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2. MÄRZ 2022 – Aschermittwoch

02.03.2022 | Tageskommentar

 

DIE MET WIRD DEUTLICH!

Before the opening night performance of Verdi’s Don Carlos, the audience observed a moment of silence, followed by the Ukrainian national anthem, performed by the Met Orchestra and Chorus and conducted by Music Director Yannick Nézet-Séguin.

https://www.youtube.com/watch?v=mUfwy3f3R4s

Kritiken zum Don Carlos:

New York/Metropolitan Opera
“Don Carlos’ Finally Brings French Verdi to the Met
https://www.nytimes.com/2022/03/01/arts/music/met-opera-verdi-don-carlos-review.html

Metropolitan Opera 2021-22 Review: Don Carlos
https://operawire.com/metropolitan-opera-2021-22-review-don-carlos/

Don Carlos, a Dark Opera for Glum Times, Brings Plenty of Musical Brilliance
https://www.vulture.com/2022/03/opera-review-verdi-don-carlos-met-nyc.html

Kritik und Schweigen
Wie Russlands Kultur auf den Krieg reagiert
https://orf.at/stories/3249800/

Russische Künstler und Putin: Schweigen ist Blech
Tagesspiegel.de

Valery Gergiev und Anna Netrebko: Zu lange mitgespielt?
Weil russische Künstler und Künstlerinnen wie Valery Gergiev und Anna Netrebko nicht auf Distanz zu Putin gehen, werden weltweit Konzerte abgesagt. Müssen Künstlerinnen und Künstler eine politische Haltung einnehmen? Musikjournalist Axel Brüggemann meint ja.
NDR.deKultur

Bayerische Oper annulliert Auftritte von Netrebko
Die Bayerische Staatsoper annullierte vorerst alle Auftritte der russischen Operndiva, wie Opernintendant Serge Dorny am Dienstag via Twitter bekannt gegeben hat. Der Grund: „Fehlende ausreichende Distanzierung“ zu Russlands Präsident Putin. Engagements in der Mailänder Scala sagte die 50-Jährige zudem selbst ab – wie auch alle weitern Konzerte der nächsten Monate.
https://www.krone.at/2640647

Keine Putin-Distanzierung: OB Reiter wirft Chefdirigent Gergiev raus!
Valery Gergiev hätte einen Rauswurf verhindern können, doch er ließ das Ultimatum von OB Dieter Reiter verstreichen. Jetzt ist der Chefdirigent der Münchner Philharmoniker seinen Job los.
MünchnerAbendzeitung.de

Anna Netrebko sagt alle Konzerte ab
Zuviel Nähe zur Macht? Im vergangenen Jahr feierte Anna Netrebko ihren 50. Geburtstag im Kreml. Jetzt legt sie eine Konzertpause ein.
AugsburgerAllgemeine

Die Erklärung von Anna Netrebko hat anscheinend nicht gereicht. Was hat man erwartet? Unflätige Beschimpfungen gegen Putin? Hätten die genügt? Ich bin da nicht so sicher. Netrebko ist natürlich kein unpolitischer Mensch, das hat ihr sowieso niemand abgekauft.

Und Gergiev hat gleich gar keine Rechtfertigung versucht. Er verbiegt sich nicht, anscheinend sind ihm die paar Jahre internationale Karriere das nicht wert! Ich mache mir um ihn keine Sorgen, er wird seine Schäfchen im Trockenen haben.  An seiner Stelle würde ich mich auf Russland konzentrieren! Ob das die Netrebko auch verkraften würde? Braucht sie die internationale Bühne so sehr, dass sie die nun auf sie niederprasselnden Demütigungen vergessen kann? Will sie weiterhin Applaus von Leuten, die sich nun über jede Absage genüßlich freuen? Die Frage wird sie sich sebst beantworten müssen. Und mit den Intendantenknechten, die auf Zuruf im Gleichschritt reagieren, würde ich an ihrer Stelle gar nicht mehr verkehren wollen!

Für mich wäre die Sache klar! Ich würde mich an ihrer Stelle ganz von den westlichen Bühnen zurückziehen. Irgendwann wird der Abschied ohnedies kommen müssen,  kommt er halt einige Jahre früher und sie kann weiterhin in den Spiegel schauen. Inwieweit sie sich das finanzielll leisten kann, weiß ich natürlich nicht. Die Wohnung am Franziskanerplatz kostet viel Geld, ebenso die in Ne York. , ein Verkauf würde ihr wohl ein sorgloses Leben in ihrer eigentlichen Heimat ermöglichen!

