o
Margarita Gritskova. Copyright: Kristian Schark
operklosterneuburg: Kartenverkauf für „Samson und Dalila“ 2026 gestartet
Frühbucherbonus bis 24. Dezember – Camille Saint-Saëns’ monumentale Oper als Sommerhighlight 2026
(Klosterneuburg, am 21. Oktober 2025) „Mit „Samson und Dalila“ bringen wir ein Werk auf die Bühne, das durch seine emotionale Tiefe und musikalische Strahlkraft fasziniert – und das im einzigartigen Ambiente des Kaiserhofs zu einem unvergesslichen Erlebnis wird“, kündigt Intendant Peter Edelmann die kommende Aufführungsserie 2026 der operklosterneuburg an.
Der Kartenverkauf für die Opernproduktion „Samson und Dalila“ von Camille Saint-Saëns hat bereits gestartet. Bis einschließlich 24. Dezember profitieren Opernfreunde von einem Frühbucherbonus in Höhe von 10 Prozent auf alle Normalpreistickets. „Eine ideale Gelegenheit, musikalische Sommer-Feststimmung schon zu Weihnachten zu verschenken“, sagt Franz Brenner, Produzent und Geschäftsführer der operklosterneuburg.
Tickets sind online unter shop.eventjet.at/klosterneuburg, per E-Mail an karten@operklosterneuburg.at oder telefonisch unter 02243 444 - 424 erhältlich.
Ein Werk voller Leidenschaft, Dramatik und Verrat
Mit Camille Saint-Saëns’ großer Oper „Samson und Dalila“ steht 2026 ein Meisterwerk auf dem Spielplan, das zu den eindrucksvollsten Schöpfungen des französischen Repertoires zählt. Das Werk erzählt die biblische Geschichte des Helden Samson, der von göttlicher Kraft erfüllt sein Volk aus der Unterdrückung führen soll – und doch an seiner Liebe zu Dalila zerbricht, die ihn mit List und Verführung ins Verderben stürzt.
Camille Saint-Saëns verbindet in seiner Musik ergreifende Innigkeit mit überwältigender Klangpracht und entfaltet ein musikalisches Drama, das von zarter Emotion bis zu machtvoller Ekstase reicht.
Gefeierter Opernstar wieder in Klosterneuburg
In der Rolle der verführerischen Dalila ist die international gefragte Mezzosopranistin Margarita Gritskova zu erleben. Das Publikum der operklosterneuburg kennt und schätzt sie aus zahlreichen großen Partien – unter anderem als Adalgisa in „Norma“, Eboli in „Don Carlo“, Preziosilla in „La forza del destino“, Muse in „Les contes d´Hoffmann“ und Isolier in „Le Comte Ory“. Mit ihrer warmen, ausdrucksstarken Stimme und charismatischen Bühnenpräsenz gilt Margarita Gritskova längst als Publikumsliebling bei der operklosterneuburg.
Opernabend unter freiem Himmel im historischen Kaiserhof
Das beeindruckende Ambiente des Kaiserhofs des Augustiner Chorherrenstiftes Klosterneuburg bietet den idealen Rahmen für einen Opernabend voller Leidenschaft, musikalischer Intensität und sommerlicher Atmosphäre. Hier verschmelzen historische Architektur und künstlerische Exzellenz zu einem Gesamterlebnis, das die Besucherinnen und Besucher Jahr für Jahr begeistert.
–Spieltermine 2026
Premiere: 4. Juli, 20.00 Uhr
Vorstellungen: 7. (Rotary), 9., 11., 14., 17., 21., 23., 25., 28., Juli sowie 1. August, Beginn 20.00 Uhr
Samson und Dalila für Kinder: 19. Juli, 18.00 Uhr
Details zu den Aufführungen, zum Ensemble sowie zur Mitgliedschaft im neuen Freundeskreis der Oper Klosterneuburg finden Interessierte ab Anfang November 2025 auf der neu gestalteten Website: www.operklosterneuburg.at
WIEN / Neue Oper Wien im MuseumsQuartier:
EURYDICE – DIE LIEBENDEN, BLIND von Manfred Trojahn
Österreichische Erstaufführung
Premiere: 16. Oktober 2025,
besucht wurde die dritte Vorstellung am 21. Oktober 2025
Glorreiches Finale
Jene Wiener Opernfreunde, deren Interesse über das gängige Repertoire hinaus geht, wissen, was sie Walter Kobera verdanken. Seit über 30 Jahren leitet er mit nie verssagendem Elan und größter Ambition die Neue Oper Wien, die in ihrer Aufarbeitung der Moderne für die Stadt unverzichtbar ist.
