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19. NOVEMBER 2021 – Freitag

19.11.2021 | Tageskommentar

 

Joyce Di Donato  als „Did0“ in Händels „Theodora“. Foto: Instagram

THEODORA von Georg Friedrich Händel (Konzertante Aufführung in englischer Sprache )
18.
November 2021

Eine absolut luxusbesetzte Tournee-Aufführung machte im Theater an der Wien Halt und füllte das Haus bis hinauf zu den Stehplätzen. (Es war übrigens der letzte Abend, an dem Geimpfte und Genesene ins Theater gehen konnten, ohne zusätzlich ein negatives Covid-Testergebnis vorzulegen.)

Die Namen Joyce DiDonato vor allem, aber auch Lisette Oropesa und Michael Spyres zählen zur A-Klasse der Opernwelt, und man hört sie nicht jeden Tag live. Sie lockten auch in ein Händel-Oratorium wie „Theodora“, das wohl zurecht wenig gespielt wird – schon bei der Uraufführung 1750 hat sich der Misserfolg erklärt.

Dafür gibt es ein paar gute Gründe. Zwar waren die Oratorien Händels (ungeachtet dessen, dass wir sie mittlerweile „spielen“) nicht als Bühnengeschehen gedacht, mussten also inhaltlich nicht so farbig sein wie seine Römer- oder Helden-Opern. Aber musikalisch erwarteten die Zeitgenossen (und, ehrlich gesagt, erwarten auch noch wir heute) den schönen Händelschen Barock-Bombast, der aus der Musik kommt.

Aber „Theodora“ ist eine unendlich fromme Heiligengeschichte, die der Komponist – durchaus im Sinne des Librettos – vor allem in Moll-Tönen gehalten hat, nur der reichlich eingesetzte Chor darf gelegentlich etwas Temperament und Glanz entfalten. Sonst sind die Arien der fünf Protagonisten, wenn man genau hinhört, zwar raffiniert und schwierig, aber in den seltensten Fällen überaus effektvoll…

Lisette Oropesa (Theodora). Foto: Instagram

...Lisette Oropesa, schwarze Locken, grau-silbriges Abendkleid, sang die Titelrolle. Sie hat mit ihrem Strahle-Sorpan als Konstanze in der Wiener Staatoper die Herzen des Publikums im Sturm erobert. Hier muss sie die „Tugendboldin“ (wie man Händels Heldin bezeichnet hat) interessant machen. Sie tut es so weit wie möglich mit Stimme, Technik und lebhaftem Minenspiel, dessen sich auch alle anderen Sänger bedienen: Wenn man das Ganze schon nicht spielen darf (das Programmheft kündigt allerdings eine szenische Aufführung mit dieser Besetzung irgendwann irgendwo an), dann muss man doch wenigstens zeigen, wie man fühlt und leidet…

Zum Bericht von Renate Wagner

WIEN / Staatsoper: Wiederaufnahme von Wagners DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

17. November 2021


Franz-Josef Selig (Daland), Bryn Terfel (Holländer). Foto: Wiener Statsoper / Michael Pöhn.

Ihre grottenschlechte Boxring-Inszenierung des Otello wurde 2019 durch eine unspektakuläre Neuinszenierung Adrian Nobles ausgetauscht, dafür kommt ihr seinerzeit ebenfalls ziemlich kritisch aufgenommener Holländer aus dem Jahr 2003 erneut zu – durchaus verdienten – Ehren. Die Inszenierung von Christine Mielitz, der man auch den rundum geglückten Peter Grimes zu verdanken hat, der demnächst wieder auf dem Spielplan stehen wird, erweist sich als belastbar und kann mit beeindruckenden Tableaus aufwarten…

Die unbestritten beste Leistung des Abends liefert wieder einmal – unterstützt vom Chor – das Staatsopernorchester unter der Leitung vont Bertrand de Billy. Die romantischen Zuspitzungen, das Wüten der Naturgewalten und des Schicksals, die Ängste und Sehnsüchte, all das bricht nicht nur über das Ensemble auf der Bühne hernieder, sondern zieht auch das Publikum in seinen magischen Bann.

