Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

18. SEPTEMBER 2021 – Samstag

18.09.2021 | Tageskommentar

ANNA NETREBKO HEUTE 50. Foto: ORF

Passend dazu zeigt myfidelio ab Samstag, dem 18. September 2021, das Filmporträt „Anna Netrebko – Anna The Great“, das die vielen Seiten der Jubilarin beleuchtet. Im Film begleitet der russische Regisseur Dmitry Sapun die Sängerin an ihre Wohnorte in Russland und New York und gibt Einblicke in ihr Künstlerleben. Neben Anna Netrebko kommen auch ihre Familie sowie zahlreiche Kollegen und Wegbegleiter wie Piotr Beczała, Placido Domingo und Valery Gergiev zu Wort.

ZU NETREBKOS GEBURTSTAGSPARTY IN MOSKAU. Michael Volle und Rolando Villazon sind mit ihren Frauen mit dabei

Das ist Michaels Volles Frau Gabriela Scherer auf dem Weg zur Netrebko.Geburtstagsparty

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

WIENER STAATSOPER: SONNTAG EINFÜHRUNGSMATINEE ZUR PREMIERE „IL BARBIERE DI SIVIGLIA“

Wer sich einen ersten Eindruck von der Neuproduktion machen will, kann kommenden Sonntag (19. September) um 11 Uhr die beliebte Einführungsmatinee zur Premiere besuchen: KS Juan Diego Flórez, Vasilisa Berzhanskaya, Paolo Bordogna, Étienne Dupuis, Michele Mariotti und Herbert Fritsch sind zu Gast und werden über ihre Zugänge zu den Rollen und zum Werk erzählen, musikalische Beiträge und Filmausschnitte ergänzen die Gespräche und Diskussionen.
Moderation: Staatsoperndirektor Bogdan Roščić. Die Matinee findet in deutscher Sprache statt.

ZUM KARTENKAUF

MASTERCARD ERNEUT KOOPERATIONSPARTNER DER WIENER STAATSOPER

Schwungvoll und kontaktlos: Balletttänzer Zsolt Török beim Bezahlen mit dem Smartphone. Foto: Staatsoper

Mastercard ist auch in der Saison 2021/2022 Partner der Wiener Staatsoper. Zu diesem Anlass inszeniert der Digital Payment-Anbieter Opernstars und Akteure im Haus am Ring: Das Fotoprojekt »Mastercard Off-Stage« begleitet KünstlerInnen und TechnikerInnen ganz abseits der Bühne. Die Fotoserie erzählt aus dem alltäglichen Leben im Opernhaus, wie der Probenpause, vom Aufwärmen hinter der Bühne oder dem Kartenkauf, festgehalten von Fotograf Chris Singer. Gemeinsames Element aller Fotos ist das Einbinden moderner Bezahl-Technologie von Mastercard in das Umfeld der Oper.

CULTURALL BIETET FÜR STAATS- UND VOLKSOPER VERBILLIGTE KARTEN AN

Wiener Staatsoper: „Das verratene Meer“. Vera Lotte Boecker und Bo Skovhus. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Sorgenkind Nr.1  – was den Kartenverkauf betrifft – ist derzeit natürlich Henzes „Das verratene Meer“. Aber es gehört nun einmal zum Bildungsauftrag der Wiener Staatsoper, Zeitgenössisches zu spielen.

Culturall ist beauftragt, auch diese Produktion gut zu verkaufen und bietet Rabatte und Sonderaktionen an:

DAS VERRATENE MEER -30% Staatsoper
Musikdrama in zwei Teilen
Musik: Hans Werner Henze, Text: Hans-Ulrich Treichel nach Yukio Mishima

Die erste Eigenproduktion der Ära Bogdan Roscic macht neugierig. Eine packende Oper und ein Wiedersehen mit Bo Skovhus unter der musikalischen Leitung von Simone Young.