An der Schwelle seines im nächsten Jahr anstehenden 70. Geburtstags gibt Kobera nun die Leitung des stets vazierenden, nie an ein eigenes Haus gebundenen Ensembles ab. Als letzte Premiere wählte er die 2021 uraufgeführte Oper „Eurydice – Die Liebenden, blind“ von Manfred Trojahn, von dem die Neue Oper Wien schon „Enrico“ und „Orest“ gespielt hat, letzteres Werk noch bevor es an die Staatsoper kam. Und um einen antiken Mythos geht es auch in der Eurydice…
Niemand soll meinen, er kenne die Sage ohnedies, die meist nur von Orpheus handelt, der alles tut, um die an einem Schlangenbiss verstorbene schöne junge Gattin wieder ins Leben zurück zu holen. Dass die Liebe in die Unterwelt hinab steigt und den Kampf mit dem Tod aufnimmt, ist ein Thema, das die Menschen immer wieder fasziniert…
…Es ehrt das Wiener Opernpublikum, dass der große Saal des MuseumsQuartiers auch bei der dritten Vorstellung noch stark gefüllt war. Ehrlicher Applaus für die Interpreten, vor allem aber für Walter Kobera. Er hat die Latte für seine Nachfolger, die Dirigentin Anna Sushon (seit längerer Zeit Studienleiterin am Haus) und den Sänger Alexander Kaimbacher, die ihm mit der Leitung der Neuen Oper Wien ab Jänner 2026 nachfolgen, sehr hoch gelegt.
Neue Oper Wien: Walter Kobéra verabschiedet sich am 22. Oktober 2025 mit seiner letzten Vorstellung Eurydice – Die Liebenden, blind als Intendant der Neuen Oper Wien.
Nach 32 Jahren prägender Arbeit in der Wiener Kulturszene verabschiedet sich Walter Kobéra als Intendant der Neuen Oper Wien. Seine letzte Vorstellung findet am 22. Oktober 2025 mit Eurydice – Die Liebenden, blind statt.
Mit seinem unermüdlichen Engagement für das Musiktheater des 20. und 21. Jahrhunderts hat Kobéra die Neue Oper Wien zu einer Marke geformt, die national und international auf reges Interesse gestoßen ist und künstlerische Bedeutung erlangt hat. Unter seiner visionären Leitung entstanden zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, Kooperationen im In-und Ausland und ein unverwechselbares künstlerisches Profil der Kompagnie, das durch bedeutende Auszeichnungen wie dem Arte Publikumspreis, dem Preis für die beste Produktion beim Armel Opera Festival und dem Österreichischen Musiktheaterpreis gewürdigt wurde.
„Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf viele gemeinsame Jahre voller Leidenschaft, Mut und Neugier zurück. Es war ein großes Geschenk, mit einem wunderbaren Team und außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern Neues zu wagen, immer getragen von einem Publikum, das offen war für Entdeckungen, seien es neue Kompositionen oder Wiederentdeckungen an ungewöhnlichen Orten oder mit unerwarteten Perspektiven. Die finanzielle Basis für das künstlerische Schaffen der Neuen Oper Wien wurde über all die Jahre durch die verlässliche Unterstützung der Stadt Wien und des Bundes ermöglicht. Diese Offenheit und Begeisterung – getragen von allen Seiten – haben die Neue Oper Wien zu dem gemacht, was sie heute ist.“
Die Leitung der Neuen Oper Wien werden ab 1. Jänner 2026 Anna Sushon und Alexander Kaimbacher übernehmen. Mit ihrer künstlerischen Erfahrung ist sichergestellt, dass die Neue Oper Wien ihren unverzichtbaren Stellenwert in der vielfältigen Kulturlandschaft behält.
