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23. DEZEMBER 2021 – Donnerstag

23.12.2021 | Tageskommentar

WIENER STAATSBALLETT: ONEGIN. John Crankos Ballettklassiker ab heute 23. Dezember wieder an der Wiener Staatsoper. Szenenfotos Stuttgarter Ballett (c) Stuttgarter Ballett Jason Reilly (Onegin) Hyo-Jung Kang (Tatjana)

John Crankos Ballett Onegin nach dem Versroman Alexander Puschkins begeistert seit der Uraufführung 1965 mit dem Stuttgarter Ballett Zuschauer*innen weltweit und zählt zu den erfolgreichsten Handlungsballetten des 20. Jahrhunderts. Zu verschiedenen Werken des Komponisten Piotr I. Tschaikowski, jedoch nicht zur Musik seiner Oper Eugen Onegin, wechselt Cranko geschickt zwischen großen Ensembleszenen und spannungsvollen Pas de deux und macht die Emotionen und Leidenschaften der Figuren zum Motor seiner Dramaturgie. Seit 2006 fester Bestandteil im Repertoire des Wiener Staatsballetts feiert die Produktion am 23. Dezember 2021 ihre Wiederaufnahme in der Wiener Staatsoper.

Da Senior Artist Roman Lazik, der am 23. sowie 28. Dezember erneut die Rolle des Onegin tanzen sollte, verletzungsbedingt ausfällt, trifft die neue Erste Solistin und erfahrene Cranko-Interpretin Hyo-Jung Kang als Tatjana auf ihren ehemaligen Stuttgarter Partner Jason Reilly als Gast für diese Vorstellungen.

Wiederaufnahme: Im Rausch der Pas de deux
Das Wiener Staatsballett nimmt das opulente Werk „Onegin“ des Ballett-Erneuerers John Cranko wieder in den Spielplan auf.

Österreichs Kulturbranche von neuerlichen Einschränkungen überrascht
Philharmoniker wollen bezüglich Neujahrskonzert am Donnerstag entscheiden, Holding braucht noch etwas Zeit, Josefstadt und Musikverein reduzieren Plätze.
Wienerzeitung.de

Vieles hängt nun wieder in der Luft, obwohl sich eigentlich an der „2000-Regel“ nichts geändert hat. Theoretisch dürften also 2000 Besucher in die Staatsoper bzw. zum Neujahrskonzert der Philharmoniker, nur müssten diese Besucher mit einem zusätzlichen Test neben der Vollimpfung antanzen. Es ist fraglich, wer sich das antun wird. Ich hoffe, dass ich diese neue Auslegung auch richtig gedeutet habe, wenn nicht, dann bitte ich um Verzeihung, dass ich nicht der einzige Österreicher bin, der sich in diesem Wirrwarr auskennt!
WienerZeitung.at

Auskennen müssten sich aber unsere Kulturmanager schon in Anbetracht ihres hohen Gehalts. Da darf man schon verlangen, dass sie mit den einschlägigen Bedingungen sogar zu Bett gehen:

Österreich
Rechnungshof veröffentlicht Kulturmanager-Einkommen
Der aktuelle Einkommensbericht des Rechnungshofs (RH) über die Jahre 2019 und 2020 listet die Verdienste der heimischen Spitzenkulturmanager auf. Albertina-Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder war in beiden Jahren an der Spitze.
https://orf.at/stories/3241160/

Fast schon Bundeskanzlergehalt: Kulturmanager-Einkommen 2019 und 2020
DerStandard.at

Österreich
Personalentscheidungen: Alexander Wrabetz landet bei den Symphonikern
umindest ein weiterer Karriereschritt des ORF-Generals Alexander Wrabetz ist bekannt: Er wird Vorsitzender des Aufsichtsrates bei den Wiener Symphonikern. Und es gibt noch andere spannende Personalien.
https://www.krone.at/2587721

Wiener Staatsoper: PARSIFAL

Wir bieten drei unterschiedliche und voneinander völlig unabhängige Rezensionenen der zweiten Parsifal-Vorstellung (besser besucht als die erste) an.

