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22. NOVEMBER 2022 – Dienstag

22.11.2022 | Tageskommentar

 

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MAILAND: PROBEN FÜR SAISONERÖFFNUNGSPREMIERE LAUFEN AUF HOCHTOUREN

L’incoronazione di Boris Godunov a zar è una delle scene più celebri dell’opera. Avviene alla fine del Prologo, e vede Boris sulla Piazza del Cremlino che implora la benedizione del cielo, mentre il principe Vasilij Šujskij ordina al popolo di acclamare il nuovo zar.
 
Die Wiener Staatsoper im Dezember:

Gleich zwei Premieren sowie eine Wiederaufnahme stehen im Dezember auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper – die Proben für Die Meistersinger von Nürnberg (Premiere am 4. Dezember), die Jugendoper Tschick (Premiere am 18. Dezember) sowie das Ballett La Fille mal gardée (Wiederaufnahme am 13. Dezember) sind in vollem Gange. Darüber hinaus sind gleich mehrere Repertoireklassiker mit interessanten Haus- und Rollendebüts zu erleben, auf die wir Sie untenstehend hinweisen dürfen.

In der anstehenden Wiederaufnahme von Andréa Chénier (30. November, weitere Vorstellungen bis 9. Dezember) mit Jonas Kaufmann in der Titelpartie sowie Maria Agresta in ihrem Hausdebüt als Maddalena wird George Petean anstelle von Carlos Álvarez den Carlo Gérard verkörpern.

Fortgesetzt werden im Dezember auch die Aufführungsserien von Tosca mit Camilla Nylund, Stefano La Colla und Erwin Schrott – er wird am 2. November nach der Vorstellung mit dem Titel »Österreichischer Kammersänger« ausgezeichnet sowie Martin Schläpfers Neuinterpretation des Ballettklassikers Dornröschen. Das gesamte Programm mit den vollständigen Besetzungen finden Sie auf der Website der Wiener Staatsoper.

WIENER OPERN G᾽SCHICHTEN
aufgeschrieben von Heinz Irrgeher
Leipziger Universitätsverlag, 232 Seiten, 2022

 

Heinz Irrgeher, der jedem Wiener Opernfreund ein begriff ist,  st er doch lange genug Präsident der „Freunde“ gewesen, widmet Opernfans (und ein bisschen auch sich selbst) zu seinem anstehenden 80. Geburtstag ein schmales Buch, das sich bestens zu Geschenkzwecken eignet. Es handelt von Musik im allgemeinen und Oper im besonderen, und es besteht aus vielen Einzelartikeln, die an sich unabhängig von einander sind und nach Lust und Laune (je nach Interesse am Thema) gelesen werden können.

Die „Openrg’schichten“ sind in erster Linie Gedanken  zu Opern, denn, wie Irrgeher aus Erfahrung richtig weiß, (und jeder echte Opernfreund wird es ihm bestätigen), je öfter man ein Werk sieht und hört, umso mehr zerbricht man sich darüber den Kopf, liest in der Literatur nach, kommt zu eigenen Schlüssen. Freilich, dass Tristan nach Irrgehers Überlegungen fast ein Schurke ist und Marke kein großer König, sondern nur ein alter Mann mit Verdrängungsmechanismus – da möchte man gleich mit ihm zu diskutieren beginnen. Aber das ist ja gut so.

Viele Analysen vordringlich zu Strauss- und Wagner-Werken sind bei aller Kürze tief schürfend, bieten viel Wissen und gelegentlich neue Gedanken. (Dass er bei „Lohengrin“ auch an die Lohengrin-Therme und eine ebenso benannte Bratwurst denkt, ist ein Drüberstreuer.) ;Man sollte  die gewissermaßen „musikwissenschaftlichen“ Artikel nicht unterschätzen, Irrgeher ist mancher Rarität auf der Spur (der Goldmark’schen „Königin von Saba“ etwa) und kommt in der Moderne bis zu Martinu, Krenek, Eötvös. Nur die Reihung scheint völlig willkürlich, aber die Verschiedenheit seiner Zugänge wäre kaum in ein „Konzept“ zu pressen gewesen…

…Natürlich ist von den Staatsopern-Freunden die Rede, aber so richtig friedlich ging es dort nie zu, es gab Fraktionen, manch einer ist enttäuscht geschieden. Aber es gab auch Sternstunden – nach einer „Don Carlos“-Aufführung beim Abendessen mit Freni, Baltsa, Ghiaurov und Karajan an einem Tisch sitzen zu dürfen?

