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2. JULI 2021- Freitag

02.07.2021 | Tageskommentar

Mercedes SLS AMG Safety Car: Formel 1 erhält beflügelte Sicherheit - Speed  Heads
Wiener Staatsoper. Das Jahr hinter dem Safety-Car ist vorbei, nächste Saison ist Vollgas angesagt

Das Safety Car (deutsch: Sicherungsfahrzeug), in den USA auch Pacecar, wird bei Autorennen eingesetzt, um bei Gefahrensituationen, zum Beispiel nach einem Unfall oder bei extrem widrigen Wetterverhältnissen, das Rennen zu neutralisieren und so die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. (Quelle: Wikipedia)

Berichte über die Safety-Car-Phase sind wertlos und ich habe auch noch keinen gelesen, weil in dieser Sicherheitsstufe gar nichts passieren kann. Ein Fahrer, der in dieser Phase einen Unfall bauen würde, wäre seine Lizenz sofort los, weil „das müsste ein fester Trottel sein“.

Unsere Bundestheater sind nun über ein Jahr lang „coronabedingt“ hinter dem Safety-Car gefahren, bestens in jeder Beziehung abgesichert! Diese Zeitspanne wird daher aus der Wertung – auch aus der journalistischen – genommen. Ich habe noch keinen Rennfahrer erlebt, der von Heldentaten in der Safety-Car-Phase berichtet hat – ich gehe davon aus, dass Theaterdirektoren ebenfalls dieser Versuchung widerstehen können.

Alsdann – gemessen wird vom Neu-Start weg! Ich messe als Kaufmann an den Besucherzahlen!

Apropos Besucherzahlen. In unserem Forum gibt es eine Diskussion über die Usancen des Kartenverkaufs. Heinrich Schramm-Schiessl dazu:

Weil im Forum wieder einmal eine Diskussion über den Kartenverkauf der Staatsoper läuft, hier nochmals der Versuch einer Erklärung: „Gemäß Bundestheatergesetz obliegt der Bundestheaterholding der Kartenvertrieb für sämtliche Bundestheater (Staatsoper, Burgtheater, Volksoper). Diese hat diese Tätigkeit, wie es heute in der Wirtschaft üblich ist, an eine externe Firma, eben Culturall, ausgelagert. Eine Betrauung der einzelnen Bundestheater, also z.B. der Staatsoper, mit dem Kartenverkauf würde eine Gesetzesänderung benötigen. Allerdings glaube ich nicht, daß irgendwer in den einzelnen Theatern daran ein gesteigertes Interesse haben kann, da die Politik bei einer solchen Änderung auf die Idee kommen könnte, auch andere Passagen des Gesetzes, z.B. im Subventionsbereich, zu ändern.

Das Argument, daß man ohnehin direkt bei den einzelnen Häusern bestellen kann, ändert nichts an dem Umstand, daß die Abwicklung trotzdem über Culturall erfolgt, was aus den Reservierungsbestätigungen klar ersichtlich ist. Was den in der aktuellen Diskussion angesprochenen „Kommissionszuschlag“ betrifft, so verlangt diesen, so wie ich das verstehe, nicht Culturall sonder derjenige der die Karten in Kommision gibt. Man könnte Culturall natürlich untersagen, derartiges zu ermöglichen, aber dann gehen diese Leute halt wo anders hin und verkaufen dort die Karten zu ihren Vorstellungen.“

Bayreuther Festspiele 2021. Festspielpremiere auf 3SAT (zeitversetzt)

Home - Bayreuther Festspiele

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum,
die Vorbereitungen für die Bayreuther Festspiele 2021 laufen auf Hochtouren.

Zuschauerkapazitäten und Online-Sofortkauf

Die Zuschauerkapazität im Festspielhaus beläuft sich nunmehr auf 900 Plätze. Der Online- Sofortkauf für alle Veranstaltungen im Festspielhaus beginnt am 4. Juli um 14:00 Uhr. Teilnehmen können alle Personen, die über ein Kundenkonto bei den Bayreuther Festspielen verfügen und deren E-Mail-Adresse bereits verifiziert wurde. Pro Werk können vier Tickets erworben werden, die Anzahl der maximal zu erwerbenden Tickets ist auf zwölf Eintrittskarten begrenzt.

