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22. APRIL 2021 – Donnerstag

22.04.2021 | Tageskommentar

 

METROPOLITAN OPERA 2021/2022 – Programmpräsentation per Trailer

In der Met dürfte man nach dem langen Lockdown etwas verwirrt sein, natürlich umfasst der Trailer das Jahr 2022 und nicht 2020

ZUM TRAILER – Programmpräsentation 2021/2022

ORF : ORF-III-„Wir spielen für Österreich“ zeigt Staatsopern-Premiere von Frank Castorfs „Faust“ mit Juan Diego Flórez (9. Mai)

Am 9. Mai um 20.15 Uhr in ORF-III-„Erlebnis Bühne“, davor „Kulissengespräche mit Barbara Rett“

 

Wien (OTS) – Mit Charles Gounods Komposition zu Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ präsentiert die ORF-III-Reihe „Wir spielen für Österreich“ am Sonntag, dem 9. Mai 2021, eine weitere, starbesetzte Premiere aus der Wiener Staatsoper. Unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy sind u. a. Juan Diego Flórez in der Titelrolle des Doktor Faust sowie in ihrem Rollendebüt im Haus am Ring die australische Sopranistin Nicole Car als Marguerite zu erleben. Ihre Debüts an der Wiener Staatsoper geben der polnische Bass Adam Palka als Méphistophélès sowie Etienne Dupuis als Valentin. Weitere Partien singen Martin Häßler (Wagner), Virginie Verrez (Siébel) und Monika Bohinec (Marthe). Für die Inszenierung zeichnet Regie-Altmeister Frank Castorf verantwortlich. Die TV-Premiere erfolgt im Rahmen von „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ um 20.15 Uhr – vorab bittet die ORF-Kulturlady die Stars der Produktion zum traditionellen „Kulissengespräch“ (20.00 Uhr) und gibt eine inhaltliche Werkeinführung.

Diesmal ist wieder der ORF voll mit an Bord. Der Verdacht, dass „Parsifal“ dem ORF zu lange war, gewinnt dadurch neue Nahrung. Aber eigentlich ist es auch egal, wir haben den Parsifal sehen können.

Ich habe derzeit noch keine Ahnung, wann die Premiere des „Faust“ und die TV-Aufzeichnung stattfindet (laut Spielplan hätte dies morgen (?) sein sollen), aber auch das ist letztlich egal Außerdem erfahre ich es sowieso! 

Heinrich Schramm-Schiessl hat bereits recherchiert: Lt. der Webside der Staatsoper soll die Premiere von „Faust“ heute in einer Woche, also am 29.4. stattfinden. Am Tag der Sendung durch den ORF (9.5.) würde man, wenn man dürfte, „Hoffmann“ spielen.

Es wäre interessant, ob es einen Stream der Premiere gibt.

Wien/ Staatsoper
Castorfs „Faust“-Inszenierung an der Staatsoper am 9. Mai auf ORF 3
Der Standard.at

Zu „Parsifal“ ein Nachtrag: Die Heft-Merker-Chefin ist von der Produktion begeistert und ersucht, das bei uns kund zu tun!

Ein Menschheitsdrama
Wie hoch kann der Mensch steigen? Wie tief kann er fallen?

Dank fabelhafter Personenregie und großartigen Sängerdarstellern könnte die vielfach deutbare Geschichte packender und aktueller nicht sein…

Wie spielt sich das Finale ab?  Die Tür im Hintergrund öffnet sich und der nun in ein weißes Hemd gekleidete Parsifal tritt nach vorne: „Nur eine Waffe taugt…“ Den Speer aber hält er gar nicht in Händen. Der zu enthüllende Gral wird aus einem Kistchen geholt, das aussieht, als hätte der Briefträger es gerade gebracht. Und während er weitersingt, mit viel Überzeugungskraft, und man aus der Höhe „Höchsten Heiles Wunder! Erlösung dem Erlöser!“ singen hört, erspäht man den jungen Parsifal, wie er im Hintergrund eine der vielen Tore öffnet und dann von einer Tür zu anderen geht, bis die Anwesenden erfassen, dass diese Tore nun für sie offen stehen. Einzeln oder gruppenweise  treten  sie ins Freie, zu ständig majestätischer werdender Musik. Als der so überzeugend singende Parsifal diese allgemeine Befreiung konstatiert hat, tritt er allein, zuerst noch glücklich strahlend, in Richtung Publikum, setzt sich dann auf eine der Stufen in der Bühnenmitte und lässt seinen Kopf zwischen die Arme sinken. Erst bei den letzten drei Takten hebt er das Gesicht, sichtlich über eine mögliche Zukunft sinnend, nochmals empor…. Der letzte As-Dur-Akkord verklingt fast unhörbar…

