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20. NOVEMBER 2020 – Freitag

20.11.2020 | Tageskommentar


Vor zehn Jahren war die Welt an der Met noch in Ordnung: Ildar Abdrazakov in Giuseppe Verdis „Attila“.
Bild: Ken Howard/Metropolitan Opera

Wird das noch etwas mit Oper? Nicht nur an der Met? Auch in Europa kapitulieren Opernhäuser zusehends, erstellen „Corona-Programme“ . Ein „Corona-Programm will ich aber nicht sehen, da schaue ich mir lieber einen alten Stream an. Die gibt es derzeit genug, renommierte Opernhäuser überbieten einander. Allen voran bereits seit vielen Monaten die Met (aber Wien zieht nun gewaltig nach), obwohl sie sich Gratis-Aktionen eigentlich gar nicht leisten kann. Wien und die anderen europäischen Opernhäuser können das schon, weil sie von Steuergeldern erhalten werden.

Vorgestern sah ich mir den Faust-Stream aus der Met an (die Vorstellung war 2011 mit Kaufmann, Pape, Poplavskaya). Nachher habe ich erfahren, dass Marina Poplavskaya seit Jahren in New York (auch?) im Immobiliengeschäft tätig ist. Weise Voraussicht – oder hat sich das bloß so ergeben?

Marina Poplavskaya. Foto: Staatsoper Stuttgart

Eine verlässliche Informantin weiß da mehr:

Sie hat bald nach dem FAUST geheiratet und das Singen aufgegeben.. Kürzlich kam die Nachricht, dass sie als Mezzo (!) wieder einsteigen will. (Zitat Ende)

Aber das wird sie sich nach Corona vielleicht wieder überlegen!

Amerikas Opern und Corona : Misstöne an der Met
Die Corona-Krise hat Amerikas Opernhäuser lahmgelegt. Auf Staatshilfe ist nicht zu hoffen, und in New York wird über Gehälter gestritten. Da gibt manch ein Musiker seinen Beruf auf.
Frankfurter Allgemeine

Wie wird es nun weitergehen. Nun, ich bin Optimist, obwohl mein Optimismus einer harten Bewährungsprobe ausgesetzt ist. Wir werden auf den Impfstoff vertröstet. Der ist wohl bald da, zumindest gibt es täglich Jubelmeldungen. Dann haben aber die Zuchtmeister der Nationen in den Hintergrund zu treten. Oder wollen die das vielleicht gar nicht?

In spätestens zwei Jahren werden wir wissen, wohin uns der Weg geführt hat. Es gibt da ganz viele Theorien, auch verschwörerische sind darunter. Es gibt aber auch plausible Erklärungen. Ich bin gespannt, obwohl es mich altersbedingt ja wirklich nicht mehr allzusehr betrifft.

HEUTE ALS STREAM AUS DER WIENER STAATSOPER: DER LEGENDÄRE „KLEIBER ROSENKAVALIER“

Hat Sie denn keinen Hunger nicht?

Im dritten Akt des Rosenkavalier trifft sich der Baron Ochs auf Lerchenau mit der vermeintlichen Kammerzofe Mariandel im Hinterzimmer eines Wiener Gasthauses. Am Zweck des Treffens lässt die Ausstattung des Zimmers keinen Zweifel, schließlich steht bereits »a mordmäßig großes« Bett bereit. Zunächst aber soll es Wein geben und außerdem »kommt gleich wer mit’n Essen.« Das Libretto gibt nicht vor, was serviert wird, doch in Otto Schenks Inszenierung gibt es seit 1968: Leberknödelsuppe. Leberknödelsuppe ist nicht nur typisch wienerisch, sondern auch eine Spieleinladung an die die Darstellerinnen und Darsteller: Man kann die Suppe schlürfen und die Knödel in die Flüssigkeit patschen lassen, an klamaukigen Abenden fliegen sie gelegentlich sogar durch die Luft…

