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20. DEZEMBER 2020 – Sonntag

20.12.2020 | Tageskommentar

 

Bundestheatervariante in Österreich: Ab 22.1.21 Vorstellung nur an Freitagen, Samstagen und Sonntagen  mit Ende spätestens 19 h!

Nur Nachmittagsvorstellungen!

 

„Zwickt’s mi, i man, i tram!

Auszug aus „Die Presse“: „Die gestern bekanntgegebenen Regelungen für den Kulturbetrieb ermöglichen mit Einschränkung die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Die Österreichischen Bundestheater werden diese Möglichkeit ergreifen und im Jänner wieder vor Publikum spielen“, hieß es in einem Statement von Bundestheater-Holding-Geschäftsführer Christian Kircher. „Die Direktoren aller Häuser (Burgtheater, Wiener Staatsoper, Volksoper Wien) sind übereingekommen, auch unter den geltenden Bedingungen für einen Theaterbesuch (Einhaltung der abendlichen Ausgangsbeschränkungen, Vorlage eines Testergebnisses) ab Ende des Lockdowns an Freitagen, Samstagen und Sonntagen Vorstellungen anzusetzen. Die Ausarbeitung des speziell adaptierten Spielplans erfolgt umgehend und wird ehestmöglich von den Bühnen veröffentlicht.“

Wie lange denn noch, das darf doch nicht wahr sein! Nachmittagsvorstellungen zum Wochenende, Besuch nur mit Vorlage eines Testergebnisses!

Bundestheater spielen ab 22. Jänner an Freitagen und Wochenenden
In Burgtheater, Staatsoper und Volksoper wird es nach Ende der Lockdown-Verlängerung einen eingeschränkten Spielbetrieb geben.
Die Presse

Bundestheater spielen ab 22.1. an Freitagen und Wochenenden
Nach Beratungen der Spitzen der Österreichischen Bundestheater am Samstagvormittag steht fest: In Burgtheater, Staatsoper und Volksoper wird es nach Ende der gestern angekündigten Lockdown-Verlängerung einen eingeschränkten Spielbetrieb geben, jedoch nur an Freitagen und Wochenenden. Gestartet wird also am Freitag, 22. Jänner 2021.
Kleine Zeitung

Die neuen Regeln für mehr Kultur im Alltag
Museen und Ausstellungshäuser, Galerien und Buchhandlungen ab 26. Dezember wieder zu, die Wiedereröffnung am 18. Jänner mit Einschränkungen und nur für Getestete.
Wiener Zeitung

Wer wird da noch in ein Theater gehen. Ich lasse mich überraschen! Ich weiß nur, wer nicht gehen wird – und das ganz sicher!

Wagner-Experte Stefan Mikisch fliegt aus Bayreuths Musentempeln

 

Stefan Mikisch hat gerade unter den Merkern (hier in erster Linie unter den „Heft-Merkern“) eine große Anhängerschaft. In der Corona-Zeit wackelt die Zustimmung zu den früher so beliebten „Erklärkonzerten“ bedenklich, es haben schon Besucher demonstrativ den Saal verlassen, als Mickisch seine Sicht auf die Auswirkungen der Maßnahmen auf seine Künstlerbranche „erklärt“ hat. Gut, das ist das gute Recht der Menschen, ich schalte auch sofort zu einem anderen Sender, wenn gewisse Politiker ihr Konterfei in den Bildschirm hängen.

Nun hat Stefan Mikisch, der in Bayreuth viele Saisonen lang Hof hielt, einen etwas unglücklichen Vergleich (?) gezogen:

WAGNER-EXPERTE STEFAN MICKISCH „FLIEGT AUS DER VILLA WAHNFRIED“ UND SOMIT WOHL AUS BAYREUTH

 

Das ist er „Stein des Anst0ßes“. Mickisch zitiert den Ausspruch von Hans Scholl wortgetreu, weist ihn allerdings niemand zu! Jeder lege für sich selbst aus!

Wagner-Experte Stefan Mickisch erhält Hausverbot in der Villa Wahnfried: Vom Hügel geflogen
Nach Jana aus Kassel jetzt Stefan aus Bayreuth: Der bekannte Pianist und Wagner-Experte Stefan Mickisch wettert auf seinem Facebook-Kanal schon seit Monaten gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern. Zuletzt verglich er sich in einem Post mit dem Nazi-Widerstandskämpfer Hans Scholl. Auf dem Grünen Hügel hat man nun reagiert und ein Hausverbot ausgesprochen: Für Mickisch ist die Villa Wahnfried in Zukunft tabu.
http://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/stefan-mickisch-corona-bayreuth-hausverbot-100.html

Bekannter Wagner-Experte erhält Hausverbot in Villa Wahnfried
Mainwelle

Die meisten  „Merker“ – ob nun Heft oder Online – sind im „geschützten Bereich“ angesiedelt oder gar bereits im Ruhestand, finanziell kann denen der „Lockdown“ eigentlich egal sein. Die freischaffenden Künstler sind jedoch nicht geschützt, kämpfen oft verzweifelt um die Existenz auch ihrer Familien, müssen sich mit Staatssekretärinnen von „höheren Gnaden“ herumbalgen etc, da ist es schon verständlich, wenn mit ihnen die Rösser durchgehen. Man feuert nicht aus dem geschützen Bereich in den ungeschützten – das ist auch eine Charakterfrage!

