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2. DEZEMBER 2021 – Donnerstag

02.12.2021 | Tageskommentar

 

Philippe Sly und Kyle Ketelsen bei einer Probe zu »Don Giovanni« © Peter Mayr

»EIN KIND VON DIONYSOS«: PREMIERE VON »DON GIOVANNI« AN DER WIENER STAATSOPER

Premiere im Livestream, Radio und TV am 5. Dezember 2021

Aussendung der Wiener Staatsoper: Zur Produktion und zum Leading Team

Trotz des derzeitigen Lockdowns kommt am Sonntag, 5. Dezember 2021 die Premiere einer neuen Produktion von Don Giovanni zur Aufführung – zwar ohne Publikum im Saal, aber für Kameras und Mikrofone. Die Neuinszenierung markiert den Beginn für einen neuen Da Ponte-Zyklus an der Wiener Staatsoper, den Regisseur Barrie Kosky und Musikdirektor Philippe Jordan über die nächsten drei Spielzeiten gemeinsam erarbeiten.

Barrie Kosky, weltweit gesuchter Regisseur und Intendant der Komischen Oper Berlin, der mit dieser Produktion nach vielen Jahren an die Wiener Staatsoper zurückkehrt, sieht Don Giovanni, ebenso wie Le nozze di Figaro und Così fan tutte, nicht als Teil einer programmatischen Trilogie und hat zu allen drei Werken unterschiedliche Zugänge. In seinem Don Giovanni ist die Gewalt allgegenwärtig auf einer kahlen, felsigen Fläche, auf der sich die Charaktere bewegen (Bühne und Kostüme: Katrin Lea Tag, Licht: Franck Evin). Genauso gegenwärtig ist jedoch die Lust, und so beschreibt der Regisseur die Figur des Don Giovanni als »ein Kind von Dionysos« – also jenes Gottes, der für Wein, Wahnsinn und – Theater zuständig ist. »Das Kreative ist bei ihm Teil des Destruktiven, und das Destruktive gehört dem Kreativen an«, sagt Kosky über Dionysos, »er kann nur der Schutzpatron von Giovanni sein«. Zur Figur des Don Giovanni betont er: »Ich denke, Charaktere wie Don Giovanni sind wie Spiegel, in denen wir uns sehen. Manchmal wie Zerrspiegel, manchmal wie Spiegel, die zerbrochen sind. Manchmal ist das Bild, das wir dabei sehen, unappetitlich.« Umso interessanter und wichtiger ist es für ihn, sich mit dem Prinzip, das Don Giovanni verkörpert, auseinanderzusetzen und diese Auseinandersetzung auf der Theaterbühne zu zeigen.

Dirigent Philippe Jordan über die Bedeutung von Mozarts Da Ponte-Opern: »Diese drei Werke sind nicht nur im Mozart-Repertoire, sondern ganz generell im Opernrepertoire zentral. An ihnen misst sich alles, sie sind Ausgangspunkt und Grundstein und müssen daher immer und immer wieder erarbeitet und – musikalisch wie szenisch – aufs Neue befragt werden. Mit Don Giovanni fangen wir eine Reise an, deren Auswirkungen womöglich das Potential entfalten, das gesamte Repertoire zu beeinflussen.«

Die Einführungsmatinee zur Produktion vom 21. November 2021 ist auf dem Youtube-Kanal der Wiener Staatsoper veröffentlicht.

Zitat Ende!

 

LINK ZUR EINFÜHRUNGSMATINEE (1 Stunde und 24 Minuten)

Die Matineen alsVideo zu veröffentlichen, ist eine gute Idee. Machen Sie von diesem Service auch Gebrauch!

Wien
Barrie Kosky: „Don Giovanni ist ein Chamäleon“ Bezahlartikel
Der australische Regiseur Barrie Kosky inszeniert den „Don Giovanni“ an der Staatsoper. Der „Presse“ erklärte er, warum diese Oper weder nur ernsthaft oder nur lustig wirken soll und warum er sich in Berlin wohler fühlt als in Wien.
DiePresse.com

Wien
Franz Morak: „Mozart hätte heute Telefonmusik komponiert“
Die Kulturschaffenden bleiben unter ihren Möglichkeiten: Der Burgstar in Ruhe und Ex-Kunststaatssekretär empfiehlt das Anzapfen der Kreativwirtschaft..