Letzte Vorstellungen von Eurydice – Die Liebenden, blind (Manfred Trojahn):
21. & 22. Oktober 2025, jeweils 19 Uhr, Halle E im Wiener MuseumsQuartier
Wien/ „Neue Oper“
Neue Leitung für die Neue Oper Wien
Die Neue Oper Wien, eine Freie Gruppe, die seit drei Jahrzehnten mit ihrem Engagement für Neue Musik die Opernlandschaft der Bundeshauptstadt mitgeprägt hat, erhält eine neue Leitung. Walter Kobera verabschiedet sich nach 32 Jahren als Intendant.
https://wien.orf.at/stories/3326720/
Babler segnet Österreichs höchste Weihen für Currentzis ab Bezahlartikel
Der umstrittene Dirigent soll das Österreichische Ehrenzeichen erhalten – und damit in die Kurie für Kunst berufen werden.
Kurier.at.currentzis
Das muss auch nicht unbedingt sein! Currentzis sollte froh sein, dass die Proteste gegen seine Person wegen seiner Russland-Nähe am Abklingen sind – und nicht gerade in dieser Zeit nach höheren Weihen streben. Oder kann er dieser Ehrung gar nicht entkommen? Das wäre ein typisch österreichisches Schicksal, eigentlich in der Kaiserzeit begründet. Wenn diese Verleihung einer österreichischen „Staatspletschen“ der Rat von Babler-Berater Rudolf Scholten war, hinterlässt das zumindest bei mir Ratlosigkeit und wenig Verständnis.
Operalia-Wettbewerb/ Österreichs Teilnehmer
Alexander Grassauer hat den Sprung ins Halbfinale geschafft. Miriam Kutrowatz ist leider nicht weitergekommen.
Beatrice Venezi/ La Fenice/Venezia (von Mattias Rademacher)
Liebe Onlinemerker,
Nachdem der Wozzeck in La Fenice wegen Beatrice Venezi bestreikt wurde, habe ich erst gerade festgestellt, dass dieser Wozzeck keineswegs von ihr dirigiert wird, sondern von Markus Stenz. Immerhin finde ich zwei Venezi-Besprechungen beim Onlinemerker. Klaus Billand war von ihrem Verdi-Dirigat in Buenos Aires ganz angetan: https://onlinemerker.com/buenos-aires-teatro-colon-un-ballo-en-maschera-premiere-stilvoller-verdi/ . Robert Quitta in Livorno hingegen gar nicht: https://onlinemerker.com/285395-2/ „widersprüchlich waren ihre Tempi und Interpretationsansätze“. Sehr, sehr wenig für die Musikdirektorin von La Fenice.
Giacomo Puccini: Tosca • Opernhaus Zürich • Vorstellungen: 02., 11. und 19.10.2025 (2., 4. und 6. Vorstellung •
Publikums-Magnet Tosca. Aufführungen von «Tosca» sind ein Publikums-Magnet. Besonders, wenn sich die Besetzung so hochkarätig liest wie in dieser Serie.
Brent Michael Smith als Cesare Angelotti; Foto © Toni Suter
(Zum Szenischen möge der geneigte Leser die Kritik der Wiederaufnahme vom 28.09.25 konsultieren)
Die Vorstellungen fesseln von der ersten Sekunde, noch vor dem Auftritt der Solisten. Marco Armiliato dirigiert (auswendig) das Orchester der Oper Zürich und sorgt souverän für präzise Koordination zwischen Graben und Bühne und, als begnadeter Sängerdirigent, für den sorgfältigen Ausgleich zwischen überwältigendem Gesang und sattem Orchester-Klang. Der klar strukturierte, präsente Klang des Orchesters im Gegensatz zum affektgeladenen Gesang steigert die Spannung, die in der Partitur ohnehin schon angelegt ist. Einen idealeren Klangteppich können sich weder die Solisten noch das Publikum wünschen. Der Chor der Oper Zürich und den Kinderchor der Oper Zürich (Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger) laufen im «Te Deum» zu grosser Form auf…
Zum Bericht von Jan Krobot
Berlin/ Staatsoper: WA „Dido & Aeneas“ an der Staatsoper Berlin, 18. Oktober 2025!