Viel stürmischer Applaus für eine stürmische, aufgewühlte und aufwühlende Aufführung, in der man aber auf die Vergewaltigungsszene gerne verzichtet hätte.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Wien/ Staatsoper
„Fliegender Holländer“ als stürmisches Stückwerk
Viele Einspringer und ein impulsives Dirigat sorgen für einen vielfach turbulenten Wagner-Abend.
WienerZeitung.at

„Fliegender Holländer“ mit verrücktem Paar
Bei der Wiederaufnahme der atmosphärischen Inszenierung von Christine Mielitz an der Wiener Staatsoper sangen Bryn Terfel und Ricarda Merbeth
Der Standard.at

Info der Wiener Staatsoper: AB heute Eintrittsregelung 2G plus

Wir haben für Sie zusammengefasst, was diese 2G-Plus-Regel für Ihren Besuch in der Wiener Staatsoper bedeutet:

Ab heute benötigen Sie beim Einlass folgende Nachweise bzw. Dokumente:

 
Eine gültige Eintrittskarte, personalisiert auf Ihren Namen
Einen Nachweis über 2G (Geimpft, Genesen). Alle Details dazu hier
Einen negativen PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden. Dabei gilt Datum und Uhrzeit der Testabnahme, sowie des Vorstellungsendes
Einen amtlichen Lichtbildausweis
Aufgrund der 2G-Plus-Regel gibt es keine Maskenpflicht. Mit dem Tragen einer Maske tragen Sie jedoch zur Sicherheit aller Anwesenden bei.
 

Auf unserer Website finden Sie hier eine Auflistung aller Gratis-PCR-Angebote in Wien, NÖ und Burgenland.

Zitat Ende

WIEN/ Theater an der Wien: LA WALLY am 15.11.2021

Bericht von Thomas Prochazka: Barbora Horáková Joly verschob das Werk in unsere Zeiten. Mit dem Hinweis, solche Gesellschaften existierten auch noch im Heute. Es stand zu lesen, Horáková Joly war Calixto Bieitos Assistentin. Das scheint das Schlechteste nicht gewesen zu sein. Horáková Joly inszeniert das Stück: La Wally findet in den (angedeuteten) Bergen statt, nicht in einem Gefängnis. Oder in Paris…


Ilona Revolskaya (Walter), Leonardo Capalbo (Giuseppe Hagenbach), Sofia Vinnik (Afra) und der Arnold Schoenberg Chor
. © Theater an der Wien/Herwig Prammer

http://dermerker.com/index.cfm?objectid=2CCD9E10-FF05-B24C-92F1844A71181050

Zum Tod von Peter P. Pachl:  Das Rare ist das Wahre
Er war Musikwissenschaftler und Regisseur, Intendant, Kritiker und Impresario: Im Alter von 68 Jahren ist Peter P. Pachl unerwartet gestorben.
Tagesspiegel.de

Peter P. Pachl war ein Verführer und Ermöglicher, wobei seine ganze Leidenschaft einigen spät- und postromantischen Opernkomponisten der zweiten und dritten Reihe galt. Dass etwa fast das komplette Opernwerk von Siegfried Wagner, Richard Wagners einzigem Sohn, auf CD und teilweise sogar DVD dokumentiert ist, ist allein Pachls unermüdlichem Forschergeist, seiner Überzeugungskraft und seinem Verhandlungs- und Improvisationsgeschick zu verdanken. 1980 gründete er das PIanopianissimo Musiktheater, das er bis zu seinem Tod leitete. (Quelle: „Die deutsche Bühne“).

Ich lernte Peter P. Pachl in Bayreuth als meinen Sitznachbarn bei einem gesamten Ring-Zyklus kenne. Wir haben uns angeregt unterhalten, ohne dass ich wusste, wer er ist. Das habe ich erst später erfahren, als er mich um Werbung für eine seiner Produktionen (zuletzt vor 2 Jahren in Klosterneuburg) bat.  Einen angenehmen Sitznachbarn findet man in Bayreuth eher selten, Wagnerianer sind ein eigenes Völkchen.