Morak: Ich bin, was die Kulturbranche betrifft, durchaus ein gebranntes Kind. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die heutigen Theater mit den Möglichkeiten, die sie haben, sich den Kopf zerbrechen, wie sie mit dem Medium Online umgehen. Was ist der Beitrag von den kreativen Damen und Herren zur ganz spezifischen Darstellung ihrer Arbeit im Netz? Wie erreiche ich mein Publikum? Durch die Erfindung einer neuen Theaterästhetik fürs Netz, angepasst der jetzigen Situation. Man muss Formen erfinden, die mit dem Medium übereinstimmen. Ich habe zum Beispiel zu Beginn meiner politischen Karriere versucht, eine Online-Zeitung zu etablieren: Das war in der digitalen Steinzeit, etwa um 1997. Damals wurde rasch klar, dass man in einem solchen Medium keine „langen“ Artikel schreiben kann. Genauso muss man auch den genuinen Möglichkeiten der Streaming-Portale Rechnung tragen. Da tun sich erfrischende Bildwelten auf…
DerStandard.at

Franz Morak war also ein Pionier für Online. Auch mir ist klar, dass mit Online-Magazinen ein etwas anderes Publikum angesprochen wird. Einen langen Artikel kann man sich im Printformat auf das WC mitnehmen, Online verlangt aber nach einer etwas geraffteren Information.

Österreich
Corona-Hilfen für die Kultur werden verlängert
Aufgrund des seit 22. November geltenden neuen Lockdowns werden auch in der Kultur Corona-Hilfen verlängert und aufgestockt. Das gab die Staatssekretärin für Kunst und Kultur, Andrea Mayer (Grüne), bekannt. Die Situation für den Kunst- und Kulturbetrieb bezeichnete sie als einen „erneuten Rückschlag, der sich nicht beschönigen lässt“.
https://events.at/was-ist-los-in-oesterreich/lockdown-corona-hilfe-kultur/401816707

Dresden/ Semperoper: Vorstellungsabsagen im Dezember und Januar
In Abstimmung mit den Sächsischen Staatstheatern hat das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus beschlossen, die Einstellung des Spielbetriebs bis einschließlich Sonntag, 9. Januar 2022, zu verlängern. Diese Maßnahme betrifft alle Spielstätten von Semperoper und Staatsschauspiel Dresden.
Semperoper.de

OPER FRANKFURT: Liederabend von Jamie Barton (Mezzosopran) und Jake Heggie (Klavier) am 30.11.

Jamie Barton, Jake Heggie (der Komponist und Pianist auf den Knien). Foto: Barbara Aumüller

Jamie Barton und Jake Heggie in der Oper Frankfurt: Sie singt ihr Lied, und alles ist gut
FrankfurterRundschau.de

Paris
MeToo an Pariser Bühnen: Wenn die Premiere vor wütenden Demonstranten gerettet werden muss
Wajdi Mouawad zeigt „Mère“ am Théâtre de la Colline, trotz heftiger Proteste gegen seinen Komponisten und einen Regisseur. Beide werden wegen sexueller Gewalt beschuldigt.

…„Cantat ist ein Mörder und Mouawad sein Komplize“, rufen junge Frauen vor dem Théâtre de la Colline. Den Haupteingang zum Nationaltheater haben sie mit einem Ringschloss versperrt und versuchen, von Polizeikräften umringt, nun auch, den Nebeneingang zu blockieren.

Schon Wochen vor der Uraufführung seines neuen autobiographischen Stücks „Mère“ war der frankolibanesische Autor und Theaterregisseur Wajdi Mouawad in die Schlagzeilen geraten. Feministinnen werfen ihm das Engagement des ehemaligen Noir-Désir Sängers Bertrand Cantat vor. 2003 hatte der unter Drogeneinfluss im Streit seine Freundin Marie Trintignant so hart attackiert, dass sie starb. Totschlag hatte das Gericht befunden und den bekannten Sänger zu acht Jahren Haft verurteilt, von denen er vier absaß.