Mit Sasha Waltz’ Dido & Aeneas kehrt ein moderner Klassiker des Musiktheaters an die Staatsoper Unter den Linden zurück. Die 2005 erstmals präsentierte „choreografische Oper“ gilt längst als Markenzeichen der Berliner Regisseurin – und zeigt, wie radikal Körper und Klang miteinander verschmelzen können. Zwischen barocker Melancholie und zeitgenössischer Bewegungssprache entfaltet sich ein Abend von suggestiver Kraft und klarer Handschrift…
Zum Bericht von Karsten Meyer
TTT: „Nihan Devecioğlu -Yoldaş – Frauen, die einander halten“
TTT: Gestern habe ich die szenisch – musikalische Impression
„Nihan Devecioğlu -Yoldaş – Frauen, die einander halten“
erlebt und bin begeistert. Perfekte Darstellung unterschiedlicher Medien, überragende zarte Klangfülle mit glockenreinem, schönstem Gesang und tiefe emotionale Berührung durch sensible Dramaturgie. Musikdramatik in exponierter Seelensprache, wie man sie in Aufführungen kaum noch kennt. Es hat mich so sehr angesprochen, dass ich am Ende zunächst irritiert dasaß, von Nihan Devecioğlu u. a. einige Male gereichtes feines Gebäck gedankenverloren aß, weil solche ungewohnte mächtige Reizfülle als Musiktheater selten zu erleben ist. In den ersten Minuten dachte ich ggf, an folkloristische Improvisationen, wurde aber ganz rasch in der Tiefe dieser „Performance in Zeitgeschichte“ im Fühlen / Empfinden aufgenommen.
Schon der nahtlose Ablauf mit wechselnden Cinema -Momenten und akustischen Einspielungen als Synthese mit anrührenden feinen Gesang waren perfekt. Wie schwerelos diese klassisch ausgebildete Stimme durch die emotionalen Sphären schwebte war kulinarischer Genuss mit sensibler Seelensprache.
So geht anrührendes Theater mit kleinen Mitteln auf höchstem Niveau. Das gibt es also immer noch – berührendstes Musiktheater im minimalen Format.
„Nihan Devecioğlu schafft einen poetisch-musikalischen Raum. Frauenstimmen, kombiniert mit dem Klang der Maschinen und dokumentarischem Filmmaterial, fügen sich zu einer lebendigen Collage der Zeitgeschichte – und werden zugleich zu einem Ausdruck von Selbstermächtigung und weiblicher Solidarität“.
Termine München: Dienstag, 21.10.2025, Mittwoch, 22.10.2025
https://www.freieszenemuc.de/event/nihan-devecioglu-yoldas-frauen-die-einander-halten/2025-10-20/
Termin Berlin Gorki Theater: Donnerstag 30.10.2025
https://www.gorki.de/de/yoldas-frauen-die-einander-halten
Wien/MusikTheater an der Wien: Stefan Herheim lässt die Fledermaus flattern
Offenbar finden vermeintliche Skandale weit seltener statt als angenommen. Eine Vorschau im Fernsehen ließ Schhreckliches vermuten; man könnte glauben, dass Johann Strauss geniale Operette bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wird. Das Gegenteil war der Fall – man konnte, wenn auch stark in der Dramaturgie verändert, eine interessante und schlüssige Aufführung erleben.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Dresden: „Tosca“ mit Aleksandra Kurzak und Roberto Alagna an der Semperoper Dresden
Am 18. Oktober 2025 habe ich eine Vorstellung von Giacomo Puccinis Melodramma Tosca (1900) unter der Regie von Johannes Schaaf an der Semperoper Dresden erlebt. Alle drei Hauptrollen waren optimal besetzt, und Schaafs Inszenierung (dies war die 89. Aufführung seit der Premiere am 31. Januar 2009) ist eine der wirkungsvollsten, die ich in letzter Zeit gesehen habe, um die Handlung des Librettos zu veranschaulichen und dem Drama seine maximale emotionale Wirkung zu verleihen. Unter der Leitung von John Fiore gestaltete die Sächsische Staatskapelle Dresden Puccinis reichhaltige Partitur so, dass die Handlung einheitlich vorankam mit einer technischen Raffinesse und Feinheit, die die Affinität des Orchesters zu Richard Strauss widerspiegelte.
