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18. November 2022 – Freitag

18.11.2022 | Tageskommentar

Wiener Staatsoper: Heute Wiederaufnahme „Macbeth. Freddie DeTomasso (Macduff). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Das Dunkle der menschlichen Psyche: Macbeth

Diese Woche kehrt Giuseppe Verdis Macbeth zurück ans Haus, ein dunkel-faszinierender Wurf, der tief in die menschliche Psyche greift. Barrie Koskys Inszenierung rund um das mordende Ehepaar schafft rund um die Protagonist*innen eine düstere, schwarze Welt. Selbst der Chor ist großteils nicht sichtbar, sondern höchst eindrucksvoll von der Seite zu hören. Die aktuelle Serie zeichnet eine hochkarätige Solist*innenbesetzung aus: KS Simon Keenlyside ist in der Titelpartie zu hören, Anna Pirozzi als Lady Macbeth, Ricardo Fassi ist als Banco und Freddie De Tommaso erneut als Macduff zu erleben. Am Pult steht Giampolo Bisanti.

Anna Pirozzi probt in Wien für die heutige Macbeth-Wiederaufnahme

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Termine Macbeth: 18., 21., 24. & 27. November
INFORMATIONEN & TICKETS »MACBETH« (die heutige Vorstellung ist laut Staatsoper ausverkauft)

WIEN / Staatsoper: Solistenkonzert JUAN DIEGO FLÓREZ / VINCENZO SCALERA am 16. November 2022

Juan Diego Florez. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Seit seinem Debüt an der Wiener Staatsoper 1999 als Graf Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro gilt Juan Diego Flórez als internationale Größe im italienischen Fach. Als Tenore di grazia und als Belcanto-Tenor ist er ohnehin eine Klasse für sich und längst zu einem Publikumsliebling geworden, was neben seinem künstlerischen Können wohl auch mit seiner liebenswürdigen, sympathischen Persönlichkeit zu tun hat. Bewundert und verehrt werden auch andere Kollegen, ihn aber hat das Wiener Publikum tatsächlich ins Herz geschlossen, was bei seinem jüngsten Solistenkonzert, wo er innig gefeiert wird, wieder einmal bestätigt wird.

Floréz ist als Sänger und Darsteller unvergleichlich, was Kritikerkollegen schon zu weit hergeholten Assoziationen verleitet hat. „An exceptional virtuoso with an immaculate technique, he is the Roger Federer of opera, “ kann man in der englischen Tageszeitung TheTelegraph lesen, und in der altehrwürdigen The Times wurde schon darüber spekuliert, was wohl der wichtigste Exportartikel  von Peru sei, Floréz oder Paddington Bear…

Zum Bericht von Manfred A.Schmid

WIEN/ Das Musiktheater an der Wien im Museumsquartier: LA GAZZA LADRA. Premiere – „Ein langer Opernabend“

Vergnügen war das keines, nicht einmal ein „diebisches“
16.11.2022 Museumsquartier Halle E, „La gazza ladra“ – Das Theater an der Wien spielt in seiner Ausweichspielstätte im Museumsquartier Giaochino Rossinis „La gazza ladra“. Die Geschichte von der Silberlöffel stehlenden Elster erwies sich am Premierenabend als zähe Angelegenheit. Die Aufführung erstreckte sich – inklusive einer Pause – über nahezu dreidreiviertel Stunden.

Die Küchenszene wird per Kamera geoppelt. Foto: Monika Rittershaus

http://www.operinwien.at/werkverz/rossini/agazza.htm

Dominik Troger/ www.operinwien.at

Die Elster gibt den Löffel ab
Die Premiere von „La gazza ladra“ als Oper solide erzählt von Tobias Kratzer im Museumsquartier.
WienerZeitung.at

Rossinis „La gazza ladra“ in Wien: Eine Verbrecherin, die fliegen kann
BR-Klassik.de

Der radelnde Bote des Königs: Rossinis „La gazza ladra“ am Theater an der Wien
NeueMusikzeitung.nmz.de

Rossini-Oper „La gazza ladra“ in Wien: Die Elster löst ein Drama aus (Bezahlartikel)
SalzburgerNachrichten.at

„Diebische Elster“ als zäher Opernvogel
DerStandard.at.story

FRANKFURT: MEZZOSOPRANISTIN MARINA VIOTTI BESTREITET ZWEITEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2022/23
Der zweite Liederabend der Spielzeit 2022/23 wird bestritten von der in der Schweiz geborenen und in Frankreich aufgewachsenen Mezzosopranistin Marina Viotti am
Dienstag, dem 29. November 2022, um 19.30 Uhr im Opernhaus.

