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23. JULI 2021 – Freitag

23.07.2021 | Tageskommentar

MÜNCHEN: Heute das erste „Abschiedskonzert“ für Nikolaus Bachler

Mit dem Finale der Münchner Opernfestspiele 2021 geht auch die Intendanz von Nikolaus Bachler an der Bayerischen Staatsoper zu Ende. Das Ende ist spektakulär, wie vieles in der Ära Bachler. Es folgt noch der „Tristan“-Stream. Was mich und meine Meinung über Nikolaus Bachler anbelangt, so kann ich sagen, dass ich in den letzten zwei Jahren jene Hochachtung vor ihm bekommen habe, die in den Jahren vorher gefehlt hat.

Einige Mails ergingen an die Reaktion, weil ich in dieser Woche geschrieben habe, dass die neuen Festspielpräsidentin an den derzeitigen Intendanten Hinterhäuser „angepasst“ werden müsse. Sinngemäß hat das nämlich die scheidende Präsidentin gesagt. Diese Leser vermuten, dass Nikolaus Bachler doch noch (sehr spät, ober eben doch) Salzburg-Intendant werden könnte. Nun, der Vertrag mit Herrn Hinterhäuser (der seinerzeit von der Presse weitgehend „gemacht“ wurde – Fußball gab es einmal den Ausdruck „Schmieranski-Team“-, endet erst 2026 – das ist eine lange Zeit für den über siebzigjährigen Nikolaus Bachler. Dass Salzburg immer sein Lebenswunsch war, ist bekannt. Die Osterfestspiele können doch nicht der Traum des Nikolaus Bachler gewesen sein, bestenfalls eine Zwischenstation. Aber die Zeit vergeht rasend schnell, bei der Übernahme einer Intendanz sind lange Vorlaufzeiten zu berücksichtigen – und der „neue“ US-Präsident ist wesentlich älter als Nikolaus Bachler. Wer weiß also, was passiert?

Was Verträge anlangt, wollen wir uns wirklich nicht auf „Burgenland-Niveau“ begeben (dem Intendanten wird ein Oberintendant vorgesetzt und er kann sich seine Abfindung voraussichtlichan der Kassa abholen). Das wird in Salzburg nie und nimmer geschehen!

Die wichtigsten Künstlerinnen und Künstler der letzten 13 Jahre gestalten am 23. und 30. Juli zwei Sonderkonzerte:

Bereits am 23. Juli 2021, beim Festspiel-Sonderkonzert: Feuer – Next Generation, kehren ehemalige Mitglieder des Opernstudios wie Elsa Benoit, Golda Schultz oder Tareq Nazmi auf die Bühne des Nationaltheaters zurück.

Beim Festspiel-Sonderkonzert: Der wendende Punkt am 30. Juli 2021 stehen Ivor Bolton, Asher Fisch, Kent Nagano und Kirill Petrenko am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Der „letzte Abend über Ende und Anfang“ präsentiert Arien und Opernszenen rund um Rainer Maria Rilkes Sonette an Orpheus.

Sprachen des Musiktheaters – Dialoge mit fünfzehn zeitgenössischen Regisseuren von und mit Nikolaus Bachler

 

erscheint am 27. Juli 2021 im Verlag SchirmerMosel. Das Buch umfasst 15 Konversationen des Intendanten mit Regisseuren, wie Mateja Koležnik, Hans Neuenfels, Krzysztof Warlikowski, Romeo Castellucci oder Dmitri Tcherniakov.

Blitzen und Funkeln: „Rigoletto“ bei den Bregenzer Festspielen


Sänger in den Augen des Clowns. Foto: Karl Forster/ Bregenzer Festspiele

Vor einer dramatischen Gewitterkulisse eröffnete die Seebühne ihre Saison. Abermals steht Verdis Erfolgsoper über einen Hofnarren auf dem Programm. Der Bodensee spielt die Hauptrolle, die Maschinerie ist gewaltig, das wohlige Bangen einkalkuliert.
https://www.br.de/nachrichten/kultur/blitzen-und-funkeln-rigoletto-bei-den-bregenzer-festspielen,SduNYJD

Spannung war also bereits vor der Premiere angesagt. Hält das Wetter – oder hält es nicht? Die Veranstalter konnten offenbar auf einer verlässliche Prognose zugreifen und der Hasard hat sich gelohnt.

