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19. JUNI 2022 – Sonntag

19.06.2022 | Tageskommentar

 

Foto: Staatsoper Berlin/ Matthias Baus

Turandot Staatsoper Berlin: Triumph für Mehta und Puccini, gemischte Reaktion auf Regie von Stölzl
Die letzte Premiere der Saison an der Staatsoper ging mit jubelndem Applaus, aber auch einigen Buhs zu Ende. Philipp Stölzl baute eine riesige hölzerne Turandot-Marionette in den Bühnenraum. Pankratova und Eyvazov glänzen als Titelheldin und Prinz. Aida Garifullina und René Pape singen Liù und Timur. Star des Abends ist Zubin Mehta, der die Staatskapelle zu einem Spiel voll plastischer Klangpracht animiert. ..

Eine Riesenmarionette mit Holzgelenkfingern und zeltartigem Gluckenkleid füllt den sonst leeren Bühnenraum (Bühne: Franziska Harm). Aber das hübsche, chinesische Gesicht ist Fassade. Die Puppe wird von Arbeitern (=Demagogen?) gelenkt. Und wird im weiteren Verlauf schnöde demaskiert. ..

...Die Titelrolle wird von Elena Pankratova gesungen, mit intensivem Timbre, glühendem Ton, herzhaft guttural und fulminanten Spitzentönen. Hätte die im März mit unnötig viel Aplomb ausgeladene Netrebko das auch so gekonnt? 

Der Calaf von Yusif Eyvazov (in einer Art Hosenanzug aus wattiertem Weiß) überrascht als gestandenes Tenormannsbild, tragfähig in der Höhe, sonor-klangvoll bei Non piangere, Liù. Eyvazovs Tenor hat an Schwere gewonnen. Einziges Manko: eine gewisse Steifheit. Weniger gut gefällt mir die Sklavin Liù, Aida Garifullina (schlohweiße, frühalt wirkende Neanderthal-Mähne), die hier eine aufregende Gilda sang. Nicht so gut ist Signore, ascolta. Ich vermisse Wärme und Legato. Prima schlägt sich das melonentragende Minister-Terzett Ping, Pang, Pong (Gyula Orendt, Andrés Moreno García, Siyabonga Maqungo), die manches Tanzschrittchen wagen. Siegfried Jerusalem fängt sich als brüchiger Kaiser ein Buh ein. Der blinde Tattergreis Timur wird wohl nicht als Paraderolle von René Pape in die Annalen eingehen. Und als allseits sonorer Mandarin, eine Art ins Puccini-China versetzter Heerrufer, gefällt David Oštrek.
konzertkritikopernkritikberlin.a.schlatz

Fazit: Musikalisch top, szenisch nicht unumstritten. Reaktion daher, wie es sich für eine Premiere gehört: Jubel für die musikalische Seite, einige „Buhs“ – aber auch „Bravos“ für den Regisseur

Turandot“ unter den Linden: Zubin Mehta bringt das Haus zum Kochen
iese Premiere fiel auf den bisher heißesten Tag des Jahres 2022. Dass die gefühlte Temperatur in dem gut klimatisierten Opernhaus ebenfalls Rekordwerte erreichte, lag aber am Dirigenten, dem Altmeister Zubin Mehta. Vom ersten Takt an stellte er seine Kompetenz in Sachen Puccini, und speziell Turandot unter Beweis und führte Chor, Orchester und Solisten mit sicherer Hand durch diese komplizierte Partitur.
Von Peter Sommeregger
https://klassik-begeistert.de/giacomo-pucciniturandot-staatsoper-unter-den-linden-berlin-18-juni-2022-premiere/

Staatsoper Berlin begeistert mit „Turandot“
http://www.musik-heute.de/24139/berliner-staatsoper-begeistert-mit-turandot/

Mit dabei auch Aida Garifullina als Liu, die vor einigen Monaten von der Metropolitan Opera ausladen wurde, weil sie ihrem Beruf, der zunehmend immer schwieriger wird, nachgegangen ist: sie hat am Moskauer Bolshoi-Theater gesungen.

