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22. NOVEMBER 2021 – Montag

22.11.2021 | Tageskommentar

Stadt Graz | Corona Lockdown | Änderungen Übersicht - Stadtportal der  Landeshauptstadt Graz

Lockdown in Österreich, wir versuchen es wieder einmal. Wird er etwas bewirken?

Wien/ Bundestheater-Holding
Christian Kircher: „Unser Tun stand zuletzt schlicht an der Kippe“
Der Chef der Bundestheaterholding ist überzeugt, dass ab 13. Dezember wieder gespielt wird. Der Lockdown sei zwingend.

Ich möchte ein wenig ausholen: Zunächst haben wir uns davor gefürchtet, dass es massenhaft Corona-Fälle im Publikum geben könnte – und die Kultureinrichtungen als Verbreiter des Virus in die Schlagzeilen kommen. Die Befürchtung hat sich – auch dank unserer strengen Präventionskonzepte – nicht bestätigt. Aber sehr wohl gab es Ansteckungsketten unter den Mitarbeitern. Das hat auch mit dem Repertoire-Betrieb zu tun. Weil wir jeden Tag die gleichen Gruppen in den Häusern haben die gemeinsam proben, Ensemble, Ballett, Chor, Orchester
Kurier.at

„Der fliegende Holländer“ konnte gestern ungekürzt mit Chor über die Bühne gehen

Zum Bericht von Walter Nowotny

Mehr darüber morgen!

Premiere von Richard Wagners „Das Rheingold“ am 21.11.2021 in der Staatsoper/STUTTGART

Im abgebrannten Zirkus

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Die Rheintöchter verführen Alberich. Foto: Matthias Baus

Es ist eine gespenstische Szenerie, die Stephan Kimmig in seiner Inszenierung von Wagners „Das Rheingold“ bietet (Bühne: Katja Haß; Kostüme: Anja Rabes). Wir befinden uns hier nämlich in einem abgebrannten Zirkus – und die drei Rheintöchter sind Schülerinnen und Studentinnen. Man spürt das Flair der Bewegung Fridays For Future. Diese Rheintöchter kommen aus familiären Verhältnissen, in denen es sehr viel Geld gibt. Sie fühlen sich dem zappelnden Alberich überlegen, der sich schnell verspottet fühlt. Er ist ein obdachloser Clown, der einfach kein Zuhause findet. Die Rheintöchter spielen mit ihm, auch um etwas über die eigene Sexualität zu erfahren…

Zum Premierenbericht von Alexander Walther

Weißt Du, wie das ward? Symposium 70 Jahre Neu-Bayreuth in Berlin
Der Richard-Wagner-Verband Berlin-Brandenburg und sein rühriger Vorsitzender Rainer Fineske luden zu diesem Symposium ein, das in den Foyers und unter Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin und dessen Förderkreis stattfand.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Porträt
Vom Leben lernen: Dirigent Kent Nagano wird 70

Kent Nagano | Diskographie | Discogs
Kent Nagano ist ein „Siebziger“

Kent Nagano ist mit 70 noch ein Tausendsassa. Sein Konzertkalender ist voll. Doch der Dirigent hat auch darüber nachgedacht, was im Leben wirklich zählt.Fragt man den umtriebigen Dirigenten Kent Nagano, ob er sich mit 70 Jahren nicht genauer überlegt, wie er seine Energien einteilt, dann antwortet er mit den Worten des Rock- und Jazzmusikers Frank Zappa: Es sei ein Privileg, Musik zu machen. „Ich habe eigentlich ständig Ferien und tue genau das, was ich am liebsten tun möchte“, sagt Nagano im Interview mit der Deutschen Welle…

https://www.dw.com/de/vom-leben-lernen-dirigent-kent-nagano-wird-70/a-59848864

HALLE: VIKTORIA UND IHR HUSAR – Premiere wegen eines Corona-Falls abgebrochen

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Copyright: Federico Pedrotti/ Oper Halle

Soeben ist Paul Abrahams schönster langsamer Walzer „Reich mit zum Abschied noch einmal die Hände“ verklungen. Soeben hat Regisseur Patric Seibert jeden Anflug von Sentimentalität gebrochen und alte Operetten-Larmoyanz in einer unerhört brutalen, gleichzeitig sich selbst ironisierenden Finalszene weggefegt. Da tritt Halles neuer Opernintendant vor den Vorhang, den Regisseur der Operette „Viktoria und ihr Husar“ im Gefolge, um eine Ansage zu machen.