Übrigens: Zum „Freundschaftsverhältnis“ mit Putin wäre zu bemerken, dass sie wohl den Fünfziger im Kreml gefeiert und damit gerechnet hat, dass der Kremlchef persönlich gratuliert, der jedoch eine Grußbotschaft von einem Niemand verlesen hat lassen. Für Putin ist sie lediglich eine Musikantin!

Ich bin froh, da nicht raten zu müssen

 

Sippenhaftung, Sündenböcke, Sanktionen –
oder: Jedes Ding hat zwei Seiten

Eine Frage: Hätte England während des Krieges Künstler aus Nazi-Deutschland willkommen geheißen, die sich offen zu Hitler bekannten? Nie und nimmer, ausgeschlossen, no way.

Im Prinzip ist es dasselbe, Valery Gergiev und Anna Netrebko auszuladen, denn Putin hat sich schnell zum „Hitler“ unserer Tage, sprich: zum meist gehassten Mann, entwickelt, der in unseren Augen Unverzeihliches getan hat. Und das aus purem, persönlichem Mutwillen. (Er sieht das natürlich anders.)

Nur –  ist es nicht die schlechte, alte Nazi-Sippenhaftung, die da betrieben wird, wenn Gergiev und Netrebko – gestern noch von uns allen bejubelte Superstars – faktisch von einem Tag zum anderen zu „unverwünschten Personen“ erklärt werden?

Nun, Goebbels (sorry, ihn zu zitieren zu müssen) hat einmal erklärt, warum beim Sturz eines Familienmitglieds alle anderen mitgerissen wurden. Denn schließlich haben sie auch an seinen Ehrungen und Privilegien partizipiert. Und dass Gergiev und Netrebko als „Putin-Künstler“ nicht nur ihre russische Karriere befeuert haben, dürfte wohl jenseits jeden Zweifels sein…

Weiterlesen in Apropos

Wiener Staatsoper: TOSCA – 2. Vorstellung am 28.2.

...Elena Stikhina gab in der Titelrolle nun ihr Wien-Debüt. Für Österreich ist die 35-jährige russische Sopranistin ja nicht neu, vor sieben Jahren sang sie in der Salzburger Felsenreitschule (in einer Aufführung des Salzburger Landestheaters) die Micaela in „Carmen“ und 2019 sah ich sie in der Titelpartie von Cherubinis „Medée“ bei den Salzburger Festspielen (in der schlechten Produktion von Simon Stone). Nun konnte man sie als Tosca erleben, nachdem sie diese Partie in den letzten zwei Monaten bereits an der Metropolitan Opera in New York und an der Londoner Covent Garden Opera gesungen hatte. Sie gestaltete glaubhaft die Eifersucht, Frömmigkeit, Zärtlichkeit, Leichtgläubigkeit und mörderische Leidenschaft der Diva und setzte diese Eigenschaften auch musikalisch mühelos mit ihrer glänzenden Stimme und lyrischer Stimmführung um. Nur gelegentlich geraten einige Töne etwas scharf. Ihr „Vissi d’arte“ wurde vom Publikum bejubelt. Nur ihr (gesprochenes) „È avanti a lui tremava tutta Roma!“ mit anschließendem Lachanfall geriet etwas unglaubwürdig und übertrieben. (Und warum trug sie nicht die langen weißen Handschuhe, die sie am Ende des 2. Aktes am Tatort vergisst und die sie als Mörderin Scarpias entlarven?)…

Am Ende verzichteten die Sänger auf Solo-Vorhänge. (Hatte man Angst, dass es möglicherweise Protestkundgebungen gegen die russische Sängerin geben könnte?) Stattdessen erschien Vittorio Grigolo in einem weißen T-Shirt, auf dem auf der Rückseite ein großes rotes Herz und auf der Vorderseite der Schriftzug NO WAR gedruckt war. Dazu umarmte er seine Partnerin demonstrativ auf das herzlichste. Eine schöne Geste in dieser gerade auch für russische Künstler schweren Zeit.

Zum Bericht von Walter Nowotny

METROPOLITAN OPERA: ARIADNE AUF NAXOS. In den Kinos am 12.3.

In Instagram gefunden von Fritz Krammer

The magnificent Lise Davidsen in “Ariadne auf naxos “ BRAVA!!!!

