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19. APRIL 2020 (Sonntag)

19.04.2020 | Tageskommentar

Trailer ORF für den heutigen  Stream / TV-Mix ORF und Staatsoper

ZU INSTAGRAM

https://tv.orf.at/orf3/stories/3001468/

Opernstars singen heute in Wien
http://www.musik-heute.de/20878/opernstars-singen-in-wien-live-uebertragung-im-netz/

Beczala-Aufbau im Wohnzimmer für das ORF III-Ding heute abend
 
 
 
„… Auf tvthek.orf.at steht Sendung nach der TV-Ausstrahlung 7 Tage weltweit zur Verfügung. “ W.B.

HEUTE AUF „ARTE“: OPERNDIVEN / OPERTUNTEN

 

Es ist ein Klischee: schwule Männer und ihre Liebe zur Oper. Doch hinter dem Stereotyp verbirgt sich eine lebendige Geschichte. Mit dem Journalisten Tilman Krause und dem Musikwissenschaftler Kevin Clarke zeigt Rosa von Praunheim großartige Protagonisten, die als schwule Männer über ihre Begeisterung für bestimmte Operndiven mit großer Leidenschaft berichten.

Nächste Ausstrahlung am Sonntag, 19. April um 23:05

Rosa von Praunheim: Ekstase, Fummel, spitze Töne
Rosa von Praunheim zeigt im Film „Operndiven – Operntunten“, warum schwule Männer Musikdramen so mögen.
Berliner Morgenpost

Ich habe es lange Zeit nicht begriffen und mich gewundert, dass sich in den Kreisen, in denen ich mich bewegt habe – also in der eher rauen Arbeits- und Geschäftswelt aber auch beim Fußball – die Menschen über meine Theaterleidenschaft gewundert, sie manchmal belächelt haben. Wer weiß, was sie sich dabei gedacht haben. Diverse Missionierungsversuche für Oper sind allesamt kläglich gescheitert – und darüber habe wiederum ich mich gewundert.
Als ich mich durch mein Engagment für den „Merker“ – und das gegann so um 1993 herum – näher mit den Menschen rund um die „Branche“ befassen musste, habe ich es auch „geschnallt“ –  sehr spät.

Ich habe beschlossen, es für mich zu keinem Thema zu machen. Ich war nie ein Angriffsziel – zumindest habe ich es selbst nicht bemerkt. In meiner pubertären Stehplatzzeit haben mir meine Eltern den Umgang mit einer Stehplatzbekanntschaft verboten – und ich habe es nicht verstanden. Heute weiß ich, was sie gemeint haben!
 

Fidelio mit Anja Silja (1968) im Streaming-Angebot der Staatsoper Hamburg – ab 20.4.

 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Staatsoper Hamburg unter www.staatsoper-hamburg.de
 

Wiener Staatsopernchef zu Proben-Erlass: „Man muss sich halt was einfallen lassen“
Bei den großen österreichischen Bühnen sorgen die Regelungen für die künftige Probenarbeit aufgrund des Coronavirus für höchst unterschiedliche Reaktionen.
Kurier

Stimmforscher erklärt: Was verleiht einer Stimme Zauber?
Wir hören eine Stimme – und sind sofort gefesselt. Selten, aber es kommt vor. Es gibt Jahrhundertstimmen, die uns selbst noch nach Jahrzehnten faszinieren: etwa die von Maria Callas oder Fritz Wunderlich. Woran liegt das eigentlich? Alles nur Mythos? BR-KLASSIK hat den Stimmforscher Thomas Seedorf gefragt.
BR-Klassik

Buchbesprechung Gregor Hauser: MAGISCHE TÖNE
Österreichische Tenöre der Nachkriegszeit
254 Seiten, Verlag Der Apfel, 2020

 

Man kennt Opernfreunde. Sie gehen nicht nur unermüdlich in Vorstellungen und wollen mit Gleichgesinnten stundenlang über das Gesehene reden, diskutieren und streiten, sie wollen auch alles wissen. Natürlich auch über die Sänger. Und obwohl von Callas bis Netrebko die Primadonnen ihren Rang einnehmen – Tenöre sind ja doch etwas Besonderes. Tenöre! Gregor Hauser, in Salzburg lebend, von Beruf Lehrer, ist offenbar ein solcher Aficionado. Was er unter dem Titel „Magische Töne“ zusammen getragen hat, sind „Österreichische Tenöre der Nachkriegszeit“. Und es gibt eine Menge (und um einige mehr, als er behandelt – aber dafür wurde schon eine zweiter Band angedeutet…)

Das Buch hat seine Qualitäten in den oft überaus ausführlichen Biographien der Künstler, wobei man schon merkt, wo der Autor von den Sängern selbst oder Überlebenden reiches Material zur Verfügung gestellt bekam. Er zeichnet Lebenswege so genau wie möglich nach, versucht in Anhängen unter dem Motto „Persönlichkeit und Anekdoten“ auch den Menschen auf die Spur zu kommen, zitiert signifikante Kritiken…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

KULTURLOS.  Von Thomas Prochazka

Pieter Bruegel d. Ä. (um 1525/30 – 1569 Brüssel): »De parabel der blinden«, 1568 (Ausschnitt). Tempera auf Leinwand, 86 × 154 cm. Napoli, Museo Nazionale di Capodimonte. Public Domain

Eine Erregung (nach Thomas Bernhard).