Marina Viotti. Copyright: David Ruano

Zu Klavier- und Kontrabassklängen von Ravel, Buena Vista Social Club, Poulenc, Weill, Brahms, Britten, Jacques Brel u.a. spinnt Marina Viotti einen Recital-Faden About Last Night und reflektiertüber den einen Menschen, „to whom I sing: We will be happy forever and have many children…“

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

Alcina” an der Oper Kapstadt – Zauberhaftes um eine Zauberin

Copyright. Opera Kapstadt

 Haendels “Alcina’ war bei der Urauffuehrung umjubelt, dann lange vergessen , 1928 in Leipzig wiederentdeckt und ist nunmehr zu Recht eine der meistgespielten Opern Haendelsund  wurde nunmehr von der Oper Kapstadt – seit Beginn des Jahres 2002 unter der kuensterischen Leitung von Magdalene Minnaar  – neu inszeniert. Ein guter Griff in den Bereich der Barockoper, der leider in Suedafrika nicht allzugrosse Beachtung findet.  Ist die Neuinszenierung unter Matthew Wild szenisch und stimmlich gelungen?  Was man ueber Hollywood Filme sagt, dass sie nach dem Motto “Boy loves girl, but …” gestrickt seien kann man auch ueber die meisten Opernhandlungen sagen. Und bei Alcina kann man sagen: “ A lot of boys love a lot of girls with a lot of but …” Alcina liebte, verzehrte, verzauberte und verwandelte eine  ueppige Zahl von Liebhabern und hat nunmehr Ruggiero in ihrer charmanten aber gefaehrlichen  Hand. Ihre Schwester Morgana verliebt sich in Ricciardo der eigentlich die verkleidete Bradamante ist. Bradamante ist die Verlobte des Ruggiero, Ruggiero liebte einst Bradamante und ist nunmehr ganz von Alcina verzaubert,   Oberta ist die, ihren verschollenen Vater Astolfo  treu liebende Tochter, Oronte ist verliebt in Morgana, nur Melisso  ist weder tragisch noch gluecklich verliebt. Am Ende, nach vielen Wirren und Irrungen finden sich Ruggiero und Bradamante, Oberta und ihr wiedererweckter Vater Astolfo ; wie sich die Anderen finden oder verfehlen bleibt offen. In Matthew Wild’s inszenierung ist die Insel der Zauberin ein Barocktheater  – auch ein Ort intensiv  gestalteter Illusionen – Bradamante/Ricciardo  und Melisso ein Trupp Soldaten mit Spezialauftrag zu “ suchen, bekaempfen, befreien”, Oberta und Oronte   Mitglieder der Theatertruppe und die im Original in wilde Tiere oder Pflanzen verwandelten abgelegten Liebhaber der Alcina entseelte, in der Rumpelkammer  des Theaters abgelegte Koerper…

Zum Bericht von Dr. Harald Sitta/Johannesburg

 

 

Am dritten Adventwochenende lädt das Liszt Festival Raiding die ganze Familie zu einem ganz besonderen Erlebnis ein. In diesem Jahr präsentieren wir Ihnen zum ersten Mal die Family Concerts beim Advent Festival in Raiding. Entfliehen Sie doch dem vorweihnachtlichen Trubel und besuchen Sie uns im Lisztzentrum Raiding.

FAMILY CONCERTS
Der Schauspieler Max Müller, das KlavierDuo Kutrowatz und ein ausgewähltes Ensemble schicken an diesem Dezemberwochenende gleich 2000 Kolibiris, 64 Uhus, Erdferkel, Wasserscheine, Elefanten, Löwen, Affen und viele mehr beim berühmten „Karneval der Tiere“ in den Franz Liszt Konzertsaal…

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

CD-Rezension: Günther Groissböck zeigt die Geschmeidigkeit seiner Bass-Stimme
Mit diesem hochkarätigen Recital untermauert Günther Groissböck seinen Rang als Interpret der Spitzenklasse. Absolut hörenswert!
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Karlsruhe
Internationale Händel-Festspiele – Programm vom 17. Februar bis zum 3. März 2023
https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/haendel-festspiele/