Mit Vera-Lotte Boecker, Josh Lovell, Bo Skovhus, Erik Van Heyningen, Kangmin Justin Kim, Stefan Astakhov, Martin Häßler
So 19.9. 19:00, Do 23.9. 19:30, Mo 27.9. 19:00

Wir möchten Ihnen auch HIER die Gelegenheit geben, diese Einladung (und die Ermäßigung:-) FreundInnen weiterzugeben – laden Sie Ihre Freunde/Verwandte/Bekannte ein, „DAS VERRATENE MEER“ ebenfalls um 30% ermäßigt zu besuchen. Einfach auf folgenden Link klicken und das E-Mail an Ihre Freunde/Verwandten/Bekannten schicken:

Auf diesen Link klicken und DAS VERRATENE MEER FreundInnen empfehlen.

Auch RIGOLETTO an der Volksoper wird zusätzlich beworben:

Volksoper: Wir glauben, dass Ihnen „Rigoletto“ (von Guiseppe Verdi) gut gefallen wird: Darum laden wir Sie ein, „Rigoletto“ mit 40% Ermäßigung zu besuchen.

„Rigoletto“ – 40% Volksoper
Oper von Giuseppe Verdi. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Dirigent: Alexander Joel (Bruder des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel) | Regie: Stephen Langridge

Mi 6.10. 19:00, Mi 13.10. 19:00, Sa 16.10. 19:00, Fr 22.10. 19:00

Wir möchten Ihnen bei den obigen Vorstellungsterminen auch die Gelegenheit geben, diese Einladung (und die Ermäßigung:-) FreundInnen weiterzugeben – laden Sie Ihre Freunde/Verwandte/Bekannte ein, „Rigoletto“ ebenfalls um 40% ermäßigt zu besuchen. Einfach auf folgenden Link klicken und das E-Mail an Ihre Freunde/Verwandten/Bekannten schicken:

Auf diesen Link klicken und RIGOLETTO FreundInnen empfehlen.

 

Konzert der Bayerischen Staatsoper am 17.9.2021 auf dem Karlsplatz/ANSBACH

Elektrisierende Rhythmen

 

 Zum ersten Mal gastierte das Bayerische Staatsorchester zum Saison-Eröffnungskonzert der neuen Spielzeit außerhalb Münchens. Das Konzert unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors  Vladimir Jurowski begann mit der Ouvertüre zu „Nabucco“ von Giuseppe Verdi…

…Glut und Feuer beschwor ebenfalls Ekaterina Semenchuk bei der „Habanera“ aus Georges Bizets Oper „Carmen“. Und Piotr Beczala triumphierte abschließend bei Kalafs Arie „Nessun dorma“ aus Puccinis Oper „Turandot“, wo er eine riesige dynamische Steigerung mit tragfähig-kunstvoller Stimmführung verband. Tosender Applaus. 

Zum Bericht von Alexander Walther

Das Konzert (99 Minuten) in der BR-Mediathek abrufbar

Zürich: Mahler 3. Sinfonie d-Moll – Eröffnung 15.9.2021

Prachtkonzert im Prachtbau  

Foto: Veranstalter

Nach vierjähriger Bauzeit präsentiert sich nun die Tonhalle, der Konzertsaal Zürichs, in neuem Glanz. Der Fellmer & Helmer-Bau gleicht ziemlich dem Wiener Musikverein und ist für seine perfekte Akustik bekannt. Nicht umsonst wurden hier verschiedene Plattenaufnahmen realisiert…

Zum Bericht von Dr. John H. Mueller

KLAGENFURT: DIE WALKÜRE. Premiere am 16.9.

Martina Welschenbach, Julien Hubbard. Foto: Stadttheater Klagenfurt/ Arnold Pöschl

Muss man bei einer so bekannten Oper den Namen des Komponisten in die Kopfzeile schreiben?

In diesem Fall: ja! Weil sich da kein Interpret dieser voll geglückten Premiere für wichtiger erachtete als der Autor. Für  Interessenten jeden Alters und vor allem für Neulinge, die das Werk noch nie auf der Bühne gesehen haben, kann das nur ein idealer Einstieg in die Wagner- und insbesondere in die „Ring“-Welt sein. Nicht weil da szenisch etwa schon erfolgreich Dagewesenes wiederholt, oder etwa auf historische Kostüme zurückgegriffen wurde, sondern weil die gesamte Ausstattung und Personenführung schlicht und einfach die musikalische und verbale Aussage des Wagnerschen Meisterwerkes wiedergab. Gute Sänger mit vokalem und darstellerischem Ausdruckvermögen standen für alle Rollen zur Verfügung. Dass von keinem betörenden individuellen Timbre zu berichten ist, wohl aber alle Solisten technisch Wagners hohen Ansprüchen gerecht wurden, mögen böse Zungen als „provinziell“  durchgehen lassen. Für erfahrene Wagnerianer war die gesamte Aufführung beglückend, weil alle in dieser Menschen- und Götterwelt behandelten Vorkommnisse, so hochgegriffen sie auch ist, uns im Innersten berühren konnten…