Kurt Vlach: PARSIFAL – Totenhaus feat. Winterreise feat. Richie W.

Die Wiener Staatsoper hat nun ein ähnliches – und vorweg sehr gelungenes – Experiment auf den Spielplan unter dem Arbeitstitel „Parsifal“ gesetzt. Dabei werden drei Ebenen gleichzeitig bedient – auf Videoeinspielungen eine auf höchstem Niveau gefilmte „Winterreise“, dazu ein Gefängnis- und #metoo – Drama, unterlegt mit der Musik von Richard Wagner…

Zusammenfassend – das Experiment ist gelungen, es hilft wenn man den „Parsifal“ schon oft gesehen hat und entsprechend die Handlung kennt. Die Musik und den Originaltext mit einer anderen Handlung zu unterlegen ist sehr spannend, da man doch an und ab Parallelen erkennen kann. Handwerklich passt da alles – man ist als Besucher einfach mehr gefordert. Ich freue mich schon auf die nächste Serie

Zum Bericht von Kurt Vlach

Karlheinz Schöberl: Parsifal nach Wagner-Musik

Eine Parsifal-Aufführung endet mit viel Applaus für die Sänger und Musiker. Die Missfallenskundgebungen, die es nach den ersten beiden Akten gab, sind verstummt. Allerdings gibt es nach der zweiten Pause einen großen Publikumsschwund. Die Ursachen können vielseitig sein, und ich glaube nicht, dass es an der Qualität der Vorstellung liegt. Doch eher am weihnachtlichen Stress, der die Ausdauer des Publikums einschränkt.

Um diese Aufführung von Parsifal verstehen zu können, muss man die Erklärungen des Regisseurs Kirill Serebrenikow studiert haben, sonst ist man an diesem Abend inhaltlich verloren, denn er hat zu Wagners Werk seine eigene Story geschrieben…

Zum Bericht von Karlheinz Schöberl

Dr. Manfred A. Schmid hat das getan, was auch Herr Serebrennikov gemacht hat – er hat dem Parsifal eine eigene Story verpasst. Lesen Sie diese in seinem Beitrag über diese zweite Vorstellung. Da Herr Schmid für sich entdeckt hat, dass solche Umdeutungen auch viel Spaß machen (vornehmlich freilich dem Spaßmacher selbst), würde er auch die Umdeutung anderer Werke in Erwägung ziehen. Zu diesem Behufe habe ich sein Management übernommen.

WIEN / Staatsoper: Richard Wagners Parsifal frei nach Serebrennikov“. Alles ist möglich, alles erlaubt.

Seit es Regietheater gibt, weiß man: Nicht überall, wo Wagner oder Parsifal draufsteht, ist auch Wagner bzw. Parsifal drin. Namen und Titel wahlweise ersetzbar. Kirill Serebrennikov, dessen Wiener Parsifal-Inszenierung derzeit die Gemüter erregt, pfeift bei seiner Regie völlig auf die von Wagner festgelegte Handlung, was bei einem „Gesamtkunstwerk“, wo Handlung, Text und Musik aus einer Hand kommen, eine ziemlich unerhörte, respektlose Herangehensweise darstellt

Zum Vorschlag von Manfred A. Schmid

Was ist „Aktionscode Kundry?“ Geheimnisvolles zum Parsifal.

Wiener Staatsoper: Stammbesucher rätseln über „Aktionscode Kundry“

Die Wiener Staatsoper war bei der zweiten-PARSIFAL“ – Aufführung weit besser besucht als bei der „Premiere vor Publikum.  Foto: privat

Dass die Staatsoper angesichts der internationalen Negativschlagzeilen gegensteuern muss, ist klar und wohl auch verständlich. Es wurde also ganz offensichtlich eine Aktion gestartet, die „Aktionscode Kundry“ genannt wurde. Wer diesen Aktionscode kannte und damit Karten orderte, zahlte für Karten auch teurer Kategorien einen Einheitspreis von € 20.-

Wenn die Aktion mit dem Eigentümer (Republik Österreich) abgestimmt war, ist sie rechtlich wohl „wasserdicht“ und der Rechnungshof, der in den vergangenen Jahren einige Beanstandungen am System gefunden hat,  kann und wird wohl nicht kritisieren, zumal wir uns in einer wohl einmaligen Siuation befinden.