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Yusef Eyvazov an der Mailänder Scala für Ariana Lecouvreur

Verifiziert
Happy finally back at @teatroallascala with iconic David McVicar production of ADRIANA LECOUVREUR ❤️🙏 with this amazing team ! Looking forward ❤️

 

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Georg Friedrich Händel: Tolomeo, Re di Egitto • Internationale Händel-Festspiele Karlsruhe • 


Foto: Falk von Traubenberg

Eine Perle aus Händels Schaffen

Die diesjährige Wiederaufnahme der Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe ist die Neu-Produktion des Jahres 2020, das Dramma per musica «Tolomeo, Re d’Egitto». Händels vierzehnte und letzte Oper für die Royal Academy of Music bietet einen guten Kontrast zur diesjährigen Festspiel-Premiere, dem Musical Drama «Hercules»…

Hier gibt es eine Perle aus Händels Schaffen zu entdecken.

Weitere Aufführung: 02.03.2022, 19.00.

Zum Bericht von Jan Krobot/Zürich

Georg Friedrich Händel: Hercules • Internationale Händel-Festspiele Karlsruhe • Badisches Staatstheater Karlsruhe • Vorstellung: 26.02.2022

Foto: Falk von Traubenberg

Die diesjährige Festspiel-Premiere ist das Musical Drama «Hercules», das am 5. Januar 1745 im King’s Theatre am Londoner Haymarket uraufgeführt wurde. Als weltliches Drama steht «Hercules» wie «Semele» in der Nähe der Oper und wurde bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur selten aufgeführt…

Zum Bericht von Jan Krobot/ Zürich)

MADRID/Teatro Real: GÖTTERDÄMMERUNG –  Militarismus versus Umweltverschmutzung

Klaus Billand hat seinen Kurzbericht über dieMadrider „Götterdämmerung“ nun in einen umfassenden umgewandelt

Lauri Vasar (Gunther), Stephen Milling (Hagen), Andreas Schager (Siegfried) und Amanda Majeski (Gutrune). Foto: Javier del Real/ Teatro Real

...Eine Sorge jedoch scheint das Teatro Real nicht mehr zu haben, zumindest bei Wagner. Das Haus war fast vollbesetzt, insbesondere das Parkett. Und dabei war es bereits die achte von neun Aufführungen der Serie. In Spanien ist man offenbar anders als in Wien wieder ganz in die Oper zurückgekehrt. Noch nie sah ich lange Schlangen vor dem Einlass des Real…

Zum Bericht von Dr. Klaus Billand

DUBAI/Vereinigte Arabische Emirate: Konzert “Beethoven’s Fifth” am 17. Februar 2022

Dubai Opera. Foto: Klaus Billand

Klassik in Arabien:  Man kann es als ungewöhnlich bezeichnen, wenn sich ein Konzert der noch relativ jungen, aber von innen wie außen spektakulär aussehenden Dubai Opera, so schlicht und einfach „Beethoven‘s Fifth“ nennt, zumal eines europäischen Nationalorchesters. Aber wir sind in Dubai, der Hauptstadt des gleichnamigen Emirats der Vereinigten Arabischen Emirate – VAE. Und hier ist es – obwohl es so viele hier arbeitende Expatriats gibt – mit der Klassik noch nicht so weit her, wie es sein könnte. Die Fünfte von Ludwig van Beethoven ist aber weit über die Klassik-affine Welt hinaus bekannt und ebenso beliebt. So gab sie hier im Event-Titel des Veranstalters Symphonic Middle East – SME gewissermaßen das Zugpferd zu einem Konzert des Malta Philharmonic Orchestra unter der musikalischen Leitung von Sergey Smbatyan ab…

Zum Bericht von Dr. Klaus Billand

TTT Vinylschätze 10 – Tempi passati  – „Autodafés“

Don Carlo Autodafé Verdi Karajan, 1986

 

https://www.youtube.com/watch?v=Jnmp2jS-16E       (20 Min. )                                                             

Candide Autodafé  Bernstein  Bernstein, 1989 (Meine Platte)

 

https://www.youtube.com/watch?v=ip9x-HlBsZY   8 Min.

