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19. JULI 2021 – Montag

19.07.2021 | Tageskommentar

 

nun

MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE/ BAYERISCHE STAATSOPER. MONTAG PREMIERE „IDOMENEO“ im Prinzregententheater. Dramma per musica in drei Akten – 1781

Es ist dies die letzte Premiere der Ära Nikolaus Bachler an der Bayerischen Staatsoper
Zum Trailer

Komponist Wolfgang Amadeus Mozart · Libretto von Giambattista Varesco
In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache | Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Montag, 19. Juli 2021
18.00 Uhr
Prinzregententheater

Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Inszenierung: Antú Romero Nunes
Choreographie: Dustin Klein

Idomeneo: Matthew Polenzani
Idamante: Emily D’Angelo
Ilia: Olga Kulchynska
Elettra: Hanna-Elisabeth Müller
Arbace: Martin Mitterrutzner

MÜNCHEN: Bravissimo Gärtnerplatztheater: „Jeder nur ein Kreuz“ – Brian erobert München
Schon längst überfällig: Das Staatstheater am Gärtnerplatz präsentiert erstmals „Monty Python“s Das Leben des Brian“ als komisches Oratorium in deutscher Sprache und erobert die Herzen der Zuschauer. Das im Schachbrettmuster platzierte Publikum reißt es von den Sitzen, bei der Zugabe wird auf Abstand das Tanzbein geschwungen, unter FFP 2-Masken wird gepfiffen.
Klassik-begeistert.de

München
Kritik – „Aida“ beim Festkonzert „Oper für alle“ in München. Jeder legt noch eine Schippe drauf
BR-Klassik.de

PARIS : Wolfgang Amadeus Mozart: »La clemenza di Tito« — Opera national de Paris, 13. Juli 2021

Reisen erweitert den Horizont. (So das Sprichwort.) Doch birgt es die Gefahr schmerzlicher Erkenntnisse. In diesem Fall: Wien ist, was die Qualität der gesanglichen Darbietungen betrifft, längst schon Paris geworden. Genauer gesagt: »Paris 2.0«. Dies verwundert kaum, amtiert doch der mit dem 31. Juli 2021 scheidende Musikdirektor der Opéra national de Paris seit 1. September 2020 als Musikdirektor der Wiener Staatsoper.

Die Vorstellung, von der in der Folge die Rede gehen wird, beschloß also nicht nur eine von »Sie wissen eh« gebeutelte Spielzeit 2020/21, sondern auch Philippe Jordans Wirken als musikalischer Leiter an der Opéra.

»La clemenza di Tito«, 1. Akt: Stanislas de Barbeyrac in der Partie des Titus Vespasianus © Opéra national de Paris/Emilie Brouchon
La clemenza di Tito«, 1. Akt: Stanislas de Barbeyrac in der Partie des Titus Vespasianus . © Opéra national de Paris/Emilie Brouchon

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=17536435-99A3-212C-7B7A473ACA606A17

Thomas Prochazka/ www.dermerker.com

Fest zur Festspieleröffnung: Wetterbedingte Planänderung
Am Sonntag markierte das Fest zur Festspieleröffnung traditionell den Beginn des Festival-Sommers in Salzburg. Normalerweise werden an den Plätzen in der Mozartstadt Theater gespielt, musiziert und Lesungen abgehalten. Nach dem Hochwasser mussten einige der Open-Air-Veranstaltungen abgesagt werden.
https://salzburg.orf.at/stories/3113213/

Wo laufen die Salzburger Festspiele in TV und Radio?
Auch 2021 begleiten ServusTV und der ORF die Salzburger Festspiele programmlich. Mitte Juli bis Ende August ist Salzburg Treffpunkt für Kulturliebhaber aus aller Welt. Alle TV- und Radio-Übertragungen hier! ORF, Servus TV und Ö1 widment sich dem Festival und übetragen auch live.
https://www.tvbutler.at/tv-specials/festivals/salzburger-festspiele-in-tv-und-radio/

Salzburg/ Festspiele: Die Disziplin lässt nach. Der Salzburger Ballermann heißt Hofstallgasse!