Julien Hubbard, Martina Welschenbach. Foto: Stadttheater Klagenfurt/ Arnold Pöschl

Zum Premierenbericht von Dr. Sieglinde Pfabigan

Wagners „Walküre“ als Kärntner Alm- und Wiesendrama
Am Klagenfurter Landestheater wird erstmals seit 50 Jahren wieder „Der Ring des Nibelungen“ inszeniert: Den Anfang machte eine überzeugende „Walküre“
Der Standard.at

Heidelberg: „I PAGLIACCI“ – WA 16.09.2021

Zurab Zurabishvili (Selfie)

Der Pandemie-Regelungen wegen erfolgte die WA „I Pagliacci“ (Ruggero Leoncavallo) ohne die sonst davor übliche Aufführung von „Cavalleria rusticana“. Das Team Andrea Schwalbach (Regie), Anne Neuser (Bühne), Alexandre Corazzola (Kostüme), Ralph Schanz (Lichtdesign)  produzierte eine schrill-bunte Slapstick-Revue auf die Bühne jedoch keineswegs die dramaturgischen Konstellationen der Figuren zu negligieren.

Zum Bericht von Gerhard Hoffmann

Berlin
Impf-Nebenwirkung? Sängerin Bettina Ranch erhebt Vorwürfe

Bettina Ranch. Foto: Twitter.com

Die Berliner Mezzo-Sopranistin ist nach einer Corona-Impfung seit Anfang September nicht in der Lage aufzutreten und wird stationär behandelt. Jetzt kritisiert sie einen der behandelnden Ärzte und fordert einen „offenen Umgang“ mit Nebenwirkungen…

Laut „Berliner Zeitung“ erhebt Bettina Ranch, die zum Beispiel am Essener Aalto-Theater in Opern wie „Rigoletto“ und „Lucia di Lammermoor“ besetzt war, aber auch bei den Salzburger Festspielen 2019 auftrat, schwere Vorwürfe gegen einen Neurologen, der sie behandelte. Der habe ihr in Bezug auf Nebenwirkungen gesagt, wenn er „das alles melden sollte“, könne er seine Praxis zumachen. Sie solle sich vielmehr selbst beim Gesundheitsamt melden. Nach eigener Aussage leidet die Mezzosopranistin seit der Impfung unter Schüttelfrost, Schwindel und Beeinträchtigungen ihrer Stimme…

Impf-Nebenwirkung? Sängerin Bettina Ranch erhebt Vorwürfe
BR-Klassik.de

Die Infos habe ich nicht aus irgenwelchen Verschwörungsblatteln oder aus dubiosen Internetseiten, die Quellen sind durchaus angesehen. Was mich betrifft, so bin ich für die Impfung und habe mich und meine Familie auch impfen lassen, jedoch bin ich für absolute Freiwilligkeit ohne jeglichen Druck. Wir haben nur ein Leben, darüber sollten wir selbst entscheiden dürfen. Diese Impfung ist nicht langzeiterprobt, kein Politiker oder Arzt kann eine seriöse Garantie abgeben! Das sollten wir bedenken dürfen.

WIENER KAMMERORCHESTER HEUTE IN DER MINORITENKIRCHE

Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten 15,30 und 19,30 h

Leonard Furda, Violine
KARTEN

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 17. September 2021
HOCHWALD
Österreich  / 2020
Drehbuch und Regie: Evi Romen
Mit: Thomas Prenn, Noah Saavedra, Kida Khodr Ramadan u.a.

