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2. JUNI 2020 – Dienstag

02.06.2020 | Tageskommentar

The Metropolitan Opera Cancels All Fall Performances
Many artists have not been paid since March at the company, which hopes to return on New Year’s Eve after its longest interruption in over a century.
The New York Times

Met postpones opening to December 31
The Metropolitan Opera announced today that the company has made the difficult decision to cancel the first few months of its 2020–21 season, based on current information regarding the ongoing health crisis. The new season is now scheduled to begin on December 31, 2020, with a special gala performance, the details of which will be shared at a later date.
Parterre.com

Das ist natürlich eine Katastrophe für alle mit der Met in Verbindung stehenden Künstler (und sonstigen Mitarbeiter) und lässt nur hoffen, dass unsere Theater nicht auf ähnliche Ideen kommen. Wir dürfen die Situation jedoch nicht nur aus dem Blickwinkel „unserer Branche“ sehen, in sämtlichen Bereichen werden viele Menschen erst aufwachen, wenn das Kurzarbeitsmodell ausgelaufen ist und die Firmen zu Kahlschlägen gezwungen sind. Ich male den Teufel nicht an die Wand, ich gehe nur sehenden Auges durch meine unmittelbare Gegend. Und da ist vieles nicht mehr wie vor Corona. 

Berlin: Klassik jenseits der Konzertsäle: Wenn Musiker auf die Straße gehen

Musiker in Berlin gehen „unter’s Volk. Foto: Peter Adamik

Das Deutsche Symphonie-Orchester beglückt die Berliner mit Überraschungskonzerten im Stadtraum.

Das Spreeufer an der East Side Gallery ist kein Ort, der für klassische Konzerte bekannt wäre. Eher für die Auftritte von Popstars in den großen Glitzerhallen des angrenzenden architektonischen Entertainmenteinheitsbreis, der immer entsteht, wenn sich großes Kapital am Städtebau versucht. Konzerte finden aktuell natürlich keine statt.

Am Pfingstsonntag lümmeln einige Hundert Menschen am Wasser und träumen sich an die Côte d’Azur, hauptsächlich Berliner und einige wenige innerdeutsche Touristen. Einer hält es nicht mehr aus, rennt los, lässt sich in den Fluss plumpsen, nimmt einige Züge, steigt klitschnass wieder an Land, wo er vom Applaus der Kumpels und einem Hund begrüßt wird.

Tagesspiegel

München
Münchner Philharmoniker auf der Suche nach dem goldenen Weg
Die Philharmoniker kehren zum normalen Proben- und Spielbetrieb zurück: erst online, dann mit Valery Gergiev und 50 Zuhörern. In der kommenden Spielzeit hoffentlich wieder in alter Stärke und vor vollem Haus
Münchner Abendzeitung

WUNSCHLOSES CORONAGLÜCK – die abgesagten Wiener Festwochen 2020

 

Die versunkenen heurigen Wiener Festwochen hatten sich als ein Festival mit hierzulande überwiegend unbekannten, in keiner Weise zugkräftigen Künstler-, Ensemblenamen angekündigt. Als groß geschriebene, bestens finanzierte Festwochen mit kleiner Kunst. Wohl eher kleiner Kunst – welche jedoch auch wachsen hätte können. Ein Werbeslogan, ein origineller, wollte bereits auf dieses zweischneidige Kulturmanagement hinweisen: „Manche Aufführungen kosten zwar Überwindung, mit dem neuen FESTWOCHEN CLUBTICKET aber weniger Geld.“

Bitte: Ein stark ermäßigtes Ticket-Angebot wurde versprochen. Die Veranstalter wussten schon ziemlich genau, dass in diesem wenig übersichtlichen künstlerischen Angebot kaum etwas von Wiener Blut zu riechen sein wird und einem größeren Publikumsgeschmack nicht entsprochen werden konnte. Also, wie es sich in den letzten Jahren entwickelt hat: Es wird nur minimal eigenständig kreativ gestaltet, sondern programmiert wird mit in aller Welt eingekauften kleineren Veranstaltungen, welche im üblichen Alltag des Wiener Kulturbetriebes untergehen. Wie es sich in den letzten Jahren so krass entwickelt hat…

Weiterlesen in unseren heutigen Infos des Tages

Beethoven-Jahr: Auf die Zehen getreten
Ludwig van Beethoven war selbst ein schlechter Tänzer und komponierte dennoch tänzerische Musik.

