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21. NOVEMBER 2018

21.11.2018 | Tageskommentar

HEUTE in der Wiener Staatsoper: Andreas Schager. Copyright: David Jerusalem

Ein Solistenkonzert in außergewöhnlicher Konstellation steht am Mittwoch, 21. November 2018 auf dem Programm der Wiener Staatsoper (20.00 Uhr im Großen Haus): Andreas Schager, an der Wiener Staatsoper bisher als Apollo in Daphne, Max in der Premierenserie von Der Freischütz sowie zuletzt in seinem weltweiten Rollendebüt als Lohengrin zu erleben, gestaltet gemeinsam mit seiner Frau, der Geigerin Lidia Baich, und dem Pianisten Klaus Sallmann (anstelle von Matthias Fletzberger) ein breitgefächertes Programm. Zu hören sind Richard Wagners „Wesendonck-Lieder“, Ludwig van Beethovens „An die ferne Geliebte“ sowie Lieder von Richard Strauss. Lidia Baich präsentiert eigene Arrangements des „Liebestods“ aus Tristan und Isolde sowie von Werken von Sergej Prokofjew und Nikolai Rimski-Korsakow.

Karten von € 8,- bis € 65,- erhältlich an den Bundestheaterkassen sowie unter www.wiener-staatsoper.at

Lidia Baich. Foto: Petra Kamenar

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Übermorgen/ Freitag: Die lang erwartete OTELLO-Premiere in München

BAYERISCHE STAATSOPER: PREMIERE „OTELLO“ AM 23. NOVEMBER

 

ZUM TRAILER

Musikalische Leitung: Kirill Petrenko (23.11.2018, 28.11.2018, 02.12.2018, 10.12.2018, 15.12.2018, 21.12.2018, 12.07.2019, 15.07.2019) , Asher Fisch (06.12.2018)
Inszenierung: Amélie Niermeyer
Mit Anja Harteros, Jonas Kaufmann und Gerald Finley.
...und die Premiere wird  in BR Klassik übertragen
Stream: 2. Dezember /für die Besucher kostenlos!
Münchens Otello im Interview: Ich mach’s so wie Kaufmann
Im letzten Jahr gab Jonas Kaufmann in London sein Rollendebüt als Otello. Jetzt singt er die Partie an der Bayerischen Staatsoper; Premiere ist am 23. November. Im Gespräch mit BR-KLASSIK erläutert der Startenor, warum gerade der Otello eine Herausforderung für den Sänger darstellt – und warum er Vorbilder zwar bewundet, sich aber nicht an ihnen orientiert.
BR-Klassik
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Wiener Staatsoper: „Die Weiden“ – eine Oper über Flüchtlingskrise und Rechtsruck
In den letzten Jahren war die Staatsoper ein braves Opernmuseum. Mit der Uraufführung von Durs Grünbeins und Johannes Maria Stauds Stück könnte sich das ändern
Der Standard

Tatsächlich hat es mit Ausnahme von Kinderopern in der Direktionszeit Dominique Meyer keine Uraufführungen gegeben. Nun gibt es sogar eine mit politisch (starker?) Aussage. Herr Grünbein, der Librettist, will mich also missionieren. Solche Versuche habe ich immer geliebt!

Wiener Staatsoper: „Rusalka. Bericht über die Vorstellung vom 19.11. online

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Dr. Olympia Gineri, langjährige Mitarbeiterin der Österreichischen Bundestheater, ist dieser Tage 72-jährig in Wien verstorben.

Sie studierte Theaterwissenschaft, dissertierte über das Theater in Triest im 18. Jahrhundert und betreute ab 1978 die Pressearbeit der Wiener Volksoper, war dort die Rechte Hand von Vizedirektor Hans-Dieter Roser, wechselte an die Staatsopern in der Direktion Drese, wo sie unter anderem persönliche Referentin von Claudio Abbado war. Später wirkte sie als Vice President bei Sony Classical in Hamburg, kehrte 1995 als Leiterin des Referats Marketing in der Hauptabteilung kaufmännische Angelegenheiten an die Staatsoper zurück.