WIEN / Kosmos Theater: ABERLAND
nach dem Roman von Gertraud Klemm,
bearbeitet für das Theater von Barbara Herold
Koproduktion diefliriherold / Kosmos Theater
Uraufführung
Premiere: 16. November 2022,
besucht wurde die zweite Vorstellung am 17. November 2022

 

Siebzig Minuten weiblicher Frust. Zwei Frauen, Mutter und Tochter, erzählen ihre Schicksale. Sie reden nicht miteinander, sondern nebeneinander. Und sie lassen alles heraus, was sie ärgert, drückt, wütend macht. Immer wieder sagen sie „Aber!“, aber es nützt nichts – sie bleiben in ihrer Situation gefangen.

Franziska, die Tochter, und Elisabeth, die Mutter, sind Geschöpfe der Wiener Autorin Gertraud Klemm, Als diese beim Bachmann-Preis aus ihrem Roman „Aberland“ las, gab es viel Widerspruch – von männlichen Juroren. Als sei ihnen der Text peinlich. Fanden ihn stellenweise schamlos. Als wollten sie gar nicht so genau wissen, was in Frauen vorgeht.

Die heute vordringlich in Vorarlberg tätige Theatermacherin Barbara Herold fand hingegen den Text nicht nur komisch, sondern auch wichtig genug, um ihn mit ihrer Gruppe diefliriherold zu produzieren – in Co-Produktion mit dem Wiener Kosmos Theater, das einst als „Frauenraum“ angetreten ist. Mit dem Ergebnis, dass schätzungsweise 90 Prozent des Publikums aus Frauen besteht. Und diese erkennen, was die beiden Protagonistinnen erzählen…

Zum Bericht von Renate Wagner

WIEN / Theater in der Josefstadt:  RITTER, DENE, VOSS von Thomas Bernhard
Premiere: 17. November 2022,
besucht wurde die Generalprobe

 

Die Erinnerung ist verklärt. Thomas Bernhard und Claus Peymann, Gert Voss und Kirsten Dene, das waren Leitsterne des Burgtheaters in den späten achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Im August 1986 kam bei den Salzburger Festspielen das Stück „Ritter, Dene, Voss“ zur Uraufführung, das Bernhard – ohne die Darsteller zu fragen – nach drei Schauspielern benannt hatte, die dann natürlich auch bereit waren, diese Rollen zu spielen.

Die Produktion wurde im Herbst 86 an das Burgtheater übernommen und 2004 wieder aufgenommen. Ilse Ritter hat in Wien nicht Fuß gefasst, Voss-Dene hingegen waren seit der „Hermannsschlacht“ (Hermann und „Thuschen“) das Traumpaar, für das die Wiener Peymann so manches verziehen. Und Bernhard hatte ihnen hier Rollen geschrieben, in denen sie wahrlich brillieren konnten.

Damals war man so fasziniert von der scheinbaren Deckungsgleichheit der Rollen und Darsteller, dass man weit weniger als heute bei der Aufführung im Theater in der Josefstadt wahrgenommen hat, dass Bernhard in der Figur des „Ludwig“ viele Elemente aus dem Leben von Ludwig Wittgenstein paraphrasiert hat. Der Philosoph aus superreichem Haus, der sich aus Geld nichts machte und es locker verteilte, der in Cambridge nicht Fuß fassen konnte und in Wien immer wieder in Steinhof behandelt wurde. Der Denker als Mann und unausstehlicher Zeitgenosse, als Qual seiner Umwelt, als Schicksal seiner beiden Schwestern…

Möglicherweise hätte die Josefstadt Claus Peymann fragen sollen, ob er „Ritter, Dene, Voss“ nicht noch einmal versuchen möchte. Wahrscheinlich hätte er (wie Eliza Doolittle in Ascot den Rennpferden) dem Text Pfeffer in den A— gesteckt und damit das alte Stück möglicherweise noch einmal interessant gemacht. So, wie man es nun in der Josefstadt sieht, ist es das nicht.

Zum Bericht von Renate Wagner

Rap-Superstar Drake finanziert Comeback von André Hellers „Luna Luna“
Der Kunst-Vergnügungspark wird, angereichert mit neuen Werken, zum Mega-Projekt. Heller selbst zieht sich nach Rahmen-Affäre zurück
Kurier.at.kultur

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 17. November 2022 
THE MENU
USA  /  2022
Regie: Mark Mylod
Mit: Ralph Fiennes, Anya Taylor-Joy, Nicholas Hoult, Hong Chau, John Leguizamo u.a.