Darf Tanz sich jede Komposition einverleiben? Nun: Ja, warum nicht? Das meinen zumindest alle, die dem Tanz in seiner Vielseitigkeit zugetan sind. Andere wiederum sind strikt dagegen, sogar pikiert, sollte ein Choreograf wieder einmal eine Partitur vertanzen wollen, die nicht explizit für Tanz komponiert wurde. Also kein Bizet oder Bach oder Beethoven mit optischer, manchmal auch narrativer Erweiterung? Aber welcher Choreograf hält sich schon an die Meinung von Musikexperten? Selbstredend: nahezu keiner…

Wiener Zeitung

OPER ZÜRICH: ONLINE-SPIELPLAN «HEIMSPIEL» GEHT IN DIE VERLÄNGERUNG

Aufgrund des grossen Erfolgs in den letzten zehn Wochen und zur Überbrückung bis zum ersten Live-Erlebnis mit dem Opernhaus Zürich in Form des Musik-Festivals «Finale» vom 4. bis 12. Juli, geht der Online-Spielplan «Heimspiel» bis Ende Juni in die Verlängerung.

Die Streaming-Angebote des Opernhauses wurden von rund 145 000 Zuschauerinnen und Zuschauern genutzt. Die gross angelegte Koproduktion zwischen Oper und dem Ballett Zürich «Messa da Requiem» war dabei ein ganz besonderer Erfolg. Christian Spucks ungewöhnliche Interpretation von Verdis Totenmesse wird daher von Freitag, 5. Juni, 18 Uhr bis Sonntag, 7. Juni, 24 Uhr noch einmal als Video-On-Demand zur Verfügung stehen…

Details in unseren heutigen „Infos des Tages“

Napoli: Il San Carlo riapre dal Plebiscito. A luglio in piazza Tosca e Aida e Beethoven
https://napoli.repubblica.it/cronaca/2020/06/01/news/il_san_carlo_riapre

San Carlo riparte in piazza con la Boheme
Lissner presenta la stagione, aspettando Muti a febbraio
http://corrieredelmezzogiorno.corriere.it/napoli/arte_e_cultura/20_giugno_01/san-carlo

AKTUELL IN UNSERER WEBSITE: DIE JUBILÄEN JUNI 2020 SIND ONLINE!

Zusammenstellung der Listen: Walter Nowotny

1.6. Frederica von STADE wird 75

 

 Sie erhielt ihre Ausbildung am Mannes College of Music in New York und durch Otto Guth, Paul Berl und Sebastian Engelberg, nachdem sie zuerst als Verkäuferin bei Tiffany gearbeitet hatte. Sie begann ihre Bühnenkarriere sogleich an der Metropolitan Oper New York, wo sie 1970 als zweiter Knabe in der »Zauberflöte« ihr Debüt hatte. Bis 1976 sang sie dort zwanzig Partien (darunter u.a. die Wowkle in »La fanciulla del West«, die Flora in »La Traviata«, den Stéphano in »Roméo et Juliette« von Gounod, den Hirten in »Tosca«, den Nicklausse in »Hoffmanns Erzählungen«, die Suzuki in »Madame Butterfly«, die Bersi in »Andrea Chénier«, eines der Blumenmädchen im »Parsifal«, die Virginella in Offenbachs »La Périchole«, die Lola in »Cavalleria rusticana«, die Mercedes in »Carmen«, die Maddalena im »Rigoletto«, den Siebel im »Faust« von Gounod, den Hänsel in »Hänsel und Gretel«, den Cherubino in »Le nozze di Figaro«, die Preziosilla in »La forza del destino«, die Rosina im »Barbier von Sevilla«, die Zerlina im »Don Giovanni« und die Adalgisa in Bellinis »Norma«).