Die Wiener Oper ist ohne den Stehplatz nicht zu denken, jeder, der früher dabei war, weiß, was „der Kampf um das Kipferl“ bedeutete (jene Ecke in der ersten Reihe, wo niemand hinter einem stand und man sich an die Wand der darüber liegenden Loge anlehnen konnte). Gerade mit dem Stehplatz und dem Reizwort Regie kann Irrgeher am Ende auch offen dem Direktor (der mit „Null Erfahrung, aber befreundet mit dem ihn seinerzeit platzierenden roten Minister“ ins Amt kam) sagen, was man davon hält, wenn etwa der legendäre Stehplatz des Hauses durch allerlei Manipulationen zerstört und, wie Irrgeher befürchtet, bald Geschichte sein wird. Die Zeiten, als man dort „aufwuchs“, sind wohl ohnedies vorbei.

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Herr Irrgeher braucht sich Blatt mehr vor den Mund zu nehmen und tut es auch nicht!

WIENER PHILHARMONIKER: PROGRAMMÄNDERUNG 3. Abonnementkonzert/Soiree 27.11, 29.11. und 30.11 2022

Auf Wunsch von Evgeny Kissin und in Abstimmung mit Jakub Hrůša ändert sich das Programm beim 3. Abonnementkonzert am 26. und 27.November 2022, ebenso beim Gesellschaftskonzert am 29. November und bei der 2. Soirée am 30. November 2022 wie folgt:
A. Dvořák: Othello Ouvertüre, fis-Moll, op. 93
W.A. Mozart: Klavierkonzert A-Dur, KV 488
– Pause –
W. Lutoslawski: Konzert für Orchester

Ursprünglich stand neben Witold Lutoslawskis: Konzert für Orchester auch Sergej Rachmaninows: Konzert für Klavier Nr. 3 in d-Moll, op. 30 am Programm.

SEMMERING / Südbahnhotel: WINTERREISE mit BO SKOVHUS und Akkordeon – 20. November 2022


Bo Skovhus und Nikola Djoric. (Handy-Foto: Manfred A. Schmid

Schubert-Bearbeitungen sind in Mode gekommen. Besonders Die Winterreise, opus magnum des Liedgesangs, wurde in letzter Zeit durch bemerkenswerte Neuinterpretationen – etwa von Hans Zender über Franui bis hin zu Oliver Welter und Klara Frühstück – bereichert. Die Winterreise aber, die Bo Skovhus gemeinsam mit Nikola Djoric im mondänen Speisesaal des Südbahnhotels präsentiert, besteht nicht aus Bearbeitungen oder Arrangements der 24 Lieder über eine Reise, „von der noch keiner kam zurück,“, sondern die Wiedergabe erfolgt höchst notengetreu. In die Partitur wird nicht eingegriffen. Warum das Publikum trotzdem mit bisher unbekannten Facetten und Abgründen des Werks konfrontiert wird und im Laufe der eineinviertel Stunden eine völlig neue Klangerfahrung macht, liegt vor allem daran, dass diesmal die Begleitung nicht auf einem Konzertflügel erfolgt, sondern auf einem Akkordeon. Der in Serbien geborene und in Wien lebende Akkordeonist Nikola Djoric, ein Meister seines Fachs, hat es sich zur Aufgabe gesetzt, mit dem Klangspektrum seines Instruments das Hörerlebnis klassischer Werke mit bisher ungehörten Farbtönen zu bereichern. Skovhus, der seit einiger Zeit sich vermehrt dem Liedgesang widmet und seine Präsenz in Opernproduktionen etwas zurückgenommen hat, im Mai aber als Dr. Schön in der neuen Lulu am Musiktheater an der Wien zu erleben sein wird,  ist ein idealer Partner in so einem Projekt, weil er in jedem seiner Liederabende aus neuen Erkenntnissen schöpft und die Partituren auslotet, als wär es zum ersten Mal…