Um halb zwölf Uhr mit Reger im Volksgarten verabredet, strebte ich, aus lauter Eile beim Aussteigen aus der Straßenbahn meine Atemschutzmaske verlierend, diese, solcherart für mich nutzlos geworden, auch nicht aufhebend, der vereinbarten Parkbank zu, sagte Atzbacher. Die jungen Polizeibeamten, angetan mit ebensolchen Atemschutzmasken, den Eingang zum verwaisten Volksgarten sichernd, ließen mich grüßend passieren. Mich der mir von Reger bezeichneten Bank von hinten nähernd, saß dieser bereits an deren einem Ende. Zu meiner Verwunderung war auch Irrsigler zugegen, den ich im Burgenland glaubte, nicht in Wien, waren doch die Bundesmuseen und mit ihnen auch das Kunsthistorische Museum geschlossen und das Personal auf fremde Rechnung in Kurzarbeit geschickt worden…

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=8CBAECD0-80E8-11EA-9223005056A64872

VIDEO CLIP ZUR CORONA-ZEIT: Corina Koller und Stefan Tanzer mit „Figaro“

Corina Koller in Isolation – W. A. Mozart: „Cinque… dieci… venti“, Le nozze di Figaro

 

ZUM YOUTUBE-VIDEO

Ganz schön mutig, zu Corona-Zeiten Corina zu heißen!

ORTHODOXE OSTERN: MARYNA LOPEZ GIBT AM SONNTAG AB 17 h AUF FACEBOOK EIN KONZERT

 

https://www.facebook.com/maryna.garasymchuk

Corona Österreich und Welt: Millionen orthodoxe Christen feiern Osterfest mit Mundschutzmaske

 

10 Fragen an die Mezzosopranistin Nadine Weissmann:„Ich kümmere mich um meine Mutter“…
 2013 begeisterte sie das Publikum in Bayreuth als Erda in Frank Castorfs »Ring« unter der Leitung von Kirill Petrenko. Zu ihrem Repertoire gehören die Mezzo-Partien in Opern von Ponchielli, Mozart, Wagner, Verdi, Camille Saint-Saëns.
Interview: Jolanta Lada-Zielke, Hamburg
Klassik-begeistert

10 Fragen an die Sopranistin Eleonore Marguerre: „Wenn der Shutdown länger als fünf Monate gehen sollte, weiß ich nicht, wie es weitergeht“
Eleonore Marguerre ist auf vielen europäischen Bühnen ein gerngesehener Gast. Egal ob in Dresden, Mailand, Wien, Genf, Brüssel oder Venedig – die gebürtige Heidelbergerin hat bereits an vielen großen Häusern mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrer ausdrucksstarken Bühnenpräsenz einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Ingo Luther
Klassik-begeistert

Perspektivwechsel des Publikums: Abschied von der Aura
Konserven-Konsum statt Live-Genuss: Wie geschlossene Theater den Perspektivenwechsel des Publikums erzwingen.
https://www.concerti.de/oper/perspektivenwechsel-des-publikums/

„Verbotshedonistin Lunacek“: Kritik an Plänen im Kulturbereich
Das Kulturministerium sei mit der momentanen Situation überfordert, sagen die Neos. Die SPÖ fordert bessere Regeln für Theaterproben. Und die FPÖ ortet „schwarz-grüne Verbotskultur gegen Konsumenten“.
Die Presse

Fünf Gründe für den Spielbetrieb: „Theater und Opern sind keine nette Beigabe“
Während Geschäfte und Schulen schrittweise wieder geöffnet werden, fühlen sich viele Kultureinrichtungen vergessen. Dabei wäre es nur eine Frage guter Organisation, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, findet unser Autor.
DeutschlandfunkKultur

Infektiologe: Normaler Alltag frühestens 2022 möglich
Christoph Wenisch geht in einem Interview davon aus, dass eine Coronavirus-Impfung vor 2022 oder 2023 nicht zu erwarten ist.
Die Presse

Dr. Wenisch ist nicht „irgendein“ Infektiologe, er ist in Österreich als Leiter der Spezialabteilung im Kaiser Franz Josephs-Krankenhaus sozusagen die Nummer 1.