opernmagazin.de.tosca
Köln: German Conducting Award verliehen
Der aus Estland stammende Dirigent Henri Christofer Aavik ist erster Preisträger des mit 15.000 Euro dotierten German Conducting Award 2025. Der zweite Platz geht an Luis Toro Araya (Chile), der dritte Preis an Friedrich Praetorius (Deutschland). Der Kurt-Masur-Publikumspreis des Finalkonzertes wurde an Henri Christofer Aavikvergeben. Dem Konzert in der Kölner Philharmonie war ein einwöchiger Wettbewerb vorausgegangen. Aus anfangs 234 Bewerbungen waren 12 internationale Dirigentinnen und Dirigenten ausgewählt worden, die an dem Wettbewerb teilnahmen und mit dem Gürzenich-Orchester Köln, dem WDR Sinfonieorchester und Sängerinnen und Sängern der Oper Köln arbeiteten.
https://backstageclassical.com/german-conducting-award-verliehen/
Ausstellungen/ Kunst: Nicht nur im Louvre: 5 der spektakulärsten Kunstdiebstähle aller Zeiten – Bezahlartikel
Im weltberühmten Louvre-Museum in Paris gab es am Sonntag einen Raubüberfall. Ein Rückblick auf ähnliche Fälle, die die Welt in Atem hielten.
Kurier.at.louvre
Spektakuläre Museumseinbrüche: Worum es Kunstdieben wirklich geht
Louvre-Diebe in Warnwesten, „b’soffene G’schichten“, patriotische Motive: Einbrüche in Museen werden oft hämisch interpretiert, so auch der Juwelenraub im Louvre am Sonntag, oder als Kavaliersdelikte verharmlost. Dabei steckt (fast) immer das Gleiche dahinter.
DiePresse.com.kunstdiebstahl
Juwelenraub im Louvre
Experte packt aus: „Nur Sammler sind so verrückt!“
Der Juwelenraub im Louvre erschüttert die Kunstwelt, doch echte Profis sind sich längst sicher: Die Beute ist wohl nie für den Weiterverkauf bestimmt gewesen. Der Wiener Edelstein-Experte Thomas Schröck erklärt, warum die Schmuckstücke kaum noch aufzuspüren sind. Und wer sich trotzdem daran erfreut.
https://www.krone.at/3934273
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Die Eiserne Lady 2.0: Sanae Takaichi ist Japans erste Frau an der Regierungsspitze: Sanae Takaichi schreibt Geschichte: Erstmals steht eine Frau an der Spitze der japanischen Regierung. Die 64-Jährige gilt als Bewunderin Margaret Thatchers und positioniert sich politisch als nationalkonservative Hardlinerin. Mit wirtschaftspolitischem Fokus, scharfer China-Kritik und traditionellem Familienbild will sie Japan durch eine Phase politischer Unsicherheit führen – feministische Reformen sind von ihr jedoch kaum zu erwarten.
Jetzt lesen
21 Jahre Haft für den Mann, der 2024 den slowakischen Regierungschef Fico lebensgefährlich anschoss: Vor anderthalb Jahren hatte ein Rentner auf den slowakischen Regierungschef geschossen und ihn dabei fast getötet. Wegen Terrorismus wurde der Schütze nun zu einer besonders harten Strafe verurteilt.
Jetzt lesen
«Putin gehört nach Den Haag, nicht in eine unserer Hauptstädte» – die EU-Aussenminister sind vor dem Trump-Putin-Gipfel in Budapest konsterniert: Das Treffen zwischen Trump und Selenski im Weissen Haus ist offenbar aus dem Ruder gelaufen. Die Europäer sind besorgt, haben aber auch Hoffnung auf einen Frieden in der Ukraine. Bulgarien öffnet Putin den Luftraum.
Jetzt lesen
Immobilien: Die Mietpreisbremse lenkt von einem größeren Problem ab: Wohnen wird in den kommenden Jahren kaum leistbarer werden. Im Gegenteil, es drohen viel eher eine Verknappung des Angebots und steigende Preise. Grund: Es wird zu wenig gebaut.
Jetzt lesen
Mord in Loge 2 des Burgtheaters: Die erste anerkannte Terrororganisation Europas schlug vor hundert Jahren in Wien zu: 1925 erschoss eine mazedonische Nationalistin den Aktivisten Todor Paniza in Wien. Die Anschläge der Organisation IMRO führten zur ersten internationalen Gesetzgebung gegen Terrorismus.
Jetzt lesen
Max Liebermann brachte den Impressionismus nach Deutschland: Der Maler stand Ende der 1920er Jahre im Zenit seines Erfolgs. Das Burda-Museum in Baden-Baden zeigt seinen Einfluss auf die Erneuerung der Malerei in Deutschland.