Alles bleibt offen…

Ein kühner Schluss. Er kann alles bedeuten. Vor allem aber: Werden die frei Gelassenen das für sie selbst und ihre Mitmenschen Richtige tun???? Werden sie wieder zusammenfinden?

Zum Bericht von Dr. Sieglinde Pfabigan

Na ja, das ist etwas blauäugig gedacht. Immerhin sind das keine politischen Gefangenen (wie übrigens auch Herr Serebrennikow nicht wegen eines politischen Delikts, sondern wegen Unterschlagung verurteilt wurde), sondern solche, bei denen ein Mord als Kavaliersdelikt gilt (siehe „Täter“ Parsifal)

Was ist der Gral? Die Freiheit!
Bestürzend prophetisch: Kirill Serebrennikows Wiener „Parsifal“-Inszenierung 
https://www.zeit.de/2021/17/parsifal-inszenierung-kiril-serebrennikow-wiener-staatsoper

Aus einem Gralsgefängnis
An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert
Neue Musikzeitung/nmz.de

Dal carcere di Parsifal
Il russo Kirill Serebrennikov allestisce l’opera di Wagner alla Staatsoper di Vienna
https://www.giornaledellamusica.it/recensioni/dal-carcere-di-parsifal?fbclid

Wien/ Theater an der Wien
„Saul“ im Theater an der Wien: Metamorphosen der Macht
Händels „Saul“ in der Regie von Claus Guth wurde für das Fernsehen aufgezeichnet.
https://kurier.at/kultur/saul-im-theater-an-der-wien-metamorphosen-der-macht/401358713

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Wiener Kammeroper: TRISTAN-EXPERIMENT. Proben gestartet

 

Musikdrama in drei Aufzügen (1865)

Libretto von Richard Wagner
Fassung für Kammerorchester von Matthias Wegele
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Premiere: Mittwoch, 26. Mai 2021, 19:00 Uhr
 
Aufführungen: 29. Mai & / 1. / 6. / 9. / 13. / 17. / 20. Juni 2021, 19.00 Uhr

Einführungsmatinee: 16. Mai 2021

Norbert Ernst (Tristan).

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

Bayreuther Festspiele sollen trotz Pandemie stattfinden
Das Bekenntnis auf allen Ebenen ist eindeutig: Die Bayreuther Festspiele sollen stattfinden. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Über allem hängt die große Unwägbarkeit, wie sich die Corona-Pandemie entwickeln wird. Das treibt auch Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) um…

Anm.d.Redaktion: Sollten zur Festspieleröffnung tatsächlich nur 200 Gäste zugelassen werden, hat der Oberbürgermeister ein Problem – ein ernstes sogar! Der Stadt stehen 11 % der Premierenkarten für regionale Wichtigkeiten zu.

Was Thomas Ebersberger derzeit schlaflose Nächte bereitet, ist die Option, dass Pandemie-bedingt das Horrorszenario von 200 Besuchern pro Aufführung im Raum steht. In diesem Fall würden der Stadt anteilmäßig nur 21 Premierenkarten zur Verfügung stehen. Was wohl ein Hauen und Stechen auslösen würde. Gerade einmal zehn Paare könnten dann eingeladen werden. Nach welchen Kriterien sollte da entschieden werden?

Nordbayerischer Kurier

LINZER LANDESTHEATER: NATUR UND KUNSTSPIELZEIT 2021/2022

Unter dem Motto „Natur und Kunst“ präsentierte Intendant Hermann Schneider im Rahmen einer Pressekonferenz und im Beisein von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer seine sechste Spielzeit am Landestheater Linz.