 

Aber: Wer kommt in den Genuss dieser Ermäßigung?  Stammkunden eher nicht. An uns haben sich Mitglieder des „Freundeskreises“ gewendet, weil sie nicht verstehen können, dass sie von einer derartigen Ermäßigung nicht einmal verständigt wurden. Die Donatoren erfuhren übrigens auch nichts, aber ein Donator wird wohl nicht auf Ermässigungen schielen.

Ein Mitglied des Freundeskreises im Zitat: Die Frage ist: wer erfährt diese Codes, wo werden sie gestreut, warum bekommen sie nicht tatsächliche Opernaffine und Stammgäste, wie regelmäßige Besucher der Oper, Mitglieder des Freundeskreises, Donatoren usw.

Ein weiteres Mitglied des „Freundeskreises“ hat die gleiche Erfahrung gemacht:

Zu ihrem heutigen Kommentar kann ich noch beitragen dass er bei der eingeschobenen DON GIOVANNI Vorstellung am 13.12. genauso zuging. Das war ja die erste Vorstellung nach dem Lockdown und zugleich die Giovanni-Premiere vor Publikum. Tagelang waren das gesamte Parkett und die vorderen Logensitze unverkauft und so hoffte ich schon auf eine Karte für Kurzentschlossene.Doch dann waren plötzlich alle Karten im Parkett und fast alle teuren Logenplätze vergeben und ich musste mir eine schlechte Galerie-Karte zum Vollpreis kaufen.

Ich dachte zuerst, dass die Karten an die U27 verschenkt worden wären, aber als ich dann ins Parkett schaute, war ein gemischtes Publikum, größtenteils in meinem Alter, da. Ich fragte dann einen Billeteur, der mir sagte, dass die Karten alle um 20 Euro „verschenkt“ wurden. Wer aller in den Genuss dieser Aktion kam, konnte er mir aber auch nicht beantworten.
Ich habe weder als Culturall-Kunde noch als zahlendes Mitglied des Freundeskreises von dieser „Verschenkungsaktion“ etwas erfahren.
(Zitat Ende)

Es ist traurig, dass wir seit geraumer Zeit in einen Land leben, in dem man besser ruhig duldet und ja nicht „öffentlich wird“.  Deshalb veröffentliche ich auch nicht einmal entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten die Initialen meiner Informanten, weniger auf deren Wunsch, als nach eigenen Erlebnissen.  Dass diese Beschwerdeführer den Online-Merker als wohl einzige Stelle in unserer Branche kennen, die keine Angst vor Repressalien kennt und auch heikle Themen anspricht, ehrt uns, macht aber gleichzeitig auch nachdenklich.  Da ich die „End-Redaktion“ mache, kann man nur bei mir gegen mich intervenieren. Dazu wünsche ich viel Glück!

Dabei kann ich derartigen Aktionen durchaus Positives abgewinnen. Es ist wohl besser, Besucher mit Rabatten in das Theater zu locken, als vor fast leerem Haus zu spielen. Es geht um die Transparenz, keineswegs gegen die Aktion. Hört mit der Geheimniskrämerei auf!

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 23. – 29. DEZEMBER 2021

 

25.12. LA TRAVIATA (aus Amsterdam, Aufnahme v. 4.12.) Radio 4Hilversum-19 Uhr
HÄNSEL UND GRETEL (aus London, Aufnahme v. 16.12.2008) BBC 3-19.30 Uhr
DER ALPENKÖNIG U.D. MENSCHENFEIND (aus Aachen, Aufnahme v. 9.5.) Bayern 4-20 Uhr
EUGEN ONEGIN (aus Paris, Aufnahme v. 10.11.) France Music-20 Uhr
HÄNSEL UND GRETEL (aus Berlin, Aufnahme v. 23.12.2016) Deutschlandradio-20.10 Uhr

