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20.DEZEMBER 2019 – Freitag

20.12.2019 | Tageskommentar

 

 

ORF / „Christmas in Vienna 2019“ im ORF: Mit Sängergrößen Ritter, Crebassa, Schade und Skovhus. Glanzvolles Adventhighlight aus dem Wiener Konzerthaus – am 22. Dezember um 22.15 Uhr in ORF 2. Copyright: Christmas in Vienna

Wien (OTS) – Die Weihnachtsgala „Christmas in Vienna“ aus dem Wiener Konzerthaus verzaubert alljährlich mit einem musikalischen Ausflug in weihnachtliche Traditionen aus aller Welt. Das Repertoire spannt einen Bogen von klassischen Weihnachtsliedern über traditionelles Liedgut bis hin zu populärer Weihnachtsmusik. Beim diesjährigen Konzert, das ORF 2 am Sonntag, dem 22. Dezember 2019, um 22.15 Uhr zeigt, sorgt wieder eine Riege internationaler Künstlerpersönlichkeiten für hochkarätigen Musikgenuss. Gemeinsam mit den Wiener Sängerknaben und der Wiener Singakademie stimmen die französische Mezzosopranistin Marianne Crebassa, der kanadisch-deutsche Tenor Michael Schade, der dänische Bariton Bo Skovhus und die österreichische Sopranistin Beate Ritter, die kurzfristig den Part der erkrankten Genia Kühmeier übernimmt, musikalisch auf Weihnachten ein. Es spielt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Sascha Goetzel.

NEU: Wien/ Staatsoper
NÖ-Landesrätin Petra Bohuslav wird Staatsopern-Geschäftsführerin
Überraschung in St. Pölten: Landesrätin Petra Bohuslav wechselt von Niederösterreich in die Wiener Staatsoper.
Kurier

In der Nacht auf ORF III : HALKA aus dem Theater an der Wien ?

Ich schreibe das mit großem Fragezeichen, aber tatsächlich steht für die kommende Nach um 3,30 h Die Aufzeichnungvon Halka aus dem Theater an der Wien angeführt. Ich kann das zwar nicht ganz glauben ,denn es war immer vom 12.1. die Rede, aber recherchieren Sie bitte selbst (bevor Sie mich der geraubten Nachtruhe zeihen).

BERLIN: „Der Rosenkavalier“: Andre Heller holt Arthur Arbesser für die Kostüme

 

Arthur Arbesser. Foto: Zimbio

Arthur Arbesser, der aus Wien stammender Modemacher mit Firmensitz in Mailand, arbeitet intensiv an den Kostümen für Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“, den André Heller am 9. Februar an der Berliner Staatsoper Unter den Linden inszeniert. Mit einem „Rausch der Schönheit“ will der 36-jährige Modedesigner das Publikum beeindrucken.

Arbesser entwirft für Hellers erste Oper 148 Kostüme. „Heller hat mir und der Bühnenbildnerin Xenia Hausner viel Freiheit gegeben. Wichtig ist ihm, dass diese Oper ein wunderbares Spektakel wird, in dem Schönheit im Vordergrund steht. Er will weder provozieren, noch schockieren“, so Arbesser.

Arthur Arbesser zeichnet Kostüme für „Rosenkavalier“
Modedesigner will „Wiener Glanz“ an die Berliner Staatsoper für Hellers Debüt als Opernregie bringen.
Der Standard
Modemacher Arbesser zeichnet Kostüme für Berliner Heller-Rosenkavalier
Salzburger Nachrichten

Mit dabei ist Günther Groissböck als Ochs, Zubin Mehta soll dirigieren. Andre Heller ist zweifellos ein Ästhet, auf das Ergebnis kann man gespannt sein!

Wiener Symphoniker fliegen ab 2020 CO2 neutral

 

Neben ihrer intensiven Konzerttätigkeit in Wien gastieren die Wiener Symphoniker als offizieller Kulturbotschafter der Stadt regelmäßig in den wichtigsten internationalen Musikzentren. In Kooperation mit Climate Austria, der österreichischen Klimaschutzinitiative, sollen alle bei diesen Konzertreisen anfallende Flüge ab 2020 CO2 neutral gestaltet werden.