Bregenz meldet, dass 80 % der Karten für die Seebühne verkauft sind. Wenn die Zahl stimmt (mit Verkaufszahlen wird derzeit geschummelt, dass sich die Balken biegen), dann ist das ein gutes Zwischenergebnis. Kalkuliert wurde aber sicher mit 100%, wie man es aus den Vorgängerjahren gewohnt war!

Aber handeln wir nun pressemäßig den „Nerone“ erst einmal ab:

„Nero“ in Bregenz: düsterer Alptraum als Traum vom Lebenswerk – mit grandioser Musik
Neben den Publikumsmagneten vom Kaliber eines „Rigoletto“, der „Zauberflöte“, der „Aida“ oder der „Carmen“ auf der Seebühne leisten sich die Bregenzer Festspiele – neben Salzburg das führende Kulturereignis der Nation – den Luxus, im Festspielhaus nebenan dem Publikum unbekanntere, aber dennoch großkalibrige Opern zu präsentieren. So wurde 2010 Mieczyslaw Weinbergs KZ-Drama „Die Passagierin“ in Bregenz szenisch uraufgeführt, 2017 Rossinis „Mosè in Egitto“ (mit der berühmten „Preghiera“, dem wunderschönen Gebet) und 2019 Jules Massenets „Don Quichotte“ auf die geräumige Bühne des Festspielhauses mit seiner exzellenten Akustik gebracht. Bereits 2016 hatten hier die Bregenzer Festspiele als Pionierleistung erstmals die Oper „Amleto“ (Hamlet) aufgeführt, zu der Boito zwar nicht die Musik (das war Franko Faccio), aber, als bewährter Librettist, den Text geschrieben hatte. Boito gehörte der antibürgerlichen Mailänder Dichtergruppe der „Scapigliatura“ oder „Strubbelköpfe“ (1860-1880) an, die, revoltierend gegen die traditionelle Literatur des Schönen, Edlen und Guten, sich den Aspekten des Hässlichen, Bösen und Abstoßenden zugewandt hatte. Boitos große Oper „Nerone“ liegt ganz in diesem Trend.
von Dr. Charles E. Ritterband
https://klassik-begeistert.de/arrigo-boito-nero-bregenzer-festspiele-21-juli-2021/

Bregenz
Arrigo Boitos „Nero“-Oper: Wahnsinn ohne Ende
Der Versuch einer Ehrenrettung der selten gespielten und unvollendet gebliebenen Tragödie „Nero“ von Arrigo Boito gelingt nur bedingt
https://www.derstandard.at/story/2000128382391/inszenierung-von-arrigo-boito

Nero in Bregenz: Monumentalfilm für die Ohren
Arrigo Boitos Opern-Exot wurde im Festspielhaus musikalisch fulminant wiederbelebt.
Wiener Zeitung

„Nerone“ in Bregenz: Große Oper sieht anders aus (Bezahlartikel)
Eine Rarität im Bregenzer Festspielhaus: Arrigo Boitos unvollendete Oper „Nerone“, musikalisch kompetent umgesetzt. Die Inszenierung von Olivier Tambosi will mehr, als sie halten kann.
Die Presse.com

Unvollkommenes allenthalben – Die Bregenzer Festspiele eröffnen mit Arrigo Boitos Opern-Rarität „Nerone“
Neue Musikzeitung/nmz.de

Erste Bregenzer Festspiel-Premiere: „Nero“ war too much
https://www.vol.at/freundlicher-applaus-fuer-erste-bregenzer-festspiel-premiere/7067984

Hammerharte Blutwäsche: Nerone in Bregenz
BR.Klassik.de

NEU: Alfred Biolek heute früh gestorben!

Nach angabe seines Partners ist er ganz friedlich eingeschlafen. Mehr darüber morgen!