 Markus Poschner, Hermann Schneider, Mei Hong Lin, Matthias Davids, LH Mag. Thomas Stelzer, Nele Neitzke, Dr. Thomas Königstorfer und Stephan Suschke © Land OÖ/Max Mayrhofer

Das Landestheater Linz zeigt in der Spielzeit 2021/2022 unter dem Intendanten Hermann Schneider, dem Geschäftsführer Thomas Königstorfer, dem Chefdirigenten Markus Poschner, dem Schauspieldirektor Stephan Suschke, der Tanzdirektorin Mei Hong Lin, der künstlerischen Leiterin der Sparte Junges Theater Nele Neitzke und dem künstlerischen Leiter der Musicalsparte Matthias Davids, 39 Neuproduktionen − darunter sieben Uraufführungen, vier Österreichische Erstaufführungen und eine Deutschsprachige Erstaufführung. Hinzu kommen zehn Wiederaufnahmen.

ZUR PROGRAMMVORSCHAU

Linzer Landestheater könnte von Öffnung profitieren
Das Linzer Landestheater bringt 2021/22 Nachzugeholendes und Neues
http://www.derstandard.at/story/2000126029639/linzer-landestheater-koennte-von-oeffnung-profitieren

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 22. – 28. APRIL 2021

 

22.4. I LITUANI (aus Vilnius, Aufnahme v. 5.9.2020) BBC 3-15 Uhr
24.4. NORMA (aus Madrid, Aufnahme v. 3.3.2021) RNE Classica Madrid-18 Uht
OTTONE IN VILLA (aus Venedig, Aufnahme v. 10.7.2020) ORF Ö1-19.30 Uhr
THE RAKES PROGRESS (aus London, Aufnahme v. 22.3.19+97)
LE DEMON (aus Bordeaux, Aufnahme v. 29.1.2020) RAI 3-20 Uhr
DAS VERRATENE MEER (aus Wien, Aufnahme v. 14.12.2020) HR 2-20.04 Uhr
25.4. DIE SCHÖNE GALATHEE (Live aus Mümchen) Bayern 4-20.30 Uhr

Esterhazy-Kulturbetriebe: Kulturelles „Frühlingserwachen“ in Eisenstadt

Schloss Esterházy. Copyright: Esterházy-Betriebe

Das Schloss Esterházy und der Kunstverein Eisenstadt laden am Sonntag, den 25. April 2021 von 14:00 bis 18:00 Uhr zum „Frühlingserwachen“ ein. Schon vor der regulären Saisoneröffnung, am 01. Mai 2021, können vorab kostenlos Kunstausstellungen besucht und an der spannenden familienfreundlichen Rätseltour durch den Schlosspark Eisenstadt teilgenommen werden.

Bereits vor dem Saisonstart öffnet das Schloss Esterházy gemeinsam mit dem Kooperationspartner dem Kunstverein Eisenstadt seine Tore. An diesem Tag können bei freiem Eintritt die Ausstellung „Basics – die Idee einer Ausdehnung“, „Ghosting Love“ und „Haydn explosiv“ im Schloss Esterházy sowie „Der Odradek-Effekt“ im Kunstverein Eisenstadt besichtigt werden.

„Mit Samstag dem 01. Mai 2021 starten wir wie gewohnt in die Saison 2021. Neben den beliebten Familien- und Kinderprogrammen wird es heuer wieder ein abwechslungsreiches Programm für Musik-, Kunst- und Kulturliebhaber geben“, so Erwin Windisch, Leiter des Schlossbetriebes.