Ein weiterer Bruch zur Desillusionierung der Szene? Mitnichten: Die Mitteilung ist ernst und real. Wegen eines soeben bestätigten positiven Corona-Tests bei einem der Darsteller muss die Premiere abgebrochen werden. Walter Sutcliffe versucht die irritierten Zuschauer aufzumuntern: Es gebe ja noch so viele Vorstellungen, da könnten sie „Viktoria“ mit dem jetzt ausfallenden dritten Akt nachholen. Schwacher Trost für extra angereiste Abraham-Fans. Dann „Rausschmeißer“ des Orchesters: Zu „Mausi, süß warst Du heute Nacht“ paradieren die Darsteller für ihren Beifall. Eine irgendwie bizarr wirkende Situation…

...Bleibt die Frage, wie es zu diesem ärgerlichen Abbruch der Premiere kommen musste. Sind in Halle nicht sämtliche Beteiligte an einer Aufführung vorher negativ getestet? Doch, bekräftigt Heike Neumann, Leiterin der Kommunikation der Bühnen Halle. Alle Darsteller sollen und können sich täglich im Haus testen lassen. Sämtliche Tests vor der Premiere waren negativ. Aber: Bei einem der Darsteller hatte die Corona-Warn-App die Nähe zu einem positiv Getesteten angezeigt. Und der daraufhin durchgeführte freiwillige PCR-Test brachte ein positives Ergebnis, das ausgerechnet im Lauf der Vorstellung eingetroffen war. Dass die Theaterleitung so konsequent reagiert hat, verdient großen Respekt und zeugt von Verantwortungsbewusstsein. Allerdings darf auch gefragt werden, ob es nicht ausgereicht hätte, die betroffene Person in Quarantäne zu schicken und so die bereits während der zweieinhalb Stunden der Vorstellung bestehende potentielle Ansteckungsgefahr zu beenden?

Zum Bericht von Werner Häußner

Wolfgang Amadeus Mozart: Le nozze di Figaro • Luzerner Theater • Vorstellung: 21.11.2021

Mozart vom Feinsten

Die Luzerner Produktion der Hochzeit des Figaro überzeugt durch ihre grosse Musikalität und Werkdienlichkeit. Jede Rolle ist sorgfältig besetzt und so kann die Oper ihre volle Kraft entwickeln.

Le nozze di Figaro | Luzerner Theater 21/22
Gräfin und Graf Almaviva; Foto © Ingo Hoehn

Regisseur Gerard Jones siedelt seine Inszenierung zu Beginn der 1970er an, folgt sonst aber eng dem Libretto…

Zum Bericht von Jan Krobot

Giuseppe Verdi: Il trovatore • Opernhaus Zürich • Vorstellung: 20.11.2021

  Von Schlaglichtern und linearen Erzählungen

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Foto © Monika Rittershaus

Ein grosser Vorzug der Inszenierung der jungen Britin Adele Thomas ist, dass sie den Gegensatz zwischen den intimen Erzählungsszenen und den (Massen-)Szenen, die die Handlung vorantreiben, deutlich herausarbeitet. Damit gelingt es ihr bestens die Mär vom schlechten Libretto zu widerlegen. ..