HERBERT LIPPERT STELLT SEINE BILDER IN DER WIENER STAATSOPER AUS

Staatsopern-Tenor beeindruckt am 25. November 2018, um 15.00 Uhr, mit Mahler-Liedern und Vernissage seiner Kunstwerke im Mahler-Saal.

Soweit eine offizielles Aussendung, die „Beeindruckung“ ist also vorausgesetzt. Dazu wird eine Liste von illustren Gästen mitgeliefert, die sich für die Vernissage angesagt haben (alles absolut uneitle Menschen, die Wert darauf leden, dass ihr Erscheinen – Kommen klingt wohl zu vulgär – den Weg womöglich  in die Weltpresse findet). Lustig, weil auf dem neuesten Stand,  sind einige Berufsbezeichnungen (siehe „Infos des Tages“).

Wer noch kommt, weiß ich nicht. Ich weiß nur, wer nicht kommt!

BERLIN/ Staatsoper: L’ORFEO (Vorstellung vom 19.11.

Copyright: Sebastian Bolesch

Während zahllose jüngere Opern seither in der Versenkung verschwanden oder gelegentlich mit mehr oder weniger Erfolg erneut auf die Bühne gehievt wurden, hat L’Orfeo solche Bemühungen nicht nötig. Das liegt sicherlich an der Bekanntheit der alten Sage, aber ebenso an Monteverdis meisterhafter Musik…

Zum Bericht von Ursula Wiegand

LINZER LANDESTHEATER: THE TRANSPOSED HEADS – DIE VERTAUSCHTEN KÖPFE (EUROPÄISCHE ERSTAUFFÜHRUNG)

 

EINE INDISCHE LEGENDE VON PEGGY GLANVILLE-HICKS | NACH THOMAS MANNS GLEICHNAMIGER NOVELLE
MUSIKALISCHE LEITUNG, LESLIE SUGANANDARAJAH, INSZENIERUNG GREGOR HORRES,

PREMIERE SA 24. NOVEMBER 2018, 20.00 BLACKBOX MUSIKTHEATER

. Die indische Legende von Peggy Glanville-Hicks feiert am 24. November Europäische Erstaufführung in der BlackBox des Musiktheaters. Die Australierin Peggy Glanville-Hicks (1912–1990) gilt als eine der spannendsten Komponistinnen des englischsprachigen Raums. Ihre 1954 uraufgeführte Oper „The Transposed Heads“ nach Thomas Manns gleichnamiger Novelle zeichnet sich dabei durch eine abwechslungsreiche Tonsprache aus, die dank eines reichhaltigen Schlagwerk-Einsatzes von einem exotisch anmutenden Puls angetrieben wird

Alicante/ Spanien: Bariton Thomas Weinhappel als „Papageno“

Thomas Weinhappel vor dem Theater in Alicante. Foto: privat

ZUM BERICHT von Tajana Wiesbauer

Barbara Hendricks wird 70: Inbrünstige Intelligenz

Dem Aussehen nach hätte Barbara Hendricks als Model reüssieren, nach Intelligenz und Ausbildung eine akademische Laufbahn als Chemikerin oder als Doktorin antreten können. Sie hat einen dritten Weg gewählt und ist Sängerin geworden. Anders als Marian Anderson oder Leontyne Price, die beim Kampf gegen die Rassentrennung noch an der Rampe standen, fand die in Stephens, Arkansas, geborene Tochter einer Bauernfamilie die Unterstützung ihrer „Community“. Sie war erst zwanzig, als sie an der Universität von Nebraska den Bachelor-Titel in Chemie und Physik erlangte. Noch während des Studiums, am Abend vor ihrem Physik-Examen, wurde sie von einem Mitglied eines Kirchenchors, in dem sie schon lange tätig war, gebeten, bei einem „civic society meeting“ zu singen…
Frankfurter Allgemeine