Geplant sind für das Jahr 2020 neben der traditionellen Residenz des Orchesters bei den Bregenzer Festspielen aktuell acht Tourneereisen mit Auftritten in acht Ländern und über 20 Städten. Allein sechs Konzerte werden in China stattfinden. Climate Austria kalkuliert nach einer vom Umweltbundesamt und der Kommunalkredit Public Consulting erhobenen und regelmäßig aktualisierten Berechnung, dass die dabei anfallenden Flugreisen der direkt an den Konzerten beteiligten Musikerinnen und Musiker sowie Administrationsmitarbeiter einen CO2-Ausstoß von fast 250 Tonnen verursachen werden. Die Wiener Symphoniker werden diese Emissionen durch die finanzielle Unterstützung von durch von Climate Austria ausgewählten und zertifizierten Klimaschutzprojekten kompensieren. Für jede Tonne CO2 fliessen dabei im Schnitt Euro 16,50 an Climate Austria. Die hierfür benötigen finanziellen Mittel wird das Orchester durch Einsparungen in der Verwaltung und Nachverhandlung von Lieferantenverträgen aus dem eigenen Budget bereitstellen.

Was bedeutet CO2-neutral? Dass man sich gewissermaßen „freikauft“ vom schlechten Gewissen. Das ist ein „Ablasshandel“ der modernen Art! Durch diesen Zertifikathandel werden riesige Summen in Bewegung gebracht, das ist die Geschäftsidee der Zukunft. Mit dabei ist übrigens Greta Thunbergs Vater und vor allem deren Finanzier. Jetzt müssten doch wirklich schon einige Alarmglocken schrillen.

Wir zahlen – und in Afrika werden hunderte Kohlekraftwerke gebaut. „Weltweit“ (das heißt u.a. also bei uns im klitzekleinen Österreich)  sinkt der Kohleverbrauch, aber in Afrika fängt er gerade erst an. Neue Kohlekraftwerke in Afrika werden größtenteils von China und von Industrieländern finanziert, die sich zu Hause von der Technologie abwenden. Das ist Verlogenheit pur! Aber kann man es verhindern? Wohl nur, in dem wir uns krumm und dämlich zahlen. Als Afrikaner würde ich wohl auch sagen: „Wir hören gerne damit auf, wenn Ihr uns zahlt, was wir dadurch verlieren – denn wir haben ein Recht auf unsere Rohstoffe!

Sommereggers Klassikwelt 14 / 2019: Lionel Maplesons Zylinder – die akustischen Schätze vom Schnürboden
Die Unmittelbarkeit des zu Hörenden fasziniert. Es öffnet sich ein Zeitfenster in eine versunkene Welt. Das New York des beginnenden 20. Jahrhunderts und sein verwöhntes Opernpublikum ist durch den mitgeschnittenen Applaus dokumentiert und wird für Augenblicke wieder lebendig.
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin
Klassik-begeistert.de

Oper Köln: Klotzbrocken außer Kontrolle Die Sanierung der Oper Köln ist aus den Fugen geraten

 https://www.tag24.de/nachrichten/koeln-oper-sanierung-kosten-kontrolle-kultur-1325120

Streit um die Sanierung der Komischen Oper
Die Rückkehr der DDR-Architektur

…Außerdem soll auf der unbebauten Fläche, die in der Glinkastraße an das Opernhaus grenzt, ein Erweiterungsbau mit Probebühnen und Büros entstehen.

Doch noch wird vor Gericht um das Filetgrundstück gerungen, die Hoffnungen konzentrieren sich derzeit darauf, dass Berlin im Februar auch in zweiter Instanz gewinnen möge. Wenn nicht, wird sich das ganze Projekt um Jahre verzögern…

Tagesspiegel

Oh Gott, die Stadt Berlin hat das Grundstück um die Jahrtausendwende herum an einen Investor verkauft. Nun will sie zurückkaufen. Ganz ehrlich, da verhandle ich doch lieber mit den Afrikanern wegen deren Kohlekraftwerke!

Weihnachten ist Ballett-Zeit – in Wien und anderswo

Stuttgart: Elisa Badenes. Foto: Stuttgarter Ballett

„DORNRÖSCHEN“ 18.12.2019 (WA) – Eine Sternstunde als Weihnachtspräsent

 Seit er im Frühjahr mit der neuen Ausstattung von Sir Kenneth MacMillans „Mayerling“ für einen triumphalen Einzug dieses Historienballetts ins Stuttgarter Repertoire gesorgt hat, ist Jürgen Rose hier, wo er u.a. die großen Cranko-Ballette in ein zeitlos klassisches Gewand gekleidet hat, wieder in aller Munde. Nun kehrte der Grandseigneur der Bühnen- und Kostümbildner erneut zurück, um dafür zu sorgen, dass sein 1987 für Marcia Haydée  eingerichteter Märchen-Klassiker unverändert in allen stilistischen und farblichen Details für weitere Aufführungsserien auf die Bühne zurück kommt…