„Konzertgänger in Berlin“
Kurz und kryptisch* (6): Takács Quartett im Konzerthaus
Der superhohe Tinnitus-Ton im Finale von Bedřich Smetanas Streichquartett e-Moll ist der Ton dieses erneut hereinbrechenden Winters unseres Missvergnügens. Man möchte nur noch schreien. Im Konzerthaus ist jetzt auch 2G, aber (noch) Maske ab am Platz erlaubt, selbst manch hochbetagter Kammermusikfreund macht im Kleinen Saal Gebrauch von dem Recht.
https://hundert11.net/kurzundkryptisch6/

Stimmbesitzer und Sängerdarsteller. Die Inszenierung des Singens auf der Musiktheater-Bühne in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts (25 Seiten)
„Die Oper ist ein guter Jagdgrund für die schlechten Sänger mit einer großen Stimme und ungeheurer physischer Energie, die man gewöhnlich als Temperament bezeichnet. Ruhig, mit Absätzen und gekonntem Ausgleich zu singen, bedeutet für die meisten Sänger, daß man kein Temperament hat.
Lauf über die Bühne, schwinge mit deinen Armen, ruf und deklamiere wie eine Furie, und dieselben Zuhörer werden begeistert sein.“
Gefunden von TTT

https://bop.unibe.ch › EJM › article › download 

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Beginn der Herbstkonferenz von OPERA EUROPA in Bergamo 18.-21. November 2021

Nicholas Payne bei der Eröffnung. Foto: Klaus Billand

Die erste Live-Konferenz von Opera Europa, der Dachorganisation der europäischen Opern-Kompagnien, seit über zwei Jahren findet während der Eröffnungstage des Festival Donizetti Opera 2021 statt. Im Rahmen der Tagung mit fast 200 Teilnehmern haben die Gastgeber vier Produktionen zusammengestellt, die auf zwei wunderschöne Theater verteilt sind und sowohl die Ober- als auch die Unterstadt der reizvollen Stadt abdecken. Im Teatro Sociale in der Oberstadt gab es gestern eine Opernshow von Bottega Donizetti und Alex Esposito mit Musik von Donizetti, Offenbach, Rossini, Mozart, Boito und Berlioz. Am 20.11. wird an diesem Theater noch „Medea in Corinto“ aufgeführt werden, während das vollständig renovierte und in alter Pracht erstrahlende Teatro Donizetti in der Unterstadt heute „L‘elisir d’amore“ und am Schlusstag, dem 21. November, noch „La fille du régiment“ zeigen wird…

Mehr darüber in den Infos des Tages (Klaus Billand)

OPER GRAZ: „Die Macht des Schicksals“ – nur noch drei Vorstellungen! Eine davon heute!

 

Noch zweimal im November und ein letztes Mal am 5. Dezemeber 2021 gibt es die Gelegenheit, Giuseppe Verdis Opern-Meisterwerk auf der Bühne der Oper Graz zu erleben – sichern Sie sich Ihre Karten!

19., 21. Nov & 5. Dez 2021
Oper von Giuseppe Verdi
Informationen & Tickets

CESENA/ Teatro Bonci: IL VIAGGIO DI G.MASTORNA di Matteo d’Amico

Lesen Sie über eine Geschichte, die mit einem Fluch beladen zu sein scheint. Selbst der große Filmkünstler Federico Fellini investierte zuerst in eine Verfilmung ein Vermögen, ließ aber dann das Projekt wie eine heiße Kartoffel fallen. Wie man sich erzählt – weil er eines Tages in seiner Jackentasche plötzlich ein Billett seines Haus-und Hofmagiers Gustavo Rol vorfand mit der Aufschrift: NON FARE QUESTO FILM! (Mach diesen Film nicht!).