Deshalb bitte ich um mildernde Umstände für Stefan Mikisch (den ich persönlich gar nicht kenne) und habe einen Trost für ihn

 

In meinem Büro war eine Grafik gut sichtbar angebracht: „Auch ein Tritt in den Hintern kann einen Fortschritt bedeuten“. Dieser Spruch galt wiederum Leuten, die Keile zwischen Mitarbeitern treiben wollten!

Ich musste mich in mindestens zwei Haifischbecken bewähren, da konnte ich Streitereien so gar nicht brauchen. Beim ersten war ich anfangs verzweifelt und dachte, dass ich das nie schaffe. Aber bald fand ich Gefallen daran und wurde zum guten Nachwuchshai. Beim zweiten … na, lassen wir das besser!

PS: Der „Online-Merker“ ist kein Haifischbecken, der ist bloß ein Tümpel, in den sich kein Hai verirrt!

Seid also friedlich, liebe Leute und bekriegt Euch nicht in schwierigen Zeiten. Sonst frisst Euch womöglich ein Hai!  Es werden hoffentlich andere Zeiten und auch sonstige Veränderungen kommen.

Götterklang als Open-Air auf der Tullner Donaubühne
145 Jahre nach der Uraufführung des Rings des Nibelungen präsentieren Andreas Schager, Günther Groissböck und Lidia Baich „Götterklang trifft Donaugold“. Ein neues Klassik Open-Air-Format erwartet die Besucher am 3. September 2021 auf der Tullner Donaubühne. Mit der Welt-Premiere von „Götterklang trifft Donaugold“ präsentieren die Weltstars Andreas Schager, Günther Groissböck und Lidia Baich mit dem „Ring des Nibelungen“ ein besonderes Highlight.
https://www.noen.at/tulln/donaubuehne-tulln-goetterklang-als-open-air-auf

München/ Gärtnerplatztheater: Das Kreuz mit der Verwandtschaft. „Der Vetter aus Dingsda“
Eine ganz lustige Sache an Streams ist die, dass man dort oft von Intendanten begrüßt wird, bevor es los geht.
Sueddeutsche Zeitung

Retroparty im Gärtnerplatztheater: „Der Vetter aus Dingsda“ feiert als Livestream Premiere
Das Gärtnerplatztheater bringt die Premiere von Eduard Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“ als Livestream heraus.
Münchner Abendzeitung

Ein bonbonbunter Wohlfühlabend: Der Vetter aus Dingsda
Stream aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Das hat gut getan. Weit weg von Corona und Lockdown sich auf dem heimischen Sofa den bonbonbunten Liebeswirrungen aus dem „Vetter von Dingsda“ hinzugeben und einfach viel Spaß dabei zu haben.
Von Barbara Hauter
Klassik-begeistert

DEUTSCHE OPER AM RHEIN – DAS WEIHNACHTSVIDEO – UND DANKE!

Liebe Freunde der Deutschen Oper am Rhein,

wir verabschieden uns aus einem Jahr, in dem es auf unseren Bühnen oft ungewohnt still geblieben ist – auch und gerade jetzt zur Weihnachtszeit. Wir bedanken uns auch bei unserem Publikum und , dass es im nächsten Jahr wieder viel, viel erfreulicher wird.

Haben Sie ein schönes stilles Weihnachtsfest, ein gutes neues Jahr – und vor allem: Bleiben Sie gesund!

 

Bitte diesen Link benützen

Theater Dortmund: Frohe Kunde: Weihnachten findet statt!
Theater Dortmund mit Weihnachtsprogramm vom 24. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021

Damit Weihnachten in Zeiten des Lockdown nicht allzu melancholisch ausfällt, startet das Theater Dortmund vom 24. Dezember 2020 bis zum 01. Januar 2021 das große Online-Weihnachtsprogramm. Große Opern, bezaubernde Ballette, majestätische Konzerte, extravagante Schauspiele und anarchisches Kinder- und Jugendtheater können kostenlos und gemäß der Corona-Schutzbestimmungen unter www.theaterdo.de/weihnachten gestreamt werden.
Das Publikum kann dieses Jahr sogar mitmachen – und zwar als Weihnachtsmann. Beschenkt wird in diesem Jahr die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ Spenden können auf das Konto des Theater Dortmund unter IBAN DE32 440501990001050060, SWIFT-BIG DORTDE33XXX, Sparkasse Dortmund, eingezahlt werden.