Sommereggers Klassikwelt 84: ein Leben mit Höhen und Tiefen – Leo Blech, der preußische Generalmusikdirektor
Als einem der prägenden Dirigenten Berlins sollte ihm ein bleibendes Gedenken sicher sein. Der 21. April dieses Jahres ist der 150. Geburtstag des Dirigenten und Komponisten Leo Blech. Aus diesem Anlass soll an dieser Stelle einmal mehr an seine große Bedeutung für das Berliner Musikleben des vergangenen Jahrhunderts erinnert werden. Kaum eine andere Musikerbiographie des 20. Jahrhunderts kennt so viele Höhen und Tiefen, während der Nazi-Diktatur musste Blech sogar um sein Leben fürchten.
Klassik-begeistert.de

BÜHNE BADEN: Aus der Not eine Tugend machen

(gestreamter Workshop der Bühne Baden zu DER VETTER AUS DINGSDA)

Ursprünglich war DER VETTER AUS DINGSDA, Operette von Eduard Künneke, für den 24., 25. und 30. April im Stadttheater geplant.
Die aktuellen Umstände ließen dies aber nicht zu.
Daraufhin hat der künstlerische Leiter der Bühne Baden, Michael Lakner, beschlossen, „aus der Not eine Tugend zu machen“:
Vom 6. bis 9. April fand stattdessen „der erste gestreamte Online-Workshop der Bühne Baden“ statt.

Regisseurin Johanna Arrouas erarbeitete via Konferenzschaltung mit drei Darsteller*innen ( Juliet Petrus, Clemens Kerschbaumer und Benjamin Plautz) einige Szenen aus dem Stück. Künstlerische Unterstützung dabei erhielt sie von ihrer Bühnenbildnerin Alena Hoffmann und ihrem musikalischen Leiter Michael Zehetner. Im Anschluss daran plauderte Arrouas online mit Michael Lakner über ihre Arbeit.

Daraus ist eine vergnügliches Video entstanden, das nun vom 24. April, 19:30 Uhr bis 25. April (19:30 Uhr) und am 30. April (19:30 Uhr) auf www.buehnebaden.at und www.youtube.com/buehnebaden zu sehen ist.

 

DÜSSELDORF/ DUISBURG: Theaterehe soll verlängert werden

Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein votiert einstimmig für die Verlängerung der Theatergemeinschaft Düsseldorf Duisburg

In der gestrigen Aufsichtsratssitzung haben sich die Vertreter der Städte Düsseldorf und Duisburg einstimmig für eine Verlängerung der Theatergemeinschaft Düsseldorf und Duisburg ausgesprochen. Die seit ihrer Gründung im Jahr 1956 bestehende Kooperation gilt künstlerisch und wirtschaftlich als Erfolgsmodell. Durch ihr hochrangiges Solistenensemble, den Chor, die national wie international gefeierte Compagnie Ballett am Rhein und die Mitwirkung sowohl der Duisburger Philharmoniker als auch der Düsseldorfer Symphoniker hat sie sich zu einer der ersten Adressen für Oper und Ballett in Europa entwickelt. Allein die beiden Städte Düsseldorf und Duisburg zählen zusammen fast 1,1 Millionen Einwohner, aber auch die umliegenden Regionen und eine große Zahl auswärtiger Gäste profitieren vom hochkarätigen künstlerischen Angebot der Deutschen Oper am Rhein. Vorbehaltlich der Zustimmung beider Stadträte und der Kommunalaufsicht wäre die Zukunft der Deutschen Oper am Rhein in gemeinsamer Trägerschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg bis zum Jahr 2027 gesichert.

Baden-Baden
Online-Uraufführung im Festspielhaus Baden-Baden – Live-Premiere am Sonntag

Am kommenden Sonntag feiert die Uraufführung «Diggin Opera II – Things fall apart» ihre Premiere als Online-Angebot.

Über das Zustandekommen, den Probenprozess und die aktuelle Endprobenphase des internationalen Schülerprojekts informieren Festspielhaus Intendant Benedikt Stampa, Projektleiter Dany Weyer und der künstlerischer Leiter Björn Lengers in einer Mitteilung des Hauses.

https://www.goodnews4.de/nachrichten/kultur-events/item/online-urauffuehrung-aus-dem-festspielhaus

Klassik der Zukunft:
Zuerst klang“s wie Coldplay: Künstliche Intelligenz komponiert Beethovens Zehnte
Berliner Zeitung

Geisterpremieren
Bühne Theater produzieren auf Vorrat, das ist ein neues Phänomen. Dank Corona stecken zig Inszenierungen in der Warteschleife