Tatsächlich sollen in der Vorbereitungszeit gehäuft seltsame Dinge passiert sein.

Foto: Teatro Bonci

„Il viaggio di G.Mastorna“ (Die Reise des G.Mastorna) ist das berühmteste nicht verfilmte Drehbuch der Welt. Federico Fellini selbst hatte es gemeinsam mit Dino Buzzati, Bernardino Zapponi und Brunello Rondi in den 60er Jahren nach dem grossen Erfolg von 8 1/2 verfasst .Und es war schon alles für die Dreharbeiten vorbereitet: der Produzent Dino de Laurentiis hatte auf der grünen Wiese eine riesige Kopie des Kölner Doms errichten lassen, eine riesige Attrappe eines Passagierflugzeugs etc.etc.

Dann passierten allerdings während der Vorbereitungen eine Reihe von merkwürdigen Dingen, die Fellini dazu brachten, das schon extrem weit gediehene Projekt zu stoppen. Von De Laurentiis verständlicherweise mit Klagen bedroht, liess er sich breitschlagen, es wieder aufzunehmen. Nach einer weiteren Serie von bedrohlichen Ereignissen (der Meister selbst erkrankte auf mysteriöse Art und Weise) gab er den Film aber endgültig und unwiderruflich auf. Nicht zuletzt deshalb – wie man sich erzählt – weil er eines Tages in seiner Jackentasche plötzlich ein Billett seines Haus-und Hofmagiers Gustavo Rol vorfand mit der Aufschrift: NON FARE QUESTO FILM! (Mach diesen Film nicht!).

Seither geistert MASTORNA wie ein Zombie, wie eine durch und durch negative Legende durch die Filmgeschichte. Ganz ganz Abergläubische sprechen (wie beim „schottischen Stück“) nicht einmal seinen Namen aus, denn er soll ja „sfiga“ „iella“ (Unglück) bringen. Ich habe selbst erlebt, dass bei der Eröffnung des neuen Fellini-Museums in Rimini einer der hervorragenden Kuratoren sich strikt weigerte, mir irgend etwas Näheres über „M.“ zu erzählen und sich stattdessen sofort beherzt an seine Familienjuwelen griff (wie es italienische Männer immer tun, wenn „iella“ im Raum steht). „Soviele Familienjuwelen gibt es gar nicht, an die ich mich greifen könnte, um den Fluch abzuwehren, wenn ich mit Ihnen darüber reden würde ! “ sagte er, und bat mich, von weiteren Fragen Abstand zu nehmen. Na gut, man will ja jemanden in sein Unglück stürzen, und schon gar nicht sich selbst…

Sie können sich also meine Verwunderung, meine Verblüffung, ja mein Entsetzen vorstellen, als ich las, dass der italienische Komponist Matteo d’Amico gemeinsam mit dem Regisseur Valter Malosti eine neue Oper verfasst hatte…ja, Sie haben es erraten…nach dem berühmten Drehbuch über die abgebrochene Reise jenes Herrn, den man nicht näher benennen soll…

Lesen Sie weiter

Cesena
Teatro Bonci, Cesena 2021 Review: Il Viaggio di G.Mastorna
Matteo D’Amico Brings Federico Fellini’s Unmade Film Successfully To Life
https://operawire.com/cesena-teatro-bonci-2021-review-il-viaggio-di-g-mastorna/

Nürnberg
Rauswurf von Peter Konwitschny: Die Revolution frisst einen ihrer Väter(Beahlartikel)
NeueZürcherZeitung.ch

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart:  19. November 2021  
GROSSE FREIHEIT / Österreich, Deutschland  /  2021  
Regie: Sebastian Meise
Mit; Franz Rogowski, Georg Friedrich, Thomas Prenn u.a.