Immer, wenn eine Handvoll Leute auf eine Insel gebracht wird, geht das – ob im Kriminalroman oder im Kino – schlecht aus. Dabei kommen die Herrschaften mit den höchsten Erwartungen, denn geboten wird dort Haute Cuisine, und wer auf sich hält (und das nötige Kleingeld besitzt), muss dabei sein. In diesem Fall erwartet man von dem Restaurant Hawthorn und seinem legendären Chef Slowik in jeder Hinsicht das Besondere, Essen und Präsentation als Show ohnegleichen. Und es sei voraus geschickt – Ralph Fiennes spielt diesen guru-gleichen  „Star“ so borderline, dass man von Anfang an den Verdacht hegt, der gute Mann könne schlicht und einfach verrückt sein…

„The Menu“ von Regisseur Mark Mylod beginnt wie eine hochgemute Satire auf die Gäste des Abends, die von einer wahrlich unheimlichen Chinesin namens Elsa (Hong Chau) in Empfang genommen werden, nachdem sie das Boot verlassen  haben. Das Paar Tyler (Nicholas Hoult) und Margot (Anya Taylor-Joy) steht von Anfang an im Mittelpunkt. Er ist der totale Afficionado des Kochs, gibt vor, alles zu wissen und zu verstehen und kann sich vor Begeisterung nicht fassen, dass er hier dabei sein darf. Allerdings hat seine vorgesehene Begleitung abgesagt, und so kommt Margot, die ziemlich undurchsichtig bleibt, ins Spiel – und sie wird, wenn der Psychoterror beginnt und die meisten sich ducken, die Herausforderung annehmen… was die junge Darstellerin mit dem Spitzmausgesicht erstaunlich stark hinbekommt…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Die Erkenntnisse aus dem ukrainischen Sieg in Cherson:  Mit dem Zusammenbruch des russischen Besatzungsregimes in Cherson vor einer Woche hat die Ukraine einen weiteren bedeutenden Sieg errungen. Um ihn zu bewerten, lohnt sich eine Einordnung in den bisherigen Kriegsverlauf. Wo steht die Ukraine derzeit im Krieg gegen Russland? Und welche Erkenntnisse lassen sich aus dem Erfolg im Süden für die Zukunft gewinnen? Die NZZ hat insgesamt zehn Irrtümer identifiziert, die mittlerweile als voreilige Annahmen falsifiziert wurden.
Zum Bericht
Nordkorea testet mutmassliche Interkontinentalrakete:  Nordkorea hat heute morgen erneut eine potenziell atomwaffentaugliche Rakete abgefeuert. Die ballistische Rakete sei in Richtung des Japanischen Meers geflogen, teilte der Generalstab in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul mit. Laut Japanischen Medienberichten dürfte die Rakete rund 210 Kilometer westlich der nordjapanischen Hauptinsel Hokkaido im Meer niedergegangen sein. Laut einer ersten Einschätzung handelt es sich um eine Interkontinentalrakete.
Zu den neusten Entwicklungen
US-Basketballerin Griner in Straflager an der Wolga aufgetaucht: Die in Russland wegen einer kleinen Menge Haschisch zu neun Jahren Haft verurteilte amerikanische Basketballerin Brittney Griner ist nach Angaben ihrer Anwälte in ein Frauenstraflager in der russischen Teilrepublik Mordwinien in der Grossregion Wolga verlegt worden. «Brittney kommt mit der Situation, so gut es geht, zurecht und versucht sich zu halten und an die neuen Bedingungen anzupassen», erklärten ihre Anwälte.
Zu den neusten Entwicklungen im Sport
Späte Gerechtigkeit für die Opfer von MH17: 298 Menschen starben beim Abschuss des Passagierfluges MH17 vor acht Jahren. Nun hat ein niederländisches Gericht drei Verantwortliche zu lebenslanger Haft verurteilt. Indirekt macht es auch Wladimir Putin für die Katastrophe verantwortlich.
Zum Bericht
Über 20 Personen kommen bei Wohnhausbrand in Gaza ums Leben: Beim Brand eines Wohnhauses in einem Flüchtlingslager im Gazastreifen sind mindestens 21 Menschen gestorben, darunter auch sieben Kinder. In dem Gebäude sollen grosse Mengen Treibstoff gelagert worden sein. Die Brandursache soll nun in einem speziellen Ausschuss ermittelt werden.
Zum Bericht
 Entwurf für Ausgleichszahlungen an ärmere Länder beim Klimagipfel in Ägypten erarbeitet: Am späten Donnerstagabend legten die Teilnehmer einen Entwurf zum Thema Ausgleichszahlungen an ärmere Länder für klimabedingte Schäden vor. Damit scheint eine Einigung beim grössten Streitpunkt der diesjährigen Konferenz zumindest möglich. Genannt werden die sofortige Einrichtung eines neuen Fonds, alternativ die Einrichtung eines neuen Fonds bei der nächsten Klimakonferenz Ende 2023 in Dubai sowie eine eher allgemein gehaltene «Finanzierungsvereinbarung».
Zu den neusten Entwicklungen
Ungarns Ministerpräsident Orban führt immer mehr Preisobergrenzen ein: Wie andere osteuropäische Länder leidet Ungarn unter einer besonders hohen Inflation. Viktor Orban bekämpft sie mit immer mehr Preisobergrenzen. Die Märkte reagieren nach Lehrbuch: Es entsteht eine Mangelwirtschaft.
Zum Bericht
Sie war die Vorzeige-CEO des Silicon Valley – heute kommt das Urteil gegen Elizabeth Holmes: Elizabeth Holmes galt als erfolgreichste Gründerin im Silicon Valley. Doch statt mit ihrem Startup Theranos Bluttests zu revolutionieren, betrog sie Investoren um Hunderte Millionen Dollar. Ein Gericht befand sie des Betrugs schuldig – heute wird das Strafmass bekanntgegeben. Sie könnte für Jahrzehnte ins Gefängnis kommen.
Zum Bericht
Die spektakuläre Pleite der Kryptobörse FTX: Vermisste Vermögenswerte, fehlende Cash- und Schuldenregister, manipulative Software, unklarer Personalbestand, Millionentransfers per Emoji: Bei der «Kryptobörse» FTX führte das naive «Management by Klüngel» ins organisatorische Chaos.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Charakter: Das zeichnet Ihre Persönlichkeit aus
Was macht den Charakter eines Menschen aus? Eine schwierige Frage, die Wissenschaftler und große Denker bereits seit der Antike zu beantworten versuchen. Einig sind sich die meisten darin, dass der Charakter große Auswirkungen auf das Denken, die Entscheidungen und Verhaltensweisen eines Menschen hat. Unser Charakter prägt uns und macht uns zu dem Menschen, der wir sind – im Positiven wie auch im Negativen. Eine fast schon philosophische Beschreibung, doch die Ausprägungen machen sich ganz konkret im Alltag in vielen Situationen bemerkbar.
https://karrierebibel.de/charakter/