Unser musikalischer Adventkalender Nr. 19
zusammengestellt von TTT

What Child Is This – Roberta Flack 1990

* 1937 amerikanische Soulsängerin, Pianistin, Songwriterin
Text W. Ch. Dix 1865, Melodie „Greensleeves“, traditionelles englisches Volkslied1871

Zum Youtube-Video

Christmas In Heaven by Billy Ward – B. B. King 2001
* 1925 † 2015 Blues–Gitarrist u. -Sänger
„I hear angels singing… and if we dance now …and listen too, and everything, everyting seems allright!“

Zum Youtube-Video

Filme der Woche


Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE
Filmstart:  23. Dezember 2021 
MATRIX RESURRECTIONS
USA  /  2021 
Regie: Lana Wachowski
Mit: Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss, Yahya Abdul-Mateen II u.a.

1999 begab sich im amerikanischen Kino etwas Besonderes. „Matrix“ war einerseits noch „ein Science Fiction-Film“, von denen es viele gab. Aber er hatte nichts mit „Krieg der Sterne“-Welten oder mit den zahllosen, oft fliegenden Superhelden von Marvel & Co. zu tun. Die Filmemacher, die damals noch als Wachowski-Brüder figurierten, hatten erkannt, wo die Zukunft liegt: In der digitalen Welt. Ja, dass diese eine Welt für sich sein konnte, eine „Matrix“, und dass der Mensch von morgen vielleicht zwischen Realität und Matrix schwanken würde – und am Ende nicht mehr wissen wird, wo er sich eigentlich befindet…

Das war die Grundidee, philosophisch aufgepopt in vielen, langen Dialogszenen, ein Film für Erwachsene, der Action gewissermaßen mit intellektuellem Anspruch zu verbinden schien (es gab allerdings schon damals Leute, die bei „Matrix“ nur Bahnhof verstanden).

Die Wachowskis haben furchtbar viel gelesen, zwischen „Alice im Wunderland“ und Schopenhauer: Neo (Keanu Reeves) und Trinity (Carrie-Anne Moss), die Helden der Geschichte, waren Hacker mit ungewöhnlichen Fähigkeiten (zu Beginn wurde er aufgefordert, „dem weißen Kaninchen“ zu folgen wie einst Alice). Und weil es ein bisschen (oder sehr) undurchsichtig natürlich auch um Gut und Böse ging, spielten Laurence Fishburne als Morpheus und Hugo Weaving als Superbösewicht Agent Smith entscheidende Rollen. Der gedankliche Clou: Unsere Welt existiert gar nicht, ist nur Vorstellung, die Matrix hingegen ist… ja was?

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

HEUTE: Das Wiener Royal Kammerorchester mit Anna Ryan und Michal Hudak begleiten Sie mit festlichen Konzerten durch Weihnachten und in das Neue Jahr! (Ab 23.12. im Akademischen Gymnasium/Beethovenplatz)

Die Konzerte starten ab dem 23.Dezember und finden täglich im Imperial Hall des Akademischen Gymnasiums am Beethovenplatz 1, 1010 Wien statt.

Beginn 20:00 Uhr. (am 24.12. um 16,30 h)

Anna Ryan. Foto: privat

23.12: Werke von Antonio Vivaldi, Wolfgang Amadeus Mozart, Émile Waldteufel, Paul Lincke, Giacomo Puccini, Johann Strauss

24.12. Beginn 16,30 h. Das Programm dauert 75 Minuten, es gibt keine Pause!
Das Programm wird ständig gewechselt!

TTT Psychosoziales: Blackfacing – Dummer August – Schadenfreude – Inklusion
Psyche beeinflussend, theaterrelevant Spektrum Blackfacing: Blackfacing – Dummer August – Schadenfreude – Inklusion singuläre amerikanische Variete-/Kleinkunstszene, Minstrel-Shows (keine gesellschaftliche Bewegung) 18./19. Jhdt. (ab 1830)…
onlinemerker.com/feuilleton