Der Tiroler Regisseur Sebastian Meise sagt es in Interviews selbst, dass er gerne von Außenseitern erzählt. Dabei ist sein Thema in „Große Freiheit“ nicht ganz so heikel wie in seinen vorangegangenen Filmen, wo er sich auf die Spuren der Pädophilie setzte. Hier geht es „nur“ um die Homosexualität, die derzeit angeblich „kein Thema“ mehr ist, aber in der Vergangenheit Menschenleben zerstören konnte. Nun – das Unrecht, das durch die Gesetzgebung erfolgt ist, bis der Paragraph 175 in Österreich 1971 endlich fiel (bis dahin waren, laut Wikipedia, 140.000 Männer deshalb verurteilt worden), kann nicht mehr gut gemacht werden.
Aber man kann davon erzählen, und Sebastian Meise tut es in einem schwer bedrückenden Gefängnisfilm, der sich zwischen der unmittelbaren Nachkriegszeit und eben 1971 erstreckt (ohne dass die Darsteller allerdings in diesem Vierteljahrhundert spürbar gealtert wären…).

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Zur neuen 2G-Plus-Regelung.  Der Lokal-Politiker schwafelt unglaublich hohles Zeugs, wie immer.

https://youtu.be/YXCqg8-bNBQ

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Am grössten Anleihemarkt der Welt steigt die Nervosität: Die Liquidität erodiert, und die Volatilität der Renditen nimmt zu, seit die amerikanische Notenbank angedeutet hat, ihre Anleihekäufe zurückzufahren. Es herrscht eine allgemeine Unsicherheit über die Entwicklung der Wirtschaft und der Geldpolitik, die durch steigende Preise, Arbeitskräftemangel und unheimlich tiefe Renditen hervorgerufen wird.
    Zum Bericht
  • Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz verliert die Immunität: Das österreichische Parlament hat ohne Gegenstimme die Aufhebung der rechtlichen Immunität beschlossen. Damit hat der 35-Jährige den Schutz vor Korruptionsermittlungen verloren. Es geht um den Verdacht der Untreue und Falschaussagen im parlamentarischen Ibiza-Untersuchungsausschuss.
    Zum Bericht
  • Netflix-Doku sorgt für späte Gerechtigkeit im Mordfall Malcolm X: Muhammad Aziz und Khalil Islam verbrachten Jahrzehnte im Gefängnis. Nach einer Überprüfung wurde ihre Verurteilung als Mörder des Bürgerrechtlers Malcolm X aufgehoben. Dazu hat die sechsteilige Netflix-Serie «Who killed Malcolm X?» entscheidend beigetragen.
    Zum Bericht
  • Flüchtlingshelfern einer humanitären NGO auf Lesbos droht Haft: Die Anklage in Griechenland wirft den 24 Aktivisten Spionage vor, Verrat von Staatsgeheimnissen, Geldwäsche, Schlepperei, die Bildung einer kriminellen Vereinigung und weitere Vergehen. Der Fall zeigt, wie humanitäre NGO systematisch eingeschüchtert werden.
    Zum Bericht
  • Avantgarde-Schriftsteller Oswald Wiener 86-jährig gestorben: Er war nicht nur Dichter, sondern auch ein berüchtigter Aktionskünstler, der in den verstaubten sechziger Jahren die Bürger erschreckte. In der berühmten Wiener Gruppe trieb er sein anarchisches Unwesen und brachte die Zeitschrift «manuskripte» an den Rand eines Porno-Skandals. Am Donnerstag verstarb er in Wien an einer Lungenentzündung.
    Zum Nachruf

Kommt der Lockdown? Die Stimmung ist auch so im Keller
Den Wirten fehlen die Gäste, den Hotels die Buchungen. Ständig neue Infektionsrekorde drücken aufs Gemüt. Experten und Politiker suchen nach den richtigen Krisenmaßnahmen.
Kurier.at

Bundesweiter Lockdown ab Montag fix?

https://news.orf.at/#/stories/3237103/

Jetzt warten wir die für heute angekündigten Beschlüsse ab. Nachdem vorhergegangene Maßnahmen wenig bis nichts gebracht haben, dürfen wir auch diesmal keine großen Würfe erwarten.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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