und die weitreichenden Folgen.
Frankfurter Rundschau

Nur weil heute der Todestag war und die Sache noch immer sehr faszinierend ist….
Übrigens stammt der heutzutage so inflationär gebrauchte Begriff “Verschwörungstheorie” genau aus dieser Zeit, als man alle Zweifler, die die offizielle Version von der Einzeltätertheorie nicht recht glauben wollten, auf diese Art mundtot machen wollte.
Unter dem Titel “operation mockingbird” erfährt man diesbezüglich mehr. Speziell das spannende Verhältnis von Medien und Geheimdiensten.

Österreich/Fußball
Neue Infos im Wettskandal um die Regionalliga Ost
Laola.at

Danke, ich will gar nicht mehr wissen, wie dieser Wettbetrug funktioniert hat. Mittlerweile wurden sieben Männer inhaftiert bzw. angezeigt und die Schadenssumme beläuft sich auf einen (wenngleich angeblich hohen) fünfstelligen Betrag. Leute, ihr seid wirklich Schmalspurganoven, um solche Beträge haben echte Betrüger im Fußball nicht einmal einen Schuh angezogen!

In  diesem Jahr haben wir das 50-Jahr-Jubiläum der „Mutter aller Schiebungen im deutschen Fußball begangen. 1971 siegte Arminia Bielefeld auf Schalke (in Gelsenkirchen) mit 1:0. In diesem denkwürdigen Spiel spielten auch Wiener mit – und einen von denen kenne ich sehr gut, der hat auf seine alten Tage sogar bei meinem Verein gespielt. Klar dass das denkwürdige Spiel Gesprächsthema war. Nach Auffliegen der Schiebung sind einige Akteure haarscharf am Gefängnis vorbeigeschrammt.  Dabei kam es zu einer kuriosen Situation. Der Schalke-Torwart (ich glaube, er hieß Nigbur) bekam vor dem Spiel offenbar einen „Moralischen“ und meldete sich als verletzt.  Ersatzmann Dieter Burdenski sprang ein und wusste von der Schiebung nicht. Er spielte eines der besten Spiele seines Lebens und hielt seinen Kasten bis zur 80. Minute sauber. Dann wurde er aber quasi von den eigenen Mitspielern bezwungen „Mensch, Budde, geh doch endlich mal zur Seite“ soll angeblich ein Mitspieler gerufen haben.

Die Schiebung flog auf und es gab harte Sanktionen.

Dazu passend: 50Jahr-Jubiläum
Arminia Bielefelds gekauftes Tor auf Schalke

Die meisten Schalker Spieler bleiben sogar noch über Jahre bei ihren Beteuerungen und beschwören sie sogar per Eid vor dem Zivilgericht. Doch die Wahrheit ist eine andere. Gegenbeweise belasten nach umfassenden Ermittlungen später neben den Bielefeldern und vielen anderen Klubs, Funktionären und Spielern auch 13 königsblaue Fußballer derart, dass sie zum Teil nur knapp einer Gefängnisstrafe entgehen – und ihrem Klub für einige Zeit den unschönen Beinamen „FC Meineid 04“ einbringen.
https://www.kicker.de/vor-50-jahren-arminias-gekauftes-tor-auf-schalke-802410/artikel

Einige lächerliche Figuren aus der Regionalliga Ost wollten nun „Manipulation“ spielen. Auch das muss gelernt sein! Einige „verdächtige Szenen“ wurden als Video gezeigt, die Slapstick-Aktion eines Torhüters war geradezu lächerlich. Übrigens haben auch bei Schalke-Bielefeld die Zuschauer den Braten gerochen und „Schiebung“ gerufen. Diese Fußballfreunde wussten gar nicht, wie nahe sie an der Wahrheit lagen!

Jetzt möchte ich Sie mit meinem Insiderwissen nicht weiter verderben und wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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