Diskurs Bayreuth: Ring 20.21

Ein besonderes Ereignis bereiten die Bayreuther Festspiele mit dem „Ring 20.21“ vor: Die Aufführungen der „Walküre“ im Festspielhaushaus, gestaltet von dem Aktionskünstler Hermann Nitsch, werden eingerahmt durch Auftragswerke in verschiedenen Kunstrichtungen, die alle Teile des „Ring des Nibelungen“ spiegeln, kommentieren, fortschreiben oder neuartig erlebbar machen.
Die Neukomposition „Das Rheingold – Immer noch Loge“ von Gordon Kampe nach einem Libretto von Paulus Hochgatterer wird von Nikolaus Habjan mit Hilfe von Puppen in Szene gesetzt und eröffnet den „Ring 20.21“ am und im Teich vor dem Festspielhaus. Jede der insgesamt drei Vorstellungen am 29.7., 3.8. und 19.8. kann von maximal 250 Zuschauerinnen und Zuschauern besucht werden. Der Kartenpreis beläuft sich auf 25 €. Tickets können über Ticketmaster erworben werden, den Link zum Vorverkauf finden Sie demnächst auf unserer Website unter: https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/diskurs-bayreuth/diskurs-2021/
Jay Scheibs multimediale Arbeit „Sei Siegfried“ ermöglicht den Besuchern, selbst in die Rolle des Siegfried zu schlüpfen und gegen Fafner den Drachen zu kämpfen. Eine Installation zur „Götterdämmerung“ der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota wird im Festspielpark den Zyklus ebenso filigran wie überwältigend und visionär abschließen.

Außerdem plant wie jedes Jahr der Bayerische Rundfunk diverse Aufzeichnungen und Ausstrahlungen ausgewählter Vorstellungen der Bayreuther Festspiele:
25. Juli: Der fliegende Holländer, live ab 17.57 Uhr im Radio und im Videolivestream auf br-klassik.concert
26. Juli: Die Meistersinger von Nürnberg, live/zeitversetzt ab 18.05 Uhr im Radio
27. Juli: Tannhäuser, live/zeitversetzt ab 18.05 Uhr im Radio
29. Juli: Die Walküre, live/zeitversetzt ab 18.05 Uhr im Radio
31. Juli: Der fliegende Holländer, Vorstellung vom 25. Juli, ab 20:15 Uhr auf 3Sat im TV

HEUTE SERVUS TV (23,30 h)

https://presse.servustv.com/news-freitag-02-juli-um-2355-uhr-kultour-mit-holender-lotte-de-beer-an-der-spitze-der-volksoper?id=134831&menueid=12501&l=deutschland

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Die Volksoper Wien wird sich spürbar verändern, wenn ab der Spielzeit 2022 mit Lotte de Beer erstmals eine Frau an der Spitze steht. Die Ernennung der Holländerin zur neuen Volksopern-Direktorin ist ein Bekenntnis zur Zukunft des Hauses. Ioan Holender stellt die Künstlerin und ihr Haus vor.

F.K. macht mich darauf aufmerksam, dass dieses Gespräch bereits gestern stattgefunden hat

Guten Morgen, die Sendung war auch schon gestern Donnerstag im Programm und ist auf der SERVUS Mediathek einzusehen.

https://www.servustv.com/videos/aa-25rjt9uaw2112/

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Ballo Aufnahmen in Monte Carlo Freddie de Tommaso, Saioa Hernandez

fred
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München:/Bayerische Staatsoper: Anja Harteros und Jonas Kaufmann vor dem Vorhang

jkn
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Backstage nach „Tristan und Isolde

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„Tristan und Isolde“ an der Bayerischen Staatsoper: War da was?
Münchner Merkur

München
„Tristan und Isolde“: Selbstmord bringt auch keine (Er-)Lösung
Tiroler Tageszeitung

Petrenkos Abschied in München: Höchste Lust, ganz bewusst
Frankfurter Allgemeine___

Jonas Kaufmann auf Instagram

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ZU INSTAGRAM

München
Gärtnerplatztheater: Vertrag mit Intendant Köpplinger verlängert
Der Intendant des Gärtnerplatztheaters bleibt langfristig: Der bis 2023 laufende Vertrag von Josef E. Köpplinger wurde um vier weitere Jahre verlängert.
Münchner Abendzeitung

Salzburger Stiftung Mozarteum: Rolando Villazon wird künstlerischer Gesamtleiter
Der mexikanisch-französische Tenor bestimmt ab Sommer den neuen Kurs. Marketingchef Rainer Heneis steigt zum Geschäftsführer auf
Der Standard.at

Schade, dass ich kein Hutträger bin (meine Haare haben mir die Treue gehalten), den würde ich nämlich vor dem besten Selbstvermarkter der kulturellen Jetztzeit ziehen. Aber vielleicht ist es doch besser, dass ich keinen Hut habe, dann muss ich ihn auch nicht ziehen! Stattdessen bleibt mir der Mund offen!