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Berlin/ Staatsoper Unter den Linden
„Il Giustino“ von Vivaldi strandet szenisch im seichten Wasser
Die ab dem 2. Dezember 2022 an der Staatsoper stattfindenden traditionellen Barocktage werfen ihren Schatten bereits voraus: schon vor Beginn des Festivals hat Vivaldis Version von „Il Giustino“ Premiere. Als Orchester fungiert die Akademie für Alte Musik, ein renommiertes Berliner Ensemble. Dirigent ist der inzwischen in Ehren ergraute René Jacobs, der aber nichts von seinem jugendlichen Feuer eingebüßt hat, wenn es um Barockmusik geht.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Spielerisch schön: „Il Giustino“ an der Staatsoper (Podcast)
inforadio.rubriken

Nationaltheater Mannheim: Ehemaliger Intendant Michael Hampe gestorben

Michael Hampe ist gestorben

Noch am vergangenen Wochenende wurde zur Eröffnung der Feierlichkeiten rund um den 50. Geburtstag der Studiobühne im Werkhaus des Nationaltheaters Mannheim ein Grußwort des ehemaligen Intendanten Michael Hampe verlesen, der die Spielstätte 1972 wider aller Bedenken des damaligen Oberbürgermeisters Hans Reschke als eine seiner ersten Amtshandlungen auf den Weg gebracht und eröffnet hatte. Hampe, der das Grußwort gerne persönlich an das Publikum gerichtet hätte, hatte sein Kommen aus gesundheitlichen Gründen bereits frühzeitig ausschließen müssen. Nun erreichte das NTM die Nachricht, dass Michael Hampe am Freitag, 18. November, dem Tag, an dem sein Grußwort verlesen wurde, gestorben ist.

Ein Stadtrundgang mit Wien Modern

 

Leger & locker, ohne dunklen Anzug oder feiner Dress …. soll wohl heißen, dass allzu Ehrerbietiges hier wohl nicht geboten wird. Doch so lässt sich´s auf Aufforderung von Wien Modern recht frisch zwischen Konzerthaus, Musikverein und Kunsthistorischem Museum, von der Albertina bis ins Planetarium im Prater oder dem Jugendstiltheater und wieder zurück in das Museum moderner Kunst, spazieren. Immer mit einem Hörgenuss verbunden – einem gewissen wohl nur, für Connaisseurs, einige Neugierige und so manch diesbezüglich Gläubige. Solch ein Stadtrundgang mit Wien Modern, ganze 27 Spielstätten!, ergibt schon seinen Sinn: Raus aus dem Konzertsaal, Bekanntschaft mit musikalischen Persönlichkeiten und deren Ideen, deren Schöpfergeist, deren Aussagebestreben – und somit gut gepaart mit dem Zeitgeist. 

Mehr darüber und auch das Programm der vorletzen Festival-Woche finden Sie in unseren Infos des Tages

Wien Modern
Tragik und Isolation
Wien Modern, das Festival für zeitgenössische Musik, macht Halt im Theater und im Museum.
WienerZeitung.at

Wien Modern: Heiner Goebbels’ Weltmusik!
Heiner Goebbels’ ideenreiche Produktion „A House of Call“ im Rahmen von Wien Modern im Volkstheater
DerStandard.at

Daniels vergessene Klassiker Nr. 9: Ottorino Respighi – „Die Pinien von Rom“
Die Pinie – auch „Italienische Steinkiefer, Mittelmeer-Kiefer oder Schirm-Kiefer, früher auch Pinienfichte, genannt“ (Zitat Wikipedia) – erscheint auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Baum. Oft anzutreffen, dem mediterranen Klima angepasst, recht knorrig und nicht unbedingt besonders. Über diesen Baum eine Musik zu komponieren, erscheint eigentlich kontraintuitiv. Und doch kann selbst so ein auf den ersten Blick alltäglich anmutendes Gewächs die Kreativität eines frischen Geistes anregen. So geschehen im Jahr 1924, als ein italienischer Komponist ausgerechnet diesen Baum zum Anlass nahm, um eine etwa 20 Minuten lange Sinfonische Dichtung zu schreiben.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Nostalgisches: „MYTO“ hat das Bariton-Debüt von Ettore Bastianini am 25. 3.1953 „restauriert“ – Mit Giovanni Paisiellos „Barbiere“

https://de.wikipedia.org/wiki/Il_barbiere_di_Siviglia_(Paisiello)

MYTO hat die Live Aufnahme vom 25.3.1953 „restauriert“ und ist vielleicht ein  empfehlenswertes Weihnachtsgeschenk, dazu das Baritondebüt von Ettore Bastianini. Gianandrea Gavazzeni dirigierte.