Zum Bericht von Udo Klebes

Berlin: SUNNY in der Volksbühne von Emanuel Gat

Copyright: Jubal Battisti

Zum Bericht von Ursula Wiegand

WIEN / Burgtheater: DIES IRAE – TAG DES ZORNS
Eine Endzeit-Oper von Paul Wallfisch & Kay Voges & Alexander Kerlin
Premiere: 19. Dezember 2019

Auch Wiener Theaterfreunde, die über den heimischen Tellerrand hinaus blicken, hatten nie von Kay Voges gehört, bis die Kulturstadträtin ihn völlig abrupt als künftigen Volkstheater-Direktor aus dem Hut zog – ein Mann, der bei der ersten Pressekonferenz spürbar überhaupt keine Ahnung von dem Haus hatte. Wenn Wien im Gegenzug keine Ahnung von Voges hatte, so wurde das nun im Burgtheater korrigiert. Hier durfte Kay Voges bei Martin Kusej sein eigenes Projekt „Dies Irae – Tage des Zorns“ realisieren (offenbar keine Uraufführung, weil nicht als solche angekündigt), eine „Endzeit-Oper“ genannt. Paul Wallisch als Komponist und der Dramaturg Alexander Kerlin stehen auch prominent auf dem Theaterzettel, man kann aber annehmen, dass ein Großteil des „Textes“ auch auf das Konto von Regisseur Voges (hier also in Doppelfunktion) geht.

Was fällt zuerst auf? Noch nie hat man versucht, dermaßen primitiv für eine Aufführung zu werben. Bis in den tiefsten Boulevard hinab wurde „Live-Sex am Burgtheater“ in Schlagzeilen verkündet. Paare, die Geschlechtsverkehr treiben, sollten – so las man – auf eine „Vidi-Wall“ (heißt das jetzt so?) projiziert werden. Wenn das tatsächlich geschehen ist, hat man angesichts des auf der Bühne herrschenden Kuddelmuddel ohnedies nichts davon mitbekommen…

…Ungeachtet des heftigen Beifalls (wie immer, das bedeutet bei Premieren nichts) sollte man nach diesem Beispiel des Voges’schen Theaterverständnisses auf die schnellste Art seinen Volkstheater-Vertrag annullieren. Und die Kulturstadträtin, die dafür verantwortlich ist, gleich mit entfernen.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

 

Rätsel um Erbauer von Schiefem Turm von Pisa gelöst
Das Rätsel um den Erbauer des Schiefen Turms von Pisa ist gelüftet worden. Das Wahrzeichen der toskanischen Stadt Pisa wurde in der ersten Phase vom Architekt und Bildhauer Bonanno Pisano im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts errichtet. Bonanno Pisano hatte unter anderem die Bronzetore der Kathedrale von Pisa sowie von Monreale in Palermo entworfen.
Salzburger Nachrichten

Film/ TV: Wien/ Bellaria-Kino: Die Suche geht weiter
Das Kino ist seit gestern geschlossen, angeblich gibt es drei Interessenten für die Weiterführung
Die Presse

Andre Heller hat sich dafür interessiert, letztlich aber abgewunken. Es  soll es noch drei Interessenten geben, wird gehofft und gemunkelt. Für den Fall der Fälle wurde am Donnerstag schon einmal „Sag zum Abschied leise Servus“ gesungen.

Am 24.Dezember öffnet das Bellaria noch einmal in seiner alten Form und zeigt zwei Filme aus dem Jahr 1952: „Heidi“ um 11 Uhr und „Hallo Dienstmann“ um 13 Uhr.

Gastkommentar: Demokratieschmelze dank Klimawandel
Im Kampf gegen den Klimawandel betreiben Parlamente ihre eigene Delegitimation.
Wiener Zeitung

Wie man mit „Güssinger“ in Konkurs gehen kann, ist schon ein Kunststück

 

Güssinger benötigt zumindest zwei Millionen Euro für Sanierung
Güssinger soll in den nächsten Monaten neu aufgestellt und der Maschinenpark erneuert werden. Weitere 500.000 Euro sind für Quote und Verfahrenskosten nötig.
Kurier
Nach Auslistung durch Hofer: Güssinger Mineralwasser ist pleite
Güssinger hat zwei Millionen Schulden. Jetzt werden Vorwürfe gegen die frühere Geschäftsführung laut
Der Standard

„Güssinger“ war in meiner Jugend das Synonym für Mineralwasser. Aber Flaschen im der Geschäftsleitung können auch „Güssinger umbringen! Wenn man bei Hofer (Aldi) aus dem Sortiment fliegt, ist das meist das Ende.

Einen schönen Tag wünscht

A.C.

 

 

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