Die Wiener Festwochen dominierte Diskursives – 83 Prozent Auslastung
Die am Samstag endenden Festwochen blieben heuer hermetisch – große szenische Würfe sind aus der Mode

Die Erwartungen an die diesjährigen Wiener Festwochen waren hoch, weil aufgestaut. Seit 2019 im Amt, konnte Intendant Christophe Slagmuylder bisher keine Saison aus freien Stücken programmieren. Zunächst übernahm er das Programmerbe des Vorgängers, dann kam die Pandemie. Der Frühling 2022 ließ nun erstmals freie Fahrt, Euphorie aber sieht anders aus. Zu kleinteilig, zu kleinformatig, zu versuchslastig blieben die Aufführungen, zu hermetisch das Festival an sich.

Wer genau las, hätte Bescheid wissen müssen. Die Wiener Festwochen unter Slagmuylder sind zu einer „Neuerfindung“ angetreten, sie wollen mit der Auflösung von Disziplinen experimentieren, also „künstlerische Ausdrucksweisen verschränken“. Deutlicher: Mit dem „Noch-nicht-Formulierten“ sollte das Publikum überrascht werden, wie es im Prolog der diesjährigen Ausgabe hieß..

Der Standard.at.story

Insgesamt gesehen waren die Festwochen enttäuschend. Um das festzustellen, brauche ich nicht den „Standard“, mir genügen bei mir eingegangene Berichte. Mitarbeiter, die auf selbst bezahlter Kaufkarte in diversen Vorstellungen waren, baten darum, nicht darüber berichten zu müssen. Mit einer Pressekarte ist man festgenagelt. Deshalb lehne ich Pressekarten für meine Person ab.

WIEN / Staatsoper: „FALSTAFF“ – 17.06.2022

Gerald Finley. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

 Gerald Finley, leider viel zu selten Gast an der Wiener Staatsoper, war ein großartiger Interpret der Titelrolle. Im Gegensatz zu Wolfgang Koch, der bei der Wiederaufnahme eher einen in die Jahre gekommen Don Giovanni verkörpert hat, gelingt es Gerald Finley ein feines Profil eines heruntergekommenen Adeligen, der selbst in der Gosse die Selbstachtung nicht verliert, zu zeichnen. Ein Sir, der diese Bezeichnung wahrlich verdient. Dazu gesellt sich noch seine ausgezeichnete stimmliche Darbietung. Mit seinem warm timbrierten Bariton und eleganter Phrasierung lässt er auch in dieser Hinsicht keinerlei Wünsche offen. Die beiden vorangegangenen Staatsoperndirektoren haben es leider verabsäumt Bryn Terfel rechtzeitig als Wotan und als Hans Sachs in Wien anzusetzen. Man kann nur hoffen, dass die amtierende Staatsoperndirektion mit Gerald Finley bereits Termine fixiert hat, um ihn auch in Wien als Hans Sachs präsentieren zu können.

Wie bereits im September war Boris Pinkhasovich ein überzeugender Ford. Glaubhaft als eifersüchtiger Ehemann, stimmlich vielleicht etwas verhaltener als im September…

…Nachbemerkung: Ich habe noch nie so viele Besucher in der Staatsoper mit kurzen Hosen gesehen. Es scheint fast, als würde man massenweise Karten an zufällig vorbeikommende Touristen verschenken. Ich habe für meinen Platz (Galerie Seite 1. Reihe) den Vollpreis von € 57,00 bezahlt. Mich würde wirklich interessieren, wie hoch der Prozentsatz an zu Vollpreisen verkauften Karten im Verhältnis zu den ermäßigten Karten (Sonderaktionen für Newsletter-Abonnenten, Karten für Kurzentschlossene, U27-Karten, Kinderkarten), Regiekarten und Freikarten ist.