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Die Pandemie schafft es nicht, den Schweizern das Weihnachtsgeschäft zu verderben: Weil die Menschen vermehrt zu Hause sind, gönnen sie sich auch teurere Geschenke. Die Lieferengpässe haben sich als weniger schlimm erwiesen als befürchtet. So kann der Detailhandel zufrieden sein. Die euphorischste Rückmeldung kommt aus dem Spielwarensektor von Franz Carl Weber.
    Zum Bericht
  • Im Fall Gulnara Karimowa können 293 Millionen Dollar eingezogen werden: In der Affäre um die Tochter des Ex-Präsidenten von Usbekistan kann das Land auf eine weitere Rückerstattung aus der Schweiz hoffen. Das hat das Bundesstrafgericht in Bellinzona entschieden. Es gebe klare Indizien für Geldwäscherei.
    Zum Bericht
  • Ein filigranes Elektroflugzeug bricht einen Geschwindigkeitsrekord: Eine Zertifizierung steht noch aus, doch mit 623 km/h wäre die «Spirit of Innovation» das schnellste Elektrovehikel überhaupt. Hersteller ist Rolls-Royce, ein britischer Hersteller von Flugzeugtriebwerken und nicht zu verwechseln mit dem Autobauer.
    Zum Bericht
  • Die NHL-Absage an das Eishockeyturnier von Peking schwächt die Schweizer Ambitionen: Zum zweiten Mal in Folge finden die Olympischen Winterspiele ohne die besten Spieler der Welt statt. Besonders trifft das die Nationalteams aus Kanada und den USA, doch auch die Schweiz leidet. Russland profitiert. Dort hat sich die zweitbeste Liga der Welt etabliert.
    Zum Bericht

Österreich
Corona-Verschärfungen bei Einreise und Veranstaltungen, Sperrstunde schon ab 22 Uhr
Die Regierung samt Beratern und Beraterinnen sagt der Omikron-Welle den Kampf an – aber erst nach Weihnachten. Dann werden die Einreise- und Veranstaltungsregeln verschärft
DerStandard.at

Besonders kurios: Sperrstunde zu Silvester um 22 h. Glauben die Politträumer wirklich, dass die Menschen auf private Feiern verzichten, den Jahreswechsel im Bett verschlafen? Wer solche Vorstellungen hat, ist zur Bewältigung einer derart prekären Situation nicht geeignet.
Für mich selbst ändert sich überhaupt nichts. Auch Silvester verbringe ich im engsten Familienkreis mit Frau, Tochter, Enkelkindern und den beiden Haushunden.

Kampf gegen die Corona-Pandemie
Ein Piks, kaum Wirkung und viele Klagen: Wie der Impfstoff von Johnson & Johnson zum Flop wurde
www.stern.de

Österreich
Millionen Impfdosen drohen zu verfallen
In Österreich droht ein Impfdosenverfall in großem Ausmaß. Dies geht aus Berechnungen der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hervor, die der APA exklusiv vorliegen. Selbst wenn im ersten Quartal alle Impfpflichtigen ihren Erst-, Zweit- oder Drittstich erhalten und es viele Kinderimpfungen gebe, werden nach aktuellen Prognosen mit Ende März 10,2 Millionen Dosen auf Lager liegen, sagte MSF-Experte Marcus Bachmann.
https://orf.at/stories/3241228/

Besonders kurios ist, dass wir die zu verfallen drohenden Dosen nicht einmal verschenken dürfen, dagegen stehen Verträge mit den Herstellern. Wer hat diese unterschrieben?

Prof. Christian Buchmanns Adventkalender (Veranstaltungsagentur Buchmann/Wien

Copyright: Christian Buchmann

Omikron-Variante möglicherweise weniger gefährlich als Delta
In Südafrika bestätigt eine neue Studie den eher milden Krankheitsverlauf der Coronavirus-Variante Omikron. Nach Auswertung von bis Ende November vorliegenden Daten ergibt sich demnach eine bis zu 80 Prozent geringere Chance, zur Behandlung ins Krankenhaus zu müssen. „Die sehr ermutigenden Daten deuten stark auf eine geringere Schwere der Omikron-Infektionswelle hin“, sagte Cheryl Cohen von Südafrikas Nationalem Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) am Mittwoch.
Salzburger Nachrichten

Wenn das keine gute Nachricht ist, was dann?

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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