Zum Bericht von Jan Krobot

München: Bayerisches Staatsballett: „CINDERELLA“ Premiere 19.11.2021

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Bianca Teixeira, Elvina Ibraimova.Copyright: Serghei Gherciu

Nach „Alice im Wunderland“, das erstmals im Jahr 2016 in München zur Aufführung kam, ist „CINDERELLA“ nun das zweite abendfüllende Handlungsballett des englischen Choreographen Christopher Wheeldon, das Eingang in das Repertoire des Bayerischen Staatsballett findet. Das Stück hat grundsätzlich die besten Voraussetzungen, um zu einem Kassenschlager zu werden: Eine allseits bekannte Geschichte voller Romantik und mit Happy End, daneben herrlich komische Partien, die das Publikum zum Lachen bringen können, eine wunderschöne, phantasie- und geschmackvolle Ausstattung (Bühne und Kostüme: Julian Crouch, Licht: Natasha Katz, Projektionen: Daniel Brodie), die sowohl eingängige als auch geheimnisvolle Musik von Sergej Prokofjew sowie wunderbare, technisch hervorragende und spielfreudige Tänzer, denen man einfach gerne zusieht…
Zum Premierenbericht von Gisela Schmöger

Baden-Baden: „ELINA GARANCA“ – Liederabend – 20.11.2021

                               Auf den Flügeln des Gesangs …

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Malcolm Martineau, Elina Garanca. Copyright: Andrea Andrea Kremper

Oder die hohe Kunst des Gesangs! Gleich wie man es nennen will, Elina Garanca bot Samstag (20.11.) im Festspielhaus eine absolute Sternstunde des Liedgesangs. Als Mittelpunkt ihres ungewöhnlichen Vortrags wählte die großartige Künstlerin Preziosen des Liedgesangs beinhaltend die ganze Palette von Gefühls- und Stimmungsschwankungen einer Frau und eröffnete ihr Recital mit „Frauenliebe und Leben“ von Robert Schumann.

Zum Bericht von Gerhard Hoffmann

Baden/ Stadttheater
Robin Hood in Baden: Viel Tanz, Witz und Action
Robert Persché inszeniert eine der berühmtesten englischen Heldensagen. Kurz vor dem Lockdown gibt es noch einmal ordentlich was zum Lachen und Mitfiebern.
WienerZeitung.at

Robin Hood im Stadttheater Baden: „Jesus wollte kein Held sein“
Rettung naht! Ab 20. November gastiert Matthias Trattner als Robin Hood im Stadttheater.
Niederösterrreichische Nachrichten

Die Gesellschaft der Gesellschaft Literaturklassiker
… aufhören, Gesellschaft als ein feststehendes Objekt …. ist dynamisches System, … in Abgrenzung zur Umwelt. … unermessliches Potenzial für Informationen. … weder durch … Wesen … Moral … Gesinnung .. Konsens , … 3 Teile: Information, Mitteilung und Verstehen. … wählt aus der chaotischen Fülle des Seins, … Auch Unsinn wird nicht durch Moral charakterisiert, … Sprache, durch Laute Sinn … entsteht das Problem des Irrtums, Schrift … Täuschung, Zweifel, Irritation …. finstere Innerlichkeit ihres Bewusstseins … Erfolgsmedien Geld/Eigentum, Macht/Recht, Liebe, Wahrheit,Moral. … Macht ist nicht in Wahrheit umzusetzen
Gefunden von TTT
https://www.getabstract.com/de/zusammenfassung/die-gesellschaft-der-gesellschaft/30491

Literatur: Die Welt ist nichts als Lüge
Werner Herzogs neues Buch „Das Dämmern der Welt“ erzählt von einem Mann, an dem die Realität vorüberzog.
WienerZeitung.at

Ted Herold, der „deutsche Elvis“, ist tot
Der Rock’n’Roller starb 79-jährig bei einem Hausbrand in Dortmund.
https://www.diepresse.com/6064121/ted-herold-der-deutsche-elvis-ist-tot

