Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

21. JULI 2020 – Dienstag

21.07.2020 | Tageskommentar

 


Opus Klassik – der deutsche Klassik-Preis – Nominierungen. Jury etc.

https://www.opusklassik.de/

450 Nominierungen für Opus Klassik-Preise 2020
Nach der Abschaffung des Echo Klassik werden in diesem Herbst nun schon zum dritten Mal die Opus Klassik-Preise in Berlin vergeben. Eine neunköpfige Fachjury entscheidet über die Preisträger*innen.
https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/opus-klassik-nominierungen

BREGENZ: Festtage im Festspielhaus
Alles wieder gut: Franui im Video-Ausblick
Rund 1.900 Tickets gebucht

Copyright: Bregenzer Festtage

Am kommenden Mittwoch wären die Bregenzer Festspiele in ihre 75. Saison gestartet. Bekanntermaßen kam alles anders. Doch ganz verzichten müssen Festival-Fans auch diesen Sommer nicht auf Kulturgenuss vom Feinsten.

In knapp vier Wochen wird Alles wieder gut, wenn die Musicbanda Franui gemeinsam mit dem gefeierten Bassbariton Florian Boesch die Festtage im Festspielhaus eröffnet. Einen Ausblick auf dieses außergewöhnliche Konzert gibt’s hier im Video.

Mittlerweile sind rund 1.900 der 5.800 aufgelegten Karten gebucht. Ausverkauft sind der Musik & Poesie-Abend mit Karl Markovics und das Konzert im KUB. Für alle anderen Veranstaltungen gibt’s noch Karten auf der Festspiel-Website.

Bregenzer „Festtage“: Ein Drittel der Tickets verkauft
Mit den Mitte August stattfindenden Aufführungen wollen die Festspiele „ein Zeichen setzen“.
Kurier

WEINVIERTLER FESTSPIELE:

 

www.WEINVIERTLER-FESTSPIELE.COM

Ioan Holender bedankt sich für die Geburtstagswünsche und grüßt alle „Merker“

Ioan Holender. Foto: Servus TV

Über den Anruf von Ioan Holender gestern vormittag in unserer Redaktion habe ich mich sehr gefreut. Holender bedankt sich für die „launigen Wünsche“, grüßt die „Merker“ in alter Verbundenheit und verspricht, dass er sich fit halten wird!

Er ist zwar der Medienlandschaft nicht abhanden gekommen, dennoch fehlt er mir! Er ist immer für prägnante, oft provozierende Aussagen gut. Sein erster Nachfolger konnte diesen Anspruch nicht erfüllen, der aktuelle hat sich noch nicht wirklich zu Wort gemeldet.

Berlin
Neue Corona-Erleichterungen in Berlin. Senat will das Singen wieder erlauben
Darauf haben Berlins Chöre gewartet. Der Senat will drinnen das Singen erlauben. Und plant weitere Hilfen.
Tagesspiegel

Vom ersungenen Frieden in Opernwelten
Frieden ist in der Oper nicht heimisch. Das zentrale Thema ist die Spannung zwischen gesellschaftlichen Macht- und Gewaltverhältnissen und der menschlichen Identität.
Hartnäckig hält sich das Vorurteil, in der Oper würden wirre Geschichten geboten, die nicht viel mit Wahrscheinlichkeit und Wirklichkeit zu tun hätten. Zugegeben: Die Gesetze der Wahrscheinlichkeit gelten wenig in der Oper. Oper hat mit Realität offenbar nicht viel zu tun. Sie schafft vielmehr ihre eigene Wirklichkeit, und gerade in ihrer Realitätsferne gewinnt sie als Kunstform einen besonderen Wahrheitsanspruch. Sie ist ein Medium, in dem ausgedrückt und erfahren werden kann, was Worte nicht zu fassen vermögen. Gerade weil der Mensch sich anders als im alltäglichen Leben mitteilt, sein Fühlen und Denken, Reden und Handeln als Gesang vorführt, eröffnet die Oper spezifische Möglichkeiten zur Ergründung und Deutung menschlicher Identität und gesellschaftlicher Realität. Vielleicht sogar der Welt des Politischen?
TTT
http://www.bpb.de/apuz/29181/vom-ersungenen-frieden-in-opernwelten

Frankreichs Kulturbetrieb in der Krise: Trost und Albtraum
In Nantes brennt die Kathedrale, in Avignon fällt das Theaterfestival aus. Die Kritik an der Kulturpolitik unter Präsident Macron wird immer lauter.
Tagesspiegel

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Neapel: „TOSCA“ – Probenfotos

Anna Netrebko, Ludovic Tezier. Foto: Instagram. Bitte untenstehenden Link anklicken

ZU INSTAGRAM und mehreren Fotos

NEAPEL : SÄNGER FÜR „TOSCA“ UND „AIDA“ EINGETROFFEN

Stephane Lissner mit Teilen des Ensembles. Foto: Instagram

ZU INSTAGRAM mit weiterem Foto

ZU INSTAGRAM (Kaufmanns Seite)

Opernfestival BAYREUTH BAROQUE findet statt! 3. – 13. September 2020

 

Das Opernfestival BAYREUTH BAROQUE eröffnet wie geplant mit der Premiere von Nicola Antonio Porporas Carlo il Calvo am 3. September im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth. Das Programm des Festivals, das auch Konzerte in der Stadt- und Schlosskirche Bayreuth bietet, endet am 13. September mit der zweiten Aufführung von Leonardo Vincis Gismondo, Re di Polonia.