Zum Bericht von Walter Nowotny

Allerdings – auch die 99,9 % des Vorgängers wurden nicht zum Vollpreis verkauft (Quelle: Rechnungshof). Jeder hilft sich, wie er kann!

Ich weiß nicht, ob in der Staatsoper noch eine Kleidungsordnung gilt. Die Platzanweiser kümmern sich um andere Dinge, wie eine Mitarbeiterin  erfahren musste. Seitdem ist für sie die Wiener Staatsoper ein Minenfeld, das man besser nicht betritt. Insbesondere bei Premieren, wo ich aus Erfahrung mit der Statistik weiß, dass die unmittelbar nach Premierende unter Verschmähung von Premierenfeiern verfassten Nachtkriken ein „Renner“ waren, habe ich nun ein Premieren- Problem. H.S.S ist leider gestorben, Dr. Wagner meidet die Staatsoper. So bin ich dankbar, dass Dr. Schmid in den späteren Vormittagsstunden liefert. Ich selbst bin in der Zeit zwischen 23 h und 5 h nicht in der Lage, auch nur irgendetwas zu tun. Ab 6 h bin ich zu jeder Tat bereit!

Ach ja, die kurzen Hosen! Bei entsprechenden Beinen wäre das ja zu akzeptieren (obwohl ich durchaus muskulöse Beine habe, bin ich dennoch nie in kurzer Hose in die Oper gegangen), aber da laufen auch Männer mit ausprochenen dünnen „Sprudlern“ in kurzen Hosen herum. Das sei denen unbenommen, in die Oper müssen sie sich aber nicht verirren!

Leserin W.B. macht mich auf Kleiderordnung der Royal (!!!) Opera London aufmerksam:Dress as You feel comfortable!„. Dort haben sie allerdings nur eine alte Königin, Wien aber einen unsterblichen Kaiser. Das bestimmt vielleicht die Kleider-Ordnungs-Erwartungen.

„Apropos Kaiser“. Heinz Zednik im Stadttheater Baden als Kaiser Franz Josef

Heinz Zednik (Kaiser Franz Joseph) und Verena Scheitz (Rösslwirtin). Foto: Gregor Nesvadba

Die Eröffnung der diesjährigen Sommersaison der Bühne Baden mit Ralph Benatzkys Im Weißen Rössl in der Sommerarena stößt heuer auf besonderes Interesse. Mörbisch, von Harald Serafin einst als „Mekka der Operette“ bezeichnet, hat unter dem neuen burgenländischen Generalintendant Alfons Haider als österreichweit aufgesuchte Pilgerstätte für Operettenaufführungen ausgedient. Die Seebühne wird ab dieser Saison nur noch Musicals vorbehalten bleiben. Die Oper Jennersdorf, die auf Schloss Tabor vor allem mit Deutschen Spielopern ein treues und dankbares Publikum beglückt hat, soll im Gegenzug nur noch Operetten anbieten. Mit dem zur Eröffnung dieser neuen Bestimmung ausgewählten Singspiel Sissy von Fritz Kreisler, nicht gerade ein Prunkstück des Genres, wird freilich kein großer Ehrgeiz signalisiert, sich in der österreichischen Kulturlandschaft als neue Heimstätte der Operette etablieren zu wollen…

… Der Auftritt von Kaiser Franz Joseph ist  der ohnehin nicht zu toppende Gipfelpunkt an Klischeehaftgkeit, der von Kammersänger Heinz Zednik auch genüsslich zelebriert wird. Er bekommt den ersten Applaus noch bevor er den Mund aufmacht, und man weiß nicht, ob er der Opernlegende Zednik oder dem alten Kaiser gilt, dem nichts erspart bleibt, dem alles sehr schön erscheint und stets sehr freut. Vermutlich doch dem Kaiser, den die Österreicher heute noch so sehr zu vermissen scheinen….

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Wir haben zwar keinen Kaiser mehr, einen Kaiser-Darsteller für Schönbrunn sollten wir uns aber leisten, für Selfies mit den Touristen. Es muss ja nicht gerade Heinz Zednik sein. Viele Amerikaner fallen darauf rein und unser Tourismus boomt mehr denn je!