Nun aber will Colline-Chef Mouawad im kommenden Jahr Jean-Pierre Baro als Gastregisseur engagieren, dem nach einen Vergewaltigungsvorwurf entlassenen Chef eines bedeutenden Banlieuetheaters. Baros Verfahren wurde eingestellt. Für die Justiz ist der Fall erledigt, für die Kultur hat der Sturm gerade erst begonnen..
Tagesspiegel.de

ORF Neuer ORF-III-Konzertfilm: Camilla Nylund singt Meisterwerke aus „The Great American Songbook“ nach einer Idee von André Heller

 TV-Premiere am 12. Dezember in der Reihe „Wir spielen für Österreich

Wien (OTS) – Nach einer Idee von André Heller setzt sich Opernweltstar Camilla Nylund im diesjährigen ORF-III-Weihnachtsprogramm auf faszinierende Weise mit Meisterwerken aus dem „Great American Songbook“ auseinander. Musikalisch begleitet vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien erklingen unter der Leitung von Chefdirigentin Marin Alsop ikonische Liebeslieder, die den Geist des US-amerikanischen Showbusiness der 1930er bis 1970er Jahre vermitteln. Auch die Bildsprache des von Robert Neumüller gestalteten Konzertfilms, der den Untertitel „13 Lieder von der Liebe, der Verzweiflung, der Illusion, der Untreue, dem Älterwerden und der Seligkeit!“ trägt, ist für eine Produktion des 21. Jahrhunderts außergewöhnlich: Schwarz-Weiß-Aufnahmen versetzen das Publikum in die Ära der Entstehung dieser Lieder. Im Rahmen eines virtuellen Pressegesprächs heute, am Dienstag, dem 30. November 2021, präsentierten ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber gemeinsam mit Camilla Nylund, André Heller und ORF-RSO-Wien-Intendant Christoph Becher das Projekt. Dessen TV-Premiere erfolgt am dritten Adventsonntag, dem 12. Dezember, um 20.15 Uhr als weiterer Beitrag der ORF-III-Reihe „Wir spielen für Österreich“ in der Programmleiste „Erlebnis Bühne“. Anschließend gibt es mit der 2020 aufgezeichneten Produktion „André Hellers Hauskonzerte: Camilla Nylund“ (21.15 Uhr) eine weitere Kooperation des Kreativduos zum Wiedersehen.

Nylund und André Heller am Broadway Bezahlartikel
Die große Opern-Sopranistin produzierte mit dem Wiener Entertainer ein „American Songbook“. Im Gespräch erzählt Camilla Nylund aber auch über ihre kommenden hochdramatischen Eroberungen: Brünnhilde und Isolde.
https://www.diepresse.com/6068316/nylund-und-andre-heller-am-broadway

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 2. – 8. DEZEMBER 2021

 

3.12. TOSCA (Live aus New York) MET-Stream-0.55 Uhr
4.12. EURYDICE (Live aus New York) Deutschlandradio, Radio 4Hilverwsum-19 Uhr
TOSCA (Live aus Rom) RAI 3-19 Uhr
EURYDICE (Live zeitvers. aus New York) ORF Ö1, BBC 3-19.30 Uhr
IL BARBIERE DI SIVIGLIA (aus Wien, Aufnahme v. 28.9.) HR 2-20 Uhr
5.12. DON GIOVANNI (Live aus Wien) ORF Ö1-18 Uhr
LE PHILTRE (aus Bad Wildbad, Aufnahme v. 15.7.) SWR 2-20.03 Uhr
DAS RHEINGOLD (aus Paris, Aufnahme v. 26.11.2020) RAI 3-20.30 Uhr
7.12. MACBETTO (Live aus Mailand) RAI 3-18 Uhr
8.12. MACBETTO (aus Mailand, Aufnahme v. 7.12.) Bayern 4-19.05 Uhr

Heilkraft der klassischen Musik: Bach und Mozart gegen Bluthochdruck
Musik hat aber auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Sie senkt die Herzfrequenz und den Blutdruck, beruhigt die Atmung und reduziert Stresshormone, wie neuere Studien zeigen. Welche Musik bei Bluthochdruck geeignet ist und wie sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen
TTT’s Textempfehlungen haben immer deutlich relevantes „Gewicht“ für gegenwärtiges Theater.
Ärzteblatt.de

Wien/ „wien modern“
Wien Modern: Flirrende Farben zum Abschied
Das Festival endete mit einer gestreamten Uraufführung.
WienerZeitung.at