Aufnahme abweichend vom Cover, Bernstein dirigiert, –  dirigiert!  Kein Showact, erinnernd an „Luftgitarre“, „pinselnd“!   s.
https://www.stupidedia.org/stupi/Luftgitarre

Adolph Green, John Treleaven, Neil Jenkins, Jerry Hadley, Lindsay Benson, Richard Suart, Clive Bayley, London Symphony Chorus, London Symphony Orchestra, Leonard Bernstein

Autodafé („Urteil über den Glauben“): feierliche, öffentliche Urteil-Proklamation der spanisch/portugiesischen Inquisition, 13.bis 18. Jhdt., römisch-katholischer Klerus, Vollstreckung (meist Scheiterhaufen) folgte, später z. B. auch Bücherverbrennungen.

Auf die Streckbank folgten Autodafé und Scheiterhaufen. Zur Überwachung des rechten Glaubens entstand 1480 die Spanische Inquisition. Sie verfolgte konvertierte Juden, Muslime, Protestanten und Menschen, die Sodomie trieben. Das Autodafé wurde zum berüchtigten Ritual.

https://www.welt.de/geschichte/article205639371/Spanische-Inquisition-Streckbank-Autodafe-Scheiterhaufen.html

Gefunden von TTT

MOSKAU-LOHENGRIN: Großer Erfolg, aber für die Met wohl vorerst kein Thema

Waren es Leer-Kilometer für Met-Chef Peter Gelb? Dem Vernehmen nach soll die Produktion in Moskau mit viel Beifall aufgenommen worden sein.

Im Moment ist die Bolschoi-Kooperation wohl vom Tisch, aber irgendwann werden hoffentlich wieder halbwegs normale Zustände einkehren . Interessieren würde mich, ob die Met den Beitrag zu den Produktionskosten bereits geleistet hat und ob sie den im Falle eines Nicht-Zustandekommens des gemeinsamen Projekts rückerstattet bekäme.

Günther Groissböck konnte Russland nach dem „König Heinrich“ in „Lohengrin“ nach vier Vorstellungen (zwei singt noch ein russischer Kollege) nun unter erschwerten Bedingungen verlassen, er musste aber ein großen Umweg nehmen (Flugroute eingezeichnet)

Flugroute über Istanbul

Szene aus dem Moskauer „Lohengrin“ mit G.G.

Harry Belafonte ist 95
Der „King“ genannte Musiker, Schauspieler und Aktivist Harry Belafonte feiert seinen 95. Geburtstag. Zum Weltstar geworden war Belafonte einst mit zwei lang gezogenen Silben: „Daaaay-Ooo“ singt er zum Auftakt des Hits „Banana Boat Song“ von 1956, längst ein Ohrwurmklassiker. Mehr als 100 Millionen Platten mit Songs wie „Island in the Sun“, „Matilda“ und „Jump in the Line“ verkaufte Belafonte, spielte in mehr als 40 Filmen mit und engagierte sich immer auch politisch. An der Seite von Martin Luther King Jr. kämpfte er für schwarze Bürgerrechte in den USA, mit Nelson Mandela gegen die Apartheid in Südafrika und als Botschafter des UNO-Kinderhilfswerks (UNICEF) für Kinder auf Haiti und im Sudan.
https://orf.at/stories/3250116/

WIEN / Vienna’s English Theatre: A DOLL’S HOUSE, PART 2 von Lucas Hnath
Premiere: 1. März 2022 

 

Jeder kennt „Nora“, ist Ibsens Heldin doch eine der berühmtesten Figuren der Theatergeschichte. Hausfrauchen, Mutter dreier Kinder und Spielzeug für ihren Gatten. Man weiß, wie es ausging: Sie fühlt sich unverstanden, in ihrem Wert nicht erkannt, dreht sich um und geht. Es ist heute nicht mehr vorstellbar, welchen Skandal dieses 1879 geradezu undenkbare weibliche Verhalten damals erregte…

Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hat, darüber hat sich schon Elfriede Jelinek den Kopf zerbrochen und die arme Nora in die Fabrik geschickt. Auch der amerikanische Autor Lucas Hnath denkt die Geschichte weiter, ist allerdings freundlicher zu ihr. Die Nora, die 15 Jahre nach ihrem Abgang wieder im Haus ihres ehemaligen Gatten Torvald Helmer steht, ist eine klassische Emanze geworden, die in ihren Büchern die Frauen ermutigt, aus ihren unbefriedigenden Ehen auszubrechen. Was auch gegen Ende des 19. Jahrhunderts noch nicht besonders erfreut aufgenommen wird, zumal von der offiziellen Männerwelt…