In den Theatern wird gearbeitet, auch in Zeiten des Lockdowns. Proben, Bühnenbild, Musik und Video, ganze Produktionen werden häufig nach Plan bis zur Premierenreife gebracht – und dann mit der Generalprobe auf Eis gelegt. Im Zuschauerraum sitzen ein paar Mitarbeiter des Hauses zusammen mit der Leitung und spielen Publikum. Mit Kichern, Lachen und Applaus am Ende. Dann wird alles auf einen späteren Termin vertagt, der natürlich auch schon in die komplizierten Spielplankalender eingepasst ist. Vielleicht im nächsten Monat, falls nicht, noch später. Oder auf Vorrat für die nächste Spielzeit. Das interne Kürzel GP für die Generalprobe lässt sich sinnigerweise auch für eine Geisterpremiere verwenden, die in vielen Theatern so stattfindet und deshalb auch so genannt wird.
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/geisterpremieren

Aktuelles in der „Neuen Zürcher Zeitung“

Das EU-Parlament kann seine Klimaziele nicht durchsetzen: Mitgliedstaaten, Kommission und Parlament haben sich kurz vor dem Klimagipfel in den USA vorläufig auf ein neues Klimagesetz geeinigt. Es sieht vor, dass die EU ihre CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 senkt. Die Abgeordneten wollten noch weiter gehen.
Zum Bericht
Eine Uno-Studie zeigt eine deutliche Zunahme von Todeszonen in den Weltmeeren: Dabei handelt es sich um sehr sauerstoffarme Gebiete, wo kaum noch Leben möglich ist. Der Golf von Mexiko und das Südchinesische Meer sind besonders betroffen, aber auch die Ost- und die Nordsee. Der menschengemachte Stickstoffeintrag und steigende Wassertemperaturen tragen zur Verschlechterung bei.
Zum Bericht
Die Nasa extrahiert erstmals Sauerstoff auf einem anderen Planeten: Auf dem Mars konnte der «Perseverance»-Rover fünf Gramm Sauerstoff aus der Atmosphäre ziehen. Das entspricht zehn Minuten Atemluft für einen Astronauten. Die Mars-Atmosphäre besteht überwiegend aus Kohlendioxid.
Zum Bericht

Deutschland
Grüne auf Platz eins – Union verliert sieben Prozentpunkte
Nach der Ausrufung von Annalena Baerbock und Armin Laschet als Kanzlerkandidaten von Grünen und Union sind die Forsa-Umfragewerte von CDU und CSU eingebrochen – die Grünen hingegen rücken auf Platz eins vor. Laut dem sogenannten RTL/Trendbarometer, einer beauftragen Umfrage beim Markt- und Meinungsinstitut Forsa, verändert sich die politische Stimmung zu Ungunsten der Union. Diese hat Armin Laschet am Dienstag zum Spitzenkandidaten auserkoren. Im Vergleich zur Vorwoche verlieren CDU/CSU sieben Prozentpunkte (von 28 auf 21 Prozent).
Frankfurter Allgemeine

Zum Infektionsschutzgesetzt: Wahlen gewinnt man eher im Baumarkt als im Theater
Katastrophale Aussichten für die Kultur mit dem Infektionsschutzgesetz? Ach was! Tonleitern in Hinterhöfen, Hamlet im Dänischen Bettenlager: Alles erlaubt. Maria Ossowski sieht mit der Gesetzesnovelle gravierende Folgen auf die Kulturbranche zukommen.
Rbb24.de

Geburtstag der Queen : Elisabeth II. feiert ohne Prinz Harry
Die britische Königsfamilie trauert um Prinz Philip. Der diesjährige Geburtstag von Königin Elisabeth II. wurde daher anders begangen: ohne Salutschüsse, ohne das traditionelle Festtagsfoto – aber auch ohne Prinz Harry.
Frankfurter Allgemeine

Damenstieflette
Wenn schon der neue Gesundheitsminister die Lackschuhe im Kasten stehen lässt und in Sneakers zur Angelobung beim Bundespräsidenten antanzt, hat wohl auch die elegante Damenstieflette ausgedient. Nicht nur aus modischen Gründen, auch aus ideologischen. Letztere wiegen schwerer.
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/glossen-und-kommentare-sp-1270681964/15024-damenstieflette

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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