SKW 50: Unser Wunschzettel
Wir blicken auf 63 bzw. 60 Jahre Opernerfahrung zurück.
„Salome“, „Der Rosenkavalier“ und „Ariadne auf Naxos“ sind die meist erlebten Werke. Dies dank einer hervorragenden Richard-Strauss-Pflege an der Wiener Staatsoper. Einige Opern erreichten nur deshalb nicht die Vielzahl an Abenden, an denen wir so zu sagen „Zeitzeugen“ wurden, weil wir auf eine ausgewogene Besetzung Wert legen. Auch wenn, um anschaulich zu werden, eine Arabella traumhaft singt, vermag sie schon von den Gesetzen der Logik her keine Zdenka im berühmten Duett zu ersetzen und benötigt einen Mandryka auf stimmlich gleicher Höhe.
von Lothar und Sylvia Schweitzer
Klassik-begeistert.de

Windhoek
Standleitung nach Windhoek
Gemeinsam mit afrikanischen Künstlern plant die Münchner Momentbühne Namibias erste Nationaloper, die vom Kolonialismus handelt. Die neue Virusvariante stellt das Ensemble jetzt vor Probleme.
SueddeutscheZeitung.de

Ausstellungen/ Kunst: Millionen-Rekordspende für New Yorker Metropolitan Museum
Mit einer Spende von 125 Millionen Dollar (rund 110 Millionen Euro) will das vom Österreicher Max Hollein geleitete, renommierte New Yorker Metropolitan Museum seine Ausstellungsräume für moderne und zeitgenössische Kunst erweitern und komplett renovieren. Bei der Spende des Investors Oscar Tang und seiner Ehefrau Agnes Hsu-Tang handle es sich um das höchste private Geldgeschenk in der mehr als 150-jährigen Geschichte des Museums, teilte das Haus am Dienstag (Ortszeit) mit.
Salzburger Nachrichten.at

Buchbesprechung

 

Günter Krenn: ROMY SPIELT SICH FREI
GLANZ UND TRAGIK EINER SCHAUSPIELDYNASTIE
Mit bislang unveröffentlichtem Bildmaterial von Romy Schneider
304 Seiten, Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria, 2021 

 Es gibt von den Daten her keinen aktuellen Anlass, erneut ein Buch über  Romy Schneider (1938-1982) zu schreiben, ihr 40. Todestag jährt sich erst am 29. Mai nächsten Jahres, und man kann wirklich nicht sagen, dass es zu wenige Bücher über sie gibt. War sie schon zu Lebzeiten ein Lieblingskind der (Klatsch-) Presse, so überschlugen sich nach ihrem nie geklärten Tod die Publikationen, und sie haben nie aufgehört. Auch Günter Krenn, Mitarbeiter des Österreichischen Filmmuseums, hat schon biographisch einiges (auch über ihre Beziehung zu Alain Delon) beigetragen.

Dennoch hat er nun einen neuen Ansatz gefunden – zusammen mit, wie verheißen (und eingehalten) wird, bislang unveröffentlichtem Bildmaterial, will er Romy in Konnex zu „Glanz und Tragik einer Schauspieldynastie“ setzen. Das ist nicht unberechtigt, Großmutter, Vater und Mutter waren Schauspieler, ihre Tochter ist es auch, das bedeutet immerhin vier Generationen. Wie viel die Großmutter, die legendäre Rosa Albach-Retty zur Karriere der Enkelin beigetragen hat, fand sie sie doch expressis verbis unbegabt, ist nicht festzumachen. Dass Magda Schneider in der Karriere der Tochter die eigenen Möglichkeit sah, ihren verblassten Ruhm aus der Kriegszeit neu aufzuputzen, steht außer Zweifel. Der Vater, der für Romy nie anwesend war, von ihr aber schwärmerisch geliebt wurde, spielte da keine Rolle.

Chronologisch und später, als sie sich zeitlich überlappen, in den Schicksalen „verschränkt“, wird also von Retty, Albach-Retty und Schneider erzählt, mit Anhang über Biasini, wobei die Hoffnung, hier mehr über Romys Tochter Sarah Biasini zu erfahren, als diese selbst in ihrem jüngst erschienen Buch erzählt, enttäuscht wird…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Schweiz: Debatte über kürzere Frist bei Booster-Impfung