Auszug aus „Drehpunkt Kultur“. Dieses Medium ist immerhin in Salzburg „Platzhirsch“ und ganz nahe am Geschehen dran. Was also hat Drehpunkt Kultur zu vermelden: : Im Vorjahr haben wir an dieser Stelle dem Festspielpublikum viel Lob gespendet für mustergültiges Verhalten. Das müssen wir nun wohl widerrufen. Der Salzburger Ballermann heißt Hofstallgasse. Das Niveau ist ein anderes, das Verhalten das gleiche hier wie dort. Das geradezu unsägliche, natürlich auch mehrheitlich maskenlose Gedränge im Parterre-Eingangsbereich wäre ganz leicht vermeidbar, wenn alle zügig ihre Plätze aufsuchten. Aber die Szenerie am Samstagabend glich eher einer ausgelassenen Wiedersehensfeier.

Die Festspiele haben das Pech, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz Corona kürzlich zur Privatsache erklärt hat. Jeder ist also seines Glückes und seiner Infektion Schmied. Maskentragen im 3G-Bereich obliegt dem eigenen Ermessen. Und Jedermann kennt eben nicht nur auf der Bühne kein morgen. Was schert den Festspielbesucher von heute, dass sich die Inzidenzzahlen soeben in anderthalb Wochen verdreifacht haben, von sieben auf zweiundzwanzig? Wenn man das hochrechnet, könnten wir Ende Juli bei rund siebzig stehen, und zu Ferragosta auf zweihundert. Im schlimmsten Fall zu Festspielende am 30. August also bei sechshundert?

Jedermann kennt keinen morgen
DrehpunktKultur.at

Der Salzburger Intendant Markus Hinterhäuser hat den  Mund voll Kritik an der Unverantwortlichkeit bei der Fußball-Euro genommen. Beide Veranstaltungen sind natürlich nicht vergleichbar, die Salzburger Festspiele sind ein Minderheitenprogramm, gegen die Fußball-EM winziger als ein Zwerg. Das gleiche Publikum haben sie auch nicht, wohl aber scheinen Menschen auch unterschiedlicher Gesellschafts- und Bildungsschichten in ihrem Verhalten nicht unähnlich zu sein. Hoffen wir, dass es zu keinen „Salzburg-Cluster“ kommt, andernfalls würde ich Herren Hinterhäuser an seine Kritik noch erinnern! Nachdrücklichst!

Zum „Jedermann“:

Salzburg
Die Buhlschaft trägt Hosen und Jedermann ist nackt
So sieht Jedermann 2021 aus: Kontroverse Kostüme und ein modern-feministischer Zugang stehen im Mittelpunkt.
Kurier.at

Lars Eidinger begeistert als neuer «Jedermann»
Selten in jüngerer Zeit war ein Salzburger «Jedermann»-Darsteller mit so viel Vorschusslorbeer überhäuft worden wie der Berliner Schauspieler Lars Eidinger. Doch die hohen Erwartungen waren berechtigt.
Frankfurter Allgemeine

„Jedermann“ bleibt eine Baustelle
Mit einer umjubelten „Jedermann“-Premiere haben die Salzburger Festspiele am Samstagabend die Saison eröffnet. Lars Eidinger brilliert in der Titelrolle und lässt den alten Text auf zugängliche Art neu hören, Verena Altenberger ist ihm eine ebenbürtig gewordene Buhlschaft. Die Inszenierung von Michael Sturminger wurde quasi im Probenprozess von der Wiederaufnahme zu einer gänzlich neuen Produktion – und trotzdem keine runde Sache.
https://orf.at/salzburgerfestspiele21/stories/3220992

Weniger betulich, dafür weiblicher: Der „Jedermann“ in Salzburg
Der Standard.at

Lars Eidinger kann auch traditionell
Berlins Schauspielstar ist der neue „Jedermann“ in Salzburg, zusammen mit Edith Clever.
Tagesspiegel.de

Bayreuth
Bayreuth erwartet heuer „besondere Festspiele“
Salzburger Nachrichten

Hermann Nitsch im Bayreuther Farbenrausch
https://www.news.at/a/hermann-nitsch-walkuere-12172692

Wuppertal
Anderthalb Meter Wasser im Opernhaus
„Im Opernhaus steht die komplette Unterbühne mit dem Orchestergraben und der dazu gehörenden Technik anderthalb Meter tief unter Wasser.“
Wuppertaler Rundschau

Starsopranistin Sonya Yoncheva in einer glanzvollen Operngala – Live-Genuss bis in den Kurpark Baden-Baden

Galaabend 24. Juli 2021 mit Sonya Yoncheva. Begleitet von den Würth
Philharmonikern unter Domingo Hindoyan – Live-Übertragung auf Großbildleinwand in den Kurpark Baden-Baden.