Leberknödelsuppe. Foto: Wiener Staatsoper

…Die Leberknödelsuppe allerdings ist nicht verhandelbar, sie ist fester Bestandteil der Inszenierung. Das war jedoch nicht immer so: Im Musikarchiv der Staatsoper befindet sich noch der Klavierauszug mit ausführlichen Regie-Anmerkungen der Wiener Erstaufführung (8. April 1911) des Rosenkavalier. Aus den nicht ganz leicht zu entziffernden Aufzeichnungen erfährt man, dass in der Regie von Wilhelm von Wymétal noch keine Leberknödelsuppe serviert wurde, sondern Kartoffeln (seltsamerweise keine Erdäpfel). Diese durften die Requisiteure von 1911 auch keineswegs zu früh zubereiten, denn im Klavierauszug ist außerdem vermerkt: »dampfend«. (Ann-Christine Mecke für Wiener Staatsoper)

Fotos aus vielen Jahren „Rosenkavalier“. Wen erkennen Sie da?

 

Freitag, 20. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss
DER ROSENKAVALIER (Vorstellung von März 1994)
Komödie für Musik in drei Akten
Musikalische Leitung: Carlos Kleiber
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Felicity Lott, Anne Sofie von Otter, Kurt Moll, Barbara Bonney, Gottfried Hornik, Heinz Zednik

HEUTE STREAM AUS BERGAMO: DONIZETTI

https://donizettitv.uscreen.io/programs/live-vn-oonhs-gc?categoryId=64447

Die Oper Zürich stellt den Spielbetrieb vorläufig ein und schickt die Mitarbeiter in Kurzarbeit

Liebe Besucherinnen und Besucher

Die am 28. Oktober 2020 gefällte Entscheidung des Bundesrates, Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen zu verbieten, hat katastrophale Konsequenzen für das Opernhaus Zürich. In Absprache mit dem Kanton Zürich musste der Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Produktionen wurden abgesagt und Künstlerinnen und Künstler mussten nach Hause geschickt werden. Viel Energie und Geld haben wir in ein Schutzkonzept und Spielmodell investiert, die sich seit dem Saisonbeginn im September für Publikum und die Mitarbeitenden bewährt haben. Infektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus im Zuschauerraum sind uns keine bekannt. Das weltweit einmalige Spielmodell, den Chor und das Orchester aus einem externen Probenraum live in die Vorstellung zu streamen, hat es uns ermöglicht, den Zauber von grosser Oper und grossem Ballett nach der Sommerpause wieder erlebbar und spürbar zu machen. Vom Publikum wurde dies ausgesprochen dankbar angenommen und goutiert. Seit Beginn der Saison konnten wir 38 Veranstaltungen, davon 28 Opern- und Ballettaufführungen auf der Hauptbühne inklusive eines dreitägigen weltweiten Live-Streamings, unter diesen Bedingungen realisieren.

Ja, wir wollen spielen. Ja, wir wollen für Sie da sein.
Als grösster Arbeitgeber der Schweizer Kulturbranche trägt das Opernhaus Zürich für 750 Menschen Verantwortung. Die Begrenzung der Zuschaueranzahl auf 50 Personen stellt uns also vor eine unlösbare Aufgabe. Eintrittseinnahmen aus unseren Vorstellungen sind ein existentiell wichtiger Bestandteil der Finanzierung. Allein im Monat November beträgt die Mindereinnahme unter diesen Bedingungen rund CHF 2 Mio.

Um alle Arbeitsplätze auch für die Zukunft sichern zu können, bleibt uns leider keine Wahl als den Betrieb zu schliessen und ab sofort Kurzarbeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beantragen. Als Teil der Gesellschaft sehen wir natürlich unsere Verpflichtung, zur Eindämmung der Pandemie beizutragen und respektieren die Entscheidung des Bundesrates. Trotzdem hoffen wir inständig den Spielbetrieb so schnell als möglich wieder aufnehmen zu können. 