Was haben Maria Happel und Harald Mahrer gemeinsam?

Neulich hörte ich in ein Politikergespräch. Ein Gesprächspartner hatte es auffallend eilig.  Der gute Mann musste zu einem Termin: „Ich muss mich beeilen, denn wenn ich noch warte, sitzt der Mahrer schon drin! Mag. Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer und in weiteren unzähligen Funktionen tätig, ist einer der erfolgreichsten österreichischen Ämtersammler. 

Ja – und das haben Maria Happel und Harald Mahrer gemeinsam: Sie steuern jeden Sessel, der aus welchen Gründen immer gerade freigeworden ist, zielstrebig an! Dabei dachte ich, dass der Job als Leiterin des Reinhard-Seminars und zudem Burgschauspielerin für eine einzige Person bereits Vollzeitbeschäftigung ist. Selbiges dachte ich mir aber beim Präsidenten der Wirtschaftskammer auch. Wie man sich doch irren kann!

Maria Happel übernimmt Festspiele: Reichenaus neuer Publikumsliebling
Das Intendantenehepaar Loidolt hat seinen Rückzug bekanntgegeben. Nun übernehmen Gemeinde und Land, Maria Happel wird Leiterin
Der Standard.at

Maria Happel leitet künftig Theater Reichenau
Maria Happel (58) wird neue Chefin der Theater Reichenau (ehemals Festspiele Reichenau). Die Schauspielerin, seit dem Vorjahr auch Leiterin des Wiener Max-Reinhardt-Seminars, wurde am Donnerstag in Wien als Nachfolgerin von Renate und Peter Loidolt vorgestellt.
Die Presse.com

Wien/ Theater in der Josefstadt
Corona-Folgen
Budgetloch: Wirtschaftsprüfer im Theater in der Josefstadt
Die Finanzprobleme beschäftigten den Aufsichtsrat des Hauses in außerordentlicher Sitzung
Der Standard.at

Manche Mimen sind nur dann stark, wenn sie starke Rollen auf der Bühne spielen. Wenn sie weg von der Bühne sind, merkt man ihre „Würstchenhaftigkeit“ ziemlich rasch.

Nun meine ich keine konkrete Person, schon gar keine, die gerne mit Gott und der Welt streitet. Ich bin weder Gott noch Welt, deshalb streite ich auch nicht mit jemand, der gerne streitet! „Ähnlichkeiten mit öffentlichen Personen sind rein zufällig und nicht von mir beabsichtigt“!

Filme der Woche:

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Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

DER MAURETANIER/ The Mauritanian / USA / 2021
Regie: Kevin Macdonald
Mit: Tahar Rahim, Jodie Foster, Benedict Cumberbatch u.a.

Die Geschichte des „Mauretaniers“ ist ein rundum heikler Film. In erster Linie ist er eine Selbstanklage der USA, die wahrlich Berechtigung hat. Denn als Präsident Bush nach dem Elften September das US-Gefangenenlager für Islamische Terroristen nach Cuba „auslagerte“, wurde Guantanamo Bay zum „rechtsfreien“ Raum, wo man Menschen einfach verschwinden lassen und den gnadenlosesten Foltern aussetzen konnte. Schließlich war man ja nicht in Amerika. ..Tatsache ist, dass auch die deklarierten besten Absichten von Präsident Obama einst und Präsident Biden heute noch nichts geändert haben – das Lager existiert weiter, es befinden sich darin Häftlinge, und wie mit ihnen nach wie vor umgegangen wird, möchte man sich lieber nicht vorstellen…