Jetzt lesen
«Abends kann ich nicht mehr allein herumlaufen», sagt eine Frau. Viele Deutsche erleben ihre Innenstädte als Zonen der Gefahr. In Hannovers Innenstadt fühlen sich abends nur noch 14 Prozent der Einwohner sicher. Bundeskanzler Merz sprach jüngst von einem «Problem mit dem Stadtbild». Ist die Ursache für diese Entfremdung tatsächlich die irreguläre Migration? Erkundung eines Gefühls.
Jetzt lesen
Die Unersättliche: Das Luxusleben der Nathalie Benko: Sie wurde in Lausanne geboren und sitzt im nächsten Prozess gegen René Benko mit auf der Anklagebank. Die Akten der Staatsanwaltschaft zeigen, wie sie seit ihrer Heirat mit dem Signa-Gründer von Zuwendungen in Millionenhöhe profitiert hat.
Jetzt lesen
Das Geheimnis von Gizeh: auf der streng bewachten Baustelle des neuen Tempels für Tutanchamun: Anfang November soll das Grand Egyptian Museum nach über zwanzig Jahren Bauzeit und Kosten in Milliardenhöhe endlich alle Türen öffnen. Doch ausgerechnet der Star der Sammlung fehlt noch: der goldene Pharao. Ein Augenschein im Innersten eines Projekts, das Geschichte schreiben will.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Kasperl der Woche
Fahndungsaufruf: Haben Sie den Sepp gesehen?
An dieser Stelle küren wir wöchentlich den Kasperl der Woche. Aktuell hat sich Sepp Schellhorn aufgedrängt – auch, weil er in jüngster Vergangenheit kaum in Erscheinung tritt.Fahndungsaufruf! Der sich immer krummer buckelnde Steuerzahler sucht vergeblich nach Sepp Schellhorn von den Neos, der bislang entweder nur durch Kuriositäten aufgefallen ist – oder gar nicht. Wir erinnern uns schwach: Im März als Deregulierungs-Staatssekretär angelobt, wollte er ursprünglich den Bürokratie-Dschungel roden, sieht aber offenbar den Wald vor lauter Bäumen nicht. Seither fährt er mit seiner Luxus-Limousine durch die Gegend und bezieht volles Gehalt, obwohl niemand so recht weiß, wofür eigentlich.
https://www.krone.at/3931701
Richard David Precht: „Ich sehe Österreich von Putin nicht bedroht“
Je eifriger die Generäle, desto nötiger die Philosophen. Der Deutsche Richard David Precht, 60, albern als „Pop-Star“ seiner Wissenschaft tituliert, wirft kühle Blicke auf die überhitzende Welt. Im Traktat „Angststillstand“ thematisiert er den Verlust der Meinungsfreiheit durch Einschüchterung im Namen der Korrektheit. Im News-Gespräch blickt er über die Krisenherde der Zeit.
https://www.news.at/menschen/richard-david-precht-interview-2025
Österreich/ Fußball
Brandrede von Trainer Peter Stöger nach Rapids inferiorem 0:2 gegen den LASK
Feuer, Mentalität, Bereitschaft fehlen ++ Einige Legionäre sind dabei, Kredit zu verspielen. Nächster Gegner Fiorentina hat sogar noch größere Sorgen … Schön brav aufgefädelt standen Rapids Spieler vor dem Block West, ließen das Pfeifkonzert und Schimpfkanonaden nach dem 0:2 gegen den LASK über sich ergehen. Wofür Trainer Stöger Verständnis hatte: „Ich gebe den Fans recht. Es geht nicht um Tiki-Taka, Ferserl-Spiel oder Ballstafetten, sondern darum, dass du eine Reaktion zeigst, den Ball verteidigst oder ihn zurückholst, wenn du ihn verlierst. So weit kenne ich den Verein.“
https://www.krone.at/3933856
Autorennsport/Formel 1
Verstappens Aufholjagd: Wieso Titelkrimi jetzt richtig eskalieren könnte
Der Siegeszug von Max Verstappen setzt Oscar Piastri und Lando Norris gewaltig unter Druck. Wie sehr die „Papayas“ im Titelkampf bereits schwitzen und warum die letzten Saisonrennen auch zu einer Frage der Ehre für alle Beteiligten werden.
https://www.krone.at/3933859
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