Aber: Hinter verschlossenen Türen entsteht die Neuproduktion von Verdis Simon Boccanegra in der Regie von Andreas Homoki und unter der musikalischen Leitung von Fabio Luisi. Die Premiere mit dem Rollendebüt von Christian Gerhaher wird am Sonntag, 6. Dezember um 17 Uhr live von ARTE TV übertragen und ist anschliessend auf Arte Concert verfügbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

Was in Wien geplant ist, wissen wir nicht, die Pressestelle hält sich da bedeckt. Aber angeblich tut sich auch etwas, sollte der Wieder-Eröffnungstermin 7. Dezember (Tag des Heiligen Ambrosius, an dem die Mailänder Scala alljährlich die Saisoneröffnung erfährt) nicht halten.

Der Heilige Ambrosius hat immens viel zu tun, er ist Schutzpatron für so gut wie alles. Nun auch für Wien?

Wir warten erst die Pressemeldung ab, das ist fair. Nicht nur als Optimist, sondern in erster Linie als Pragmatiker und Realist glaube ich aber an den 7. Dezember, denn das ist wohl der allerletzte Zeitpunkt, an dem man die Handels-Geschäfte wieder hochfahren kann.

Und dichtgedrängte Geschäfte und leere Kulturtempel – das sähe nicht gut aus. Das wäre selbst von unserem Virologischen Quartett nicht so leicht erklärbar.

Die Grazer Oper stellt nun den Probenbetrieb ein
https://www.krone.at/2279606

Thomas Hengelbrock: „Es gibt viele Leute, die Antidepressiva nehmen“
Der Chef des Freiburger Balthasar-Neumann-Chors und -Ensembles, Thomas Hengelbrock, schildert die Corona-Situation aus seiner Sicht.
ndr/Kultur/musik

Theater und Corona: Präsident des deutschen Bühnenverbands über die Krise der Bühnen
Kurz vor seiner Ablöse erklärt Ulrich Khuon, Theaterintendant und Präsident des deutschen Bühnenvereins, warum man in der Pandemie anders auf Theaterhäuser schauen sollte und was eine Bühnenvorstellung mit Fußballstadien gemeinsam hat
Wiener Zeitung

Tim Theo Tinn‘s Einlassungen:  S. Morabito „Trash-Konsens “ oder TTT „Surreal – über der Realität“?

TEIL 3 erscheint heute

Che tempi sono passati? Welche Zeiten sind vorbei?

Vortrag S. Morabito v. September d.J.: Welche Ordnung der Dinge?- Zum Repertoire der Opernbühnen des 17. und 18. Jahrhunderts, https://onlinemerker.com/welche-ordnung-der-dinge-zum-repertoire-der-opernbuehnen-des-17-und-18-jahrhunderts-i-mailwechsel-sergio-morabito-thomas-prochazka/

TTT’s Gegenwurf: „Plädoyer zur Kraft surrealer Inszenierungen“, erscheint in rd. 60 Auszügen aus Publikationen der letzten Jahre in loser Folge im OnlineMerker.

https://onlinemerker.com/tim-theo-tinns-einlassungen-s-morabito-trash-konsens-oder

Alle drei Teile zusammengefasst: https://onlinemerker.com/ttt/

Bielefeld
„Eine Großstadtsymphonie mit vielen Akteuren“
Das Theater Bielefeld bringt Alfred Döblins Jahrhundertroman „Berlin Alexanderplatz“ als Oper auf die Bühne
Westfalen-Blatt

Sommereggers Klassikwelt 62: Fanny Hensel, die verhinderte Komponistin
Am 14. November dieses Jahres konnte die Musikwelt den 215. Geburtstag Fanny Hensels, geb. Mendelssohn-Bartholdy begehen. Geboren in Hamburg als Enkelin des jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn erhielt sie wie ihre Geschwister eine solide musikalische Ausbildung, was damals für Kinder aus gehobenen Gesellschaftskreisen durchaus üblich war.
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert

OPERA POZNAN/ Poland: Maestro Gabriel Chmura passed away

 