Vielleicht als Weihnachtsgeschenk ein Tipp!

New York
Review: Richard Tucker Gala 2022
A Star-Studded Evening Filled with Thrilling Performances
https://operawire.com/review-richard-tucker-gala-2022/

San Francisco
San Francisco Opera 2022-23 Review: La Traviata Pretty Yende Triumphs in New Production by Shawna Lucey
https://operawire.com/san-francisco-opera-2022-23-review-la-traviata/

ZIEHREREIEN/ Lehrgang Klassische Operette im Haus Hofmannsthal, 1030 Wien

Mit großer Freude wollen wir – der Lehrgang Klassische Operette der MUK –  anlässlich des 100. Todestages von Carl Michael Ziehrer, dieses nicht nur letzten k. u. k. Hofballmusikdirektors, sondern auch großen „wienerischen“ (Operetten-) Komponisten mit einem Konzert im 3. Bezirk gedenken, in dem er lebte und verstarb und wo heute der Ziehrer Platz an ihn erinnert. Haus Hofmannsthal, 3, Reisnerstrasse 37, Sonntag, 18. Dezember 2022, 16 Uhr

ZIEHREREIEN!! Mit Natasa Josic, Katharina Linhard, Amane Machida, Michaela Mayr, Daniel Menczigar, Philipp Guirola Paganini, Vanetin Trandavir, Yichi Xu, Eilsaebth Zeiler.

Inszenierung, Moderation: Wolfgang Dosch, Choreografie: Gabriel Wanka. Klavier, Musikal. Leitung: László Gyükér

 

ROMA/ PALAZZO TAVERNA : ECOLUXURY FAIR

 

vom 10.-12.11.2022

Im Palazzo Taverna – einem eher unbekannten, aber über die Massen prächtigen Palazzo in Rom (man hat das Gefühl, dass der Papst gerade nur kurz zum Messe lesen rausgegangen ist) – ist soeben die fünfte Ausgabe der „Ecoluxury Fair (Ökoluxus Messe) zu Ende gegangen. „Ecoluxury“ ist eine Iniziative und Vision von Enrico Ducrot. Ducrot, ausgebildeter Archäologe mit dem Fachgebiet Naher Osten, ist der Sohn von Vittorio Ducrot , der nach dem Krieg ein Reiseunternehmen mit dem schönen Namen „Viaggi dell‘Elefante“ (Reisen des Elefanten) gegründet und zu großem Erfolg geführt hat. Enrico versucht wie soviele Söhne der zweiten Generation (bei uns zB. viele Winzer und Gastwirte) das Unternehmen behutsam in die Gegenwart zu überführen und den Bedürfnissen der heutigen Clientele sowie den Erfordernissen des Zeitgeistes Rechnung zu tragen…

Zum Bericht von Robert Quitta in „Reise und Kultur“

Rock/ Pop: Italiens „singende Nonne“ Cristina Scuccia tritt aus ihrem Orden aus
Die „singende Nonne“ aus Italien, Ordensschwester Cristina Scuccia hat sich entschieden, aus ihrem Orden auszutreten. 2014 hat Scuccia „The Voice Of Italy“ gewonnen.
Vienna.at