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • In Österreich droht nach Einschätzung des Innenministers eine weitere Radikalisierung der Corona-Schutzmassnahmen-Gegner: Als Beispiel für die Gewaltbereitschaft informierte Karl Nehammer (ÖVP) am Sonntag über einen Brandanschlag auf ein Polizeiauto in Linz. Die beiden Tatverdächtigen hätten nach ihrer Festnahme zugegeben, dass sie dabei die beiden Polizisten, die sie zuvor kontrolliert hätten, töten wollten. Es gebe Morddrohungen gegen den Kanzler und den Gesundheitsminister, so Nehammer weiter.
    Zu den neusten Entwicklungen weltweit
  • Rund 750 Abstimmungsbeschwerden sind vor dem Urnengang vom 28. November zum revidierten Covid-19-Gesetz eingegangen: Dies zeigt eine Umfrage der «NZZ am Sonntag» (21. 11.) bei den Kantonen. Viele Beschwerden seien identisch und gingen auf eine Mustervorlage zurück. Viele Eingaben betreffen laut «NZZ am Sonntag» die Formulierung der Abstimmungsfrage, in der das Zertifikat nicht erwähnt wird.
    Zu den neusten Entwicklungen in der Schweiz
    Was es mit den Totimpfstoffen von Valneva und Novavax auf sich hat:
    Sogenannte Totimpfstoffe wecken nicht zuletzt unter Impfskeptikern Interesse. Grosse Hoffnungen ruhen auf einem Präparat des französisch-österreichischen Unternehmens Valneva. Zudem könnte uns Novavax aus Amerika noch im Winter einen mit bewährter Technik hergestellten Impfstoff zur Verfügung stellen.
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    • Bei der Präsidentschaftswahl in Chile haben die Extreme die besten Chancen: Die vielversprechendsten Kandidaten spiegeln die tief gespaltene Gesellschaft Chiles wider: Mit jeweils rund 25 Prozent der Stimmen in den Umfragen führen der Rechtskonservative José Antonio Kast sowie der Linke Gabriel Boric. Die traditionelle politische Elite hat wenig Einfluss.
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    • Auto fährt in Menschenmenge bei Strassenparade in Amerika: Über 20 Menschen sind verletzt worden, als ein Auto im Gliedstaat Wisconsin in Amerika in eine Menschenmenge fuhr. Offen ist bisher, ob das Auto vorsätzlich in die Menge gesteuert wurde. Die Polizei sprach von einer «chaotischen» Lage und einem «tragischen Vorfall». Es bestehe aber keine weitere Bedrohung. Ein verdächtiges Fahrzeug sei gefunden worden. Der Tatort sei nun sicher.
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    • US-Treasuries – am grössten Anleihemarkt der Welt steigt die Nervosität: Die Liquidität erodiert, und die Volatilität der Renditen nimmt zu, seit die Notenbank angedeutet hat, ihre Anleihekäufe zurückzufahren. Das Fed werde sich gar nie richtig aus dem Markt zurückziehen können, fürchten manche Analytiker – auch weil das Interesse aus dem Ausland abnehme.
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    • Zwei in Haiti entführte Missionare freigelassen: Wie die amerikanische Hilfsorganisation «Christian Aid Ministries» am Sonntag mitteilt, sind zwei der 17 vor etwa vier Wochen in Haiti von einer kriminellen Bande verschleppten Ausländer freigelassen worden. Bei den Geiseln handelt es sich um zwölf Erwachsene und fünf Kinder – bis auf eine Person aus Kanada stammen alle aus den Vereinigten Staaten.
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    • Jelinek erhält Theaterpreis Nestroy fürs Lebenswerk: Die 75-Jährige sei die wohl wichtigste Gegenwartsdramatikerin deutscher Sprache, hiess es bei der TV-Übertragung der Preisverleihung am Sonntagabend. Die österreichische Literaturnobelpreisträgerin bedanke sich herzlich und «zwar ganz unironisch, eher melancholisch, weil das Leben bald vorbei ist und das Werk mit ihm gehen wird oder auch nicht», sagte Jelinek in einer akustischen Einspielung. Sie räumte ein, dass sie bei der Betrachtung ihrer Stücke auf einem Bildschirm manchmal vor Schmerz aufschreie, weil ihr bewusst würde, «dass etwas, was ich geschrieben habe, der Bühne nicht genügt hat.»
      Zu den neusten Entwicklungen