SONYA YONCHEVA (@sonyayoncheva) | Twitter
Sonya Yoncheva. Foto: Victor Santiago

Die international gefeierte Opernsängerin Sonya Yoncheva widmet sich in einem Galakonzert am Samstag, 24. Juli 2021 um 20 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden den Komponisten Verdi, Mascagni und Puccini. Begleitet wird sie dabei von den Würth Philharmonikern unter der Leitung von Domingo Hindoyan.

Salzburger Festspiele (Morgen, Dienstag) : GOLD. Musiktheater nach dem Märchen Vom Fischer und seiner Frau

Neuproduktion

Gold!
Preis € 20
2 Veranstaltungsorte
goolk
Copyright: Salzburger Festspiele/ Erika Mayer
Salzburg-Museum Bühne. 20./24./28. , jeweils um 15 h.
 
Leading Team
  • Leonard Evers Komposition
  • Flora Verbrugge Libretto
  • Annika Haller Regie und Bühne
  • Elise Richter Kostüme
Besetzung
  • Jan Petryka Tenor
  • Vivi Vassileva Percussion

Mit Unterstützung von
UNIQA · Raiffeisen Salzburg · Solway Investment Group

Alles könnte viel, viel schöner, größer und noch besser sein! — Jakob, der Sohn des Fischers und seiner Frau, hat etwas gefangen. Der Fisch lässt Wünsche in Erfüllung gehen und schenkt ihm und den Eltern Schuhe, ein Bett, ein Haus — welch ein Glück für die arme Familie! Doch je mehr sie haben, desto unzufriedener werden die Eltern, wollen mehr, mehr, mehr … und das Meer wird immer unruhiger, wenn Jakob wieder an den Strand kommt und nach dem Fisch ruft
 
Salzburg/ Schwarzstraße
Der Fall Carl Ellinger: Geschäftsfrau in Männertarnung
Carl Ellinger, so dachte man, habe die großen Fotos aus Salzburg in der Zwischenkriegszeit gemacht. Max Reinhardt, Marlene Dietrich, alle will Ellinger vor der Linse gehabt haben. Doch wie der Mehrteiler „Die doppelte Frau“ von ORF.at zeigt, war Ellinger verschwunden. Bereits seit 1916. Eine junge Frau sollte kurzfristig die Stellung halten, während Ellinger im Krieg war. Doch dann kam er nie retour. Und sie führte das Geschäft unter seinem Namen weiter. Als Frau hätte sie in dieser Branche keine Chance gehabt.
https://orf.at/stories/3219946/

Nachruf
Opernregisseur Graham Vick 67-jährig gestorben

People
Graham Vick

Der britische Opernregisseur war auch in Salzburg und Bregenz zu Gast; er gründete die Birmingham Opera Company
Der Standard.at

Graham Vick: Viel diskutierte Musiktheater-Abstraktionen
Die Presse.com

Buchbesprechung

buchcover habsburg bibliothek

Thomas Huber-Frischeis / Rainer Valenta / Nina Knieling / Hans Petschar (Hg.)
DIE FAMILIEN-FIDEIKOMMISS-BIBLIOTHEK DES HAUSES HABSBURG-LOTHRINGE 1835-1918
Metamorphosen einer Sammlung
1072 Seiten, Böhlau Verlag, 2021

Ein gewaltiges Unternehmen hat seine zweite Stufe erreicht. 2015 erschien, damals 520 Seiten dick, die Geschichte der Privatbibliothek von Kaiser Franz› I. von Österreich 1784-1835. Nun liegt, mit fast dem doppelten Umfang (aber es geht ja auch um zwei Kaiser, Ferdinand I. und Franz Joseph) der nächste Band vor. Die Geschichte einer kaiserlichen „Privatbibliothek“, auf der heute ein Großteil der bibliophilen Schätze der Republik beruhen, die von der Österreichischen Nationalbibliothek gehütet werden.