Gabriel Chmura (1946-2020) — one of the most outstanding conductors at the turn of the 20th and 21st centuries, winner of First Prize at the Conducting Competition in Besançon (1970), the Guido Cantelli Competition in Milan (1971) and the Herbert von Karajan Competition in Berlin (1971). He was awarded the Gold Medal for Merit to Culture — Gloria Artis. Maestro Gabriel Chmura conducted leading orchestras from different continents such as the Berliner Philharmoniker, Orchester National de France, Orchestra Filarmonica di Roma, Montreal Symphony Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra, NHK Symphony Orchestra (Tokyo). Gabriel Chmura was Artistic Director of excellent ensembles in European and Canadian music institutions — he was Music Director of the opera house in Aachen(1974-1983), the Bochum Symphony Orchestra (1983-1987), the National Arts Center Orchestra in Ottawa (1987-1990) and Polish National Radio Symphony Orchestra in Katowice (2001-2007).

Deutsches Gericht hat jetzt darüber entschieden, ob Techno Musik ist
Für Fans ist es klar: Techno und House sind Kultur. Doch auf offizieller Ebene ist das umstritten. Ist Techno Musik oder doch nur Party? Der Bundesfinanzhof in München hat diese Frage nun entschieden und ein Urteil gefällt.
Die Welt.de

Buchbesprechung

Besuchen Sie Renate Wagners BUCHRUBRIK

Danielle Spera: 100 x ÖSTERREICH
JUDENTUM
256 Seiten, Amalthea Verlag, 2020

Was wäre Österreich ohne seine Juden, von denen es glücklicherweise noch eine Gemeinde hier gibt – wenn auch quantitativ nicht zu vergleichen mit den Zeiten vor dem Holocaust. Die kurz auch „goldene“ Zeiten waren: Jedenfalls ist, wie man immer wusste, der Beitrag der Juden zur Kultur, Soziologie und Geschichte des Landes ein bedeutender.

In der sehr attraktiven Serie des Amalthea Verlags, „100 x“, die sich schon mit den Themen Habsburg, Film und Sport befasst hat, ist nun das Judentum an der Reihe. Und Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums (und lange genug Journalistin, um zu wissen, wie man Dinge aufbereitet) ist berufen, hundert Themen zum Judentum in bunter Folge, unter Berücksichtigung von möglichst allen Aspekten, zusammen zu fassen. Und es in Kurzbeiträgen (durchschnittlich eine Doppelseite) konzise darzustellen.

Man beginnt historisch – möglicherweise haben schon in römischer Zeit Juden auf heute österreichischem Gebiet gelebt, im Mittelalter hatten sie ihren Raum in Wien um den heutigen Judenplatz herum. Und da ist auch schon der erste konkrete Name auszumachen: Als der Babenberger Herzog Leopold V. eine gewaltiges Summe Silber als Lösegeld für den englischen König Richard Löwenherz erhalten hatte, war er ratlos, was er damit anstellen sollte. Die Juden, denen es in den meisten Ländern verboten war, Land zu besitzen und zu bearbeiten (als Joseph II. Bauern aus ihnen machen wollte, war es zu spät…), hatte sich auf Handel und Geldgeschäfte verlegt. Leopold ließ Shlom, den „Münzmeister“ kommen, sozusagen den ersten „Bankier“, der mit Geld umgehen konnte. Die frühe jüdische Gemeinde Wiens wurde durch ein brutales Pogrom des Habsburger Herzogs Albrecht V. 1420 ausgelöscht. Aber sie kamen wieder…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

TV/ Film
Lars Eidinger: „Helden gibt’s ja gar nicht“

m TV-Film zu Schirachs „Gott“ verhandelt Lars Eidinger als Anwalt über das Recht eines Mannes auf Suizid. Er wisse, wie er entscheiden würde, sagt er der „Presse“. Ein Gespräch über Freiheit, Shakespeare und die Lust auf Euphorie.
http://www.diepresse.com/5900069/lars-eidinger-helden-gibts-ja-gar-nicht