Berlin/ Komische Oper: Barrie Koskys Abschied mit „All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue“, 15.06.2022

Foto: Monika Rittershaus

Tschüss mit „Sag’ zum Abschied leise Servus“ – das ist bei Barrie Kosky nicht drin. Mit einer schwungvoll-frechen Yiddish Revue in eigener Regie sagt der Deutsch-Australier – nach 10jähriger, höchst erfolgreicher Intendanz an der Komischen Oper Berlin – dem Publikum nun auf seine Art Ade, um fortan, wie lange angekündigt, wieder ganz als Künstler zu arbeiten…

Zum Bericht von Ursula Wiegand

München/ Bayerische Staatsoper
Ein frisch zusammengewürfeltes Starensemble sorgt für große Oper im Bayerischen Nationaltheater
Der Opernabend startet bereits im Vorfeld beim Blick ins E-Mail-Fach. Die Bayerische Staatsoper informiert uns gleich über vier Umbesetzungen unserer Vorstellung des Maskenballs.
Von Petra Spelzhaus
klassik-begeistert.de

„Konzertgänger in Berlin“: Turbulenzromantisch
Iván Fischer im Konzerthaus, Petrenko und Oramo bei den Berliner Philharmonikern: Entdeckungsreisen von Sinigaglia bis Langgaard. Drei hochinteressante Programme, reich an Unbekanntem: Iván Fischer ist zwar formal bloß der Ex, aber irgendwie doch der Chefdirigent der Herzen am Konzerthaus, jeder seiner Besuche ein Hochlicht. Boss Kirill Petrenko gab bei den Berliner Philharmonikern letzte Woche das vielleicht wichtigste Konzert der Saison. Und dieser Tage dirigierte Sakari Oramo ebendort ganz Seltsames: ein unverschämtes Werk, das alle hundert Jahre gespielt wird.
https://hundert11.net/turbulenzromantisch/

Wien/ Schönbrunn
Andris Nelsons führt musikalisch brillant durch Europa
Manchmal gibt es Anlässe, „alte“ Beurteilungen zu revidieren – und wie hier bei Andris Nelsons eine völlig gegensätzliche Meinung zu bilden. Irgendwie fühlte man damals von dem sehr rasch in lichte Höhen katapultierten Maestro eine gewisse Skepsis…
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Reaktionen zum Konzert aus Leserbriefen, gefunden im Standard:

Es ist erschütternd, wie der erst 43jährige Nelsons von Konzert zu Konzert dicker und behäbiger wird“

„Es gab ja auch schon Absagen wegen stürmischer Bedingungen und natürlich Corona. Es gab sogar schon einen Kritiker einer österreichischen Tageszeitung, der eine hymnische und detailreiche Kritik zu einem wegen Unwetters abgesagten Sommernachtskonzert verfasst hat, die aufgrund des frühen Redaktionsschlusses sogar ihren Weg in die Druckausgabe gefunden hat. Seither weiß ich, was ich von Konzertkritiken zu halten habe.

 

Pfarrkirchen
Unter der Schaumkrone: Malzige „Bieroper“ in Pfarrkirchen
640 Brauereien soll es allein in Bayern geben – höchste Zeit, dass das auch im Musiktheater gewürdigt wird, und zwar mit der nötigen sakralen Hingabe. Komponist und „Schallkünstler“ Peter Androsch nahm für sein Werk Anleihen bei Richard Wagner…

…Durchaus „avantgardistisch“ nennt das Theater an der Rott, normalerweise im benachbarten Eggenfelden zuhause, diese Produktion. Naja, die Avantgarde ist womöglich schon wieder ein paar Meter weiter, aber dafür nicht halb so unterhaltsam. Prost!

Wieder am  19. und 24. Juni im Brauhaussaal in Pfarrkirchen/Landkreis Rottal-Inn, weitere Termine bis 26. Juni.