Um den Konzert- und Opernbesuchern sowie auch den Musikern ein erstklassiges barockes Kunsterleben zu ermöglichen, setzt BAYREUTH BAROQUE auf umfassende gesundheiterhaltende Vorkehrungen. Zum Konzept zählen u.a. die nach neuestem Standard konzipierte Klimaanlage des Markgräflichen Opernhauses, ein choreografierter Ein- und Auslass, so wie ausreichend dimensionierte Pausenflächen im Freien. Erarbeitet wurden die Durchführungsregeln mit der Unterstützung eines externen Gutachtens. Über die neuesten Informationen zum Situation informiert BAYREUTH BAROQUE auf der Webseite www.bayreuthbaroque.de und über den Newsletter. Auf besonderen Wunsch des Künstlerischen Leiters Max Emanuel Cenic ist das Tragen der Gesichtsmaske sowohl für die Gäste als auch für alle Musiker – mit Ausnahme der Sänger – auch während der Vorstellung gewünscht. Damit verspricht BAYREUTH BAROQUE ein Musikerlebnis ohne gesundheitliche Bedenken.

2020 startet das Internationale Festival der Opera Seria BAYREUTH BAROQUE im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth. Damit erhält Bayreuth ein weiteres Festival von Weltrang. Künstlerischer Leiter für die ersten drei Jahre ist Countertenor, Regisseur und Produzent Max Emanuel Cencic, der mit seinem Konzept eines neuen Barockfestivals im Weltkulturerbe die Stadt Bayreuth überzeugen konnte.

PIAF. DAS MUSICAL MIT PUBLIKUMSLIEBLING DANIELA DETT ALS ÉDITH PIAF
Ab 4. September im Musiktheater | Heute Vorverkaufsstart!

Daniela Dett als Edith Piaf. Foto: Robert Josipovic

Karten für die Previews und die öffentliche Generalprobe sind ab sofort erhältlich.
Der allgemeine Vorverkauf für alle unsere Vorstellungen im September und Oktober startet am 3. August 2020.

Nein, sie hat wirklich nichts bereut! Édith Piaf war eine Naturgewalt. Ein Lied davon singen konnten ihre zahlreichen Liebhaber, die alle früher oder später in Ungnade fielen und ersetzt wurden, darunter die Sänger Yves Montand, Charles Aznavour, Théo Sarapo und der Boxer Marcel Cerdan. Édith war frei und gefährlich, hatte alles gesehen und getan, und das konnte man sehen und hören.

Originell: Ammerbruch/ Tübingen
Klassik statt Kraulen: Ein leeres Freibadbecken wird zum Konzertsaal
In vier Metern Tiefe ließ Jürgen Gerlinger mit seinem Cello im leeren Freibadbecken bei Tübingen Stücke von Johann Sebastian Bach erklingen.
https://www.rnd.de/panorama/klassik-statt-kraulen-ein-leeres-freibadbecken

Salzburg/ Terassentalk zu „Jedermann“
Das Kleid? Geheimnis bis zur Premiere
„Wir haben uns am ersten Tag ein bisschen gefühlt wie eine Schulklasse, weil uns genau gesagt wurde, was wir alles nicht dürfen.“ Aber gerade die komplexen Maßnahmen des Corona-Präventions-Konzeptes gäben ihm nun die Sicherheit, auf der Bühne nicht mehr darüber nachdenken zu müssen, erzählt der Jedermann-Darsteller Tobias Moretti.
DrehpunktKultur

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Keine vernünftige Frau würde diese Damen beneiden. Ihre Männer sind britische Berufssoldaten, die immer wieder an die Krisenherde der Welt geschickt werden. Afghanistan, nicht gerade ein Spaziergang, keine Garantie, auch gesund wieder zu kehren. „Military Wives“, wie der englische Titel sagt, während man auf Deutsch versucht, der Geschichte ihre Bitterkeit zu nehmen und den Film „Mrs. Taylor’s Singing Club“ nennt. Denn was machen Frauen in der Abwesenheit ihrer Männer, Frauen, die da in dem Militär-Stützpunkt eng zusammen gepfercht leben, eine Gesellschaft, die sich um sich selbst dreht und deren Schicksal darin besteht, zu warten…

Regisseur Peter Cattaneo bringt auf die Leinwand, was die Briten als „Wohlfühl-Film“ verfälschen und ein „Comedy Drama“ nennen, was weder das eine noch das andere ist. Bestenfalls zum x-ten Mal die Geschichte eines Laienchores, der dann am Ende sogar bei einem großen Wettbewerb landet – wir sind in England, also findet dieser in der Albert Hall in London statt… Und irgendwie wird die einigende, tröstende Kraft der Musik beschworen, was nicht mehr als ein Klischee ist.

Kate, glücklicherweise gespielt von der großartigen Kristin Scott Thomas, die schon manchen Film allein auf den Schultern getragen hat, ist die Frau des „Colonel“, also des Obersten, der Gatte also der Ranghöchste, folglich nimmt sie ganz selbstverständlich an, dass die Verantwortung, die Schar der allein gelassenen Frauen irgendwie zu beschäftigen, auf ihr liegt. Dass ein Hauch Upper-Class-Hochmut um sie ist, samt einer gewissen Gönnerhaftigkeit – das gehört zur Figur…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Die Gefahren des Stirnhaars
„Langzottert“ war in den 1960er Jahren ein Styling-Attribut, das für die ältere Generation meinte: Hände weg, ein gefährlich ungezogener, wahrscheinlich auch ungewaschener Hippie. Für die jüngere Generation bedeutete es Freiheit und Rebellion. Aber vielleicht auch den ein oder anderen Job, den man nicht bekommen hat wegen der üppigen Haartracht.
Wiener Zeitung

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C

 

 

Diese Seite drucken