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 19
Ein weiteres Mal verlosen wir diese Woche im Rahmen unseres Quiz“ zwei CDs „Aveu Passioné“ von Boris Bloch/Piano. Zunächst aber wieder die Auflösung der Preisfrage von letzter Woche: Wir fragten nach einem Komponisten des frühen 19. Jahrhunderts, der sich als Respektsbekundung an den Künstlernamen eines berühmten Sängers selbst einen Künstlernamen gab. Wir suchten nach dem eher unbekannten Komponisten Giuseppe Francesco Finco, der sich Giuseppe Farinelli nannte – angelehnt an Carlo Broschi, der als Farinelli zum wohl berühmtesten Kastraten aller Zeiten wurde. Wir gratulieren Chiara Gerini aus Salzburg und Dr. Gunther Swoboda aus Wien, die diesmal unter allen, die bei der Antwort richtig lagen, für den CD-Gewinn ausgelost wurden – viel Vergnügen mit „Aveu Passioné“!
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-19/

Martino Hammerle-Bortolotti singt in der Basilika von Krtiny, 15 km nördlich von Brünn.

Ich  grüße  Sie  sehr  herzlich aus Brünn und möchte allen Merker-Lesern auf diesem Wege ein schönes   Weihnachtsfest,   geruhsame   Feiertage  und  ein  möglichst sorgenfreies, neues Jahr 2021 wünschen.

Bitte diesen Link benutzen

Ich  erlaube mir, Ihnen ein kurzes Video zu schicken, weil es ja keine Möglichkeiten mehr für ein Konzert gibt und es so aussieht, dass fast alle musikalischen Aktivitäten komplett einschlafen.

Hier aus der Wallfahrtsbasilika Krtiny, 15 km nördlich von Brünn.

Johannesburg/“SITTOPERA/  Südafrika: Dr. Harald Sitta schreibt: Ich biete dem Neuen Merker an, ab 14. Dezember den Link dieses Konzertes Ihren Abonnementen  zu publizieren:

Link:   https://youtu.be/zy8x4WqJvRI

Das Video kann  zu jeder beliebigen Zeit und an jedem beliebigen Tag abgespielt werden.

NEWS! Wir entwickeln ein „Schauspiel mit Musik“ über die Nackttänzerin und hingerichtete Spionin MATA HARI! Und wir brauchen eure Unterstützung! Wir freuen uns über jede (kleinste bis große) Spende und/oder das Teilen unserer Startnext-Kampagne!

https://www.startnext.com/mata-hari

www.startnext.com/mata-hari

Foto: Wikipedia

Mata Hari ist ein sich selbst erfindendes Phänomen, das den jähen Aufstieg als Sexsymbol mit dem langsamen Abstieg in die Bedeutungslosigkeit und den Widerstand gegen das eigene Verblassen mit dem Tod bezahlt hat. Das Kollektiv Barnay ist ein Zusammenschluss professioneller Bühnenkünstler*innen, die Theaterstücke entwickeln und inszenieren. Wir möchten das Leben der hingerichteten Spionin und Tänzerin Mata Hari in einem „Schauspiel mit Musik“ dramatisieren.

ZU WEIHNACHTEN KUNST SCHENKEN!

Leopold Museum-Privatstiftung
Museumsplatz 1
1070 Wien
Mittwoch bis Sonntag/Feiertage: 10-18 Uhr
Montag und Dienstag: Geschlossen
Tel: +43 1 525 70
E-Mail
Website

 

 

ST. PÖLTEN: FESTSPIELHAUS-ARCHITEKT KLAUS KADA WIRD HEUTE 80!

Die Stadt St. Pölten verdankt ihm eines seiner aufsehenerregendsten Bauwerke: Der Architekt Klaus Kada verwirklichte mit dem Festspielhaus seine formvollendete Vision einer Verbindung von Architektur und Theater, eines Hauses für den zeitgenössischen Kunstbetrieb.

 

Architekturfotos des Festspielhaus St. Pölten finden Sie unter folgendem LINK.

Brigitte Fürle und das Festspielhaus-Team gratulieren Herrn Kada ganz herzlich zu seinem 80. Geburtstag am 20. Dezember 2020.

HEUTE ORF/ „IM ZENTRUM“: Lockdown, Impfung, Weihnachten – Was macht die Corona-Krise mit uns?

Am 20. Dezember um 22.10 Uhr in ORF 2

Die Corona-Pandemie scheint kein Ende zu nehmen. Auch das neue Jahr wird mit hohen Infektionszahlen und Lockdown-Maßnahmen der Regierung beginnen. Welche Folgen hat das für Österreich? Wie belastbar sind Wirtschaft und Spitäler, vor allem aber auch die Menschen? Was bedeuten die Corona-Beschränkungen für Weihnachten? Und wie viel Hoffnung bringt der Start mit den Impfungen?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 20. Dezember 2020, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Christoph Badelt Leiter Wirtschaftsforschungsinstitut, WIFO
Maria Katharina Moser Sozialethikerin, Direktorin Diakonie Österreich
Barbara Friesenecker Intensivmedizinerin und -ethikerin
Robert Pfaller Philosoph
Markus Peichl Galerist, ehemaliger COVID-Patient

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

 

 

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