BR.Klassik.de

Erste Impressionen von „Der Prätorianer“ in St. Koloman bei Hallein

Uraufführung mit Volksfestcharakter: Nicht nur Bestuhlung, sondern auch „Betischung“ auf dem Hauptplatz von St. Koloman. Schon lange vor Beginn fanden sich die Premierengäste auch zur Kulinarik ein. Foto: Peter G.

Mir wurde gesagt, dass „Der Prätorianer“ demnächst auf Youtube kostenlos abrufbar sein wird.

Grundsätzlich sei festgehalten, dass es keineswegs um eine politische Aussage, sondern um ein originelles und gelungenes musikalisches Experiment gegangen ist. Im tiefschwarzen St. Koloman  (1.800 Bewohner,  Mandatsverhältnis im Gemeinderat bei 17 Mandataren :  11 ÖVP, 6 SPÖ) wäre das auch nicht gut angekommen und es spricht für den Gemeinderat, dass „Der Prätorianer“  auf öffentlichem Grund stattfinden konnte.

Bei mir in Mauerbach wäre das wohl nicht möglich gewesen. Seit der Bürgermeister mit der absoluten Mehrheit ausgestattet ist, kann man ihn nicht mehr „derreiten“.  Da hätte ich im Garten auf der Terrasse zu einem privaten Treff für Freunde laden können – und selbst da wäre mir der Amtsschimmel nachgaloppiert“

Dank dem Bürgermeister von St. Koloman! St. Koloman ist eben anders! Dafür bekommt es in wenigen Wochen ein völlig unpolitisches Festival, bestückt mit Stars wie Marlis Petersen u.s.w. Wir werden darauf hinweisen!

Wiener Volksopernfreunde: Anbei eine herzliche Einladung zu unserem lange ersehnten Frühlings- und Jubiläumskonzert: „20 Jahre Wiener Volksopernfreunde“

 Freitag, 24.6. 2022, Theater DIE NEUE TRIBÜNE (Untergeschoss Café Landtmann), Universitätsring 4, 1010 Wienmit den VolksopernsolistInnen KS Ursula Pfitzner, Manuela Leonhartsberger, Carsten Süss, Ben Connor und Stefan Cerny .

Beginn. 18:00 Uhr, Einlass: 17:30 Uhr, Karten an der Abendkassa, freie Platzwahl!

 

Karten: € 20.-, Mitglieder, € 25.- Nicht-Mitglieder

Karten-Reservierung: telefonisch: 0664 23 44 256, e-mail: office@tribuenewien.at oder volksopernfreunde@outlook.com

Wir freuen uns auf ein unvergessliches Konzert und Ihren Besuch!  Der Vorstand der Wiener Volksopernfreunde

Aktuelles „Neue Zürcher Zeitung“

Team-Building: Einmal übers Feuer laufen, eine Schafherde von A nach B treiben oder in Budapest eine Sexparty feiern: Unternehmen versuchen ihren Angestellten an Firmenevents einen unvergesslichen Moment zu schenken. Oft sind die Bemühungen einfach peinlich. Manchmal aber auch gefährlich, wie der Feuerlauf der Firma Goldbach Group in Zürich zeigt.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Wenn Empathie dich fies und ungerecht macht
Sie ist wie Orgasmen oder Schokolade: Man kann schlecht dagegen sein. Dabei kann Empathie uns parteiisch, rassistisch und ungerecht machen.
krautreporter.de

Frankreich erhält kein russisches Gas über Pipelines, Italien und Slowakei weniger
Grund für den Ausfall in Frankreich sei die Unterbrechung des Gasflusses aus Deutschland, hieß es. In Italien und der Slowakei kommt weniger Gas an.
Kurier.at

Österreich
Neos-Chefin: „Man muss sich bewusst sein, Gutscheine befeuern Inflation“
Beate Meinl-Reisinger über die kalte Progression und fehlende Demut.
Kurier.at

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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