Bis 2022 halten wir das nicht aus, das werden Wirtschaftsexperten wie auch Psychiater bestätigen. Bis dahin ist erstens alles kaputt und zweitens haben wir uns alle gegenseitig „aufgefressen“

Beispiel gefällig: Feindseligkeiten im Saarland : „Franzosen wurden wie Aussätzige behandelt“
Im Saarland kam es nach der Grenzschließung offenbar zu unschönen Szenen: Franzosen sollen beschimpft, auf der Straße angehalten und mit Eiern beworfen worden sein. 
Frankfurter Allgemeine

Situation im Saarland seit Wochen problematisch:

https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=11&tag=Grenzkontrolle

So wird es also nicht weitergehen, das wissen auch unsere Politiker. Ich bin kein Mediziner, deshalb sollte ich besser den Mund halten – was andere angeht. Was mich persönlich angeht, darf ich mir aber schon Gedanken machen.  Ich wäre bereit, mich absichtlich mit dem Virus anstecken zu lassen, um dann meine Ruhe zu haben. So oder so!  Ich wäre also bereit, diese Krankheit durchzustehen, um dann ihr gegenüber immun zu sein, ein normales Leben weiterhin zu führen – und auch niemand anstecken zu können! Ich will mich nicht zu Tode fürchten, denn das ist gleichbedeutend mit gestorben. Angriff ist die beste Verteidigung (gilt aber nicht für Fußball!), deshalb will ich das Virus angreifen, nicht vor ihm davonlaufen. Ich will dabei aber überleben – aber wenn es eben nicht so laufen würde, wäre ich vermutlich sowieso innerhalb von zwei Jahren eben an einer schwereren, bisher womöglich an mir unerkannten Erkrankung gestorben. Dann besser jetzt – ohne immensen Schaden für die Nachfolgegeneration anzurichten. Es sind Menschen schon sinnloser gestorben!

Ich habe das Gefühl, dass wir weltweit falsch abgebogen sind! Wie gesagt, ich weiß es nicht. Aber so viel wie die Politiker wissen, weiß ich wohl auch!

Und dass es so nicht noch Monate weitergehen kann, wissen wir vermutlich alle!

Lokalaugenschein vor dem Haupteingang Schloss Schönbrunn – heute um 11 h: Tore geöffnet, im riesigen Areal habe ich gerade mal 3 Spaziergänger gesichtet! Im Normalfall sind dort mindestens 1000 Besucher.

Ich glaube also nicht, dass die Menschen Opernhäuser und Festspiele stürmen werden, zumindest so lange nicht, als den Leuten Angst gemacht wird. Österreich als Tourismusland Nr. 1 wird es also sehr hart treffen. Stellen wir uns also darauf ein, dass wir uns nicht um Opernkarten werden raufen müssen!

Jazz

Hilfe, ich brauche ein Dirndl!

Barbara Hauter (Kontrabass), Dr. Petra Spelzhaus (Trompete).

Vor sechs Jahren verschlug es mich als eingefleischte Bremerin in die ländliche Idylle Oberbayerns, nicht weit von Rosenheim. Ich ließ fast alles im Norden zurück: Meine Familie, meine Freunde, meine Arbeitsstelle, meine Wohnung im Bremer Szeneviertel, meinen hoch geschätzten Trompeten-Meister, meine Jazzcombo. Begleitet wurde ich von meiner Trompete, meinem äußerst launischen gelben Skoda und ein paar Möbeln, von denen ich mich nicht trennen mochte.
Von Dr. Petra Spelzhaus, München
Klassik-begeistert

KYPARISSI EIN KLEINER ORT 300 km SÜDWESTLICH VON ATHEN, BESITZT EINE SCHULE, DIE VON EINEM ASSISTENTEN VON THEOPHIL HANSEN GEBAUT WURDE
Recherchiert von Dimitra Helioti
Bearbeitet von Esther Hatzi

 

https://en.wikipedia.org/wiki/Kyparissi,_Laconia

 

Der Name des Architekten ist Ernst Ziller

https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Ziller
Esther Hatzi

CORONA-SPRÜCHE (gefunden von Ursula Wiegand)

 

Was Sie oben über mich und Corona lesen, ist keineswegs als Ratschlag zu verstehen, denn jeder Mensch muss so reagieren, wie er es für richtig hält, muss dem Vertrauen, den er für vertrauenswürdig hält. Ich vertraue meinem Gefühl, meinem Instinkt.

Genießen Sie einen schönen Sonntag!

A.C.

 

 

 

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