Mit ihrem Regiedebut hat Evi Romen, geborene Südtirolerin, bisher vor allem als Drehbuchautorin und Film-Editorin (auch für ihren Mann David Schalko) auf Anhieb Festival-Preise und Lob geerntet. Verdient für einen Film, der absolut nichts Neues erzählt, dies aber sensibel, klug und human tut, nur im Lauf der Handlung dann etwas an Intensität verlierend und mit einem offenen Ende, das nicht wirklich befriedigt, aber doch auch seine innere Logik hat. Denn die Probleme von Mario sind bei weitem nicht gelöst.

Ihr Held Mario, dessen tiefe Verwirrung und stellenweise verzweifelten Kampf Hauptdarsteller Thomas Prenn wirklich meisterlich vermittelt, hat ein Problem: Er passt nicht in sein Südtiroler Dorf, irgendwo in den Bergen über Bozen. Er möchte nicht Konditor für die Fremdenverkehrsbranche sein, sondern vielleicht Tänzer. Gern stülpt er sich eine weiße Lockenperücke auf, schminkt sich auch. Er ist auf der Suche…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Algeriens Ex-Präsident Bouteflika ist tot: Lange galt Algerien als Stabilitätsanker in der arabischen Welt. Die Umbrüche des Arabischen Frühlings gingen am Land zunächst vorbei. Doch der Ex-Präsident Abdelaziz Bouteflika, der zunächst als Versöhner angetreten war, sorgte für den grössten Bruch des Landes der jüngeren Geschichte. Nun ist er mit 84 Jahren gestorben.
    Zum Bericht
  • Die Taliban wandeln das Frauenministerium in Büros für die religiöse Sittenpolizei um: Unklar ist derzeit, ob damit das afghanische Frauenministerium komplett abgeschafft wurde, doch der Umbau deutet auf eine symbolische Zerschlagung hin. Die Sittenpolizei sorgte vor 20 Jahren für die Unterdrückung von Frauen.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Frankreich ruft im U-Boot-Streit seine Botschafter aus den USA und Australien zu Beratungen zurück: Wegen des neuen Sicherheitsbündnisses zwischen Australien, Grossbritannien und den USA entgeht Frankreich ein Milliardengeschäft. Jetzt setzt Paris ein deutliches diplomatisches Zeichen.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Der Arc de Triomphe ist im Stil von Christo verpackt: Fast 50 Meter hoch und 44 Meter breit glänzt das in silberne Stoffbahnen verpackte Bauwerk im Pariser Sonnenlicht. 14 Millionen Euro kostete das Projekt. Zwei Wochen lang darf nun debattiert werden, ob der Triumphbogen mit Christos Kleid schöner ist oder furchtbar, ob das Kunst ist oder nicht.
    Zum Bericht

Skandal um Geschäftsklimabericht: Die Weltbank beugt sich dem chinesischen Druck, kuscht vor China!
Der «Doing Business»-Report misst weltweit das Geschäftsklima und ist einer der meistbeachteten Berichte der Weltbank. Jetzt wird er eingestellt. Der derzeitigen geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IMF), Kristalina Georgiewa, wird vorgeworfen, bei dem Bericht des Jahres 2018 gedrängt zu haben, das Ranking von China zu verbessern – damals war sie Geschäftsführerin der Weltbank. Brisant ist der Umstand, dass sie sich zu jener Zeit um eine Kapitalerhöhung für die Organisation bemüht hatte und deshalb besonders auf den Goodwill der Mitgliedsländer wie eben Chinas angewiesen war.
Zum Bericht

Die Infantilisierung Deutschlands schreitet gnadenlos voran
Deutschland steckt in einem Reformstau und braucht dringend einen Neustart, doch der Wahlkampf versinkt in einem Meer der Nebensächlichkeiten.
Die Presse.com

„Das erinnert an Trump“: Wie Joe Biden Frankreich brüskiert
Geplatzter U-Boot-Deal mit Großbritannien und Australien sorgt für schwere Verstimmungen. Paris ruft Botschafter zurück.
Kurier.at

Vom Regen in die Traufe – seinerzeit begleitet vom geradezu hysterischen Jubel der Internationalen Presse! Einige heimische journalistische Kleinhirne durften auch mitjubeln!

Ich wünsche einen guten Start in das Wochenende!

A.C.

 

Diese Seite drucken