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung

  • Russische Streitkräfte nehmen einen Strategiewechsel vor: Nachdem auch der sechste Tag des Krieges für die russischen Angreifer keinen entscheidenden Durchbruch gebracht hat, erhöht der Kreml den militärischen Druck merklich. Dabei wird deutlich, dass Moskau auch bereit ist, hohe Opferzahlen in der Zivilbevölkerung in Kauf zu nehmen. Russlands Krieg wird immer blutiger.
    Zum Bericht
  • Wie gross ist Putins Atomarsenal? Gut die Hälfte aller weltweiten Atombomben ist in Russland stationiert – verteilt auf ein umfangreiches Arsenal. Das gegenwärtige russische Arsenal umfasst so zirka 4400 kurz- oder mittelfristig einsetzbare Atomwaffen. Davon sind geschätzt 1570 Atomsprengköpfe aktiv. Russland hat in eine Vielzahl von Möglichkeiten investiert, um seine Sprengköpfe einzusetzen.
    Zum Überblick
  • Warum Streubomben als besonders grausame Waffen gelten: Videoaufnahmen und Bilder deuten auf den Einsatz von international geächteter Streumunition durch Russland hin. Diese gilt als besonders grausam, weil sie auf sogenannte Flächenziele ausgerichtet ist und eine grosse Menge an Submunition, «bomblets» genannt, auf einer Fläche von bis zu mehreren Hektaren freisetzt. Kollateralschäden in Form von zivilen Todesopfern sind dabei vorprogrammiert.
    Zum Bericht
  • Fünf Geschichten von Flucht und Hilfsbereitschaft: Rund 800 000 Menschen sind aus der Ukraine bereits ins Ausland geflohen. Es gibt erste Meldungen von Kältetoten, die ein weiteres Kapitel zur tragischen Geschichte der Ukrainer hinzufügen. Jene aber, die es trotz allen Hindernissen und Gefahren geschafft haben, treffen auf Menschen voller Hilfsbereitschaft und eine Welle der Solidarität – auch an den Grenzübergängen von Kroscienko in Südpolen und Vysne Nemecke in der Slowakei.
    Zu den Geschichten

Russland ist im Sport isoliert: Der Sport war für Wladimir Putin eine wichtige Bühne für seine Staatspropaganda. Das Internationale Olympische Komitee empfiehlt nun, Wettbewerbe aus Russland zu verlegen und Sportler aus Russland auszuschliessen. Ein Sportverband nach dem andern agiert. Die Fifa hat das russische Nationalteam von den Play-offs für die WM 2022 in Katar ausgeschlossen.
Zum Bericht

Schauspieler Gérard Depardieu ruft zu Waffenstillstand auf
Franzose ist für seine Freundschaft mit Putin bekannt
Der Standard.at

Das wird Putin wohl schwer beeindrucken!

Architektur: Bauen für Despoten: Sonst was?
Auf der von Russland besetzten Krim wird eine Oper gebaut. Der Entwurf stammt von WAolf Prix. Muss sich der Architekt jetzt davon distanzieren?
SueddeutscheZeitung.de

Fußball/ England
Manchester United: Cristiano Ronaldo mit Ralf Rangnick unzufrieden? CR7 lässt wohl Berater einfliegen
Cristiano Ronaldo von Manchester United hat offenbar seinen Berater Jorge Mendes auf die Insel bestellt. Einem Bericht der „Sun“ zufolge sei der portugiesische Superstar unzufrieden mit Neu-Trainer Ralf Rangnick. Demnach missfalle CR7 der Spielstil des deutschen Coaches, ein angebliches Zerwürfnis zwischen ihm und Rangnick soll Hauptbestandteil des Gesprächs mit seinem Agenten gewesen sein.
eurosport.de

Überschätzt sich da nicht einer maßlos?

Borussia Dortmund will Gerhard Schröder rausschmeissen
https://www.krone.at/2641135

Hat Schröder das nötig? Ehrungen (denen kann man manchmal nicht entkommen, wenn man nicht sehr willensstark ist) habe ich so lange demonstrativ abgelehnt, bis mir keine mehr angeboten wurden (sogar den „Kauftitel“ Kommerzialrat habe ich mir nicht geleistet, der wird auf der Parte fehlen)! Aber „die Eitelkeit is a Hund“ und Herr Schröder ist sicher nicht uneitel!!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

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