    Lewis Hamilton gewinnt das Formel-1-Debüt in Katar: Vor den letzten beiden Rennen in Saudiarabien und Abu Dhabi ist der schon als souverän erachtete Vorsprung des WM-Leaders Max Verstappen auf acht Punkte geschmolzen – und das bei noch maximal 52 zu gewinnenden Zählern. Der Titelverteidiger Lewis Hamilton, der sich zum richtigen Zeitpunkt in herausragender Form befindet, wittert nach seinem 102. Grand-Prix-Sieg seine Chance: «Das war ein wichtiger Schritt nach vorn. Ich fühle mich fit wie noch nie.»
    Zum Bericht

„Madame Inflation“ kommt mit der Geldflut ins Schwimmen
Anstatt die galoppierende Inflation zu bekämpfen, flutet die EZB die Märkte weiter mit neuem Geld. EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird damit zum Gesicht der neuen Inflation, der Druck auf sie wächst. Doch sie steckt in einem Dilemma.
NTV.de

„Wie bei Influenza“. Biontech-Chef rechnet mit jährlicher Auffrischung
Ugur Sahin, der Gründer des Pharmaunternehmens Biontech in Mainz, hält es für wahrscheinlich, dass in Zukunft jährliche Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus notwendig sein werden. Die jetzt begonnenen Drittimpfungen (Booster) seien gut wirksam und würden den mit der Zeit nachlassenden Schutz wieder anheben, sagte Sahin.
https://www.krone.at/2561127

Wenn man vor einem Jahr Inluenza und Corona in einem Atemzug genannt hätte, wäre man zumindest heftigst kritisiert worden. Nun tut es der Impfstoff-Erzeuger und weist uns damit den Weg in die Zukunft.

Fußball Österreich
Wettskandal in Regionalliga Ost?
Wurden zehn Spiele der Herbstmeisterschaft verschoben? Vier Vereine aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sollen involviert sein.
https://www.diepresse.com/6063994/wettskandal-in-regionalliga-ost

Zehn Spiele betroffen: Ostliga versinkt im Manipulations-Sumpf
https://www.krone.at/2560880

Mir Glücklichen wurden durch Gnade der frühen Geburt Ereignisse erspart, die ich wahrscheinlich nicht unbeschadet überstanden hätte, wäre ich damit konfrontiert worden. Die Lockdowns wegen Corona hätte ich bei meinem Mitarbeiterstand beruflich kaum überlebt (kommen Sie mir bitte nicht mit der Kurzarbeit oder den sogenannten Corona-Hilfen, da weiß ich aus Erzählungen von jüngeren Kollegen mehr!)

Und im Fußball gab es zu „meiner Zeit“ zwar auch schon Wettbüros, aber diese waren von den findigen Kickern noch nicht entdeckt. Geschoben wurde im Fußball bis in die unteren Klassen immer, aber dass selbst die Regionalliga bereits im Mittelpunkt von Wettskandalen steckt, ist mir vollkommen neu. Wie inszeniert man eine Resultatwette erfolgreich? Unter erfolgreich verstehe ich, dass nur ganz wenige Mitspieler davon wissen dürfen, denn es soll ja nicht mit der ganzen Mannschaft geteilt werden (das wäre kein „Geschäft“). Wie läuft so etwas? Für eine Gebrauchsanweisung wäre ich dankbar. Ich bin voll aus dem Geschäft, mit der Wettmafia würde ich mich nie ind nimmer anlegen – aber interessieren würde es mich schon! Offenbar waren wir Fußballfunktionäre „zu meiner Zeit“ wirkliche „Tschapperl“. Als bei mir bereits sogenannte Spielervermittler aus meist südlichen Gefilden vermehrt sehr selbstbewusst aufgetreten, habe ich instinktiv die Kurve gekratzt und mich davongemacht! Auf den Instinkt konnte ich mich immer verlassen!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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