ZU DEN GEBURTSTAGEN JUNI 2020

IN MEMORIAM-GEBURTSTAGE IM JUNI 2020

4.6. Fedora BARBIERI: 100. Geburtstag

 

Ausbildung durch Federico Bugamelli und durch Luigi Toffolo in Triest, dann durch Giulia Tess in Mailand. Erstes öffentliches Auftreten in der Basilika San Giusto in Triest; Bühnendebüt 1940 am Teatro Comunale Florenz als Fidalma in »Il matrimonio segreto« von Cimarosa. 1941 wirkte sie beim Maggio Musicale von Florenz in Glucks »Armida« und in der Uraufführung der Oper »Don Juan de Mañara« von Alfano mit, 1942 sang sie bei diesen Festspielen in Monteverdis »Il ritorno d’Ulisse in patria«. 1941-42 wirkte sie an der Oper von Rom; 1942 erfolgte ihr Debüt an der Mailänder Scala als Meg Page im »Falstaff« von Verdi. 1943 nahm sie an einer großen Gastspieltournee durch Deutschland, Belgien und Holland teil, wobei sie als Mrs. Quickly im »Falstaff« (mit Mariano Stabile in der Titelpartie) Aufsehen erregte. 1943 heiratete sie Luigi Bartoletti, den Direktor des Maggio Musicale Fiorentino und gab zunächst einmal ihre Karriere auf. 1945 betrat sie jedoch wieder die Bühne…

ZU DEN IN MEMORIAM-GEBURTSTAGEN IM JUNI 2020

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Pfingst-Sonntag, Regentag, kalt, grau – Anna Netrebko  ist mit Sohn Thiago im Wiener Leopold-Museum.

Sieh dir diesen Instagram-Beitrag von @anna_netrebko_yusi_tiago an:

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ZU INSTAGRAM MIT MEHREREN VIDEOS

Video: 𝐒𝐚𝐥𝐮𝐭 𝐝’𝐚𝐦𝐨𝐮𝐫, 𝐨𝐩.𝟏𝟐 𝐯𝐨𝐧 𝐄𝐝𝐰𝐚𝐫𝐝 𝐄𝐥𝐠𝐚𝐫 mit Volker Reinhold, Gerritt Prießnitz

Österreichisch-Deutsche Kooperation

 
 
Gerrit Prießnitz, hier am Klavier, war Studienleiter an der Volksoper und ist inzwischen sehr erfolgreich als freischaffender Dirigent unterwegs. Und auch immer wieder ein sehr gerne gesehener Gast am Währinger Gürtel.

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Ausstellungen/ Kunst: Verhüllungskünstler Christo mit 84 Jahren gestorben
Mit monumentalen Installationen begeisterte der gebürtige Bulgare Millionen. Er verzierte etwa das Reichstagsgebäude in Berlin oder den New Yorker Central Park
Der Standard

„Verpackungskünstler Christo Sonntag 84jährig gestorben Bezahlartikel
„Ich habe jeden Augenblick in meinem Leben genossen“
Die Presse

Christo, Meister der Großinstallation, ist tot
Wiener Zeitung

Urlaub in Deutschlands äußerstem Norden

Flensburg liegt an der schönsten Förde der Welt

Mehrere Monate lang habe ich als Gästeführer auf kulinarischen Stadtrundgängen Einheimische und Touristen durch die schöne Stadt Flensburg geführt und möchte Ihnen in diesem Artikel einige versteckte und weniger bekannte Ecken meiner Heimatstadt näher bringen. Über Jahrhunderte gehörte Flensburg zum dänischen Gesamtstaat und gilt nicht zuletzt deshalb auch heute noch als Deutschlands dänischste Stadt. Eine große hier lebende dänische Minderheit und viele Besucher aus dem Nachbarland versprühen an allen Ecken skandinavisches Flair.

Blick auf den Hafen und das Ostufer mit der St. Jürgen Kirche in Flensburg

Marc Rohdes Vorschläge sind in unseren heutigen Infos des Tages zu studieren!

Roland Düringer richtet Anfragen an den „Bundeskurzler“

 

 

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Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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