Es ist also die Darstellung dessen, wie eine angebliche Demokratie sich nachweislich verbrecherisch verhält, die am Beispiel von Mohamedou Ould Slahi erzählt wird. Er wurde von 2002 bis 2017 unter der Begründung, er sei ein Al-Qaida-Drahtzieher von 9/11 gewesen, nach Guantanamo gebracht, unvorstellbaren Qualen unterzogen, aber nie vor Gericht gestellt…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Der amerikanische Supreme Court stützt ein restriktives Wahlgesetz in Arizona: Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, da in den USA heftig um zunehmende Einschränkungen des Wahlrechts gestritten wird – insbesondere um die Frage, inwiefern sie diskriminierend seien. Aus republikanischer Sicht verhindern die verschärften Wahlgesetze jedoch Betrug.
Zum Bericht
Hinrichtungen auf Bundesebene in den USA vorerst ausgesetzt: Eine entsprechende Anordnung hat Justizminister Merrick Garland am Donnerstag erlassen. Zunächst sollten alle Vorgehensweisen und Richtlinien überprüft werden, um sicherzustellen, dass die Strafjustiz verfassungsgemäss, fair und menschlich handle, erklärte das Justizministerium.
Zum Bericht
Richard Branson will noch vor Jeff Bezos ins Weltall: Der britische Milliardär Richard Branson will mithilfe seiner Raumfahrtfirma Virgin Galactic am 11. Juli ins Weltall fliegen. Damit würde er Amazon-Gründer Jeff Bezos um neun Tage zuvorkommen. Bezos hatte bereits im Mai einen bemannten Flug mit der Rakete «New Shepard» für den 20. Juli angekündigt.
Zum Bericht
Das Schweizer Stromnetz ist völlig ungenügend gegen Cyberangriffe geschützt: Das zeigt eine umfassende Umfrage zum Stand der IT-Sicherheit, die das Bundesamt für Energie (BfE) erstmals bei Stromproduzenten, Netzbetreibern und Messstellen durchgeführt hat. Konkret erreichen die Elektrizitätsunternehmen auf einer Skala von 0 bis 4 im Schnitt kaum den Wert 1.
Zum Bericht
Das Westschweizer Fernsehen RTS reagiert auf Belästigungsaffäre: RTS wird zwei Untersuchungen eröffnen, die von einer unabhängigen Stelle durchgeführt werden. Zwei beschuldigte Mitarbeiter werden bis zum Ende der Untersuchung freigestellt. Um welche Art von Missständen es konkret geht, wollen RTS und das Mutterhaus SRG nicht bekanntgeben. Pikant: Die beiden RTS-Mitarbeiter wissen noch gar nicht, dass sie «im Visier» stehen.
Zum Bericht

Zur letzen Meldung: Wie geht das? Von der eigenen Freistellung gar nichts merken? Gibt es auch in der Schweiz Zustände wie in Österreich (siehe jene Nationalratsabgeordnete, die auf einer Gehaltsliste aufgeschienen ist, ohne je im Unternehmen gewesen zu sein!)

Wien
„Absurd“ und „Unprofessionell“. Wiener Corona-Verschärfungen sorgen für Ärger bei der ÖVP
„Absurd“ und „Unprofessionell“ nennt Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) die in Wien regional verschärften Corona-Maßnahmen. Er wolle nicht im Herbst gefragt werden, ob die Politik den Sommer verschlafen habe, kontert Bürgermeister Ludwig.
Kleine Zeitung

Deutschland/ Österreich
Plagiatsjäger wird Masterarbeit von Baerbock durchleuchten
Die Grünen wehren sich heftig, politische Gegner beschwichtigen.
Kurier.at

Wenn ich richtig verstanden habe, will der Herr Plagiatsjäger (braucht man dazu den Jagdschein?) Passagen aus einem Baerbock-Buch auf Plagiat prüfen. Lohnt sich diese Mühe überhaupt? Frau Baerbock ist Weltmeisterin im „Selbstentzaubern“!

SAARLAND: Grünen-Bundestagskandidatin Gaydukova kann keine Frage beantworten – und verlässt Partei
Youtube-Video – Sehenswert

Wenn Sie sich köstlich unterhalten wollen, dann schauen Sie sich dieses Video an. Eine Frau, die für den deutschen Bundestag kandidieren wollte, gibt hier eine humoristische Einlage der besonderen Art. Bei einem Hearing konnte sie keine einzige Frage beantworten. Zu ihrer Ehrenrettung sei gesagt, dass sie  selbst die Reissleine gezogen und ihre Unfähigkeit erkannt hat.

Übrigens, binnen zweier Tage wurde dieses Video 348 000 Mal angeklickt. Da kann selbst unser Staatsoperndirektor nicht mithalten. Vielleicht sollte er genau hinhören, was die Dame so zu sagen hat!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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