Kaiser Franz I. muss eine Ahnung gehabt haben: Einen Tag vor seinem Tod im Jahre 1835 bestimmte er, dass seine lebenslang zusammen getragene Sammlung von Büchern (25.375 gedruckte Werke einschließlich 774 Inkunabeln). Landkarten (3.318), Porträts (66.709). sonstigen Kupferstichen (9.407), Handzeichnungen /(2.453) und Münzen (934) als untrennbarer und unveräußerlicher Besitz des Hauses Habsburg-Lothringen zu gelten habe und jeweils in die Obhut des ältesten Sohnes weiter gegeben werden sollte…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Kubas Regierung mobilisiert die Massen: Die sozialistische Führung bezeichnet die Proteste gegen die Regierung und deren Niederschlagung als «Lüge». Bei Kundgebungen schwört sie auf Treue zur Revolution ein. Regierungsgegner geben aber nicht auf.
Zum Bericht
Australien wehrt sich gegen Kritik am Zustand des Barrier Reef: Die Unesco droht damit, das Naturwunder als gefährdet einzustufen. Die Regierung wittert eine Verschwörung Chinas und lädt Diplomaten auf einen Schnorchel-Trip ein. Wissenschafter halten die Warnungen jedoch für begründet: Seit 1985 sei fast die Hälfte des Korallenriffs abgestorben.
Zum Bericht
Eine Mäuseplage verwüstet den Osten Australiens: Medien sprechen bereits von «biblischen Plagen» – nach Feuern und Überschwemmungen kommen die Mäuse. Sie fressen sich durch Felder, Scheunen und Häuser. Viele Farmer sind am Ende ihrer Kräfte, doch eine Lösung ist nicht in Sicht.
Zum Bericht
Julia Ducournau überflügelt die männlichen Regiestars in Cannes: Das Horrordrama «Titane» der 37-jährigen Pariserin wird als bester Film ausgezeichnet. Als einzige Regisseurin hatte bisher Jane Campion die Goldene Palme bekommen, 1993 für «The Piano».
Zum Bericht
Der dänische Mohammed-Karikaturist ist tot: Kurt Westergaards Zeichnungen des Propheten Mohammed hatten 2006 weltweit Ausschreitungen mit Toten zur Folge. Jetzt ist der Däne im Alter von 86 Jahren gestorben.
Zum Bericht

Glosse
Tätig, engagiert und aktiv
Für manche Glosse braucht man keinen Finger zu rühren, weil man das Material frei Haus geliefert bekommt. In diesem Fall von politisch Überkorrekten, denen das Wort Kulturschaffende sauer aufgestoßen ist.
DrehpunktKultur

München
Wegen Corona: Starkoch Schuhbeck meldet Insolvenz an
Der Münchner Starkoch Alfons Schuhbeck (72) hat nach eigenen Angaben Insolvenz angemeldet. „Nachdem die vollmundig angekündigten Staatshilfen bei mir bis heute ausgeblieben sind, muss ich für meine Betriebe Insolvenz anmelden“, sagte Schuhbeck laut Mitteilung vom Sonntag mit Blick auf die Corona-Pandemie. „Das ist ein wirklich schwerer Schritt, aber mir bleibt nichts anderes übrig.“
Finanzen.at

Silverstone
Hamilton-Sieg in Gefahr?Red Bull denkt nach Verstappen-Crash über rechtliche Schritte nach
Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat sein Heimrennen in Silverstone gewonnen. Die Art und Weise sorgt aber für Kritik.
Kleine Zeitung

Ich stehe auf Seiten Red Bulls und somit Verstappens. Dass das Rennen im Gerichtssaal entschieden wird, glaube ich nicht. Verstappen ist auch kein „Waserl“, Hamilton jedoch eine echte Gefahr!

Warten wir ab. Ich hoffe, dass der Red Bull-Pilot auch ohne Richter Weltmeister wird1

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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