Sport/ Fußball: Tod auf Gleisen: Trauer um Gerhard Rodax (57)

 

Trauer wenige Tage vor Beginn der Fußball-WM in der heimischen Sportwelt: Ex-Nationalspieler Gerhard Rodax wurde auf der Südbahnstrecke von einem Zug erfasst und starb.
https://www.krone.at/2859271

Erinnerung an Spanien: Gerhard Rodax tot – dieses Tor machte ihn zum Star
Rodax begann seine Profi-Karriere 1982 bei der Admira Wacker, 1985 gelang ihm der Sprung ins österreichische Nationalteam, für das er insgesamt 20 Mal auf dem Rasen stehen durfte, wobei ihm drei Tore gelangen. Besonders legendär: sein Treffer gegen die spanische Selektion am 28. März 1990.
https://www.krone.at/2859316

Gerhard Rodax war nach Angabe von Freunden schwer krebskrank, der „Tod auf Gleisen“ offenbar ein Ausweg aus einer aussichtslosen Situation. Angeblich soll er sein Auto vor einem Bahnübergang abgestellt und sich auf das Gleis begeben haben. Der Lokführer muss einen unglaublichen Schock erlitten haben, das hat Rodax offenbar nicht bedacht. Da Rodax einst ein Star von Admira-Wacker war, bewegt mich sein tragischer Tod besonders. Ruhe in Frieden!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C

 

 

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