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Junge Sibirer fliehen in Scharen aus Putins Reich: Seit Russlands Präsident eine Teilmobilmachung ausgerufen hat, fürchten sich viele junge Männer vor einem Einsatz in der Ukraine. Nichtslawen aus der Mitte und dem Osten Russlands werden besonders oft an die Front geschickt. Nun fliehen Sibirer in Scharen in ein Land, dem sie sich traditionell verbunden fühlen: in die Mongolei.
Zur Reportage
Deutschlands  Bundesregierung vollzieht einen Kurswechsel in Sachen Iran: Deutschland wird sich in seiner Iran-Politik an die USA anlehnen und ab sofort keinen Fokus mehr auf eine Wiederbelebung des Atomabkommens legen. «Im Moment steht für uns die Unterstützung der iranischen Bevölkerung im Fokus und der Druck auf das iranische Regime, die Rechte seiner Menschen nicht weiter zu unterdrücken», sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes.
Zu den neusten Entwicklungen in der deutschen Politik
 Viele Briten wollen nach dem Brexit kein «Schweizer EU-Modell»: Rishi Sunak steht im Dilemma zwischen den Bedürfnissen der Wirtschaft nach mehr Handel und Migration und den gegenteiligen Wünschen der Brexit-Hardliner. Der Premierminister dementiert Berichte, er strebe eine Annäherung an die EU nach dem Vorbild der Schweiz an.
Zum Bericht
Bei der Fussball-WM in Katar hat Gareth Bale Wales einen Punkt gerettet: Mit einem Foulpenalty in der 82. Minute holte er für sein Team ein 1:1 gegen die USA heraus. Zwei späte Tore verhalfen den Niederlanden zum 2:0-Sieg gegen Senegal. Die unter politischem Druck stehenden Iraner unterlagen WM-Mitfavorit England mit 2:6.
Zum Live-Blog
Bertelsmanns Übernahme des Buchverlags Simon & Schuster ist gescheitert: Der Konzern teilte am späten Montagabend in Gütersloh mit, man plane nach Gesprächen mit dem Simon & Schuster-Gesellschafter Paramount Global keine Berufung mehr gegen ein amerikanisches Gerichtsurteil. Dieses hatte vor Wochen den milliardenschweren Kauf untersagt. Die amerikanische Regierung hatte sich mit einer kartellrechtlichen Klage erfolgreich gegen die Übernahme gestemmt. Bertelsmann ist bereits alleiniger Eigentümer von Penguin Random House, der grössten Publikumsverlags-Gruppe der Welt.
Zu den neusten Entwicklungen in der Wirtschaft
 Bei einem Brand in einer Fabrik in China sind mindestens 36 Personen ums Leben gekommen: Der Staatssender CCTV berichtet, das Feuer sei am Montag in der High-Tech-Zone der Stadt Anyang in der zentralchinesischen Provinz Henan ausgebrochen. Es sei bis zum Abend gelöscht worden.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

WM-Bokott: In Österreich bloß ein Lippenbekenntnis (mehr Seher als bei der Eröffnungszeremonie bei der letzen WM), bei den obrigkeitshörigen deutschen Nachbarn zwar eine „Demonstration“, aber doch etwas unehrlich. Denn Deutschlands Wirtschaft ist enger mit dem Emirat verknüpt, als die Menschen wissen (wollen).

Das Kalkül der Scheichs. Wo das Emirat Katar in Deutschland überall mitmischt
Für die WM in Katar hagelt es viel Kritik. Deutlich leiser werden die Töne, wenn es nicht um Sport, sondern um die Wirtschaftsmacht des Emirats geht. Dabei werfen die vielen Beteiligungen des autokratischen Regimes, vor allem an großen Dax-Unternehmen, Fragen auf.
NTV.de.wirtschaft

Österreich
Gewessler „enttäuscht“ von der Weltklimakonferenz
Die Klimaministerin räumt ein, dass man in Sharm el-Sheikh „zu wenig Fortschritte gemacht“ habe. Das 1,5-Grad-Ziel sei dennoch „nicht tot“, meint Gewessler. Im kommenden Jahr will sie die „nächsten Schritte“ machen.
Die Presse.com

Dazu muss sie allerdings erst einmal aufwachen! Erinnern Sie sich an das Foto vom Sonntag von der Schlummerstunde dreier Teilnehmerinnen bei der Weltklimakonferenz? Zwei der Schläferinnen waren prominent und klar erkennbar, da ich mir keine Klage leisten kann, habe ich darauf vertraut, dass sie selbst die Damen erkennen. Sorgen mache ich mir auch, vor allem um unsere ach so enttäuschte Klimaministerin!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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