NATIONALTHEATER MANNHEIM: Trauerfeier für Kammersänger Allan Evans

KS. Allan Evans.  Copyright: Nationaltheater Mannheim/Gerard Collett

Am Dienstag, 27. November um 13.30 Uhr in der Trauerhalle des Hauptfriedhofs Mannheim

Die Trauerfeier für den Kammersänger Allan Evans, der am 7. November 2018 im Alter von 77 Jahren verstorben ist, wird am Dienstag, 27. November 2018 um 13.30 Uhr in der Trauerhalle des Hauptfriedhofs in Mannheim unter der Leitung von Dekan Ralph Hartmann stattfinden. Es sprechen außerdem Albrecht Puhlmann, Intendant der Oper des Nationaltheaters, sowie ein Vertreter der Stadt Mannheim. Blechbläser des Nationaltheaters werden die Feier musikalisch gestalten. Es besteht die Möglichkeit, anschließend am Grab des ehemaligen Bassbaritons des Nationaltheaters Abschied zu nehmen.

Filme der Woche

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Wie oft wurde „Christmas Carol“ von Charles Dickens –vermutlich die berühmteste Weihnachtsgeschichte der Welt – schon verfilmt? Aber selten als sie selbst, meist in eine Rahmenhandlung gepresst, manchmal sogar absolut absurd aufgeputzt (mit den Muppets, mit Micky Mouse, in der Sesamstraße, als Zeichentrick, als Musical). Voriges Jahr haben die Briten in ihrer berühmten Selbstironie sogar im Fernsehen „A Christmas Carol Goes Wrong“ gezeigt, wo eine BBC-Produktion des Stücks Opfer eines Angriffs wurde und Derek Jacobi gar nicht dazu kam, Scrooge zu spielen…

Aber das Werk ist ewig, überlebt alles. Und kommt auch heuer zu Weihnachten über quasi Umwege auf die Leinwand – aber diesmal so überzeugend wie noch nie. Denn nun sehen wir zu, wie Charles Dickens selbst seine Weihnachtsgeschichte schreibt, wobei ihm Ebenezer Scrooge gelegentlich sogar den Text diktiert…

Die doppelte Christiane

Ich habe noch nie eine Oper inszeniert und bin auch völlig ungeeignet, eine Oper zu inszenieren. Ich komme nämlich mit den auf sieben Minuten lange Arien ausgedehnten Gefühlen nicht gut klar, da kann ich keine inszenatorischen Visionen entwickeln
Kolumne von Christiane Lutz
Sueddeutsche Zeitung

Lotto: Heute 7-fach Jackpot. Wie groß sind die Chancen auf einen Lottosechser?
Am Mittwoch wartet zum ersten Mal in der Geschichte ein 14 Millionen Euro schwerer Siebenfachjackpot – wie wahrscheinlich ist es, ihn zu knacken?
Der Siebenfachjackpot mit einer Rekordsumme von 14 Millionen Euro, der bei der Ziehung am Mittwoch zur Disposition steht, ist eine Premiere in der 32-jährigen Lotto-Geschichte Österreichs. Vor fast genau einem Jahr, am 24. Dezember 2017, wurde übrigens Österreichs erster Sechsfachjackpot geknackt. Wir beantworten die wichtigsten Fragen aus einer wissenschaftlichen Perspektive.
Der Standard

Die Chance auf diesen Jackpot beträgt 1 zu 8 Millionen. Bis 18,30 h können Sie den Gewinnschein abgeben. Wenn Sie nicht mitspielen, haben Sie aber bereits gewonnen, nämlich den Wert Ihres Einsatzes!

Sollten Sie nach der Ziehung Grund haben auszuflippen, gebe ich Ihnen dennoch den Rat, die Sache erst einmal zu überschlafen. Vor allem: Lassen Sie Freunde und Verwandte nicht an Ihrer Freude teilhaben. Ich weiß, das wäre hart, aber es ist besser so!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg im Lotto und einen schönen Tag!

A.C.

 

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