Die Auffrischimpfung kann für die Bekämpfung der Omikron-Variante entscheidend werden. Doch schon jetzt ist die Schweiz beim Boostern im Rückstand. Denn erst Ende Oktober liess die Arzneimittelbehörde Swissmedic den Booster überhaupt zu – zunächst nur für Personen ab 65 Jahren, inzwischen für alle Personen ab 16 Jahren. Eine grosse Hürde ist die sechsmonatige Karenzzeit zwischen dem zweiten Piks und der Auffrischimpfung. Die Kantone könnten zwar an sich auch auf eigene Faust schneller impfen. Anstalten dazu macht bis anhin aber niemand. Zum Bericht
So ordnen wir es ein: In Zürich und in anderen Kantonen können sich die meisten Booster-Willigen noch nicht für einen Termin anmelden. Das ist ein bürokratischer Blödsinn. Die sechsmonatige Sperrfrist gehört abgeschafft.
Zum Kommentar

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Österreichs Lockdown wirkt, aber der Preis ist hoch: Nach zehn Tagen sinken die Neuinfektionen, die Entspannung in den Spitälern lässt aber auf sich warten. Die auf Mitte Dezember versprochene Öffnung kommt wohl nur in Teilen.
    Zum Bericht
    • Misstöne vor Präsidentenwahl von Raiffeisen verstärken sich deutlich: Ab Freitag wählen rund 220 Raiffeisenbanken an einer hybrid durchgeführten ausserordentlichen Generalversammlung einen neuen Präsidenten für den Verwaltungsrat ihrer Zentrale, Raiffeisen Schweiz. Aus den Regionen wird die Kritik am Nominierten Thomas Müller relativiert.
      Zum Bericht
    • EU bremst Zustrom von Migranten über Weissrussland: Mit einem neuen Paket von Sanktionen gegen Minsk will Brüssel die Instrumentalisierung von Migranten durch Weissrussland abstellen. Das Asylrecht wird für vorerst sechs Monate verschärft.
      Zum Bericht
    • Ehemaliger US-Präsident Trump drei Tage vor TV-Debatte mit Biden positiv getestet: Am 2. Oktober 2020 gab das Weisse Haus bekannt, dass sich Donald Trump mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Sein ehemaliger Stabschef schreibt nun in einem Buch, dass sich Trump bereits vor der Debatte mit dem später siegreichen Herausforderer Joe Biden infiziert hatte.
      Zu den neusten Entwicklungen
    • Türkischer Präsident Erdogan tauscht Finanzminister aus: Nachdem Lüfti Elvan etwas mehr als zwölf Monate im Amt war, hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ihn nun durch Nureddin Nebati ersetzt. Die Talfahrt der türkischen Lira hatte sich zuletzt beschleunigt, der türkischen Wirtschaft geht es schlecht.
      Zum Bericht
    • WTA droht mit Verzicht auf Tennisturniere in China: Die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai hat sich nach langer Funkstille gemeldet. Doch Zweifel an der Sicherheit der ehemaligen Doppel-Weltranglistenersten bleiben. Nun droht die Vereinigung der Profi-Tennisspielerinnen (WTA) mit Konsequenzen.
      Zum Bericht

 

TV-Abend zur Ampelkoalition : Sie finden sich gut
Die Ampelparteien haben ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Wichtiger als dessen Wortlaut ist das Vertrauensverhältnis zwischen den führenden Politikern. Im Fernsehen bekunden sie ihre Lernbereitschaft. Das wäre ihr Kapital.
Frankfurter Allgemeine

Ampel-Koalition: Die neue Demut
SPD, Grüne und FDP haben ein historisches Bündnis geschmiedet und Vertrauen untereinander aufgebaut. Doch die dramatische Corona-Realität stellt sie auf die erste Probe.
Die Zeit.de

Leitfaden für inklusive Kommunikation: EU kippt «Weihnachten» und «Maria und Josef» aus dem Vokabular
In einer Guideline rät die EU, auf den Begriff «Weihnachten» sowie «Maria und Josef» zu verzichten. Dies könne andere Kulturen diskriminieren. Italienische Politiker sind in Rage.
www.20minuten.ch

Schweiz
Das Dorf der Neinsager
Nein zur „Ehe für alle“, Nein zu Corona-Maßnahmen und auch die Abstimmung über ein Covid-Zertifikat am Sonntag dürfte klar ausgehen: Im Schweizer Dorf Unteriberg ist man gegen alles, was aus der Hauptstadt Bern kommt. Warum?