Hohes Corona-Risiko in Salzburg – Ampel blinkt orange
Die Corona-Situation im Land wird zunehmend unterschiedlicher. Während der Trend im Burgenland stabil niedrig bleibt, geht es in allen anderen Bundesländern mit den Infektionszahlen nach oben. Für Salzburg hat die Ampel-Kommission heute schon hohes Ansteckungsrisiko festgestellt, also die Farbe orange. Mittleres Risiko gibt es in der gelben Zone, in die Wien und Vorarlberg eingeordnet wurden. Der Rest des Landes ist gelb-grün, das Risiko also gering.
Salzburger Nachrichten

Dabei können sich Veranstalter in Österreich wirklich nicht beschweren, im Vergleich zu anderswo sind sie gut dran! Spätestens im Herbst folgt dann die Stunde der Wahrheit, Ausreden ziehen nicht mehr!

Kulturregelungen: So locker wie in Österreich sind sie anderswo nicht
International werden teils nur Geimpfte zu Veranstaltungen zugelassen oder die Besucherzahlen eingeschränkt.
Kurier.at

München/ Opernfestspiele/ „Otello“: Unablässiger Sog
„Otello“ bei den Münchner Opernfestspielen: Sänger Gerald Finley glänzt in der Rolle des Bösewichts Jago.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-opernfestspiele-otello-1.5360039

ROSSINI IN BAD WILDBAD 2021

„LE PHILTRE / LA SCALA DI SETA / ELISABETTA, REGINA D’INGHILTERRA / ROSSINI & CO.“  15. – 18.07.2021

Nach dem ausgefallenen letzten Festspielsommer war es mitten im Lockdown des vergangenen Winters äußerst schwierig zu planen. Eine bessere Chance erhofften sich die Veranstalter von Vorstellungen mit Openair-Charakter, die nicht ganz so strengen Corona-Auflagen unterworfen sind. Dies bedeutete die sonstigen Spielstätten Trinkhalle und Kurtheater aufzugeben.

Stattdessen wurde ein mit einem neuen Dach versehener Stadel am äußersten Ortsrand (genannt Offene Halle Marienruhe, die sich letztlich aber als nur minimal auf einer Seite geöffnet entpuppte) und das ehemalige Luft- und Sonnenbad in Halbhöhenlage des Kurparks zum Mittelpunkt des Geschehens. Das unbeständige regnerische Wetter der ersten Festspielwoche erzwang die Verlegung aller Darbietungen in das – wie sich heraus stellte – wohl aufgrund seiner Holzkonstruktion akustisch erfreulich resonanzreiche ehemalige landwirtschaftliche Gebäude…

Zum Bericht von Udo Klebes

Augsburg: OPER UNTERM STERNENHIMMEL – Konzertgala am Roten Tor

Vom doppelten Pech gebeutelt startete das Staatstheater Augsburg in die „neue Ära“: über ein Jahr lang wurde es, wie alle Kultureinrichtungen, durch Corona ausgebremst und als es endlich wieder losgehen sollte und durfte, verhinderte Starkregen und Gewitter die ursprünglich für 24. Juni geplante Premiere; erst einen Monat später, am 20. Juli konnte sie nun tatsächlich stattfinden – herbeigesehnt nicht nur von allen Ausführenden, sondern ganz besonders vom Augsburger Publikum, das begeistert zur Freilichtbühne am Roten Tor strömte…

Zum Bericht von Werner P. Seiferth

Verona: Maria José Siri sang Santuzza und Nedda an einem abend

Ein kürlich veröffentlichtes Interview, das Klaus Billand mit Siri führte, steht bei uns online
https://onlinemerker.com/maria-jose-siri-interview-in-las-palmas-gran-canaria/

„Klassik am Dom“ erstmals aus dem Linzer Mariendom: David Garrett & Band live-zeitversetzt in ORF 2

Am 24. Juli: Exklusives TV-Konzert des Popstars unter den Geigern aus Österreichs größter Kirche