Wortgeschichte: Was die Isolation mit Eis zu tun hat
Wer auf eine Insel geschickt wird, ist dort abgesondert. Doch woher kommt das Wort Insel? Hat es mit Island zu tun? Oder mit der Au? Warum verbinden wir Isolation mit Kälte? Wanderung auf einem eisigen Grat der Sprache.
https://www.diepresse.com/5899407/was-die-isolation-mit-eis-zu-tun-hat

Österreich
„Kontakte reduzieren!“: Österreicher deutlich mehr unterwegs als im März
Knapp 7000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind am Donnerstag in Österreich gemeldet worden. Für Gesundheitsminister Rudolf Anschober bedeutet das die Fortsetzung der „Stagnation auf dramatisch hohem Niveau“. Die gute Nachricht: Verglichen mit den vergangenen Tagen wurden lediglich geringe Zuwächse in den Spitälern verzeichnet. Die schlechte: Die Bewegungsintensität ist derzeit zwar eindeutig geringer als in der Vorwoche, aber noch immer deutlich höher als im ersten Lockdown im Frühling.
http://www.krone.at/2279907

Das deckt sich genau mit meinen Beobachtungen von meiner „Warte“ aus. Der zweite Aufguss verpufft weitgehend, die Menschen haben die Nase voll (nicht wörtlich zu nehmen). Ich habe mich bisher erfolgreich vor Corona selbst geschützt, brauche keinen Zuchtmeister!

Österreich
Heftige Debatte um Sonntagsöffnung neu entbrannt
WKO-Präsident Mahrer fordert Sonntagsöffnung für die Zeit nach dem Lockdown – und erntet dafür Zustimmung sowie harsche Kritik.
Kurier

 Haben die Menschen etwa mehr Geld zum Ausgeben? Weihnachten wird heuer sehr „überschaubar“ bleiben, darauf muss sich der Handel einstellen!

Deutschland
Neue Kinder-Regel soll kommen: Merkel-Vorschlag sorgt für Empörung – Experte warnt vor „Verletzungen“
Dürfen Kinder bald nur noch mit einem festgelegten Freund spielen? Die geplante Corona-Maßnahme der Bundesregierung sorgt bei Experten und Kinderschutzverbänden für Entsetzen.
https://www.merkur.de/politik/angela-merkel-corona-kinder-regel-ein-freund

Das ist wohl ein Witz, oder?

Und wenn wir schon bei schlechten Witzen sind, kommen wir zum Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Sevilla

Fußball/ Deutschland
Jogi Löw – das wird nichts mehr
Erst das WM-Aus, nun die historische Niederlage in Spanien – dennoch hält der DFB offenbar an Jogi Löw fest. Dabei sehnt sich die Mehrheit der Fans nach einem Neuanfang.
Die Zeit.de

Der Untergang von Sevilla
Das wiegt schwerer als ein Schlag ins Kontor: Sang- und klanglos geht die DFB-Auswahl gegen Spanien unter. Und das auch noch in der Opern-Stadt Sevilla. Aus dem Heulen und Wehklagen führen jetzt nur noch ungewöhnliche Wege. Eine Glosse von Gregor Hoppe.
https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowelt/ende-der-welt-der-untergang-von-sevilla-100.html

Aber ich darf unsere deutschen Freunde trösten: Österreich hat in Spanien schon 0:9  verloren, der damalige Teamchef Prohaska (ja, der „Schneckerl“, der nun kein Schneckerl mehr ist) hat daraufhin gar nicht erst die „Vertrauensfrage“ gestellt, sondern ist aus eigenem Entschluss gegangen.

Den Unterschied im Humor zwischen uns Österreichern und den Deutschen bezüglich Humor sehen Sie in diesem Video
Zum Pfeffer-Interview in der Pause des Spanien-Spiels

Beim Stand von 0:5 wurde Anton Pfeffer nach seiner „Zukunftsprognose“ für die zweite Halbzeit gefragt und sagte „Hoch werden wir nicht mehr gewinnen!“

Den befragten deutschen Kickern fiel ein derartiger Gag nicht ein, die waren „schmähstad“.

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

 

 

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