…Der Rudi“, ein Mann um die 50, erklärt, warum sie sich in Unteriberg so vehement wehren gegen staatliche Pandemiemaßnahmen: „Grundsätzlich ist das so, weil die Regierung jegliches Vertrauen verspielt hat. Ständig falsche Aussagen, dann wieder Aussagen nicht gehalten. Das geht nicht bei uns in der Innerschweiz. Wir sind schon sonst nicht so obrigkeitsgläubig. Alles, was von Bern kommt, findet man kategorisch erstmal Scheiße. Dann kommt’s halt soweit“.

Tagesschau.de

Die Aufmümpfigen sind keine Österreicher, denn wir Ösis sind zum Großteil obrigkeitshörig bis zum „Geht nicht mehr“.  Zweifel an den Maßnahmen der Regierung in Wien sind höchst unerwünscht, „unerwünschte Meinungen“ also (Copyright: Angela Merkel) . Natürlich gibt es Ausnahmen, aber diese treten namentlich besser nicht Erscheinung. Gut gemeinter Ratschlag von mir, basierend auf Erfahrung!

Aus aktuellem Anlass: HEUTERunder Tisch“ mit Tarek Leitner ab 21.15 Uhr, „ZIB 2“ um 22.00 Uhr, „Politik live“-Diskussionsrunde um 22.40 Uhr in ORF III =

 Aus aktuellem Anlass ändert der ORF heute, am 2. Dezember 2021, sein Programm: Paukenschlag in der heimischen Innenpolitik – Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz tritt den Rückzug aus der Politik an. Was bedeutet das für die Regierungsarbeit? Ist eine größere Umbildung nötig? Was bedeutet der Rückzug für die ÖVP? Ist Karl Nehammer der Mann, der die ÖVP erfolgreich führen kann? Und was ist das Vermächtnis des Sebastian Kurz? Das und mehr ist heute Thema einer „ZIB Spezial“ um 20.15 Uhr in ORF 2. Im Studio bei Tobias Pötzelsberger ist u. a. Politikexperte Thomas Hofer zu Gast.

Weiter geht es danach um 21.15 Uhr mit einem „Runden Tisch“. Tarek Leitner diskutiert mit dem Politologen Fritz Plasser, Barbara Tóth (Falter), Christian Rainer (profil) und Martina Salomon (Kurier) sowie (zugeschaltet) Kurz-Biograf Paul Ronzheimer. Um 22.00 Uhr steht auch die „ZIB 2“ mit Lou Lorenz-Dittlbacher ganz im Zeichen der aktuellen Ereignisse.

ORF III ändert aus aktuellem Anlass ebenfalls sein Programm und zeigt anschließend an die „ZIB 2“ um 22.40 Uhr eine „Politik live“-Diskussionsrunde zum Thema „Kurz ist weg: Wie geht’s jetzt weiter mit der ÖVP und der Regierung?“. Sebastian Kurz zieht sich komplett aus der Politik zurück. Wer folgt ihm jetzt als ÖVP-Chef nach? Bleibt Alexander Schallenberg Bundeskanzler? Und wird die türkise Neue Volkspartei jetzt wieder zur schwarzen ÖVP? Darüber und mehr spricht Reiner Reitsamer mit seinen Gästen aus Politik und Medien.

Expats: Wien unfreundlichste Stadt
Wien gilt unter Expats als extrem lebenswert, außerdem werden die Freizeitmöglichkeiten, das Transportwesen und das Gesundheitssystem in einer Umfrage gelobt. Einziger „wunder Punkt“ ist die Freundlichkeit – da liegt man unter 57 Städten auf dem letzten Platz
https://wien.orf.at/stories/3132514/

Wer oder was sind Expats“. Da musste ich Wikipedia befragen: Expatriate, kurz Expat, bezeichnet häufig eine Fach- oder Führungskraft, die von einer international tätigen Organisation, bei der sie beschäftigt ist, im Rahmen einer Auslandsentsendung vorübergehend an eine ausländische Zweigstelle entsandt wird. Wikipedia

Wenn die Wiener unfreundlich wirken, dann täte es mir leid. Derartige Beobachtungen habe ich nie gemacht, ich finde manche Wiener sogar als anbiederisch freundlich. Vielleicht sehe ich das falsch, ich bin kein „Expat“

Deshalb grüße ich ich diese Gruppe heute ganz besonders freundlich und wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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