Klassik am Dom. Foto: Klaus Mittermeyr

Wien (OTS) – Vor der beeindruckenden Kulisse des Linzer Mariendoms treten seit 2011 beim Festival „Klassik am Dom“ namhafte internationale wie heimische Künstlerinnen und Künstler auf. Aufgrund der pandemiebedingt (erneuten) Verschiebung der diesjährigen Konzertreihe und damit ihres 10-Jahr-Jubiläums auf 2022 bietet sich heuer eine einmalige Gelegenheit: Der Mariendom öffnet erstmals seine Pforten, um David Garrett – dem Popstar unter den Geigern, der als Act bei „Klassik am Dom“ geplant war – eine würdige Bühne zu bieten. Gemeinsam mit seiner Band hat sich der deutsche Crossover-Musiker ein Repertoire erarbeitet, in dem die Grenzen zwischen U- und E-Musik verschwimmen, Rock- und Pop-Melodien auf klassische Geigenliteratur treffen. Garretts Virtuosität macht weder vor Bach noch vor Metallica Halt. Unter dem Titel „Klassik am Dom 2021 – David Garrett & Band“ überträgt ORF 2 das exklusive TV-Konzert, an dem in der größten Kirche des Landes nur eine geringe Zahl geladener Gäste teilnehmen kann, live-zeitversetzt am Samstag, dem 24. Juli 2021, um 22.50 Uhr – ein Vorgeschmack auf „Klassik am Dom 2022“!

Nach 104 Vorstellungen: Günther Groissböck verabschiedete sich mit dem „Wassermann“ in „Rusalka“ von der Ära Bachler

 

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Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

 

Filmstart: 23. Juli 2021  
THE WORLD TO COME/ USA / 2020
Regie: Mona Fastvold
Mit: Katherine Waterston, Vanessa Kirby, Casey Affleck, Christopher Abbott u.a.

Männliche Homosexualität ist schon seit langem ein breit aufgestelltes Thema auf der Filmleinwand, die lesbischen Schicksale ziehen nun erst nach – oft in Filmen, die von Frauen gestaltet werden. Denkt man allerdings an die letzten Beispiele dieser Art, kommt der gegenwärtige Film „The World to Come“ der norwegischen Regisseurin Mona Fastvold nicht allzu gut weg.

Das „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ (Céline Sciamma / 2019), „Ammonite“ (2020, wird bei uns hoffentlich noch anlaufen, hier führte mit Francis Lee ein Mann Regie) oder „Kiss Me Kosher“ (2020 / Shirel Peleg) haben der trübseligen amerikanischen Geschichte nicht nur Temperament, sondern auch Überzeugungskraft in der Gestaltung voraus.

Dabei wäre die Voraussetzung für eine Geschichte, in der zwei Frauen in einer Männergesellschaft einander gewissermaßen „tröstend“ finden (und auseinander gerissen werden), durchaus überzeugend. Man wird 1856 in ein ländliches Amerika versetzt, einsame Höfe, wo die dort lebenden Farmer versuchen, mehr oder minder von der Hand in den Mund zu leben. Harte Arbeit, nichts sonst…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Heute beginnen die verlorenen Olympischen Spiele von Tokio

Das ist passiert: Heute starten die 32. Olympischen Sommerspiele – in der gähnenden Leere des 1,5 Milliarden Franken teuren Nationalstadions von Tokio. Zugegen sein in der 68 000 Zuschauer fassenden Arena werden nur ein paar tausend geladene Diplomaten, ausländische Würdenträger, Sponsoren und Mitglieder der sogenannten olympischen Familie. Der Startschuss fällt mitten in den Anstieg von Corona-Fällen. Einen Tag vor der Eröffnung meldet Tokio 1979 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Das ist der höchste Stand seit Januar.
Zum Kommentar der NZZ

Aber jetzt gibt es kein Zurück mehr! Augen zu und durch!

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Die Opioid-Epidemie der USA grassiert unvermindert weiter: Mit einem milliardenschweren Vergleich räumt die Pharmabranche ihre Verantwortung für die verheerende Drogenkrise ein. Doch die falschen Anreize im Gesundheitssystem haben ebenso dazu beigetragen und bestehen fort. Patienten gehen erst bei hohem Leidensdruck zum Arzt, und Krankenversicherer wehren sich oft gegen längerfristige Therapien.
    Zum Kommentar
  • Das bekommt die Ukraine durch die Vereinbarung um Nord Stream 2: Die Ukraine soll Transitland bleiben und weiterhin Transiteinnahmen erhalten. Deutschland und die USA wollen das Land zudem mit Investitionen von mindestens 1 Milliarde Dollar unterstützen. Berlin verspricht darüber hinaus die Förderung bilateraler Energieprojekte.
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  • United Airlines fliegt mit Volldampf aus der Krise: Die Amerikaner fliegen wieder – fast so oft wie vor der Pandemie. Ihre Airlines spielen neuerdings wieder richtig Geld ein. United setzt die Konkurrenz forsch unter Druck und ordert Hunderte von neuen Flugzeugen, darunter auch Elektro- und Supersonic-Maschinen.
    Zum Bericht
  • Neue amerikanische Sanktionen gegen Kuba wegen Menschenrechtslage: Betroffen seien der amtierende Minister der Streitkräfte und die Abteilung des kubanischen Innenministeriums, welche die Niederschlagung der Proteste vorantreibe, teilte das Weisse Haus am Donnerstag mit. Zuletzt waren Tausende von Kubanern für Freiheit, gegen Unterdrückung und Mangelwirtschaft auf die Strassen gegangen.
    Zum Bericht
  • Websites von Airlines, Banken und Techfirmen zeitweise ausgefallen: Es handelt sich um den dritten Vorfall dieser Art innerhalb von nur zwei Monaten. Ein Grund für die Ausfälle könnten Störungen bei einem amerikanischen IT-Unternehmen sein, das DNS-Dienste anbietet. Diese übersetzen lesbare Domainnamen in maschinenlesbare IP-Adressen.
    Zum Bericht

Das Herz des Mars ist nicht so eisern wie gedacht: Mit seismischen Messungen haben Forscher erstmals das Innere des Mars «durchleuchtet» – und Überraschendes festgestellt. Der Marskern ist rund 200 Kilometer grösser als vor der InSight-Mission von den Forschern geschätzt. Zudem bestätigen die Untersuchungen, dass der Marskern flüssig ist.
Zum Bericht

Zitat Ende

ORF/ Wahlkampf um den Generalintendanten

Alles was im ORF-Wahlkampf zählt: Wen will die ÖVP?

Die anstehende ORF-Wahl ist ein Ärgernis: Man hat die Wahl zwischen drei Kandidaten, deren Konzepte eigentlich egal sind
Kurier.at

Weißmann will ORF-Chef werden: Der Favorit der ÖVP
Der ORF-Vizefinanzdirektor Roland Weißmann bewirbt sich für den Posten des ORF-Generaldirektors. Seine Karriere ist eng mit Richard Grasl verbunden.
Die Presse.vom

Für die Staatsoper ist der Ausgang der Wahl nicht unbedeutend. Wrabetz outet sich als Opernfan und hat EX-ORFler Bogdan Roscic in der Krise unterstützt. Wie es die weiteren Kandidaten mit Oper halten, weiß ich nicht!

Prozess: Wen darf Armin Wolf einen „Corona-Leugner“ nennen?
Fragen zur Meinungsfreiheit wurden wegen einer Äußerung des ORF-Moderators vor dem Handelsgericht behandelt.
Die Presse.com

Die Frage ist leicht zu beantworten: Mich nicht!

Österreich/Fußball
Der Buhmann, der keiner ist
Schiedsrichter Harald Lechner erwartet durch die Einführung des Videoschiedsrichters (VAR) eine neue Herausforderung.
Wiener Zeitung

Frohbotschaft für alle Fußballfans – und auch für die Schiedsrichter: Der Fußball wird weiterhin mit strittigen Entscheidungen leben müssen – und das ist gut so!

Der VAR hat sich viel zu viel eingemischt – und das gehört zurückgeschraubt. Eigentlich sollte er nur herangezogen werden, wenn eine Entscheidung extrem strittig ist und massive Proteste hervorruft. Eine Mannschaft sollte das Recht haben, etwa zweimal in einem Spiel eine Überprüfung zu verlangen. Alles, was drüberliegt, sollte dann mit Konsequenzen verbunden sein, wenn der Einspruch mutwillig erfolgt ist.  

Was wir bei der EURO erlebt haben, war „Läusesucherei “ und die Sucht, sich irgendwie in den Vordergrund zu drängen. Kurzum, es sind zu viele Wichtigmacher am Werk!

Derzeit bewegt sich die Anzahl der Spiele, bei denen der VAR aus Kostengründen herangezogen wird, im einstelligen Prozentbereich – und das ist im Sinne des Fußballs! 

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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